Und dann war da noch Hasenzähnchen Andreas Krautscheid (CDU)
Eigentlich wollte der Autor aus gesundheitlichen Gründen noch ein paar Tage kürzer treten, aber Hasenzähnchen Andreas Krautscheid von der CDU braucht einfach eine schnelle Replik auf seinen geistigen Durchfall. Das Hasenzähnchen gilt in allen Medien als designierter neues Generalsekret der CDU in NRW. Das liegt aber nur daran, dass niemand mehr so schwierige Worte die Designation versteht. Denn Krautscheid wurde nicht gewählt sondern nur vom Ministerpräsidenten und den CDU Oberen in NRW aus dem Hut gezaubert um Hendrik Wüst abzulösen, der gehen musste, weil der seinen Ministerpräsidenten Rüttgers als Polithure auf den Strich schickte und Rüttgers nicht zugeben wollte, dass er gerne eine Hure ist. Dabei scheint das bei der CDU ja üblich zu sein. Selbst Tillich aus Sachsen geht da auf den Strich und Angela Merkel macht dem Ackermann die Kellnerin und vielleicht auch die Tänzerin an der Stange.
Dass die CDU verkommen ist bis ins Mark ist nun wirklich kein Geheimnis mehr. Umso verwunderlicher ist es, wenn sich Krautscheid darüber aufregt, dass die Ruhrbarone auf ihrem Blog und andere immer wieder interne E-Mails oder Teile davon, aus dem CDU Sumpf veröffentlichen. Würde seine Partei nicht so betrügerisch sein, müsste er sich nicht fürchten. Aber da er die Korruption und die Lügen und Betrügereien in seiner Partei nicht bekämpfen kann, bekämpft er den Journalismus und die Blogs. ["Und dann war da noch Hasenzähnchen Andreas Krautscheid (CDU)" mehr »]
Schäuble, Bundeswehr, RAF - Weder Bildung noch Freiheit
In psychologischen Spielchen müssen ja oft Wortassoziationen gebildet werden. Zu Wolfgang Schäuble dürfte wohl am häufigsten das Wort Angst genannt werden, gefolgt von Überwachung, Terror und Diktatur. Das ist nicht zufällig. Würde man die Artikel untersuchen in denen über Schäuble berichtet wird, wäre schnell klar, dass es kaum eine Berichterstattung außerhalb dieser Wortpaare gibt. Deshalb ist Schäuble sogar bei den Anhängern seiner Politik mit diesen Wortpaaren verortet.
Dies ist zum einen eine Chance für die Schäuble Diktatur, weil er einfach durch sein ständiges Auftreten mit den immer gleichen Lügen von Bedrohung und Gefahr ein Klima der Angst aufrecht erhält, das von immer mehr Leuten als ständige Last empfunden wird und deshalb wie ein steter Tropfen jeden Stein höhlen soll. Die Dauerbelästigung mit seinem Terrorgefasel ist nicht Zufall sondern Methode. ["Schäuble, Bundeswehr, RAF - Weder Bildung noch Freiheit" mehr »]
CFDs der heißeste Tipp der Börsengauner
In Großbritannien spekulieren schon Millionen mit Contracts for Difference (CFDs), die in Deutschland als Differenzkontrakte bezeichnet werden. In Deutschland ist dieses Geschäft im Moment noch eher gering, aber schon kommen aus allen möglichen Ecken zweifelhafte Börsengurus und Berater, die den Menschen fast unentgeldlich dabei helfen wollen, riesige Gewinne einzufahren. Es gibt sogar schon Banken die für derartige Geschäfte auch noch Kredite bereitstellen, wenn den Zinssatz und Sicherheiten stimmen und somit bei der Verführung helfen.
