Weltwirtschaftskrise - Irrungen und Wirrungen
Im Moment ist die Weltwirtschaftskrise offiziell abgesagt. Inoffiziell sehen die Dinge etwas anders aus. Australien, dass eigentlich von der weltweiten Rezession kaum getroffen wurde, weil China seine Dollar schnellstens in Rohstoffe umwandelt, gibt gerade bekannt, dass es 5 Milliarden Euro in seinen Immobilienmarkt stecken will. Wenn man bedenkt, dass Australien gerade erst seinen Leitzins um einen viertel Prozentpunkt auf 3,25 Prozent erhöht hat, dann ist das ein seltsames Signal.
Die Zinsen erhöhen und gleichzeitig 238 Euro je Einwohner in ein Programm zu stecken, dass die Immobilienzinsen senken soll, macht nur dann Sinn, wenn man erhebliche Probleme im Immobiliensegment hat, obwohl die Wirtschaft eigentlich noch läuft. Tatsächlich geht es Australien wie der ganzen Welt. Es gibt im Gewerbebereich gravierende Überkapazitäten und wie im Wohnbereich wurde zu teuer gebaut, ohne wirklich Substanz zu schaffen. ["Weltwirtschaftskrise - Irrungen und Wirrungen" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Die Stimmung ist besser als die Lage
"Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen." sagte schon Johann Wolfgang von Goethe in seinen "Maximen und Reflexionen". Zutiefst unglücklich sind all diejenigen, die auf ein ständiges Wachstum und sprudelnde Gewinne gesetzt hatten und jetzt mit praktisch wertlosen "Wertpapieren", überschuldeten Firmen und sterbenden Banken nur noch Hoffnung verbreiten können, um sich in den nächsten Tag zu retten.
Wenig Hoffnung verbreitet indes der Internationale Währungsfond (IWF) in seinem Global Financial Stability Report. Der geht davon aus, dass in 2010 die europäischen und amerikanischen Banken 310 Milliarden Dollar abschreiben müssen. Dabei ist das noch eine wohlwollend hoffnungsvolle Annahme, denn laut einem Stresstest des Europäischen Ausschusses für Bankenaufsicht (CEBS) ist alleine bei den 22 größten Banken der EU bis Ende 2010 mit Verlusten von bis zu 330 Milliarden Euro zu rechnen. ["Weltwirtschaftskrise - Die Stimmung ist besser als die Lage" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Kein Ende in Sicht
Für die Welt ist alles klar. Kurz vor der Bundestagswahl kommt der Aufschwung und rettet Angela Merkels Wiederwahl.
Die Zeichen deuten auf einen Aufschwung hin. Erst kamen positive Nachrichten zur Auftragslage in der Industrie, dann schnellten die Exporte überraschend stark nach oben. Jetzt haben die Chefvolkswirte mehrerer großer Banken ihre Wachstumsprognosen für das Jahr 2010 deutlich angehoben. „Die weltweite Industrieproduktion kommt in Fahrt, und Deutschland wird gut dabei sein“, sagte Holger Schmieding, Europa-Chefökonom von Merrill Lynch der „Welt am Sonntag“. Er erwartet einen starken Anstieg der Wirtschaftsleistung, „der nach dem Sommer spürbar wird und zum Jahresende richtig an Fahrt gewinnt.“ Schmieding geht davon aus, dass sich die positive Entwicklung im kommenden Jahr fortsetzen wird. Er hat daher seine Wachstumsprognose für 2010 deutlich nach oben revidiert: von 1,2 auf 2,0 Prozent.["Weltwirtschaftskrise - Kein Ende in Sicht" mehr »]
BAYER ist humanitär und wirtschaftsfördernd?
In regelmäßigen Abständen, so fern es öffentlich gemacht wird, beweist die Firma BAYER was sie unter Humanität und Wirtschaftsmanagement verstehen. Das dies nicht immer so ist wie wir uns das vielleicht vorstellen mag nicht verwundern, möglicherweise aber übel aufstoßen.
Beginnen wir jedoch mit Hintergründen aus dem letzten Jahrhundert.
