Deutsche Großbanken verweigern Griechenland den Kredit
Citibank bereitet sich schon auf eine Bankpanik vor
Konservative sind weniger intelligent als Linksliberale
Sponsoring-Affäre der CDU: Auch Sachsens CDU-Chef Stanislaw Tillich ist käuflich
Geheime Studie bringt brisante Details zu den Kosten der Privatkrankenkassen zum Vorschein
Die FDP kämpft wieder für die Pharmalobby
Afghanistan-Abstimmung: CDU schmeisst LINKE komplett aus den Bundestag
Nichtanwendung des rechtskräftigen Internetzensur-Gesetzes ist verfassungswidrig
CDU-Innenminister Schünemann blockiert weitere Einbürgerung eines Linken
Schwarz/Gelb frisiert die Zahlen der Entwicklungshilfe
Lohnabstandsgebot - ohne Mindestlohn nur eine Scheindebatte
ARGE stellt fünf neue Mitarbeiter ein, nur um 20 Euro zuviel gezahltes Kindergeld zurückzuholen
Hier auch mal zwei Pressemitteilungen von Klaus Ernst
Gewerkschafter erschießt bei Jagd Gazprom-Vize
GM stellt Produktion ein: Wildreservat für letzte Hummer eröffnet
["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-27" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-01
- Debatte um Kauf der Steuerkriminellen-CD: Selbstgerechte Rechtsbeuger
- Wer sind die Sozialschmarotzer?
- Über die BILD-Kampagne von "Deutschlands frechsten Arbeitslosen"
- Von der Leyen (CDU) will Sanktionen für ALG-II-Bezieher verschärfen
- Familienministerin Köhler (CDU): "Hartz IV soll die Schwachen vor den Faulen schützen"
- CDU-Vorsitzender Volker Kauder: Weniger Kindergeld für Schulschwänzer
- Knappe Haushaltskasse: Bayern spart zuerst an Bildung
- Bildungschancen: Die soziale Spaltung beginnt bereits in der Grundschule
- Der lebenslange Makel der arm Geborenen
- Immer mehr Niedriglohnjobs: Kaum Auskommen mit dem Einkommen
- Schnauze voll: Kanadas Armee verlässt Afghanistan
- Umweltminister Röttgen (CDU) räumt weiter aus: Auch Fachleute für alternative Energien müssen gehen
- Wie der SPIEGEL seine Kampagnen gegen DIE LINKE produziert: Beispiel Sahra Wagenknecht
- Sozialdemokraten, Linke und Ökologen wollen eine Denkfabrik gründen
- Wie eine normale Festnahme zu einer Flugzeugstürmung durch eine Terror-Spezialeinheit wird
- FDP will elektronischen Personalausweis auf das Jahr 2020 verschieben ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-01" mehr »]
- Wer sind die Sozialschmarotzer?
- Über die BILD-Kampagne von "Deutschlands frechsten Arbeitslosen"
- Von der Leyen (CDU) will Sanktionen für ALG-II-Bezieher verschärfen
- Familienministerin Köhler (CDU): "Hartz IV soll die Schwachen vor den Faulen schützen"
- CDU-Vorsitzender Volker Kauder: Weniger Kindergeld für Schulschwänzer
- Knappe Haushaltskasse: Bayern spart zuerst an Bildung
- Bildungschancen: Die soziale Spaltung beginnt bereits in der Grundschule
- Der lebenslange Makel der arm Geborenen
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- Umweltminister Röttgen (CDU) räumt weiter aus: Auch Fachleute für alternative Energien müssen gehen
- Wie der SPIEGEL seine Kampagnen gegen DIE LINKE produziert: Beispiel Sahra Wagenknecht
- Sozialdemokraten, Linke und Ökologen wollen eine Denkfabrik gründen
- Wie eine normale Festnahme zu einer Flugzeugstürmung durch eine Terror-Spezialeinheit wird
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Aufgelesen und kommentiert 2010-01-27
- Krankenkassen-Zusatzbeiträge: Immenser Verwaltungsaufwand - wegen acht Euro
- Wer seinen Zusatzbeitrag nicht zahlt, riskiert weniger als beim Schwarzfahren
- Kindergeld-Rückforderung bei Hartz4-Empfängern meistens unzulässig
- Parteispenden: Das Prinzip der politischen Landschaftspflege
- Schwarz/Gelb plant neue Steuergeschenke für Firmen
- Filmclip: Der IG Metall-Streik um 35 Stunden