Das ganze Geschäft mit den Differenzkontrakten spielt sich außerhalb der Börsen ab und wird durch Broker abgewickelt. Meist arbeiten die Einflüsterer genau für diese Broker und sollen die Kundschaft anlocken. Dabei geht es im Grundsatz nur um eine Wette, ob der Kurs einer Aktie, eines Indexes oder die Preisentwicklung bei Zinsen und Rohstoffen steigt oder fällt. Dabei wettet der Kunde gegen den Broker. ["CFDs der heißeste Tipp der Börsengauner" mehr »]
Aufstand der Zwergstalinisten
Henning Böke ist ein Bewahrer alter und veralterter Gedanken und Meinungen. Ähnlich wie ein Priester hält er alle Veränderungen für Teufelswerk und hält sich krampfhaft an den geschriebenen Gedanken der Vorväter fest. Normalerweise haben solche Leute ein schweres und erfolgloses Leben. Den Leben bedeutet Anpassung, Weiterentwicklung und eben Evolution. Henning Böke hat einen Freund. Dieser Freund heißt Dietmar Koschmieder und ist Geschäftsführer der "Jungen Welt".
Dietmar Koschmieder hatte sich gegen den Willen der Mehrheit der Mitarbeiter in der "Jungen Welt" an die Macht geputscht, was eine Besetzung der Redaktionsräume zur Folge hat. Am Ende blieb er mit drei Getreuen zurück, die er aber im Laufe der Zeit auch verlor. Auch er ist ein eifriger Bewahrer und wohl deshalb ein Freund von Böke. Zusammen sind sie eifrig bemüht, die reine Lehre und nichts als die reine Lehre zu verteidigen. ["Aufstand der Zwergstalinisten" mehr »]
*hust* Nein, nein - Alles nur verschwörerische Propaganda [Video]
Oder vielleicht doch nicht?
Nun, da stellen wir uns mal janz dumm, nä. Schauen wir doch mal was Wikipedia sagt..
Aber, der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge - vorzugsweise Berge von regierungspolitischen Lügen.
Von einem der auszog um Millionär zu werden
Kennen sie die Männer und Frauen mit umgehängtem Mikro, die ständig an den Eingängen der Kaufhäuser lauern und von der tollsten Bratpfanne aller Zeiten, über Staubsaugerbürsten bis zum Gurkenhobel alles so enthusiastisch wie möglich verkaufen. Diese Prediger eines Konsums des Nonsens. Sie alle wollen reich werden und bleiben doch ständig nur Getriebene.
Markus Frick war ein angeblicher Börsenguru. Die Erfolgsgeschichte schlechthin. Bei N24 pries er sich selbst und seine Erfahrung an, er war enthusiastisch. Dabei war mit 22 Jahren schon Bäckermeister und wie er selbst auf seiner Website schildert, aus eher einfachen Verhältnissen. Aber er hat etwas aus sich gemacht, zumindest wenn man seiner Selbstdarstellung glaubt. ["Von einem der auszog um Millionär zu werden" mehr »]
Michael Wolffsohn erklärt die Bewohner Ostdeutschlands zur Unterschicht
Eigentlich sollte ich nicht über Michael Wolffsohn schreiben, weil ich mit dem gerade noch in einem Prozess wegen angeblicher Beleidigung feststecke. Tatsächlich hatte ich seine seltsame Analyse bereits einmal weggeklickt, aber da kam sie über Twitter noch einmal und ich konnte nicht mehr widerstehen. Zuerst kam sie nur auf die Halde aber jetzt ist Zeit mit dem Herrn Professor abzurechnen.
Tatsächlich stammen circa 35 Prozent der Bundeswehrangehörigen aus den neuen Ländern. Deren Anteil beträgt aber nur etwa 20 Prozent der Bundesbürger. Dieses Faktum untermauert die These, dass die Bundeswehr auf dem Weg ist, eine Unterschichtenarmee zu werden.
Mangels Jobalternativen und weniger aus innerer Überzeugung dient die Bundeswehr den beruflich dienenden Ostdeutschen oder auch Arbeit suchenden Westdeutschen als Ein- und Aufstiegskanal. Das ist legitim, es widerspricht jedoch soziologisch dem Geist einer echten „Volksarmee“, die dadurch zur Volksteilarmee schrumpft. Psychologisch ist zu bedenken, dass der Beruf des Soldaten eher Berufung als Beruf sein sollte, gerade weil – und wenn – er lebensgefährlich ist. Und lebensgefährlich ist das Berufsleben in der neuen Bundeswehr, die international militärisch interveniert.?
