Hoffnung ist kein Gegenstand
Grundsätzlich läßt sich feststellen: Vor Wahlen -überall auf der Welt -ist die Stimmung der Wahlberechtigten auf ihrem Tiefpunkt angelangt. Mehrheiten wünschen sich Veränderungen und erhoffen sich durch ihr Votum den entscheidenden Beitrag dazu zu leisten. Bei Auszählung der Stimmen sitzen sie gebannt vor den bekannten Medien, warten auf die ersten Hochrechnungen und starren ins Leere, wenn die gewählte Option nicht jene ist die die Nase vorn hat. Enttäuscht sinken sie in ihre Sessel, weinen oftmals sogar und fallen mut- und kraftlos -ausgemerzt -zurück in ihren Alltagstrott. Wenn man diesmal nicht als Sieger hervorgegangen ist, dann eben beim nächsten mal. Die Hoffnung bleibt.
Hoffnung ist kein Gegenstand. Hoffnung ist kein gutes Argument. Hoffnung ist lediglich der feste Wunsch im Glauben an mögliche Veränderungen. Es ist nichts mit dem sich etwas bewegen läßt. Hoffnung ist Resignation im handeln. Um es mit anderen, bekannten, Worten zu sagen: "Theologen hoffen".
Die Hoffnung auf Veränderung trägt den Wähler regelmäßig zur Wahlurne. Diese Hoffnung gilt es seitens der verschiedenen Parteien zu bedienen. Genau das machen sie. Nicht mehr, nicht weniger. Sie bedienen die Hoffnung und hoffen selbst darauf das es Wirkung bei der Stimmenauszählung hat. Trifft dies zu, kehren sie zu ihrer alten Handlungsweise zurück: regieren oder opponieren. Letzteres ist lediglich das Widersetzen, das Auflehnen und das Aufbegehren gegen erstes. Das was jeder Wähler auch mit Abgabe seines Votums macht, sich aber wünscht das eben jene Opposition die Handlungsfähigkeit erhält -regieren statt nur opponieren soll.
Aufbegehren, sich widersetzen, sich auflehnen kann jeder. Aber direkt etwas tun -also wahrhaftig handeln -können eben nur jene die in der Position dazu sind. Darüber sollte sich zumindest eine Partei in Deutschland langsam mal klar werden. Wenn sie wirklich ernsthaft Veränderung wollen, dann müssen sie sich bereit erklären die Hoffnung der Wähler zu bedienen. Denn deren Hoffnung wünscht direktes, beständiges und ehrliches Handeln -regieren, nicht opponieren. Letzteres können sie nämlich selbst.
Ich habe meine Wahl getroffen
Meine Stimmen zur Landtagswahl in Brandenburg und auch zur Bundestagswahl habe ich per Briefwahl abgegeben. Für mich ist eine demokratische Wahl noch immer ein hohes Gut. Es mag sein, dass das bundesdeutsche Parteiensystem und die damit verbundene Verhältniswahl nicht optimal sind. Doch aus meiner Sicht sind sie immer noch besser, als das Wahlrecht, welches mir bis vor zwanzig Jahren zugebilligt wurde. Denn mit dem Sinn des Wortes wählen hatte das nicht sehr viel zu tun. Denn wenn man eine Wahl als eine Entscheidung zwischen Alternativen betrachtet, dann war das keine Wahl. Denn wie sollte man sich denn zwischen Alternativen entscheiden. Es gab keine. Man konnte einen Zettel nehmen, diesen falten und in eine Wahlurne stecken. Damit hatte man dann automatisch gewählt. Die Einheitspartei und deren Blockflötenanhang. Selbstverständlich konnte man seinen Stimmzettel ungültig machen. Dazu mussten man mit ihm einfach etwas anders tun als ihn falten und in die Urne stecken. Denn jede Abweichung von diesem Vorgehen machte den Stimmzettel automatisch ungültig. Einfach nicht wählen war auch möglich, aber nicht so einfach wie es klingt. Doch dazu später. So gesehen war das also die einzigen Alternativen.