- Ministerpräsident Roland Koch (CDU) verteidigt seine Hartz-IV-Ideen
- BILD und SPIEGEL feiern: Jetzt geht die LINKE ihrem Ende entgegen
- FDP - die Sternschnuppen-Partei
- Der SPIEGEL verbreitet wieder einseitige Terrorpanik
- OECD-Studie: Bildung wirkt langsam, aber mächtig
- Neuer Staatsvertrag: Zensur im Namen des Jugendschutzes
- Die BILD schäumt - per Titelkampagne gegen öffentlich-rechtliche Sender ["Aufgelesen und kommentiert 2010-01-27" mehr »]
- Wer seinen Zusatzbeitrag nicht zahlt, riskiert weniger als beim Schwarzfahren
- Kindergeld-Rückforderung bei Hartz4-Empfängern meistens unzulässig
- Parteispenden: Das Prinzip der politischen Landschaftspflege
- Schwarz/Gelb plant neue Steuergeschenke für Firmen
- Filmclip: Der IG Metall-Streik um 35 Stunden
- Ministerpräsident Roland Koch (CDU) verteidigt seine Hartz-IV-Ideen
- BILD und SPIEGEL feiern: Jetzt geht die LINKE ihrem Ende entgegen
- FDP - die Sternschnuppen-Partei
- Der SPIEGEL verbreitet wieder einseitige Terrorpanik
- OECD-Studie: Bildung wirkt langsam, aber mächtig
- Neuer Staatsvertrag: Zensur im Namen des Jugendschutzes
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FDP - Der Wert von Kindern
Kinder sind in Deutschland nicht gleich. Ein Kind reicher Eltern wird vom Staat zukünftig mit 667 Euro im Monat gefördert, während ein Kind armer Eltern dem Staat nur 200 Euro, also weniger als ein Drittel wert ist. Das ist das erste Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zwischen FDP und CDU und die FDP hat sich damit klar durchgesetzt.
"Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen!" ist ein alter Sinnspruch und trifft in diesem Fall den Nagel auf den Kopf. Denn während den Reichen reichlich gegeben wird, wirkt sich die Erhöhung des Kindergeldes am unteren Ende bei den Hartz IV Empfängern gar nicht aus. Da ist es ein Nullsummenspiel, da das gesamte Kindergeld verrechnet wird. ["FDP - Der Wert von Kindern" mehr »]
Und dann war da noch Hartmut Matiaske, Geschäftsführer der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände
Hartmut Matiaske hat Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Kita-Streiks geäußert. Denn der Kitastreik ist ihm äußerst peinlich. Bisher haben die öffentlichen Arbeitgeber, wie auch viele andere sogenannte Tarifpartner, die aber in Wirklichkeit nur noch mit Erpressung arbeiten, sich eine bequeme Taktik ausgedacht. Sie machen einfach keine oder völlig lächerliche Angebote und ziehen die Verhandlungen unsinnig in die Länge.
Dies tun sie in der Hoffnung, dass jede verstrichene Woche die Erwartungen der Arbeitnehmer senkt und dass die Arbeitnehmer zum Schluss überhaupt froh sind, wenn man ihnen ein winziges Häppchen zuwirft. Matiaske hat diese Technik schon mehrfach angewandt und ist nun ganz erbost, weil jemand anderer dieses Spiel auch umdrehen kann. ["Und dann war da noch Hartmut Matiaske, Geschäftsführer der ... »]
Dies tun sie in der Hoffnung, dass jede verstrichene Woche die Erwartungen der Arbeitnehmer senkt und dass die Arbeitnehmer zum Schluss überhaupt froh sind, wenn man ihnen ein winziges Häppchen zuwirft. Matiaske hat diese Technik schon mehrfach angewandt und ist nun ganz erbost, weil jemand anderer dieses Spiel auch umdrehen kann. ["Und dann war da noch Hartmut Matiaske, Geschäftsführer der ... »]
CDU Bundestagsabgeordnete können weiter auf Kinderpornos zugreifen
Von Direkte Aktion Samstag, 18. april 2009
Die Bundesregierung nimmt Behörden von Sperrverpflichtung aus
Siehe Golem News
Immer mehr wird klar, dass es bei den Sperren primär darum geht, eine allgemeine Zensur-Infrastruktur aufzubauen, die der Regierung erlaubt, den Zugang zu bestimmten, unliebsamen Internet-Seiten für die breite Masse der Bevölkerung sperren zu können.