["Michael Wolffsohn erklärt die Bewohner Ostdeutschlands zur ... »]
Heribert Prantl: Zeitungen sind systemrelevant
Heribert Prantl hat hat in den Blätter für deutsche und internationale Politik
einen sehr guten Artikel zum Thema "Jounalismus zwischen Morgen und Grauen" geschrieben und dabei auch die Beziehung zwischen Internet, Blogs, Foren und dem Journalismus sehr klug geklärt. Zunächst rechnet er aber mit der Verlegerzunft und seinen jammernden Kollegen ab.
Ich will keine Solidaritätsabgabe für die Presse, keine Staatsbürgschaft, kein Hilfspaket und keinen Notgroschen. Den Zeitungen fehlt es gerade noch, dass es bei ihnen zugeht wie beim ZDF – dass also die politischen Parteien glauben, sie könnten sich nicht nur den Chefredakteur beim ZDF, sondern auch noch den bei der „taz“ aussuchen. Ich will aber vor allem deswegen keine Staatsbürgerschaft, kein staatliches Hilfspaket und keinen Notgroschen für die Zeitungen, weil ich die Not der Zeitungen, über die allenthalben geklagt wird, so nicht sehe. Ich sehe eher einen merkwürdigen journalistischen Dekadentismus, der eine Mischung ist aus Melancholie, Leichtlebigkeit, Weltschmerz und vermeintlicher Ohnmacht gegenüber Anzeigenschwund und Internet, gegenüber dem Stand und dem angeblich unaufhaltsamen Gang der Dinge. Die angebliche Not, die angebliche Existenzkrise, ja Todesnähe der Zeitungen oder gleich gar des professionellen Journalismus, das alles gehört zu den Hysterien, die im Journalismus noch besser gedeihen als anderswo. Der Kikeriki-Journalismus, die aufgeregte Kräherei, die seit einiger Zeit unsere politische Publizistik prägt, kräht nun das eigene Ende herbei. Man schreibt sich sein eigenes fin de siècle. Man schreibt sein eigenes Produkt schlecht, so lange, bis es alle glauben ...["Heribert Prantl: Zeitungen sind systemrelevant" mehr »]
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Es ist ja bitteschön nicht so, dass die Zeitungen in Deutschland rote Zahlen schreiben, es ist nicht so, dass sie seit Jahren in der Verlustzone drucken. Sie machen nur nicht mehr so hohe Gewinne wie zuvor. Das kommt in den besten Unternehmen vor, auch in den Unternehmen, für die es kein spezielles Grundrecht gibt. Die Verlage nutzen aber die angebliche Not für überzogene Notwehr. Viele der sogenannten Restrukturierungsmaßnahmen und Kündigungswellen in deutschen Medienhäusern sind Putativnotwehrexzesse – die zugleich, und das ist das wirklich Tragische, die Basis für künftiges Gedeihen der Presseunternehmen gefährden.
Die deutschen Zeitungen brauchen kein Staatsgeld. Sie brauchen aber Journalisten und Verleger, die ihre Arbeit ordentlich machen. Sie brauchen Journalisten, die neugierig, unbequem, urteilskräftig, selbstkritisch und integer sind. Sie brauchen Verleger, die einen solchen Journalismus schätzen, die also von ihren Zeitungen mehr wollen als Geld, die stolz sind darauf, dass sie Verleger sind; und denen dieser Stolz mehr bedeutet als ein oder zwei Prozent mehr Gewinn.
Journalismus ohne Freiheit
Rudolf Stumberger fasst bei Heise in einem sehr lesenswerten Artikel die Ergebnisse einer Studie von Prof. Dr. Bernd Blöbaum zusammen, die dieser zusammen mit anderen, im Institut für Kommunikationswissenschaft an der Uni Münster erstellt hat.
Wichtig ist, das bei dieser Studie zum ersten Mal ein breites Forschungskonzept mit vielen Journalisten (15 Nachrichtenredaktionen) und über einen längeren Zeitraum (16 Jahre) zum Einsatz kam. Deshalb kann und darf es im Zusammenhang mit der Studie "Wandel bei aktuellen Massenmedien: Journalismus in veränderten Medienkontexten"nicht auf ein einfaches Journalistenbashing zulaufen. Auch wenn manches Bloggerherz dies schon aus Rachegründen gerne möchte. Die Ergebnisse der Studie sind erschreckend und gehen alle etwas an. ["Journalismus ohne Freiheit" mehr »]
Informationsfreiheitsverständnis

[ARD verlinkt] (c) GEZ.de
GEZ-Gebühren - rechtliche Grundlage = Rundfunkgebührenstaatsvertrag | Einnahmen 2008 = 7,26 Mrd. Euro
(Quelle)
Internet: Paid Content - rechtliche Grundlage = ? | Einnahmen 2008 = ?