Nach Firmenzusammenschlüssen entstand in den Jahren '25/'26 die I.G. Farbenindustrie AG (). In deren Aufsichtsrat der erste Vorsitzende Carl Duisberg von der BAYER AG seine Position inne hielt. Bis 1937 waren nahezu alle Direktoren der I.G. Farbenindustrie Mitglieder der NSDAP. Eine Tochtergesellschaft der Degussa AG und der I.G. Farben, die Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung (Degesch), vertrieb das Schädlingsbekämpfungsmittel Zyklon B, das in den Gaskammern des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum Massenmord eingesetzt wurde. Der starke Bedarf an Rohstoffen zur Kriegsführung, wie Synthetikkautschuk und -benzin, führte 1941 zur Errichtung einer großen Bunafabrik in Auschwitz. Die Finanzierungskosten in Höhe von ca. 1 Mrd. Reichsmark trug die I.G. Farben allein, um so Herr im eigenen Haus bleiben zu können. Für die Häftlinge, welche die Fabrik bauen mussten, wurde extra das Konzentrationslager Monowitz, Auschwitz III errichtet. Man ging eine unheilvolle Symbiose ein: Die SS war für die Verfügbarkeit und Bewachung der Gefangenen zuständig und die I.G. würde die Investitionen tätigen und das Baumaterial heranschaffen. Beim Bau und Betrieb dieser riesigen Fabrik, die eine Fläche von ungefähr 30 km² einnahm, ließen nach Schätzungen 20.000 bis 25.000 Menschen ihr Leben.
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Weltwirtschaftskrise - Die Position der Menschen, Kreditkarten und Immobilien
Wenn man sich überlegt, dass die Opelrettung mit Magna 4,5 Milliarden Euro kosten und damit nicht einmal die bisher 26.000 Arbeitsplätze auch nur kurzfristig gerettet werden, dann muss es erlaubt sein einmal anders zu rechnen. Warum gibt Deutschland den 26.000 bei Opel beschäftigten, nicht einfach jedem 173.077 Euro. Dann sind die 4,5 Milliarden auch weg. Aber zumindest diese 26.000 und ihre Familien haben die Chance auf einen Neuanfang irgendwo auf der Welt.
Sicher nicht in Deutschland. Aber wer glaubt schon noch an einen Neuanfang in Deutschland. Deutschland heißt konzeptloses weiterwurschteln und weiter von unten nach oben umverteilen, bis es endgültig kracht. An Wunder in Deutschland glaubt noch Harry Peter Carstensen, der jetzt ernsthaft an den HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher appelliert, auf seine umstrittene Bonuszahlung von 2,9 Millionen Euro freiwillig zu verzichten.
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Weltwirtschaftskrise - Des Wahnsinns fette Beute
In den USA konnte man bisher Hypotheken in Höhe von 105 Prozent des Wertes einer Immobilie im Rahmen des Home Affordable Refinance Program (HARP) finanzieren. Dies sollte weitere Zwangsversteigerung durch Umschuldung verhindern. Leider waren 105 Prozent zu wenig, so dass jetzt auf 125 Prozent erhöht wird. Das wird auch nicht reichen. Aber spätestens bei 250 Prozent wird die Maßnahme greifen. Die Subprime Krise ist dann erfolgreich von hinten aufgerollt.
In Deutschland haben die Bankster eine neue Finanzierungsquelle für ihr Spiel im großen Casino gefunden. Sie wollen wie früher Schulden aller Art, vordergründig natürlich die aus dem Mittelstand, neu verbriefen und damit die nächste große Blase starten. Damit sie nach dem Platzen der Blase nicht erst einmal in die eigene Tasche fassen müssen, soll der Steuerzahler oder besser dessen Brieftasche gleich von Anfang mit dabei sein. ["Weltwirtschaftskrise - Des Wahnsinns fette Beute" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Die großen und die kleinen Lügen
Der Ehrenpreis für dämlichste Lüge gebührt Peter Harry Carstensen (CDU), der mehr schlecht als recht versucht den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein zu geben. Er hat es tatsächlich geschafft den Kieler Parlamentspräsidenten vorzuschwindeln, dass die Spitzen der die Landesreegierungen tragenden Fraktionen die absurde Bonizahlung an Dirk Jens Nonnenmacher den Chef der HSH Nordbank genehmigt hätten. Haben sie aber nicht, wie der Fraktionschef der CDU, Johann Wadephul und der Fraktionschef der SPD Ralf Stegner beide bestätigen.
