Nunmehr möchte ich heute endlich das Thema Althaus mittels des vierten Teils beenden. Endgültig. Mir persönlich hängt nämlich mittlerweile dieser Kerl derartig zum Halse raus, dass ich nur der lieben Ordnung halber diesen letzten Teil noch schreibe. Danach ist für mich Althaus eine Persona non grata! Es sei denn, er verliert mit Pauken und Trompeten die anstehende Landtagswahl. Dann erhält er einen entsprechend politischen Nachruf!
Ich hoffe und wünsche mir sehr (und das ist auch ein leidenschaftlicher Appell an meine ehemaligen Landsleute in Thüringen), dass man sich hoffentlich keine Gedanken mehr darum machen muss, dass Althaus in Zukunft noch irgendeine Rolle spielen wird! Dazu hat sich dieser Darsteller (denn anders kann man einen Politiker, der sich mit den Folgen eines schrecklichen Unglücksfalls exklusiv an die B-Zeitung verkauft hat, nicht bezeichnen), der eigentlich nunmehr eine Tragikrolle verkörpert, selbst ins Aus katapultiert! Sogar einige seiner Mitstreiter verweigern ihm die Gefolgschaft. Natürlich noch nicht offiziell. Es könnte aber in den kommenden Tagen und Wochen nochmal heiß hergehen in Thüringen! Wie immer bei einer sich selbst zerstörenden Rasse, wie es die heutige Designergesellschaft ist bzw. die Mietmäuler sich intern sehen, frisst sofort der eine den anderen, wenn er irgendwo nur im Ansatz eine Chance dazu sieht! Guten Appetit! Umso einfacher später für uns.
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NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) will Menschen töten
Dass es dämlich ist, CDU zu wählen, ist ja schon seit langem klar. Dass sich die Dummheit und Unfähigkeit von Helmut Kohl noch toppen lässt, hat Angela Merkel umfassend bewiesen. Nun wird es im Superwahljahr aber noch viel gefährlicher. Denn anstatt sich auf das bloße Anlügen der Wähler zu beschränken, will sie der NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper auch gleich noch umbringen:
Auf vier Autobahnabschnitten will der neue NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) bei Staus die Standstreifen für den Verkehr freigeben. Das kündigte der Minister in einem Interview mit der in Essen erscheinenden «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Freitagsausgabe) an.["NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) will Menschen ... »]
Bei den vier Autobahnabschnitten handelt es sich dem Blatt zufolge um die A 42 von Herne-Crange bis Kreuz Herne, die A 44 vom Kreuz Dortmund/Unna bis nach Unna-Ost sowie die A 45 von Schwerte-Ergste bis Kreuz Westhofen sowie vom Kreuz Hagen bis nach Schwerte-Ergste.
Die Thüringer Operette
Wie hier steht, wird der noch vor kurzer Zeit vernehmungs- und verhandlungsunfähige MP Althaus, der noch nicht mal am Parteitag in Thüringen am letzten Wochenende teilnehmen, dafür aber mit Gattin ein Exklusiv-B-Interwiev geben konnte, aus der Klinik entlassen:
stern.de
Wie schrieb so treffend ein Kommentator bei stern.de:
Operettenstaat Thüringen
Spielplan ab Mittwoch: "Der lustige Witwenmacher"
Es wird noch "lustiger": Die kommenden Tage und dann meinen Teil III zur Althaus-Story abwarten!
stern.de
Wie schrieb so treffend ein Kommentator bei stern.de:
Operettenstaat Thüringen
Spielplan ab Mittwoch: "Der lustige Witwenmacher"
Es wird noch "lustiger": Die kommenden Tage und dann meinen Teil III zur Althaus-Story abwarten!
Althaus will Opferfamilie Geld zahlen
(tagesanzeiger)
Dieter Althaus ist bereit, der Familie Beata Christandls Schadenersatz zu zahlen.
Weil Althaus gemäss Unfallexperten als «Geisterfahrer» auf die Piste von Beata Christandl gefahren sei, hat der Mann der Verstorbenen Schadenersatzansprüche geltend gemacht.
Althaus die Pistensau: Nachtrag
Zu bloegis am 03. Januar veröffentlichtem Artikel bezüglich des, von Althaus verursachten, Unfalles mit Todesfolge gibt es einen Nachtrag.
Bloegi schreibt:
Der oben beschriebene Schi-Unfall ereignete sich am 1.1.2009 am frühen Nachmittag. Während am 1. einigermaßen informativ berichtet wurde, begann die deutsche Journaille schon am 2., auf die Tränendrüsen zu drücken. Althaus wurde gelobt, wie edel er auf die vorrangige Behandlung der getöteten Frau gedrängt habe und wie vernünftig er gewesen sei, weil er einen Helm trug. Wie es zum Unfall kam, wurde vernebelt: “Möglicherweise nie zu klärende Ursache …”.
