Herzlichen Glückwunsch: Heinrich Hannover
Leicht hatte er es nicht. Aber wer hatte das schon. In den Wirren des Krieges geschah so einiges was man sich nicht hatte vorstellen können. Familien wurden zerrissen, ihre Lebensgrundlagen auf den Kopf gestellt, verschleppt, getötet oder gar alles auf einmal. Heinrich Hannover hat viel erlebt -vielleicht nicht mehr oder weniger als andere auch, aber oftmals doch eher etwas anders. Seine Erlebnisse vom Krieg machten ihn zu dem was er heute ist, ein Jurist und bekannter Strafverteidiger in vielen politisch geführten Prozessen und zu dem ein Pazifist sowie Antimilitarist. Er zeigte in seinen Büchern auf, daß eben nicht immer alles mit rechten Dingen zu ging.
Werke wie "Politische Diffamierung der Opposition im freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat", "Schubladentexte", "Politische Verfolgung in der Bundesrepublik" und die zusammengefassten "Erinnerungen eines unbequemen Rechtsanwalts" sprechen Bände und geben klar Auskunft über das Rechtsverständnis jener Bundesrepublik seiner Zeit. Seine, in Gerichtssaälen wahrgenommene, Realität liest sich wie ein Krimi. Tatort: Deutsche Justiz.
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Hallo Thalia Buch und Medien GmbH
Gestern war ich in Eurer Filiale, in der Plus City, Pasching. Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen. Bei der ersten Sache war ich nur verwundert. Verkaufen sich Bücher wirklich so schlecht?
["Hallo Thalia Buch und Medien GmbH" mehr »]Jetzt ist aber langsam mal gut!!
*schnaub*
Zwei deutsch-marokkanische Brüder aus Bonn rufen offenbar in einem neuen Droh-Video zu Selbstmord-Anschlägen gegen Deutschland auf. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf das Bundeskriminalamt (BKA).
[..]
Dem Bericht zufolge soll der ältere Bruder von 2003 bis 2007, bevor er sich nach Pakistan absetzte, Mitarbeiter im Statistischen Bundesamt gewesen sein.
Mir ist bekannt, dass Werbung überall gemacht werden darf. Selbst religöses Material (Stichwort: Gideon-Bibel) darf völlig legitim direkt vor Schulen, selbst an Grundschüler schon, verteilt werden. Da wundert es einen auch nicht, dass man den NPD-CDs keinen Riegel vorschieben kann.
Das überall nun aber auch Videonachrichten von "angeblichen" Terroristen unters Volk gebracht werden, fängt allmählig an zu nerven. Ich habe ja das beklemmende Gefühl, dass bald überall der Staatschutz deswegen positioniert wird - was widerum, natürlich rein zufällig, auch bei Volksaufständen, Demonstrationen und Streiks sehr nützlich wäre. Es erinnert mich irgendwie, ich kann mir nicht helfen, an die Ordnungspolizei. In Anbetracht der aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage Deutschlands kann ich vermehrte Ausschreitungen in spe auch nicht mehr wirklich ausschliessen - will ich auch gar nicht. Die EU gibt mir sogar recht.
-Think about-
Aus dem Tagebuch 1968 - 1969 Beginn einer politischen Karriere...
Göttingen im Sommer 1968
Liebes Tagebuch!
Wie du ja bereits weißt, bin ich nun Student an der Göttinger Universität, dort hat man für uns Jurastudenten sogar extra einen Bau für die juristische Falkultät errichtet, der den ehrenvollen Namen "Juridicum" trägt. Ich könnte jedoch mehr Stolz aufbringen, wenn derzeit nicht solch' unordentliche Zustände hier herrschen würden.
Die Unruhe unter der Studentenschaft - weiß Gott, wo sie herrührt - lenkt mich zusehends von meiner wichtigen Arbeit hier ab, so dass ich mich gezwungen sehe, um meines beabsichtigten guten Studienabschlusses willen, mich mehr in politischer Hinsicht zu engagieren, damit wieder mehr Ruhe in diesen Hallen einkehre.