Aber Peter Harry Carstensen ist nicht bösartig in seinen Lügen, er ist nur dämlich. Er hat nämlich einfach das Schreiben, das Ole von Beust für Hamburg verfasst hatte, abgeschrieben und dabei vergessen das er eben nicht mit den Fraktionen gesprochen hatte. Dummerweise hat er auf die schon verkorkste Sache noch einen oben drauf gesetzt, indem er die Koalition mangels Vertrauens aufkündigte, weil Stegner sich absolut nicht an etwas erinnern konnte, was auch nie stattgefunden hat. ["Weltwirtschaftskrise - Die großen und die kleinen Lügen" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - versagende Rezepte, hilfloser Optimismus und die Menschen
Für 110 Milliarden Pfund hat die Bank of England (BoE) bereits britische Staatsanleihen gekauft. Das entspricht ungefähr 15 Prozent des Marktes. Durch diese Art von vorgetäuschtem Käuferinteresse sollte der Markt dazu gebracht werden, dass sich die Kreditkonditionen für Unternehmen, Privathaushalte und vor allem für Immobilien deutlich verbessern, weil die Banken, die selber diese Staatsanleihen besitzen, dadurch ein Problem weniger in ihrer Buchhaltung hätten.
Ein bisschen viel wenn und aber und man kann schon jetzt sagen, dass dieses Rezept nicht funktioniert. Es ist nichts anderes als Geld zu drucken, um damit die eigenen Schulden zu finanzieren. Es wird übrigens weitergehen müssen. Wer heute an ein Ende bei 150 Milliarden glaubt, liegt falsch. Schon sehr bald wird der Wert bei 400 Milliarden liegen, weil ausländische und inländische Besitzer dieser Bonds genau sehen, was mit dem englischen Pfund passiert. Es wird schwindsüchtig. ["Weltwirtschaftskrise - versagende Rezepte, hilfloser Optimismus ... »]
Sonntagsgedanken: Und manchmal wünschte ich mir eine Mauer..
Sich vom lästigen, heuchlerischen und gemeinhin schlechten Leben abschotten können, daß wünscht sich mindestens jeder Mensch einmal. Ob nun ganz privat oder im öffentlichen Leben. Viele verschiedene Gründe mag es hierfür geben. Frust über die Ignoranz verschiedener Mitmenschen dürfte der häufigste Grund sein.
Auch ich wünschte mir so manches mal eine Mauer die ich hätte um mich ziehen können. Oftmals habe ich sogar das Gefühl gehabt, daß mich irgendein Nicht-Erdling auf diesem Planeten vergessen hat und wünschte mir, daß er mich bloß endlich wieder abholen würde. Nichts desto Trotz, ich weile noch immer hier und stelle überrascht fest: Die vergangenen Jahre sind es mehr meiner Art geworden. Sie waren bestimmt schon vor ihrem Outing hier, nur fiel es mir nicht auf -vielleicht wussten sie es bis zu einem ganz bestimmten Punkt auch selber nicht. Oder aber sie hatten das geschafft was ich mir immer wieder wünschte: Die um sich herum errichtete Mauer.
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Über den Impairment Test, Goodwill und die ständige Lügerei
Wirtschaft hat viel mit Vertrauen zu tun und das Vertrauen in die Finanzwirtschaft ist so nachdrücklich zerstört worden, dass jetzt alle Zahlen und Verfahren bei den Unternehmen auf den Prüfstand müssen. Um die 190 Milliarden Euro haben die deutschen Unternehmen an Firmenwert (Goodwill) in ihren Büchern stehen. Als Vodafone Mannesmann übernahm, wurden dafür ebenfalls 190 Milliarden Euro gezahlt.