[Wikipedia verlinkt]
Stopp! Vorfahrt gewähren!
Informationsfreiheit bedeutet, dass alle Interessierten grundsätzlich ohne Begründung Zugang zu allen Informationen haben, die bei öffentlichen Stellen vorhanden sind. Durch diese Transparenz werden die Möglichkeiten einer politischen und gesellschaftlichen Mitgestaltung sowie der bürgerschaftlichen Kontrolle staatlichen Handelns erheblich gestärkt. Unterlagen, die schutzbedürftige personenbezogene Daten, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse oder geheimhaltungsbedürftige öffentliche Informationen beinhalten, sind von dem Recht auf Informationszugang ausgenommen. (Quelle)
Grundsätzlich! Der Grundsatz beinhaltet nicht die Erhebung von Gebühren zum abrufen von Informationen, oder sehe ich das grundgesetzrechtlich falsch?
Versuch der Monopolstellung des politischen Marktradikalismus
Medien passen sich an. Freiwillig oder gedrängt. Es wird über die guten Seiten des Regimes und über Deutschlands wiedererlangtes Selbstwertgefühl und Ansehen in der Welt berichtet. Von der Politik behauptete außen-, militär und sicherheitspolitische Aspekte werden kontinuierlich wiederholt um sie im Ergebnis zum Erfolg zu bringen. Das Ergebnis lautet: Bringe die Bevölkerung dazu zu glauben, der politisch gewählte Weg sei richtig, damit man unbehelligt mit dem fortführen kann was u.U. auch grundgesetzwidrig ist.
Ehre sei Gott in der Höhe und den Menschen ein Wohlgefallen
Ständige Lobhudeleien verstärken die Aussagen. Lobeshymnen auf die Umsicht der jeweiligen Parteiaussagen in sozial- und wirtschaftspolitischen Fragen, Lobpreisungen der regierungsstaatlichen Fürsorge bei der Lebensgestaltung der BürgerInnen trotz anhaltender und kritischer Bedenken oder Widerlegungen. Das Ergebnis lautet: Instrumentalisierung propagandistischer Ziele zur Umsetzung von Gesetzesänderungen zum wirtschaftspolitschen Nutzen.
["Versuch der Monopolstellung des politischen Marktradikalismus" mehr »]
Heribert Prantl wäscht Schäuble reiner als rein
Oh wie groß muss die Not in der CDU/CSU wohl sein. Schreiber ist wieder in Deutschland und jeder Kommentator beeilt sich zu versichern, dass dies im Wahlkampf keine Rolle spielen wird und hat damit wohl auch recht. Aber warum muss das so betont werden? Prantl gibt uns in der Süddeutschen wohl ungewollt eine Antwort, wenn er uns eindrücklich die Unschuld von Wolfgang Schäuble schildert:
Wolfgang Schäuble hat mit Karlheinz Schreiber nichts zu tun. Er hat nichts zu tun mit den Straftaten, die diesem Mann vorgeworfen werden. Er hat nichts, gar nichts zu tun mit den Steuerhinterziehungen und den Betrügereien des Angeklagten.
Daher wurde Schäuble von der Staatsanwaltschaft in Augsburg, die den kriminellen Machenschaften Schreibers mit akribischer Nachhaltigkeit nachgeht, nicht als Zeuge gehört, und er ist auch für den Prozess nicht benannt. Wie gesagt, Schäuble hat ja mit alledem nichts zu tun.
["Heribert Prantl wäscht Schäuble reiner als rein" mehr »]
Schimpfwörterreform, Medienregulierung und Spiele zur Inneren Sicherheit
Deutschland muß auch im Internet verteidigt werden. So könnte man es kurz und verständlich formuliert auf den Punkt bringen. Goethe würde sich darüber freuen.
