Neue Staatslegende über den Tod von Benno Ohnesorg - Geschichtsumdeutung mit Kopfschuß
Am 25. Mai machte uns Herr Von Kirchbach auf folgenden Artikel aufmerksam:
Neue Staatslegende über den Tod von Benno Ohnesorg - Geschichtsumdeutung mit Kopfschuß
Von Hans-Detlev v. Kirchbach
Ja, kam nicht Rudi Dutschke auch aus der Zone?! - Angesichts dieser "neuen Wende", so wiederum der Spiegel, sollte unser Erinnerungsmuseum aber auch konsequent ummöbliert werden. Etwa so: Die Berliner Polizei war, soweit sie nicht selbst vom Ulbrichtregime gesteuert wurde, grunddemokratisch; die Bildzeitung, für die heute H.M. Broder gute Worte einlegt und Alice Schwarzer wirbt, war - und ist - ein Kulturblatt von zutiefst humanistischer Gesinnung; der Shah von Persien war ein zu Unrecht von Bahman Nirumand beschimpfter gütiger Wohltäter des Volkes, und die von der Berliner Polizei tatkräftig unterstützten Jubel- und Prügelperser waren keine Schläger, sondern eine Volkstanzgruppe im Rahmen des deutsch-iranischen Kulturaustausches.
Lesen Sie den kompletten Artikel auf: NRhZ.de
Informationen:
Vom Wehrmachtsoffizier und Leberwurst-Taktiken - vom Füchse jagen, Jubelpersern und der Zauberflöte
Der Schah galt uns allen als brutaler Tyrann
Schuld - Die Deutschen sind es, nicht die Schweizer
Wer hats erfunden? Die Schweizer! Das, was für ein grauenhaft schmeckendes zuckriges Bonbon gilt, gilt auch für das Steuer- und Blutgeldparadies. Die Schweizer haben ihr Land zu einer Oase für Steuerhinterzieher und das Geld der Drogen- und Waffenhändler, der Händler von Blutdiamanten und der Diktatoren gemacht. Dies war die freie Entscheidung der Schweiz – und sie hat gut davon profitiert.
Nun allerdings ist der Krug lange genug zum Brunnen gegangen und die Geschichte ist vorbei. Weder die USA noch Deutschland und andere Länder sind länger bereit zu dulden, dass die Schweiz eine Hochburg der Kriminellen ist, und es wurden Gegenmaßnahmen eingeleitet, die im Ernstfall die Schweiz isolieren und so dem Spuk ein schnelles Ende machen. Natürlich hätte genau das schon vor Jahrzehnten passieren müssen. ["Schuld - Die Deutschen sind es, nicht die Schweizer" mehr »]
Nun allerdings ist der Krug lange genug zum Brunnen gegangen und die Geschichte ist vorbei. Weder die USA noch Deutschland und andere Länder sind länger bereit zu dulden, dass die Schweiz eine Hochburg der Kriminellen ist, und es wurden Gegenmaßnahmen eingeleitet, die im Ernstfall die Schweiz isolieren und so dem Spuk ein schnelles Ende machen. Natürlich hätte genau das schon vor Jahrzehnten passieren müssen. ["Schuld - Die Deutschen sind es, nicht die Schweizer" mehr »]
Und dann war da noch Hubertus Schmoldt, Chef der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)
Ja, es war wieder einmal der 1. Mai. Das ist der einzige Tag im Jahr, an dem die DGB-Bosse sich für ein paar Stunden als Gewerkschafter gebärden müssen, bevor sie wieder zurück an die Futtertröge des Großkapitals dürfen und sich zusammen mit ihren Tarifpartnern über die dummen Arbeitnehmer lustig machen können, die sogar noch Mitgliedsbeiträge dafür bezahlen, dass sie und ihre Interessen schamlos verraten werden.
An diesem Tag geben sich die Gewerkschaften betont kämpferisch, und Schmoldt hatte schon vorher laut angekündigt, am 1. Mai mit den Bankern abrechnen zu wollen. Das hat er auch in einer wirklich großartigen Deutlichkeit getan, als er bemerkte, dass es grundsätzlich richtig sei, ein Bad-Bank-Modell auf den Weg zu bringen, und dann doch tatsächlich meinte, dass die Steuerzahler nicht allein für den Schaden aufkommen dürften und die Aktionäre auch beteiligt werden müssten. ["Und dann war da noch Hubertus Schmoldt, Chef der IG Bergbau, ... »]
An diesem Tag geben sich die Gewerkschaften betont kämpferisch, und Schmoldt hatte schon vorher laut angekündigt, am 1. Mai mit den Bankern abrechnen zu wollen. Das hat er auch in einer wirklich großartigen Deutlichkeit getan, als er bemerkte, dass es grundsätzlich richtig sei, ein Bad-Bank-Modell auf den Weg zu bringen, und dann doch tatsächlich meinte, dass die Steuerzahler nicht allein für den Schaden aufkommen dürften und die Aktionäre auch beteiligt werden müssten. ["Und dann war da noch Hubertus Schmoldt, Chef der IG Bergbau, ... »]
Nailin' Palin - oder die Suche nach der Schuldigen
Sie wurde präsentiert als die Hoffnungsträgerin des Wahlkampfs, doch allzu schnell entzaubert: Jetzt wird schmutzige Wäsche gewaschen: Sarah ist schuld...
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Sarah Palin: Und ob das auch schön ist...
Aus der hochgejubelten Frau Palin ist anscheinend die Luft raus. Auf den "Politisch Inkorrekten" Blogs werden so langsam die ersten Palin-Banner eingeholt. Nur bei den ganz Harten in den USA noch nicht. Sie wird so langsam peinlich, sogar für die WELT:
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Paneurpäischer Literaturpreis - Schreiben wie Dr. Udo Ulfkotte
Viele Menschen in ganz Europa lieben die Art und Weise, wie Dr. Udo Ulfkotte journalistisch kunstvoll gearbeitet, Nanoteilchen zu Mücken aufbläst und aus diesen Mücken dann Elefanten macht. Dies ist eine literarische Kunstform die gar nicht hoch genug gewürdigt werden kann. ["Paneurpäischer Literaturpreis - Schreiben wie Dr. Udo Ulfkotte" mehr »]
Springer will neuen Müll in Berlin abwerfen
Wie heute bei turi2.de zu lesen war, plant der Springerkonzern nun doch eine Gratiszeitung, als zusätzlichen Müll, in den Berliner Briefkästen verteilen zu lassen. ["Springer will neuen Müll in Berlin abwerfen" mehr »]
Die Religion von Sarah Palin und die "Kultur der Angst"

Ich habe ja schon öfters etwas von unserem Brüsseler Freund Huib übersetzt. Jetzt hat er sich der republikanischen Kandidatin für die Vizepräsidentschaft, Sarah Palin und ihrer Symbiose einer ganz bestimmten Ausprägung von Christentum und Krieg gewidmet. Wie immer lesens- und übersetzenswert. Er schreibt:
["Die Religion von Sarah Palin und die "Kultur der ... »]
Springer, Köhler und Axel Möller vom Störtebeker-Netz - Brüder im Kampf um Tapferkeitsorden
Da wächst zusammen, was zusammen gehört. Springer meldet an allen Fronten, dass Hotte Köhler schon ganz feucht im Schritt ist und darauf wartet, endlich das neue Eiserne Kreuz als Tapferkeitsorden herausgeben zu können. Dummerweise hat bisher wieder einmal der der Erbauer der Gedächtnisbaracke versagt und den Antrag für den Tapferkeitsorden mit Eichenlaub nicht eingereicht. ["Springer, Köhler und Axel Möller vom Störtebeker-Netz - ... »]
Kurzkommentar 2008-08-09
• Bank of America erhält Vorladungen wegen ARS-Anleihen
• Zypries gegen Verbot von Sachleistungen für Aufsichtsräte
• Forscher gegen gleiche Gehälter in Ost und West
• Das Flaggschiff der national-religiösen jüdischen Selbstausgrenzung
• Barmer zahlt abtrünnigen Versicherten Bleibeprämien ["Kurzkommentar 2008-08-09" mehr »]
Aufgelesen: 49
• Genfraß 4: GEN MACHT GELD oder Geiz macht geil!!!
• Beraten und verkauft
• Wasser auf dem Mars
• Deutsche Propaganda-Agentur
• Trau Dich, Clement ["Aufgelesen: 49" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-12
• Bahn-Börsengang - Keine „Dax-Untergrenze“
• Fingerabdrücke werden zum Problem
• Nieder mit der Softwarebranche!
• Walter Mayer folgt Claus Strunz als „BamS“-Chefredakteur
• Türkische Armee erschießt zehn Kurden ["Kurzkommentar 2008-07-12" mehr »]
Die Freiheit des Bürgers bedingt, dass er die Hoheit über seine Sprache hat
Wer die Deutungshoheit über eine Sprache erlangt, der bestimmt, was in dieser Sprache gesagt werden kann:
Die Deutungshoheit ist das Vorrecht einer Person oder Gruppe, zu einem bestimmten Sachverhalt oder Ereignis vorrangig ihre Meinung oder Interpretation abzugeben. Dieser Person oder Gruppe wird die Deutungshoheit entweder aufgrund ihres Fachwissens oder aber ihrer Machtposition zugestanden. Diese Meinung wird anschließend sehr oft auch zur vorherrschenden Meinung in der Gesellschaft.
Tatsächlich bedeutet Deutungshoheit, das es relativ einfach wird die Inhalte von Sprache, die Bedeutung der Worte in ihr Gegenteil zu verkehren. Ein sehr gutes Beispiel für einen solchen Missbrauch von Deutungshoheit ist das lügende Lexikon der INSM das nur den Zweck hat, ehrliche Worte so weit auszuhöhlen, dass es in der deutschen Sprache unmöglich wird, zum Beispiel über den Sozialstaat zu reden ohne die Schwachen, der Doktrin der INSM folgend, zu verunglimpfen.
Darüber wurde schon an vielen Stellen geschrieben. Franz-Josef Hanke hat sich intensiv mit Folgen derartiger Wortverdrehungen und ihren falschen Inhalten beschäftigt:
Schon der Begriff "neoliberal" zielt auf eine bewusste Irreführung ab. Er setzt sich aus einem lateinischen Wortstamm und einer griechischen Vorsilbe zusammen.
"Liberal" steht eigentlich für "freiheitlich". Doch mehr Freiheit verheißen neoliberale Wirtschaftskonzepte nur der Unternehmerschaft. Für die allermeisten Menschen hingegen bringen sie mehr Knechtschaft.
Die griechische Vorsilbe "neo" steht für "neu". Doch neu ist das, was die neoliberalen Propagandisten da fordern, beileibe nicht. Der Sozialphilosoph Karl Marx hätte dasselbe Mitte des 19. Jahrhunderts wohl ganz einfach mit dem Wort "Kapitalismus" bezeichnet.
Weitere Wörter aus dem neoliberalen Sprachschatz sind "Eigenverantwortung" und "Eigeninitiative". Sie wollen den Eindruck erwecken, die Menschen könnten ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und sich dadurch von staatlicher Bevormundung befreien.
Tatsächlich aber schiebt die neoliberale Politik damit die gesellschaftliche Verantwortung für die soziale Sicherung aller auf die Einzelnen ab. Sie sollen selbst "Initiative" zeigen, anstatt auf die solidarische Unterstützung anderer zu bauen.
Diese "Privatisierung" der Lebensrisiken ist geradezu mörderisch. Das belegt der Fall eines 20-jährigen Erwerbslosen in Speyer. Da er aufgrund einer Lernbehinderung und psychischer Depressionen nicht fähig war zu der geforderten "Eigeninitiative", ist er Mitte April 2007 elend verhungert.
Natürlich sind es diese tödlichen Ausgänge die bewegen, aber nur weil man das kleine tagtägliche Elend das diese gefälschte Sprache bedeutet, gar nicht sehen und schon gar nicht bemessen kann. Joachim Bartsch hat sich unter dem Titel "Sprache als Ausdruck des Denkens" die Mühe gemacht einige Wortbedeutungen zu erläutern:
Arbeitslosenindustrie
Ehemals als Bildungsträger respektive Maßnahmenträger bezeichnet dient dieser Begriff zur Diffamierung von staatlich geförderten Weiterbildungen und Beschäftigungen. Denn wenn die Autoindustrie Autos produziert, produziert hier eine Industrie wohl Arbeitslose. (Erreichter) Zweck: Massive Kürzungen bei den Integrationsleistungen für Arbeitslose.
Chancengerechtigkeit (statt Ergebnisgerechtigkeit)Der Versuch, wachsende Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft durch angeblich gleiche Ausgangsvoraussetzungen zu begründen. Hintergedanke: Wenn die Chancen gleich waren, müssen die Armen wohl selbst schuld sein - und Schuldige müssen bestraft werden. Wären die Propagandisten dieses Slogans tatsächlich für Chancengerechtigkeit, so müssten sie, der eigentlichen Theorie zufolge, für eine 100%ige Erbschaftssteuer eintreten. Das Gegenteil ist der Fall.
Eigenverantwortung
Das strikte Ablehnen des übernehmens von Verantwortung für andere, also dem, was man gemeinhin als verantwortungsvolles Verhalten bezeichnet. Zweck: Verbreitung des Glaubensgrundsatzes, ein jeder sei seines eigenen Glückes Schmied und um andere müsse man sich nicht kümmern. Die völlige Ablehnung der Gemeinschaft und den damit verbundenen Pflichten ist ein Charakteristikum des Neoliberalismus.
Freisetzung
Anderes Wort für Entlassung. Sehr schön gemacht, da das Wort "frei" generell positiv besetzt ist. Der Betroffene ist endlich frei, die Hartz-Reformen zu genießen. Komisch, warum freut sich denn keiner?