Die Universität verkommt zusehends auch zur Massenuniversität und wird demzufolge egalitär. Wo kommen wir hin, wenn jeder Hinz und Kunz zum Studium kommt. Neuerdings sind auch viele Emporkömmlinge aus Arbeiterkreisen und Sozis hier vertreten. Einer heißt Gerd - nach seinem Nachnamen immer von seinen Genossen "Schröder" gerufen, der ist bereits Altsemester und seit 1966 hier in Göttingen. Aus dem wird nie was, so schludrig, wie der daherkommt.
Mutti hat mir diverse Kravatten geschickt, da ich ja künftig mehr in Verantwortung stehen werde und einen guten Eindruck machen soll, schrieb sie im Begleitbrief. So bin ich bestens ausgestattet und wohl gerüstet. Eine Kravatte sagt mehr als tausend Worte - war das von Konfuzius? Ist ja auch egal!
Ach, liebes Tagebuch, ich bin in meiner neuen NHB-Gruppe prima aufgenommen worden und habe mich sogar als Kandidat für die UNS zur Hochschulwahl aufstellen lassen. Ich hatte auch gleich eine hervorragende Idee zur Wahlplakatgestaltung...

Dank an die Mutter - für die Kravatte!*
... ["Aus dem Tagebuch 1968 - 1969 Beginn einer politischen ... »]
Liebes Tagebuch!
Wie du ja bereits weißt, bin ich nun Student an der Göttinger Universität, dort hat man für uns Jurastudenten sogar extra einen Bau für die juristische Falkultät errichtet, der den ehrenvollen Namen "Juridicum" trägt. Ich könnte jedoch mehr Stolz aufbringen, wenn derzeit nicht solch' unordentliche Zustände hier herrschen würden.
Die Unruhe unter der Studentenschaft - weiß Gott, wo sie herrührt - lenkt mich zusehends von meiner wichtigen Arbeit hier ab, so dass ich mich gezwungen sehe, um meines beabsichtigten guten Studienabschlusses willen, mich mehr in politischer Hinsicht zu engagieren, damit wieder mehr Ruhe in diesen Hallen einkehre.
Die Universität verkommt zusehends auch zur Massenuniversität und wird demzufolge egalitär. Wo kommen wir hin, wenn jeder Hinz und Kunz zum Studium kommt. Neuerdings sind auch viele Emporkömmlinge aus Arbeiterkreisen und Sozis hier vertreten. Einer heißt Gerd - nach seinem Nachnamen immer von seinen Genossen "Schröder" gerufen, der ist bereits Altsemester und seit 1966 hier in Göttingen. Aus dem wird nie was, so schludrig, wie der daherkommt.
Mutti hat mir diverse Kravatten geschickt, da ich ja künftig mehr in Verantwortung stehen werde und einen guten Eindruck machen soll, schrieb sie im Begleitbrief. So bin ich bestens ausgestattet und wohl gerüstet. Eine Kravatte sagt mehr als tausend Worte - war das von Konfuzius? Ist ja auch egal!
Ach, liebes Tagebuch, ich bin in meiner neuen NHB-Gruppe prima aufgenommen worden und habe mich sogar als Kandidat für die UNS zur Hochschulwahl aufstellen lassen. Ich hatte auch gleich eine hervorragende Idee zur Wahlplakatgestaltung...

Dank an die Mutter - für die Kravatte!*
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Haben Sie ein Gewissen?
Jedes System beruht auf Belohnungen. Belohnungen die, je anreizender sie sind, einen in eine Art Abhängigkeit drängen und manchmal sogar Schlimmes tun lassen. Wenn du systemkonform bist, wirst du belohnt. Bist du es nicht, dann gibts eben keine Belohnung.
In der jetztigen Wirtschaftsschieflage, bei den steigenden Arbeitslosenzahlen und auch in sonst anderen Dingen ist das ein interessantes und ausbaufähiges Thema. Viele Menschen sind bereit, alles mögliche zu tun, um zum Beispiel beruflich aufzusteigen oder um Arbeit zu bekommen. Das geht mittlerweile soweit, dass man sich selbst oder sein eigen Hab und Gut zum Tausch anbietet. Hintergrund: Das Überleben.
