Aufgelesen und kommentiert 2010-03-09
Krafts Hartz-IV-Modell ist schon einmal gescheitert
Der DGB-NRW wählt ihren Metzger selbst
"Bündnis gegen Rechts" plant Protest gegen Sarrazin-Besuch in Hessen
Hessens Innenminister Bouffier (CDU) ernennt Parteifreund zum Chef der Bereitschaftspolizei
Industrieumsatz minus 18,2 Prozent zu Januar 2008, mehr Insolvenzen
Kindesmißbrauch - und die Kirche ist nicht wirklich bereit, Konsequenzen zu ziehen
Berlin: Gewalttaten an Schulen nicht mehr meldepflichtig
Wie das deutsche Schulsystem auch die Lebenswege trennt
Vorstände der maroden HSH-Nordbank kassieren 1,6 Millionen Euro im Jahr durch verdeckte Prämien
Bekämpfung der Schere zwischen Arm und Reich kommt gut voran ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-09" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-14
- Ein-Euro-Jobber ab zum Schneeschaufeln
- Steuervorteil für Hotels stiftet Verwirrung: "Der absolute Murks"
- Innenminister de Maiziere (CDU) will nicht mehr für Bundeswehreinsatz im Inneren kämpfen
- Trotz verfassungsrechtliche Bedenken: Bundesrat lässt ELENA passieren
- Schweiz droht geheime Konten von deutschen Politikern zu veröffentlichen
- CDU-Wirtschaftsrat fordert Amnestie für deutsche Steuerkriminelle
- LINKE erarbeitet Finanzkrisen-Verantwortungsgebühr-Gesetz
- Lafontaine hatte Recht!
- ZDF-Video: Die FDP Sparvorschläge - und was davon übrig blieb
- Die BILD und ihre 7 bitteren Wahrheiten über Hartz4 ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-14" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-12
- Westerwelle (FDP): "Die wütenden Reaktionen zeigen doch, dass ich Recht habe"
- Wie sich alle mit Hartz IV verrechnen
- Selbstversorge statt Abhängigkeit: Eine Hartz4-Empfängerin geht ihren eigenen Weg
- SEK-Elitepolizisten dürfen mit Pfefferkugeln auf Demonstranten feuern
- Vernetzte unbemannte Drohnen spielen eine tragende Rolle im EU-Überwachungsprojekt INDECT
- BKK Gesundheit räumt Datenpanne ein
- Röslers Kopfpauschale droht Steuer-GAU
- Von wegen Aufschwung: Die deutsche Wirtschaft bleibt tief im Krisental
- Telekom: Observationen und Durchsuchungen schon bei geringsten Anlässen
- Hessische CDU gab "Freie Fahrt" für Steuerkriminelle
- BILD meint: Softdrinks erhöhen Krebs-Risiko um 87 Prozent
- Afghanistan-Krieg heißt jetzt "bewaffneter Konflikt" ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-12" mehr »]
Die Wirtschaftskrise ist tot - es lebe der Wirtschaftskrieg
"Alles wird gut", so die regelmässigen Beteuerungen seitens der Wirtschaftsinstitute, Regierenden und anderen. Die entscheidene Frage ist eben nur wann und genau da gehen die Gemüter bisweilen weit auseinander. Gepredigter Aufschwung hin oder her,- dass aber gerade jetzt alles allmählig aus den Fugen gerät, darüber schweigt man sich lieber aus. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Stattdessen wird abgelenkt, während dessen andere ihre Schäfchen versuchen ins Trockene zu bringen.
Das Versandhaus Quelle schlägt aufs Wasser, die Fische springen und es sieht nach einem guten Fang aus. Quelle ade - wen stört's. Karmann wird in den Ring geworfen, Autohersteller schlagen sich die Nasen wegen Teilbereiche blutig - wen stört's. Karstadt trudelt im Sog des Pleitegeiers; die Opelaner bezahlen Ablass und küssen den Boden; Capmark ist Vergangenheit, Fiat höhlt Chrysler aus und Lehmann bekommt Konkurenz vom US-Mittelstandsfinanzierer CIT. Who cares?
