- Westerwelles geistig politische Verblödung
- Westerwelle (FDP): "Die wütenden Reaktionen zeigen doch, dass ich Recht habe"
- Wie sich alle mit Hartz IV verrechnen
- Selbstversorge statt Abhängigkeit: Eine Hartz4-Empfängerin geht ihren eigenen Weg
- SEK-Elitepolizisten dürfen mit Pfefferkugeln auf Demonstranten feuern
- Vernetzte unbemannte Drohnen spielen eine tragende Rolle im EU-Überwachungsprojekt INDECT
- BKK Gesundheit räumt Datenpanne ein
- Röslers Kopfpauschale droht Steuer-GAU
- Von wegen Aufschwung: Die deutsche Wirtschaft bleibt tief im Krisental
- Telekom: Observationen und Durchsuchungen schon bei geringsten Anlässen
- Hessische CDU gab "Freie Fahrt" für Steuerkriminelle
- BILD meint: Softdrinks erhöhen Krebs-Risiko um 87 Prozent
- Afghanistan-Krieg heißt jetzt "bewaffneter Konflikt"
["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-12" mehr »]
Ramsteinappell - Frieden muss möglich sein
Viele mögen sich Gedanken machen, in diesen Tagen, wie es weitergehen wird.
Frieden, dass ist ganz sicher, ist unter den gegebenen Umständen bald ein Fremdwort. An manchen Tagen scheint es, dass die Gesellschaftsteilnehmer in dieser Republik zu sehr mit sich selbst und ihrem Leben beschäftigt sind. Die einen verharren in ihrem Erlebnishunger nach immer
- mehr Konsum
- mehr Spaß
- mehr Spektakel
Ramsteinappell - Frieden muss möglich sein ["Ramsteinappell - Frieden muss möglich sein " mehr »]
Frieden, dass ist ganz sicher, ist unter den gegebenen Umständen bald ein Fremdwort. An manchen Tagen scheint es, dass die Gesellschaftsteilnehmer in dieser Republik zu sehr mit sich selbst und ihrem Leben beschäftigt sind. Die einen verharren in ihrem Erlebnishunger nach immer
- mehr Konsum
- mehr Spaß
- mehr Spektakel
Ramsteinappell - Frieden muss möglich sein ["Ramsteinappell - Frieden muss möglich sein " mehr »]
Der Gestank der verbrannten Leichen...
…im Keller der Bundesregierung lässt sich nun beileibe nicht mehr vertuschen. Da hilft auch das verzweifelte Überduften mit einem Ministerrücktritt und den Rauswürfen eines Staatssekretärs und eines Generals nicht viel. Wobei die Umstände, unter denen die Köpfe der letzteren Beiden rollten, auch eher stinken denn parfümieren.
["Der Gestank der verbrannten Leichen..." mehr »]
Woher kam der Irakkrieg?
Endlich haben sie die Quelle gefunden. Gemeint ist hier nicht die Quelle der Weisheit. Es geht um die Quelle des Krieges. Genauer gesagt um die, aus der seinerzeit jene “brisanten” Informationen sprudelten, die als Begründung für den Beginn des Irakkrieges im Jahre 2003 herhalten mussten.
["Woher kam der Irakkrieg?" mehr »]
Versager auf ganzer Linie - Millionen Tote für Nichts
Unabhängigkeit. Was ist Unabhängigkeit?
Unabhängigkeit bedingt die Autarkie. Selbstständig Ressourcen verwalten, zu nutzen, oder auch herstellen. Autark zu sein ist sich mit den selbstständig erwirtschafteten Ressourcen zufrieden zu geben die man notwendigerweise zum überleben braucht. Unabhängig von Ressourcen anderer Staaten, Länder und Kontinente. Unabhängigkeit, Autarkie, schließt den Handel mit anderen Ländern nicht aus -solange wie er gerecht stattfindet und nicht erzwungen wird -solange wie man keine Bündnisse und Übereinkommen abschließt die andere in einen Nachteil geraten lassen.
["Versager auf ganzer Linie - Millionen Tote für Nichts" mehr »]
Westerwelle gibt Karsai die Ehre
"Westerwelle gibt Karsai die Ehre", so titelte gestern die Zeit. Nun ist ein Besuch von Guido Westerwelle für viele Menschen wohl eher ein Affront, als eine Ehre, aber in Sachen Karsai setzt Westerwelle genau die falschen Zeichen. Aber das ist ja typisch für Guido Westerwelle.