Die Angst ums Überleben lässt uns bisweilen Dinge tun, die wir vor einigen Jahren noch strikt abgelehnt hätten. Gegenüber der angeblichen Meinung "Arm macht dumm oder lässt verblöden" steht der Instinkt. Der Überlebensinstinkt.
Jedem gefällt es Geld zu verdienen - um sich und seinen Lieben etwas bieten zu können, um es warm zu haben, um sich vielleicht ein neues Handy zuzulegen oder um am Ende des Monats noch etwas zum Essen im Kühlschrank zu haben. Dafür nimmt man auch Hungerlöhne in Kauf, wenn anderes nicht mehr möglich ist. Man fährt sich somit seine Belohnung ein; und ist sie auch noch so klein und unzureichend - man will schliesslich überleben. ["Haben Sie ein Gewissen?" mehr »]
In der jetztigen Wirtschaftsschieflage, bei den steigenden Arbeitslosenzahlen und auch in sonst anderen Dingen ist das ein interessantes und ausbaufähiges Thema. Viele Menschen sind bereit, alles mögliche zu tun, um zum Beispiel beruflich aufzusteigen oder um Arbeit zu bekommen. Das geht mittlerweile soweit, dass man sich selbst oder sein eigen Hab und Gut zum Tausch anbietet. Hintergrund: Das Überleben.
Die Angst ums Überleben lässt uns bisweilen Dinge tun, die wir vor einigen Jahren noch strikt abgelehnt hätten. Gegenüber der angeblichen Meinung "Arm macht dumm oder lässt verblöden" steht der Instinkt. Der Überlebensinstinkt.
Jedem gefällt es Geld zu verdienen - um sich und seinen Lieben etwas bieten zu können, um es warm zu haben, um sich vielleicht ein neues Handy zuzulegen oder um am Ende des Monats noch etwas zum Essen im Kühlschrank zu haben. Dafür nimmt man auch Hungerlöhne in Kauf, wenn anderes nicht mehr möglich ist. Man fährt sich somit seine Belohnung ein; und ist sie auch noch so klein und unzureichend - man will schliesslich überleben. ["Haben Sie ein Gewissen?" mehr »]
Aufgelesen 103
- CSU-freie Zone Europa
- Skiunfall-Gutachten belastet Althaus
- Ausländerverbot bei US-Banken in Planung
- Briten üben sich im Nationalsozialismus
- Mit wem soll man marschieren?
- ARGE Bonn erteilt Beiständen von Hartz-IV-Opfern Hausverbot
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Aufgelesen 102
- Mit Boshaftigkeit und Irrationalität gegen den Iran
- Kurs - Richtung Iran: Bis zum bitteren Ende
- Der Kopftuchstreit zwischen Parlamenten und Gerichten
- Briten üben sich im Nationalsozialismus
- Die Saat des Bösen
- Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 1
- Wer stillt gesünder den Welthunger?
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- Kurs - Richtung Iran: Bis zum bitteren Ende
- Der Kopftuchstreit zwischen Parlamenten und Gerichten
- Briten üben sich im Nationalsozialismus
- Die Saat des Bösen
- Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 1
- Wer stillt gesünder den Welthunger?
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Mahnmal in Rostock: "Erinnern, betrauern, wachrütteln"
Ingrid Rieck, Presse- und Kommunikationsstelle
Universität Rostock 21.01.2009
Am Zentrum für Nervenheilkunde des Universitätsklinikums Rostock wird am 27. Januar 2009 ein Mahnmal für die Opfer von Zwangssterilisation und Euthanasie während der Zeit des Nationalsozialismus eingeweiht. Das Mahnmal wird im Rahmen der diesjährigen Gedenkveranstaltung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern für die Opfer des Nationalsozialismus unter dem Titel "Erinnern, betrauern, wachrütteln" der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 11.30 Uhr mit einer Gedenkrede der Präsidentin des Landtages, Sylvia Bretschneider.
