Böser Iran und gutes Israel
Die deutschen Systemmedien überschlagen sich wieder einmal um Israel dafür zu gratulieren, dass es einen deutschen Frachter, der mit Waffen beladen war, vor der Küste Zyperns aufgebracht hat. Getreu der israelischen Propaganda folgend, handelt es sich dabei um Waffen die vom Iran an die Hisbollah geliefert werden um das arme Israel anzugreifen. Jedes Systemmedium quatscht diesen Unfug ohne Überprüfung und Kommentierung nach.
Natürlich ist die Sachlage eine völlig andere. Vor der UNO-Vollversammlung stand die Annahme des Goldstone-Berichtes über Menschenrechtsverletzungen im Gaza-Konflikt zur Abstimmung und Israel brauchte unbedingt gute Propaganda um dieses Thema zu übertönen. Der ehemalige UN-Chefankläger J. Richard Goldstone hatte in seinem von der UN-Menschenrechtskommission beauftragtem Bericht, der israelischen Kriegsführung im Zusammenhang mit der Operation "Gegossenes Blei" gegen die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen ein vernichtendes Urteil ausgesprochen, aber auch nicht mit Kritik an den Palästinensern gespart. ["Böser Iran und gutes Israel" mehr »]
Broders stalinistische Sekte
Broder und seine "Achse des Guten" sind eigentlich schon lange kein Thema mehr. Broder hat sich im stumpfen Eigensinn eines alten Mannes mit Kräften eingelassen, die nicht nur islamophob, rassistisch und natürlich im Endeffekt auch antisemitsch sind und merkt dabei gar nicht mehr mit wem er kämpft. Dabei geht es ihm vor allem darum, jede auch noch so menschenfeindliche und völkerrechtswidrige Handlung Israels schon im Vorfeld zu verteidigen.
Für Broder ist einfach alles, was nicht jede Handlung Israels und der USA gut heißt, automatisch antisemitisch. Er beansprucht für sich die Deutungshoheit über diesen Begriff und verkehrt ihn dadurch in sein Gegenteil. Tatsächlich relativiert Broder mit seiner Haltung nicht nur den Antisemitismus sondern auch den Holocaust. ["Broders stalinistische Sekte" mehr »]
Ahmadinejad in Genf: Hört mir gut zu!
Autor: Gilad Atzmon
Wieder einmal erlebe ich, wie ich dem iranischen Präsidenten Ahmadinejad beifällig zustimme und seine Worte voll und ganz unterstütze. Kein anderer hätte es besser schaffen können, die diskriminierenden rassistischen Überzeugungen der Europäer ans Licht zu bringen.
Was wir gestern beim Anti-Rassismus-Forum der UN erlebten, war das Aufbäumen von nacktem, kollektivem und tief verankertem islamophobischem Rassismus, eine koordinierte Zurschaustellung von fanatischem westlichen Chauvinismus. Eine Bande von europäischen Diplomaten, die sich wie eine Herde Schafe benimmt und dabei die vollständige Ablehnung jeder Form von Recht auf freie Rede und Diskussionskultur erkennen läßt. Präsident Ahmadinejad hat nichts als die Wahrheit gesagt und einige allgemein anerkannte Wahrheiten ausgesprochen.
["Ahmadinejad in Genf: Hört mir gut zu!" mehr »]19. April 1943 - Beginn des Aufstands im Warschauer Ghetto
Die letzte Deportation begann am Vorabend vom Pessach, am 19. April 1943. Die Straßen des Ghettos waren größtenteils leer. Die meisten der 30.000 verbliebenen Juden versteckten sich in sorgsam vorbereiteten Bunkern, von denen einige zwar Strom und fließendes Wasser, aber keinen Fluchtweg hatten.["19. April 1943 - Beginn des Aufstands im Warschauer Ghetto" mehr »]
Als die Deutschen ins Ghetto einmarschierten, trafen sie auf heftigen Widerstand von Kämpfern, die aus offenen Fenstern von leeren Wohnungen angriffen. Die Verteidiger des Ghettos bedienten sich der Guerilla-Taktik und hatten nicht nur den Vorteil des Überraschungseffekts, sondern auch den, auf ihre Gegner hinabsehen zu können. Dieser Vorteil ging verloren, als die Deutschen begannen, die Häuser des Ghettos systematisch niederzubrennen, was die Kämpfer zwang, ihre Stellungen zu verlassen und in den unterirdischen Bunkern Schutz zu suchen. Die Feuer über diesen verbrauchten einen großen Teil des Sauerstoffs im unterirdischen Teil und verwandelten die Bunker in tödliche Erstickungsfallen.
