Die deutsche Bahn - Wenns im Inland nicht klappt dann versuchen sie es im Ausland
Neben dem Elend mit den Vorstandvorsitzenden, der wahnsinnigen neoliberalen Renditegier, die sich durch Sparen am falschen Platz, nämlich bei der Sicherheit äußert, werden natürlich auch kaum neue Investitionen in stehendes oder fahrendes Gut getätigt.
Das heißt so ganz stimmt das nicht. Nachdem die Bahnhöfe in Deutschland über lange Zeit total zerfallen sind, gab es vor kurzem eine positive Überraschung. Die deutsche Bahn saniert den Bahnhof Westerland auf Sylt. Der ist zwar erst 1996 neu gemacht worden, aber wie hätte die Bahn auch ausgerechnet auf einer Insel in der Nordsee damit rechnen können, dass die salzhaltige Luft die Dachkonstruktion angreift. Salzhaltig Luft am Meer, auf sowas muss man doch erst einmal kommen. ["Die deutsche Bahn - Wenns im Inland nicht klappt dann versuchen ... »]
Die deutsche Bahn - Das Elend mit den Vorstandsvorsitzenden
Die Geschichte der deutschen Bahn ist seit 1994, also mit der angeblichen Bahnreform ein Trauerspiel. Die Auswahl der Vorstandsvorsitzenden zeigt das gesamte Drama am einfachsten auf. Mit Heinz Dürr wählte man ausgerechnet den Typen, der sich schon bei der AEG als vollständig ungeeignet gezeigt hatte und letztlich für die Zerstörung der AEG verantwortlich ist und übertrug damit die notwendige Sanierung an einen offensichtlich absolut Unfähigen.
Der Napola Schüler der bestens unter den rechten Wirtschaftsführern verankert war, sollte in Wirklichkeit die Bahn auch gar nicht verbessern. Es ging darum sie sturmreif für eine Privatisierung zu machen, aber auch dazu war Dürr nur bedingt zu gebrauchen. ["Die deutsche Bahn - Das Elend mit den Vorstandsvorsitzenden" mehr »]
Grube will die Bahn als Ganzes - Netze gehören dem Volk
Bahn-Chef Rüdiger Grube ist erbost, weil die FDP nun in ihrem ersten Machtrausch die Bahn zerschlagen und die Einzelteile verkaufen will. Grube hat zwar den Börsengang der Bahn zunächst weiter nach hinten geschoben, aber das hängt im wesentlichen damit zusammen, dass im Moment nicht die Beträge realisiert werden können, die aus dem ganzen ein gutes Geschäft machen und viele Provisionen abwerfen soll.
Die FDP muss für ihre Klientel schnell neue Anlagemöglichkeiten finden und da ist die Teilprivatisierung der Bahn zu Ausverkaufspreisen und die spätere Subvention der privatisierten Teile ein gutes Geschäft. Nicht für den Steuerzahler und auch nicht für den Bahnkunden, aber sicher für die Hintermänner der FDP. ["Grube will die Bahn als Ganzes - Netze gehören dem Volk" mehr »]
Und dann war da noch Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) der Gewerkschaften zusammenlegt
Der brandenburgische Infrastrukturminister Reinhold Dellmann hat wohl als Infrastrukturminister nicht mehr genug in Brandenburg zu tun. Die Gewerbegebiete zeigen ja auch nachts schönen grünen Rasen, wenn Lampen den Leerstand erleuchten. Deshalb braucht er andere Aufgaben und sucht sich diese wo er kann.
Potsdam (ddp-lbg). Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) plädiert für ein bundesweit einheitliches Tarifsystem im Schienenverkehr. «Wir brauchen Flächentarifverträge im Eisenbahnbereich», sagte der Minister am Mittwoch in Potsdam. Die Bahngewerkschaften Transnet, GDL und GDBA hätten die Chance, zu einem einheitlichen Vorgehen zu kommen. Gemeinsames Ziel der Gewerkschaften müsse es sein, Lohndumping auszuschließen und Arbeitnehmerrechte zu sichern.["Und dann war da noch Infrastrukturminister Reinhold Dellmann ... »]
Diese Chance sollten die Beteiligten jetzt nutzen und im Sinne der Beschäftigten aller Verkehrsunternehmen an einem Strang ziehen, forderte Dellmann. Dazu gehöre auch, trotz aller Konkurrenz über den eigenen Schatten zu springen und sich an einen Tisch zu setzen. Die Beschäftigten der Verkehrsunternehmen hätten kein Verständnis dafür, wenn eine gute Lösung an Egoismen von Einzelgewerkschaften scheitere.