Stören tut es viele, insbesondere aber meist jene die dort ihr täglich Brot verdien(t)en. Doch wer interessiert sich für sie? Die Regierungen sind mit Tauziehen beschäftigt, sehen ihren jeweiligen Wirtschaftsstandort in Gefahr. Sie spielen ihr Machtmonopoly - keine Zeit für so Nebensächlichkeiten. Mit diesem Blick wird klar: Die Wirtschaftskrise ist tot - es lebe der Wirtschaftskrieg. Die Opfer - wie immer - jene die sich am wenigsten wehren können.
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Depression
Zuschrift von Arno Hirsch, Autor im Partnernetzwerk, am 15. August 2009
Vorwort
Es ist Wahlkampf, an allen Straßen blicken einem die lachenden Gesichter von Politikern entgegen. Ich weiss ja, was dabei herauskommt, bei der Wahl, nichts, aber auch gar nichts. Keiner der Kandidaten ist Mann oder Frau genug, um etwas zu verändern. Mir kommen diese vor wie Wehnachtsmänner, die man nur unterschiedlich angemalt hat. Ich bin auch davon überzeugt, würde jemand kommen, mit klaren Ideen und Vorstellungen von einer besseren Politik, und versuchen diese in einer Partei umzusetzen, der- oder diejenige würde schnell scheitern. Die Richtung wird von der Parteispitze vorgegeben und jeder hat sich dieser unterzuordnen. Man wird für diese Unterwürfigkeit gut bezahlt und darum geht es doch.
Kleinere Parteien sind auch keine Alternative. Es ist eben nicht die Sache, die im Vordergrund steht, sondern das ideologische Konzept. Warum drücken sich Politiker aller couleur davor, klar Stellung zu beziehen, alles wird möglichst allgemein formuliert. Aber gerade wenn sie Stellung beziehen würden, könnte man damit was anfangen. Natürlich tun sie das, um möglichst wenigen auf die Füße zu treten. Sie tun es aber auch, weil es ihnen gar nicht um die Sache, sondern um die Macht und das Geld geht.
Eine, der für mich am wichtigsten Fragen, aktuellen Fragen ist die Konsequenz, und die zukünftige Richtung, um der Weltwirtschaftskrise zu begegnen. Von Seiten der Politik "tote Hose". Manche Parteien machen sich gerade das zum Thema (ich will keine Namen nennen). Manches hört sich auf den ersten Blick ganz gut an, aber kein klar formuliertes Konzept. Wie auf Schienen gedacht, werden Konzepte als Lösungen präsentiert, die schon in der Vergangenheit nicht funktioniert haben. Im Wahlkampf wird das Stimmvieh schon mal gefüttert, und die Propaganda hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Was wir gerade heute brauchen, sind ganz neue Ideen. Die Frage wie es mit unserer Wirtschaft weitergeht, wie kann man die Zukunft gestalten und vielleicht gerechter entwickeln. So weitermachen wie vordem, ist nicht möglich. Da unsere Politiker sich ihrer Verantwortung entziehen und nach ihrer alten Ideologie weiterfahren, möchte ich versuchen eine Alternative zu erarbeiten.
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Ein unmoralisches Angebot: Wie viel Euros ist ein Menschenleben wert?
Welche Möglichkeiten es gibt, den Bürgern und Bürgerinnen das Geld aus der Tasche zu ziehen um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, haben wir bereits die vergangenen Monate erleben dürfen. Finanzspritzen in Form von Konjunkturpaketen, Staatshilfe hier, Staatshilfe dort. Vielen ist bereits aufgefallen wer am Ende dabei profitiert. In mehr Fällen waren die Empfänger genau jene, die nichts in den Markt haben zurückfließen lassen. Andere wurden hängen gelassen, vertröstet oder der Vorwurf der Selbstverschuldung wurde erhoben.