Am 16. Mai erklärte SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei Jürgen Stroop die „Großaktion“ im Warschauer Ghetto mit den Worten „Es gibt keinen jüdischen Wohnbezirk in Warschau mehr“ für beendet. Als Abschluss ließ er die Große Synagoge sprengen. Das Ghetto wurde vollständig zerstört.
Kritik an Israel ist nicht erlaubt - Kriegsverbrechen sind eben kein Rassismus
Die USA nehmen an der UN-Konferenz über Rassismus nicht teil, weil sie Angst haben, dass Kritik an Israel lautwerden könnte, weil viele muslimischen Staaten in den Handlungen Israels gegen die Palästinenser ein rassistisches Verhalten sehen, das auf die Ausrottung oder komplette Vertreibung der Palästinenser angelegt sei. Dieser Verdacht ist, wenn er auch falsch ist, nicht unbedingt von der Hand zu weisen. Das Verhalten der USA, dann einfach nicht teilzunehmen, kann man bestenfalls als völlig bescheuert bezeichnen. Dass Israel auch nicht teilnimmt, ist genauso dumm, passt aber ins Bild. ["Kritik an Israel ist nicht erlaubt - Kriegsverbrechen sind eben ... »]
Offener Brief: Löschen Sie den Namen meines Großvaters in Yad Vashem!
Erstveröffentlichung: February 23, 2009 "Le Monde"
Sehr geehrter Herr Präsident des Staates Israel,
ich schreibe Ihnen, damit Sie die zuständigen Verantwortlichen anweisen, in der (Holocaust-)Gedenkstätte Yad Vashem, die der Erinnerung an die jüdischen Opfer des Faschismus geweiht ist, den Namen meines Großvaters Moshe Brajtberg, der 1943 in Treblinka vergast wurde, zu löschen – ebenso die Namen der anderen Mitglieder meiner Familie, die im Zweiten Weltkrieg bei der Deportation in verschiedene (Konzentrations)lager der Nazis gestorben sind. Herr Präsident, ich bitte Sie, meinem Anliegen zu entsprechen, weil sich in meinen Augen Israel durch das, was in Gaza geschehen ist, und was dem arabischen Volk Palästinas seit nunmehr sechzig Jahren angetan wird, als Zentrum des Gedächtnisses an die Verbrechen an Juden und an der ganzen Menschheit disqualifiziert hat.
["Offener Brief: Löschen Sie den Namen meines Großvaters in Yad ... »]
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Gaza: Grenzübergänge wieder geschlossen
Vergangenen Dienstag wurde, seitens Israel, die Grenz zum Gazastreifen vorübergehend geöffnet. Nach einer Bombenexplosion an einem Grenzübergang wurde, nach Informationen des Leiters der UN-Hilfsorganisation, John Holmes, die Grenze jedoch wieder geschlossen. Bislang ist nicht bekannt, wer für die Explosion verantwortlich ist.
Israel reagierte beinahe umgehend mit der Tötung eines Farmers am Grenzposten und durch Kampfhandlungen an den Küstenregionen.
Zeugen sagten aus, dass auch ein israelischer Helikopter MG-Salven abfeuerte. Ein israelischer Kampfjet überflog Gaza-Stadt.
"Israel trägt in diesem Konflikt, wegen seiner Kontrolle der Grenzen zu Gaza, eine besondere Verantwortung als Besatzungsmacht, die relevanten Bestimmungen der internationalen Menschenrechte zu respektieren," sagte der Koordinator der UN-Hilfsorganisation am Mittwoch. Holmes drängte auf ein sofortiges Handeln von israelischer Seite. Es sei unabdingbar, sofort Schritte zur Öffnung der Grenzübergänge zu unternehmen.
Während der 23 Tage dauernden Operation "Gegossenes Blei", gegen Gaza, sind mehr als 1300 Palästinenser getötet und 5.450 Menschen verletzt worden.