Natürlich hatte der Kaufpreis nichts mit dem Wert des Unternehmens zu tun. Auch wenn es juristisch nie aufgearbeitet wurde, diente dieser Wahnsinnskaufpreis vor allem einem guten Freund der Deutschen Bank, nämlich Canning Fok dem Vertreter von Hutchison Whampoa, die als damals größter Einzelaktionär einen golden Schnitt machten. Das war ja wohl auch der Grund weshalb Josef Ackermann so viel Druck ausübte. ["Über den Impairment Test, Goodwill und die ständige Lügerei" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Deflation, Inflation Bad Banks und Quelle
Quelle ist, war, wird vielleicht gerettet werden. Zunächst aber gibt es wieder einmal eine Hängepartie. Es ist trotz 50 Millionen Kredit kein Geld für den Katalog da. Das verwundert denn doch ein wenig. Karstadt meldet, dass es überleben kann und Gewinn macht, sogar seine Mieten wieder bezahlt und für Quelle ist kein Geld da?
Kann es vielleicht sein, dass das von Quelle in Richtung Arcandor gezogene Geld für die Mietzahlungen an die Objekte des Oppenheim/Esch Fonds fließen, damit Frau Schickedanz und Herr Middelhoff wenigstens ihre Dividenden aus überzogenen Mieten erhalten. Es kann doch nicht wirklich ein Problem sein, bei zugesagten Krediten die Kataloge bezahlen zu können. ["Weltwirtschaftskrise - Deflation, Inflation Bad Banks und Quelle" ... »]
Weltwirtschaftskrise - Lügen für den Wahlsieg
Es ist schon seltsam, während der IWF seine Wahrsagerquote für die Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone für 2009 von bisher einem Negativwachstum von 2,7 auf 4,5 Prozent steigert, redet der deutsche Finanzminister von Bodenbildung. Selbst einem Politiker wie Steinbrück, die in ihrer Kaste ja praktisch schon berufsmäßige Lügner sind, müsste auffallen, das da etwas nicht stimmen kann.
Überall auf der Welt gibt es ein Negativwachstum. Die Entwicklungsländer drohen vollständig abzustürzen und die billigen Gelder der Notenbanken kommen nur den Gewinnen der Banken zugute, während die Realwirtschaft kaum noch Kredite bekommt. Gleichzeitig wird mit den ETFs eine neue Blase aufgebaut, die vermutlich zusammen mit den Firmenkrediten platzen wird. ["Weltwirtschaftskrise - Lügen für den Wahlsieg" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Zahlen und Fakten
Die Preise für zehnjährige US-Schatzanleihen sind von 110 Dollar in den letzten 5 Monaten auf 94 Dollar zurückgefallen, was einen Einbruch von 14,5%. bedeutet. Gleichzeitig erklärt Russland seine Währungsreserven in Dollar auf unter 30 Prozent zurückfahren zu wollen. China äußert sich lieber gar nicht, versucht aber, wo es nur eben geht seine Dollar in Waren, Rohstoffe und die Absicherung von Rohstoffquellen durch Beteiligungen und Kredite zu tauschen.
Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass den Ratingagenturen keine Zeit mehr bleibt. Sie müssen England und die USA von AAA zurückstufen. Die Folgen für den Dollar und die Weltwirtschaft sind klar. Reagieren die Ratingagenturen nicht, läuft ihnen einfach der Markt weg und ihre Reputation sinkt erneut. Der ursprüngliche Vorwurf, dass die Ratingagenturen sehr stark am Zustandekommen der Hypothekenblase beteiligt waren, weil sie einfach den Tatsachen nicht ins Auge sehen wollten und weitgehend geschönte Ratings die Kunden in die Irre geführt haben, könnte sich bei weiterem Zögern zu einer Systemkrise für die Ratingagenturen auswachsen. ["Weltwirtschaftskrise - Zahlen und Fakten" mehr »]
Aktueller Stand der Weltwirtschaftskrise
Während in Deutschland die Arbeitnehmer bereits zu ahnen beginnen, dass sie im nächsten Jahr und in den Folgejahren, die Kosten für das Kurzarbeitergeld mit Abschlägen beim Arbeitslosengeld und noch mehr Drangsal bezahlen müssen und während die Gewerkschaften laut davor warnen, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) bereits im Mai über 80 Prozent des eingeplanten Insolvenzgeldes ausgegeben habe, und sich für das Jahr vermutlich ein Fehlbetrag von 1 Milliarde ergeben wird, fordert der unverschämte und dreiste Chef von Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, dass das Großkapital von allen Folgekosten für Kurzarbeit freigestellt werden soll. Vermutlich soll dieses Geld dafür verwandt werden seine unmenschliche Stiftung INSM noch weiter zu unterstützen, damit sie noch stärkergegen die Menschen hetzen kann.