Karsai hat die Wahlen gefälscht oder fälschen lassen. Das es nicht zu einer Stichwahl gekommen ist, dürfte us-amerikanischen Interventionen zu verdanken sein, die schon lange geplant haben mehr auf die Zusammenarbeit mit den Warlords zu setzen. Abdullah Abdullah wie auch Raschid Dostum könnten dann wieder ihre lokalen Fürstentümer errichten. ["Westerwelle gibt Karsai die Ehre" mehr »]
Frau Steinbach ist keine Vertriebene sondern eine Lügnerin
Als Erika Steinbach am 25. Juli 1943 in Rahmel geboren wurde, war das Gebiet von Hitlerdeutschland im Rahmen des verbrecherischen Angriffs auf Polen okkupiert worden, waren die deutschen Truppen dort nichts anderes als Besatzungstruppen, denen eine fast endlose Reihe von Kriegsverbrechen anzulasten ist. Ob der Vater der Steinbach, Feldwebel der Luftwaffe Wilhelm Karl Hermann, der 1941 nach Rahmel in Danzig-Westpreußen beordert wurde und sich dort bis Januar 1944 aufhielt, an Kriegsverbrechen beteiligt war, ist nicht überliefert. Auf jeden Fall war er ein Besatzungssoldat und hielt sich illegitim in Rahmel auf.
Dass Erika Steinbachs Mutter ihm 1943 nach Rahmel folgte, kann ein Ausdruck der Liebe, aber auch ein Stück Landnahme gewesen sein. Die reichsdeutschen Arier sollten ja Wehrburgen des Ariertums bilden inmitten der minderwertigen Rassen. Die hatten damals schon ein ziemliches Ding am Kopf, wenn man sich die Chefarier Hitler, Göbbels und Göring so ansah. Eine ziemlich mickrige Gesellschaft. Aber nehmen wir an, dass Erika Hermann (geb. Grote) ihrem Mann aus Liebe folgte. Man soll ja immer das Gute annehmen, auch wenn die Entwicklung der kleinen Erika sehr dagegen spricht. ["Frau Steinbach ist keine Vertriebene sondern eine Lügnerin" mehr »]
Im Sumpf
Von Frank Benedikt – Auto-Anthropophag
Nachdem im Dezember wieder einmal die Verlängerung des Bundeswehrmandats in Afghanistan zur Diskussion ansteht, oder besser: durchgewinkt werden wird, ist es wohl an der Zeit, sich im Jahre Acht nach der deutschen Beteiligung am ISAF-Einsatz einmal mehr vor Augen zu führen, was „dort hinten am Hindukusch“ eigentlich vor sich geht. Ist dies wirklich ein „Stabilisierungseinsatz“ im Sinne von „Nation Building“ oder erleben wir hier eine klassische Eskalation? ["Im Sumpf" mehr »]
Der Krieg in Afghanistan frisst die Demokratie in Deutschland
Bundeswehroberst Georg Klein hat in Afghanistan offensichtlich Mist gebaut, als er den Angriff auf zwei gekaperte Tankzüge befahl und 142 Menschen, im wesentlichen Zivilisten, töten ließ. Dass haben bisher so ziemlich alle bis auf den neuen Verteidigungsminister Guttenberg kapiert. Die Folge ist, das es nach deutschen Gesetzen eine Ermittlung durch die zuständige Staatsanwaltschaft gibt, die auch Anklage erheben kann.
Bisher war das unproblematisch, da sich deutsche Soldaten im wesentlichen an ihrem Standort / Kaserne in Deutschland aufhielten und damit automatisch die dortige Staatsanwaltschaft zuständig war. Bisher wurde bei vermutlichen Straftaten von Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz einfach nach dem gleichen Prinzip verfahren und die am heimatlichen Standort zuständige Staatsanwaltschaft war zuständig. ["Der Krieg in Afghanistan frisst die Demokratie in Deutschland" mehr »]
Ein schöner Tag zum Sterben: Als Bundeswehrärztin in Afghanistan

by Amazon.de
Ich habe vergessen zu weinen, dort in diesen gewaltigen Bergen des Hindukusch. Und dann habe ich vergessen, wie man weint.
