Rückschau: Lachsfieber
Luftbuchungen - wie wenig steigende Aktienkurse über den Wohlstand eines Volkes aussagen
Das Kapital: Nichts dazugelernt
Merkel und Sarkozy wollen Spekulanten an die Leine nehmen
Qualitätsjournalismus - Vom Wachhund zum Lemming des Mainstreams
Vorsicht Journalisten: Die Demokratie kommt!
Jetzt 19 Prozent: CDU-Finanzminister Schäuble erhöht Mehrwertsteuer auf Schulessen
Westerwelle berücksichtigt bei Auslandsreisen auch die geschäftlichen Interessen seiner Familie
Gedanken zur Zeit: Wenn die Wut hochkocht
Proteste gegen Sparvorgaben der EU werden sich nicht auf Griechenland beschränken
NDR-Video: Griechenland als Feindbild
Die Superreichen haben die Krise unbeschädigt überstanden
Trotz Schmarotzern brauchen wir das Bürgergeld
Privatisierte Autobahn A1 zerbröselt schon wieder
Von wirklichem Richtungswechsel im Datenschutz keine Spur
Westerwelles Auslandsreisen sind in Ordnung
["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-11" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-03-10
Die merkwürdigen Kontakte des Guido Westerwelle
Attacke auf Pharmaindustrie: FDP-Minister Rösler startet sein erstes Reförmchen
1 Jahr nach Winnenden: CDU/FDP legen Empfehlungskatalog vor
EUGH-Urteil: Datenschützer stehen zu stark unter Aufsicht der Landesregierung
Die BILD und die "Rente erst mit 74 Jahren"
Geschäft mit Lebensversicherungen wird immer unattraktiver
Sauerland-Truppe: Was ist mit dem fünften Mann?
Deutscher Export kommt nicht aus dem Krisenkeller
Kreditausfallversicherungen (CDS): Wie auf die Pleite eines Staates gewettet wird
Buchneuerscheinung über "Flächenbrand Gentechnik": Die Methoden der Großkonzerne
Stadtpolitik in Los Angeles: Der Computer macht das schon ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-10" mehr »]
Attacke auf Pharmaindustrie: FDP-Minister Rösler startet sein erstes Reförmchen
1 Jahr nach Winnenden: CDU/FDP legen Empfehlungskatalog vor
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Aufgelesen und kommentiert 2010-03-05
Guido Westerwelle (FDP) glaubt der Missbrauchs-Statistik zu Hartz IV nicht
Sozialstaatdebatte: Wo ließe sich Geld einsparen?
SPD verhängt in NRW Kontaktsperre zu den Linken
Bundestag benennt Internet-Arbeitsgruppe
Urteil gegen die Vorratsdatenspeicherung ist keine Einladung an Verbrecher
Schwarz/Gelb plant Gesetz gegen Ankauf von Steuerkriminellen-CDs
Grüne und Linke wollen Arbeitnehmer-Datenkrake ELENA stoppen
Niedriglohnsektor in Deutschland: Für eine Handvoll Cents
Folgen der Bahnprivatisierung: Lieber langsamer fahren, statt Gleise zu reparieren
290 Millionen Verlust: Leipzigs waghalsige Cross-Border-Leasing-Geschäfte
Experiment am lebenden Griechen
Deutschlandtrend: Außenminister Westerwelle unbeliebter als Außenminister Ribbentrop ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-05" mehr »]
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Aufgelesen und kommentiert 2010-03-04
Bundesverfassungsgericht zur Vorratsdatenspeicherung: "Kein Sieg für den Datenschutz"
Islamistischer Terror stellt laut LKA-Chef Peter Dahe größte Bedrohung Deutschlands dar
SPD-Politiker Rudolph verlangt Nacktscanner an Fußballstadien
Saar-GRÜNE-Chef Ulrich spricht von mehr als 38.000 Euro: "Jamaika-Koalition wurde zusammengekauft"
Hurra, die neuen Parteispenden sind da
CDU-Politiker Kuhlmann zockt Arge mit überteuerter Sozialmiete ab
Trotz falschem Doktortitel: CDU-Bundespolitiker Dieter Jasper behält sein Mandat
Und dann war da noch der neue CDU-Generalsekretär Krautscheid
UNO-Studie: Die Wirtschaft schädigt rücksichtslos die Umwelt
Tagesschau-Kommentar über Kristina Schröders (CDU) Pflegezeit-Pläne
500.000 Geringverdiener stocken nicht auf - aus Scham
Lohn-Dumping auf Kosten der Steuerzahler: Schuften für 1,32 Euro die Stunde
Bundeswehrsoldaten trainieren Drohnenflüge in Afghanistan
Fastenpredigt auf dem Nockherberg: Empörung über KZ-Vergleich
SPD-Chef Gabriel: "FDP ist eine radikale Partei mit verfassungsfeindlichen Tendenzen"
Kritik an geplanter Begünstigung von teuren und stärker motorisierten Dienstwagen
Britisches Pfund unter Druck: Spekulanten platzieren Crash-Wette auf das verwundete Königreich
CDU und FDP fordern Griechenland zum Verkauf von Staatseigentum auf
Jeder zweite Schulabgänger zu dumm zum Arbeiten
BASF-Genkartoffel Amflora als Türöffner für genveränderte Lebensmittel
Hartz4-Betroffene besetzen FDP-Büro - als verkleidete Römer
Videoausschnitt vom Trigema-Chef Wolfgang Grupp bei Maischberger ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-04" mehr »]
Islamistischer Terror stellt laut LKA-Chef Peter Dahe größte Bedrohung Deutschlands dar
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Videoausschnitt vom Trigema-Chef Wolfgang Grupp bei Maischberger ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-04" mehr »]
Der Glanz des Goldes
Immer wieder hat der Internationale Währungsfonds (IWF) in den vergangenen Jahren damit gedroht 403 Tonnen Gold zu verkaufen. Es hat nichts genutzt, der Goldpreis stieg und stieg. Jetzt braucht der IWF dringend Geld und hat mal eben auf die schnelle 200 Tonnen an Indien verkauft. Das ganze Geschäft hat den Markt praktisch unverändert gelassen.
Die Erklärung dafür ist einfach. Dieses Gold ist für den Markt bedeutungslos, weil es einfach innerhalb der indischen Währungsreserven verschwindet. Auch die verbliebenen 203 Tonnen können ohne jede Wirkung auf den Goldpreis an China verkauft werden, weil China ebenfalls nur das Gold in seinen Währungsreserven bunkert. ["Der Glanz des Goldes" mehr »]
Die Rentenlüge geht weiter
"Die Rente ist sicher." So lautete Norbert Blüms berühmtester Satz, und dem setzt Olaf Scholz noch einen oben drauf, indem er mit einem Gesetz ausschließen will, dass die Renten in konjunkturell schwachen Zeiten sinken. Beides ist natürlich völliger Blödsinn und sollte schon immer nur dazu dienen, die Bürger in Sicherheit zu wiegen und sie in Wahlzeiten ruhigzustellen. Außerhalb der Wahlzeiten kommen dann die Nullrunden und Zusatzabgaben.