Wie gut es der Wirtschaft weltweit geht, kann man vielleicht daran ermessen, dass die Uhrenfirma Rolex ihre Uhren von den konzessionierten Händlern zurückkauft, damit diese nicht in das allgemeine Preisdumping einsteigen. Tatsächlich hilft aber auch das kaum, weil ja viele Konzessionäre auch Dritthändler illegal beliefert haben, die Rolex schon immer billiger verkauften, jetzt aber komplett auf ihrer Ware sitzen bleiben. Ob es wohl bald Verschrottungsprämien für ältere Rolex geben wird? ["Aktueller Stand der Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise
Axel Wieandt, der Vorstandsvorsitzende der Hypo Real Estate, meldet mal wieder weiteren Geldbedarf an. Wieviel er genau braucht, weiß er noch nicht, das weiß er erst nach der Hauptversammlung, wenn die HRE dann komplett dem Staat gehört. Nein, er schämt sich nicht; und sein Institut ist so wichtig, dass es unbedingt gerettet werden muss, um den deutschen Pfandbrief zu retten. Selbst nach dem Wechsel im Vorstand stinkt der Fisch eben immer noch vom Kopf her.
Die Geschäftsreisen in Deutschland gehen zurück. Hotels und Fluglinien klagen über mangelnde Auslastung. Weltweit sieht es ähnlich aus. Die Zeitarbeitsbranche, also die Sklavenvermittler, klagen bereits jetzt über einen Rückgang von bis zu 40 Prozent ihres gemeinen Geschäfts. Da werden wohl in diesem Jahr einige von den Menschenhändlern und Lohndumpern über die Klinge springen müssen, was sicherlich keine schlechte Nachricht ist. Besser wäre allerdings, wenn der Menschenhandel komplett verboten würde. ["Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Die Geschäftsreisen in Deutschland gehen zurück. Hotels und Fluglinien klagen über mangelnde Auslastung. Weltweit sieht es ähnlich aus. Die Zeitarbeitsbranche, also die Sklavenvermittler, klagen bereits jetzt über einen Rückgang von bis zu 40 Prozent ihres gemeinen Geschäfts. Da werden wohl in diesem Jahr einige von den Menschenhändlern und Lohndumpern über die Klinge springen müssen, was sicherlich keine schlechte Nachricht ist. Besser wäre allerdings, wenn der Menschenhandel komplett verboten würde. ["Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Die einen sehen ein Irrlicht, die anderen in die Finsternis
Viele, die in die Finsternis schauen, kneifen die Augen zusammen - bis sie glauben, irgendwo im Dunkeln ein Licht zu sehen. Dazu gehören ganz berühmte Leute wie Ben Bernanke und der amerikanische Finanzminister, aber auch nur in Deutschland bekannte Wahrsager wie das Wirtschaftswaisenkind - und Propagandaredner der Neolibralen - Wolfgang Franz vom ZEW. Vom Aufschwung reden, um Aufschwung zu erzeugen. Als ob der Niedergang der Weltwirtschaft eine Glaubensfrage wäre.