Weiterlesen bei bloegi ...
Irgendwie macht es mich nicht wirklich froh: dritte Gesichtstransplantation erfolgreich
Heute meldet eine Klinik in Cleveland eine erfolgreiche Gesichtstransplantation, insgesamt die dritte ihrer Art. Die erste Patientin, eine Französin, ist seit 10 Monaten glücklich mit ihrem neuen Gesicht, der zweite Patient, ein Chinese - an einer anderen Ursache - verstorben.
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Chemieunfall in Dormagen
Wir alle wollen chemische Produkte in unserem täglichen Leben einsetzen, deshalb müssen chemische Produkte produziert werden. Die Firma Ineos macht genau das, in unser aller Interesse, im Chemiepark in Dormagen. Dort hat sich heute ein schwerer Unfall ereignet:
Bei einem Störfall im Chemiepark Dormagen ist am Montag eine bis zu 15 Meter hohe Stichflamme emporgeschossen. Der Rauch zog in Richtung Köln. Laut einem Sprecher der Firma Ineos ist um 14.30 Uhr ein Rohr mit dem Gas Ethylen aus ungeklärter Ursache undicht geworden. Menschen seien nicht verletzt worden.
..
Wegen der starken Feuer- und Rauchentwicklung sei die Feuerwehr in großer Stärke im Einsatz. Angrenzende Gebäude wurden evakuiert. Anwohner wurden aufgefordert, aufgrund der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch die angrenzende Autobahn A57 musste wegen starker Sichtbehinderung zwischen dem Kreuz Köln-Nord und Kreuz Neuss-Süd gesperrt werden.
Unfälle passieren. Da hilft alle Vorsicht nichts und Rohre können eben auch aus ungeklärtern Ursachen undicht werden. Die Feuerwehr die für diesen Chemiepark zuständig ist, scheint kompetent gehandelt zu haben und ist wohl auch vernünftig ausgerüstet gewesen. Damit könnte diese Geschichte zu Ende sein.
Allerdings hatten wir vor fünf Tagen einen ähnlichen Unfall. Auf dem Gelände des Chemieunternehmens Bayer in Wuppertal in Nordrhein-Westfalen ist giftiges Ammoniak ausgetreten. es wurden rund 30 Menschen verletzt. natürlich alles bedauerliche Einzelfälle, die sich wie Perlen an einer Kette immer wieder nachweisen lassen.
Viel Chemieindustrie bedeutet eben auch viele bedauerliche Unfälle. Innerhalb von Chemieanlagen ist das ein Risiko mit dem wir wohl leben müssen. Totale Risikofreiheit bedeutet eben auch totalen Verzicht. Allerdings gibt es Risiken die man nicht haben muss.
Der Leverkusener Chemie-Multi Bayer will hochgiftiges Kohlenmonoxid per unterirdischer Pipeline von seinem Dormagener Werk zum Standort Krefeld leiten. Die auf der 67 Kilometer langen Strecke liegenden Kommunen sind davon ebenso wenig begeistert wie private Grundstücks- besitzerInnen und Umweltverbände. Im nordrhein- westfälischen Landtag sind CDU und FDP für die Errichtung der Giftgasleitung.
Die Pipeline geht durch ein Erdbebengebiet. Sie stellt den größten Giftgasspeicher der Welt dar, denn sie ist nicht nur Transportmittel sondern auch Pufferspeicher.
Prof. Dr. Falkenhain aus Bochum, ein Spezialist für Verfahrenstechnik mit 40-jähriger Erfahrung mit Kohlenmonoxyd im Kohleabbau hat errechnet und im Landtag NRW am 7.10.2007 vorgetragen, dass bei einem Loch von 5-6 Millimeter Größe die Menschen noch in 100 Meter Abstand innerhalb von ein bis zwei Minuten sterben, bei 4 Millimetern beträgt die Todeszone 57 Meter.
Außerhalb dieser Hochrisikozonen sind die Menschen jedoch nicht außer Gefahr, sondern sterben etwas langsamer, in 10 Minuten, 20 Minuten und später oder sie tragen im Überlebensfall schwere gesundheitliche Spätschäden davon. Völlig aussichtslos für Tausende von Menschen ist es bei einem Vollbruch durch Fremdeinwirkung Autoaufprall an der Autobahn (die Trasse verläuft weitgehend neben der Autobahn), Gewalteinwirkung, zum Beispiel durch Rammung mittels Stahlspundwand (siehe Experte Volkwart Hardes aus Celle), Schweißnahtbruch durch Erdbeben in unserem Erdbebengebiet, der Niederheinebene, Sabotage oder Terrorismus.
Dann kann die Todeszone sich je nach Windverhältnissen bis zu 1,5 Kilometer und noch weiter ausdehnen. Allein im Kreis Mettmann leben 143.000 Menschen im Bereich der unmittelbaren Gefahrenzone.