Tatsächlich ist die Rente schon lange nicht mehr sicher, weil die Lobby der Banken und der Versicherungswirtschaft an einer solidarischen Rentenversicherung ja nichts verdient. Deshalb ist jede Form einer solidarischen Absicherung für die Neoliberalen und das Großkapital von Übel, weil sie ja bei allen und mit allem Geld abzocken wollen. ["Die Rentenlüge geht weiter" mehr »]
Tatsächlich ist die Rente schon lange nicht mehr sicher, weil die Lobby der Banken und der Versicherungswirtschaft an einer solidarischen Rentenversicherung ja nichts verdient. Deshalb ist jede Form einer solidarischen Absicherung für die Neoliberalen und das Großkapital von Übel, weil sie ja bei allen und mit allem Geld abzocken wollen. ["Die Rentenlüge geht weiter" mehr »]
Neues Spiel - Neues Glück
Leo Tolstoi notierte 1857 in Baden-Baden in sein Tagebuch:
"Roulette bis sechs Uhr abends. Alles verloren"
So ähnlich mag auch die deutsche Axa gedacht haben, als sie sich jetzt mit ihrem Produkt "Twin Star", mit dem sie sich vor einigen Jahren auf die deutschen Märkte wagte, nun wieder zurückzog. Variable Annuitäten galten noch in 2007 als das Zukunftsgeschäft. Heute gelten sie als große Gefahr. ["Neues Spiel - Neues Glück" mehr »]
"Roulette bis sechs Uhr abends. Alles verloren"
So ähnlich mag auch die deutsche Axa gedacht haben, als sie sich jetzt mit ihrem Produkt "Twin Star", mit dem sie sich vor einigen Jahren auf die deutschen Märkte wagte, nun wieder zurückzog. Variable Annuitäten galten noch in 2007 als das Zukunftsgeschäft. Heute gelten sie als große Gefahr. ["Neues Spiel - Neues Glück" mehr »]
Protestkundgebung vor dem Finanzministerium - 30.Oktober, um 17:00 Uhr
von http://www.casino-schliessen.de, 28.10.2008 via Linke Zeitung
Protestaktionen am 30. OktoberNicht auf unsere Kosten -
Die Profiteure sollen zahlen!
Überall werfen derzeit die Regierungen das Geld der Steuerzahler den Banken in den Rachen, um den Kollaps des Bankensystems abzuwenden. Wir werden nicht akzeptieren, dass die Rettungsaktionen nun zu Lasten der sozial Benachteiligten oder der sozialen Infrastruktur gehen. Die Verursacher müssen zahlen. Wir fordern daher eine einmalige Sonderabgabe auf große Vermögen, um die Kosten der Krise zu finanzieren. Banken, denen der Staat mit öffentlichem Geld hilft, müssen durch eine Verstaatlichung auch unter öffentliche Kontrolle gestellt werden.
Deswegen machen wir am 30. Oktober, dem Weltspartag, ordentlich Krach und protestieren überall in Deutschland!
Die voraussichtlich größte Aktion wird in Berlin stattfinden.
Auf Einladung von Attac Berlin ruft ein breites Bündnis zu einer Protestkundgebung auf, damit die 500.000.000.000 Euro des Rettungspakets den Verursachern in Rechnung gestellt werden!
Datum/Uhrzeit: 30 Oktober, 17:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Bundesfinanzministerium, Berlin, Wilhelmstr. 97, U-Bahn Stadtmitte oder Potsdamer Platz.
Vor Ort werden noch helfende Hände für die Bühne etc. benötigt. Hilfsbereite bitte bei rainer.wahls@googlemail.comDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können melden. Ab Montag werden außerdem täglich Flugblätter etc. verteilt - Treffen um 17 Uhr an der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz.
Nicht auf unsere Kosten! Die Profiteure sollen zahlen!
Unter diesem Motto werden wir Finanzminister Steinbrück auf die Pelle rücken.
Damit das Ganze lautstark wird, sollen alle ihre klappernden Spardosen mitbringen!
http://www.casino-schliessen.de
Der große VW Betrug - justiziable Spekulation oder Systemfehler
Es ist zum Lachen. 6 Prozent der VW Aktien befinden sich noch im Streubesitz, 20 Prozent hat das Land Niedersachsen und den Rest besitzt Porsche oder kann Optionen darauf ausüben. Im November 2003 kostete eine VW Aktie 25,43 Euro, im März 2006 lag sie bei 42,16 Euro, im Februar 2008 lag sie bei 146,99 Euro, vorgestern schloss sie bei 471 Euro. Gestern erreichte der Aktienkurs um kurz vor 10 Uhr morgens ein Allzeithoch von 1005 Euro und schloss mit 945,00 Euro.
Damit man sich das Geschehen überhaupt vorstellen kann kommt hier ein 3-Monats-Chart des Handesblattes in Form eines Screenshots.

Bildquelle Handelsblatt.de
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Zusammenbruch ist ein verdammt großes Wort
Dummerweise steht die Weltwirtschaft vor oder besser mitten in der größten Krise ihrer Geschichte. Die USA haben es endgültig gerissen. Der 700 Milliarden Dollar Plan des Hank Paulson darf als gescheitert betrachtet werden, bevor er überhaupt greifen konnte. Den geschätzen Kosten von vermutlich 10.400 Milliarden Dollar gegenübergestellt war Paulsons Betrag von Anfang an ein Witz.
["Zusammenbruch ist ein verdammt großes Wort" mehr »]
Kurzkommentar 2008-08-04
• LONDONER TERRORANSCHLÄGE - Richter beenden Prozess ohne Urteil
• Griechischer Telecom-Konzern verklagt Siemens
• Pentagon will Irak Waffen für fast elf Mrd Dollar verkaufen
• Skrupelloster Mainstream-Journalismus am Fall der Bandbreite
• Zittrige Anleger hoffen auf Notenbanken ["Kurzkommentar 2008-08-04" mehr »]
Kurzkommentar 2008-08-02
• Großzügige Geldspritze - EZB schießt Milliarden nach
• US-Regierung will Kontrolle über DNS-Rootzone behalten
• General Motors verliert fast zehn Milliarden Euro im Quartal
• Brüderle: Ich habe das Chi gespürt
• Gigaset-Verkauf - Siemens fürchtet Debakel wie bei BenQ Mobile ["Kurzkommentar 2008-08-02" mehr »]
1.116,9 Prozent Gesamt Performance von 2003 -2007
Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Aber es geht alles mit rechten Dingen zu. Geprüft von der WSH Deutsche Vermögenscontrolling Ges.für Portfolio- und Performance. Der unglaubliche Erfolg beruht auf mit Keilschrift versehenen Tontafeln die, die gesamte finanzielle Weisheit Babylons gespeichert haben! ["1.116,9 Prozent Gesamt Performance von 2003 -2007" mehr »]
Finanzmarkt: Und es wird ein großes Geschrei sein im ganzen Lande
Nur beschränkt sich das große Geschrei nicht wie in 2. Mose 11 Vers 6 auf Ägypten, sondern umfasst die ganze Welt. Aber noch ist da keiner da der die Sünde gestehen will und so werden wohl die Gerechten wie die Ungerechten untergehen müssen wie Sodom und Gomorra und auch heute ist die Sünde noch größer als das Geschrei. Zu biblisch. Vielleicht aber wer Ohren hat der höre. ["Finanzmarkt: Und es wird ein großes Geschrei sein im ganzen ... »]
Kurzkommentar 2008-07-15
• Russischer Konzern schlägt neue Berechnungsmethode vor
• Wirtschaftsforscher fordert Börsenumsatzsteuer in Deutschland
• Biermann kehrt zurück
• Es wird lächerlicher….
• Gewinner der Kreditkrise - Als Vollstrecker in den Kanälen von Florida ["Kurzkommentar 2008-07-15" mehr »]
Die Zeitung stirbt nicht
Na prima, das freut einen denn dann auch. Eine Sorge weniger. Warum denkt man dabei nur unwillkürlich an das Pfeifen im Wald. Ja schlimmer noch man hört das Pfeifen und sieht niemanden. Selbst der Sinner der sonst doch immer zum Licht drängt, ist kaum zu sehen, dafür aber zu hören: ["Die Zeitung stirbt nicht" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-10
• Mordaschow will TUI-Anteil nicht an Fredriksen verkaufen
• Arques versilbert Actebis-Immobilien
• Intel investiert in deutschen Solarzellenhersteller
• Sicherheitsarmband für alle Passagiere
• Die Billionen-Panik ["Kurzkommentar 2008-07-10" mehr »]
Spekulanten die auf Schnee gebaut haben
Grundsätzlich sollte man ja kein Mitleid mit jedwedem Spekulantenpack haben, weil derjenige der seinen Verstand abschaltet um seiner Gier zu folgen, selbst schuld ist. Andererseits gibt es Firmen die scheinbar bewusst auf das Fangen der dummen Gierigen angelegt sind und bei denen man sich fragt ob sie eigentlich in einem Rechtsstaat existieren dürfen.