Quelle: PressTv
Obamas verschämter Weltkrieg
Obama möchte dem Frieden eine Chance geben. Zumindest klingen seine Worte so, oder so ähnlich. Allerdings sieht die Realität völlig anders aus. In Afghanistan verdoppelt er die Truppen, und sein Vizepräsident Joe Biden spricht schon jetzt davon, dass in Afghanistan mit erheblich höheren Verlusten, wegen der verfehlten Afghanistan-Politik der Bush-Regierung, zu rechnen sei.
„Es ist mir unangenehm, davon zu sprechen, es wird aber neue Verluste geben. Sie werden zunehmen.“["Obamas verschämter Weltkrieg" mehr »]
„Die Taliban kontrollieren große Teile des Landes, wo sie zuvor nicht präsent waren. [...] Wir werden versuchen, die praktisch verlorenen Gebiete zurückzuerobern, das wird zusätzliche Truppen erfordern. [...] All dies bedeutet, dass wir uns nun mehr Kämpfe mit dem Gegner liefern werden.“
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Na und ...?

Eingeknickt steht die Frau am Rednerpult. In einem rein-weißen Anzug lamentiert sie den Umständen entsprechend. Rein-weiß, die Farbe der Jungfräulichkeit, die Farbe der Unschuld. So versucht sie der Zuhörerschaft eindrücklich klar zu machen, dass Menschen nunmal gestorben sind.
"Den Umständen entsprechend", so Tzipi Livni, Außenministerin Israels. Das meint soviel wie "Kollateralschaden". Das dieses Wort tunlichst vermieden wird, ändert nichts an der Masse der Toten, auch nicht an der Tatsache, dass mehr als 400 Kinder unter ihnen sind. Insgesamt meldet das 'Palestinian center for human rights' am vergangenen Samstag 1099 tote Zivilisten von offiziell gemeldeten 1194 Leichen.
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Hamas kündigt Waffenstillstand für 1 Woche an
(Euronews)
Nach einem ersten Bruch der Waffenruhe im Gazastreifen in der Nacht hat die palästinensische Hamas nun eingelenkt. Die Nummer zwei der Hamas, Moussa Abu Marzuq, kündigte ebenfalls einen Waffenstillstand ihrer Kämpfer an. Auch ein Sprecher des Islamischen Dschihad, einer weiteren Palästinenser-Miliz im Gazastreifen, bestätigte die Einigung auf eine einwöchige Waffenruhe. Gleichzeitig hat die Hamas allerdings die Forderung erneuert, die israelische Armee müsse sich innerhalb dieser einen Woche aus dem Gazastreifen zurückziehen.
(Press TV)
Hamas has announced an immediate ceasefire in the Gaza Strip, giving Israel one week to completely withdraw its forces from the area. [...] He also called on Israel to open all border-crossings to allow in 'the basic needs of the people', including food, medical supplies and other goods.
(Press TV)
Israel rebuffed the United Nations calls for setting such a timetable, saying "We can't talk about a timetable for withdrawal until we know the ceasefire is holding," said Mark Regev, a spokesman for Prime Minister Ehud Olmert.
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Europäisches Parlament: Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen zum Thema Gaza
Die folgend entnommenen Auszüge verschiedener EU-Parlamentarier wurden aus einer Pressemeldung des Europaparlaments, vom 15.01.2009, bereitgestellt. Die komplette Pressemeldung kann unter www.europarl.europa.eu abgerufen werden.
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Gaza - Offener Brief an Steinmeier vom Grundrechtekomitee
Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
Pressemitteilung vom 15. Januar 2009
Offener Brief an Minister Steinmeier
An den
Außenminister der
Bundesrepublik Deutschland
Herrn Frank-Walter Steinmeier
Sehr geehrter Herr Steinmeier,
das Massaker in Gaza muss sofort beendet werden. Sie sind in den Nahen Osten gereist, um zu vermitteln. Sie führen Gespräche mit den Regierungen Israels und Ägyptens sowie mit der Fatah im Westjordanland.
Aber: Wer vermitteln will, muss mit beiden Konfliktparteien sprechen. Wenn Israel sich weiterhin weigert, mit der Hamas zu verhandeln, der unbestreitbaren politischen Repräsentanz der Palästinenser in Gaza, dann muss es ein Vermittler tun.