Humankapital
Eine Veränderung des Menschenbildes an sich: Vom Bruder zum Produktionsfaktor, dessen Wert in Geld gemessen wird. Die Tendenz ist, alles irgendwie zu "kapitalisieren": Neulich habe ich "Bildungskapital" gehört. Wann wird aus Kindern Gesellschaftskapital? Widerlich.
Leistungsträger
alias "Besserverdiener"; wurde als Substitution eingeführt, um eine äquivalenz zwischen Vergütung und Leistung zu suggerieren - was in hierarchischen Gesellschaften natürlich Unsinn ist. Ein sehr positiv konstruiertes Wort. Besonders schön: Die implizite, nicht direkt sichtbare Abgrenzung zu den "anderen" - denn die bringen demzufolge keine nennenswerte Leistung und sollen deswegen in Dreck und Elend leben.
Lohnveredelung
Auslagern von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer. Eine Veredelung eines Stoffs ist gemeinhin als eine Verbesserung bekannt - hier ist, was den Lohn betrifft, jedoch eine Verschlechterung gemeint. Die klassische "doppelte Zunge".
Sozial ist, was Arbeit schafft
Diese Phrase versucht, den Begriff sozial mit einer neuen Bedeutung zu belegen und damit zu erreichen, das ursprüngliche Sozialverhalten "teilen" aus der Bedeutung dieses Wortes zu verbannen. Mit der Redefinition des Wortes "sozial" haben sich die Kreativen aber wohl etwas zu viel vorgenommen, diese Parole wurde sogar Frau Merkel im Wahlkampf zu heiß und zumindest zeitweise fallen gelassen. Ein erster zählbarer Erfolg fürs Volk.
Soziale Hängematte
Unterstellung vorn Faulheit und Arbeitsunwilligkeit bei Arbeitslosen. Bei einer Hängematte denkt man automatisch an einen tropischen Strandurlaub - eine gute Wahl also. Der von "Bild" so genüsslich und von der Politik propagandistisch ausgeschlachtete "Florida-Rolf" passte da voll ins Konzept.
Sozialneid
Das Totschlagargument schlechthin, wenn eine berechtigte Empörung über allzu dreiste Raffgier geächtet werden soll. Ein sehr interessantes Wort: Durch das als Sünde gebranntmarkte Wort "Neid" wird in dieser Kombination das Wort "sozial" ebenfalls negativ belastet. Ein geschickter Schachzug im Diffamieren von allem Sozialen und Solidarischen.
Sozialschmarotzer
Schmarotzer ist ein Begriff aus der Biologie, stark negativ besetzt. Er wird hier auf Menschen angewendet, die im freien Markt nicht in der Lage sind, sich ihren Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Man beachte: Ein Schmarotzer ist eine für den Wirt unerwünschte, häufig sogar schädliche Lebensform. Hier sind wir gefährlich nah an den "Volksschädlingen" der Nazis.
Zum Glück ist das was die INSM da betreibt vielen Leuten aufgefallen. Es wird und wurde immer wieder thematisiert. Allerdings gibt es da ein erhebliches Problem. So wahr und klar diese Aufklärung auch ist, sie verpufft im wesentlichen, weil sie nicht kontinuierlich ist und weil natürlich auch die finanziellen Mittel fehlen.
Das ist bei der INSM und den anderen neoliberalen Sprachverbiegern vollständig anders. So verfügt die INSM über praktisch unbegrenzte Mittel, da ihre Hintermänner, die Kosten einfach von der Steuer absetzen und die Allgemeinheit, den Betrug an der Allgemeinheit, auch noch bezahlen lassen. Ähnlich siehst es bei Mohn/Bertelsmann aus, die über die sehr gemeine und für den Menschen völlig unnütze Bertelsmannstiftung einen weiteren Großteil der Arbeit erledigt.
Das die restlichen Medien diese Sprachregelung gerne übernehmen, weil sie ja von Anzeigen leben müssen, während die Öffentlich Rechtlichen sich schon durch die Auswahl ihrer Themen und die Wahl der Leute die Raum für Aussagen bekommen, den neoliberalen Wirtschaftsfaschisten als angenehme Dienstboten anbieten. Unnötig zu sagen das diese Dienste der Öffentlich Rechtlichen noch über die Zwangsgebühren finanziert werden.
Diese Medienmacht zeigt natürlich Wirkung. In einem Beitrag zu Peer Steinbrück prägt ein anonymer Leser folgenden Satz:
Es ist jedoch ganz klar in welche Richtung seine Dreckpropaganda geht... wenn man Bier und Zigaretten in den Medien erwähnt, so denkt man doch automatisch an Arbeitslose. Andere "Trinkergruppen" sind garnicht gemeint gewesen... man weiss schon wen er damit gemeint hat. So weit wurde uns schon das Gehirn gewaschen... Begriffe wurden gesetzt und missbraucht, Assoziationsketten wurden Jahrzehnte lang in jedem Sender verbeitet. Ok, es geht wieder mal gegen Arbeitslose, dabei verschweigt das dreckige Korrumpel, dass dieses Geld eh von dem Hartz IV Satz abgezogen wird.
Sieht man einmal von den Beschimpfungen ab, die natürlich Teil einer verzweifelten Wut sind, beschreibt dies die Situation doch ganz gut. Es reicht heute schon aus wenige Begriffe in Reihe auszusprechen um Bilder zu konstruieren, die bestimmte Bevölkerungsgruppen auf dass heftigste und gemeinste ausgrenzen. Natürlich hat das ganze System. Es ist eine bewusste politische Haltung.
Die Deutungshoheit über die Sprache bedeutet, das Assoziationsketten gebildet werden, die nichts mehr mit dem ursprünglichen Inhalt von Sprache zu tun haben, sondern nur noch der Ausgrenzung dienen. Deshalb ist auch das Wortpaar neoliberal und wirtschaftsfaschistisch so wichtig. Es beschreibt nämlich am ehesten das, was wirklich passiert.
Natürlich wiederholt sich Geschichte nicht. Aber ähnlich wie die schon Fritz Schotthöfer 1924 in Il Fascio erklärte sieht es auch heute aus:
Der Faschismus hat einen Namen, der an sich nichts sagt über den Geist und die Ziele der Bewegung. Ein Fascio ist ein Verein, ein Bund, Fascisten sind Bündler, und Fascismus wäre etwa Bündlertum.
Dazu war es in unserer Zeit nicht mehr nötig diese Bünde neu zu gestalten. Sie waren als Arbeitgeberverbände, Interessenverbände und sonstige Klubs schon vorhanden und mussten nur der neuen Zielplanung untergeordnet werden. Diese Menschen haben sich auch schon früher für die Elite gehalten, aber sie waren zu ängstlich etwas zu riskieren, da es zumindest immer noch einen theoretischen Gegenentwurf für eine Gesellschaft gab.
Mit dem Ende der Sowjetunion und der DDR verflog diese Angst. Sie hatten gesiegt und es sollte niemanden mehr geben der sie aufhalten konnte. Das ist übrigens keine Verschwörung. Man hatte und hat nur gemeinsame Interessen und man hat Geld ohne Ende.
Das ist der wesentliche Auslöser überhaupt. Würde es das Geld dieser Leute kosten, würden sie sich nicht einmal auf minimale Ziele einigen können. Niemand von denen würde auch nur einen Cent für eine gemeinsame Sache ausgeben. Das einzige was sie zusammentreibt ist die Gier nach mehr. So wie sie Solidarität bei anderen für Schwäche halten, sind sie natürlich selbst untereinander nicht solidarisch.
Genau da greift unser Steuersystem ein. Im Prinzip ist ab einer gewissen Vermögensklasse alles nur noch Aufwand, also Kosten, welche von den Gewinnen abgezogen werden und damit Steuern sparen. Sie geben das Geld für ihre eigenen Interessen aus und müssen dafür weniger Steuern bezahlen. Das führt natürlich automatisch dazu, dass alle anderen mehr Steuern bezahlen müssen, oder der Staat weniger leisten kann.
So bluten diese fünf bis fünfzehn Prozent der Deutschen und natürlich auch einige Ausländer die hier finanzielle Interessen haben, die übrigen fünfundachtzig bis fünfundneunzig Prozent der Bürger aus und unterhöhlen den Staat.
Da für sie real keine Kosten entstehen, können sie für die Vertretung ihrer Interessen auch unbegrenzt Mittel aufwenden. Unbegrenzt heißt wirklich unbegrenzt. Es zählt nicht das Geld, was z.B. die INSM offiziell in ihren Büchern hat, oder das der Bertelsmannstiftung. Es zählt jede Werbemilliarde die aus diesen Kreisen vergeben wird, jede Schaffung eines Arbeitsplatzes oder nur dessen Zusicherung, jede Parteispende und natürlich auch das was zur Beeinflussung von willfährigen Journalisten getan werden kann.
Sie haben wirklich Ahnung davon wie man die eigenen Ansichten verkauft. Sie haben sich die richtigen "Wissenschaftler" in ihr Boot geholt, die sie mit Pöstchen, Entgelten für Vorträge und Ausbildungsplatzzusagen für die Kinder ködern können und sie zahlen ja wirklich. Sie lassen Institute gründen oder übernehmen bestehende um sie als Propagandaschleudern zu verwenden. Wer die Abläufe beobachtet meint das er so etwas wie einen Virus oder Krebs sieht. Die Werbeagentur die für Siemens oder Brokat arbeitete wusste schon, dass sie neben diesem Auftrag auch etwas kostenfrei für die INSM machen musste, was natürlich in den an Siemens oder Brokat berechneten Kosten enthalten war.
Bertelsmann hat mehr als ein Schattenkabinett. Die Mohns haben die Regierung schon zu weiten Teilen übernommen. Zur Zeit spielen an der Oberfläche die INSM und Mohn/Bertelsmann, so wie Springer und das deutsche Großkapital noch gut zusammen.
Ganze Bevölkerungsgruppen werden aussortiert weil sie für die Art von faschistischem Wirtschaftssystem nicht gebraucht werden, also nutzlos sind. Dazu muss diesen Menschen der Mut genommen und die Schuld zugewiesen werden, was mit Hartz IV hervorragend geklappt hat. Jetzt muss nur noch eine neue Arbeitsgesetzgebung her, die eine Arbeitspflicht festschreibt und im wesentlichen einem neuen Arbeitsamt die Zuordnung von Personen und Arbeit ohne rechtliche Einschränkungen überlässt.
Dieses Gesetz hat Mohn/Bertelsmann bereits fertig. Der Arbeitsminister will und wird es umsetzen. Dazu die Einschränkungen im Versammlungsverbot wie in Bayern, die einen Streik unmöglich machen und die kommenden EU-Verordnungen die es dem Staat ermöglichen, seine Bürger vor gefährlichen Inhalten im Internet zu bewahren und somit jede Kritik und Meinungsfreiheit zu unterdrücken.
Nimmt man dann noch die Mohn/Bertelsmann die über eine Tochterfirma Arvato nicht nur die Kindererziehung übernehmen wollen, sondern auch bestimmen werden wer Ausweise oder einen Führerschein bekommt, dann ist klar wohin die Fahrt geht. Das ist übrigens auch das Steinbrück mit seiner Polemik erreichen will. Er öffnet die Türen für Bertelsmann und die Familie Mohn. Was wohl auch mein anonymer Leser weiß.
Dieses Ganze ist aber nur möglich, weil im ersten Schritt die Sprache verdreht wurde. Weil Worte plötzlich nicht mehr das bedeuten was ihr eigentlicher Inhalt war. Weil Assoziationsketten aufgebaut und in die Köpfe gehämmert wurden. die einfach falsch sind.
Wer also den Kampf aufnehmen will, der muss sich zuerst die Sprache zurück holen. Natürlich haben die Bürger nicht das Geld um eine ähnliche Welle von Propaganda und Demagogie loszutreten. Aber sie können einen Anfang machen. Sie können ihr eigenes Lexikon der Begriffe erstellen. Eines das frei von dem Schmutz der Neoliberalen ist. Sie können in allen Foren und auf allen Plattformen den falschen Gebrauch der Worte kritisieren.
Da beginnt ein Mengenproblem dem Propaganda nicht gewachsen ist. Solange es noch den Ansatz von freier Rede in diesem Land gibt, gibt es auch die Möglichkeit gegen die Propaganda anzusprechen. So gut die Propaganda auch bezahlt sein mag. Es gibt nicht genügend Leute, wenn die Bürger aufstehen.
Vor einigen Jahren wurde in der Denkfabrik Deutschland bereits ein Versuch unternommen solch ein Lexikon aufzubauen. Es scheiterte an mangelnder Beteiligung. Manch einer mag auch auf Wikipedia verweisen. Die Zusammenarbeit von Spiegel, der ja direkt zu Mohn/Bertelsmann gehört und die Orgien von Änderungen und Grabenkämpfe haben gezeigt, das sich dieser Weg nicht gehen lässt. Wikipedia führt einen anderen Kampf und es ist zu hoffen das die Guten dort gewinnen, es ist allerdings Sorge und vor allem sorgfältige Beobachtung angebracht.
Das Lexikon oder erst einmal das Wörterbuch einer neuen Republik muss geschützt werden. Wir haben unsere Sprache schon mehrfach an Gegner der Demokratie verloren. Auch die Nazis haben sie mißbraucht, so dass uns heute viele Worte fehlen, die zu sehr beschmutzt sind, als dass sie noch verwendet werden können.
Die INSM und die Neoliberalen haben die Worte und Begriffsketten umgelogen. Das kann man rückgängig machen. Es ist Aufwand, aber es müsste doch möglich sein hundert Leute zu finden, die Zeit genug haben zuerst die wichtigsten Worte wieder zurück zu erobern und sie den Deutschen wieder zur Verfügung zu stellen. Wenn jeder davon eine Stunde in der Woche opfert wäre schnell ein Anfang gemacht.