Berliner S-Bahn und die wunderbare Welt der Privatisierung
Es gilt bis auf Weiteres der Notfahrplan, den Sie unter "Aktuelle Themen" auf unserer Startseite finden. Wir bedauern die durch die zusätzlichen Fahrzeugüberprüfungen bedingten Betriebsein-schränkungen und entschuldigen uns bei Ihnen für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten.
so lapidar ist die Geschäftsleitung der Berliner S-Bahn mit dem fertig, was eigentlich ein Supergau für das Unternehmen sein müsste. Aber wozu soll man sich auch aufregen. Als 100 prozentige Tochter der DB-Regio hat man ja nur das getan, was von der Geschäftsleitung der DB gewollt wurde. Man fährt den Mehdorn Kurs. ["Berliner S-Bahn und die wunderbare Welt der Privatisierung" mehr »]
Mehdorn wird belohnt - Schweigegelder bei der Bahn?
Nachdem höchst unfreiwilligen Rücktritt von Hartmut Mehdorn wäre ein goldener Handschlag der Bevölkerung nicht zu vermitteln gewesen. Deshalb wird jetzt einfach so getan, als würde Mehdorn noch für die Bahn arbeiten und sein Gehalt und selbstverständlich auch die Boni und Auslagenerstattungen fließen bis zum Vertragsende 2012 weiter wie gehabt. Ist es nicht herrlich. Solche Arbeitverträge wünscht man sich für viele, die von ihren Chefs unberechtigt, oder einfach wegen des Profits gekündigt wurden.
Natürlich sind alle die jetzt wegen des Datenskandals bei der Bahn gehen mussten, vollständig unschuldig. Das will uns zumindest der Aufsichtsratschef und ehemalige Bundeswirtschaftsminister Werner Müller weismachen, der sich in seiner Ministerzeit einen eigenen Konzern bastelte. Aber auch Kanzleramts-Minister Thomas de Maizière stößt zusammen mit der Flachpfütze Tiefensee ins gleiche Horn. ["Mehdorn wird belohnt - Schweigegelder bei der Bahn?" mehr »]
Und dann war da noch Hubertus Schmoldt, Chef der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)
Ja, es war wieder einmal der 1. Mai. Das ist der einzige Tag im Jahr, an dem die DGB-Bosse sich für ein paar Stunden als Gewerkschafter gebärden müssen, bevor sie wieder zurück an die Futtertröge des Großkapitals dürfen und sich zusammen mit ihren Tarifpartnern über die dummen Arbeitnehmer lustig machen können, die sogar noch Mitgliedsbeiträge dafür bezahlen, dass sie und ihre Interessen schamlos verraten werden.
An diesem Tag geben sich die Gewerkschaften betont kämpferisch, und Schmoldt hatte schon vorher laut angekündigt, am 1. Mai mit den Bankern abrechnen zu wollen. Das hat er auch in einer wirklich großartigen Deutlichkeit getan, als er bemerkte, dass es grundsätzlich richtig sei, ein Bad-Bank-Modell auf den Weg zu bringen, und dann doch tatsächlich meinte, dass die Steuerzahler nicht allein für den Schaden aufkommen dürften und die Aktionäre auch beteiligt werden müssten. ["Und dann war da noch Hubertus Schmoldt, Chef der IG Bergbau, ... »]
An diesem Tag geben sich die Gewerkschaften betont kämpferisch, und Schmoldt hatte schon vorher laut angekündigt, am 1. Mai mit den Bankern abrechnen zu wollen. Das hat er auch in einer wirklich großartigen Deutlichkeit getan, als er bemerkte, dass es grundsätzlich richtig sei, ein Bad-Bank-Modell auf den Weg zu bringen, und dann doch tatsächlich meinte, dass die Steuerzahler nicht allein für den Schaden aufkommen dürften und die Aktionäre auch beteiligt werden müssten. ["Und dann war da noch Hubertus Schmoldt, Chef der IG Bergbau, ... »]
Daimler speichert Krankendaten ihrer Mitarbeiter
Die Serie von Datenschutzaffären in deutschen Großkonzernen reißt nicht ab: Im Bremer Werk des Autobauers Daimler sind illegal Krankendaten von Mitarbeitern gespeichert worden. Der Konzern bestätigte einen entsprechenden Bericht von "Radio Bremen Fernsehen". Erst im Januar war der Stuttgarter Autobauer vom baden-württembergischen Datenschutzbeauftragten wegen rechtswidriger Speicherung und Weitergabe von Gesundheitsakten der Beschäftigten im Stammwerk Stuttgart-Untertürkheim gerügt worden.