Nachdem nun die größten Resourcen geplündert sind, geht man andere Wege. Man macht sich die Sorge der Gesundheit zu nutzen - die Krankenkassen spielen den Ball zu. Wie man es auch zu drehen und wenden versucht: Am Ende zahlt der Steuerzahler.
Auf Grund der vorgesehenen Impfungen gegen die Neue Grippe, fälschlicherweise auch Schweinegrippe genannt, sprechen die Krankenkassen von Beitragserhöhungen zur Finanzierung. Promt meldet sich die Politik zu Wort und will die Kassen zur Gratisimpfung zwingen. Natürlich meldet sich sofort der Spitzenverband der GKV und erwähnt die zusätzlichen Kosten durch eine Sondereinzahlung in den Gesundheitsfonds finanziert zu wissen. Selbstverständlich aus Steuermitteln, worauf hin die Große Koalition umgehend versucht abzuwiegeln das diese Forderungen "unangemessen", "unseriös" und "unverantwortlich" seien.
Tja, sind wir doch mal ehrlich: Wer hat denn die Bestellung der Impfdosen bezahlt? Etwa die urlaubende Frau Gesundheitsministerin Ulla Schmidt? Denken Sie nur nicht! Die kann sich nicht mal ein Taxi, geschweige denn eine Busfahrkarte leisten - die nimmt lieber den Dienstwagen und der wird schließlich vom Steuerzahler finanziert.
Andere Frage: Wer profitiert durch die Impfungen? Genau, jene die nichts in den Markt zurückfließen lassen! So wie die Banker.
Na dann "gute Preise, gute Besserung". Am Ende zahlen immer Sie - auch wenn der angebliche Impfstoff (Tamiflu) nur ein Placebo ist! Der eigentliche Impfstoff steckt nämlich noch in der Entwicklung und für den sucht man nun händeringend Probanten - auch Kinder und Jugendliche. Alles eine Frage des Geldes! Wie, Ihr Kind will kein Versuchskanninchen sein? Ha! Es gibt doch Ritalin...
Infos:
Focus
Spiegel
Süddeutsche
Stern
In Zeiten der Schweinegrippe nimmt die Krise ihren Lauf
Viele Mitarbeiter der Agentur für Arbeit sind empört: Seit einigen Tagen gibt es in den Sanitätsräumen des Gebäudes an der Philadelphiastraße kein warmes Wasser mehr. Damit sollen Kosten gespart werden, erklärt Pressesprecherin Anja Knoblich. Nach massiven Beschwerden hat sich Brigitte Weyers, Verdi-Vertrauensfrau und Vorstandsmitglied im Landesfachgruppenverband für Arbeitsverwaltung, an die zuständige Service-Abteilung in Düsseldorf gewandt. "Ich habe dringend darum gebeten, dass die Maßnahme rückgängig gemacht wird – nicht zuletzt aus aktuellen hygienischen Gründen."
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Und das mitten im Sommerloch. Der Sozialstaat ist definitiv am Ende.
Fallmanager aller Länder vereinigt euch, die Zeit der grossen Revoluzzion ist gekommen!
Aufgelesen 178
● Tausende Stasi-Spitzel im öffentlichen Dienst
● Musste ein Land lernen zu «verschwinden»?
● Die Mauer kommt zurück
● Die Organisierung des sozialen Krieges
● Die Geschichte der Zensurversuche
● Politik erhöht Banken-Eigenkapital
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Aufgelesen 169
● Steinbrück hebelt Rechtssprechung aus
● Wirtschaftskrise könnte bis zu 90 Millionen Menschen in Armut stürzen
● Roundup Dämmerung?
● Audiatur alterna pars
● Albanien verlangt EU-Einreise Bedinungen
● Die Völkermord-Erfinder
● Observation: Das neueste „Rechtsmittel“ der Verfolgungsbetreuer
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Systemisches und anderer Schwachsinn
Peer Steinbrück, der aktuelle Darsteller des deutschen Finanzministers, ist zwar ständig bemüht, neue Nebelkerzen zu werfen, und redet staatstragend von systemischen Banken. Diesen schwachsinnigen Begriff aus neoliberalem Neusprech hat Ware:Lüge umfassend entlarvt, so dass sich jede weitere Erklärung erübrigt.