Mit diesen befreiten Worten ist möglich sehr fein und sehr deutlich die Wahrheit zu formulieren und neue Politikentwürfe zu machen, die auch verstanden werden. Natürlich würden die Gegner der Wahrheit haufenweise Schmutz über dieses Projekt ausgießen und viel Geld ausgeben um es zu torpedieren. Aber auch da gilt, das ihre Geldgeber nichts fördern was nur Geld kostet und keine Ergebnisse bringt.
Das auch andere das Sprachproblem erkannt haben, merkt man an so seltsamen Artikeln die natürlich einen Zweck haben. Sie sollen das ungute Gefühl das manche Menschen mit der aktuellen Sprache und ihrer Unehrlichkeit haben auf andere Ziele lenken.
Mal sind es die SMS-Abkürzungen oder eine angebliche Jugendsprache. All dies sind Ablenkungsmanöver damit die Menschen sich nicht hinsetzen und in Ruhe nachdenken. Die Menschen ständig zu hetzen, damit sie nicht nachdenken ist übrigens ein typisches Mittel um Propagandawirkung zu verstärken.
Die Zeit ist übrigens günstig für eine Befreiung der Sprache als Grundlage für eine Befreiung der Menschen. Der neoliberale Wirtschaftsfaschismus hat wirtschaftlich versagt. Wir haben in Deutschland ja schon wirklich miese Regierungen und Hintermänner gehabt. Wir hatten Willhelm den Doofen den Oberganoven, die unfähigen Papen und Hindenburgs, den österreichischen Schnauzbart, Adenauer den außer seiner persönlichen Macht nichts interessierte, den dicken Lügner Ehrhardt, Kiesinger die Nullnummer, Kohl mit seinen Bestechungsgeldern, auch wenn es ja Spenden waren von Leuten deren Namen man nicht nennen darf.
Aber mit Schröder und Merkel sind wir ganz unten angekommen. Dabei hat Schröder genau wie Merkel ja gar nichts gemacht. Die befolgten und befolgen nur die Befehle der Neoliberalen. Haben die Lobbyisten gleich die Gesetze machen lassen. Haben alles und jedem dem Markt überlassen. Genau dieser Markt verreckt gerade vor aller Augen jämmerlich.
Jeder kann sehen das unsere neoliberalen Eliten es einfach nicht können. Früher konnten die Willhelms und Sohn ja noch irgendwo anders hingehen wenn sie versagt hatten. Das ist nicht mehr. Die neoliberalen Komiker haben die Weltwirtschaft vor die Wand gefahren. Um genau zu sein machen sie das täglich wieder.
Sie fahren vor die Wand, setzen zurück und wiederholen sich. Das ist ihr Glaube. Der Markt wird es richten. Er richtet natürlich nichts. Jeder Markt braucht Regeln um zu funktionieren. Marktordnungen waren die ersten und wichtigsten Gesetze. Aber ein Neoliberaler hat weder Geschichte noch Zukunft. Er hat nur Quartale.
Sie sind zu dumm zum Wasser kochen, weil sie nur beobachtet haben, dass jemand Wasser in einen Topf tut und nach einiger Zeit eine Topf mit kochendem Wasser vom Herd nimmt. Nun stehen sie vor der Waschmaschine und haben schon seit Tagen einen Topf mit Wasser vor Augen, das einfach nicht kochen will. Dabei ist die Waschmaschine doch ein Elektrogroßgerät und sie versichern uns, dass der Stecker in der Steckdose sei. Sie brauchen auch keine Hilfe sie sind und haben Experten. Ja ausgewachsene Professoren des Unsinns sogar.
Besser kann die Situation für eine Gegenwehr gar nicht sein. Während die sich streiten warum das Wasser nicht kocht und die Gewinne nicht mehr fließen, sind die gut beschäftigt. Das verschafft den Bürgern Zeit sich zu befreien. Sie werden bald anfangen gegeneinander zu kämpfen. Weil keiner die Verantwortung übernehmen wird. Lasst sie kämpfen, das ist egal.
Der Kampf der Bürger in Deutschland muss sich zuerst um Sprachhoheit drehen. Die Bürger müssen die Inhalte ihrer Sprache bestimmen und dann einen neuen Entwurf für Deutschland machen. Dabei gilt es Gutes zu bewahren, Brauchbares erst dann zu ersetzen wenn man etwas Besseres hat und das Schlechte grundsätzlich und hart auszumerzen.
Das ist Arbeit und man nennt es nicht nur Arbeit. Aber eine Arbeit die ein Ziel hat. Also bitte mit anfassen. Wer helfen will, kann sich bei info@denkfabrik-deutschland.de melden.
Kurzkommentar 2008-06-29
Pin, die billige Beute
von Jennifer Lachman, Nina Klöckner und Ulf Brychcy (Hamburg)
Springer hat den missglückten Einstieg ins Briefgeschäft teuer bezahlt. Nun, da der Scheinriese Pin pleite ist, machen sich die Rivalen über ihn her. Sie holen sich ihre einst für viel Geld an Springer verkauften Brief-Töchter zurück - zum Schnäppchenpreis.
Ich weiß nicht wer Jennifer Lachman, Nina Klöckner und Ulf Brychcy ausgebildet hat. Ich kann nur sagen, es hat nicht funktioniert. Sie haben es nicht kapiert. Nicht Springer bezahlt den missglückten Versuch Menschen um ihren Lohn zu bringen teuer, sondern die Steuerzahler.
Friede Springer und die anderen Aktionäre dieses miesesten aller deutschen Konzerne kostet das ganze keinen Cent. Die ehrliche Trauer die aus dem Artikel der drei Schreiberlinge ablesbar ist wandelt sich bei Friede Springer in schallendes Gelächter. Es kostet sie nichts. Sie verliert nicht. Sie lässt einfach nur addieren was sie ausgegeben hat, inklusive des Kaufs einer Gewerkschaft und eines Arbeitgeberverbandes und dann wird diese Summe einfach von den nächsten Steuern abgezogen.
Bezahlen müssen das die Steuerzahler. Die gleichen Steuerzahler die letztendlich jede Fehlspekulation bezahlen müssen, egal wo auf der Welt unsere Elite das Geld verballert. Deshalb zeigen ja Mensch wie Friede Springer und die anderen Neoliberalen keine Verantwortung, weil sie nie welche tragen müssen. Unsere Steuergesetze sind so, dass der Verantwortungsloseste den größten Nutzen hat.
Die Idee des Prof. Kirchhoff mit einem einheitlichen Steuersatz von 25 Prozent ist doch nur deshalb nicht zum tragen gekommen, weil keiner aus dem Großkapital jemals soviel Steuern gezahlt hat. Die meisten zahlen gar nichts oder zwischen 2 und 7 Prozent.
Solange aber Journalisten so tun als hätte Springer etwas verloren, wird sich an der Situation nichts ändern. Solange wird es keine Verantwortung geben.
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Dax: „Wieder einen auf den Deckel“
Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt setzt sich fort. Auslöser dafür sind der neue Rekordpreis für Öl und die Sorge über den Zustand der Finanzbranche. "Alles deutet darauf hin, dass die Subprime-Krise noch nicht vorbei ist und wir auf eine Rezession zusteuern", sagt ein Händler. Technische Analysten warnen vor neuen Tiefständen.
Es geht doch schon lange gar nicht mehr um die Frage wohin der DAX heute oder morgen geht, sondern darum wie man sich dem Verfall der Währungen, die rasende Inflation und den damit verbundenen ständigen Kursverlusten stellen will, oder ob man die Hand vor die Augen hält und hofft nicht gesehen zu werden.
Jeden Tag eine neue Bärenfalle aufzubauen ist keine Lösung.
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"Mir gehört die Tür für das BMW-Vorstandsklo"
Aktien beteiligen Anleger am unternehmerischen Erfolg - auch wenn es nur kleine Anteile sind. Doch die Deutschen halten Aktien für Teufelszeug. Dabei kommt man um den Dax nicht herum - wenn man ein Vermögen machen will.
Es ist ein Klischee, aber es bestätigt sich immer wieder: Deutsche Sparer sind Angsthasen. Sie halten Aktien für Teufelszeug und parken ihr Geld lieber auf Tagesgeldkonten. Weder die unablässigen Appelle der Politiker, doch bitteschön fürs Alter vorzusorgen, noch die Kursgewinne des Deutschen Aktienindex haben daran etwas geändert.
Ob Catherine Hoffmann denn nun wenigsten für diesen schönen Artikel ihre Verluste aus Internetblase, Telekom und dem aktuellen Crash erstattet bekommt, oder muss sie solchen geistigen Dünnpiff nur gegen Gehalt oder gar Wortentgelt verzapfen.
Man braucht sich doch nur den Kurzkommentar über diesem zu betrachten und weiß Bescheid. Der normale Depotkunde hat bei diesem System keine Chance mit Aktien Geld zu verdienen. Solange wir in Deutschland das Universalbankprinzip haben ist es für den Privatanleger nicht möglich langfristig Gewinne zu machen. Hier gewinnt immer nur die Bank.
Wer Lotto spielt, auf Fußball wettet oder wertlose Münzen kauft, hat mehr Chancen zu gewinnen als ein ehrlicher Anleger. Der ist auf jeden Fall der Dumme. Aber während sich ein Manfred Krug noch für seine Werbung entschuldigte hat eine Catherine Hoffmann vermutlich keine Schwierigkeiten mit ihrem Aufruf. Sie ist ja auch schließlich keine Journalistin sondern eine Propagandistin. Und ihr Klischee ist natürlich genauso falsch wie jedes Klischee.
Am schlimmsten aber sind solche Wissenschaftler wie Professor Richard Stehle, Kapitalmarktforscher an der Berliner Humboldt-Universität, der uns vorrechnet das jemand der 1954 sein Geld in Aktien angelegt hätte, seitdem eine Verzinsung von 10,3 Prozent im Durchschnitt erzielt hätte, während Bundesanleihen nur 6,6 Prozent brachten.
Ob ich diesem Tropf mal vorrechne was mein jüngster Sohn zu seinem 18 Geburtstag an Kapital bekäme, wenn vor 14.000 Jahren, jener Dödel von Vorfahr nicht mit der Keule hinter Weibern hinterhergerannt wäre, sondern die ersten Münze für Junior gut angelegt hätte. Bah. Was für Wissenchaftler. Alles vom Geld der Steuerzahler. Schönrechner, die nie Gebühren und nie Verluste haben. Aber vermutlich auch gut bezahlt. So eine Professur nährt ihren Mann sicherlich redlich und die Kapitalmarktleute brauchen immer Studien.
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Tarifverdienste steigen erneut langsamer als in Frankreich
Deutsche Arbeitnehmer haben sich 2007 trotz eines höheren Wirtschaftswachstums erneut mit geringeren Lohnanstieg als ihre französischen Kollegen zufriedengeben müssen.
Die durchschnittlichen Tariferhöhungen lagen hier bei 2,3 Prozent, im Nachbarland dagegen bei 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das sei das vierte Jahr in Folge, in dem die Franzosen ihre Löhne und Gehälter kräftiger steigerten. Dabei hatte Deutschland mit 2,5 Prozent das kräftigere Wirtschaftswachstum verzeichnet.
In Deutschland reichte der Lohnzuwachs gerade aus, um den Anstieg der Lebenshaltungskosten von 2,3 Prozent auszugleichen. Die Franzosen hatten dagegen auch real mehr Geld in der Tasche, weil ihre Verdienste schneller stiegen als die Verbraucherpreise mit 1,6 Prozent.
Wen wundert es wirklich. Bei uns haben sich Politik und Gewerkschaft gemeinsam an das Großkapital und die Neoliberalen verkauft. Diese Schere wird in Zukunft noch weiter auseinander gehen. Das ist so gewollt. Noch grausamer würde es aussehen wenn man die nicht tariflich gebundenen Löhne vergleichen würde.
Die arbeitenden Menschen in Deutschland werden bewusst und mit voller Absicht um ihre Teilhabe an dem ausschließlich von ihnen erwirtschafteten Ertrag betrogen. Unsere Manager könnte man bis auf einzelne Ringeltauben alle entlassen. Die einzige Folge wäre das die Gewinne steigen weil diese Volk nicht mehr abzockt, vor allem aber keine sinnvolle Arbeit mehr stört oder aufhält.
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Merrill Lynch erwartet weitere Milliardenabschreibungen
Die US-Investmentbank Merrill Lynch erwartet nach Informationen des Senders CNBC neue Abschreibungen von drei bis fünf Milliarden Dollar.
Es sei sogar ein Quartalsverlust möglich, berichtete der Sender am Freitag. Analysten von Lehman Brothers rechnen damit, dass Merrill Lynch im zweiten Vierteljahr auf Abschreibungen von 5,4 Milliarden Dollar komme. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres hatte Merrill Lynch in Folge der internationalen Finanzkrise bereits einen Verlust von fast zwei Milliarden Dollar ausgewiesen.
Ohne ein Analyst zu sein, wage ich mühelos die Voraussage das es im nächsten Quartal dann etwas weniger als 5 Milliarden sind, was uns dann als Erfolg verkauft wird. Dann kommt auch gleich die Empfehlung wieder Aktien zu kaufen.
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Gesammelte Gemeinheiten 13
Jung bereitet Verstärkung der Afghanistan-Truppe vor
Verteidigungsminister Franz Josef Jung will mehr Bundeswehrsoldaten nach Afghanistan schicken.