Zu diesen Firma kann man nach den bisher bekannten Tatsachen wohl auch die Schnee-Gruppe aus Meinerzagen im Sauerland zählen, wie Börse Online berichtet:
Eine „mündelsichere, unkündbare, lebenslange Rente“ pries die Schnee-Gruppe aus Meinerzhagen seit Ende der achtziger Jahre an. Ihre Sicherheits-Kompakt-Rente war aber alles andere als risikolos. Die Anleger nahmen dabei ein Darlehen auf – oft sogar in Fremdwährungen - und finanzierten damit die Einmalbeiträge für eine britische Lebensversicherung. Diese Produkte sollten insgesamt höhere Renditen abwerfen als die Kredite kosteten.
Die Rückzahlung des aufzunehmenden Darlehens sei auf Basis der heute prognostizierten Ablaufleistungen bereits gesichert, hieß es in Werbeunterlagen. Außen vor blieben die enormen Risiken eines solchen Zinsdifferenzgeschäfts.
Natürlich hätte jedem denkenden Menschen klar sein müssen, das man solche Geschäfte als normaler Anleger nicht machen kann, weil dier Partner nach dem Abschluss der Kreditverträge und dem Empfang der allfälligen Provisionen aus Kreditvermittlung und Kapitalvermittlung überhaupt gar kein Interesse mehr an dem Kunden haben. Meist sind solche Geschäfte so aufgebaut, dass dem Kunden praktisch keine weiterer Kreditrahmen mehr bleibt und er damit auch für Folgegeschäfte nicht mehr in Frage kommt.
Allerlei Finanzmakler witzeln bei solchen Geschäften immer, dass es ja auch sinnvoller sei, das Geld gleich beim ersten Mal abzuräumen anstatt nochmals hin zu müssen. "Ausgenommen wie eine Weihnachtsgans" ist die Erklärung für die Buchstabenkombination AWW, die oft in den Notizen zu solchen Kunden stehen.
Im Grunde müsste ein Kunde direkten Zugang zu den Märkten haben auf denen er spekulieren will um dies erfolgreicht tun zu können, was ein Privatmann aber kaum leisten kann. Natürlich verweist die Schnee-Gruppe heute auf ihren Versicherungspartner, die britische Lebensversicherung Clerical Medical und möchte das die Kunden der Schnee-Gruppe doch bitte schön in England gegen diese Versicherung klagen. Das ist ein guter Vorschlag, damit sind die Kunden auf Jahre erfolglos beschäftigt, weil nicht nur die fremde Sprache sondern auch die völlig anderen Rechtsnormen ein Problem darstellen.
Aber es war schon immer gut einen anderen als Schuldigen zu präsentieren. Selbstverständlich mach die Schnee-Gruppe fröhlich weiter:
Ihr Vorteil - Unsere Lösungen
1.) Schnee-Konzept-Rente (SKR)
2.) Schnee-Kompakt-Rente (SKR)
3.) Schnee-Komfort-Rente (SKR)
Sie sorgen für Ihre Zukunft vor. Aber damit nicht genug: Sie können jeden, der Ihnen lieb ist, als Begünstigten einsetzen. Der Familienstand spielt keine Rolle. Auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften können abgesichert werden.
Bei entsprechendem Konzept realisieren Sie mit den SCHNEE-RENTEN (SKR) auch eine Familien- rente für Ihre Kinder. Oder Sie schaffen Vorsorge für behinderte Familienmitglieder. Oder Sie sichern sich ein arbeitsunabhängiges Einkommen, um mehr Freiheit zu genießen. Nutzen Sie ggf. evtl. Überflüße z.B. für vorgezogene Tilgungen bei Immobilienkredite.
Durch die Einmalzahlung in den Auszahlungsplan tragen Sie einen großen Teil Ihrer Zinsbelastung für den Gesamtkredit. Durch die hohe Flexibilität können Sie ggf. Ihre jährliche Belastung steuern.
Hohe geplante Ausschüttungen durch eine Anlage in gebrauchte amerikanische Risikopolicen. Aktien- und Bundmarkt unabhängige Ausschüttungen zum Bedienen Ihrer jährlichen Zinsbelastung.
Besonders schön sind die hohen geplanten Ausschüttungen und die Anlage in amerikanischen Risikopolicen zu einer Zeit da die amerikanischen Versicherungen noch nicht so genau wissen wie viele von ihnen überleben werden. Das sieht ganz so aus wie ein sicheres Bündnis. Allerdings nicht mit Glück sondern wohl eher mit dem Strick. Aber das Angebot wird neue Gierige finden.
Den alten Gierigen die ihr Geld schon verloren haben, kann man nur zu maßvollen Klagen raten. Es macht wenig Sinn, schlechtem Geld noch gutes Geld hinterher zu werfen. Natürlich kann man wie die Anwälte Nittel und Hahn empfehlen, Ansprüche gegen die Schnee-Gruppe, deren Hintermänner und die finanzierenden Banken geltend machen.
Allerdings werden die Banken leugnen den Zusammenhang gekannt zu haben und der Gegenbeweis ist sehr schwer zu führen, auch wenn natürlich klar ist, dass es da ein gut funktionierendes Zusammenspiel gab. Es ist nicht klar ob die Schnee-Gruppe überhaupt ausreichend Substanz besitzt um im Fall einer erfolgreichen Klage Regress leisten zu können. Zudem vergehen Jahre bis alle Rechtsmittel ausgeschöpft sind. Für gewöhnlich schließen solche Firmen dann ihre Türen für immer und machen zwei Häuser weiter unter dem Namen Wasser oder Winter wieder auf.
Es ist natürlich übel, das solche Finanzprodukte in Deutschland überhaupt verkauft werden dürfen. Da unsere Banken aber gut an den dummen Gierigen verdienen wird sich wohl kein Staatsanwalt bemüßigt fühlen, dort tätig zu werden. Es bleibt den Anlegern eben selbst überlassen sich schlau zu machen und ihre Gier zu zügeln.
0.01 Prozent Steuern auf Finanzspekulation bringen 65 Milliarden Euro
Der Leser Ingo Richardt lieferte den Hinweis auf einen interessanten Vorschlag des österreichische Finanzminister Wilhelm Molterer, der allerdings bei seinen europäischen Kollegen auf wenig Begeisterung gestoßen ist:
"Klar ist, dass ein bestimmter Anteil der Preissteigerungen im Nahrungsmittel- und Energiebereich in den letzten Monaten auch auf Spekulationen zurückgeht", sagte der österreichische Finanzminister Wilhelm Molterer (ÖVP) nach Medienberichten. Schätzungen gingen davon aus, dass in den vergangenen fünf Monaten rund 40 Milliarden Dollar in spekulative Anlagen geflossen seien. Die Politik müsse ein Zeichen setzen, dass Spekulation kein Teil von Preisbeeinflussung sein sollte, sagte Molterer: "Ich will Transparenz auf den Märkten."
..
Auch der deutsche Staatssekretär im Finanzministerium Thomas Mirow hatte erklärt, eine solche Steuer nicht kategorisch abzulehnen, um dann aber auf Probleme der Umsetzung zu verweisen.
..
Danach würde eine Besteuerung von Finanztransaktionen mit 0,01 Prozent Einnahmen von 103,9 Milliarden Dollar (rund 65 Milliarden Euro) im gesamten EU-Raum erbringen. Bei der Steuer komme es aber darauf an, dass Deutschland und London mitzögen, da fast 99 Prozent aller EU-Börsentransaktionen auf diese Länder entfielen, heißt es in der Studie.