Steinbrück und seine neoliberalen Kumpane wollen mit diesem Begriff begründen, warum zwar die raffgierigen und verantwortungslosen Bankster gerettet werden müssen, aber die Arbeitnehmer, die aufgrund deren Finanzspielchen nun arbeitslos werden, nicht systemisch sind. Der Betrüger ist Teil eines betrügerischen Systems. Das Opfer ist selber schuld. Wenn die Banken also systemisch sind, dann nur in einem System der Abzocker und Betrüger.
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Merkel nimmt Steuerreformversprechen zurück
Vom Handelsblatt via Twitter @ragebuch
Die Union kommt in der Debatte um Steuersenkungen nicht zur Ruhe. Nachdem ihr Machtwort ziemlich schnell verpuffte und abermalige Forderungen aus den Reihen der CDU gestellt wurden, meldet sich Bundeskanzlerin Merkel nun wieder zu Wort und stellt klar. Vor 2012 wird es keine steuerlichen Entlastungen geben. Der Unions-Mittelstand sieht das aber anders.
Lesen Sie den kompletten Artikel auf: Handelsblatt.com
s.a.: Frau Merkel, ich werde Ihnen helfen!
Kein Stress für deutsche Bankster
Das ist natürlich Ansichtssache. Die Änderungen an den Bilanzrichtlinien erlauben es den Banken, für all die hübschen Papiere, für die es keinen Markt gibt, den Kaufpreis als Bewertungsmaßstab zu nehmen. Das ist so ähnlich, als wenn sie wertloses Katzengold im Tresor hätten, aber in ihrer Buchhaltung so tun dürften, als ob es echtes Geld wäre. ["Kein Stress für deutsche Bankster" mehr »]
Frau Merkel, ich werde Ihnen helfen!
n-tv.de am 4. April 2009:
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine "nationale Kraftanstrengung" verlangt, um aus der Wirtschaftskrise herauszukommen. "Der Staat allein kann es nicht schaffen. Alle sind gefragt, jeder an seinem Platz".
Gerne Frau Merkel. Jeder 2. Bundesbürger versucht bereits das wieder einzusparen, was Sie und Ihre Lakeien mit vollen Händen aus dem Fenster schmeißen um damit auch weiterhin Ihre Parteispenden zu sichern. Aber gut, Geld welches einem nicht gehört läßt sich ja bekanntlich leichter ausgeben. Sie haben wunderbar von unseren Bankern gelernt. Ich verstehe, warum in Ihrer Expertengruppe "Neue Finanzarchitektur" der GoldmanSachs-Berater Ottmar Issing leitendes Mitglied ist. So laufen Sie schön konform mit der europäischen Variante "Larosière".
Ruding (CitiGroup), Masera (Lehman Brothers), McCarthy, Balcerowicz, Regling, Krahnen, White und wie sie nicht alle heissen. Sie, Frau Merkel, lassen es sich ganz bestimmt nicht nehmen da zu applaudieren. Besonders Herrn Asmussen gilt dabei Ihre erhöhte Aufmerksamkeit, nicht wahr.