Heise.de schreibt:
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) will sich für eine Verschärfung der Gesetze in Richtung auf Zugangssperren im Internet einsetzen, wenn Internet Service Provider (ISP) nicht freiwillig "unzulässige und jugendgefährdende Inhalte" sperren. Das stellte die für den Jugendmedienschutz im Rundfunk und Internet zuständige Kommission in ihrem heute veröffentlichten Tätigkeitsbericht (PDF-Datei) für die Jahre 2007 und 2008 fest. Spätestens zum Frühjahr kommenden Jahres wird mit der Vorlage des Neuentwurfs für den auslaufenden Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) gerechnet. Darin ließe sich etwa die Möglichkeit schaffen, dass die Behörde die Provider direkt in die Pflicht nimmt, ohne zuerst den eigentlichen Inhalteanbieter abzumahnen. Weitere Themen, denen sich die KJM künftig besonders intensiv widmen will, sind Online-Spiele, Chats und Casting-Shows.
Lesen Sie den kompletten Artikel auf: Heise.de
Weltwirtschaftskrise - und die Zeit sprach es werde Licht
In der Zeit verkündet Josef Joffe das Ende der Krise. Das ist nicht weiter tragisch, weil Joffe schon seit einiger Zeit den Kontakt zur Realität vollständig verloren hat und im besten Fall ist es eine gute Wahlwerbung für die CDU.
Lustig ist allerdings, dass er, oder jemand der ihn nicht sonderlich leiden kann, eine Bildstrecke in den Bericht eingebunden hat, die Grafiken zeigt, mit denen der Wirtschaftshistoriker Kevin O’Rourke (Trinity College, Dublin) und der Makroökonom Barry Eichengreen (University of California, Berkeley) die jetzige Weltwirtschaftskrise mit der von 1929 vergleichen und zu verblüffenden Übereinstimmungen kommen. ["Weltwirtschaftskrise - und die Zeit sprach es werde Licht" mehr »]
Net News Global - Die Zensur des Daniel Neun
Seit vorgestern Abend ist Duckhome auf Net News Global gesperrt. Das hat mich ehrlich gesagt, nicht sonderlich überrascht. Man könnte sagen, dass es vielleicht sogar eine komische Art der Ehrerbietung ist, wenn man zusammen mit Spiegel-online und "Der Westen" gesperrt ist. Allerdings muss man trotzdem irgendwie damit umgehen.
["Net News Global - Die Zensur des Daniel Neun" mehr »]
Mal kurz zur Weltsicht von Ronnie Grob, Roger Köppel und René Lüchinger
Ronnie Grob, den ich schon mehrmals weit in rechten Gefilden erwischt habe und der dennoch so tut, als sei er Blogger und einer modernen Welt gegenüber aufgeschlossen, hat mal wieder ein Meisterstück abgeliefert.
Frank A. Meyer verharmlost Rechtsradikale und Sekten["Mal kurz zur Weltsicht von Ronnie Grob, Roger Köppel und René ... »]
Frank A. Meyer, “ein Journalist, mittlerweile pensioniert, der in Berlin lebt” (Zitat Christian Unger), antwortet Marc Walder in einem Interview im Magazin des Sonntagsblicks vom 26. Juli 2009 auf eine Frage zu einem Titel der Zeitschrift Weltwoche:
Sie zitieren allen Ernstes ein rechtsradikales Sektenblatt?
Man kann ja zur Weltwoche stehen, wie man will, aber wer eine Zeitschrift, die weder mit Rechtsradikalen noch mit Sekten etwas am Hut hat, so bezeichnet, der muss sich vorwerfen lassen, damit die wahren Probleme, die Rechtsradikale und Sekten darstellen, zu verharmlosen.
Die Gratis-Kultur des Internets und Konkens feuchte Träume
Der Bundesvorsitzende des Deutsche Journalisten-Verbandes, Michael Konken ist bekannterweise kein Freund des Internets und hält kritischen Bürgerjournalismus für verbotenes Tun. Er möchte für seine Journalisten die Meinungs- und Deutungshoheit festschreiben.