Am Besten gefällt mir Thomas Mirow, der sein kategorisches Nein in Umsetzungsprobleme verpackt. Das ist so typisch für das wofür Mirow steht, das es schon lächerlich schön ist. Herr Mirow wird nie etwas tun, was den Interessen des Schweizer Kriminellen Josef Ackermm und dem deutschen Großkapital nicht zu 110 Prozent entspricht. Am Ende seiner politischen Karriere werden wir ihn in vielen Aufsichsträten und mit vielen Millionen wiederfinden.
Da Deutschland und natürlich auch England nicht mitspielen ist die Idee also von Anfang an gescheitert. Die Engländer glauben ja an das große Glück das sie sich in London mit den Supermilliardären herangezogen haben und was die Zeit natürlich toll findet. Es sind so diese Siege, deren Kosten man schon heute kennt, die aber von Propagandajournalisten wie John F. Jungclaussen nicht wahrgenommen werden können, weil sie dann nicht nur ihren Demagogieauftrag nicht erfüllen könnten, sondern auch ihr eigenes Weltbild hinterfragen müssten:
Abramowitsch und Mittal gehören zur wachsenden Schicht der Superreichen, die sich in London niederlassen. Der neuesten »Rich List« der Sunday Times zufolge kommen 40 der 75 Milliardäre in Großbritannien aus dem Ausland. Es sind skandinavische Reeder und Industrielle, indische Unternehmer, saudische Ölscheichs und russische Oligarchen. Sie alle sind Londoner, obwohl sie am Leben der Metropole gar nicht wirklich teilnehmen. Die getönten Scheiben ihrer gepanzerten Limousinen halten ihnen die Stadt vom Leib. Wenn sie neue Strümpfe oder Hemden brauchen, kommt der Maßschneider ins Haus, oder die Designerboutique schließt für ein paar Stunden. Sie kennen nicht den Namen ihres Zeitungshändlers, und auf den Partys der High Society sucht man sie vergeblich. Die soziale Anerkennung durch das Londoner Establishment ist ihnen egal.
Die Superreichen leben in London, doch die Stadt ist nicht ihr Zuhause
Was hat sie angezogen? Ganz einfach: das Geld. Die City of London ist die Hauptstadt der globalen Finanzwelt. Rund 400.000 Menschen arbeiten in den gläsernen Kathedralen der Banken und schleusen einen größeren Teil des internationalen Finanzstroms durch ihre Computer als ihre Kollegen an irgendeinem anderen Ort der Erde. Rund ein Viertel des weltweiten Devisenhandels wird von London aus gesteuert, mehr als 40 Prozent aller Aktien werden hier gehandelt.
..
Diese Stadt lässt nichts aus, um einen Superlativ zu landen. So wie die Reichen reicher sind als anderswo, sind die Armen ärmer und gewalttätiger.
..
Zu fragen bleibt, wie weit eine Gesellschaft das Nebeneinander treiben kann, ohne dabei zu zerfallen. Der wirtschaftliche Nutzen allein wird als gemeinsamer Nenner vermutlich nicht ausreichen.
Das ist ja das Schöne an solchen Artikeln. Meist entlarven sie sich selbst in den wenigen wichtigen Sätzen die in der Propaganda aufblitzen. Leute wie der indische Stahlmagnat Lakshmi Mittal oder Roman Abramowitsch und die vielen anderen die in den "wilden Neunzigern" auf meist mehr als fragwürdige Art und Weise ihr Geld gemacht haben, ziehen natürlich Glücksritter aller Art nach sich. Den Glücksrittern folgen die fließigen chinesischen Wäscher und Köche, wie bei jedem Goldrush.
Nur gibt es hier nichts zu verdienen. Es sind Casinos an denen niemand den Ertrag behält. Sie spielen mit irrsinnigen Summen gegen die Armen dieser Welt. Steuerfrei im rechtsfreien Raum. Das mag vielleicht da unten nicht erkannt werden und die Gewalt richtet sich dort gegen sich selbst. Aber irgendwann begreift auch die dümmste Masse und rennt los. Die Herren mit dem Geld sind dann wahrscheinlich schon weiter gezogen. Spielcasinos gibt es überall.
Niemand weiß, wie der österreichische Finanzminister nur auf 8 Milliarden im Monat im Bereich der Spekulation mit Lebensmitteln und Rohstoffen kommt. Sie dürfte zumindest ein Viertel der Finanzspekulationen betragen also auch noch einmal rund 16 Milliarden Euro einbringen. Zusammen wären das aus 0,01 Prozent Steuern schon mehr als 80 Milliarden. Aber wer sagt denn das bei einem Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf Windeln, Spekulation nur mit 0,01 Prozent versteuert werden darf?
0,01 Prozent = 80 Milliarden
0,10 Prozent = 800 Milliarden
1,00 Prozent = 8000 Milliarden
Bei einem Prozent könnten wir ganz Europa in wenigen Jahren nicht nur schuldenfrei machen, sondern auch so viel Geld in Bildung und Forschung stecken, das wir für Jahrhunderte führend wären und den Hunger in der Welt besiegen könnten. Aber wir lassen das Geld ja lieber den Leuten die nichts besseres damit anzufangen wissen, als es morgen wieder zu verspielen.
Automobile Träumereien - Endstation Eden
Ja, es ist Montag und Montags gibt es hier keine Musik, aber ein Text vom Weltenaufgang des Freigeldpraktikers hat mich wohl gedanklich über Silvio Gsell auf Eden gebracht und da liegt dieses Lied nahe. Endstation Eden von Samsas Traum.
Leider kam Eden dem Paradies nie wirklich nahe und auch wenn der Weltenaufgang sicher in bestem Glauben und mit sehr viel Hoffnung schrieb, befürchte ich doch, das auch er sein Eden auf diesem Weg nicht erreichen wird:
Der Elektromotor ist er bessere Motor von seiner Leistung als auch von seiner Durchzugskraft.
Er kann in den Rädern als Nabenmotor funktionieren und das Auto braucht auch kein Getriebe, weil moderne Tyrästorensteuerungen das viel besser machen.
Die Bremsenergie ist bekanntlich gleich groß der Beschleunigungsenergie und diese kann zu einem großen Teil im Fahrzeugsystem bleiben.
Der tiefe Schwerpunkt, Steuerbarkeit, Rotationstabilität – alles weiter Pluspunkte.
Der einzige Haken war bislang die Batterie und die Reichweite aber auch dort gibt es Neuerungen.
Das Elektroauto mit Radnabenantrieb ist die Lösung für Autos und Lastkraftwagen schlechthin. Natürlich lassen sich dabei mit entsprechender Gewinnung der Energie aus Sonne, Wind, Wasser oder begrenzt auch aus nachwachsenden Rohstoffen Fahrzeuge betreiben die der Umwelt nicht schaden.

Foto The Lightning Car Company Limited
Ja, er ist ein Traum von einem Auto, aber leider war das ganze wieder einmal ein typische Stück Spiegel Journalismus im Auftrag der Familie Mohn/Bertelsmann. Natürlich ist der Artikel jetzt schon ein Jahr alt, aber das System bleibt. Das Ziel ist, die Menschen davon abzuhalten über Lösungen nachzudenken und ihnen stattdessen eine Traumwelt zu liefern, die mit der Realität nichts zu tun hat, in der aber Leute wie die Familie Mohn das letzte Tröpfchen Blut noch aus den Menschen saugen können, bevor es nicht mehr weitergeht. Nach ihnen die Sintflut.
Das schöne Auto ist ein Traum der Firma The Lightning Car Company Limited die folgendes über sich selber sagt:
The Lightning Car Company Limited, registered in England & Wales No. 6057054. Registered office: Stephenson House, 15 Church Walk, Peterborough, PE1 2TP. Note: please do not use this address for correspondence.