Datenaffären hatten bereits die Deutsche Bahn und die Deutsche Telekom erschüttert und den Rücktritt von Bahnchef Hartmut Mehdorn ausgelöst. Auch der Deutschland-Chef des Lebensmitteldiscounters Lidl musste nach einer ähnlichen Affäre seinen Stuhl räumen.
Lesen Sie die komplette Meldung auf: n-tv.de
Flachpfütze will Klärgrube für die Bahn
Tiefensee ist wirklich klasse. Ansatzlos schafft er es, genau das Falsche zu tun - und zwar so gründlich, wie es nur eben geht. Nachdem er Mehdorn viel zu lange rummachen ließ, folgt nun ein ehemaliger Kofferträger von Mehdorn diesem im Amt. Rüdiger Grube, der schon bei Mercedes und Airbus unter Mehdorn arbeitete, soll dessen Werk jetzt fortsetzen. Das bedeutet, dass es keinen Kurswechsel geben wird und die Bahn verloren ist.
Grubes Karriere bei Daimler Benz zeichnet sich dadurch aus, dass er immer vorne mit dabei war, wenn erheblicher Mist gebaut wurde. Ob beim Verkauf der MTU und dem späteren reuevollen Rückkauf, oder bei Chrysler. Grubes Name steht für die größten Patzer des Konzerns. Dass Daimler in Asien vollständig versagte, ist auch ihm zuzuschreiben. Seinen neuen Job verdankt er wohl seiner speziellen Fähigkeit, den Politikern um den Bart zu gehen, wie er bei EADS schon so oft gezeigt hat. ["Flachpfütze will Klärgrube für die Bahn" mehr »]
Grubes Karriere bei Daimler Benz zeichnet sich dadurch aus, dass er immer vorne mit dabei war, wenn erheblicher Mist gebaut wurde. Ob beim Verkauf der MTU und dem späteren reuevollen Rückkauf, oder bei Chrysler. Grubes Name steht für die größten Patzer des Konzerns. Dass Daimler in Asien vollständig versagte, ist auch ihm zuzuschreiben. Seinen neuen Job verdankt er wohl seiner speziellen Fähigkeit, den Politikern um den Bart zu gehen, wie er bei EADS schon so oft gezeigt hat. ["Flachpfütze will Klärgrube für die Bahn" mehr »]
Was kostet Mehdorns Rücktritt?
Er ist zurückgetreten - oder vielmehr: er wurde zurückgetreten. Dass er weg musste, war ja schon seit längerem überhaupt gar keine Frage mehr. Die SPD hatte sich inklusive Herrn Tiefensee, der bisher jeden Mehdorn-Schwachsinn bejubelte, schon längst zurückgezogen. Für die Genossen war alles besser, als mit Mehdorn unterzugehen, auch wenn dem einen oder anderen nun heftig die Muffe geht, weil man ja lange zusammen mit Mehdorn gegen Deutschland und für sich selbst gehandelt hat. Da lauern bestimmt noch ein paar Skandale.