Dafür würde er sich mit jedem verbünden. Im Moment bellt er gerade Google an und fordert vehement:
Der Gesetzgeber muss einerseits der Gratis-Kultur des Internets zu Gunsten der Urheber einen wirksamen Riegel vorschieben und andererseits die Befugnisse des Bundeskartellamtes so ausweiten, dass die Behörde Meinungsmonopole im Internet verhindern kann.["Die Gratis-Kultur des Internets und Konkens feuchte Träume" mehr »]
Broders stalinistische Sekte
Broder und seine "Achse des Guten" sind eigentlich schon lange kein Thema mehr. Broder hat sich im stumpfen Eigensinn eines alten Mannes mit Kräften eingelassen, die nicht nur islamophob, rassistisch und natürlich im Endeffekt auch antisemitsch sind und merkt dabei gar nicht mehr mit wem er kämpft. Dabei geht es ihm vor allem darum, jede auch noch so menschenfeindliche und völkerrechtswidrige Handlung Israels schon im Vorfeld zu verteidigen.
Für Broder ist einfach alles, was nicht jede Handlung Israels und der USA gut heißt, automatisch antisemitisch. Er beansprucht für sich die Deutungshoheit über diesen Begriff und verkehrt ihn dadurch in sein Gegenteil. Tatsächlich relativiert Broder mit seiner Haltung nicht nur den Antisemitismus sondern auch den Holocaust. ["Broders stalinistische Sekte" mehr »]
Das böse Internet - Burda, Zeitungsverleger und Vodafone
Das bisschen Internet, sagten sich Burda, d ei Zeitungsverleger und Vodafone, das machen wir doch mit links. Und so öffneten sie Kisten mit ihren Weisheiten aus allter Zeit, schoben die Mottenkugeln beiseite und zerrten die zerfressenen Weisheiten hervor, die natürlich prompt rissen und dann auch noch falsch wieder zusammengesetzt wurden. Vodafone holte sich sogar echte Flachleute, die Herren von Scholz und Friends, die dem alten Ramsch sogar noch neue Farben und ein paar Buzzworte verpassten.
Glücklich standen sie nun all da. Burda wollte, das Google ihn für das bezahlt, was seine Leute aus den Agenturmeldungen und mittlerweile auch aus den Blogs abgeschrieben haben. Zusammen mit Zeitungsverlegern fordert er zusätzlich, dass keine Mehrwertsteuer mehr auf die Blättchen erhoben werden sollen, die ja sowieso keinen Wert, geschweige denn einen Mehrwert haben. ["Das böse Internet - Burda, Zeitungsverleger und Vodafone" mehr »]
inter arma silent lege - Unter den Waffen schweigt das Gesetz
Wir befinden uns in Afghanistan zwar offiziell nicht im Krieg, aber für die Taten die in diesem Nichtkrieg gelobt werden sollen, gibt es ja schließlich auch nicht das Eiserne Kreuz sondern nur das eher popelige Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit, das nur zufällig dem Eisernen Kreuz so ähnlich sieht.
["inter arma silent lege - Unter den Waffen schweigt das Gesetz" mehr »]
taz vobiscum
Die Zeiten in denen die taz unter dem Arm das Markenzeichen des Linksintellektuellen in Deutschland war, ist schon lange vorbei. Die taz ist schon lange nicht mehr mit ihren Altlesern. Spätestens als Bascha Mika vor 11 unendlich langen Jahren die Chefredaktion übernahm, wurde klar, dass die taz zu einem Systemblättchen gemacht werden sollte, dass nicht mehr durch Intellekt sondern Verkaufbarkeit ausgezeichnet sein sollte.
Das mit der Verkaufbarkeit hat nicht so gut geklappt, aber den Intellekt und die Fähigkeit zu intelligenter Systemkritik hat Bascha Mika gründlich entfernt. Wenn Bascha Mika nun die taz verlässt, wird sicher niemand der die alte, manchmal auch chaotische, aber immer ehrliche taz kannte, ihr auch nur eine Träne nachweinen. An vielen Stellen raunt es leise. "Geh, geh mit Gott, aber bitte flott" ["taz vobiscum" mehr »]
Die öffentlich Unrechten
Knapp 8 Milliarden Euro sammeln die Gebührenerpresser von Privatleuten und Firmen ein, um der Politik und dem Großkapital über den Verblödungsstrahler möglichst viel Propagandaquatsch aufzunötigen. Neben offensichtlicher Schleichwerbung, bewusster Betrug über falsch zusammengeschnitte Interviews werden diese Gebühren im wesentlichen dazu benutzt, die Menschen mit Gottschalks Müll und der Unwahrheit zu füttern.