Das ist schon etwas seltsam. Bitte schreiben sie mir nicht an meine Adresse. Das heißt vermutlich, das sie da zwar ihre Meldeadresse, aber noch nicht einmal einen Briefkasten, geschweige denn jemand der ihn leert haben. Aber es geht weiter:
For Investors
The Lightning Car Company is currently seeking a limited number of private investor partners to help fast track the electric Lightning prototype development and testing procedures. For further information please contact Managing Director Chris Dell at (Mailadresse)
..
Reserve your Lightning now – the future is electric. Be amongst the first to own a piece of British sports car history. Reservations for the first cars are now being taken. Deposits of £15,000 are now being accepted.
..
We are continuously carrying out important safety and durability tests for the electric Lightning. Whilst we are confident of our figures, further analysis may require design changes that affect the final specifications. Consequently we reserve the right to change the design and specification without prior notice. Electric power charge costs have been based on 37kW battery in one hour on standard household single tariff of 10.76pence/kWh. Petrol engine version cost per mile has been based on 18mpg performance and £4.75/gallon price for petrol.
Die Jungs sind also fleißig am testen für eine elektrische Version, reden auch von einer Version mit Benzinmotor die sich im gleichen Auto wohl kaum realisieren ließe und träumen von Investoren und Leuten die mal eben 15.000 englische Pfund als Vorkasse für ein Auto das vielleicht nie Realität wird, hinlegen. Das ist nicht Eden. Da klingt der Spiegel im Juli 2007 doch viel besser:
Derzeit fahren die Briten mit Lightning-GT-Prototypen ausführliche Tests, im kommenden Jahr sollen die ersten Kleinserienmodelle gebaut und verkauft werden. Umgerechnet etwa 220.000 Euro wird der Elektro-Sportwagen kosten. Doch wer das Auto besitzt, kann kräftig sparen, rechnen die Londoner Autobauer vor: Im Vergleich mit einem Audi RS4 und bei zirka 20.000 Kilometer Jahresfahrleistung spare ein Sportwagenfahrer in Großbritannien pro Jahr umgerechnet 15.000 Euro.
Und sofern der Strom, mit dem die Hightech-Batterie des Wagens befüllt wird, mittels Wasser- oder Windkraft oder Sonnenenergie hergestellt ist, erfüllt der Lightning GT sogar den Traum vom absolut abgasfreien Sportwagenfahren. Womöglich geht der Flitzer aus London dereinst als Anfang vom Ende der Benzinfresser in die Mobilitätsgeschichte ein
Der Hersteller spricht davon das in zweiten Hälfte von 2008 ein Protoyp gebaut werden soll, an dem sie sehen wollen, wie sich ihre Theorien, Hoffnungen und Wünsche in die Praxis umsetzen lassen. Mit anderen Worten der Spiegel lügt, was aber nicht wirklich etwas neues ist. Natürlich lügen die nicht grundlos.
Vor allem die Daten zur Batterie lassen aufhorchen, denn der Stromspeicher ist bislang der Schwachpunkt aller Elektroautos und zugleich das größte Hemmnis für einen Durchbruch dieser Antriebstechnik. Die erst vor sieben Jahren gegründete US-Firma Altairnano aus Reno in Nevada hat nun mit Hilfe der Nanotechnologie sowie Titan- und Keramik-Komponenten eine Batterie entwickelt, die mindestens zwölf Jahre funktionieren soll und noch nach 15.000 Ladevorgängen bis 85 Prozent der ursprünglichen Kapazität speichern kann. Zudem dauert das Aufladen dieses Hightech-Akkus an der Steckdose lediglich zehn Minuten – sehr viel schneller klappt konventionelles Kraftstofftanken auch nicht.
Ach ja. Der tolle Batterie-Hersteller Altairnano dessen Geschichte geistert schon seit März 2006 durch die Lande:
Die Lithium-Ionen-Batterietechnik, kurz LiIon, hat in den letzten paar Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Experten wie Tüftler hoffen seit längerem, dass solche Akkus künftig in Serie in Elektrofahrzeuge eingebaut werden, um ihre Marktannahme zu steigern. Altair Nanotechnologies aus Reno, Nevada, ist laut eigenen Angaben nun so weit: Bis Ende des Jahres will man erste LiIon-Autos in Prototyp-Form auf die Straße bringen.
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Altair Nano will die neuen Batterien in einen Elektrofahrzeug-Prototyp stecken, den man zusammen mit der kanadischen Firma Boshart Engineering plant. Die neuen Batterien verwenden laut Gotcher eine sichere, stabile Struktur, die ihre Lebensdauer dadurch erhöht, dass sich ihre Elektroden nicht ständig ausdehnen und zusammenziehen, wenn sich die spannungserzeugenden Ionen hinein- und hinausbewegen. Genau dies führt derzeit zum mehr oder minder frühen Ableben konventioneller LiIon-Akkus.
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Zudem kann der Altair-Nano-Akku mit großen Energiespitzen umgehen, die sowohl beim schnellen Laden als auch bei schneller Beschleunigung vorkommen. Gotcher erwartet zukünftig außerdem Fahrzeuge, deren Batterien sich ähnlich schnell laden lassen, wie normalerweise eine Tankbefüllung samt kurzem Snack dauert – sechs bis acht Minuten.
Gut mit seinen Batterien hat Altairnano bis heute kein Geschäft gemacht. Der Kurs dümpelt vor sich hin, aber er hatte seinen Glanzpunkt. Als der Spiegel ihn ohne jede Veranlassung hochschrieb. Im Juni und Juli nach der haltlosen Propagandaaktion.

Screenshot wallstreet:online
Natürlich ging es hier um keine Kursmanipulation. Es wurde einfach schlecht recherchiert und bestimmt hat auch in der Zeit bei n-tv kein Experte die Aktie empfohlen und auch die Finanzberater der Familie Mohn hab nicht in dieser Zeit diese Aktie gekauft und wenn dann eben aus Zufall. Man muss nicht immer hinter allem etwas schmutziges vermuten.
Ich persönlich glaube nicht an die Batterie. Bisher kamen da nur immer diese Ankündigungen und nie etwas greifbares oder gar sichtbares hinterher. Es mag ja sein, das es die Batterie schon gibt. Im 50 Kilometer nördlich von Bordeaux gelegenen Nersac baute das Gemeinschaftsunternehmen Johnson Controls-Saft kürzlich die weltweit erste Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Zellen für den automobilen Einsatz und nahm sie im April auch in Betrieb.
Diese Batterie hat nichts mit den Träumen von Eden zu tun. Ihre Leistungsdaten sind erschreckend und sie ist ein Feigenblatt der klassischen Autohersteller die in einer Hybridtechnik hoffen sich um wirklich neue Konzepte drücken zu können. Es ist doch alles so schön wie es ist.
Solange wir uns nicht komplett von fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung und für den Betrieb von Fahrzeugen trennen, was nur mit der Brennstoffzelle und der Wasserstoffwirtschaft geht, werden wir Eden nicht erreichen, ja nicht einmal in seine Nähe kommen.
Was mag wohl so jemand wie Otto Bernhardt kosten
Richtig teuer dürften deutsche Politiker eigentlich nicht sein. Die meisten sind ja doch nur Stimmvieh ihrer Parteien und müssen sich mit dem zufrieden geben, was ihnen die Partei so zuschustert. Ich vermute mal das es da ganz klare interne Verteilungspläne gibt. Kein Wunder das da einige mit ihrem Geld nicht auskommen und auch noch Extraarbeit leisten müssen. So war der finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im deutschen Bundestag scheinbar noch kräftig für die Allianz und die Commerzbank tätig:
Die Unions-Fraktion im Bundestag hat eine mögliche Übernahme der Postbank durch den Allianz-Konzern und die Commerzbank begrüßt. "Die Kombination wäre nicht die schlechteste", sagte Otto Bernhardt, finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, dem "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). "Ich finde es generell sehr erfreulich, dass der Bankenmarkt endlich in Bewegung kommt."
