- Westerwelles Zahlen stammen aus der BILD
- BILD meint: "Guido Westerwelle will unserem Volk die Wahrheit sagen"
- Die BILD agiert weiter mit tendenziösen Zahlen zur Hartz4-Debatte
- Von der Leyen (CDU) blockiert Informationen über Zwangsumzüge von Hartz4-Empfängern
- Gesamtmetallpräsident Kannegiesser: "Wir haben rein rechnerisch 700.000 Mitarbeiter zu viel an Bord"
- Britische Polizei testet Drohnen mit Taser-Bewaffnung
- Deutscher Unternehmer klagt UBS an: "Zur Steuerflucht verführt und dann mein Geld verzockt"
- Die Bundestags-Webseite veröffentlicht nun alle Parteigroßspenden online
["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-15" mehr »]
Und dann war da noch Hans-Olaf Henkel
Immer dann wenn Anne Will oder Maybrit Illner auf Kosten des Gebührenzahler ihre neoliberalen Hassverantstaltungen, die sie Talkshows nennen, abhalten, ist ein Mann besonders beliebt. Hans-Olaf Henkel, der die IBM in Deutschland fast ruiniert hätte und bei dessen Abgang die Mitarbeiter damals in Freudentränen ausbrachen. Henkel ist der Chefdampfplauderer der INSM und einer, der nichts so sehr hasst wie Arbeitnehmer und Arbeitslose.
Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler James K. Galbraith hatte Henkel zu recht als inkompetent bezeichnet und ebenfalls zu Recht aufgefordert sich doch erst einmal durch Lesen sachkundig zu machen bevor er seinen Mund aufreißt. Galbraith konnte allerdings nicht ahnen, dass all die deutschen Neoliberalen inkompetent und völlig ohne Sachkenntnis, dafür aber auch ohne jedes Verantwortungsgefühl sind. ["Und dann war da noch Hans-Olaf Henkel" mehr »]
Hagen Lesch macht neoliberale Propaganda gegen Mindestlohn
Hagen Lesch wird von einigen Leuten als typisches Mietmaul bezeichnet. Das ist eigentlich falsch. Er ist ein berufmäßiger Propagandist, so wie die mittelalten Frauen die einem in Supermärkten irgendwelche Proben aufzwingen wollen, oder die jungen Damen die einen in die Disco oder ins Sportstudio locken sollen. In Hamburg St. Pauli stehen jede Menge lauter Herren vor den Bordellen und versuchen Kunden hineinzuschaufeln. Das ist ein Beruf wie jeder andere.
Natürlich ist Hagen Lesch gemietet, er ist offiziell Leiter des Referats "Lohn- und Tarifpolitik" im Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das Institut der deutschen Wirtschaft ist seinerseits ein der INSM nahestehendes Propagandainstitut, das unter dem Deckmantel der Wissenschaft, Propaganda für die Neoliberalen und das Großkapital erzeugt. Es ist darin sehr erfolgreich. Seine Lügen und Verdrehungen haben die Gesellschaft in Deutschland weit zerrissen und lassen 80 Prozent der Deutschen zunehmend verarmen, sorgen für sinkende Reallöhne und eine hoffnungslose Zukunft. ["Hagen Lesch macht neoliberale Propaganda gegen Mindestlohn" mehr »]
Ach ja, die Opel Rettung
Selbstverständlich wird Opel gerettet. Zumindest wird man das bis zum 27. September 2009 18 Uhr behaupten. Dann ist die Bundestagswahl vorbei und die 26.000 Mitarbeiter von Opel zählen nicht mehr, weil sie ihre Stimme ja abgegeben haben. Sicher wird es ein paar Krokodilstränen aus der Politik geben und ein paar nette Ministerpräsidenten werden traurige Worte finden, aber dann geht alles wieder zur Tagesordnung über.
Damit das ganze nicht zu offensichtlich wird, muss natürlich eine gute Show geboten werden. Da gibt es Angebote und Nachbesserungen zu Angeboten. Der eine entlässt 2.500 in Deutschland, der andere 7.000, der dritte niemanden. Ein munterer Reigen der noch dadurch angetrieben wird, dass GM die Patente die sie bei Opel gestohlen haben, nicht wirklich freigeben will. ["Ach ja, die Opel Rettung" mehr »]
Der Angriff der Unersättlichen
Beginnen wir mit etwas, das so unwahrscheinlich ist wie der Begriff Männertreu, der zwar eine lustige kleine Blume bezeichnet, aber ansonsten natürlich Unsinn ist. Und reden wir einmal über den Ethikverband der Deutschen Wirtschaft (EVW). Yepp, Ethik in der deutschen Wirtschaft kann sich auch niemand vorstellen. Die deutsche Wirtschaft hat die deutsche Politik gekauft und alles getan, um die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufklappen zu lassen. So soll das auch weitergehen.