Aber auch Angela Merkel, die Außenkanzlerin, und die CDU/CSU scheinen einige Altlasten mit Herrn Mehdorn zu teilen, und es müssen schon größere Leichenberge sein, wenn "Uns Angela" und ihr Kanzleramtsminister Thomas de Maizière sich so lange an Mehdorn geklammert haben und ihm immer wieder, auch völlig ungefragt, ihr Vertrauen aussprachen. Da könnte sich noch ganz schnell aus Thomas de Maizière Thomas la Misère herausbilden und Angelas bereits wackelnder Kanzlerthron könnte schnell fallen. Neben Wulff ist ja jetzt auch der von und zu Guttendingsbums in den Ring gesprungen. Viele Kandidaten sind der Angela ihr Tod. ["Was kostet Mehdorns Rücktritt?" mehr »]
Aber auch Angela Merkel, die Außenkanzlerin, und die CDU/CSU scheinen einige Altlasten mit Herrn Mehdorn zu teilen, und es müssen schon größere Leichenberge sein, wenn "Uns Angela" und ihr Kanzleramtsminister Thomas de Maizière sich so lange an Mehdorn geklammert haben und ihm immer wieder, auch völlig ungefragt, ihr Vertrauen aussprachen. Da könnte sich noch ganz schnell aus Thomas de Maizière Thomas la Misère herausbilden und Angelas bereits wackelnder Kanzlerthron könnte schnell fallen. Neben Wulff ist ja jetzt auch der von und zu Guttendingsbums in den Ring gesprungen. Viele Kandidaten sind der Angela ihr Tod. ["Was kostet Mehdorns Rücktritt?" mehr »]
Eilmeldung: Bahnchef Mehdorn tritt zurück
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Hartmut Mehdorn, tritt von seinem Amt zurück. Das erklärte der 66-Jährige am Montag auf der Bilanzpressekonferenz des Staatsunternehmens in Berlin.
Quelle: Abendzeitung.de
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● Das letzte Wort: Gesetzgeber - Vom Bock zum Gärtner
● Die Zeit drängt: Millionen für Aufstandsbekämpfung
● Russland will Bürgern das Goldschürfen erlauben
● Autoverkäufe in der Schweiz brechen ein
● Merkel nimmt Mehdorn in Schutz
● Bundesagentur für Arbeit genehmigt Kurzarbeit bei Praktiker
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- Deutsche Bank bestätigt Rekordverlust
- "Der Krieg hat schon längst begonnen"
- Bundesregierung muss Rolle des CIA bei Sauerland-Gruppe offenlegen
- Datenskandal: Ein Interessennetzwerk schützt Mehdorn
- EU-Beitritt Islands durch Verfassungsänderung
- Alternative für HRE, Schaeffler und Co
- Nokia drückt Überwachungsrechte für E-Mails durch
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Nach Bespitzelung übt sich die Deutsche Bahn jetzt in Netzpolitik a la Lutz Heilmann
Die Bahn räumte bisher eine Mitgliederüberprüfung von 173.000 Fällen ein. Das Verkehrsministerium jedoch, so zitiert die Nachrichtenagentur Reuters, spricht von rund 220.000 Beschäftigten und somit wohl von der kompletten damaligen Belegschaft. Bahnchef Hartmut Mehdorn bestritt zum Zeitpunkt des Datenabgleichs, von selbigem gewusst zu haben, räumte allerdings vor wenigen Stunden - nicht wissend, daß nun 220.000 Überprüfungen im Raum stehen - Fehler ein. Einige Tage zuvor hat er die Massenüberwachungen der Mitarbeiter noch verteidigt und eine Wiederholung nicht ausgeschlossen. Er bezeichnete den Vorgang als ein "normales Regelverfahren".
Wie unangenehm diese Vorfälle der Deutschen Bahn AG sind, lässt sich auch der Blogger-Szene entnehmen.
Markus Beckedahl hatte vor 2 Tagen ein "internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung", welches ihm anonym zugestellt wurde, auf seinem Blog "netzpolitik.org" veröffentlicht. Daraufhin flog ihm promt eine Abmahnung der Bahn ins virtuelle Haus, welche ihn auffordert, diese Memo sofort wieder vom Netz zu nehmen und eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen.
["Nach Bespitzelung übt sich die Deutsche Bahn jetzt in ... »]
Mehdorns private Bahn und das Projekt Uhu
Die Bahn AG hat 173.000 Mitarbeiter überwachen lassen.