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Berhardt reagierte damit auf Presseberichte, wonach Allianz und Commerzbank gemeinsam rund zehn Milliarden Euro für die Postbank geboten haben sollen. Bei dem Zusammenschluss wäre auch die Allianz-Tochter Dresdner Bank dabei. Bei einem Verkauf der Postbank hat die Politik mitzureden, der Bund mit rund 30 Prozent größter Einzelaktionär der Konzernmutter Deutsche Post ist. Unions-Sprecher Bernhardt nannte Personalabbau im Falle einer Fusion unvermeidbar. Die Institute müssten technisches Personal abbauen. "Dafür wird die Zahl der Berater in Zukunft wieder zunehmen", sagte Bernhardt.
Damit hat Herr Bernhardt den gesamten wirtschaftlichen Sachverstand der CDU komplett offenbart. Oder besser er hat den Offenbarungseid für die Wirtschaftspolitik der CDU geleistet. Normalerweise würde man solche Mitarbeiter sofort fristlos entlassen.
Er hat mit seinen Worten mal eben schnell signalisiert das die Post die Postbank verkaufen solle. Natürlich jetzt im Zeichen der Finanzkrise und dabei gleichzeitig verlangt technisches Personal rauszuwerfen. Die Technik der Postbank in der Abwicklung ist neben den Kunden der Hauptwert dieser Bank. Das muss ein Herr Bernhardt ja ändern. Kann ja nicht sein, das irgendwas vernünftig läuft im Reich der CDU. Da muss Verfall herrschen damit so ein Vogel wie Bernhardt in all seiner Unfähigkeit nicht auffällt.
Dafür will er dann Berater. Ist ja auch logisch. Die werden im Zeitalter des Internetbanking auch dringend gebraucht. Das kann ein Politiker natürlich nicht wissen. Der muss vermutlich gar keine Rechnungen bezahlen, vielleicht wird das gleich verrechnet.
Was diesem Typen überhaupt nicht klar ist, ist die Tatsache das die Dresdner Bank und die Commerzbank schon viel zu viel Beraterballast mit sich rumschleppen und das der Plan der Allianz die Dresdner Banker zu Versicherungsvertretern zu machen kläglich gescheitert ist. Die Kunden wollen eben in der Bank keine Versicherungen kaufen und wenn dann sind die Filialen zu teuer.
Aber auch das ist nur ein zweitrangiges Problem. Warum will Bernhardt die gutgehende Postbank mit der fast toten Dresdner Bank und der seit Jahrzehnten lahmenden Commerzbank zusammenpacken. Die Commerzbank wollte bisher niemand, sie ist überflüssig. Nicht einmal an Italiener zu verkaufen. Geschenkt zu teuer. Die Dresdner Bank hatte mal das grüne Band der Sympathie. Das ist lange her. Falsche Renditeerwartungen, Wegentwicklung vom Kunden, dumme Arroganz und absolute Unfähigkeit in der Führung brachten sie an den Rand des Ruins und in die Klauen der Allianz.
Das wenige was an Fleisch noch an den Knochen war, hat die Allianz abgenagt und sucht nun jemanden für die Knochen. Aber auch die Dresdner Bank ist nicht zu verkaufen. Höchsten mit Beigabe. Also packt die Allianz ein Paket. Zwei große zerkratzte Glasperlen links und rechts und in der Mitte ein kleiner Diamant. Das Paket soll dann verkauft werden. Der Diamant muss den wertlosen Tand mit verkaufen.
Das Spiel geht dann sehr schnell, ja es hat eigentlich schon angefangen. Der Silberturm der Stolz der Dresdner Bank und alle anderen Immobilien würden dann verkauft und langfristig zurückgemietet. Mit diesem Geld würden dann Kredite bei der Allianz abgetragen oder Papiere von der Allianz gekauft, die sonst niemand brauchen kann und haben will. Die Allianz kocht also die Knochen der Dresdner Bank noch für ein letztes Süppchen auf.
Natürlich geben sie das nicht zu, aber die Immobiliengeier krächzen es schon von allen Dächern. Das Spiel scheint gut vorbereitet. Mit den langfristigen und vermutlich auch weit überhöhten Mietverträgen muss die Postbank andere Standorte die sie gemeinsam mit der Post betreibt oder nutzt, aufgeben. Billige Standorte. Das schwächt ihre Wirtschaftlichkeit, scheint aber dem Willen der CDU zu entsprechen.
Dazu kommt noch ein weiteres Problem. Niemand weiß, was die Dresdner Bank und die Commerzbank noch an mistigen Papieren in ihren Tresoren haben. Es ist leicht denkbar das da noch sehr viel Altpapier liegt, das bilanztechnisch nicht aufgearbeitet wurde. Sie geben 10 Milliarden für die Postbank und bringen 100 Milliarden an Abschreibungen mit. Welch ein Geschäft. Für die Allianz und die Eigentümer der Commerzbank.
Was dann kommt kann ich schon beschreiben. Herr Otto Bernhardt, der Wirtschaftsfachmann der CDU ruft den Bundesfinanzminister an und der Steuerzahler darf zahlen. Es wird so laufen. Wieder einmal werden die zahlen müssen, die an der Spekualition nichts verdient haben und sie auch nicht wollten. Was mag es wohl gekostet haben, das die CDU und vor allem Otto Bernhardt dieses Spiel mitspielen. Wir werden es nie erfahren. Es wird niemand ermitteln. Deutschland eben. Vermutlich darf man noch nicht einmal die Frage stellen was Otto Bernhardt kostet, auch wenn sie einen in die Nase beißt.
n-tv Biosprit - erst denken dann schreiben
Ein besonderes Glanzstück journalistischer Qualtiätsarbeit unserer Supermedien lieferte uns gestern n-tv mit diesem Artikel:
Genügsam und hitzeverträglich
Hirse kann Probleme lösen
Hirse bietet nach Ansicht von Wissenschaftlern die doppelte Antwort auf den wachsenden Hunger in der Welt und auf den gestiegenen Bedarf an Biokraftstoffen.
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Die Zuckerhirse ist außerordentlich genügsam: Sie wächst auf trockenem Boden, toleriert aber auch aufgeweichte oder sehr salzige Böden und kann Hitze vertragen. Somit sei die Pflanze ideal für den Anbau in den meist armen Halbwüstengebieten, sagte der ICRISAT-Agronom Marc Winslow der Nachrichtenagentur AFP. Die Pflanze, die zwischen 2,6 und vier Meter groß wird, benötigt auf derselben Anbaufläche nur halb so viel Wasser wie Mais und hat dabei einen vergleichbaren Nährstoffgehalt. Im Vergleich zu Zuckerrohr braucht Hirse acht Mal weniger Wasser. Somit entfällt die Notwendigkeit der künstlichen Bewässerung, für die kraftstoffbetriebene Pumpen eingesetzt würden.
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Die Produktion von Hirse könne für Entwicklungsländer den Import von Kraftstoff überflüssig machen, sagte der Experte. Im Gegensatz zu Mais werde Hirse nicht so stark als Nahrung nachgefragt, weshalb die Ethanol-Produktion aus der Pflanze kaum Auswirkungen auf den Lebensmittelmarkt habe.
Es gibt nichts gegen Hirse zu sagen und eine Menge Argumente sprechen für Hirse. Aber es bleibt das alte Problem. Auch Hirse braucht Boden. Den gleichen Boden der auch für die Nahrungsmittelproduktion verwendet werden kann, und deshalb hat die Anpflanzung von Hirse direkte Auswirkung auf die Lebensmittelpreise. Mit dem reinen Pflanzenanteil von Hirse lassen sich wie beim Mais, entweder Tiere füttern oder Kraftstoffe herstellen.