Ein Knall zerreißt die flirrende Luft auf der Jalalabad Road in Kabul. Dann Stille. Für vier junge deutsche Männer wird der Weg zurück in die Heimat zur Todesfalle. Heike Groos, Bundeswehrärztin in Afghanistan, ist eine der ersten, die die verletzten Soldaten am Ort des Selbstmordanschlags versorgt. Wie Groos sind sie im Glauben an den humanitären Charakter ihres Einsatzes an den Hindukusch gekommen. Doch was die Soldaten, was die Ärzte erwartet, ist die erbarhmungslose Realität eines Krieges. Wohin mit dem Schrecken, der Angst, dem Hass, den Bildern, die auch bleiben, wenn man der Hölle längst entkommen ist?
Ein schöner Tag zum Sterben
["Ein schöner Tag zum Sterben: Als Bundeswehrärztin in ... »]
Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt?
Reden wir zuerst einmal über die Kosten der Bankenrettung. Der Sparkassen-Präsident Heinrich Haasis dachte an eine solidarische Lösung und ist grundsätzlich für eine Börsenumsatzsteuer. Damit holte er sich sofort eine blutige Nase, weil der IWF einen mysteriösen Fond auflegen möchte, indem dann die Bürger die Schulden des Großkapitals bezahlen. Dominique Strauss-Kahn ist eben nichts anderes als ein Handlanger des Großkapitals.
Dads der Präsident des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Instituts (HWWI), Thomas Straubhaar eine Börsenumstatzsteuer ablehnt, war von Anfang an klar. Er ist nichts anderes als ein Propagandist der Neoliberalen, der den normalen Menschen nichts gönnt, aber alles den Reichen zuschanzt. Er ist Schweizer Bürger, findet aber dort keine Stelle, weil die Schweiz, Hetzer wie ihn ablehnt. Deshalb ruiniert er Deutschland. Er ist der Meinungsführer für Wirtschaftspolitik der FDP. ["Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt?" mehr »]
Pakistan besiegt die Taliban - in Afghanistan ists umgekehrt
Vor nicht ganz zwei Wochen hatte die pakistanische Armee die Taliban in Süd-Waziristan schon einmal glorreich besiegt und nach eigener Aussage aus dem Gebiet herausgeworfen. Ein wirklich großartiger Sieg. Trotzdem verwundert es nur ganz Uninformierte wenn Armeesprecher Athar Abbas nun die nächste Unterwerfung Süd-Waziristans verkündet und dort mit 60.000 Soldaten gegen 10.000 Taliban und angeblich 1500 ausländischen Extremisten kämpfen will.
Wer nur die Propaganda der Systemmedien kennt, kommt gar nicht auf die Idee die ganze Sache einmal zu hinterfragen. Alles erscheint schlüssig. Zumindest für die Leute, die Jean-Henri Dunant den Begründer des Roten Kreuzes und Ideengeber für die Genfer Konvention, mit Henry Mortimer Durand verwechseln ist dies auch völlig in Ordnung, obwohl beide wohl unterschiedlicher nicht hätten sein können. ["Pakistan besiegt die Taliban - in Afghanistan ists umgekehrt" mehr »]
Lachend einkaufen bei der Bundeswehr
Der brave Soldat Schwejk hätte sein größtes Vergnügen an dem Baudirektor Sven Hischke gehabt, der Servicebereichsleiter in der Serviceabteilung Strategischer Einkauf (SAbt E) beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) in Koblenz ist. Der gute Mann hat nämlich nachdrücklich mit an der Umwandlung des Bestellsytems der Bundeswehr mitgearbeitet.
"„Wir haben es hier mit einem Wechsel von der Depotlogistik zu einer direkten Zulieferlogistik zu tun,“" erklärt Hischke. Was sein Team entwickelt hat, ist eben in der freien Wirtschaft schon längst etabliert, für die Bundeswehr aber ein erheblicher Fortschritt.["Lachend einkaufen bei der Bundeswehr" mehr »]
Auch beim Bestellen ändert sich etwas – mit Hilfe der elektronischen Kataloge. Wer seine DVDs bei einem Internet-Versandhändler kauft, kennt die Vorgehensweise: Man gibt den entsprechenden Filmtitel in eine Suchmaske ein. Das DVD-Cover wird daraufhin angezeigt, zusätzlich gibt es eine Inhaltsangabe und Fotos.