Die Anzahl zusätzlicher Kräfte solle noch in diesem Monat geklärt werden, sagte Jung am Donnerstag in einem Interview des Deutschlandfunks. Medienberichten zufolge soll die Truppe um 900 bis 1300 Soldaten vergrößert werden. Derzeit ist das Mandat auf 3500 Soldaten begrenzt.
Ja das war klar, der Herr Jung lässt ja eine Gedächtnislokus für die toten Soldaten bauen. Dazu braucht er vor allem tote Soldaten. Er kommt ja aus dem Bundesland wo sie nicht nur kein Hochdeutsch sondern auch keinen Anstand kennen und wo der NS-Mordrichter Filbiinger ihnen sagte wie es geht. Das man Soldaten auch noch in Gefangenschaft ermordet, damit genug Hundemarken für die Gedächtnisklos vorhanden sind.
Afghanistan könnte Geld, Lehrer und Polizei gebrauchen. Jung will aber lieber töten lassen und die Komissarin für Agitation und Propaganda Angela Merkel freut sich dazu. Sie mag das Morden scheinbar auch.
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"Die Möglichkeiten werden maßlos überschätzt"
Markus Schächter: Es gibt jetzt eine gemeinsame Position der 16 Länder. Aber es bleiben Probleme, erhebliche, über die wir weiter reden werden. Hessens Ministerpräsident Koch hat Gespräche angekündigt, mit Brüssel und mit uns. Da werden wir unsere Position einbringen. Positiv sehe ich, dass wir nicht mehr ausschließlich als Rundfunksender, sondern als ein öffentlich-rechtliches Medienhaus betrachtet werden - das ist eine Annäherung an die Wirklichkeit.
Ja Markus Schächter und die anderen Gebührenerpresser sind am Ziel. Erst sorgten sie dafür das wir keinen Computer mehr am Internet betreiben dürfen ohne ihre Raubgebühren an die GEZ zu bezahlen und jetzt wollen sie das Internet mit ihrem Müll zukippen. Die öffentlich-rechtlichen Werbeschleudern und Propagandaverbreiter für neoliberalen Wirtschaftsfaschismus gehören aufgelöst oder privatisiert.
Wenn Schächter Geld haben will, soll er seine Leistung verkaufen. Davon könnte er allerdings nicht leben. Mir wäre er nicht einmal den Bruchteil eines Cent wert.
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VW-Chef Winterkorn setzt auf Elektroautos
Wegen der hohen Öl- und Benzinpreise werden die Autohersteller immer sparsamere Autos bauen. Konzerne wie Volkswagen stellen bald auch elektrisch betriebene Fahrzeuge her. Dies kündigt VW-Chef Martin Winterkorn in einem Interview an. Und er spricht über einen neuen Spar-Golf.
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Winterkorn kritisierte die politischen Debatten um den Klimaschutz scharf. „Die deutsche Autoindustrie leidet unter den unklaren Vorgaben der Politik“, sagte Winterkorn. „Die Menschen wissen nicht, was auf sie zukommt, ob sie künftig mehr oder weniger Autosteuer zahlen müssen. Das verunsichert die Autofahrer sehr.“
Der VW-Chef erklärte, viele würden die Entscheidung für ein neues Auto deshalb „bewusst“ immer weiter verschieben. Das sehe man daran, dass das Durchschnittsalter der Autos auf deutschen Straßen bei fast neun Jahren liege.
Das ist wieder einmal typisch deutscher Manager. Ihm fehlen die Vorgaben der Politik, aber wenn die Politik Vorgaben macht, dann schreit er auf und will viel einfachere Vorgaben. Es ist nicht die Politik die Herrn Winterkorn daran hindert Autos zu bauen, die viel weniger Sprit verbrauchen. Es ist nicht die Politik die verhindert das VW Hybridautos baut oder Wasserstoffahrzeuge zur Serienreife bringt. Es ist VW_Management, das dass Risiko scheuet, das mit neuen Innovationen verbunden ist.
Die Autokäufer wissen das ganz genau. Wer heute mit seinem Spritfresser noch fahren kann, wird sich kein neues Auto kaufen, weil alle hoffen, dass die Winterkorns dieser Welt endlich das anbieten, was die Leute brauchen. Bietet Winterkorn diese Autos nicht, werden sie von anderen verkauft, aber bis dahin ist er wahrscheinlich schon lange nicht mehr VW-Chef.
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Goldener Herzschlag
US-Manager lassen sich ihren Ausstieg aus der Arbeit vergolden, und das noch über den Tod hinaus. Die letzte Ruhe bietet Stoff für eine unselige Diskussion.
Sollte Brian L. Roberts, Chef des US-Telekommunikationskonzern Comcast, in absehbarer Zeit tot umfallen - die Trauer seiner nächsten Angehörigen könnte sich in Grenzen halten. Mehr als 298 Millionen Dollar fielen den Hinterbliebenen in den ersten fünf Jahren nach Roberts' Tod zu - inklusive Boni. Solch eine Summe dürfte auch ob eines plötzlichen und unerwarteten Todes aufgewühlte Hinterbliebene relativ schnell beruhigen
Ich bin mal gespannt, wie sich unsere deutschen Manager da abgesichert haben. Ansonsten werden sie das jetzt schnell nachholen. Einige sind auf diese Art und Weise tot deutlich mehr wert als lebend. Wenn der goldene Sarg wirklich ein Mittel ist um unfähige Manager loszuwerden, ist das vielleicht nicht die schlechteste Idee.
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Kann Springer Kriege verursachen?
„Die letzten eventuell noch gültigen Regeln des Mindest-Anstandes werden nun übertreten, nichts ist mehr unmöglich – alles erlaubt!“ Das ist nicht etwa das Lamento eines rückständigen Spiessers, sondern die nüchterne Beschreibung der heutigen Medienszene. Wie die meisten schon gehört haben, hat der Springer–Verlag seine polnischen Hetzblätter gegen die deutschen und sein deutsches Hetzblatt Bild gegen die Polen in Stellung gebracht und versucht, in beiden Ländern nationalistische Gefühle zu wecken und auf einen Krieg gegen das jeweils andere Land zu orientieren. Als Vorwand diente dazu die Fussball-EM und das Eröffnungsspiel Deutschland-Polen, aber der tatsächliche Inhalt war Völkerhetze.
So liess der Springer-Verlag sein polnisches Boulevard-Blatt `Super-Express` ausdrücklich nicht einfach nur über Fussball sprechen, sondern bezog sich auf die Schlacht bei Tannenberg im Jahr 1410 und liess Bezug nehmen und auf die deutsche Niederlage von 1945. Die Zeitung «Dziennik» (Axel Springer Polska) zitierte einen Spieler: «Dieser deutsche Panzer stört mich nicht. Ich werde gern mit ihm zusammenstoßen ... Deutsche, wir werden Euch aufessen»
«Super Express» druckte eine Fotomontage ab, die Polens Nationaltrainer Leo Beenhakker zeigt. Mit grimmigem Gesichtsausdruck hält er die beiden abgeschlagenen Köpfe von Jogi Löw und Michael Ballack in den Händen. Dazu die Überschrift: «Leo bring uns die Köpfe!»
Dann lässt Springer die deutsche Abteilung der Blätter anworten, aus denen Blut läuft, wenn man sie schräg hält: Bild beginnt gegen Polen zu hetzen: „«Das ist widerlich!» mit dem Aufmacher: «EM-Krieg gegen uns! Hetze gegen unsere EM-Mannschaft» und «Die Polen, unser 1. Gegner, führen einen schmutzigen Fußballkrieg!» und «Die Giftpfeile der Polen». Dass „die Polen“ Springer heissen, unterschlägt man natürlich.
Springers beliebteste Waffe war schon immer die Menschen aufeinander zu hetzen. Wenn sie es schaffen Polen gegen Deutsche aufzuhetzen hebt das den Umsatz ihrer Drecksblättchen, sorgt aber auch dafür das die Menschen sich nicht damit beschäftigen wie Friede Springer und ihre neoliberalen Wirtschaftsfaschisten die Arbeiter der PIN AG und die Menschen in Deutschland allgemein betrogen haben. Springer fährt ein Ablenkungsmanöver nach dem anderen und hetzt, damit die Menschen sich nicht in Ruhe hinsetzen, nachdenken, die wirkliche Situation analysieren und wie ein Mann losstürmen um die Neoliberalen und das sie führende Großkapital in die Gefängniszellen zu bringen in die sie seit langem gehören.
Deshalb müssen wir ja auch Krieg in Afghanistan und demnächst im Iran führen, weil diese Herrschaften Angst vor dem Volk haben. Vor dem Volk auf das unserer Innenminister schießen lassen will, das nicht streiken darf und sich in Bayern nicht einmal mehr versammeln kann. Es ist an der Zeit den Feind im Inneren zu bekämpfen
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Überall ist Pirmasens
Der Springerverlag macht das was er besonders gut kann. Er macht Agitation und Propaganda für die Neoliberalen. Diesmal wird eine ganze Stadt als übles Beispiel heranzgezogen. Springer schimpft über Pirmasens
Die Stadt, die keine Mittelschicht mehr hat
Was passiert mit einer Stadt, die keine Mittelschicht hat? Im pfälzischen Pirmasens läßt sich dieser Fall am lebenden Objekt begutachten: Tausende Leistungsträger haben die Stadt verlassen, die Armut steigt, es herrscht Trostlosigkeit. Viele Menschen haben ihren Ehrgeiz verloren.
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Eine gewöhnliche Kleinstadtszene. Doch die Kinder waren nicht im Supermarkt: Sie haben Essen bei der Pirmasenser Tafel geholt, dort, wo es nichts kostet.
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In der Pfälzer Stadt haben laut den Berechnungen der Gesellschaft für Konsumforschung knapp 22 Prozent der Haushalte mehr als 2600 Euro netto im Monat zur Verfügung. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 45 Prozent. Auch am unteren Rand macht sich der fehlende Bauch bemerkbar: Während bundesweit nur 14 Prozent der Haushalte weniger als 1100 Euro als Nettoeinkommen zur Verfügung haben, sind es in Pirmasens 25 Prozent. Ein ganzes Viertel der Stadt muss mit dem Minimum auskommen. Pirmasens lebt vor, was es für eine Gesellschaft bedeutet, keinen Mittelbau zu haben.
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Dazu gesellt sich eine Art Verschwörungstheorie gegen die einst mächtigen Schuhbarone: Mehrmals, so erzählt man in Pirmasens, hätten sie verhindert, dass sich andere Unternehmen ansiedelten, dass durch Wettbewerb und Diversifizierung die Löhne hätten steigen können. So auch, als Siemens 1969 hier eine Spritz- und Druckgussfabrik eröffnete mit 200 Arbeitsplätzen und kurz darauf wieder abzog. Es ist eine Legende, für die es keine Beweise gibt und keine braucht.
Das erinnert einen doch an die Jagd die Springer auf Florida Rolf und Viagra Karl, auf jeden Arbeitslosen in Deutschland abgezogen hat. Jetzt ist es eine ganze Stadt. Die sich mit einer Verschwörungstheorie rausredet.
Natürlich haben die Schuhbarone den Herren im Gemeinderat nicht gesagt, dass sie weggehen wenn die andere Firmen zulassen. Selbstverständlich nicht. Das war Konsens. Genauso wie es Konsens war in ganz Deutschland als die Löhne zu steigen begannen, sehr schnell Gastarbeiter zu holen um die Löhne zu drücken. Künstlich Konkurrenz schaffen. Daneben wurde Gewerke immer weiter zerteilt, bis die Arbeit von jedem nach kurzer Anlernzeit gemacht werden konnte.
Im Takt der Maschinen hat man ihnen ihre Wertlosigkeit als Arbeiter wie als Menschen immer wieder eingehämmert. Armado Rodrigues aus dem kleinen Dorf Vale de Madeiros in Portugal bekam als Millionster Gastarbeiter sogar ein Moped geschenkt, weil er so schön beim Lohndrücken half. Die Gastarbeiter lebten unter unmöglichen Umständen und arbeiteten für mieses Geld, das sie sofort nach Hause schickten.
Aber das Kapital wurde nicht satt. Es mussten immer mehr kommen. In Pirmasens wie überall in Deutschland. Dank der Gastarbeiter blieben die Löhne niedrig. Die Kaufkraft entwickelte sich nie entsprechend der Produktivität der Arbeit. Große Teile der gesamten Nettolohnsumme gingen ins Ausland.
Dann war es irgendwann vorbei. Die Gastarbeiter und auch die deutschen Arbeiter wurden immer weniger gebraucht. Längst erledigten Maschinen die Arbeit, die nur von wenigen bewacht und gewartet werden mussten. Das Kapital entließ die Arbeiter. Die Ausländer die zurück in ihre Heimat wollten und konnten gingen, einige wurden rausgekauft, durften die Gelder aus der Rentenversicherung mitnehmen.
Aber der größte Teil war zu lange hier. Die hatten zu Hause kaum noch Bindungen. Ihre Kinder waren hier in der Schule oder die Lebensbedingungen waren dort noch schlechter als die Arbeitslosigkeit hier. Die Kosten für die Lohndrückerei des Kapitals durften jetzt die Arbeitnehmer gemeinsam mit den Firmen tragen, die noch viel Personal brauchten. Die Lohnkosten stiegen, weil die Gewinne die vorher mit den Gastarbeitern gemacht worden waren, sich nicht an deren Arbeitslosigkeit beteiligten. Das war Sache der Arbeiter.
Springer fand das toll. Das musste so sein. Springer kannte auch die Lösung des Problems. Die Löhne der Arbeiter mussten runter, die Arbeitslosen bestraft werden. Eine Hetzkampgagne folgte der anderen. Mit der Wende und der Wiedervereinigung belasteten auch noch die Arbeitslosen und Rentner aus der DDR die Sozialsysteme. Das Kapital machte Geschäfte, die Kosten trugen die Arbeitnehmer, deren Löhne dadurch natürlich noch teurer wurden.