Für die Anpflanzung in Gebieten in denen sonst keine ertragreiche Landwirtschaft möglich ist, gibt es neben Hirse auch noch andere Kandidaten. Dummerweise gibt es in solchen Gebieten auch keine Bauern, keine Infrastruktur. Düngemittel und alle Produkte des täglichen Lebens sowie der Treibstoff müssten herantransportiert werden, was Geld, viel Geld kostet. Geld das in der Finanzkrise verbrannt wurde und nun fehlt.
Dieses Hirsemodell würde nur den Hunger fördern. Für ein anderes müssten explizit Mittel bereitgestellt werden, die aber das Geld erfordern, das die Besitzer von n-tv wie die Familie Mohn/Bertelsmann lieber für andere Zwecke verballern.
Gesammelte Gemeinheiten 1
Ich habe mich entschlossen die vielen gemeinen Dinge die unsere herrschende Klasse so von sich gibt, die aber nicht für einen eigenen Beitrag reichen, in gesammelter Form zu besprechen, damit sie nicht ganz unbeantwortet bleiben.
Ifo-Institut fordert Riester-Zwang für alle
Alles was aus dem Maul von Prof. Sinn und seinem unsäglichen Institut entweicht ist Gift für die Menschen die es betrifft. Er ist nicht nur der Vorvordenker aller neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Gemeinheit sondern es macht ihm und seinen Leuten auch sichtlich Spaß die Menschen zu quälen. Die klugen Menschen die eingesehen haben, dass Riester ein Irrweg ist, der nur zustande kam weil die Versicherungswirtschaft an der Rentenangst verdienen wollte, fordert der unsinnige Professor nun die Zwangsrente, weil wir nicht freiwillig unser Geld verschenken. Entweder wir gehorchen ihm marktwirtschaftlich oder er scheißt auf die Marktwirtschaft und setzt auf Zwang. Demnächst müssen wir die faulende Leberwurst und das beschissene Brot bei Lidl kaufen, sonst lässt er uns erschießen. Sinnloser Sinn aber ein kreuzgefährlicher Typ.
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Schwerwiegender Vorwurf: Regierung hielt BayernLB-Krise offenbar geheim
Die bayerische Landesregierung soll laut einem Medienbericht weit früher als bisher eingestanden über hohe Risiken der Landesbank informiert gewesen sein. Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» wusste die Regierung bereits im August 2007 von drohenden Ausfällen in Höhe von 420 Millionen Euro.
Der damalige bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser habe eine Sondersitzung des Verwaltungsrats veranlasst, der die Landesbank kontrolliert. Dem Verwaltungsrat gehörten damals neben Faltlhauser auch der heutige Ministerpräsident Günther Beckstein und Georg Schmid an, der inzwischen Fraktionschef der CSU im Landtag ist. Beckstein und Schmid waren bei der Sitzung nicht dabei, wie die Zeitung schreibt.
Für das Treffen am 29. August 2007 hätten die Verwaltungsräte schriftliche Informationen über die drohenden Ausfälle erhalten. Der Verwaltungsrat habe sich laut Sitzungsprotokoll darauf verständigt, dass die verteilten Unterlagen über mögliche Zahlungsausfälle «wieder eingesammelt und vernichtet werden».
Nun soll uns die Geschichte so verkauft werden als ob der Falterhuberoberkasparhauser der einzige gewesen sei, der etwas gewusst habe. Klar glaube ich dass der den Huber und den Beckstein nicht darüber informiert hat, dass ihre Hintern brennen. Selbstverständlich haben die in der Sitzung auch keinen zweiten Berichterstatter gehabt. Stellvertreter kennen die nicht. Nein, sie haben das getan was Politiker immer tun. Sie haben uns frech ins Gesicht gelogen.
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Bankenverband will Wirtschaft vom ersten Schuljahr an
Der Bankenverband um meinen heißgeliebten Herrn Josef Ackermann ist genau der richtige Verein, dem ich die Ausbildung unserer Kinder übertragen würde. Da lernen sie dann betrügen und bestechen, andere auszurauben, Steuergelder abzuzocken und nie Verantwortung zu übernehmen. Am schlimmsten aber ist das sie vom Bankenverband lernen würden, wie man andere Menschen verachtet, zerstört, und dann in ihrer Schwäche quält.
Die Idee der für mich kriminellen Vereinigung Bankenverband ist die, die der Löwe auch hatte als alle Zebras und Gnus bei ihm in Schule gehen mussten. Sie lernten wie sie sich ohne Mühe von Löwen fangen lassen mussten, wie sie den Hals für den tödlichen Biss hinhalten mussten und wie schön es doch sei vom Löwen gefressen zu werden. Bankenverband verpiss dich.
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SPD will Norbert Hansen als Bahn-Vorstand
Norbert Hansen ist der große Führer der Gewerkschaft Transnet. Derjenige der als Mehdorns Schoßhündchen von genau diesem Schoß herunter gegen die Lokführergewerkschaft gekläfft hat, weil die anständige Löhne wollten. Was interessierten Hansen die Löhne, solange sein Herrchen Mehdorn ihn so hübsch streichelt und lobt. Dem will die SPD, sicher mit dem Einverständnis Mehdorns den Job als Arbeitsdirektor zuschanzen. Damit wird es nie wieder Lohnerhöhungen bei der Bahn geben und die Mitarbeiter haben endgültig verschissen. Das ist wie Herr Heckmann bei Siemens und zeigt das mit der SPD und den Gewerkschaften nun wirklich nichts mehr anzufangen ist. Die können nur die Menschen ausbeuten und betrügen.
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Mehr Spekulationsgewinne bleiben 2008 steuerfrei
Anleger dürfen in diesem Jahr knapp ein Fünftel mehr Spekulationsgewinne als noch 2007 steuerfrei einstreichen. Das ergibt sich aus einer bislang unbeachteten Regelung zur Unternehmenssteuerreform.
Selbstverständlich ist die Auswirkung rein zufällig und nicht von den Lobbyisten die in den Ministerien arbeiten extra in die Gesetze hineingeschrieben worden. Könnte mal irgendjemand Herrn Steinbrück fragen, wie einem solch ekelhaftem Großkotz wie ihm dauernd solche Fehler unterlaufen, oder ob er gar gekauft ist. Denn seltsamerweise gibt es diese Fehler immer nur für Leute mit viel Geld. Bei den Arbeitnehmern wurden solche Fehler noch nie gemacht. Das ist Deutschland - das ist SPD.
Chinas wirre Träume gegen den Hunger und Indiens Schweigen
Die Idee ist grundsätzlich ja gar nicht schlecht. China möchte im Rahmen von Joint Ventures oder zu Miete Farmland außerhalb Chinas beschaffen:
China 'may lease foreign fields'
China could lease overseas farming land to beat rising food prices, according to reports from Beijing.
Soaring grain prices have encouraged the ministry of agriculture to consider the scheme, according to the Beijing Morning newspaper.
Chinese enterprises would lease or even buy farmland in Latin America, Australia and the former Soviet Union.
Vor zehn Jahren als Nahrungsmittel im Überfluss vorhanden waren hat das mit Cuba und Mexiko mal geklappt. Aber heute ist die Situation eine völlig andere. Der Hunger und die Nahrungsmittelknappheit macht sich überall bemerkbar. Selbst in den reichen Ländern. China verliert im Moment jährlich mindestens 1 Prozent seiner Ackerfläche durch das voranschreiten der Wüsten. Dagegen wird so gut wie nichts getan, was den Prozess beschleunigen wird. Gleichzeitig wird Wasser in unheimlichen Mengen verschwendet und das nicht verschwendete sinnlos verschmutzt, wie es bei uns bis in die 70 er Jahre auch noch der Fall war.