Erich Mielkes Grab musste bereits mit Erde aufgefüllt werden, weil sein Lachen den Boden soweit verdichtete, dass er nun 4 Meter tiefer liegt. Die Bahn lässt 72 Prozent ihrer Mitarbeiter überprüfen, das hätte selbst Erich nicht hingekriegt. Dabei wäre es doch so einfach gewesen. Eine Dauerüberwachung von Hartmut Mehdorn hätte gereicht.
Was sollte dabei eigentlich rauskommen? Der schlimmste nur denkbare Fall an Vorteilsnahme bei der Bahn ist doch das Verschenken der Bahn an Mehdorns Freunde, die die Bahn zum Supersonderschnäppchenpreis bekommen sollen! - Weiß man erst, was Mehdorn für diesen Coup bekommt und wieviel er an Tiefensee und andere abgibt, dann braucht die Staatsanwaltschaft nur noch die Haftbefehle zu beantragen und ihm und seinen Mittätern den Prozess zu machen. ["Mehdorns private Bahn und das Projekt Uhu" mehr »]
Eine Kabinettsumbildung steht nicht an
Warum auch? Das die Flachpfütze dem Mehdorn beim Abzocken helfen würde stand doch schon lange fest. Die Boni die jetzt bekannt geworden sind, sind doch nur die Spitze des Eisbergs. Was wird Mehdorn erst alles kriegen, wenn er die Bahn verschenkt hat. Der Mann leistet sich doch wirklich etwas. Natürlich haben er und Tiefensee, aber auch Frau Merkel und Herr Steinbrück richtig viel verdient. Zumindest werden sie viel bekommen. Da müssen sich die Bürger keine Sorgen machen.
Gut in einer Demokratie käme der Staatsanwalt und würde die ganze Bagage einsammeln und anklagen. Der Mehdorn wäre schon im Knast seit er den Hansen gekauft hat. Halt natürlich hat er ihn nicht gekauft. Hansen hat nur zufällig Mehdorns Interessen vertreten und seine Gewerkschaft verraten. Ganz ohne Hintergedanken. Die lassen sich ja nicht kaufen.
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Mehdorns Weihnachtsgeschenke
Huch was sind jetzt alle empört. Der Vorstand der Bahn schustert sich gegenseitig Millionen dafür zu, dass er das Vermögen des deutschen Volkes für billiges Geld an irgendwelche Aasgeier verschenkt. Das was der Spiegel als angeblich neu bringt und wohl auch vom Personalausschuss des Bahn-Aufsichtsrats bereits im Juni verabschiedet wurde, kursierte doch schon lange in der Berliner Medienszene.
Es ist verwunderlich, dass das ehemalige Nachrichtenmagazin überhaupt über dieses Thema berichten darf. Wurde die Famile Mohn etwas bei diesem Monopoly ausgebootet. Das ist aber bedauerlich. Wo doch alle so schön und so gut daran verdienen. Natürlich hat Herr Tiefensee nichts gewusst. Manche bezweifeln dass der seinen eigenen Namen kennt, wenn ihm den nicht dauernd jemand nennt. ["Mehdorns Weihnachtsgeschenke" mehr »]
Aufgelesen: 76
• Schmarotzerprofile
• Einfach Klasse diese Flexibilität des Marktes
• Es ist in Ordnung, aber
• Die Bahn ist nicht Ryanair
• Martin Gommel ist kwerfeldein ["Aufgelesen: 76" mehr »]
Kurzkommentar 2008-09-05
• Die Briten werden Aldianer wegen Kreditkrise
• Russland macht Märkte für die Ukraine dicht - „Kommersant“
• Interventionsforschung
• Atommülllager Asse laut Gabriel «löchrig wie ein Schweizer Käse»
• Bestechungsvorwurf - "Skandalöses Einwirken der Bahn" ["Kurzkommentar 2008-09-05" mehr »]
Kurzkommentar 2008-08-27
• Studiengebühren - Verrechnet?