"Das Mahnmal soll daran erinnern, dass psychisch kranken und behinderten Menschen unermessliches Leid zugefügt worden ist und dass auch von Rostock aus psychisch Kranke in den Tod geschickt wurden", sagt die Initiatorin des Mahnmals, Professor Dr. Sabine Herpertz, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Rostock. "Dieser Tod wurde euphemistisch-zynisch mit dem Begriff Euthanasie, also der 'leichte Tod', belegt", so Professor Herpertz. "Die Kranken und Behinderten wurden vergast, mit Tabletten oder Injektionen ermordet oder man ließ sie grausam verhungern."
Die ganze Pressemitteilung lesen ...
Universität Rostock 21.01.2009
Am Zentrum für Nervenheilkunde des Universitätsklinikums Rostock wird am 27. Januar 2009 ein Mahnmal für die Opfer von Zwangssterilisation und Euthanasie während der Zeit des Nationalsozialismus eingeweiht. Das Mahnmal wird im Rahmen der diesjährigen Gedenkveranstaltung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern für die Opfer des Nationalsozialismus unter dem Titel "Erinnern, betrauern, wachrütteln" der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 11.30 Uhr mit einer Gedenkrede der Präsidentin des Landtages, Sylvia Bretschneider.
"Das Mahnmal soll daran erinnern, dass psychisch kranken und behinderten Menschen unermessliches Leid zugefügt worden ist und dass auch von Rostock aus psychisch Kranke in den Tod geschickt wurden", sagt die Initiatorin des Mahnmals, Professor Dr. Sabine Herpertz, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Rostock. "Dieser Tod wurde euphemistisch-zynisch mit dem Begriff Euthanasie, also der 'leichte Tod', belegt", so Professor Herpertz. "Die Kranken und Behinderten wurden vergast, mit Tabletten oder Injektionen ermordet oder man ließ sie grausam verhungern."
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Aufgelesen - Special: Es stinkt!
Aufgelesen 83 Special
- Es stinkt nach Faschismus
- Geliebte des Teufels oder "Der Bock von Babelsberg"
- Ich habe es nicht gewusst ...
- Wir haben nichts gewusst von alledem ...
- Wir wissen, was passiert
- Taxi zur Hölle
- Wir bringen die Demokratie
- Waltz with Bashir
- Versammlungsgesetz
- Vorratsdatenspeicherung
- Bundeswehr im Innern
- Kinderfürsorge
- Die Deutsche Leitkultur
- Zensur im Namen der nationalen Sicherheit
- Von langer Hand geplant
- Kontrollmechanismen
- Von Kindesbeinen an
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Im Westen nichts Neues
Seit Jahren weisen Institutionen, Organisationen und auch vereinzelte Parteien immer wieder auf steigende rechtsextremistische Gewalttaten hin. Bis vor kurzem negierten die Regierungsparteien die steigende Tendenz oder rechneten Zahlen schön. Erst vor wenigen Tagen gestand Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble eine Zunahme rechtsextremer Gewalt und forderte, gewalttätige Gruppierungen stärker ins Visier zu nehmen.
Laut Frankfurter Rundschau wurden bis Ende Oktober fast 12.000 Delikte mit rechtsextremistischem Hintergrund registriert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum handelt es sich um fast 30% mehr Straftaten.
Dass die Steigerung derartiger Straftaten nichts Neues ist, darauf verweisen auch Studien (Friedrich-Ebert-Stiftung), die vor kurzem veröffentlicht wurden. Demnach würden sogar 22,2 Prozent der Westdeutschen eine rechtsautoritäre Diktatur befürworten.
Teamarbeit versus Gemeinschaftshandeln?
Es ist nicht abzustreiten, dass das Wort "Teamarbeit" durchaus als Pendant von "Gemeinschaftshandeln" zu sehen ist.