Die ehemaligen Staaten der Sowjetunion werden sich hüten China allzuviel Entgegenkommen zu zeigen. China schielt immer mit einem Auge auf die dort vorhandenen Bodenschätze und die steigenden Aufwendungen für Lebensmittel und Energie nehmen China die wirtschaftliche Kraft für eine weitere Aufrüstung. Gleichzeitig geht China auch das Geld aus, da viele Produkte eben in anderen Ländern billiger als in China gefertigt werden und die Finanzmarktkrise den Absatz insgesamt sinken lässt.
Niemand wird China Felder vermieten oder verkaufen. Die Rattenplage in der inneren Mongolei wird sich eben nicht durch Giftköderabwurf vom Flugzeug aus beseitigen lassen sondern bestenfalls die Resistenz erhöhen. Tatsächlich kommt für China jetzt sehr viel Negatives zusammen. Die Streiks um bessere Löhne und die Probleme mit den Bauern, die sich ebenfalls einen noch größeren Anteil erhoffen. Dazu Umweltschäden an allen Orten. Das sieht nicht gut aus.
Die Frage ist ob ein innerer Feind wie die Tibeter ausreicht um den Dampf aus dem Kessel zu bekommen, oder ob der Platz des himmlischen Frieden während der Olympiade wieder eine Rolle spielen wird. Innerer Aufruhr oder weitere Landnahme. Burma, Birma oder Union Myanmar sind das naheliegendste Ziel. Es ist rohstoffreich und einer der führenden Reisproduzenten der Welt. Ich glaube nicht das die Chinesen eine große Wahlmöglichkeit haben werden und China würde wahrscheinlich für die Bevölkerung besser sein als die jetzige Militärjunta.
Genau die gleichen Sorgen macht mir Indien. Eigentlich sogar noch größere Sorgen weil so wenig nach außen dringt. Tatsache ist, das Indien eigentlich die Selbstversorgung geschafft hatte, aufgrund der ständig fallenden Lebensmittelpreise auch dank europäischer Agrarsubventionen immer mehr Bauern aufgeben mussten oder gar 10.000 im Jahr in den Selbstmord getrieben werden, weil sie ihre Schulden nicht mehr bezahlen können.
Da klingt es wie purer Hohn, wenn die Weltbank das ständige Absinken der Nahrungsmittelproduktion in Indien und Indonesien abmahnt und davon spricht das auch Technologiemüdigkeit zwischen 25 und 50 Prozent der möglichen Erträge nicht erwirtschaftet werden. Das ist weniger Technologiemüdigkeit als einfache Mittellosigkeit.
Das Indien bestimmte Haarfärbemittel verbietet mit denen sich viele Bauern umgebracht haben ist auch keine Lösung. Noch mehr als China hat Indien das Problem das die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sich mit großer Geschwindigkeit von einander entfernen. Das würde jeden Staat zur Zerreißprobe bringen und Indien schielt immer auf das für indische Verhältnisse völlig leere Australien, das für Millionen Inder eine Hoffnung sein könnte, für die sie auch bereit wären zu kämpfen.
Sicher stehen wir noch nicht morgen vor diesem Problem, aber man sollte sich klar machen, das der Druck wächst. Die Finanzkrise verhindert das genügend Geld in die jeweiligen Landwirtschaften gepumpt werden könnte, oder das neue Flächen erschlossen werden. Die Israelis die dort unheimlich helfen könnten stecken fest im Kampf gegen die Palästinenser, anstatt das beide die israelischen Erfolge vermarkten und in die Welt bringen. Das knapper werdende Öl, egal ob wegen Mehrverbrauch oder Peak Oil wird ebenfalls nicht durch Sonnenkraftwerke in Afrika gelindert, was neues Geld und neue Möglichkeiten schaffen würde.
Durch diese praktische Stagnation bei den Problemlösungen, die paar Cent der UN stellen da nur Tropfen auf einem heißen Stein dar, ist festzustellen, das die globale Lage nicht sicherer wird und das auch die Versorgung mit Nahrungsmittel nicht dauerhaft sicher gewährleistet ist. Auch bei uns nicht.
Schall und Rauch hat deshalb sicher nicht unrecht mit seiner Forderung:
Hohe Lebensmittelpreise zwingen zur Selbstversorgung
Investiert in euch selber und in eure Mitmenschen. Werdet autark und pflanzt einen eigenen Garten mit Lebensmittel an. Lernt neue Fertigkeiten die im Notfall gebraucht werden. Tut euch zusammen, gründet Kooperativen. Unterstützt die lokalen Bauern, kauft Lebensmittel aus der Region. Führt sogar ein eigenes lokales Geld ein oder ein Barter-System des Warentausches. Zahlt eure Schulden zurück und benutzt nicht das Bankensystem.
Das mag revolutionär klingen aber wie er anführt genehmigen die USA den Kauf von Saatgut zur Selbstversorgung mit Lebensmittelmarken und in Haarlem werden auf leerstehenden Grundstücken Schrebergärten angelegt.
Was haben wir zu verlieren, wenn wir genau das tun. Eigenanbau kostet eigentlich nur Arbeit. Bücher über Fähigkeiten die man in der Krise brauchen könnte, sind gar nicht so teuer. Klar man könnte sich lächerlich machen. Aber alle wollen doch Bio. Nennt es Bio aber macht etwas und denkt daran Samen muss man immer wieder anbauen. Er hält nicht ewig in der Tüte.
Noch gibt es keinen Hunger in der Schweiz
Nein, noch gibt es keinen Hunger in der Schweiz, aber die Alarmzeichen werden deutlicher:
Die weltweit steigenden Preise beim Reis wirken sich jetzt auch auf die Schweiz aus. Wegen Lieferengpässen und steigenden Einkaufspreisen plant die Migros eine Preisanpassung. Schon von nächster Woche an soll sich der Preis pro Kilogramm Reis um 10 bis 20 Prozent erhöhen.
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Migros-Sprecherin Monika Weibel sagte: «Die Migros wird ab Anfang Mai die Preise laufend anpassen - je nach Reissorte zwischen zehn bis 20 Prozent.» Die Preiserhöhungen stehen im Zusammenhang mit der weltweiten Reisknappheit.
Natürlich steckt in Lebensmitteln auch ein Teil Spekulation, vor allem deshalb weil einige Hedgefonds nicht mehr in ihren ursprünglichen Bereichen aktiv sein können, da mit Aktien und Firmenzerschlagung momentan kein Geld zu verdienen, sondern nur welches zu verlieren ist. Das ist aber leider nur ein Teil der Erhöhungen. Tatsächlich haben gentechnisch veränderete Pflanzen, die bei immer weniger Ertrag, immer mehr teure Pestizide und Dünger sowie ständig neues teureres Saatgut brauchen das ihre genauso getan, wie die veränderten Essgewohnheiten der Menschen in Asien und Russland, die am Aufschwung ihrer Länder teilhaben konnten. Dazu kommt noch die Verwendung von Lebensmitteln zur Treibstofferzeugung oder als Heizmittel.
Eine einmalige Preiserhöhung wäre auch sicher nicht problematisch aber wie Monika Weibel schon sagte geht sie von weiteren Erhöhungen aus. Die Reispreise werden sämtliche Getreidepreise mitziehen und auch dort für gleiche Erhöhungen sorgen.
Auch das bedeutet kurzfristig noch keinen Hunger in Europa, zumindest nicht für die alle. Bei den Armen könnte es aber schon bald dazu kommen und auch bei den Leuten mit niedrigem Einkommen ist davon auszugehen, das sie ihren Nahrungsmittelbedarf schon in Kürze nicht mehr finanzieren können. Wohl dem der dann Land besitzt und wenigstens für den Eigenbedarf vieles anbauen kann.

