Mit der von Ihnen angekündigten Unterstützung für das israelische Militär bei der Abriegelung des Gaza-Streifens können Sie sich als Vermittler unmöglich und unser Land mitschuldig am Massensterben machen.
Frieden in Nahost wird ohne Verhandlungen und Vereinbarungen mit der Hamas nicht zustande kommen - wie auch immer man diese beurteilt.
Vordringlich ist die Aufhebung der Hungerblockade, für die es völkerrechtlich, politisch und humanitär keinerlei Rechtfertigung gibt - zumal die Hamas sich unter dieser Bedingung zum Waffenstillstand verpflichtet hat. Wir fordern Sie auf, dies Ihren Gesprächspartnern in Israel zu vermitteln.
Wir wünschen, dass Sie vermitteln. Das setzt aber voraus, dass Sie auf beide Seiten hören. So können Sie dazu beitragen, die Angst und den Hass zu überwinden und das Existenzrecht Israels und Palästinas zu sichern.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Buro, Daniela Dahn, Hans-Peter Dürr, Peter Grottian, Heinrich Hannover, Heiko Kauffmann, Ekkehart Krippendorff, Mohssen Massarrat, Wolf-Dieter Narr, Norman Paech, Horst-Eberhard Richter, Eckart Spoo, Elke Steven, Ingrid und Gerhard Zwerenz
Quelle:
Pressemitteilung vom 15. Januar 2009
Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
Aquinostr. 7-11, 50670 Köln
Telefon: 0221/972 69-20
Telefax: 0221/972 69-31
E-Mail: info@grundrechtekomitee.de
Internet: www.grundrechtekomitee.de
Pressemitteilung: Israel - Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert
Vor zwei Tagen wurden die Kriegsdienstverweigerinnen Raz Bar-David Varon und Maya Yekhieli-Wind zu jeweils 14 Tagen Militärarrest verurteilt. Beide weigern sich, den Militärdienst abzuleisten. Für Raz Bar-David Varon ist dies bereits die vierte Haftstrafe. Das teilte die Gruppe der Shministim gestern gegenüber Connection e.V. mit.
"Die gegenwärtige Gewalt ist ein Ergebnis jahrzehntelanger Besatzung sowie einer Abriegelung des Gaza seit dem Rückzug aus diesen Gebieten", erklärte Maya Yekhieli-Wind vor ihrer Inhaftierung angesichts des aktuellen Krieges in Gaza. "Die sinnlose Besatzung von Millionen führt nur zu einer Radikalisierung ihrer Positionen, zu Hass und der Eskalation der Gewalt. Gewalt ist ein Kreislauf, der sich selbst nährt. Dieser Kreislauf wird nicht enden, bis jemand aufsteht und sich ohne Kompromisse weigert, daran teilzunehmen. Das ist es, was ich heute tue."
In Israel sind alle jüdischen Frauen und Männer wehrpflichtig und werden mit 18 Jahren einberufen. Die Dauer des Militärdienstes beträgt für Männer drei Jahre, für Frauen 20 Monate. Nach Ablauf des regulären Militärdienstes leisten Männer bis zu ihrem 50. Lebensjahr mindestens einmal jährlich für etwa 30 Tage einen Reservedienst ab. Ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung wird praktisch nicht gewährt. Anfang der Woche wurde der erste Reservist zu 14 Tagen Arreststrafe verurteilt, nachdem er sich dem Kriegseinsatz im Gazastreifen verweigert hatte.
Raz Bar-David Varon und Maya Yekhieli-Wind gehören einer Gruppe von 60 Abiturientinnen und Abiturienten an, die sich im Sommer 2008 als Shministim zusammengeschlossen haben. Gemeinsam hatten sie, Frauen und Männer, gegenüber dem israelischen Verteidigungsminister erklärt, dass sie sich gegen die "Besatzungs- und Unterdrückungspolitik der israelischen Regierung" wenden. "Wir werden uns deshalb weigern, an den Aktionen teilzunehmen, die vom israelischen Militär in unserem Namen durchgeführt werden." Bislang wurden acht von ihnen zumeist mehrfach inhaftiert.