["Ich habe meine Wahl getroffen" mehr »]In dubio contra Iran
Der Grundsatz In dubio pro reo (lateinisch für: „Im Zweifel für den Angeklagten“), kurz Zweifelssatz, ist ein schlagwortartiger Ausdruck dafür, dass im Strafprozess ein Angeklagter nicht verurteilt werden darf, wenn dem Gericht Zweifel an seiner Schuld verbleiben. Dieser Grundsatz hat bei uns sogar offiziellen Verfassungsrang.
Aber er gilt natürlich nicht für jeden. Ganz sicher gilt er nicht für den Iran, dessen Staatschef Mahmud Ahmadinedschad, ja ganz nebenbei bemerkt auch wirklich kein besonderer Charmebolzen ist und neben der theokratischen Führung auch noch die Interessen des Volkes nach mehr Freiheit bedienen muss. In diesem politischen Eiertanz stolpert er zugegebenermaßen viel zu häufig über seine eigene Wortwahl. Aber das macht ihn und den Iran nicht schuldig, wie auch der Chef der UN-Atomenergiebehörde (IAEO bzw. IAEA), Mohamed ElBaradei jetzt gegenüber dem "Bulletin of the Atomic Scientists", was er aber bereits seit Jahren beharrlich wiederholt, ausführte: ["In dubio contra Iran" mehr »]
Es liegt ein Schmutz auf meinem Herz
Ach ja Thüringen, wenn ich dieses Wort höre, dann habe ich immer so ein wohliges Gefühl. Denn eigentlich ist Thüringen für mich ein absolut positiver Begriff. Ich denke dann an meine Kindheit, meine Großeltern und so wirklich glückliche Tage. Für einen Deutschen ist Thüringen doch eigentlich auch irgendwie ein Abbild seiner unterbewussten Seelenidentität. Gemütliche Orte mit Fachwerkhäusern, die sich in Täler zwischen bewaldeten Bergen quetschen. Klare Gebirgsbäche die mit ihrem sanften Rauschen sich zwischen satten Fichten hindurch schlängeln. Burgruinen voll alter Märchen, Aussichttürme mit Postkartenperspektiven, Bergwirtschaften mit skurrilen Geschichten. Auf den Spuren Goethes rund um Ilmenau wandeln, oder seine Wirkungsstätten in Weimar besuchen. Den Rennsteig entlang wandern und dabei Herbert Roth summen. Natürlich muss man, als Deutscher, auch auf der Wartburg gewesen sein. Als Krönung noch etwas was die Deutschen wirklich am besten auf der Welt machen können und in Thüringen als Meister unter den Meistern, die Wurst. Unter den unsäglichen Slogans der PR-Strategen für Tourismus gibt es nur einen wirklich Guten. Denn mit “Das grüne Herz Deutschlands” haben sie es eigentlich gut getroffen.
Ich habe sogar einmal ein Jahr, als Erwachsener, dort gelebt und gearbeitet. Mein damaliger Weggang nach Berlin lag auch nicht an Thüringen oder den Thüringern.
["Es liegt ein Schmutz auf meinem Herz" mehr »]Wahl-Empfehlung: Die Marktradikalen schön trinken
Nein, dies ist nicht unsere Empfehlung. Es ist das Taktieren der Jungen Union um die Gunst der Jungwähler ab 16 Jahren. Was tun Jugendliche bekanntlich gern? "Party machen" gröhlt es nach Schulschluß durch die Flure. Ein unverfängliches Angebot scheint da jenes der Jungen Union zu sein - 15 Euro zahlen, saufen für 40. Und das alles in einer unschlagbaren Rekordzeit von nur 90 Minuten. Komasaufen fürs Heimatland.
Zwar mag sich der Eine oder Andere sicherlich an den Gedanken amüsiert gewöhnen wollen sich die bevorstehenden Wahlen eventuell schön trinken zu können, allerdings ändert dies dann am Ende doch nichts an den Tatsachen. Vielleicht kann man in Deutschland aber auch nur noch leben, wenn man sich betäubt. Wenn das tatsächlich so ist, dann sind wohl mehr als 30 Millionen BürgerInnen heute schon im täglichen Delirium - zumindest was die Mitläufer und Wähler der Union betrifft, glaubt man den Umfrageergebnissen von Wahlforschungsinstituten.