Eine solche Politik wird derzeit bereits in China sehr erfolgreich praktiziert, um der eigenen Bevölkerung den Zugang zu unliebsamen Informationen zu erschweren.
Klar ist auch, dass es nicht darum geht, Kinder vor dem Mißbrauch zu schützen. Dann wären andere Maßnahmen angesagt: Thesen zu Kinderpornographie
Zur Bundestagswahl sollten wir daher eine Kampange starten: Wer CDU wählt, wird Zensur ernten. Macht Millionen T-Shirts, Tassen, Web-Seiten, Werbebanner, Blogeinträge,....
Wer der Idee Folge leisten will, geht zb. zu Spreadshirt und macht.
Hier 2 Versuche:
Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil III: Himmelfahrt der Emanzipation
"Kerle, die ihre Kinder möglichst weit von sich haben wollen, das ist das Allerletzte"
So äusserte sie sich 2008 gegenüber dem Magazin "BUNTE" und verteufelte sogleich den Vatertag. Und auch sonst scheint sie die Männer lieber gleichberechtigt neben der Frau sehen zu wollen und reiht sich so gleich neben der Ober-Emanze Alice Schwarzer ein.
Perfekt beherrscht sie das Rollenbild der CDU - von ihrer eigenen Emanzipation dort ... keine Spur. Sie kämpft den Kampf der Geschlechter. Sie macht sich angeblich Sorgen um den Fortschritt der Frau. Schaut man jedoch hinter die Kulissen und somit ins Parteiprogramm, dann geht es der CDU um zumindest eines: Wirtschaftswachstum.
Mit diesem Hintergrund wird klar, warum Frau von der Leyen immer und immer wieder fordert, dass auch Frauen hinter dem Herd an das Fliessband sollen, denn andere Möglichkeiten sind kaum gegeben; Kinder sollen frühestmöglich der mütterlichen Bindung entrissen und schon von Kindesbeinen an erlernen, was es heisst, in einer Arbeitsgemeinschaft zu leben. Haushaltshilfen und Tagesmütter kann sich auch nicht jeder leisten und sind kein Ersatz für mütterliche Liebe. ["Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil III: Himmelfahrt der ... »]
So äusserte sie sich 2008 gegenüber dem Magazin "BUNTE" und verteufelte sogleich den Vatertag. Und auch sonst scheint sie die Männer lieber gleichberechtigt neben der Frau sehen zu wollen und reiht sich so gleich neben der Ober-Emanze Alice Schwarzer ein.
Perfekt beherrscht sie das Rollenbild der CDU - von ihrer eigenen Emanzipation dort ... keine Spur. Sie kämpft den Kampf der Geschlechter. Sie macht sich angeblich Sorgen um den Fortschritt der Frau. Schaut man jedoch hinter die Kulissen und somit ins Parteiprogramm, dann geht es der CDU um zumindest eines: Wirtschaftswachstum.
Mit diesem Hintergrund wird klar, warum Frau von der Leyen immer und immer wieder fordert, dass auch Frauen hinter dem Herd an das Fliessband sollen, denn andere Möglichkeiten sind kaum gegeben; Kinder sollen frühestmöglich der mütterlichen Bindung entrissen und schon von Kindesbeinen an erlernen, was es heisst, in einer Arbeitsgemeinschaft zu leben. Haushaltshilfen und Tagesmütter kann sich auch nicht jeder leisten und sind kein Ersatz für mütterliche Liebe. ["Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil III: Himmelfahrt der ... »]
Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil II: Bibeltreu und erdverwachsen
Von der Weser bis zur Elbe, von dem Harz bis an das Meer,
stehen Niedersachsens Söhne, eine feste Burg und Wehr.
Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers Deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukind Stamm.
Das ist die erste Strophe des Niedersachsenlied. Der Richtigkeit halber sollte die zweite Zeile der ersten Strophe um "Töchter" ergänzt werden.
Ihr christliches Menschenbild hat die Bundesfamilienministerin zuletzt beim "Christival 2008" unter Beweis gestellt. Für das Ereignis übernahm sie die Schirmherrschaft - "anscheinend" völlig uninformiert, wie sich nur wenige Zeit später herausstellte.
Im Zuge des Festivals sollte es Seminare geben, unter anderen eines mit dem Titel "Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung".
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Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil I: Aus "gutem" Hause
Früher war alles anders - früher war alles besser. Was die Hermann aussprach, ist der Ursula nur recht und billig, mausert sie sich doch allmählich zur Gehilfin gegen Staats- und Bürgerecht à la Wolfgang Schäuble. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, sie seien irgendwie miteinander verwandt oder verschwägert. Zumindest aber sind sie alle seelenverwandt, soviel steht fest. Es macht nur einen Unterschied, ob man etwas ausspricht und nichts tut, oder ob man etwas verschweigt und es aber zur Realität werden lässt.
Angesichts unseres verantwortungsvollen Umgangs in Sachen mediale Aufklärung - was wiederum dem Pressekodex und dem Grundrecht Artikel 5 entspricht und dadurch legitimiert ist - dokumentieren wir den leyen- und sagenhaften Weg der Ursula ... der weniger verantwortungsvoll ist, denn er ist ausgerichtet auf die Fürsorge über das elterliche Recht auf Erziehung (GG Artikel 6: 2, 3). Ganz im Stil der, im Nationalsozialismus stattgefundenen, Fürsorgepflicht des Staates. Mit dem feinen Unterschied, dass nun auch Eltern und welche, die es vielleicht noch werden wollen, unter
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Zur Erinnerung: Soziale Umverteilung auf brauner Hefe - Die CDU unter Freunden
Da es immer wieder ein Thema zu sein scheint, wie sehr die Regierenden der Bundesrepublik Deutschland gegen das Bürgertum schießen - zuletzt mit dem durch das Bundessozialgericht als verfassungswidrig verurteilten Hartz-IV-Regelsatz für Kinder -, wollen wir hier und heute die Erinnerungen der Bürger etwas auffrischen und ggf. Aufklärungsarbeit leisten.
Wir ziehen vorerst einen Artikel aus dem Jahre 2006 zu Rate (Link ist pädagogisch wertvoll!):
["Zur Erinnerung: Soziale Umverteilung auf brauner Hefe - Die CDU ... »]
Wir ziehen vorerst einen Artikel aus dem Jahre 2006 zu Rate (Link ist pädagogisch wertvoll!):
Dass das Elterngeld unter Familienministerin Ursula von der Leyen eingeführt wird, ist dabei kein Zufall. Seit Wochen und Monaten wird sie von der Presse als Everybody’s Darling aufgebaut - als immer lächelnde, erfolgreiche Ärztin, Mutter von sieben Kindern, Hausfrau, Politikerin und Ministerin.
Ursula von der Leyen ist aber vor allem Christdemokratin aus vornehmem Hause. Sie hat nicht nur selbst sieben Kinder, sondern ist auch in einer Familie mit sieben Kindern groß geworden. Ihr Vater ist Ernst Albrecht, von 1976 bis 1990 CDU-Ministerpräsident von Niedersachsen. [..]
Am 15. Januar 1976 wurde Ernst Albrecht als Oppositionskandidat überraschend zum Ministerpräsidenten gewählt. Eigentlich sollte der damalige Finanzminister Helmut Kasimier (SPD) als Nachfolger des aus Altersgründen zurückgetretenen Ministerpräsidenten Alfred Kubel (SPD) gewählt werden. Doch einige Landtagsabgeordnete aus der Koalition von SPD und FDP verweigerten Kasimier die Stimme. Am Abend traf sich dann die Führung der CDU im Central-Hotel in Hannover, um gemeinsam mit dem langjährigen NPD-Vorsitzenden Adolf von Thadden Albrechts Wahl zu feiern.