Connection e.V. ruft zur Unterstützung der israelischen Verweigerer auf. Über die Website www.december18th.org der Shministim können Protestschreiben an den israelischen Verteidigungsminister gesandt werden.
gez. Rudi Friedrich
Connection e.V.: Pressemitteilung vom 16. Januar 2009
Gaza: Weitere Angriffe - Vierte UN-Schule getroffen
(Süddeutsche)
[...] Wenige Stunden vor einer möglichen Entscheidung über eine einseitige Waffenruhe setzte Israel seine Angriffe im Gaza-Streifen fort. Die israelische Luftwaffe griff in der Nacht zum Samstag rund 50 Ziele an, bestätigte ein Militärsprecher in Tel Aviv. Darunter seien 14 Tunnel, acht Raketenabschussrampen und drei Bunkeranlagen gewesen. [...] Beim Beschuss einer Schule der Vereinten Nationen im Norden des Gaza-Streifens durch israelische Panzer wurden sechs Palästinenser getötet. [...]
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Press TV schreibt:
Israeli strike has hit a UN-run school in northern Gaza, claiming the lives of six people including a woman and a child and injuring 11 others, medics say. [...] This is the fourth school run by the UN agency for Palestinian refugees UNRWA which has been hit by Israel during its 22-day-old offensive against the Gaza Strip. [...]
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[...] UN-Sprecher Chris Gunness verurteilte den Einschlag. Gunness erklärte, in der Schule hätten 1.600 Menschen Schutz vor den israelischen Angriffen gesucht. Israel kenne die Koordinaten der Schule und wisse, dass das Gebäude als Schutzraum genutzt werde. [...]
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Die Anstifter der Kriegsverbrechen wird man zur Verantwortung ziehen
AUTOR: Adri NIEUWHOF & Daniel MACHOVER
Übersetzt von Schattenblick

Israels Militäroffensive in Gaza findet unter der Verletzung fundamentaler Prinzipien des humanitären Völkerrechts (IHL) und erheblicher Mißachtung des Lebens von Zivilisten statt. Die erschreckend hohe Zahl toter und verwundeter Zivilisten und die weitreichende Zerstörung ziviler Gebäude spiegelt die im Widerspruch zum Recht stehende exzessive, unterschiedslose und in keinem Verhältnis stehende Anwendung von Gewalt auf Seiten Israels wider.
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Nur zwei Fotos... gegen das Vergessen

Das Schicksal dieses kleinen Palästinensers ist noch unklar - niemand weiß, wohin sein Weg führen wird

Israels Militär erschießt jugendlichen Demonstranten in Hebron
(AFP)
Nachdem ein Kopfschuss einen 15-jährigen Demonstranten in Hebron tötete, kam es zu Ausschreitungen in Westjordanland. Die israelischen Soldaten eröffneten das Feuer, als sich palästinensische Jugendliche, wie üblich, mit Steinwürfen für die israelischen Dauerstörungen beim Freitagsgebet bedankten.
Schlimme Dinge geschehen, wenn wir still sind
Vom 15.11.2008 (Zeit der Waffenruhe)
AUTOR: Gideon SPIRO גדעון ספירו
Übersetzt von Ellen Rohlfs

(Dieser Artikel wurde auf Anfrage des „Öffentlichen Komitees gegen Folter“ geschrieben, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Schweigen am Rande“ im Artists House in Tel Aviv am 25.10. – 18.Nov. 2008. Er wurde von George Malent ins Englische überstezt.
Als ich im Reservedienst während des Juni-Krieges 1967 meinen Militärdienst machte, war ich während der ersten Tage der Besatzung der Besatzungsarmee in Ost-Jerusalem zugewiesen worden. Während dieser alten Tage, „waren wir wie die Träumer“ und ich hatte mir noch keine bestimmten Gedanken über die Lösung eines Konfliktes gemacht, aber ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich mich in der Rolle eines bewaffneten Mannes in Uniform gar nicht wohl fühlte, während ich die zivile Bevölkerung kontrollierte. Meine Einheit war in einem Hotel in Ost-Jerusalem untergebracht, nicht im luxuriösesten, aber in einem für Touristen mit Badezimmer bei jedem Zimmer. Die luxuriöseren Hotels waren für die hochrangigen Offiziere bestimmt, die die werdende Besatzung darstellten.
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"Free Gaza" musste nach Drohung umkehren - weiteres UN-Gebäude unter Beschuss, Arbeit wurde eingestellt & Hetze im Internet
"Israeli warships threatened to open fire at the Arion on Thursday, after they intercepted the boat in the international waters.
