Die Schreckensmeldungen überschlagen sich dieser Tage teilweise im Stundentakt, und so kann es schon mal sein, dass man die eine oder andere Meldung, die eigentlich Beachtung finden sollte, weil sie nicht unbedeutend ist, übersieht!
Nun also auch, was natürlich vorauszusehen war, bei BMW die bestätigende Meldung:
Spiegel.Online
Was sagt die Meldung im Detail? Klar sagen manche, BMW habe eben knapp 90 % Gewinneinbruch, aber immer noch gut 10 % Gewinn. Aber genau das ist das, was die Massensystemverdummungsmedien gern unterschwellig den einfachen Geistern unsere Tage zu solchen Meldungen suggerieren wollen: so schlimm ist es nicht! Aber das ist falsch, von 10 % „Restgewinn“ kann absolut keine Rede mehr sein, denn Prozentrechnung ist eine mathematische Darstellung von Verhältnisgrößen.
Wahre und machtvoll schwere Zahlen sind die Massen auch leid, so dass es auch hier und da übersehen wird, dass BMW im letzten Quartal 2008 fast 1 Mrd. Euro (!) Verlust gemacht hat! Das ist mächtig und das ist schlimm. Schlimm aber nicht für die Quandt- und Klatten-Dynastie, sondern vor allem für die Zukunft der BMW-Arbeiter und ihrer Familien und besonders für die Werke, die nicht in München stehen. Denn im Gegensatz zu Opel hat BMW keine bankrotten und zahlungsunfähigen Übersee-Besitzer, sondern eine der reichsten Familien überhaupt und erst recht Deutschlands. Die Quandt/Klattens haben zusammen mehr als 20 Milliarden Dollar geschätztes Privatvermögen! Da kommt gerade noch die Aldi-Connection-Bruderschaft mit.
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