Was versteht man unter "Teamarbeit" und kann man es vom Wort "Gemeinschaftshandeln" trennen?
Sportgemeinschaften, Religionsgemeinschaften, aber auch Gewerkschaften oder Klassengemeinschaften gehören zur Grundlage gemeinschaftlicher Sozialität. Diese sind klar vom politischen Gemeinschaftshandeln zu trennen. Beim politischen Gemeinschaftshandeln geht es um zu begrenzende Gebiete ohne das absolute Ziel.
Hier stellen wir fest: soziales Gemeinschaftshandeln hat lediglich das Ziel, in einem Team selbiges als solches zu festigen. Offenheit, aufeinander zugehen, anderen Hilfestellung bieten, aber auch das Akzeptieren von Mehrheiten und Toleranz sind die Grundbausteine für ein funktionierendes Team.
Miteinander statt gegeneinander.
"Teamarbeit" und "Gemeinschaftshandeln" sind folglich nicht trennbar. Ihre Subkategorisierungen allerdings sind dies sehr wohl.
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Rechte Gewalt wächst seit Jahren
(dpa)
Nach vorläufigen Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) hat die Zahl der rechten Straftaten zwischen Januar und September dieses Jahres noch einmal um fast 9 % zugelegt.
Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt haben seit 1990 mindestens 136 Todesopfer rechter und rassistischer Gewalt in Deutschland gezählt. Dagegen habe die Bundesregierung nur 40 Tötungsdelikte mit rechtem Hintergrund genannt, kritisieren die in Ostdeutschland arbeitenden Initiativen.
Siehe auch:
Rechts-Extremismus: In der Mitte wird es braun
Rechtsextreme Verlage verkaufen auch scheinbar unauffällige Magazine im Supermarkt
Rechtsextreme Verlage verkaufen auch scheinbar unauffällige Magazine im Supermarkt
Eigentlich recherchierte ich nach weiteren Informationen über das Thema "In der Mitte wird es braun", jedoch - wie es mir in letzter Zeit häufiger passiert - stieß ich auf etwas ganz anderes. Dem von mir vorgestellten Video-Beitrag des NDR war zu entnehmen, dass verschiedene CDU Parteigrößen - unter anderem Jörg Schönbom und Dr. Roland Koch - zur Zeit der Sendungsaufnahme immer wieder in Verbindung mit Rechtsradikalen gebracht wurden. Es war die Rede von unterstützenden Maßnahmen zur Publikation verschiedener geschichtsrevisionistischer Bücher und deren Autoren. Veranstaltungen, in denen die Vertreter der CDU Seite an Seite mit Revisionisten und NPD-Parteigrößen enthusiastisch die Deutsche Nationalhymne sangen. Die Straßenarbeit der NPD gelobt und gepriesen wurde.
Natürlich wussten und wissen die CDU-Mitglieder überhaupt nichts über die ideologischen Vorstellungen ihrer eigenen Parteibrüder, für die sie sogar Buchvorstellungen einläuteten.
Die Sendung Panorama beleuchtete akribisch diese Hintergründe und wies - für jeden nachvollziehbar - Verbindungen zu geschichtsrevisionistischen Verlagen sowie zu Vereinen und Burschenschaften nach. Ein Verein, in dem einige Autoren tätig sind, nennt sich zum Beispiel "Gesellschaft für freie Publizistik" und ist dem Verfassungsschutz durchaus als rechtsextremistisch bekannt.
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Natürlich wussten und wissen die CDU-Mitglieder überhaupt nichts über die ideologischen Vorstellungen ihrer eigenen Parteibrüder, für die sie sogar Buchvorstellungen einläuteten.
Die Sendung Panorama beleuchtete akribisch diese Hintergründe und wies - für jeden nachvollziehbar - Verbindungen zu geschichtsrevisionistischen Verlagen sowie zu Vereinen und Burschenschaften nach. Ein Verein, in dem einige Autoren tätig sind, nennt sich zum Beispiel "Gesellschaft für freie Publizistik" und ist dem Verfassungsschutz durchaus als rechtsextremistisch bekannt.