Um den Film zu kaufen, klickt man das Feld „Zur Kasse“ an und schickt die Bestellung ab. Suchen, auswählen, bestellen – das geht alles schnell und bequem über das Internet. Bei der Bundeswehr ist das noch nicht in vollem Umfang möglich, weil die elektronischen Kataloge nur im Intranet des BWB liegen.
In ihnen können zwar Produkte gesucht und gefunden werden, nach dem Klick auf das Feld „Bestellung“ aber rauscht der Auftrag nicht durch die Datenleitung, sondern erscheint in einem vorgefertigten Formular auf dem Bildschirm. Das muss ausgedruckt und als Fax verschickt werden.
Über eine Internetverbindung wäre es einfacher, Bestellungen aufzugeben, doch "„da gibt es noch Sicherheitsprobleme“", sagt Regierungsoberamtsrat Ralf Heimes (50), Referent in der SAbt E. "„Die Bundeswehr arbeitet hier an einer entsprechenden Lösung.“"
Mit den notwendigen Freigaben und Unterschriften versehen, geht das Fax an den Vertragspartner. Die Bestellung werde rund vier Tage später ausgeliefert, so Heimes.
Das Scheitern der Operation CONDOR
Mit freundlicher Genehmigung durch den Redaktionsleiter der Zeitschrift RotFuchs, Dr. Klaus Steiniger
Ausgabe 141: USA lenkten Terrornetzwerk lateinamerikanischer Militärdiktaturen
Seit dem 11. September 2001 – so die vorherrschende allgemeine Auffassung – befindet sich die Welt in einem Krieg gegen den Terrorismus. Doch es bedurfte nicht erst der vermeintlichen 19 Attentäter und ihrer 3000 Opfer in den USA. Denn der „Kampf der Antiterroristen gegen die Terroristen“, der „Kampf des Guten gegen das Böse“, reicht weit in die Geschichte zurück. Das wird am Beispiel Lateinamerikas, welches Washington als seinen „Hinterhof“ bezeichnete, in einem jüngst erschienenen Buch nachgewiesen. Sein Titel:
„Operation CONDOR. Eine Internationale des Terrors“.
Der Autor, Oberst a. D. Klaus Eichner, Jahrgang 1939, war Analytiker in der Abteilung Gegenspionage der HVA, spezialisiert auf amerikanische Geheimdienste.
Er ist bereits manchem „RotFuchs“- Leser als Autor und Herausgeber gut bekannt. Seine neue Publikation versteht Klaus Eichner „in erster Linie als ein Buch über den Staatsterrorismus der USA und über deren Heuchelei im angeblichen Kampf gegen den internationalen Terrorismus“. CONDOR war zwar das staatliche Terrornetzwerk der Militärdiktaturen in Argentinien, Chile, Uruguay, Paraguay und Brasilien, dem sich später auch Ecuador und Peru anschlossen, doch es konnte nur durch die Billigung und Unterstützung der USA einen mörderischen Feldzug gegen alle Oppositionellen führen und grundlegende Menschenrechte verletzen. CONDOR beherrschte zwei Drittel der Bevölkerung Südamerikas und bestand offiziell von 1975 bis 1983. Sein erklärtes Ziel war die brutale Unterdrückung jeglicher Form von politischer Opposition, die gewaltsame Zurückdrängung linker Einflüsse und Ideen in dieser Region. Zur Operation CONDOR gehörten vielfältige geheimdienstliche Aufklärungs- und Unterwanderungsoperationen, intensiver Informationsaustausch zwischen den Geheimdiensten sowie militärische und paramilitärische „Sondermaßnahmen“ zur Ermordung politischer Gegner. Die Aktionen beschränkten sich nicht auf Südamerika.
["Das Scheitern der Operation CONDOR" mehr »]
Mehr Truppen für Afghanistan
Nachdem Obama etwas für Merkel in Sachen Opel getan hat, muss sich die Merkel nun revanchieren und mehr Soldaten für Afghanistan schicken. Eine Hand wäscht eben die andere und beide zusammen ein Gesicht. Aber ob diese Art der Reinwaschung wirklich hilft?
