CDU/CSU und Polizeivertreter fordern neue Vorratsdatenspeicherung
Da dieser Unfug nicht nachlässt, jetzt schnell eine "neue" Vorratsdatenpeicherung zu verlagen, nachdem die vorherige CDU/SPD-Version vollkommen zurecht für verfassungswidrig angesehen wurde, muss ich doch ein paar ernste Gegenkommentare zum Geschwätz der oben genannten Fachidioten abgeben.
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Aufgelesen und kommentiert 2010-01-31
- Die neoliberale Bewegung hinterlässt eine Spur der Verwüstung und der Plünderung
- Post-Mindestlohn: Hauptsache, der "Wettbewerb" ist gerettet
- Wegen Privatisierung: Feuerwehr prügelt sich mit der Polizei
- Nur nicht Hartz IV erhöhen
- Die Politik der CDU-Arbeitsministerin Ursula von der Leyen
- Steuerhinterzieher-CD: Keine verbotenen Früchte, sondern Beweismittel
- ARD-Video: Wie Schwarz/Gelb die maroden Uralt-Atomkraftwerke über die NRW-Wahl retten will
- CDU-Abgeordneter Volker Hoff will Cheflobbyist bei Opel werden - und sein Mandat behalten
- Die LINKE in NRW: Extrem extremistisch
- Jugendschutz: Australien verbietet zu kleine Möpse in Pornos ["Aufgelesen und kommentiert 2010-01-31" mehr »]
- Post-Mindestlohn: Hauptsache, der "Wettbewerb" ist gerettet
- Wegen Privatisierung: Feuerwehr prügelt sich mit der Polizei
- Nur nicht Hartz IV erhöhen
- Die Politik der CDU-Arbeitsministerin Ursula von der Leyen
- Steuerhinterzieher-CD: Keine verbotenen Früchte, sondern Beweismittel
- ARD-Video: Wie Schwarz/Gelb die maroden Uralt-Atomkraftwerke über die NRW-Wahl retten will
- CDU-Abgeordneter Volker Hoff will Cheflobbyist bei Opel werden - und sein Mandat behalten
- Die LINKE in NRW: Extrem extremistisch
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Fußball ist nicht unser Leben
Hooligans nur als Problem des Fußballs zu betrachten ist sicherlich falsch. Sie sind das Produkt einer Gesellschaft die immer mehr zerfällt und in der viele Menschen überhaupt gar keine Chance mehr haben. Allerdings ist Fußball der Kristallisationspunkt um den sich Hooligans sammeln. Nimmt man den Hooligans diesen Kristallisationspunkt, fällt ein Großteil an Randale aus.
Sicherlich wäre es falsch den Fußball an sich verbieten zu wollen und wenn man in Deutschland eine Revolution auslösen wollte, wäre das wohl der sicherste Weg. Andererseits ist Fußball zum Teil ein knallhartes Geschäft. Ein Geschäft für das der Steuerzahler kostenlos die Sicherheitsinfrastruktur liefern soll. ["Fußball ist nicht unser Leben" mehr »]
Wahr und unwahr
Wahr ist, dass interessierte Kreise im
Unwahr ist, dass sich dieses Organ dann wieder "GeStaPo" nennen will.
Oder? - fragt Thomas Trueten
Nur keine Kontrollen
Während Deutschlands Überwachungskanzlerin nach dem Amoklauf von Ansbach und dem Mord in der Münchner S-Bahn lauthals schärfere Gesetze und mehr Kameras fordert und fordern lässt, sind andere gegen jede Form der Überwachung für sich selbst. Natürlich will Merkel auch nur einen Vorwand für Bürgerbespitzelung, denn die Notrufsäule im Bahnhof, die schnelle Hilfe hätte bringen können, war ja gar nicht angeschlossen und für Polizei hat München schon lange kein Geld mehr, zumal man mit den Gehalt eines Polizisten in München entweder wohnen oder essen kann.