Innerhalb von nur wenigen Wochen beweist die Junge Union auf ein Neues wie es um die BRD bestellt ist. Mit Speck fängt man eben Mäuse und manchmal ist dieser mit ein wenig Alkohol angereichert.
Was, nebenbei bemerkt, ungefähr genauso effektiv ist wie von der CDU unterstützt ausgegebene Gutscheine für Jugendliche um ihre Fettleibigkeit bei Mc Donalds zu bekämpfen - natürlich um bei der Bundeswehr dann nicht einmal mehr die Stiefel zugebunden zu bekommen.
Ja, so sind sie. Einerseits trommeln das etwas gegen das Komasaufen und die ungesunde Ernährung getan werden muss, andererseits sind diese Dinge dann aber gerade recht und billig um sich noch die letzten verbliebenen Trottel als Wähler sichern zu wollen. Deutschland - Land der Richter und Lenker.
Lesen Sie auch "Störenfriede der Union: Die Jungen"
CSU-Generalssekretär Alexander Dobrindt und seine einzige kluge Frage
Alexander Dobrindt macht normalerweise dem mittleren Teil seines Namens alle Ehre obwohl man seine Art Denken vorzutäuschen normalerweise eher mit kastrierten männlichen Rindern, also Ochsen in Verbindung bringen möchte. Aber selbst das blindeste Huhn findet irgendwann mal einen Korn oder trinkt ihn aus.
Niemand weiß, wie Dobrindt auf die geniale Idee kam oder wer sie ihm aufgeschrieben hat, aber mit einer einzigen Frage wird er in die deutschen Politikannalen erscheinen und quasi unsterblich werden. Seine Frage lautete:
Wo ist das Wirtschaftskonzept der FDP, und welche Köpfe stehen dafür["CSU-Generalssekretär Alexander Dobrindt und seine einzige kluge ... »]
Dieter Althaus - der schmutzige Missbrauch seines Opfers
Dieter Althaus, der die anderen Parteien gebeten hatte, im Wahlkampf nicht mit seiner fahrlässigen Tötung durch rücksichtsloses Ski fahren, in Verbindung gebracht zu werden, benutzt jetzt sein Opfer um sich selbst Sympathien zu verschaffen.
Dieter Althaus (51) betet jeden Tag für Beata Christandl, die nach einem Skiunfall mit dem Ministerpräsidenten ihren Kopfverletzungen erlag. Das sagt Althaus der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL. "An ihrem Grab zu beten, war eine ganz wichtige Stunde für mich", ergänzt er. "Dafür bin ich dankbar. Auch dafür, dass der Witwer sich mir gegenüber in sehr fairer und respektvoller Weise verhält."["Dieter Althaus - der schmutzige Missbrauch seines Opfers" mehr »]
Ehefrau Katharina (48) betont im Doppelinterview, dass ihr Mann nach dem Unfall "noch sensibler" geworden sei, "weil er persönlich erfahren hat, wie zerbrechlich das Leben ist". Anfangs hatte sie "große Sorge, weil mein Mann im Krankenbett nicht der war, den ich kannte". Wenn "die kleinen Fortschritte ausblieben, der Zustand stagnierte oder es einen Rückschritt gab, kam auch Verzweiflung".
Störenfriede der Union: Die Jungen
Die Union sieht sich in Gefahr. Tatort: Thüringen.
Mit einer Schmutzkampagne gegen den thüringischen Spitzenkandidaten der Partei Die.LINKE, Bodo Ramelow, versuchten nun die ABC-Schützlinge der Union - respektive der Jungen Union - Wahlkampf zu betreiben. Ähnlich wie vor einiger Zeit Herr Sigmar Gabriel durch die Junge Union kompromittiert wurde, richtete man auch für Bodo Ramelow eine Webseite ein die allerdings - eine Spur härter - dazu aufruft verstärkt gegen den Kandidaten vorzugehen. Am besten natürlich so, dass es nicht auffällt wer dahinter steckt.