• Deutsche Bahn will mit Rumänien börsenfit werden
• Spitzenkandidat für Europa
• Wahlkampf im Saarland - » Der dritte Mann «
• US-Hauspreise stürzen ab ["Kurzkommentar 2008-08-27" mehr »]
Kurzkommentar 2008-08-18
• UBS hat weitere Klage in den USA am Hals
• Mehdorn hält schärfere ICE-Prüfung für unverhältnismäßig
• Georgien Merkel befürwortet Nato-Beitritt
• Taxi nach Zürich
• Radarsystem für Israel ["Kurzkommentar 2008-08-18" mehr »]
Kurzkommentar 2008-08-13
• Überschüsse im Überfluss
• Prozess gegen NPD-Schatzmeister soll im September beginnen / Voigt unter Druck
• Gesamtmetall warnt vor gesetzlichen Mindestlöhnen
• Wend warnt vor Annäherung der SPD an Linkspartei
• Bahn will bei italienischem Schnellzug einsteigen ["Kurzkommentar 2008-08-13" mehr »]
Öl, Luftfahrt, Kredite, Banken, Aktien und die Bahn AG
Firmenchef Joachim Hunold von "Air Berlin", wehrt sich geradezu verzweifelt gegen die Analystenstudie der Investmentbank Dresdner Kleinwort die den Wert seiner Aktien mit dem Kursziel Null eingestuft hat: "Weder steht Air Berlin vor der Pleite, noch ist unsere Lage brenzlig. Diese Gerüchte gehen auf einen einzigen merkwürdigen Analystenbericht zurück, der auch noch von einer Nachrichtenagentur missverstanden wurde."
["Öl, Luftfahrt, Kredite, Banken, Aktien und die Bahn AG" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-12
• Bahn-Börsengang - Keine „Dax-Untergrenze“
• Fingerabdrücke werden zum Problem
• Nieder mit der Softwarebranche!
• Walter Mayer folgt Claus Strunz als „BamS“-Chefredakteur
• Türkische Armee erschießt zehn Kurden ["Kurzkommentar 2008-07-12" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-05
Hauptbahnhof Berlin: Dachfertigstellung kostet 53 Mio. EUR
Der Bauausschuß des Bundestages hat für die Verlängerung des Daches am Berliner Hauptbahnhof gestimmt.
53 Millionen werden die Bauarbeiten kosten, 600.000 S-Bahn-Fahrgäste wären von Umleitungen während der Bauphase betroffen.
Eigentlich wird das Dach nicht nachträglich verlängert, sondern nur auf die im Bauplan vorgesehene Länge gebracht. Bahnchef Mehdorn höchstselbst hatte 2006 selbstherrlich die Verkürzung des Daches verfügt. So wollte er den immer wieder verschobenen Fertigstellungstermin endlich einhalten, die Fußball WM stand vor der Tür.
Kosten wurden durch diese Aktion allerdings nicht gespart. Ganz im Gegenteil, die benötigten Teile für das Dach wurden damals alle fertig produziert und liegen jetzt in der Nähe des Bahnhofs rum. Die Kosten für den nachträglichen Einbau der Teile liegen natürlich um einiges höher als die Kosten, die damals entstanden wären, wenn man das Dach gleich in vorgesehener Länge gebaut hätte.
Warum bitte schön soll der Steuerzahler für Mehdorns Selbstherrlichkeit bezahlen. Es war schon der helle Wahnsinn einen Bahnhof im Nirgendwo zu planen und zu bauen nur damit Mehdorn nicht den alten Hauptbahnhof umbauen musste. Man sollte Vorstand und Aufsichtssrat der Bahn entlassen und für den Schaden haftbar machen. Statt dessen zahlen wir jetzt noch mal eben 53 Millionen Euro damit die Heuschrecken noch mehr Spaß an der verschenkten Bahn haben.
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Hochbetagte Frauen - Häufiger dement als Männer
Frauen über 90 Jahre erkranken häufiger an Demenz als gleichaltrige Männer.
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Von 911 Senioren, die 90 Jahre oder älter waren, litten 375 an altersbedingten Demenzkrankheiten, bei denen eines der Hauptsymptome Gedächtnisverlust ist. Insgesamt lag der Anteil von demenzkranken Frauen bei 45 Prozent. Im Vergleich dazu waren nur 28 Prozent der Männer über 90 Jahre von Demenz betroffen. Frauen machen rund drei Viertel der Bevölkerung der über 90-Jährigen aus. Wenn Männer diese Altersgrenze überschreiten, leiden sie viel seltener an Demenz. Dafür ist ihre Lebensspanne, wenn sie doch Demenz bekommen, deutlich geringer als bei Frauen.