Natürlich will Merkel nicht, dass sie oder ihre Parteifreunde kontrolliert werden. Bei Lobbyismus und Zahlungen an Parteien und Politiker möchte sie keine Kontrollen. Das ist logisch. Wer ist schon für Kontrollen, die einen selbst dem Knast näher bringen. Da muss sie doch dagegen sein. ["Nur keine Kontrollen" mehr »]
Fußball und die Folgekosten
An jedem Wochenende beginnt in Deutschland ein Krieg. Nicht so sehr auf den Fußballplätzen, sondern vielmehr auf den An- und Abfahrtswegen der so genannten Fans. Vielfach ist das eigentliche Spiel auf dem Platz nur noch eine Nebensache. In Wirklichkeit geht es nur noch darum sich mit den gegnerischen Fans zu schlagen, oder einfach alles auf dem Weg liegende zu zerstören.
Um diese Irren, die sich Fans nennen, wenigstens halbwegs im Zaum zu halten, müssen sehr viele Polizisten hart arbeiten, trotzdem können sie nur einen kleinen Teil der Ausschreitungen verhindern. Die Kommunen, der öffentliche Personennahverkehr, die Bahn, und die Bürger bleiben auf immensen Schäden sitzen. ["Fußball und die Folgekosten" mehr »]
Die Schwarzfahrer
Von Andreas E. am 13. Juli 2009 auf "Der Trottelbot"
Polizisten scheinen nicht ausgelastet zu sein. Jedenfalls nicht in dem Maße, wie man es eigentlich als Bundesbürger annehmen sollte. Wird doch der Bundesgrenzschutz in der deutschen Bahn dazu eingesetzt, um Schwarzfahrer aufzugreifen und deren Personalien festzustellen. Oder hin und wieder einmal eine Schlägerei nach einem Fußballspiel im Zug zu verhindern oder zu deeskalieren.
Das, was ich dieser Tage erfahren habe, hat mich zuerst amüsiert. Bis mir klar wurde, das die Meldung kein Joke oder die Ausgeburt einer kranken Phantasie war und ist, sondern tatsächlich auf Fakten basiert. Jeder Schwarzfahrer, der bei der Bundesbahn erwischt wird, muß eigentlich € 40 Aufpreis auf sein Ticket bezahlen. Nur wie sieht es aus, wenn es unsere Freunde und Helfer in Uniform sind, die schwarz fahren?
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Gibt es da etwa irgendwelche Parallelen?
Am 10. November 1938 erklärte Hitler vor der Nazi-Presse:
„Es war notwendig, das ... Volk psychologisch allmählich umzustellen und ihm klarzumachen, daß es Dinge gibt, die, wenn sie nicht mit friedlichen Mitteln durchgesetzt werden können, mit Mitteln der Gewalt durchgesetzt werden müssen.
Dazu war es aber notwendig ... bestimmte außenpolitische Vorgänge so zu beleuchten, daß die innere Stimme des Volkes selbst langsam nach der Gewalt zu schreien begann ... Diese Arbeit hat Monate gefordert, sie wurde planmäßig begonnen, fortgeführt, verstärkt. Viele haben sie nicht begriffen, meine Herren; viele waren der Meinung, das sei doch alles etwas übertrieben. Das sind jene überzüchteten Intellektuellen, die keine Ahnung haben, wie man ein Volk letzten Endes zu der Bereitschaft bringt, geradezustehen, auch wenn es zu blitzen und zu donnern beginnt.“
Zitiert aus: RotFuchs-Ausgabe 125 (Juni 2008)
Videos zum Montag III
In Berlin sind am Samstag 102 Demonstranten festgenommen worden. Polizisten richteten ihre Waffen auf Junge Menschen die einen Mitdemonstranten vor der Polizeigewalt beschützen wollten. Sind schließlich alles radikale Autonome..
Ist das ebenfalls ein welterschütterndes Ereignis?
Egal, suchen wir doch lieber die Balken im Auge der anderen..
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Bundestag: Polizei aus EU-Staaten soll Schusswaffengebrauch in Deutschland erlaubt werden
Von Daniel Neun am 15. Juni 2009 auf Radio Utopie
Am Freitag trifft das Berliner Bundesparlament, unter Stillschweigen sämtlicher Parteien sowie der etablierten Presse, eine ganze Reihe umfangreicher Beschlüsse zum weiterem Abbau unserer staatlichen Souveränität,… faktischen Ausserkraftsetzung der Gewaltenteilung, Missachtung der Verfassung, Implementierung von EU-Vollmachten, sowie einer forcierterten Durchleuchtung der Bevölkerung. U.a. wird Polizeieinheiten aus EU-Staaten in Deutschland der Status einer “Hilfspolizei” unter Oberbefehl des Bundesinnenministeriums, sowie der Schusswaffengebrauch auf deutschem Boden erlaubt.