Vor wenigen Tagen veröffentlichte Wikileaks dazu ein PDF Dokument, welches darüber Auskunft gibt, wie man sich den Kampf gegen Bodo Ramelow vorzustellen und letztlich auszuführen hätte. Es handelt sich hier um ein internes Schreiben der Jungen Union Thüringen an ihren Landesvorstand, an thüringische Kreisverbände der CDU, sowie Landtagsabgeordnete der CDU.
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Das Inkompetenzteam der SPD
Frauen an die Front, ist das erste was man über Steinmeiers Truppe der Verlorenen sagen kann. Tatsächlich zeigt die SPD Auswahlmannschaft die erschreckenden personellen Schwächen der SPD, oder besser der Steinmeier und Müntefering SPD. Einige halten sich klug aus der Schusslinie heraus und werden sich erst am Tag nach der Wahl wieder zu Wort melden.
An der Spitze natürlich Franz Walter, der bleiche Kanzlerkandidat. Zeit seines Lebens ein Mitarbeiter, der blass im Hintergrund seine Arbeit erledigt und bestenfalls mal gegen einen Herrn Kurnaz oder andere, die sich nicht wehren können, den großen Maxen markiert. In der Regierung blieb er blass und glücklos. Die Außenkanzlerin Merkel spielt ihn lächelnd nicht nur in die Bedeutungslosigkeit, sondern auch in jede Ecke in der sie ihn haben wollte. Eine absolute Nullnummer.
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Die Betroffenheitspolitikerin Elke Reinke
Ich wiederspreche ja der verehrten Frau Calwer-Wildnis nur sehr ungern. Doch was ihren Beitrag zur Bundestagsabgeordneten Elke Reinke (LINKE) betrifft, so muss ich das heute einmal tun.
["Die Betroffenheitspolitikerin Elke Reinke" mehr »]Die Wirtschaft betrügt für Merkels Wahlsieg
Das die deutsche Wirtschaft nie auf der Seite der Menschen in Deutschland gestanden hat und auch nie stehen wird, ist spätestens nach ihrer Anbiederung an Kaiser Willhelm und die Nazis bekannt. In der Anfangszeit der Bundesrepublik gab es noch so etwas wie einen Konsens darüber, dass um den real existierenden Sozialismus in der DDR zu bekämpfen, die Ausbeutung der Arbeitnehmer Grenzen hatte.
Seit dem Gerhard Schröder zusammen mit dem kriminellen Peter Hartz, das Signal zur Totalausbeutung gegeben hatte, hat die Gier den Vorrang vor dem Verstand und die Verantwortung wurde ganz abgeschaltet. Mit dem Platzen der Finanzblase und der aktuellen Weltwirtschaftskrise ist diese Entwicklung eigentlich zu Ende. ["Die Wirtschaft betrügt für Merkels Wahlsieg" mehr »]
Überhangmandate - Die SPD gibt die Bundestagswahl bereits als verloren auf
Als SPD-Generalsekretär Hubertus Heil gestern vor die Presse trat und erklärte "Wir sind vertragstreu! war klar, dass die SPD jede Hoffnung aufgegeben hat, am absehbaren Wahlergebnis noch etwas zu ändern. Die SPD wird ihren Scheinwahlkampf als zahnloser roter Tiger zwar formal noch weiter führen, aber alle Hoffnung ist erloschen.