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Im Auge des Matrix-Hurrican [Video]
Leiser Protest hebt sich aus der Masse, kaum hörbar und noch weniger sichtbar. Es kommt mir vor wie die Ruhe vor dem großen Strum. Einem Hurrican vielleicht? Wir befinden uns im Auge. Um uns herum wirbeln die Autoreifen, brennende Landesflaggen, Pflastersteine und Schlagstöcke. In den werksnahen Betrieben stehen die Maschinen still. Niemand ist da der sie bedient. Zu dumm, daß Maschinen eben nur produzieren wenn sie durch menschliches Personal geführt werden. Über die Jahre hinweg wurde Personal eingespart um sich noch bessere, noch größere Maschinen leisten zu können. Eine Maschine ersetzt 20 Arbeitskräfte. Zwei Maschinen ersetzen einen ganzen Kleinbetrieb. Da wo es wirklich sinnvoll wäre Maschinen als Ersatz für den Platz des Personals auszutauschen, bei korrupten -auf Kosten des Steuerzahler -ausbeutenden Bankern und Politikern zum Beispiel, bleibt alles weitgehend unberührt und beim Alten. Zwar werden die Zweibeinigen Rechen- und Politikmaschinen gegen andere, ebenfalls zweibeinige, ausgetauscht, sind aber von selber Bauart und somit genauso Fehlerbehaftet wie ihre Vorgänger. Auch die werden wiederum von Maschinen gesteuert und so kommt es, daß es keinen echten Mehrwert für die Bevölkerung gibt. Gewöhnlicher Luxus aus Geld ist nur Schein - gesteuert von Maschinen, darauf programmiert den Menschen auszusaugen. Maschinen können eben nie einen echten Menschen ersetzen.
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Heinrich Heine und der Weberaufstand
Im düstern Auge keine Träne,
Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
"Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
Wir weben, wir weben!
Ein Fluch dem Götzen, zu dem wir gebeten
In Winterskälte und Hungersnöten;
Wir haben vergebens gehofft und geharrt,
Er hat uns geäfft, gefoppt und genarrt -
Wir weben, wir weben!
Ein Fluch dem König, dem König der Reichen,
Den unser Elend nicht konnte erweichen,
Der den letzten Groschen von uns erpreßt
Und uns wie Hunde erschießen läßt -
Wir weben, wir weben!
Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo jede Blume früh geknickt,
Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt -
Wir weben, wir weben!
Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,
Wir weben emsig Tag und Nacht -
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
Wir weben, wir weben!"
(1844)
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Wirtschaftskrise: Die lettische Regierung löst Geheimdienst auf
Ob dies eine gezielte plazierte Ente ist, um die Bevölkerung dazu zu animieren, wieder sorglos Daten zu verschieben ... Hier kann ich nur spekulieren. (OK... Im neuen Kontext ist dies nun albern) .... Ein netter Gedanke ist es immerhin.
Ob man diesen Vorschlag den frischgebackenen Wirtschaftskasper-Minister Gutenberg vorlegen soll? Der Mann hätte dann endlich mal eine sinnvolle Aufgabe, und eine wahre Möglichkeit Taler einzusparen. ["Wirtschaftskrise: Die lettische Regierung löst Geheimdienst auf" ... »]
Schwan und Sommer haben natürlich recht
Wenngleich Wahlen anstehen und vieles was plötzlich verbal zur Schau gestellt wird, definitiv als Wahlkampfgetöse angesehen werden darf, so dürfen natürlich zukünftige Möglichkeiten nicht klein oder gar weg geredet werden. Dies versucht dieser Tage nicht nur die Kanzlerin (CDU) und Steinmeier (SPD), sondern auch Sprecher von irgendwelchen Instituten die schon immer gelogen haben. Die Kanzlerin forderte unlängst 150 Redaktionschefs auf Optimismus unter der Bevölkerung zu streuen. Das dieser Optimismus eben ein erlogener ist, darauf machte bereits im Januar die EU leise aufmerksam (Duckhome berichtete). Sie protokolliert just Aufstände und Unruhen in den Mitgliedsstaaten. Im März schlussendlich fand ich folgende Meldung:
Europa: Sicherheitsbehörden bereiten sich auf Unruhen vor (klick)
Was unter "Vorbereitung" zu verstehen ist, macht der Artikel mehr als deutlich und darum ist dieser Link meine heutige Leseempfehlung.