Springer war begeistert. Die blühenden Landschaften wurden zu Unkraut auf totem Fabrikgelände und da es den real existierenden Sozialismus nicht mehr gab, konnten die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten sich hemmungslos austoben. Springer tobte mit.
Kündiungsschutz weg, Löhne runter, Arbeitslosengeld gekürzt, Hartz IV. Springer trieb die Verrückten zu noch immer größerer Geschwindigkeit an. Mit Hartz IV brachen sie die Arbeitslosen. Man konnte zusehen wie die Menschen aufgaben. Gleichzeitig wurden die Berufe zerstört. Eine Berufsbezeichung existiere kaum länger als drei oder vier Jahre. Danach waren alle Hilfsarbeiter.
Jetzt mokiert sich Springer darüber das die Kinder das Essen für zu Hause von der Tafel holen. Wahrscheinlich würde Springer denen auch den Abfall an liebsten noch gegen Geld verkaufen. Die letzte Cents an sich raffen. Wir wissen ja das Friede Springer ihre PIN-Post Leute sogar gegen höhere Löhne demonstrieren ließ. Sie zeigte denen und uns ihre Verachtung für die Menschen so deutlich wie es nur ging und ihre Helfer waren eifrig mit dabei.
Aber den Menschen in Pirmasens fehlt der Ehrgeiz. Meint Spinger. Von Ehrgeiz ist doch in Deutschland gar nicht mehr zu reden. Die Springers, Mohns, Bertelmanns, Quandts, Kannegiessers, unsere bestechenden und bestochenen Manager und Gewerkschaftler, sowie die gekauften Mietmäuler die angeblich Wissenschaftler sein wollen und dazu das schmutzige Politikerpack, haben doch alles an Hoffnung und Zuversicht zerstört was es gab in diesem Land.
Während sich dies Pack die Taschen immer voller stopfte, sind die Leute verarmt und wurden bewusst verarmt. Der so wehleidig beklagte Mittelstand ist die Beute der IHKs und Handwerkskammern geworden. Mit Bürokratie und dümmlichen Abgaben überhäuft rutscht er weg. Den Schuster gibt es nicht mehr, der Bächer stirbt aus, Metzger haben Seltenheitswert und die Kneipe muss wegen Rauchverbot schließen.
Ehrgeiz. Das ich nicht lache. Wir müssten den Menschen erst wieder einmal Mut machen. Die von Pierer, Ackermann und Hartz einsperren. Den Menschen zeigen dass sie Rechte haben und nicht nur Verfügungsmasse sind. Statt dessen holt Frau Schavan Ingenieure aus Indien um die deutschen Preise zu drücken für 30.000 Euro und schafft damit einen neuen Höchstlohn für den Mittelstand.
Aber im Grunde genommen muss unsere führende Klasse eigentlich froh sein, das die Menschen sich aufgegeben haben. Was würde passieren wenn die Menschen aus Pirmasens einen Besuch im Springerverlag machten. Was wäre nach den 42.000 Pirmasensern noch übrig von Springer. Wohin würde Friede Springer laufen wenn das Volk kommt.
Die Pirmasenser kommen wohl nicht. Aber spätestens dann wenn sie im nächsten Winter nur noch ein Zimmer heizen können, oder in die Wärmestuben müssen, könnte sich das ändern. Sie werden nämlich die Heizung nicht mehr bezahlen können. Auch die nicht, die noch Arbeit haben. Vielleicht kommen sie dann durch die Kälte in Wut und hoffentlich erinnern sie sich was Springer mit ihrer Stadt anstellte.
1. Mai - Erholen vom Tanz in den Mai
Die Schotten waren mal ganz vernünftige Menschen, 1555 haben sie das Maifest verboten und 1644 konnten sich wenigstens die Engländer dazu aufraffen, den blöden Maibaum zu verbieten. Das mit dem Maibaumverbot hat sich in der Zivilisation ja auch durchgesetzt, lediglich in einigen barbarischen Randgebieten, brauchen die Männchen noch die lange Stange um die Weibchen zu becircen. Wenigstens nehmen auch die nicht mehr die Keule.
Damit die Arbeitnehmer nach dem Tanz in den Mai, ihre Chefs nicht mehr mit irgendwelchen Krankheiten belügen müssen, wurde der erste Mai bisher noch beibehalten, was aber angesichts schrumpfender Reallöhne eigentlich nicht mehr nötig ist, weil keiner mehr Geld für das Fest hat.
Zwischendurch war der 1. Mai ja auch mal mit der Arbeiterbewegung und deren Kampf für bessere Arbeitsbedingungen verbunden. Das ging auf den Generalstreik am 1. Mai 1886 in den USA und die darauf als Haymarket Riot bekannten Kämpfe zurück So wurde vom Gründungskongress der Zweiten Internationalen 1889 der 1. Mai als “Kampftag der Arbeiterbewegung” ausgerufen. Natürlich sprangen auch die Kirche, die Weimarer Republik, die Nazis und danach die Allierten auf diesen Tag an.
Das waren noch Zeiten als die Arbeitnehmer für ihre Rechte kämpften, oder doch wenigstens zum 1. Mai auf den Kundgebungen Stärke zeigten. Damals gab es auch noch Gewerkschaften, die, die Interessen der Arbeitnehmer vertraten und Arbeitnehmer die stolz auf sich, ihre Gewerkschaften und ihre Parteien waren. Geschichte eben.
Heute gründen sich die Unternehmen ihre Gewerkschaften selber und lassen die Beschäftigten dann für niedrigere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen demonstrieren. Oder sie kaufen ganze Gewerkschaften. Mal offen wie bei Siemens, die über diesen Weg auch noch die CDU finanzierten, oder etwas heimlicher wie bei der Bahn. Teilweise tun sie wie Springer auch noch so, als ob sie nichts gewusst hätten.
Nein die DGB Gewerkschaften und der DGB sind nicht gekauft. Die bekommt man als Muster ohne Wert. Da ist dann auch das Porto billiger. Natürlich steht der DGB für nichts mehr. Doch halt. Er steht für den Erhalt seiner Funktionäre. Das ist doch auch schon mal was. Arbeitnehmer stören da nur, wenn sich nicht gerade ihre Mitgliedsbeiträge vorbeibringen, oder bei Streiks als Staffage dienen.
Es sind aber nicht nur die Gewerkschaften, es sind auch die Arbeitnehmer selber. Der BVG Streik in Berlin war und ist ein klassisches Beispiel. Anstatt die Stadt für ein paar Tage vollständig dicht zu machen, gibt es eine Art Würfelspiel, bei dem nur der Finanzsenator gewinnt, weil die Verluste der BVG nicht anfallen. Den Menschen in der Stadt wird nicht erklärt warum gestreikt wird. Die Stationen sind leer und verlassen, niemand versucht zu kommunizieren oder um Unterstützung zu werben. Solche Streiks müssen scheitern.
Tatsächlich ist das den Gewerkschaften egal. Sie könnten gut auf Streiks und Lohnerhöhungen verzichten, solange die Mitgliedsbeiträge fließen. Streiks machen nur Arbeit und die Funktionäre brauchen keine Lohnerhöhung. Jetzt hilft der DGB sogar Olaf Scholz bei der Einführung des Arbeitsrechtes von Mohn/Bertelsmann, welches Arbeitnehmer vollständig rechtlos machen soll.
Nein die Sache mit dem 1. Mai, den Gewerkschaften und der Arbeiterbewegung hat sich genauso erledigt wie das mit der Arbeiterpartei SPD. Die Linke hat da wo sie in der Opposition ist gut reden. In Berlin wo sie mitregiert, hat sie noch nichts für die Menschen tun können, weil sie die Macht mehr liebt als ihre Wähler.
Ich finde wir sollten ehrlich sein und den 1. Mai abschaffen. Er hat keine Bedeutung mehr in unserer Zeit. Wenn wir einen Ausnüchterungstag nach dem Tanz in den Mai brauchen, können wir ihn auch Ausnüchterungstag nennen. Aber nüchtern werden wir wohl sehr schnell werden, wenn wir erkennen was auf uns zu kommt. Der Tag kann weg. Vielleicht können wir da schon mal kostenlos arbeiten. Einfach um uns daran zu gewöhnen.
Der fürchterliche Hähnchensaurier
Das Leben und die Wissenschaft ist doch immer wieder für eine Überraschung gut. Mir fällt bei T-Rex sofort ein Lied ein:
Children of The Revolution
Nein, diese Saurier sind natürlich nicht gemeint, obwohl Marc Bolan durchaus etwa von einem Hahn hatte. Zumindest mochte er den Hühnerhof sehr.
Aber wir haben ja noch gar nicht Sonntag und an Samstagen gibt es eigentlich keine Musik hier. Deshalb also zurück zu den Hähnchensauriern die einigen Zeitungen zu einem sensationellen Artikel verhalf. Was würden diese Zeitungen nur machen, wenn dpa eine Woche streikt. Vermutlich weiße Seiten ausliefern oder es wie die Bild machen und gleich reine Fantasie liefern.
Während die Welt, die ich als erste verlinkt habe, so tut, als ob der Bericht auf ihrem Mist gewachen ist, macht die Schwäbische Zeitung so ehrlich wie immer und verweist auf die Herkunft aus dem dpa Ticker. Die versuchen wenigstens da nicht zu lügen, wo jeder die Wahrheit kennt. Das ist heute für Journalisten schon echt viel Ehrlichkeit macht ihren Artikel aber auch nicht besser:
Der Tyrannosaurus rex ist tatsächlich der Urahne unserer heutigen Hühner. Erstmals konnte ein US-Forscherteam durch Proteinanalysen nachweisen, dass der vor 68 Millionen Jahren lebende Dinosaurier enger mit den Vögeln verwandt ist als mit irgendeinem anderen heutigen Wirbeltier.
Ja. Ja. Die Sache mit den Vögeln. Da haben wohl einige "Journalisten" zu häufig "Dinner for One" mit Freddie Frinton und May Warden gesehen und den kurzen Dialog
"Please Sir, the Chicken."
"That looks so delicate, I think, we have champagne with the Bird!"
"That looks so delicate, I think, we have champagne with the Bird!"
ein wenig zu sehr verinnerlicht. Bird und Chicken. Ähnlich aber nicht gleich. Man kann zwar ein komischer Vogel sein, ist aber deshalb kein dummes Huhn. Wenn wir uns den Artikel in der Schwäbische Zeitung ansehen, dann reden die vom Tyrannosaurus rex als Urahn unserer Hühner. Die Welt, ein qualitativ dem Springerkonzern entsprechendes Blättchen weiß es ebenfalls genau, sagt aber nicht wo sie es her hat, zeigt dafür schöne Bilder:
Erstmals konnte ein US-Forscherteam durch Proteinanalysen nachweisen, dass der vor 68 Millionen Jahren lebende Dinosaurier tatsächlich der Urahne unserer heutigen Hühner ist.
Ah ja. Urahne der Hühner. Unsere Medien eben. Einer muss den Mut haben auch die dümmste Lüge rumzufaseln. Leider hatte ich gerade «Science» (Bd. 320, S.499) nicht vorliegen, sicherlich ein schreckliches Versäumnis meinerseits, aber ich glaube wir können uns auch auf die Nachricht in Nature 446, 180-184 (8 March 2007) verlassen und dürften damit für unsere Zwecke gut bedient sein:
Avian genomes are small and streamlined compared with those of other amniotes by virtue of having fewer repetitive elements and less non-coding DNA1, 2. This condition has been suggested to represent a key adaptation for flight in birds, by reducing the metabolic costs associated with having large genome and cell sizes3, 4. However, the evolution of genome architecture in birds, or any other lineage, is difficult to study because genomic information is often absent for long-extinct relatives. Here we use a novel bayesian comparative method to show that bone-cell size correlates well with genome size in extant vertebrates, and hence use this relationship to estimate the genome sizes of 31 species of extinct dinosaur, including several species of extinct birds. Our results indicate that the small genomes typically associated with avian flight evolved in the saurischian dinosaur lineage between 230 and 250 million years ago, long before this lineage gave rise to the first birds. By comparison, ornithischian dinosaurs are inferred to have had much larger genomes, which were probably typical for ancestral Dinosauria. Using comparative genomic data, we estimate that genome-wide interspersed mobile elements, a class of repetitive DNA, comprised 5–12% of the total genome size in the saurischian dinosaur lineage, but was 7–19% of total genome size in ornithischian dinosaurs, suggesting that repetitive elements became less active in the saurischian lineage. These genomic characteristics should be added to the list of attributes previously considered avian but now thought to have arisen in non-avian dinosaurs, such as feathers5, pulmonary innovations6, and parental care and nesting7.
Selbst meine miserablen Englischkenntnisse erlauben mir festzustellen, das es nicht um Hühner sondern um Vögel an sich geht. Ebensowenig geht es um den Tyrannus Rex sondern um die nicht flugfähigen Dinosaurier.
Das Bräthähncen bleibt ein Brathähnchen, Springer bleibt Springer, Journalisten bleiben Journalisten und der Tyrannus Rex ein Tyrannus Rex. Wie nature in diesem Artikel auch berichtet, war schon lange von der Verwandtschaft der Dinosaurier mit den Vögeln ausgegangen worden, da Federkleid, Lungensystem, elterliche Fürsorge und Nestbau typische Indizien waren.
Von all dem vielen Wind bleibt die Nachricht, das wir beweisen können, das die Dinosaurier an sich ein Schritt auf der Evolutionslinie in Richtung zu den heutigen Vögeln sind. Wieviele Evolutionslinien die Natur auf diesem Weg als Irrtum abgeschnitten hat, wissen wir nicht. Was der Springerschreiber aber nicht gemerkt hat, das er damit wieder einmal einen Beweis gegen die Schöpfungslehre der Kreationisten geliefert hat, die uns Springer ansonsten ja gerne schmackhaft machen will.