Der entsprechende Passus im Gesetzentwurf (1) Drucksache 16/12585 der Bundesregierung aus SPD, CDU und CSU:
“(5) Vollzugsbeamte anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union können im Einvernehmen mit den zuständigen Stellen des anderen Staates nach Maßgabe der für die Bestellung von Hilfspolizeibeamten geltenden Vorschriften des § 63 Abs. 2 bis 4 mit Aufgaben des Vollzugsdienstes in der Bundespolizei betraut werden. Beteiligen sich Vollzugsbeamte anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union an Formen der Zusammenarbeit im Rahmen der Artikel 17 bis 18 des Beschlusses des Rates 2008/615/JI vom 23. Juni 2008 (ABl. L 210 vom 6. August 2008 S. 1), gilt unter den Voraussetzungen des Artikels 19 Abs. 2 Satz 2 dieses Beschlusses in Bezug auf die Anwendung von Schusswaffen das Verbot der Anwendung unmittelbaren Zwangs nach § 63 Abs. 3 Satz 2 nicht.”
Lesen Sie den kompletten Artikel auf: Radio Utopie
Aufgelesen 174
● Geschubst, geschlagen und verleumnet
● Pressefreiheit? Wie weit?
● Police Beat Protesters In Georgian Capital
● Gazastreifen: Eine Blockade die niemandem hilft
● Tropen fürs Volk
● Tödliche Medikamente
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Aufgelesen 173
● Feuert die Bosse!
● "Es ist eine Schande"
● Mexikos Regierung verheimlichte es der Welt
● „Everything is ok“- Kreativer Protest aus England
● Post aus der Zensurkanzlei Schertz Bergmann
● Diskriminierung von Migranten - "Grundlos von der Polizei kontrolliert"
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Lauschangriff auf die Kinder
Den Hinweis auf diesen Artikel haben wir von unseren Netzwerkpartnern “Mein Politikblog” und “Womblog” erhalten. Vielen Dank !
Geheimdienste wollen Kinder bespitzeln
Der innenpolitische Sprecher der CSU-Bundestagsfraktion Hans Peter Uhl will die Altersgrenze für die Speicherung personenbezogener Daten von 16 auf 14 bzw. zwölf Jahre herabsetzen. Die lakonische Begründung dieses weiteren Schrittes hin zu einer gläsernen Bevölkerung lautet „eine bessere Überwachung terrorverdächtiger Minderjähriger“.
Die bundesrepublikanischen Geheimdienste wie Verfassungsschutz (VS), Bundesnachrichtendienst (BND) und Militärischer Abschirmdienst (MAD) haben 2007 offiziell insgesamt 43 Mal bei Telekommunikationsunternehmen, Banken und so genannten Finanzdienstleistern Auskunft über Verbindungsdaten oder Kontoinhaber_innen verlangt. Das geht aus einer Untersuchung durch das Parlamentarische Kontrollgremium über so genannte „Anti- Terror- Maßnahmen“ hervor, wie der Pressedienst des Bundestages im Januar mitteilte.
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Aufgelesen 168
● Opel droht Demontage!
● Körperverletzung im Amt - Junge Polizistin packt aus
● BA erlaubt nun Observationen und "nachrichtendienstliche" Ermittlungen bei Hartz IV
● Erweitertes Tätigkeitsfeld bundesdeutscher GestapoStasi!
● Geleakt! AGNES vom BKA
● Geleakt! IAEA Sites USA
● Internet-Gefahr: Aufklärung
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Aufruf: Bundes-Masquerade
Wer immer die Möglichkeit und die Mittel hat, der möge zum nächsten Einkauf, zum nächsten Tanken, zur Schule, zur Arbeit - zu jeder erdenklichen Gelegenheit in den Wochen bis zur Bundestagswahl - eine Maske tragen!
Deutschland spielt Masquerade!
Mitmachen kann jeder der eine Karnevals- oder Halloweenmaske, eine Motorradhaube, eine Gipsmaske, oder andere Arten von Masken sein Eigen nennt. Wer das nicht hat, der darf gerne auch basteln oder sich notfalls eine Tüte mit zwei Gucklöchern überstülpen.
Warum dieses Versteckspiel?