["Mehr Truppen für Afghanistan" mehr »]
Worte zur Wahl
Presseerklärung vom 21. September 2009 auf DIE.LINKE; Wählerinitiative.
Im Rahmen einer WählerInneninitiative rufen mehr als 100 Schriftsteller, Künstler, Wissenschaftler und Sportler zur Wahl der Partei DIE LINKE auf, darunter Schauspieler wie Ursula Karusseit und Mathieu Carriere, Musiker wie Barbara Thalheim und Andrej Hermlin, Olympiasieger wie Thomas Köhler, Klaus Köste und Meinhard Nehmer aber auch Rainer Ortleb, Bundesminister a.D., und Detlef von Larcher.
In dem Aufruf heißt es: "Unser Land steckt im Strudel einer tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise. Zweifel und Ängste haben die Menschen erfasst. Das Vertrauen in das System und seine Lenker ist erschüttert. Denn wo der Sachwert des Profits über den Persönlichkeitswert des Menschen regiert, müssen die Grundrechte verkommen: Die parlamentarische Demokratie wie die bürgerlichen Freiheiten, die sozialgebundene Marktwirtschaft wie das Streben nach hoher Bildung und Kultur für alle. Das Ende der Systemkonkurrenz im Osten hat die Schamgrenze der gewissenlosen Profiteure auf Null gesenkt. Sie nehmen die heutigen und kommenden Generationen für ihre Plusmacherei in Geiselhaft. Ihre politischen Geschäftsführer in den Regierungen und Parlamenten sorgen dafür, dass die Gewinne privatisiert und die Verluste der Allgemeinheit aufgebürdet werden.
["Worte zur Wahl" mehr »]
Ihr wollt mehr Patriotismus? Wir ein bisschen Ehrlichkeit und Demokratie!
Unsere Soldaten sind schon arme Würmer. In den Krieg geschickt und nun verleumnet - vom eigenen Führer. So gewinnt man keine Kriege, Herr Jung. Der dumme Wicht, der Klein - der muß jetzt der Buhmann sein. Ehrhaft ist Ihr Verhalten nicht. So lehrt uns die Geschicht... - verrat' Deine Soldaten nicht.
Zur Ehrung der Soldaten, schicken Sie die Merkel in den Garten. Sagen immer noch es sei kein Krieg. Wenn das so ist, gibts auch keinen Sieg.
Wir flogen jenseits der Grenzen mit Bomben gegen den Feind,
hoch über der spanischen Erde mit den Fliegern Italiens vereint.
Vorwärts, im Kampf sind wir nicht allein
und die Freiheit muß Ziel unseres Kampfes sein...
Ja - wir brachten den Frieden immer schon mit Bomben!
So oder so, Herr Jung: sie verlieren - es ist völlig gleich.
Sie sind eine Schand' fürs europäische Reich!
["Ihr wollt mehr Patriotismus? Wir ein bisschen Ehrlichkeit und ... »]
Deutschlandgedanke: Ist der Ruf erst einmal ruiniert..
Afghanistan ist dieser Tage mal wieder in aller Munde. Militärischer Einsatz: richtig oder falsch? Da streiten sich die Geister. Zunächst ist "Terror" eine subjektive Wahrnehmung. Leider hilft diese Erkenntnis aber in keinster Weise bei der Entscheidungsfindung ob weiterhin Militär in Afghanistan verbleiben oder besser abgezogen werden soll. Man streitet sich lieber darüber anstatt sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen was für alle Beteiligten das Beste wäre.
Mit Beteiligte meine ich aber -im Gegensatz zu den Aussagen der Regierungsvertreter aller Verbündeter -die Direktbeteiligten. Die Soldaten, die Zivilisten und deren Angehörige. Jene die dort unten im Land verharren, sich verstecken, sich schützen und beschützen müssen.
Seit vergangenem Jahr ist die Faktenlage klar, dass die eigentliche Mission -die Aufbauarbeit -in der zuvor beschlossenen Art und Weise nicht mehr möglich ist. Auf Grund der erhöhten Bekämpfung von Aufständigen müssen die Selbstschutzmaßnahmen verstärkt werden. Jene Selbstschutzmaßnahmen und die erhöhte Aktivität der Aufständigen stehen der eigentlichen Mission entgegen.