Früher war es die Aufgabe der Kirche die Leute dumm zu halten, was sie heute nicht mehr schafft da kaum jemand noch hingeht und die Fürsten hielten die Menschen arm. Heute sind Springer und viele andere "Qualitätsmedien" für die Verbreitung der Dummheit zuständig. Für Armut sorgt schon unsere Politik, die ja immer ein werbendes Plätzchen in den Medien sucht.
Was mich allerdings sehr tröstet ist, dass Springer nun an der Rudi-Dutschke-Straße liegt. Die Welt ist schön.
Heiliger St. Florian verschon mein Haus zünd andere an
Immer wenn ich PIN AG höre, fällt mir als erstes die gierige und völlig verantwortungslose Friede Springer mit ihren Leitungsfuzzis ein, im nächsten Atemzug aber denke ich gleich an Florian Gerster. Er konnte zwar nicht überall sein, aber da wo er war, brannte nach kurzer Zeit die Luft. Sein vollständiges Versagen als Politiker ist natürlich nicht so leicht nachzuweisen, aber seine Beförderung an die Spitze der Bundesanstalt für Arbeit sorgte allgemein für ein Aufatmen.
Der Begriff Beförderung bekommt dabei eine ganz neue Bedeutung. Das was er nach kräftigen Lohn- und Spesenerhöhungen dann mit der BA anstellte können nur die loben, die von gar keiner Ahnung getrübt sind. Während alle mit Ahnung beteten, dass er goldene oder doch zumindest silberne Löffel stehlen möge, überstand er einiges an Merkwürdigkeiten, stolperte dann aber doch über einen PR-Auftrag in Höhe von 1,3 Millionen Euro mit der WMP Eurocom. Manchmal muss man eben nehmen was man findet um solche einen Unglücksvogel wieder loszuwerden. Wahrscheinlich muss die BA bis an sein Lebensende für ihn zahlen.
Natürlich ist er eine der INSM Größen. Da gehört ein geldgieriger Sozialdemokrat der von einigen als Sonnenkönig bezeichnet wurde ja auch hin. Wer aber glaubt er würde sich damit begnügen gegen gutes Geld schlechte neoliberale Propaganda zu machen und sozlalen Wohnungsbau an Private Equity Fond zu verscherbeln der hatte sich geirrt.
Im Plan von Friede Spinger stand dem Florian Gerster nämlich noch eine bedeutende Aufgabe bevor. Er wurde im Herbst 2007 Präsident des neu gegründeten Arbeitgeberverbandes Neue Brief- und Zustelldienste (AGV neue BuZ), Berlin. Selbstverständlich gut bezahlter Präsident. Nun sollte er nach dem St. Floriansprinzip das Haus der Post AG abfackeln.
Aber wie ich schon immer behaupte sind Neoliberale dumm. Das gehört ganz einfach dazu. Intelligente Menschen machen einen solchen Schwachsinn nicht mit. Während unser Florian noch versuchte nasses Papier anzuzünden um die Post abzufackeln, schaffte der Postchef Zumwinkel einfach Fakten durch einen Mindestlohn und Florian stand wieder ziemlich dämlich da.
Dabei hatten der PIN-Chefvon Friede Springers Gnaden, Günter Thiel und unser Florian Gerster doch alles menschenmögliche getan um das zu verhindern. Sie hatten sogar ihre Arbeitnehmer für niedrigere Löhne demonstrieren lassen. Das war einmalig. So einmalig das Gert Flegelskamp sich seinem ersten Informanten gegenüber sehr flegelhaft benahm:
Vor einigen Tagen bekam ich eine Mail, in der u. a. stand:
Postzusteller der PIN AG demonstrieren gegen einen Mindestlohn, ein Wahnsinn. Da könnten doch auch Hartz IV Empfänger für weniger Geld demonstrieren z. Bsp.: 200 Euro sind genug. Die INSM könnte die Plakate dazu stiften.
Ich habe recht schnippisch geantwortet, weil ich der Ansicht war, man will mich verladen. Entschuldigung, lieber Schreiber, dass ich Sie nicht ernst genommen habe. Heute weiß ich, dass Ihr Schreiben gerechtfertigt war.
Nun gut es war eine neue Gewerkschaft, aber keiner hätte geglaubt das eine Gewerkschaft wirklich für niedrigere Löhne sein kann, von denen die Mitarbeiter nicht leben können, und die bis auf Hartz IV Niveau aufgestockt werden müssen. Aber es war so. Die Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste (GNBZ) wollte wirklich weniger Geld. Bitte gebt unseren Leuten nicht so viel. Die können eh nicht damit umgehen.
Ich war verdutzt. Das die Mitarbeiter der PIN demonstrierten habe ich verstanden. Die wurden schließlich genau beobachtet. Entweder Demo oder raus, mag vielleicht keiner so laut gesagt haben, aber das Prinzip war klar. Menschen Angst machen ist ja das was der Neoliberale Abschaum und Springer am besten können. Die laben sich ja auch an der Angst und an den Tränen der anderen. Das ist deren Perversion.
Natürlich war mir klar das diese Gewerkschaft genau wieder Arbeitgeberverband nichts anderes als ein Springerwerkzeug war. Aber man konnte es nicht wirklich beweisen. Aber nun geistern die Meldungen durch die Presse, dass der Konkursverwalter der PIN AG Bruno Kübler, Strafanzeige erstattet hat, weil die Gewerkschaft bis in den Dezember 2007 hinein wohl von der PIN AG mit 130.000 Euro und diverser Technik finanziert haben soll. Außerdem hat wohl der Gewerkschaftsvorsitzende Arno Doll ein kleines monatliches Zubrot von 25.000 Euro durch die PIN AG erhalten. Da wäre ich auch gegen Mindestlohn.
Warum denke ich in diesem Moment nur an Transnet, GDBA und Herrn Mehdorn. Egal wird schon nicht wichtig sein. Vielleicht fällt es mir ja später wieder ein.
Selbstverständlich wird Florian Gerster mit der Bestechung der Gewerkschaften nichts zu tun gehabt haben. Auch die INSM ist unschuldig. Es sei denn da lugen unter dem Deckchen noch ein paar Fäden mehr hervor. Ach hätten wir doch ehrliche Staatsanwälte in diesem Land. Welche die ihre Aufgabe ernst nehmen. Dann müsste nämlich gegen Gerster, die INSM und Springer genauso ermittelt werden wie gegen Thiel und Doll. Aber wahrscheinlich ist das alles legal nur Doll hätte mehr Steuern bezahlen müssen. Da erklärt er sich schuldig und alles ist wieder gut.
Danach könnte er doch bei Transnet anfangen und für Florian Gerster müsste doch ein Plätzchen im Bahnvorstand frei sein. Aber das ist gefährlich. Dieser Florian hat das mit dem St. Floriansprinzip nicht ganz richtig verstanden. Der zündet immer die eigene Hütte an.
In diesem Zusammenhang auch einen fröhlichen Ostergruß an das Berliner Verwaltungsgericht. Ein Mindestlohn der darf nicht sein. Aber unternehmereigene Gewerkschaften, die finden diese Richter toll. Das ist deutsche Justiz. Ob die vielleicht auch eine Gewerkschaft haben? Vielleicht laufen die ja nächste Woche auch durch die Stadt und fordern weniger Geld für sich. Aber die Gefahr besteht nicht. Die urteilen ja im Namen des Volkes. Natürlich ohne das Volk zu fragen und Scham kennen solche Richter nicht.
Springerpresse für mehr und erfolgreichere Kriminalität
Das ich den Springerkonzern, seine Produkte vor allem aber seine Inhaberin für absoluten Dreck halte, der parasitär von der arbeitenden deutschen Gesellschaft lebt, habe ich ja oft deutlich gemacht. Dieses Fundstück ist wieder einmal ein typisches Beispiel für die neoliberale und wirtschaftsfaschistische Denke und für das völlige Fehlen von sozialverträglichem Verhalten in diesem Haufen:
Mit der Unerbittlichkeit eines Lateinlehrers legte Ex-Finanzminister Hans Eichel seinen Standpunkt im Schweizer Fernsehen dar: Man habe nichts gegen das Bankgeheimnis, und man habe nichts gegen Steuerwettbewerb, aber es sei nun mal eine Tatsache, dass die Schweizer Gesetze und Finanzbetriebe Anreize für kriminelle Steuerflucht aus Deutschland schaffen.
Man merkt schon, den Eichel können sie nicht ab und ihr Schweizer Steuerhinterziehungsparadies verteidigen sie mit Zähnen und Klauen. Da muss sogar der ungeliebte Lateinlehrer hinhalten. Bei einer toten Sprache gibt es eben keine neuen Regeln und auch so ein halbgebildeter späterer Springerschmierfink hätte lernen müssen um zu bestehen. Aber da wo das Hänschen schon zu faul und zu dämlich war, geht der Hans eben zu Springer. Da wo die Dämlichkeit zu Hause ist.
Die Schweiz hat recht, wenn sie Steuerhinterziehung nicht zum Kapitaldelikt erklärt. Es ist sinnvoll und staatspolitisch vernünftig, zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung zu unterscheiden. Es wäre ein Kapitalfehler, würde sich die Schweiz auf Druck von Deutschland und Europa zwingen lassen, diese weithin bekämpfte Unterscheidung aufzugeben.
Ja klar hat die Schweiz recht. All das schöne Geld um das Friede Springer die Mitarbeiter der PIN AG und viele andere betrogen hat, muss doch irgendwo sicher vor dem Zugriff der Steuer gebunkert werden. Steuern für die Axel "Arschloch" Springerstraße sollen ja immer die anderen zahlen und auch die Subventionen, die Springer immer mal wieder bekommt, müssen andere zahlen. Springer selbst und die Ganoven drum herum wollen nehmen, aber nicht geben.
Selbstverständlich muss die Schweiz auch der internationale Hort für Drogengelder, Gelder aus Blutdiamenten, die Vermögen der Diktatoren die ihre Völker verbluten ließen und die Kriegsgewinnler bleiben. Schließlich brauchen ja auch die Qualitätsjournalisten der Springerpresse einen Platz, wo sie ihre Bestechungsgelder für willfährige Propaganda in angeblichen Artikeln, entgegen nehmen können. Die Schweiz wird gebraucht. Sie ist das Hole in the Wall, das die Verbrecher alle mehr als ihre Mutter lieben.
Ein starker deutscher Staat würde die Grenzen hermetisch für Personen, Waren und Dienstleistungen verschließen sowie die Überflugrechte einfrieren und die anderen europäischen Staaten auch darum bitten. Das Problem Schweiz wäre ohne Gewaltanwendung in wenigen Wochen gelöst. Die Schweizer selbst würden ihre Julius Bär Vorstände und Aufsichtsräte, alle anderen Bankfuzzis, die ganzen Briefkastenverwalter und das sonstige betrügerische Pack über ihre Grenze treten.
Aber das bleibt ein Traum. Wir werden ja nicht einmal Josef Ackermann los und die Schweiz hilft uns auch nicht bei derartigen Betrügern. Allerdings endete Hole in the Wall sehr gewalttätig als die Sheriffs der Umgebung die Schnauze von dem Banditennest voll hatten. Sie haben es gestürmt und alles umgelegt oder aufgehängt was da rum lief. Quadratisch, praktisch gut. Warten wir mal ab.
Glückliche Axel Springer AG
Pressemitteilungen können wie Peitschenhiebe sein:
Die Axel Springer AG hat nach vorläufigen Angaben im Geschäftsjahr 2007 das bisherige Rekord-EBITA aus dem Vorjahr deutlich übertroffen. Der Konzern steigerte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) von EUR 375 Mio. im Vorjahr um 12,5 Prozent auf EUR 422 Mio. Bereinigt um Erträge aus der Kirch-Insolvenz in Höhe von EUR 34 Mio. in 2006 und EUR 13 Mio. in 2007 stieg das EBITA um 19,9 Prozent.
Der Konzernumsatz stieg von EUR 2.376 Mio. in 2006 auf EUR 2.578 Mio. in 2007. Dies entspricht einem Zuwachs von 8,5 Prozent. Umsätze der PIN Group AG sind hierin nicht enthalten. Die PIN Group wird im Jahresabschluss 2007 als nicht fortgeführte Aktivität ausgewiesen.
Nur weil Friede Springer Menschen nicht zu Hungerlöhnen beschäftigen konnte, sind jetzt 8.000 Menschen im Ungewissen wahrscheinlich aber bald auch arbeitslos, 2770 Menschen wurden arbeitslos und nur 500 konnten übernommen werden. Seit einigen Monaten zahlt die Allgemeinheit Konkursausfallgeld, damit der bald im Geld erstickende Springer Konzern entlastet wird und in seinen Organen Welt und Bild, die Arbeitslosen und Schwachen auf das Härteste angreifen kann.
Wer in dieser Situation eine solche Pressemitteilung ohne ein Wort des Bedauerns herausgibt und von mehr als 10.000 Menschen als nicht fortgeführte Aktivitäten spricht, gehört enteignet, den Managern und leitenden Mitarbeiten müsste ein lebenslanges Berufsverbot erteilt werden. Natürlich wird all das nicht passieren. Springer kann weitermachen, weiterlügen und weiterbetrügen wie bisher. Eigentum verpflichtet eben nicht, sondern erlaubt, sich über Recht, Anstand und Verantwortung hinweg zu setzen.
Mir persönlich ist jeder Multimillionen-Steuerhinterzieher als Gast an meinem Tisch lieber, als irgendjemand von Springer.