Mittlerweile sind wir in unserem Staat so weit, dass die Polizei sogar schon gegen maskierte Karnevalsteilnehmer vorgeht. Den Maskierten wird der Vorwurf gemacht maskiert gewesen zu sein und aus politischem Grunde Teilnehmer der Veranstaltung "Karneval der Kulturen" gewesen zu sein. Selbstverständlich bestätigten sich diese Vorwürfe nicht. Jedoch lässt die Vorgehensweise der Beamten erahnen, mit welchen Mitteln wir uns eventuell in der kommenden 5. Jahreszeit konfrontiert sehen müssen.
Jeder Karnevalist weiß, dass Karneval ohne zur Schau gestellte Politik kein Karneval mehr wäre. Schon jetzt müssen wir der Staatsmacht klar machen, dass man nicht uns beobachten und in Gewahrsam nehmen muss, sondern das wir die Politik beobachten und wenn nötig sie in Gewahrsam nehmen.
Der Bundes-Maskenball ist hiermit eröffnet!
Weitere Informationen:
Polizei erfindet Karneval neu
Von wie weit oben wird DAS gedeckelt?
Karneval der Kulturen
Wider alles Menschenrecht
Gegen kommunistischen Einfluss. Gegen anti-militärische Kräfte. Für Unterdrückung und Folter. Für die Wirtschaft.
Kurz: Gegen Menschen und ihre Rechte.
Der deutsche Staat lässt es zu, sich damit identifizieren lassen zu müssen. Das politische Handeln ist eindeutig, die Richtung offensichtlich.
Wieder werden Versammlungen eingeschränkt, bis unmöglich gemacht. Wieder werden systemkritische Stimmen zensiert oder als ahnungsloses Idiotentum abgetan. Und wieder wird das Vortragen von Kunst verboten, weil sie angeblich falsche Meinung transportiere. Immer noch werden Menschen ob ihres Rechtes auf Demonstration beleidigt, verprügelt, gefoltert, strafverfolgt und letztlich ihres Rufes in der Gesellschaft - ungerechtfertigt - geschädigt.
Wieder müssen Menschen Angst haben, wegen ihrer Meinung strafverfolgt oder öffentlich brüskiert zu werden - ja einige fürchten um ihr Leben. Wieder werden - hier in Deutschland - Menschen aus anderen Kulturen verfolgt und diskriminiert. Ja, man fordert bereits wieder das Anzünden von religösen Häusern, und dies wird nicht strafrechtlich verfolgt - es wird geduldet, schlimmer noch: es wird durch die Polizei unterstützt. Die gleiche Polizei, die wieder "Scheiß-Studenten" brüllt.
2009 - Made in Germany!
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Kurz: Gegen Menschen und ihre Rechte.
Der deutsche Staat lässt es zu, sich damit identifizieren lassen zu müssen. Das politische Handeln ist eindeutig, die Richtung offensichtlich.
Wieder werden Versammlungen eingeschränkt, bis unmöglich gemacht. Wieder werden systemkritische Stimmen zensiert oder als ahnungsloses Idiotentum abgetan. Und wieder wird das Vortragen von Kunst verboten, weil sie angeblich falsche Meinung transportiere. Immer noch werden Menschen ob ihres Rechtes auf Demonstration beleidigt, verprügelt, gefoltert, strafverfolgt und letztlich ihres Rufes in der Gesellschaft - ungerechtfertigt - geschädigt.
Wieder müssen Menschen Angst haben, wegen ihrer Meinung strafverfolgt oder öffentlich brüskiert zu werden - ja einige fürchten um ihr Leben. Wieder werden - hier in Deutschland - Menschen aus anderen Kulturen verfolgt und diskriminiert. Ja, man fordert bereits wieder das Anzünden von religösen Häusern, und dies wird nicht strafrechtlich verfolgt - es wird geduldet, schlimmer noch: es wird durch die Polizei unterstützt. Die gleiche Polizei, die wieder "Scheiß-Studenten" brüllt.
2009 - Made in Germany!
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Aufgelesen 165
● Grünen-Anfrage: Münchner Oktoberfest - Attentäter mit Geheimdienst-Unterstützung?