Von gierigen Bankstern und silbernen Basilisken
So hält es der Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Banken (BdB), Manfred Weber, für eine nachrangige Frage, wer denn wieviel für die toxischen "Wertpapiere" der deutschen Banken bezahlen soll. Das könne man alles doch später noch klären, sagte der feine Herr zur ARD. Er will den ganzen Dreck zunächst einmal in eine Bundessammelstelle packen und die Endabrechnung, also die Totalüberschreibung der Verluste auf den Steuerzahler, später machen. Wenn man solche Typen dann noch die Worte "faire Lastenaufteilung" in den Mund nehmen hört, möchte man zum nächsten Knüppel greifen und ohne Ende zuschlagen. ["Von gierigen Bankstern und silbernen Basilisken" mehr »]
Forster - Zuversicht für Opel
Zuversicht ist eine gute Sache. Gerade wenn es den Menschen schwer ums Herz wird, dann ist die Hoffnung für sie überlebenswichtig. Denn Hoffnungslosigkeit kann schnell zu wirklich schlimmen Krankheiten führen. Oft sind Depressionen die Folge. Ja, sogar zu Revolutionen kann es kommen. Die erstere Krankheit ist für die Eliten eher unerheblich. Sie verfügen schließlich über eine jahrelang angehäufte oder geerbte Immunität dagegen. Bei der zweiten sieht es denn aber schon anders aus. Die überaus schmerzlichen Nebenwirkungen geben dann doch Anlass zur Sorge. So hat die Geschichte gezeigt, dass es dabei sogar schon zu Todesfällen im Kreise der Herrschenden gekommen ist.
Doch wie kann man nun diesen Krankheiten begegnen? Ein guter Arzt würde wahrscheinlich die Änderung der Lebensgewohnheiten anraten. Eine langfristige, schwere und auch oft schmerzhafte Therapie. Das ist aber oft unpopulär. Beliebter sind da schon Wunderheiler wie ein Carl-Peter Forster. Die versuchen es einfach mit einer Art Valium.
["Forster - Zuversicht für Opel" mehr »]Aufgelesen 145
● Blutbad in Landshut – wieder ein Sportschütze
● Strafanzeige wegen Geheimnisverrats statt Selbstmord in der Badewanne?
● Karmann insolvent
● AIG-Sparte braucht Geld
● Daimler auf Crash-Kurs
● Die Welt in Unordnung
["Aufgelesen 145" mehr »]
Es lebe die Soziale Marktwirtschaft und Herr Henkel 4 President!
Also mach ich die Glotze an. Und fasse nicht, was ich da zu hören und zu sehen kriege. Herr Henkel, Abgesandter des Wahrheitsministeriums, sitzt unter den Linden auf Phönix
"Wir haben ein Vermittlungsproblem ... die Linken, Attac und sogar die Kirche sprechen von einer Systemkrise und verurteilen fälschlicherweise die (ach so soziale) Marktwirtschaft ." ["Es lebe die Soziale Marktwirtschaft und Herr Henkel 4 President!" ... »]
Fall jetzt endlich! Du blödes Ding!
"Fall jetzt endlich! Du blödes Ding!", klingt es aus der Meyerei und meint damit die Börsenwerte.
Mein Kommentar dazu:
Die Eu schreit und drängt einzelne Staaten schnellstens den Euro einzuführen. Das, für sich allein genommen, drängt mir den Gedanken auf, daß da jemand gewaltig an der Schraube drehen will. Was bedeutet es denn, wenn die Länder den Euro einführen? Es werden anderen Euroländern doch nicht die Euro genommen um sie als Zahlungsmittel den anderen zur Verfg. zu stellen. Nein, es müssen dann notwendigerweise neue gedruckt werden. Geld welches sofort wieder abgedrückt werden muss um die Schulden der einzelnen Länder zu tilgen die durch die Finanzkrise entstanden. Für mich macht es keinen großen Unterschied, ob nun 20.000 Rubel weg sind, oder 100.000 Eur (realen Umrechnungskurs mal außen vorgelassen). Am Ende haben die Schuldner noch genauso viele Schulden wie zuvor, nur eben Währungstechnisch anders benannt. Einige werden sagen, die ehemalige Währung ist entwertet und somit die Schulden auch, aber das erschließt sich mir nicht wirklich. Die Gläubiger werden auch nach einer Währungsreform - denn das wäre der Einstieg in den Euro - noch vor den Türen der jeweiligen Landesbanken stehen und ihr verlorenes Geld fordern. Oder glaubt allen ernstes jemand die Kaupthing-Opfer geben sich damit zufrieden, daß ihr Geld plötzlich nicht nur verloren sondern dann auch noch nichts mehr wert ist?