Die einzige Chance Schwarz-Gelb zu verhindern, hätte darin bestanden zusammen mit der Linken und den Grünen eine Neuregelung der Überhangmandate zu regeln, die laut Urteil des Bundesverfassungsgerichtes bis spätestens 2011 auf jeden Fall gesetzeskonform gemacht werden muss. Dazu wäre es eigentlich nur notwendig gewesen, dem Antrag der Grünen zuzustimmen. Aus falscher Nibelungentreue geschieht dies nicht, obwohl eine Reihe von SPD-Abgeordneten dies gerne möchten. ["Überhangmandate - Die SPD gibt die Bundestagswahl bereits als ... »]
Iranischer Wächterrat bestätigt Wahlmanipulationen
Wie (dts) meldet, hat der Sprecher des Wächterrats Abbas-Ali Kadkhodaei auf dem staatlichen Fernsehsender IRIB Kanal 2, bestätigt, dass in rund 50 Städten rund drei Millionen Stimmen mehr zusammen kamen als es Wahlberechtigte gab. Gleichzeitig dementierte er Meldungen nach denen es sich um 170 Städte handelt.
Zwar würden diese Stimmen am Wahlergebnis nichts ändern, gleichwohl machen diese Manipulationen die ganze Wahl ungültig. Nach diesem Eingeständnis wird nichts anderes übrig bleiben, als Neuwahlen anzusetzen und bis dahin bleibt die Lage im Iran explosiv. ["Iranischer Wächterrat bestätigt Wahlmanipulationen" mehr »]
Und dann war da noch Jörn Thießen von der SPD, der die Demokratie nicht versteht
Jörn Thießen ist das, was man wohl typisch für einen deutschen Politiker nennen kann. Seine letzte Forderung war, dass Nichtwähler mit 50 Euro zur Kasse gebeten werden sollen. Nicht etwa, dass er ein Gesetz für eine Wahlpflicht angeregt hätte, dass man ja durchaus diskutieren konnte. Nein, er will die Leute bestrafen die ihn und seinesgleichen nicht wählen. Weil es ja Majestätsbeleidigung ist, das gekaufte und unfähige Pack, das man den Menschen vorsetzt, nicht zu wählen.
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Sie haben keine Botschaften mehr
"Ich bin ein Berliner!", wer erinnert sich nicht an diese Botschaft Kennedys in Berlin im Jahre '63? Oder auch an die Rede des Bürgerrechtlers Martin Luther King vor dem Lincoln Memorial "I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character.". Das waren Botschaften! Gaben sie immer eine Prise Menschlichkeit mit in die jubelnde Menge. Menschlichkeit ist es was in der heutigen Politik fehlt. Jeder arbeitslose Mechatroniker könnte die Bevölkerung emotional mehr berühren, als es ein heutiger Politiker vermag.
Wir hören solch Sachen wie "Wahrlich, ich sage ihnen, wir haben kein Recht auf immerwährende Demokratie", oder "Die Neue soziale Marktwirtschaft ist der garant für Demokratie und Bürgerrechte". Da kräuseln sich einem die Fußnägel bis zur fallenden Kinnlade auf. Solche Sprüche stinken nicht nur bis zum Himmel hinauf, sie sind zudem auch noch wahnsinnig produktiv... - kontraproduktiv! Es holt weder die Kindergärtnerin hinter dem Ofen hervor, noch bringt es auch nur einen echten Demokraten an die Wahlurne.
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Aufgelesen 159
● Familienministerin von der Leyen und ihre Verbindungen
● Polizei schützt Bündnis von IslamhasserInnen, Nazis und RassistInnen
● Änderungen im Grundgesetz in unserem Namen
● Bundeswehr raus aus den Schulen
● Die Bahn und ihr Feigenblatt
● Prozess gegen die Sauerland-Gruppe: Alles nur Enten?
● Bezahlt wird nach der Wahl
● Todesursache: Überdosis Kapitalismus
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Wahlpflicht für Hartz-4-Empfänger
Neulich habe ich eine Email bekommen. Darin wurde ich beschuldigt, mich als Ordnungspolitiker auszugeben, ohne wirklich ordnungspolitsche Vorschläge zu machen. Das möchte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen. Darum nutze ich Duckhome, um hier das Gegenteil zu beweisen. Hier also ein Vorschlag zur nächsten Bundestagswahl aus ordnungspolitischer Sicht.