The boat which was carrying peace activists from the US "Free Gaza" group, doctors, aid workers, European parliamentarians and medical aid for casualties of Gaza carnage was then forced to return to Cyprus."

Nicht nur Friedensaktivisten werden bedroht. Offensichtlich kommt es immer wieder zu weiteren Beschüssen von UN-Gebäuden.
Ein weiteres Quartier des Hilfswerkes der UNRWA geriet unter israelischen Beschuss.
3 Mitarbeiter wurden verletzt, so meldet FOCUS. Das Hilfswerk stellte daraufhin die Arbeit ein.
"Das Hauptquartier sei beschädigt worden, ein Gebäude stehe in Flammen, sagte der Sprecher des Hilfswerks, Adnan Abu Hasna, am Donnerstag. [...] Das Hilfswerk ist die wichtigste Anlaufstelle für notleidende Palästinenser."[Update] Israel behauptete hingegen, militante Palästinenser hätten aus dem Gebäude heraus geschossen. UNRWA dementiert:
Auch ein arabischsprachiger Fernsehsender sei bei einem Luftangriff getroffen worden. Nach Berichten von Augenzeugen seien 2 Kameramänner des Fernsehsenders Abu Dhabi Television verletzt.
Des weiteren wurde ein Krankenhaus beschossen, woraufhin ein Feuer ausbrach.
An anderer Stelle im Internet (stop the ism dot com) wird dazu aufgerufen, ISM-Aktivisten bei der IDF zu verraten, damit diese während der Militäroffensive 'elemeniert' werden können. Unter einigen Personenangaben befindet sich auch die Aktion "Free Gaza". Der dortige Eintrag fordert, die "Spirit of Humanity" zu versenken.
Bericht aus der Hölle. Update zu: Belgien verzögert seine Gaza-Mission aufgrund der anhaltenden Kämpfe
Gefunden beim belgischen: Het Nieuwsblad
by Dirk Musschoot,
Frei übersetzt und gekürzt aus dem Niederländischen.
"Ik heb het gezien: Israël begaat oorlogsmisdaden"
„Ich habe es gesehen: Israel begeht Kriegsverbrechen“
Der Brüsseler Fotograf Bruno Stevens berichtet als einziger ausländischer Journalist aus Gaza:
„Jetzt weiß ich, warum Israel keinen einzigen Journalist in Gaza zulässt. Sie wollen nicht, dass jemand sieht, welche Grausamkeiten sie dort begehen. Aber ich bin nun mal hier und kann berichten: Israel begeht Kriegsverbrechen!“
["Bericht aus der Hölle. Update zu: Belgien verzögert seine ... »]
Update: DEMO-Termine gegen Massaker in Gaza

Die nachfolgenden Aufrufe zu Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen stammen vom Muslim-Markt und aufmerksamen Lesern, die uns über neue Termine informieren:
["Update: DEMO-Termine gegen Massaker in Gaza" mehr »]
Menschen brennen und niemand löscht - people are burning, nobody help
Wir haben es die vergangenen Tage im Internet immer wieder lesen können, auch Duckhome berichtete darüber. Im Gaza-Streifen werden Phosphorbomben (Brandbomben) eingesetzt. Die audio-visuellen Nachrichtenmedien berichten kaum noch, wenn überhaupt nur beiläufig, über das Geschehen in Palästina.
Wenngleich Bilder im Netz auftauchen, die das Massaker versuchen der Welt nahe zu bringen, muss auch bemerkt werden, dass einzelne Bilder durchaus älter als der Konflikt selbst sind. Dies ist bisweilen für den Außenstehenden kaum zu unterscheiden. So tauchten bereits Aufnahmen aus dem Libanon-Krieg auf, aber auch Aufnahmen, auf denen Verletzungen aus dem Iran/Irak-Krieg zu sehen waren. Es gibt allerdings auch Webseiten, bei denen man sich in größerer Sicherheit der Aktualität von Bildern aus dem Kriegsgebiet wiegen kann. Ein Beispiel hierfür wäre die Seite des 'Palestinian Center of Human Rights (PCHR)'. In unserem heutigen Artikel verwenden wir zwei dieser, von PCHR bereitgestellten, Bilder.
Welt Online schreibt heute:

