Es möge mir auch keiner damit kommen, wie es zur Zeit der Spiegel in trauter neoliberaler und wirtschaftsfaschistischer Brüderlichkeit versucht, das Springer doch sogar eine halbe Milliarde abschreiben muss. Es interessiert Springer einen feuchten Kehrricht, was sie abschreiben müssen. Abschreiben bedeutet nichts anderes als das sie solange keine Steuern bezahlen, bis sie den Verlust wieder drin haben. Also knapp zwei bis drei Jahre. Die fehlenden Steuereinnahmen müssen, von der Gemeinschaft der ehrlichen Steuerzahler einfach zusätzlich erbracht werden. Das heißt im Klartext, alle ehrlichen und arbeitsamen Menschen in diesem Land müssen Springer subventionieren, weil die mit einem unmöglichen Geschäftsmodell betrügen wollten.
Springer ist asozialer als es irgendein Bürger sein könnte. Nicht nur das es auf Kosten der Allgemeinheit lebt, es ist über seine Publikationen auch noch so dreist, anderen, die vielleicht aus purer Not dreihundert Euro Hartz IV bekommen, daraus einen Vorwurf zu machen, während sie selbst mal eben eine halbe Milliarde verzocken. Natürlich ist keiner gerne in Hartz IV, aber wir können uns für das Geld, das der asoziale Springerkonzern einzieht, 1.470.588 Monate Hartz IV leisten, was 122.549 Hartz IV Jahren entspricht.
Wir könnten also 40.850 Menschen für die drei Jahre in denen Springer seine Fehlspekulation abschreibt ohne Mehrkosten Hartz IV zahlen. Springer ist asozial.
Wenn wir gar darüber nachdenken, wieviel Geld wir in die Weiterbildung der Hartz IV Empfänger stecken könnten, dann hätten wir wahrscheinlich nach den drei Jahren mehr als eine halbe Million in guten Beschäftigungsverhältnissen. Springer frisst das Geld, das wir für Bildung brauchen. Enteignet Springer. Sofort.
Adolf Hitler war ein Kommunist
Wenn die netten Wahrheitsverdreher aus dem Hause Springer morgen mit der obigen Schlagzeile aufmachen bin ich nicht wirklich verwundert. Heute erklären sie uns mal eben das die Nazis unschuldig am Reichtagsbrand sind. Es war dieser Kommunist Marinus van der Lubbe, arbeitslos, Ausländer und überhaupt perfekt ins allgemeine Feindbild von Springer passend.
Natürlich ist das alles streng wissenschaftlich bewiesen:
Gemäß dem Grundsatz „Cui bono? – Wem nützt es?“ dominierte lange die Annahme, die Nazis selbst seien die Brandstifter. Dann führte der Hannoveraner Ministerialbeamte Fritz Tobias 1959/60 in einer langen „Spiegel“-Serie zahlreichen Indizien an, die für die Alleintäterschaft des Holländers Marinus van der Lubbe sprachen. 1962 folgte sein Buch „Der Reichstagsbrand. Legende und Wirklichkeit“. Allmählich akzeptierte die Forschung Tobias’ Interpretation.
Yepp. Diese Art von Forschung kennen wir. Die leugnet auch den Holocaust und erklärt Auschwitz für ein Ferienlager. Der ach so tolle Amateurhistoriker Fritz Tobias, stützte sich in seinen unwissenschaftlichen Ausführungen auf einen einzigen wichtigen Zeugen, den die Springerpresse natürlich gerne heiligsprechen lassen würde.
Dieser Zeuge der sehr gut zum springerschen Ungeist passt war Walter Zirpins:
Walter Zirpins (* 26. Mai 1901 in Oberschlesien; † 17. Februar 1976 in Hannover) war Sachverständiger im Reichstagsbrandprozess 1933. Während der nationalsozialistischen Diktatur war er SS-Sturmbannführer und Kriminaldirektor im Amt IV (Gestapo) des Reichssicherheitshauptamtes. Im Zweiten Weltkrieg war Zirpins bei der „Endlösung der Judenfrage“ in den Ghettos Warschau und Litzmannstadt eingesetzt.
Nach 1945 war er Oberregierungsrat und Leiter des Landeskriminalamtes Niedersachsen.
Er sagte zum Komplex des Reichstagsbrandes sowohl 1948 in Nürnberg als auch 1961 vor einem ordentlichen deutschen Gericht aus.
Zirpins war Fritz Tobias' Kronzeuge im Historikerstreit um die These zur Alleinschuld Marinus van der Lubbes am Reichstagsbrand im Februar 1933 und der einzige Bürge für diese These.
Ja das passt gut. Springers wissenschaftlicher Beweis beruht auf der Zeugenaussage eines SS-Sturmbannführers der fleißig bei der "Endlösung der Judenfrage", was nichts anderes als die Ermordung von 6 Millionen Menschen und den Holocaust bedeutet, beschäftigt war. Der hatte natürlich keine Eigeninteressen. Der war streng wissenschaftlich. So ähnlich wie Friede Springe rund ihr Konzern ja nicht gegen Mindestlohn sind, weil Mindestlohn die Totalausbeutung der Menschen durch Friede Springer und ihre PIN AG verhindert, nein die wollen Schaden von den Menschen abwenden, damit die nicht zuviel Geld ausgeben.
Ich war beim Reichstagsbrand nicht dabei, und will es auch beim nächsten nicht sein. Springers Zeuge ist so tragfähig wie Eis von einem halben Millimeter Stärke. Aber die Polemik geht ja weiter.
Doch nicht alle wollten die neuen Erkenntnisse hinnehmen. So schreckte ein von dem zwielichtigen Journalisten Edouard Calic ins Leben gerufenes „Luxemburger Komitee“ nicht einmal davor zurück, gefälschte Dokumente zu präsentieren. Sie sollten aus der DDR stammen, die Originale lägen hinter dem Eisernen Vorhang, hieß es – doch nach 1990 hörte man davon nichts mehr.
Nach der deutschen Einheit, als die wissenschaftliche Öffentlichkeit Einsicht in die bis dahin erst in Moskau, dann im SED-Archiv verwahrten Untersuchungs- und Prozessakten erhielt, suchten Verfechter der NS-Täterschaft neue Belege. Doch vergebens: Wären in den Materialien Anhaltspunkte für die Täterschaft der Nationalsozialisten auszumachen gewesen, so hätte dies die SED, deren Stolz auf den kampfesmutigen Georg Dimitroff Legende ist, längst ausgeschlachtet.
Ja. Ja. Wenn Springer erzählt. Das der KZ-Häftling Edouard Calic ungläubwürdig ist, ist klar, Der war doch im KZ, während Springers Zeuge eine schicke SS-Uniform anhatte. Natürlich haben wir nach der deutschen Einheit alles durchsucht um die Schuld der Nazis zu beweisen. Wir durften ja noch nicht einmal die Nazigenossen aus unserem Auswärtigen Amt bei ihrer Beerdigung einfach vergessen. Selbst die sollten wir laut laut Springer doch noch heiligsprechen.
Ich weiß übrigens nicht ob Calic auf gefälschte Beweise hereingefallen ist. Sein damaliger Angreifer Karl-Heinz Janßen von der Zeit hatte eine überdeutliche Affinität zu den Nazigrößen. Seine Berichte zu Rudolf Hess in Spandau sind Legende einer verklärenden Berichtserstattung. Gute Quellen halten Janßens Anwürfe für klar widerlegt.
Aber wenn wir uns überhaupt mit der Quellenlage beschäftigen, dann müssen wir das Wort False-Flag in unserer heutigen Zeit benutzen. Wir erleben es ja jeden Tag, das Leute unter falscher Flagge angeworben und zu Straftaten oder deren Vorbereitung verleitet werden. Wir können nichts gegen die neuen Nazis unternehmen weil unser Verfassungsschutz zu tief in deren Kreisen steckt und niemand mehr weiß, ob diese Truppe nicht gar vom Verfassungsschutz geführt wird.
Wir kennen die Geschichte von den sauerländischen Blondierungsbombern, die zum genau richtigen, politisch taktisch, besten Zeitpunkt aufflogen um unserem Innenminister beim Aufbau seiner Diktatur zu helfen. Das, das Ganze ein Rohrkrepierer und ein Lacher fürs ganze Land wurde, liegt an dem bösen Internet, das eben neben viel Blödsinn auch oft die Wahrheit sehr schnell verbreitet. Niemand garantiert uns, das van der Lubbe nicht verführt wurde. Die Akten wurden gefälscht, unterdrückt und wieder gefälscht. Wie es mit tausenden von Naziakten passierte, wie wir es aus der Sowjetunion und der DDR kennen. Wie es auch heute bei uns oft der Fall ist.
Deshalb hassen ja die Leute, die solche gefälschten Akten anlegen oder Falschmeldungen in Medien herausgeben, das Internet so. Weil es die Wahrheit immer irgendwo bereit hält. Anders als bei Orwell beschrieben reicht es nicht die Lüge als Wahrheit neu zu schreiben und es ist auch unmöglich, die wahre Wahrheit verschwinden zu lassen. Das war zur Nazizeit anders. Vor allem bei so wichtigen Dingen. Die ja das eigene Volk nicht erfahren sollte.
Springer hat seinen Täter. Springer ist ja auch an der Wahrheit nicht interessiert. Springer braucht die Lüge, weil Wahrheit an sich, das schädlichste ist, was Springer passieren kann. Nicht nur das Springers eigene Schande hochkommt, das ganze Geschäftsmodell stimmt nicht, wenn Wahrheit ein Qualitätsmerkmal ist, oder gar strafrechtlich bewehrt eingefordert werden könnte. Ein Konzern wie Springer aber auch wie Mohn/Bertelsmann kann nur in der Lüge leben. Das Licht der Wahrheit, vertragen die genau so wenig wie Vampire das Sonnenlicht. Allerdings gibt es Vampire nur in unserer Fantasie, Springer und Mohn/Bertelsmann saugen direkt an unserer Arbeitskraft, unserem Mut und unserer Hoffnung.
Wenn sie wissen wollen wer den Reichstag angezündet hat, sind sie hier falsch. Ich weiß es nicht. Mir fehlen die Informationen und ich war nicht dabei. Aber ich weiß wem der Brand nützte. Ich kann nachweisen in wessen Feindbild der angebliche Täter von damals so gut passt, aber das weiß jeder der mal Springer gelesen hat, ja auch selber. Der Rest bleibt für mich offen.
Merck Finck & Co fordert Hofberichterstattung bei Bild ein
Das mir nur keiner die Wahrheit über die deutschen Eliten verkündet, so könnte man die Empörung der Privatbank Merck Finck & Co, die sie über ihren Sprecher Alexander Mettenheimer verkündet haben, auch interpretieren. Wie immer tauchen die altbekannten, unwahren Schlagworte auf:
Die eigentliche Misere liegt in meinen Augen in der Nonchalance, mit der Sie Neid und Missgunst gegenüber 'den Reichen' Vorschub leisten und an einer Zweiklassengesellschaft basteln, mit den Leistungsträgern als Prügelknaben.
..
Es ist ein legitimes Anliegen, hart erarbeiteten Wohlstand zu wahren und zu mehren. Dafür gibt es leider auch illegale und unmoralische Methoden, neben der Fülle legitimer Wege. Wenn wir als Privatbankiers als 'Anwalt der Reichen' sprechen, tun wir dies im Interesse aller: In der unternehmerischen Tätigkeit - Stichwort: Schaffung von Arbeitsplätzen - liegt die eigentliche Leistung, die unsere Gesellschaft trägt. Darüber hinaus wird aus dem Ertrag das Steueraufkommen erwirtschaftet. Von nur 10 Prozent der Steuerpflichtigen stammen 53 Prozent des Einkommensteueraufkommens; nur wer viel verdient, kann der Gesellschaft also auch viel zurückgeben.
Der Herr Mettenheimer mit seiner privaten Bank wird es kaum ahnen, aber es geht schon seit langem nicht mehr um eine Zweiklassengesellschaft. Unsere Gesellschaft wird nur noch von der Klasse der Besitzenden bestimmt, die sich solche Handlanger wie Merck Fink & Co. leisten können. Der Rest und damit die Mehrheit aller Deutschen kommt in dieser Gesellschaft gar nicht mehr vor.
Wenn Herr Mettenheimer nicht rechnen kann, dann sollte er vielleicht den Beruf wechseln. Knapp 10 Prozent der Bevölkerung besitzen 90 Prozent des Reichtums in diesem Lande. Folglich müssten sie nicht 53 Prozent des Einkommensteueraufkommens sondern 90 Prozent des Steueraufkommens tragen. In der harten Realität tragen sie nicht einmal 10 Prozent aller Steuern wie Herr Mettenheimer selber sehr gut weiß.
Es gibt und gab nie einen legalen Weg, aus dem Geld, das jeder Deutsche nach der Währungsreform offiziell hatte, diese Vermögen zu realisieren. Sie stammen alle aus Betrug und Gaunereien. Ob dieser Betrug und diese Gaunereien legal sind, weil die Reichen sich die entsprechenden Politiker und damit die Gesetze kauften, mag dahin gestellt sein. Nichts wird dadurch legal, was an sich illegal ist, wenn dafür das Recht verbogen wird.
Die Privatbank Merck Fink & Co. ist damit nicht der Anwalt der Leistungsträger, sondern jener, die durch Gaunerei oder Erbschaft an Vermögen gekommen sind, die ihnen nicht zustehen. Auch die aus Monarchie, zwei Weltkriegen und der Arisierung herübergeretteten Vermögen stellen eben keine legalen Vermögen dar. Egal was irgendwelche Begünstigungsgesetze sagen.