Im Alter von 65 bis 85 steigt die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, sowohl für Männer als auch für Frauen rapide an. Während nur etwa 2 Prozent der 65- bis 69-Jährigen an Demenz leiden, steigt die Zahl bei den 85- bis 89-Jährigen auf über 20 Prozent an. Außerdem fanden die Forscher heraus, dass sich bei Frauen die Wahrscheinlichkeit für Demenz ab dem 90. Lebensjahr alle fünf Jahre verdoppelt, nicht jedoch bei Männern. Ob die Verteilung der Krankheit in dieser Altersklasse geschlechtsbedingt ist, oder ob Frauen einfach nur länger mit dieser Art von Krankheit überleben können, bleibe noch zu klären, schreiben die Wissenschaftler. Frauen mit einem hohen Bildungsstandard haben zudem ein um 45 Prozent geringeres Risiko für Demenz als schlechter ausgebildete Frauen.
Das ist Wissenschaft die Wissen schafft. Was aus dieser wichtigen Untersuchung herauszulesen ist, ist das die Wissenschaftler leider etwas blöd sind, oder sollte ich besser dement sagen. Klar ist das vielfältige Interessen und ein trainiertes Gehirn scheinbar weniger anfällig sind. Genauso gut könnte es aber auch damit zusammenhängen das Menschen mit einem besseren Bildungsstandard sich auch besser ernähren. Allerdings ist die Studie grundsätzlich wertlos, weil bei so alten Leuten und der geringen Anzahl, aus der reinen mathematischen Statistik keine Wahrheit zu entnehmen ist.
Die wenigsten 90 Jährigen wissen etwas über die Ernährung in ihrer Jugend, alle werden Fehlverhalten abstreiten und sich nicht mehr an die demente Tante erinnern. Solche Forschung ist einfach unbrauchbar. Es sei denn da kommt demnächst das unheimliche Wundermittel gegen Demenz, für das diese Studie gemacht wurde. Lebertran und Sojasauce in Pillenform.
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Teile des Bundestagswahlrechts sind verfassungswidrig
Die Vorschriften zum sogenannten negativen Stimmgewicht und den damit einhergehenden Überhangmandaten verletzten die Grundsätze der Gleichheit und Unmittelbarkeit der Wahl, urteilten die Richter am Donnerstag in Karlsruhe.
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Durch das negative Stimmgewicht kann eine Partei mehr Mandate erhalten als ihr nach den Zweitstimmen zustehen. Umgekehrt kann auch eine Partei mit zu viel Zweitstimmen weniger Mandate bekommen. Der Grund dafür ist das Zusammenwirken von Direktmandaten und Zweitstimmen bei einer Bundestagswahl.
Das paradoxe Phänomen wurde bei der Nachwahl in Dresden im Jahr 2005 gezielt genutzt. Bei der Nachwahl, die wegen des Todes einer NPD-Direktkandidatin notwendig geworden war, musste die CDU unter 41 225 Zweitstimmen bleiben. Ein höherer Wählerzuspruch hätte in Sachsen selbst nichts gebracht, weil die Union dort bereits mehrere Überhangmandate gewonnen hatte, aber zugleich wegen der bundesweiten Verrechnung zu einem Mandatsverlust geführt. Mit entsprechender Wähleraufklärung konnte die CDU ihr Ergebnis in Sachsen unter diese Grenze drücken.
Natürlich bringt uns dieses Urteil nicht wirklich weiter. Wir brauchen ein Wahlrecht bei dem nur Kandidaten aufgestellt werden können, die mindestens 36 Monate in ihrem Wahlkreis wohnen und die dann direkt gewählt werden. Die Listenmandate und auch die Überhangmandate sind einfach Manipulationen die, die Macht der Parteien stärken und das Wahlrecht des Bürgers konterkarrieren.
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Hypo Real Estate droht wegen Kursverlusten Dax-Abstieg
Der Immobilienbank Hypo Real Estate droht nach der Rating-Herabstufung durch Standard & Poor's (S&P) der Abstieg aus der höchsten deutschen Börsenklasse.