Die Schweiz hat diese Tatsache dazu gebracht ihre paar Männikens aus Afghanistan abzuziehen. Viel sinnvoller wäre der Einsatz ziviler Aufbaukräfte. Jene Organisationen, die vor Ort bereits agieren, verbuchen keinerlei Opfer. Weder auf der zivilen, noch auf der militärischen Seite. Dort wo sie sind funktioniert die Aufbauarbeit und die Menschen nehmen dies dankbar an.
Die militärische Einbringung intensiviert die Aktivitäten der Aufständigen und fordert nicht nur Todesopfer auf beiden Seiten, sondern ist dazu noch eine nicht unerheblich finanzielle Belastung. Geld welches für den Aufbau und die Strukturierung des Landes letztendlich fehlt. Der einzige Gewinner dieses Krieges ist die Rüstungsindustrie.
Es ist keine Frage der Aufrechterhaltung des Rufes von Macht. Aber: Machtgelüste mit militärischen Maßnahmen können den Ruf durchaus schädigen. Genau dies passiert, die vergangenen Tage sogar unwiderruflich für Deutschland. Denn immer mehr kristallisiert sich heraus, daß Deutschland sich an einem Angriffskrieg beteiligt hat, was es vom Grundgesetz her nicht hätte gedurft. Der Gute Wille allein, 'Aufbauarbeit' in Afghanistan zu leisten um den Ruf gegenüber Amerika aufrecht zu erhalten, reicht nicht aus. Der Wille einem Volk zur Seite zu stehen und ihm zu helfen aufrecht zu stehen, wird mit dem Tod ziviler und militärischer Opfer zu einer enttarnten Lüge.
Will Deutschland seinen Ruf weltweit wieder herstellen, muß es sich genau jetzt aus der amerikanischen Verbundenheit lösen und tatsächlich demokratische Wege gehen. Deutschland könnte so als Positivbeispiel einer wahrhaften Demokratie in die Geschichte eingehen. Deutschlands Geschichte gebietet dies sogar.
Ja, wir sind verpflichtet Menschen zu helfen, aber das funktioniert nur ohne Waffengewalt. Benutzen wir weiterhin Waffen, haben wir aus der Geschichte nichts gelernt.
In dubio contra Iran
Der Grundsatz In dubio pro reo (lateinisch für: „Im Zweifel für den Angeklagten“), kurz Zweifelssatz, ist ein schlagwortartiger Ausdruck dafür, dass im Strafprozess ein Angeklagter nicht verurteilt werden darf, wenn dem Gericht Zweifel an seiner Schuld verbleiben. Dieser Grundsatz hat bei uns sogar offiziellen Verfassungsrang.
Aber er gilt natürlich nicht für jeden. Ganz sicher gilt er nicht für den Iran, dessen Staatschef Mahmud Ahmadinedschad, ja ganz nebenbei bemerkt auch wirklich kein besonderer Charmebolzen ist und neben der theokratischen Führung auch noch die Interessen des Volkes nach mehr Freiheit bedienen muss. In diesem politischen Eiertanz stolpert er zugegebenermaßen viel zu häufig über seine eigene Wortwahl. Aber das macht ihn und den Iran nicht schuldig, wie auch der Chef der UN-Atomenergiebehörde (IAEO bzw. IAEA), Mohamed ElBaradei jetzt gegenüber dem "Bulletin of the Atomic Scientists", was er aber bereits seit Jahren beharrlich wiederholt, ausführte: ["In dubio contra Iran" mehr »]
Afghanistan - Es ist Zeit zu gehen
Oberst Georg Klein ist Militär und denkt in militärischen Kategorien, was ja auch sein Beruf ist. Oberst Georg Klein verließ sich darauf, dass die neue Maxime der Bundesregierung für Afghanistan, nämlich Angriffe als Vorfeldverteidigung wirklich gilt. Die deutschen Soldaten in Afghanistan sind nervös. Sie haben längst mitbekommen, dass die Stimmung in Afghanistan gegen Deutschland gekippt ist, was ja auch von den Geheimdiensten bestätigt wird.