Leitungen können überall brechen. Eine solche Leitung mit einem geruchlosen und tödlichen Gift in derartigen Mengen ist absolut verantwortungslos. Den Feuerwehren und dem technischen Hilfswerk werden schon jetzt ständig die Mittel gestrichen. Sie können dieses Risiko nicht abdecken und jeder der etwas anderes behauptet ist ein Betrüger.
Natürlich sind diese 144.000 Menschen im Gefahrenbereich genauso übrig wie der Kindergarten und die Schule die direkt neben der Pipeline liegen. Es geht ja nur um Bürger die nichts zählen. Nicht für Bayer, denen es nur um Gewinne geht, die sie dann verspekulieren können oder zum verspekulieren an ihre Aktionäre weiterreichen. Erst muss das Geld um jeden Preis her, dann um jeden Preis wieder weg. Schwachsinn ohne Methode.
Natürlich könnte man die Pipeline sicher machen. Das wäre teuer, würde aber über hundert Jahre gerechnet, richtig Sinn machen. Allerdings sind Manager heute gerade noch in der Lage bis ins nächste Quartal zu blicken. Weiter reicht ihr Horizont nicht und dementsprechend dumm sind ihre Entscheidungen. Hätten die jemals Lehrgeld bezahlt, könnten sie es sich wiedergeben lassen. Sie haben eben nichts gelernt.
Schön ist auch zu sehen, das es egal ist ob ein Land vom neoliberalen, wirtschaftsfaschistischen Streinbrück, oder vom neoliberalen wirtschaftsfaschistischen Rüttgers geführt wird. Gleiche Brüder, gleiche Kappen, die gemeinsam über diese dummen Bürger lachen.
Wer Verwandte im Gebiet der Pipeline hat, sollte die ruhig noch ein paar mal zu sich einladen, auch wenn man sie eigentlich nicht leiden kann. Es ist nur eine Frage der Zeit. Nur Besuche sollte man dort nicht mehr machen. Das dürfte nach der Inbetriebnahme doch ein wenig zu gefährlich sein.
Natürlich liege ich falsch - ich muss einfach falsch liegen
dpa meldet gerade:
Leck in Ammoniakleitung in Wuppertaler Chemie-Betrieb
Wuppertal - Auf dem Gelände des Chemieunternehmens Bayer in Wuppertal in Nordrhein-Westfalen ist giftiges Ammoniak ausgetreten. Wie die Feuerwehr mitteilte, sind bei dem Unfall fünf Werksmitarbeiter verletzt worden. Der Schieber des defekten Rohres konnte nach einer halben Stunde geschlossen worden. Ammoniak ist ein giftiges, stechend riechende Gas, das Augen und Atemwege reizen kann.
Kann passieren. Niemand ist unfehlbar. Innerhalb des Bayer Werkes gibt es eine Werksfeuerwehr, die kompetent erste Hilfe leisten kann, weil sie für derartige Aufgaben ausgebildet wurde. Warum also lässt mich solche eine Meldung stutzen. Ach ja. Deshalb.:
Der Leverkusener Chemie-Multi Bayer will hochgiftiges Kohlenmonoxid per unterirdischer Pipeline von seinem Dormagener Werk zum Standort Krefeld leiten (wir berichteten). Die auf der 67 Kilometer langen Strecke liegenden Kommunen sind davon ebenso wenig begeistert wie private Grundstücks- besitzerInnen und Umweltverbände. Im nordrhein- westfälischen Landtag sind CDU und FDP für die Errichtung der Giftgasleitung.
Natürlich hat das nichts mit einander zu tun. Ich liege bestimmt völlig falsch. Ob die Feuerwehren auf den 67 Kilometern Strecke auch alle so gut ausgerüstet und vor allem ausgestattet sind wie die bei Bayer? Ob die Kinder die in den Gefahrengebieten spielen müssen, alle Warngeräte haben? Vielleicht wollen die CDU und die FDP dort auch nur Arbeitslose und Rentner ansiedeln und die anderen wegbringen? Ich weiß es nicht.
Aber auch wenn ich falsch liege, bin ich froh, dass meine Kinder dort nicht spielen müssen. Ich würde panikartig die Flucht ergreifen.
Wieder einmal wäre Verantwortung gefragt. Aber in unserem neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Umfeld ist Verantwortung nicht zu bekommen. Selbstverständlich gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, aber zieht der Bayerchef neben die Pipeline und lässt seine Kinder oder Enkelkinder dort spielen. Wohl eher nicht. Seiner eigenen Familie gegenüber wird er Verantwortung zeigen. Der Rest muss sehen wie er klar kommt.
Ach ja Ammoniak kann man riechen, auch auf Entfernung. Kohlenstoffmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses giftiges Gas.
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