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Aufgelesen 93
- IWF: Weltwirtschaft vor dem Kollaps
- Finanzkrise erreicht die Straße
- EU fürchtet Scheitern der Bankenrettung
- UN: USA sollen Bush und Rumsfeld wegen Kriegsverbrechen anklagen
- Finanzkrise: Britischer "Guardian" nennt Schuldige
- Russisches Kriegsschiff simuliert Raketenangriff im Mittelmeer
- Islands Regierungskoalition zerbricht wegen Finanzkrise
- Die blinde Gier
- Vier Jahre Hartz IV: Schwarze Pädagogik
- Schönreden als Berufung
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2009: mehr Geld für Familien ?!?
Neulich schrieb Jochen schon etwas zum Thema "mehr Kindergeld ab 2009".
Wir erhielten u.a. folgenden Kommentar:
[...] aber wann immer man in diesen Blog hineinliest, springt einen nur noch die Depression frustrierter und von Sozialneid zerfressener Menschen an, die aus ihren freudlosen Befangenheiten überhaupt nicht mehr herausdenken können, geschweige denn überhaupt noch leben. Nichts gegen Satire, auch nichts gegen gelegentlichen Zynismus, aber hier wird nur noch mit Eifer und Häme gezielt in der Außenwelt nach Schuldigen für das persönlich empfundene Unglück und die eigene Unfähigkeit gesucht und gestochert. Alles und Jedes, was nach sozialer Ungerechtigkeit (Gerechtigkeit für alle kann es nie geben) riechen könnte, kommt an den Pranger, nur wird man dabei das Gefühl nicht los: Niemand ist bereit, die kleinen Brötchen zu essen, die er zu backen imstande ist. [...]
Da ich heute Post von der Unterhaltsvorschusskasse bekam, möchte ich die Verarsche, der die kleinen Leute ausgesetzt sind, an einem realen Beispiel verdeutlichen: Ab 01.01. erhält man für sein Kind bis zum 6. Lebensjahr einen Mindestunterhalt von 281€ (vorher 279€), das macht ein üppiges Plus von 2€.
Nun wird davon aber das Kindergeld wieder abgezogen, welches zum 01.01.2009 um ganze 10€ erhöht wird, also auf 164€ für das erste Kind (vorher 154€).
Daraus ergibt sich, dass von den 125€ Unterhaltsvorschuss ab 01.01.2009 noch 117€ übrig bleiben.
Gerechtigkeit für alle kann es nie geben ... stimmt ... und wirklich mehr Geld für Familien offensichtlich auch nicht. Das sind die oben zitierten "kleinen Brötchen", ganze 2€! Das nennt sich übrigens "Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Leistungen".
Sorry, aber Dankbarkeit kann man dafür von mir nicht erwarten ...
Die Kinder reicher Eltern sind einfach mehr wert
Zumindest sind sie dem Staat viel mehr Geld wert. Das hat gerade der Bundesrat wieder einmal deutlich gemacht. Kindergeld wird in Deutschland auf zwei Wegen bezahlt. Entweder man bekommt Kindergeld oder kann den Kinderfreibetrag in Anspruch nehmen. Beides zusammen geht nicht. Trotzdem bekommen zunächst alle Eltern für ihre Kinder das Kindergeld ausgezahlt. Dadurch sieht es vordergründig so aus, als herrsche Gerechtigkeit.
So bekommen alle Eltern für die ersten beiden Kinder ab Januar 2009 6,49 Prozent mehr Kindergeld, was einer Erhöhung um 10 Euro auf 164 Euro entspricht. Ab dem dritten Kind wird es dann richtig üppig: Es gibt eine Erhöhung um 10,4 Prozent, was 16 Euro oder knapp drei Babysitterstunden entspricht. Dann allerdings greift der Staat in die Vollen. Ab dem vierten Kind, was ja in Deutschland der Regelfall ist, gibt es sogar eine Erhöhung um 26,7 Prozent oder 41 Euro. ["Die Kinder reicher Eltern sind einfach mehr wert" mehr »]
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