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Psychisches Terrorsystem - Die totale Kontrolle
Einige Autoren leisteten bislang gute Vorarbeit. Diese ist die Steilvorlage für folgend zusammengebrachte Videos. Besonderer Dank geht somit an: morbus kitahara, BigBerta, und selbstverständlich an Jochen Hoff
Heutiges Thema: Psychisches Terrorsystem - Die totale Kontrolle
Film ab!
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Lesepflichtempfehlung!
Roberto J. De Lapuente rezensiert heute das Essay Hitler als Vorläufer von Carl Amery in seinem Blog.
Ich zitiere Herrn Lapuente :
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Ich zitiere Herrn Lapuente :
[...] Wenige Jahre vor seinem Tod, schrieb Carl Amery ein Essay, welches in besorgniserregender Art und Weise verdeutlicht, in welcher Tradition, mit welchem Erbe behaftet unsere Zeit ist. Ein Erbe, welches gerade heute, in Tagen entfesselten Konsum- und Kosten-Nutzen-Denkens, in Gänze zur Geltung kommt, in denen aufbricht, was schon seit Jahren verkrustet schien.
In „Hitler als Vorläufer – Auschwitz, der Beginn des 21. Jahrhunderts?“ räumt Amery auf mit der heute vorherrschenden Annahme, dass die Zeit des Hitlerismus, also die Jahre 1933 bis 1945, eine Art Unfall deutscher Geschichte darstellen. Es sei eben nicht ein unerklärlicher Rückfall in die Barbarei oder ins Mittelalter – welches bei weitem nicht so brutal war, wie diese zwölf Jahre deutscher und europäischer Geschichte -, sondern die logische Konsequenz einer entfesselten Wissenschaftlichkeit. Gleichwohl stehen diese zwölf Jahre, steht auch Auschwitz, nicht abgeschottet von der danach folgenden Zukunft. Für Amery sind die Jahre 1933 bis 1945 nicht unerklärlich und stehen nicht innerhalb des 20. Jahrhunderts, wie Jahre, die da eigentlich nicht hineinpaßten – im Gegenteil: die Zeiten des Hitlerismus, gerade auch der Genozid an allerlei Ethnien, stehen dort folgerichtig und sind nicht vom Heute isolierend zu betrachten. [...]
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Die Krisen, die Steuerboni und die Schuld(en)frage
Worte wie Haushaltskrise, Rentenkrise, Gesundheitskrise prägen die Politik wie keine anderen.
Heute hört man diese Worte seltener bis nie, und dennoch wird politisch versucht, diesen Dingen entgegenzuarbeiten. Durch Kürzungen, Sparmaßnahmen, verpflichtend höhere Kassensätze und repressierte Privatrenten. Alles hinter dem Rücken der aktuellen Wirtschaftskrise.
Das Prinzip des Kampfes gegen den "bösen" Sozialismus ist frappierend synonym zum Zeitgeschehen von damals. Gebündelt mit dem Problem des gescheiterten Kapitalismus waren es die Strukturen, die zum Aufflammen und zur Festigung des Nationalsozialismus führten. Die Repressionen aus dem Versailler Vertrag trugen entschieden dazu bei.
"Die wirtschaftlichen Interessengegensätze zwischen den Völkern sind in der neueren Zeit in einer Weise ausgetragen worden, die wir als "Wirtschaftskampf" zu bezeichnen bereits gelernt haben. Die Wirkungen dieser gewaltsamen Austragung von Gegensätzen auf alle Kulturvölker, selbst die im Kriege siegreichen, sind derart mannigfaltig und tiefgreifend", schreibt
Prof. Dr. Adolf Lenz, Universität Graz, 1920 in seinem Buch "Wirtschaftskampf der Völker".Er spricht über den Drang der führenden Völker nach einem wachsendem Anteil an der Weltherrschaft. Diesen Drang bezeichnet er folgerichtig als "Schicksalsfrage". Das politische Ziel sei nicht mehr nur Ziel eines bestimmten Volkes, sondern es handle sich um eine weitestgehende Selektierung von bestimmten Nationen, die eine Stellung in der Weltpolitik einnehmen sollen.