Nervöse Soldaten neigen zur Überreaktion. Ob bei den geklauten Tanklastwagen in der Nähe von Kunduz und deren angeblicher Fahrt in Richtung des deutschen Stützpunktes tatsächlich Gefahr herrschte oder nicht, musste Klein entscheiden. Nach aktueller Sicht der Dinge entschied er sich dafür, die amerikanischen Bomberverbände zur Hilfe zu holten. Die kamen, sahen nicht hin und bombten alles weg. So wie sie es immer machen und wie sie den Krieg in Afghanistan immer weiter anheizen. ["Afghanistan - Es ist Zeit zu gehen" mehr »]
Sonntagsgedanke: Das ewige Spiel um die Legitimation um jeden Preis
Weltweit werden jedes Jahr Millionen Kinder und Frauen misshandelt und vergewaltigt. In den USA werden jedes Jahr 700'000 Frauen vergewaltigt oder erleiden andere Formen sexueller Gewalt; 14.8 Prozent der vergewaltigten Frauen sind jünger als 17 Jahre alt. In Frankreich wurden 1999 zwischen 50'000 und 90'000 Frauen vergewaltigt; viele der Opfer haben die Vergewaltigung nicht angezeigt. In keines dieser Länder schicken wir Soldaten um für die Rechte der Kinder und Frauen dort zu kämpfen. (Q: OMCT DATA 2003)
Es steht außer Frage; die Zahlen sind erschreckend bis demprimierend. Allerdings muß auch darauf hingewiesen werden, daß es in der Vergangenheit immer wieder zum Missbrauch dieser Tatsachen kommt. Dies hat mitunter die unterschiedlichsten Gründe. Man kann es nachvollziehen, relativieren oder für verwerflich halten -aber auch diese Tatsache gilt es als solche zu verurteilen. Insbesondere dann, wenn dadurch Menschen zu Schaden kommen -egal auf welche Weise sich dieser Schaden äußert.
Als sei das Schicksal der Kinder und Frauen nicht schon Grund genug sich für ihre Rechte stark zu machen, nein, erhebt man sich unter Missbrauch dieser Schicksale über jene Opfer hinweg und spielt den Retter in dem man gewillt ist Tausende, gar Millionen Opfer mehr in Kauf zu nehmen. Es ist legitim sich für die Rechte jener Opfer einzusetzen, jedoch nicht mit allen erdenklichen Mitteln. Das gilt sowohl für die Vergewaltigungs- und Missbrauchsopfer, als auch für jene die zum Opfer gemacht werden um Rechte anderer durchzusetzen.
Ich möchte Ihnen ein Beispiel aufzeigen, warum ich ausgerechnet dieses Thema für meinen heutigen Sonntagsgedanken gewählt habe.
["Sonntagsgedanke: Das ewige Spiel um die Legitimation um jeden ... »]
Tote für die Wirtschaft: So gehts !
Während der Mittelstand immer weiter in die Bredouille gerät, die Banken weiterhin im Pakt mit der Regierung ihr großes Geld machen, setzt ein Industriezweig -ungeachtet der Wirtschaftskrise und immer weiter steigender Arbeitslosigkeit -seine Arbeit unbeirrt fort. Steigert sogar die Produktion, sowie die Umsätze.
Ohne Sie jetzt in Panik versetzen zu wollen; das einzige was in Deutschland wirtschaftlich noch richtig gut funktioniert und gerade wieder boomt, ist die Rüstungsindustrie. Rheinmetall produziert wie am Fließband, 10% Umsatzwachstum sind für die nächsten Jahre geplant. Mit einer Bestellung von 405 Puma-Schützenpanzern im Gesamtwert von 3,1 Milliarden Euro ist dies der größte Auftrag seit dem 2. Weltkrieg. Die Diehl-Gruppe erweitert derzeit den Wehrtechnikbereich. Dort werden unter anderem Lenkraketen für Jagdflugzeuge herstellt. Bei Jenoptik ist der einzige gewinnbringende Bereich im Augenblick der Militärtechnikbereich. Boeing verzeichnet gerade einen Umsatz von 6% in der Rüstungssparte. Die Howaldtswerke-Deutsche Werft AG, Tochter von TyssenKrupp, liefert der türkischen Marine Teile zum U-Boot-Bau. Mit 37 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket werden Tornado-Kampfflugzeuge modernisiert, für 17 Millionen Euro wird der Transportpanzer Fuchs von Rheinmetall auf den neuesten Stand gebracht, für weitere Millionen aus diesem Topf soll die Bundeswehr neue Spähwagen und Maschinenpistolen erhalten.