● Unrecht ist differenzierbar
● Die rechtsförmige Untergrabung des Rechts
● "Eine 'Bild'-Schlagzeile ist mehr Gewalt als ein Stein am Polizisten-Kopf"
● Kalter Putsch: Industriestaaten im Würgegriff der Finanzoligarchie
● Zensursula bricht bei einem Spiegel-Interview ein
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Aufgelesen 159
● Familienministerin von der Leyen und ihre Verbindungen
● Polizei schützt Bündnis von IslamhasserInnen, Nazis und RassistInnen
● Änderungen im Grundgesetz in unserem Namen
● Bundeswehr raus aus den Schulen
● Die Bahn und ihr Feigenblatt
● Prozess gegen die Sauerland-Gruppe: Alles nur Enten?
● Bezahlt wird nach der Wahl
● Todesursache: Überdosis Kapitalismus
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Warum uns die Robocops ohne Diskussion und Gnade abknallen würden
Ein Hubschrauber kreiste über dem Wohnviertel. Nachbarn hörten gegen 0.30 Uhr einen Knall. "Ich dachte zuerst, es ist ein Gewitter, aber es war wohl eine Sprengung", sagte ein Rentner. Über 100 Polizisten waren im Einsatz, sie umzingelten das Gebäude, sprengten die Türen auf, stürzten sich auf die Entführer. Dabei wurde dem Geiselnehmer die Schulter ausgekugelt. Im Keller fanden sie den alten Mann, unversehrt.
sueddeutsche
Was war passiert? In Starnberg am gleichnamigen See hatte am Wochenende ein Ehepaar (welches alterstechnisch die 60 fast erreicht hat), und was offensichtlich derart verzweifelt nicht mehr Herr seiner Sinne war, einen 83-jährigen ehemaligen Notar ins Haus gelockt, um ihn dann als Geisel im Keller festzusetzen und die Rücknahme einer gerichtlichen Entscheidung gewaltsam einzufordern. Nur so viel dazu, wie verzweifelt bzw. verwirrt muss man sein, um eine ohnmächtige Tat, deren Folgen in Form höchst unwahrscheinlicher Möglichkeiten zum Erreichen der Forderungen man sich eigentlich genau ausrechnen kann, zu begehen?
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Wuppertal: Unverhältnismäßiger Polizeieinsatz auf der autonomen 1. Mai - Demonstration
Pressemitteilung vom 3.05.09: Bündnis gegen Polizeigewalt auf der 1. Mai - Demo in Wuppertal
Das Bündnis gegen Polizeigewalt verurteilt den provokativen und unverhältnismäßigen Polizeieinsatz auf der autonomen 1. Mai - Demo in Wuppertal. Das Bündnis wirft der Polizei massive Verstöße gegen das Versammlungsrecht, Straftaten und Wortbruch vor und erklärt die zuvor vereinbarte Vermittlung für gescheitert. Das Bündnis und seine Beobachter resümieren und stellen Fragen.
Polizeiliches Vorgehen in Wuppertal zeichnet sich durch eine harte Linie aus. Letztes Jahr endete die 1.Mai-Demonstration mit einem massiven Polizeieinsatz und Massenfestnahmen von 199 Personen. Am 17. März 2009 gab es gegen das Autonome Zentrum unter dem Vorwand des Jugendschutzes eine Razzia mit über 200 eingesetzten Kräften aus Polizei, Ordnungsamt und Zoll. Es war daher für diese 1.Mai-Demonstration wieder mit einem harten Vorgehen der Polizei zu rechnen.
Daher hatte sich ein Bündnis gegen Polizeigewalt aus über 10 sozialen und politischen Organisationen gegründet, mit dem Ziel, dass es dieses Jahr zu einem Demonstrationszug in Wuppertal kommen kann. Im Vorfeld der Demonstration gab es unter der Vermittlung des Bürgermeisters Lorenz Bahr ein Gespräch zwischen dem Bündnis und der Polizeieinsatzführung, in welchem letztere einen zurückhaltenden und deeskalierenden Kurs sowie jederzeit die Möglichkeit zur direkten Kommunikation zwischen Polizeiführung und Vermittlern zugesagt hatte.
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Eine Abwärtsspirale: Politik der Angst
Aus aktuellem Anlass eine Aufbereitung des Artikels vom 10. November 2008
Am 23. Mai 2007 veröffentlichte Amnesty International ihren Jahresbericht und titelte als größtes Manko: "Politik der Angst schadet der Sicherheit und den Menschenrechten". Sie verurteilen unter anderem Regierungen die gezielt Ängste der Bevölkerung schüren um sie dann für politische Ziele zu mißbrauchen: "Wenn die Politik der Angst erfolgreich ist, verbreitet sich ein Denken der Spaltungen, in "Wir" und die "Anderen", in "Christen" und "Moslems", in "Araber" und "Europäer", in "Arm" und "Reich".