Hier handelt es sich also ganz offensichtlich nicht mehr um demokratische Vorgänge, sondern um puren Imperialismus. Prof. Dr. Lenz beschreibt die Bedeutung des Wortes, trotz verschiendener Verwendungsweisen, als eine "im Kern unstillbare Energie" die nach der Expansion der Volkskraft strebe. Die Kennzeichen dieses imperialistischen Vorgehens seiner Meinung nach: Die Ausdehnung des Wettbewerbes auf alle verflochtenen Interessen, besonders aber die Ausweitung von Macht über die Meere hinweg. Friedlicher Natur, sowie gewaltsame Schädigung oder gar Vernichtung eines oder mehrerer Mitstreiter.
Herr Lenz ging damals sogar soweit zu behaupten dem wirtschaftlichen Imperialismus folge der politische Imperialismus. Dies machte er am Beispiel Englands fest.
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Verordnung des Landesinnenministers zum Schutz von Volk und Staat?
Frühjahr 1933 – das hieß auch in Baden und in Württemberg: Die Nazis taten, wozu sie am 30. Januar 1933 durch die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler die Chance bekommen hatten: Brutal, zynisch und buchstäblich „Schlag auf Schlag“ installierten sie das Führerprinzip als Basis ihrer Terrorherrschaft. Nach dem Erfolg der NSDAP bei der Reichstagswahl am 5. März 1933 sagte Goebbels: „Als nächstes kommt Baden an die Reihe. Dort werden wir jetzt Ordnung schaffen.“
Schon drei Tage später wehte die Hakenkreuzflagge über dem badischen Innenministerium. Der NSDAP-Gauleiter war zum Reichskommissar ernannt worden. Und zu seinen ersten Handlungen gehörte das Eliminieren der Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Staatspräsident Josef Schmitt und sein Kabinett mussten am 10. März 1933 zurücktreten. Einen Tag später übernahmen Nazis ihre Ämter.
So lesen wir auf den
Seiten des Baden-Würtembergischen Landtag zur Geschichte Badens zu Beginn des Nationalsozialismus.["Verordnung des Landesinnenministers zum Schutz von Volk und ... »]
Unser Beitrag zum CDU-Vorstoß: Gesetzlicher Schutz der deutschen Sprache
(RP)
Die CDU will die deutsche Sprache durch das Grundgesetz schützen. Die Mehrheit der Delegierten des CDU-Bundesparteitages beschloss am Dienstag in Stuttgart, das Bekenntnis „Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch“ in der Verfassung zu verankern. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich gegen den Vorstoß. Auch in den anderen Parteien stieß der Vorschlag auf Ablehnung.
Der Vorstoß könnte auch für die CDU einen gravierenden Einschnitt bedeuten:
Urheber des Vorstoßes, Leodegar Probst (*geb. 1929), Ehrenvorsitzender des CDU-Ortsverbandes Völklingen-Heidstock (Saarland), ist mehr als verwundert, das sein Vorschlag solche Kreise zieht. Tja, war wohl nicht so vorgesehen, hm?
["Unser Beitrag zum CDU-Vorstoß: Gesetzlicher Schutz der deutschen ... »]
Die CDU will die deutsche Sprache durch das Grundgesetz schützen. Die Mehrheit der Delegierten des CDU-Bundesparteitages beschloss am Dienstag in Stuttgart, das Bekenntnis „Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch“ in der Verfassung zu verankern. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich gegen den Vorstoß. Auch in den anderen Parteien stieß der Vorschlag auf Ablehnung.
Der Vorstoß könnte auch für die CDU einen gravierenden Einschnitt bedeuten:
Urheber des Vorstoßes, Leodegar Probst (*geb. 1929), Ehrenvorsitzender des CDU-Ortsverbandes Völklingen-Heidstock (Saarland), ist mehr als verwundert, das sein Vorschlag solche Kreise zieht. Tja, war wohl nicht so vorgesehen, hm?