Der Bullenmarkt ist für mich in diesem Zusammenhang nichts weiter als eine Täuschung um die Länder mit dem Euro zu locken. Ist er erstmal eingeführt, lebt es sich börsentechnisch ganz ungeniert.
Die tatsächliche realistische Wirtschaft zeigt ein ganz anderes Bild auf: Massenlohnkürzungen, Entlassungen, Exporteinbrüche, Insolvenzen, feindl. Übernahmen, Standortwechsel,...
["Fall jetzt endlich! Du blödes Ding!" mehr »]
G20-Gipfel: Falschspieler unter sich
Von Julie – Mein Politik-Blog
Die meisten G20-Teilnehmer tragen kräftig schuld an der Krise, wollen es aber nicht einräumen.
Deutsche und Franzosen zeigen auf die unreglementierte Verschuldung in USA und Großbritannien. Die schieben die Schuld Deutschland, China und Japan in die Schuhe, weil von deren irrsinnigen Leistungsbilanzüberschüssen die globalen Krediteströme in großem Umfang ausgegangen sind. Hauptspielverderber war Deutschland.
Im Jahr des Ausbruchs der Krise 2007 hat Deutschland nur noch rund 70 % seiner Bruttoersparnis (Wirtschaftsleistung minus Konsum) im eigen Land investiert. Der Rest wurde als Kredit nach Draußen gegeben (Abb. 03917). China kam auf 84 % und Japan auf 83 %. Die USA und Großbritannien haben den Fehler umgekehrt getan, indem sie sich hemmungslos verschuldet haben.
(…) Besonders schlimm treibt es wieder einmal die Bundesregierung. Da erklärt die Bundeskanzlerin vor dem Gipfel in der Financial Times: „Die Krise ist nicht eingetreten, weil wir zu wenig ausgegeben haben, um Wachstum zu schaffen, sondern zu viel. In USA wurde der Geldumlauf zu sehr erhöht.” Und dann diese schier unglaublichen Worte: „Deutschland kann den Binnenverbrauch nicht zu Lasten des Exports steigern. Das ist nichts, was wir überhaupt ändern wollten. Wir wollen statt dessen versuchen, die Turbulenzen durchzusitzen und dabei nicht zu viel industrielle Kraft zu verlieren, so daß wir von dem Aufschwung profitieren, wenn er kommt”.
Weiterlesen: Jahnke, Infoportal Globalisierung
Für Daheimgebliebene: Krise On Air!
geschrieben von kriseonair | 25 Mär, 2009
"Wir sind eine Gruppe von Freien RadiomacherInnen und werden am 28. März live von und über die Demonstration "Wir zahlen nicht für eure Krise" berichten. Es wird Live-Interviews von der Demo mit TelefonkorrespondentInnen von Vorort geben. Wir bereichern euch mit Hintergrundinformationen über die Krise und mit Studio-Interviews von VeranstalterInnen der Demo. Zudem wollen wir einen kritischen Blick auf das Motto der Demo und das breite Bündnis der MitveranstalterInnen werfen und einen breiten Überblick über die im Vorfeld gelaufenen Diskussionen zu der Demo geben."

Weitere Informationen und Programmfahrplan unter Krisenfrequenz
Attacke! Heute: Wir zahlen nicht für Eure Krise!
Bis zum Demoauftakt in Berlin und Frankfurt, unter dem Motto "Wir zahlen nicht für Eure Krise!", sind es noch wenige Stunden.

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