["Wahlpflicht für Hartz-4-Empfänger" mehr »]Merkel nimmt Steuerreformversprechen zurück
Vom Handelsblatt via Twitter @ragebuch
Die Union kommt in der Debatte um Steuersenkungen nicht zur Ruhe. Nachdem ihr Machtwort ziemlich schnell verpuffte und abermalige Forderungen aus den Reihen der CDU gestellt wurden, meldet sich Bundeskanzlerin Merkel nun wieder zu Wort und stellt klar. Vor 2012 wird es keine steuerlichen Entlastungen geben. Der Unions-Mittelstand sieht das aber anders.
Lesen Sie den kompletten Artikel auf: Handelsblatt.com
s.a.: Frau Merkel, ich werde Ihnen helfen!
Frau Merkel, ich werde Ihnen helfen!
n-tv.de am 4. April 2009:
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine "nationale Kraftanstrengung" verlangt, um aus der Wirtschaftskrise herauszukommen. "Der Staat allein kann es nicht schaffen. Alle sind gefragt, jeder an seinem Platz".
Gerne Frau Merkel. Jeder 2. Bundesbürger versucht bereits das wieder einzusparen, was Sie und Ihre Lakeien mit vollen Händen aus dem Fenster schmeißen um damit auch weiterhin Ihre Parteispenden zu sichern. Aber gut, Geld welches einem nicht gehört läßt sich ja bekanntlich leichter ausgeben. Sie haben wunderbar von unseren Bankern gelernt. Ich verstehe, warum in Ihrer Expertengruppe "Neue Finanzarchitektur" der GoldmanSachs-Berater Ottmar Issing leitendes Mitglied ist. So laufen Sie schön konform mit der europäischen Variante "Larosière".
Ruding (CitiGroup), Masera (Lehman Brothers), McCarthy, Balcerowicz, Regling, Krahnen, White und wie sie nicht alle heissen. Sie, Frau Merkel, lassen es sich ganz bestimmt nicht nehmen da zu applaudieren. Besonders Herrn Asmussen gilt dabei Ihre erhöhte Aufmerksamkeit, nicht wahr.
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"Manchmal haben wir vor Feigheit gestunken."
Gauweiler sagt einen wichtigen Satz zur Entmachtung Stoibers:
"Um eine derart gravierende Entmachtung zu legitimieren - Stoiber war mit einer Zweidrittelmehrheit des Volkes gewählt worden -, hätten über den Parteivorsitzenden und zukünftigen Spitzenkandidaten wenigstens die Mitglieder der CSU in einer Urabstimmung entscheiden müssen", sagte Gauweiler und fügte mit Blick auf die damaligen Hinterzimmerabsprachen hinzu: "Manchmal haben wir vor Feigheit gestunken."[""Manchmal haben wir vor Feigheit gestunken."" mehr »]
NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) will Menschen töten
Auf vier Autobahnabschnitten will der neue NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) bei Staus die Standstreifen für den Verkehr freigeben. Das kündigte der Minister in einem Interview mit der in Essen erscheinenden «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Freitagsausgabe) an.["NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) will Menschen ... »]
Bei den vier Autobahnabschnitten handelt es sich dem Blatt zufolge um die A 42 von Herne-Crange bis Kreuz Herne, die A 44 vom Kreuz Dortmund/Unna bis nach Unna-Ost sowie die A 45 von Schwerte-Ergste bis Kreuz Westhofen sowie vom Kreuz Hagen bis nach Schwerte-Ergste.
Aus dem Tagebuch 1968 - 1969 Beginn einer politischen Karriere...
Liebes Tagebuch!
Wie du ja bereits weißt, bin ich nun Student an der Göttinger Universität, dort hat man für uns Jurastudenten sogar extra einen Bau für die juristische Falkultät errichtet, der den ehrenvollen Namen "Juridicum" trägt. Ich könnte jedoch mehr Stolz aufbringen, wenn derzeit nicht solch' unordentliche Zustände hier herrschen würden.