Allerdings hilft all das dumme und verlogene Gerede nicht. Der IWF hat gerade mal seine Berechnungen über die Verluste aus Hypotheken- und Kreditkrise von 2.200 Milliarden Dollar auf 4.000 Milliarden fast verdoppelt. Ach ja. Das ist übrigens noch nicht das Ende. Der Betrag steigt täglich weiter an, weil täglich neue Wirtschaftsbereiche insolvent werden und weitere Kredite platzen. ["Weltwirtschaftskrise - Die einen sehen ein Irrlicht, die anderen ... »]
Allerdings hilft all das dumme und verlogene Gerede nicht. Der IWF hat gerade mal seine Berechnungen über die Verluste aus Hypotheken- und Kreditkrise von 2.200 Milliarden Dollar auf 4.000 Milliarden fast verdoppelt. Ach ja. Das ist übrigens noch nicht das Ende. Der Betrag steigt täglich weiter an, weil täglich neue Wirtschaftsbereiche insolvent werden und weitere Kredite platzen. ["Weltwirtschaftskrise - Die einen sehen ein Irrlicht, die anderen ... »]
Fröhliche Weltwirtschaftskrise
Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Das sagten sich auch die Manager der Dresdner Bank und kassierten in 2008 mit rund 50 Millionen Euro doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Das ist doch nett. So belohnt man Leistung. Und sehr gut verlieren zu können, ist doch auch eine Leistung. Aber keine Sorge, die Kapitaleigentümer sind von der Abzocke nicht betroffen. Das bezahlt über die Commerzbank alles der Steuerzahler.
Sogar der Guttendingsbums, der Darsteller des Wirtschaftsministers, findet das "maßlos" und "unanständig" und erwartet, dass die Maßlosen und Unanständigen zumindest ihre Boni spenden. Aber das hat er natürlich nicht ernst gemeint. Seehofer hatte ihn ja als Anwalt der Wirtschaft angekündigt. Außerdem ist bei uns der Wirtschaftsminister für die Förderung des Großkapitals zuständig - und der Arbeitsminister bekämpft die Arbeitnehmer im Auftrag von Bertelsmann. ["Fröhliche Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Sogar der Guttendingsbums, der Darsteller des Wirtschaftsministers, findet das "maßlos" und "unanständig" und erwartet, dass die Maßlosen und Unanständigen zumindest ihre Boni spenden. Aber das hat er natürlich nicht ernst gemeint. Seehofer hatte ihn ja als Anwalt der Wirtschaft angekündigt. Außerdem ist bei uns der Wirtschaftsminister für die Förderung des Großkapitals zuständig - und der Arbeitsminister bekämpft die Arbeitnehmer im Auftrag von Bertelsmann. ["Fröhliche Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Die Banken sind sicher
Natürlich fällt einem sofort der arme Norbert Blüm ein, der in Ruhe seine Pensionen verfressen könnte und an dessen Unfähigkeit sich niemand mehr erinnern würde, hätte er nicht den Satz mit den sicheren Renten geprägt. Dieser eine Satz aus dem Berg an Gelaber des Herz-Jesu-Marxisten Blüm ist das, was ihn unsterblich gemacht hat: "Die Renten sind sicher!". Ein fast so berühmter Satz wie Nietzsches "Gott ist tot."
Bald wird es einen weiteren Satz geben. Im Januar und Februar hat unser Bankhaus profitabel gearbeitet! Nein! Nein, das ist ganz sicher nicht einfach nur eine freche Lüge. Das ist, genau wie bei Norbert Blüm, schlicht einfach nur eine Teilwahrheit: Seine Rente ist sicher, die der anderen hingegen wird immer prekärer. Aber damals gab es das Wort Prekariat ja auch noch gar nicht. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. ["Die Banken sind sicher" mehr »]
Bald wird es einen weiteren Satz geben. Im Januar und Februar hat unser Bankhaus profitabel gearbeitet! Nein! Nein, das ist ganz sicher nicht einfach nur eine freche Lüge. Das ist, genau wie bei Norbert Blüm, schlicht einfach nur eine Teilwahrheit: Seine Rente ist sicher, die der anderen hingegen wird immer prekärer. Aber damals gab es das Wort Prekariat ja auch noch gar nicht. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. ["Die Banken sind sicher" mehr »]
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