Die Aktien des Münchner Konzerns büßten am Donnerstag 4,4 Prozent auf 16,87 Euro ein und waren damit größter Verlierer im Leitindex Dax. Das von der Finanzkrise belastete Institut laufe immer mehr Gefahr, bei der nächsten Index-Anpassung im September herauszufallen, warnte LBBW-Analyst Martin Peter. Auch Bankenexperte Konrad Becker von Merck Finck sieht das Risiko eines Dax-Ausschlusses wegen der schwachen Kursentwicklung steigen. Seit Juli 2007 hat die Aktie rund zwei Drittel an Wert verloren.
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Die Hypo Real Estate hatte ihre Anleger Mitte Januar mit völlig überraschenden Abschreibungen in Höhe von 390 Millionen Euro geschockt. Seitdem hat sich der Börsenwert auf rund 3,4 Milliarden Euro halbiert.
Ja das ist im Grunde genommen richtig. Solange niemand die deutschen Pfandbriefe anfasst ist die Welt fast in Ordnung. Es ist ja auch ein probates Mittel, wenn man eine Schlangengrupe im Hof hat, diese mit löcherigen Bretten abzudecken und die Löcher mit Sand und Steinen zu verdecken. Dabei kann ein Gefühl von Sicherheit entstehen. Die gleiche Sicherheit bieten Kondome mit Löchern.
Aber vielleicht ist es besser die Sache mit den Pfandbriefen erst im Herbst anzugehen. Leute mit Ahnung versuchen sich ja schon leise und heimlich aus dieser Anlageform davon zu stehlen, die anderen kann man auch nach dem Urlaub schocken.
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Gegen SPD, Grüne und Linke - Haushaltssperre in Hessen
Nach kostspieligen Beschlüssen des hessischen Landtags und der geschäftsführenden CDU-Regierung hat Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) dem Land ein millionenschweres Sparprogramm verordnet. Mit der verhängten Haushaltssperre wolle er ein Zeichen setzen, sagte Weimar in Wiesbaden. Es gebe nämlich derzeit eine Tendenz, leichtfertig mit Ausgaben umzugehen. Zunächst sollten 80 Millionen Euro eingespart werden, um die von Regierung und allen Fraktionen gewollten Einkommensverbesserungen der Angestellten und Beamten zu finanzieren. In Hessen regiert die CDU seit der Landtagswahl im Januar ohne eigene Mehrheit im Parlament.
Das SPD-Vorstandsmitglied Hermann Scheer forderte unterdessen seine Partei auf, die pauschale Abgrenzungspolitik gegenüber der Linkspartei aufzugeben. "Nie- und Nimmer-Absagen an Koalitionen mit der Linken sind kontraproduktiv", schreibt Scheer im "Stern". "Sie verhindern nicht, dass die Linkspartei zu Lasten der SPD immer stärker wird." Es sei höchste Zeit, die Auseinandersetzung "klarer, selbstbewusster, differenzierter" zu führen. Die SPD müsse der Linken "grundlegende Bedingungen für eine mögliche Zusammenarbeit" stellen. Nur begründete Absagen einer Koalition seien nachvollziehbar und dadurch glaubwürdig.
Ich bin einfach mal gespannt wie lange das so weitergehen soll. Mit der Haushaltssperre ist das Parlament praktisch blockiert. Koch und die FDP hoffen auf Neuwahlen. Den Grünen kann es egal sein, sie regieren so oder so nicht und die Linke kann von Neuwahlen auch eher profitieren. Worauf wartet die Ypsilanti nur. Entweder sie macht jetzt eine klare Koalition mit den Grünen und der Linkspartei, oder eine große Koalition. Neuwahlen wird sie nicht überleben.
Ich persönlich mag Hermann Speer und vieles von der Politik für die er einmal stand. Wenn er etwas zu sagen hat, soll er es nicht über Mohn/Bertelsmann und den Stern tun, sondern in dem Parteivorstand in dem er Mitglied ist, abstimmen lassen. Notfalls muss er einfach den Vorstand verlassen, wenn der sich schon komplett verkauft hat.
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