Augenscheinlich reicht das, den Beschäftigten der öffentlich Unrechten aber immer noch nicht aus. Mit tollen Werbeverträgen wie die Kerners und Beckmanns benutzen sie ihre vom Gebührenzahler bezahlte Reputation, um für gutes Geld Werbung zu machen oder um bei Festreden zusätzliche Einnahmen zu scheffeln wie das Tom Buhrow, Petra Gerster, Laura Dünnwald, Patricia Schäfer oder Anne Gesthuysen und andere machen. ["Die öffentlich Unrechten" mehr »]
Aufgelesen 176
● Verarschung per Definition: Iran
● Wie die Medien die Berichterstattung über den Iran fälschen
● Überwachung von Blogs und SMS
● Mehr als 2 Quellen sind gefährlich
● Entwurf zur Änderung des Gesetzes über die Öffentliche Sicherheit und Ordnung
● Wollte Maria sich selbst vor der Öffentlichkeit schützen?
● Netanyahu hat in seiner Grundsatzrede gelogen
["Aufgelesen 176" mehr »]
Medien wollen Blut säen?
Von urs1798 am 16. Juni 2009 auf urs1798.wordpress
Wenn ich mir so die Berichterstattung in den westlichen und amerikanischen Medien ansehe, habe ich das ungute Gefühl von Brandstiftung. Wollen wir Blut sehen im Iran und schüren die Protest kräftig an? Twitter und die amerikanischen Partner helfen fleissig mit, Emotionen hochkochen zu lassen. Die Netze im Iran werden bewusst gestört um Berichte zu verhindern? Kein Handyverkehr möglich? Ich nenne es eher Überlastung, oder muss ich jetzt davon ausgehen, dass an Silvester in Berlin das Telefonnetz ebenfalls mutwillig abgeschaltet war? Oder warum konnte ich Menschen nicht erreichen, weder mit SMS oder sonstwie?
Haben sich die 400 Millionen Dollar der Amis im Iran nun doch gelohnt, Wahlkampfhilfe oder grüne Revolution? Nein, Obama mischt sich nicht in die ” Inneren Angelegenheiten”im Iran ein, dafür gibt es die willfährigen Massenmedien, die ganz auf Kurs laufen. Ich habe die detalierten Wahlergebnisse dort nirgends gefunden, sie sind doch bekannt? Absicht oder ein Versehen? Es wird von Wahlbetrug gesprochen, eine Überprüfung nicht abgewartet und fleissig mit der Kampagne gegen Präsident Mahmoud Ahmadinejad, Front gemacht. Der vom Westen und Amerika bestimmte Kandidat muß her, um welchen Preis auch immer? Das soll der Wille des iranischen Volks sein? Den Wählerstimmen zum Trotz?
Lesen Sie den kompletten Artikel auf: urs1798.wordpress
Dumm, dümmer, FDP
"si tacuisses, philosophus mansisses" Wenn du geschwiegen hättest, wärest du ein Philosoph geblieben, sagt eine der Figuren in dem Werk von Anicius Manlius Severinus Boëthius "Trost der Philosophie". Nun ist Guido Westerwelles Spaßpartei so gar nicht in der Gefahr als Partei der Philosophen angesehen zu werden. Sie outet sich da viel lieber als Partei der Dummschwätzer und Quatschköpfe.
Einen besonderen Beleg für die Intelligenz der FDP liefert folgende Pressemitteilung zur Europawahl:
Laut einer Analyse von „Wahlradar“ hat Silvana Koch-Mehrin, FDP-Spitzenkandidatin zur Europawahl, auch im Internet abgesahnt. In der Analyse wurde zwischen Mai und Juni gezielt nach Online-Beiträgen über sechs Europapolitiker aus Deutschland gesucht und anschließend ausgewertet. Weit vor den Kollegen landete Koch-Mehrin. Mit 44 Prozent dominierte sie die Berichterstattung im Internet vor der Europawahl.["Dumm, dümmer, FDP" mehr »]


