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Konformität: Schleichende Auflösung souveräner Staaten
Aus aktuellem Anlass eine Aufbereitung des Artikels vom 10. November 2008
Geschichte wiederholt sich nicht. Diese Aussage vertreten heute nahezu alle Menschen. Einerseits mögen sie recht haben, gerade auch in Deutschland. Andererseits ist zu bemerken, dass es immer wieder schleichende Prozesse in der Gesellschaft gibt die zum großen Teil unbemerkt die Souveränität einzelner Staaten in Frage stellen.
Obgleich wir uns einig darüber sind, das eine Diktatur - so in der Vergangenheit Deutschlands - keine Existenzberechtigung mehr haben kann und auch nicht haben wird, haben wir hier ein bis mehrere Ansätze die auf eine Entwicklung hindeuten könnten. Zwar ist dies keine Diktatur wie wir sie aus unserer Geschichte kennen und auch bisweilen überhaupt nicht mit einer solchen vergleichbar, da hier nicht eine Person an der führenden politischen Macht steht. Dennoch herrscht eine - nennen wir es einfach mal so - kapitalistisch orientierte Gruppe die eine Einteilung von oben herab vollzieht, so das eine Trennung der Klassen allgegenwärtig ist.
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Atomkraftgegnerin in Braunschweig inhaftiert
Leseprobe aus der neuen Bürgerzeitung
UNSER-BRAUNSCHWEIG vom 4. April 2009, Seite 6/7:
Cécile Lecomte, Spitzname Eichhörnchen, ist eine junge Sportkletterin aus Frankreich und Mitglied der Umweltorganisation Robin Wood. Sie hatte in Gorleben Abseilen von einer Brücke gegen Castor-Transport demonstriert. Sie wurde festgenommen und für drei Tage in Braunschweig inhaftiert, damit sie an der Haupt-Demonstration nicht teilnehmen konnte.
> hier der sehr persönliche Bericht von Cécile Lecomte...
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UNSER-BRAUNSCHWEIG vom 4. April 2009, Seite 6/7:
Cécile Lecomte, Spitzname Eichhörnchen, ist eine junge Sportkletterin aus Frankreich und Mitglied der Umweltorganisation Robin Wood. Sie hatte in Gorleben Abseilen von einer Brücke gegen Castor-Transport demonstriert. Sie wurde festgenommen und für drei Tage in Braunschweig inhaftiert, damit sie an der Haupt-Demonstration nicht teilnehmen konnte.> hier der sehr persönliche Bericht von Cécile Lecomte...
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Toter beim G20-Gipfel: Scotland Yard unter Verdacht
VON PETER NONNENMACHER, Frankfurter Rundschau am 07.04.2009
London. Für die Polizei und für die Mehrheit der britischen Zeitungen war der Sachverhalt schnell geklärt: Bei den Kundgebungen am Rande des G20-Gipfels in London war ein Mann einem Herzschlag erlegen.
Der Betreffende kollabierte zwischen den Fronten der Demonstranten und der Polizei. Polizisten hatten noch erste Hilfe geleistet, obwohl sie von Krawallmachern mit Flaschen beworfen wurden.
Wenige Tage nach dem Vorfall wird diese Version in Frage gestellt. Inzwischen haben drei Augenzeugen unabhängig voneinander erklärt, dass der 47-jährige Zeitungshändler Ian Tomlinson von Polizisten zu Boden gestoßen wurde. Dann habe ihn mindestens ein Beamter mit dem Knüppel geschlagen. Tomlinson rannte später davon - und brach nach 70 Metern zusammen.
Quelle und weiterlesen auf: Frankfurter Rundschau via Mein Politikblog
Aufgelesen 143
● Einsetzende deutsche Finsternis
● Abwrackprämie nur für Amerikaner
● Fehlende Beweise: Aggressivität durch Killerspiele
● Gute Nachrichten, Schlechte Nachrichten
● Rien ne va plus: Bilanzfrisieren leicht gemacht
● US-Polizisten nutzen Social Networks für Ermittlungen
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