Die Unruhe unter der Studentenschaft - weiß Gott, wo sie herrührt - lenkt mich zusehends von meiner wichtigen Arbeit hier ab, so dass ich mich gezwungen sehe, um meines beabsichtigten guten Studienabschlusses willen, mich mehr in politischer Hinsicht zu engagieren, damit wieder mehr Ruhe in diesen Hallen einkehre.
Die Universität verkommt zusehends auch zur Massenuniversität und wird demzufolge egalitär. Wo kommen wir hin, wenn jeder Hinz und Kunz zum Studium kommt. Neuerdings sind auch viele Emporkömmlinge aus Arbeiterkreisen und Sozis hier vertreten. Einer heißt Gerd - nach seinem Nachnamen immer von seinen Genossen "Schröder" gerufen, der ist bereits Altsemester und seit 1966 hier in Göttingen. Aus dem wird nie was, so schludrig, wie der daherkommt.
Mutti hat mir diverse Kravatten geschickt, da ich ja künftig mehr in Verantwortung stehen werde und einen guten Eindruck machen soll, schrieb sie im Begleitbrief. So bin ich bestens ausgestattet und wohl gerüstet. Eine Kravatte sagt mehr als tausend Worte - war das von Konfuzius? Ist ja auch egal!
Ach, liebes Tagebuch, ich bin in meiner neuen NHB-Gruppe prima aufgenommen worden und habe mich sogar als Kandidat für die UNS zur Hochschulwahl aufstellen lassen. Ich hatte auch gleich eine hervorragende Idee zur Wahlplakatgestaltung...

Dank an die Mutter - für die Kravatte!*
... ["Aus dem Tagebuch 1968 - 1969 Beginn einer politischen ... »]
Aus dem Tagebuch 1967 - 1968
Liebes Tagebuch!
Du wirst es nicht glauben, heute hat eine gute Partei für eine gute Sache einen Wahlsieg erreicht.
Leiste soeben meinen Beitrag für's Vaterland in Wesendorf. Habe mich, weil Abiturient gleich mal beim Flieger Horst gemeldet. Mal sehen...
Gerade von einem Freigang zurück, habe das Meisterschaftsspiel bei Eintracht Braunschweig gesehen, Jubel ohne Ende. Wir kommen wieder voran! Muss kurz zur Toilette, warte aber, bis die anderen Jungs schlafen, damit ich alleine hingehen kann. Man lacht mich vielleicht aus, deshalb gehe ich lieber, wenn mir niemand dabei zusieht...
Da bin ich wieder, liebes Tagebuch.
Wesendorf ist klein und beengt, im Vergleich zu Berlin ein Kaff. Hier kommen Flüchtlinge und Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges gerade jede Menge Häuser errichtet. Eine rege Bautätigkeit in Wesendorf, kann ich nur sagen, so dass bis 1968 wird die Zahl der Wohngebäude auf 406 angewachsen sein (> Quelle: Wesendorf)
In Gifhorn gibt es seit den 60er Jahren eine Ansiedlung vornehmlich griechischer Ausländer. Seit kurzem hat man einen Schießsportverein dort, der sich gegründet hat - "eine bewegte Zeit".
Auch im restlichen Niedersachsen tut sich was, Karl Waldemar Schütz, (seit 1937 Ordensjunker, Mitglied der NSDAP u. SS, Gründer der Göttinger Verlagsanstalt, ab 1955 Mitglied der DRP - der Deutschen
Reichspartei), 1955 als DRP-Mitglied im niedersächsischen Landtag, Mitbegründer der “Deutschen Wochenzeitung”, ab 1964 Mitglied der NPD) wird 1967 Mitglied des niedersächsischen Landtages. (Quelle: Wikipedia)
In Göttingen, wo ich vermutlich mal studieren werde, ist Adolf von Thadden seit 1952 Bürgermeister, der stammt aus altem pommerschen Adelsgeschlecht, ist ab 1939 NSDAP-Mitglied. Bis 1958 war er Senator der Stadt und ab 1960 Mitherausgeber der “Deutsche Nachrichten” (NPD-Wochenzeitung), in die ich nun öfter mal reinschaue. Man muss ja rechtens informiert sein...
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