Der Mettenheimer wird den Spruch von dem Krug kennen, der solange zum Brunnen geht bis er bricht. Nein, er ist noch nicht zerbrochen, aber er wird auch bei den schafsgeduldigen Deutschen bald zerbrochen sein und dann hilft für die Art von Leistungträger, die Herr Mettenheimer meint, nur schnelle Flucht. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn bei der kommenden Auseinandersetzung nicht all das zerstört würde, was jene 90 Prozent der Deutschen die Herr Mettenheimer nicht vertritt, mit ihrer Hände Arbeit, oder der Arbeit ihrer Vorfahren, aufgebaut haben.
Ich glaube der Privatbank Merck Fink & Co. vor allem den folgenden Satz nicht:
Einzelne Fälle von Sozialmissbrauch dürfen nicht zur kollektiven Diskriminierung von Hartz-IV-Empfängern führen; darüber ist man sich - glücklicherweise - weit gehend einig.
Ich kenne keine Beschwerde von Herrn Mettenheimer über die Berichterstattung der Springerpresse zu den Hatz IV Opfern. Ich habe nie gehört das sich seine Privatbank darüber aufregte, das die Mitarbeiter der PIN AG von Friede Springer, zu Hungerlöhnen und jetzt auf Kosten der Allgemeinheit bezahlt werden.
Dem Herrn Mettenheimer ist nämlich alles recht, solange es seiner geheiligten Klientel nicht an den Arsch geht. Aber Herr Mettenheimer braucht sich auch keine Sorgen zu machen. Bei unseren Politikern und Richtern besteht da keine Gefahr. Die werden seiner Klientel, den Gaunern und Betrügern, schon recht geben. Aber der Krug ist die längste Zeit zum Brunnen gegangen und wenn dieses deutsche Volk ins Rennen kommt, dann müssen die Mettenheimer dieser Welt verdammt schnell sein, wenn sie ihre Arsch noch retten wollen.
Gerechtigkeit siegt - Springer Verlag macht Niggemeier fertig!
Die Überschrift ist zwar nett, aber völliger Quatsch. Sie entspricht dafür aber der gewohnten Springermethode. Auch wenn der Bildblog gestern Nachmittag zeitweise nicht zu erreichen war, ist das kein Erfolg des Axel Springer Verlags oder seiner Blödzeitung. Aber anders als normalerweise in der Blödzeitung oder den anderen Springerexkrementen gibt es einen realen Hintergrund für diese Schlagzeile den Heise liefert:
"Bild" geht gegen "Bildblog" vor
Der Axel-Springer-Verlag, Herausgeber der "Bild"-Zeitung, versucht durchzusetzen, dass die Betreiber des mehrfach ausgezeichneten "Bildblog" künftig keine Beschwerden mehr beim Deutschen Presserat einreichen dürfen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in der kommenden Ausgabe. Der Verlag argumentiert, den Betreibern gehe es dabei nicht darum, Missstände aufzuzeigen. Vielmehr wollten sie aus einer Flut von kommerziell motivierten Beschwerden Stoff für Berichterstattung gewinnen. Nach Angaben des Presserats haben die Blogbetreiber in dreieinhalb Jahren insgesamt zwölf Beschwerden eingereicht. "Bildblog" kritisiert Berichte und dokumentiert Fehler von "Bild" täglich im Internet.
Ich finde der Axel-Springer-Verlag - hieß der Typ nicht Axel Cäsar Springer - hat recht. Nur die Begründung ist falsch. Auch wenn sich das mit den kommerziell motivierten Betreiben des BILDblogs nicht unbedingt von der Hand weisen lässt, so ist Springer, denen ständig die Werbung in die Inhalte rutscht wohl kaum der richtige Verein, sich darüber zu beschweren.
Die Einschaltung des deutschen Presserats ist nicht nur sinnlos, sondern auch werblich uninteressant. Wer liest schon eine Schlagzeile wie "Kind vom zahnlosen Tiger gebissen" oder "Tote Schlange bedroht Altenheim". Nichts anderes als ein zahnloser Tiger oder eine tote Schlange ist aber der deutsche Presserat. Nicht komisch genug um in einer Comedey-Show auftreten zu können und nicht ernsthaft genug, als das sich jemand Gedanken über ihn machen müsste.
Aber auch das ist nicht der Grund, weshalb ich dem Springer-Verlag recht gebe. Nein. Ich gönne dem Niggemeier auch seinen letzten Grimme-Preis und die nächsten drei. Jeder muss nehmen was er kriegen kann. Ich bekam gestern gutes Rindergulasch, das war mir viel lieber als Preise von den Marler Grimmekomikern.
Nein Springer hat deshalb recht, weil das was der Springerkonzern herausgibt eben keine Presseerzeugnisse sind. Dafür ist der Presserat nicht zuständig. Der ist ja auch nicht für die textlichen Inhalte von Klopapier und den Beschriftungen von Müll- oder Einkaufstüten zuständig. Vom Springerkonzern kommt aber nichts anderes. Ein paar Werbeblättchen, viel Klopapier, etwas dümmliche Demagogie und ein paar Hasstiraden aus der hintersten Schublade. Das ist keine Presse. Folglich ist der Presserat nicht zuständig.
Zuständig wäre allerdings Herr Steinbrück. Denn wo keine Presseerzeugnisse sind, wird auch sofort die volle Mehrwertsteuer fällig.
Nur am Rande damit es nicht vergessen wird. Friede Springer lässt immer noch alle deutschen Arbeitnehmer Konkursausfallgeld für die Beschäftigten der PIN AG bezahlen, damit ihre Verträge erfüllt werden, das ganze sie aber nichts kostet. Immer wenn wir über Zumwinkel und die Steuerhinterzieher reden, sollten wir Friede Springer nicht vergessen. Sie betrügt die Deutschen zwar legal, aber das macht ihren Betrug nicht besser.
Übrigens auch für Lohnbetrüger ist der Presserat nicht zuständig.
Die Welt - selbst zum bejubeln zu doof
Springerpresse ist und bleibt Springerpresse. Die kann man wirklich nicht zum Milchholen schicken, die lassen das Geld in der Kanne und die Milch draufschütten. Qualitätsjournalisten eben. Diesmal wollten sie die fortschrittliche Technologie der US-Waffenindustrie bejubeln und griffen mangels jeder Ahnung natürlich komplett in die Abfalltonne. Es reicht eben nicht englische Texte durch ein Übersetzungsprogramm zu jagen, man muss schon selbst ein wenig Ahnung haben oder zumindest recherchieren können.
Gut, recherchieren gehört nicht zu den Künsten die man bei Springer braucht, da geht es ja eher um Verunglimpfung, Lügen und neoliberale, wirtschaftsfaschistische Propaganda oder schlicht um Desinformation. Aber immer dann, wenn es um nachprüfbare Themen geht, in denen Behauptungen nicht reichen, wird schnell offensichtlich von welcher Qualität das ist, was Springer produziert. Es darf noch nicht einmal ins Klo, es ist einfach Sondermüll.
So stellt Springer in folgendem Lobesartikel fest:
Die elektromagnetische Schienenkanone ("railgun") beschleunigt demnach Projektile auf siebenfache Schallgeschwindigkeit, hat eine Reichweite von rund 370 Kilometern und dabei eine Zielgenauigkeit von fünf Metern. "Railguns sind im Science-Fiction-Bereich eine große Sache", sagte der Direktor der Einrichtung, Tom Boucher, der Nachrichtenagentur Reuters
Klasse ist auch die Bildunterschrift unter Bild 9
Die Idee der Schienen-Kanone ist alt. Sie wurde bereits im Ersten Weltkrieg realisiert, auch wenn es hierbei nicht darum ging, das Geschoss selbst auf Schienen zu beschleunigen. Das Gemälde zeigt das schwere Geschütz "Somme" im Jahr 1916. Es handelt sich um ein französisches 40-cm-Geschütz auf Schienen in Feuerstellung.
Das eine Railgun eben keine Schienenkanone ist, weil dieser Begriff in Deutschland durch die schienengestützten Kanonen auf Eisenbahnwaggons besetzt ist, würde historisches Wissen verlangen. Soweit will ich gar nicht gehen. Aber ein Blick in Wikipedia hätte schon geholfen:
Obwohl schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts Versuche unternommen wurden, leistungsfähige Railguns zu entwerfen, befinden sie sich noch immer in einer Entwicklungsphase. Das größte Problem bei der Konstruktion liegt in dem erforderlichen Energiespeicher, welcher kurzzeitig eine Leistung von mehreren Megawatt bis ca. 1 Gigawatt liefern muss. Verwendet werden hierfür starke Kondensatoren. Dies macht die Waffe sehr schwer. Ein weiteres Problem ist der Verschleiß der Stromschienen, die den Strom zum Geschoss leiten und dieses kontaktieren müssen. In den letzten Jahren konnten allerdings einige Fortschritte in diesen Punkten erzielt werden.>
Damit hat die Geschichte einen völlig anderen Inhalt. Den Amerikanern ist nämlich lediglich gelungen, ca. 250 Gigawatt mit einem riesigen Aufwand kurzfristig bereit zu stellen. Wie groß der Aufwand gewesen sein muss, merkt man daran, das erst 2016 an ein öffentliche Demonstration gedacht ist und der Probeschuß mit einem Projetil von 3 Kilogramm durchgeführt wurde. Um auch nur annähernd an die Ergebnisse einer Bombardierung zu kommen, ist das nicht brauchbar und auch in absehbarer Zeit nicht brauchbar.
Witzig ist allerdings das sich die Leser in den Kommentaren darüber beschweren das die Welt-Online Redaktion ständig Zensur ausübt, um jede Kritik an ihren mies gemachten Artikeln zu unterbinden. Das ist Springer live. So kennen wir den Laden ja schon immer.
Im übrigen ist diese Technologie Müll. Der Leser Edgar Lefgrün weist auf eine gute Dokumentation der Uni Münster hin, die diese Technik knapp aber verständlich beleuchtet und zu einem klaren Schluß kommt:
Bei einer solchen „Railgun“ treten folgende technische Probleme auf:
Die magnetischen Kräfte zwischen den beiden Schienen sind sehr groß und müssen daher mechanisch aufgefangen werden. Eine Lösung zeigt Abb. 4, wo beide Schienen in ein isolierendes Material eingebettet sind und durch ein äußeres zylindrisches Rohr die mechanische Stabilität verbessert wird.
Bei Stromstärken von 1 Million Ampere verschmoren alle Gleitkontakte, insbesondere die des Kurzschlußbügels, der das Projektil trägt und der deshalb leichtgängig sein soll, um Reibungsverluste gering zu halten. Man kann als Abhilfe durch Entladungsspitzen an der Rückseite des Bügels, die durch Verbrennen des dünnen Drahtes S. 2 gebildet werden, erreichen, daß der Kurzschlußstrom als Plasmastrom hinter dem Bügel zündet (Abb. 3). Dies vermeidet ein Festfressen des Gleitkontaktes, verhindert aber nicht eine zunehmende Korrosion der Schienen, die nach wenigen Schüssen (oft nach jedem Schuß) nachpoliert werden müssen.
Je länger die Schienen sind, umso größer werden ihr elektrischer Widerstand und ihre Induktivität. Dies begrenzt bei vorgegebener Generatorspannung U die maximal mögliche Stromstärke und damit die beschleunigende Kraft. Als Lösungsmöglichkeit wurde vorgeschlagen, die Schienen in elektrisch voneinander isolierte Teilstrecken aufzuteilen, an die dann über Kondensatorentiadungen zum richtigen Zeitpunkt (wenn das Projektil den Beginn einer Teilstrecke erreicht hat) Spannungen angelegt werden (Abb. 5a). Auch hier hat man jedoch das Problem von Lichtbögen zwischen den Teilstrecken. Deshalb ist der Vorschlag einer Wanderwellenbeschleunigung sehr vielversprechend, wo an eine lange Schienenstrecke in definierten Abständen und synchron mit dem Vorbeiflug des Projektils elektrische Energie aus Kondensatoren eingespeist wird, so daß sich eine elektrische Wanderwelle entlang der Schiene ausbreitet, die immer am jeweiligen Ort des Projektils ein Maximum des Stromes und damit der beschleunigenden Kraft hat (Abb. 5b).
Um eine Masse in 1 ms auf 10 km/s zu beschleunigen, muß die mittlere Beschleunigung 107 m/s2, also etwa 1 Million mal so groß wie die Erdbeschleunigung sein. Dies stellt hohe Anforderungen an die Festigkeit des zu beschleunigenden Materials, damit es während der Beschleunigung nicht zerreißt. Man hat bisher, soweit das aus der zugänglichen Literatur ersichtlich ist, mit Projektilen von wenigen Gramm (« 109) Endgeschwindigkeiten von 11 km/s erreicht. Als zerreißfestes Material wurde eine Tantal-Plastik-Kombination verwendet. Massen von 0,5 kg wurden bis auf 4 km/s beschleunigt.
Hinzu kommt noch, das ein solches Geschoß eben nicht zielgenau ist, da es bei diesen Geschwindigkeiten zu starken Abweichungen durch die Luftreibung kommt und sich bei diesen Geschwindigkeiten auch Plasmabildungen im Schußkanal nicht vermeiden lassen. Daran ist übrigens unter anderem auch die Laserkanone gescheitert, die angreifende Raketen zerstören sollte.
Was da von der Welt hochgejubelt wird, ist eine Technik, die kaum Chancen auf eine nutzbare Realisierung hat, sich aber immer gut für Einzelvorführungen eignet, damit die Geldmittel für die sinnlose Entwicklung weiter fließen. Springer hofft, das wir uns für ähnlichen Blödsinn begeistern lassen um von der deutschen Waffenindustrie viel Werbung zu bekommen.

