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Rechts-Extremismus: In der Mitte wird es braun
Bereits am 30. November diesen Jahres kratzte unsere Blogger-Kollegin, BigBerta, das Thema an.
Heute versuchen wir, die Thematik des schleichenden Farbwechsels der politischen Mitte etwas näher zu betrachten und - soweit es uns möglich ist - aufzuschlüsseln.
Es geht um "Freigeister" oder solche, die sich darauf berufen. Zunächst ist dies nichts Verwerfliches. Wenn aber dieser freie Geist ganz offensichtliche Gesinnungswechsel offenbart, ist äußerste Vorsicht geboten.
Kürzlich wurde eine Studie zur Entwicklung des bundesdeutschen Rechtsextremismus publiziert. Je nachdem, auf welchem Medium man über den Inhalt dieser Studie liest, hat man die Wahl zwischen "Rückgang" und "Anstieg" des Rechtsextremismus.
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Heute versuchen wir, die Thematik des schleichenden Farbwechsels der politischen Mitte etwas näher zu betrachten und - soweit es uns möglich ist - aufzuschlüsseln.
Es geht um "Freigeister" oder solche, die sich darauf berufen. Zunächst ist dies nichts Verwerfliches. Wenn aber dieser freie Geist ganz offensichtliche Gesinnungswechsel offenbart, ist äußerste Vorsicht geboten.
Kürzlich wurde eine Studie zur Entwicklung des bundesdeutschen Rechtsextremismus publiziert. Je nachdem, auf welchem Medium man über den Inhalt dieser Studie liest, hat man die Wahl zwischen "Rückgang" und "Anstieg" des Rechtsextremismus.
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Frage nicht, was sie für Dich tun können ...
... frage Dich, was Du für sie tun kannst!
Es ist eine Zeit angekommen, ein Punkt erreicht, an dem wir uns nicht mehr auf andere verlassen können. Im Grunde war dies noch nie so. Eigentlich waren wir immer besser bedient, wenn wir selbst etwas in unsere Hände genommen haben. Und genau das muss wieder aus den Tiefen unserer Köpfe hervorgegraben werden. Verlassen wir uns auf andere, sind wir verlassen.
So in fast allen Bereichen der Lebensführung. Sei es bei der Versorgung oder bei der Bildung. Letztere ist keine Bildung im eigentlichen Sinne mehr. Es ist ein enger Gürtel darum geschnürt, gelehrt wird nur, was den Vorgaben entspricht. Nur manchmal versucht ein Lehrling den Gürtel zu lockern, um ihn schlussendlich öffnen zu wollen. Meistens jedoch zieht die Lehrkraft den Gürtel dann noch enger. Die Luft zum Atmen wird auf ein Minimum heruntergedreht. Manchmal, durch Repressionen in Form von Benotungen, gar einfach abgedreht.
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Meine kleine Jüdin in Dachau - schöner singen mit Front National und Vlaams Belang
Yelloman machte dankenswerterweise darauf aufmerksam, wie einem Vlaamsbelanger die projüdische Tünche abplatzte - und das ganz ohne "taalgrens", Sprachengrenze, denn ein "franstaliger", also ein francophoner Kamerad war auch dabei. Offensichtlich ist der ganze "taalstrijd" auch nur eine Veranstaltung für's dumme Volk.
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Das Glashaus: CDU - unter Freunden
Kräftig schmeißt die CDU immer wieder mit Steinen auf die Oppositionspartei die.Linke.
Das sie dabei 'Oma ihr klein Häuschen' nicht zerdeppern ist bewundernswert. Wir fragen wo bleibt da die Demokratie? Wir nehmen uns ein Steinchen in die Hand. Möge es ins Rollen geraten..
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Das sie dabei 'Oma ihr klein Häuschen' nicht zerdeppern ist bewundernswert. Wir fragen wo bleibt da die Demokratie? Wir nehmen uns ein Steinchen in die Hand. Möge es ins Rollen geraten..
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