Diese Meldungen sollten Sie zu Recht beunruhigen.
["Tote für die Wirtschaft: So gehts ! " mehr »]
Afghanistan - Doch kein weiter so?
Vor kurzem noch propagierte die Bundesaußenkanzlerin Merkel, dass die Wahl in Afghanistan einen "wichtigen Abschnitt in der Geschichte der demokratischen Entwicklung" des Landes darstelle. Dieser wichtige Abschnitt ist nun vorbei. Es gibt zwei Wahlsieger und ein ganzes verlorenes Land. Vor ein paar Wochen meinte Angela Merkel auch noch: "Es ist nicht hilfreich in einer für die deutschen Soldaten sehr schwierigen Situation, den Sinn des Einsatzes infrage zu stellen."
Das ist typisch Merkel. Wo sie nur kann vermeidet sie das Denken. Sie lässt die Dinge gerne laufen, solange sie keine anderen Befehle bekommt. Nachdenken ist für sie die schlimmste Strafe. Aber sie braucht ja gar nicht nachzudenken. US-Generalstabschef Michael Mullen sagt nach der Wahl zu Afghanistan, die Lage ist "ernst und verschlechtert sich". Ich habe das die letzten Jahre über gesagt - dass der Aufstand der Taliban besser geworden ist, ausgeklügelter in ihren Taktiken." ["Afghanistan - Doch kein weiter so?" mehr »]
Die ehemaligen Achsenmächte des Zweiten Weltkriegs bauen das Verbot von "Kriegsvorbereitungen" ab
Von Global Research, übersetzt durch Wolfgang Jung, ebenfalls publiziert auf Mein Politikblog.de und WOMblog.de
Von Rick Rozoff, Stop NATO, GLOBAL RESEARCH
Nach einer Pressemeldung vom 10. August plant die italienische Regierung, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der (italienischen) Verfassung festgeschriebene Begrenzung offensiver Militäroperationen zu modifizieren, wenn nicht sogar aufzuheben; damit würde ein seit 61 Jahren bestehendes Verbot beseitigt, das die Beteiligung an (Angriffs-)Kriegen untersagt.
Diese Nachricht erinnerte die Leser daran, dass "nach dem Zweiten Weltkrieg in der italienischen Verfassung einem (erneuten) militärischen Engagement des Landes enge Grenzen gesetzt wurden". Diese Begrenzungen will die italienische Regierung mit einem neuen Militärgesetz "speziell für Auslandseinsätze" unterlaufen; mit zweideutigen Formulierungen und Taschenspielertricks erklärt sie Auslandseinsätze zu Operationen, "die zwar nicht mehr als Friedensmissionen, aber noch nicht als Kriegshandlungen anzusehen sind". [1]
["Die ehemaligen Achsenmächte des Zweiten Weltkriegs bauen das ... »]
Sonntagsgedanke: Das Recht auf Selbsterhalt
Ist es mit meinem Gewissen vereinbar einen Menschen zu töten? Könnte ich ihn denn tatsächlich im Zeifelsfall töten? Meine Hemmschwelle ist da verdammt groß. Was muß geschehen, damit ich diese Hemmschwelle überschreite? Reicht es aus, aus Trauer so wütend zu sein um Rache nehmen zu können? Mir nicht. Würde ich töten, wenn mir jemand etwas wegnimmt? Es käme darauf an was es ist und wie schwerwiegend mich diese Wegnahme in meinem weiteren Leben beeinträchtigen würde. Erst wenn mir das Überleben kaum noch möglich erscheint -erst dann würde ich für mein eigenes Überleben töten.
Das Selbsterhaltungsrecht
In der Wikipedia lesen wir dazu: es ist "das Recht eines jeden Menschen sein Leben zu erhalten." Das Töten um des eigenen Lebens Willen wäre demnach legitim, weil ich das Recht habe mein eigenes Leben zu erhalten. Mord hingegen wird anders definiert. Oftmals aus Gelüsten heraus mit heimtückischen, grausamen oder mit gemeingefährlichen Mitteln. Aus Gelüsten wie Habgier, Neid, Hochmut oder aus Rache.
["Sonntagsgedanke: Das Recht auf Selbsterhalt" mehr »]


