Der Ethikverband der Deutschen Wirtschaft hält übrigens die deutschen Manager und Bankster für völlig unschuldig. Ihm fällt nur Bernard Madoff ein, der in den USA 50 Milliarden veruntreute. Der ständige Betrug am deutschen Arbeitnehmer und an den sozial Schwachen ist für den EVW völlig in Ordnung. Er sollte sich vielleicht in Eigennutz, Verantwortungslosigkeit und Wirtschaftsfaschismus umbenennen. ["Der Angriff der Unersättlichen" mehr »]
Der Ethikverband der Deutschen Wirtschaft hält übrigens die deutschen Manager und Bankster für völlig unschuldig. Ihm fällt nur Bernard Madoff ein, der in den USA 50 Milliarden veruntreute. Der ständige Betrug am deutschen Arbeitnehmer und an den sozial Schwachen ist für den EVW völlig in Ordnung. Er sollte sich vielleicht in Eigennutz, Verantwortungslosigkeit und Wirtschaftsfaschismus umbenennen. ["Der Angriff der Unersättlichen" mehr »]
Nix mit Schulterschluss - das neoliberale Pack hat vergeigt und soll verschwinden
Nun lamentieren sie, die Freunde des freien Raubtierkapitalismus, die immer "alles für die Eliten" forderten und nun feststellen, dass nicht nur ihre neoliberale Religion falsch war, sondern auch noch akzeptieren müssen, dass sie keine Elite, sondern jämmerliche Versager sind. Nun fordern sie Schulterschluss von Arbeitgebern und Gewerkschaften. Wie der Schulterschluss aussieht, wissen wir.
Sie wollen die Löhne senken, Lohnerhöhungen hinausschieben, Arbeitszeit verlängern und Arbeitsbedingungen verschlechtern. Also all die Gemeinheiten, die sie schon immer gefordert und mit dummen oder gekauften Gewerkschaftlern durchgesetzt haben. Während sie die dicken Gehälter und Boni fressen und sich über die dummen Arbeitnehmer kaputtlachen, wollen sie selbst an der von ihnen verursachten Krise noch doppelt verdienen. ["Nix mit Schulterschluss - das neoliberale Pack hat vergeigt und ... »]
Sie wollen die Löhne senken, Lohnerhöhungen hinausschieben, Arbeitszeit verlängern und Arbeitsbedingungen verschlechtern. Also all die Gemeinheiten, die sie schon immer gefordert und mit dummen oder gekauften Gewerkschaftlern durchgesetzt haben. Während sie die dicken Gehälter und Boni fressen und sich über die dummen Arbeitnehmer kaputtlachen, wollen sie selbst an der von ihnen verursachten Krise noch doppelt verdienen. ["Nix mit Schulterschluss - das neoliberale Pack hat vergeigt und ... »]
Opel und die große Lüge
Es wird immer offensichtlicher, dass die Rettung von Opel durch die deutsche Politik nie beabsichtigt war. Ein Mitglied der Bundesregierung hat jetzt bestätigt, was vielen schon lange klar war.
München/Eisenach (ddp-lth). Neben den Opel-Patenten, die als Sicherheiten für Milliardenhilfen an die US-Regierung abgetreten wurden, hat der Mutterkonzern General Motors (GM) auch alle Vermögenswerte an US-Banken verpfändet. Das bestätigte ein Mitglied der Bundesregierung dem Nachrichtenmagazin «Focus». Der Autobauer besitze keinerlei Vermögenswerte. «Opel ist nur eine Hülle.» GM habe darauf auch keinen Zugriff mehr.["Opel und die große Lüge" mehr »]
Die ohnehin schwierige Investorensuche gerate für die große Koalition zur «Mission impossible», sagte der Regierungsvertreter weiter.
Schwachsinn in Vollendung - Abwrackprämie für Hartz-IV-Bezieher
Die Neoliberalen von der SPD führen mal wieder eines ihrer beliebten sozialen Ablenkungsmanöver durch und suhlen sich förmlich darin, wie gut und menschlich sie doch sind. Wie immer geht es um nichts; und wenn es um etwas ginge, sind sie sicher, dass die CDU nicht mitmacht. Es geht um die Erzeugung von heißer Luft.
Die Abwrackprämie bezweckt und fördert mit großem Erfolg den Absatz von PKWs. Sie kommt zielgerichtet allen zugute, die ein neues Auto anschaffen und ein altes verschrotten. Ein Grund, ausgerechnet Bezieher von Arbeitslosengeld II davon auszuschließen, ist nicht zu erkennen.["Schwachsinn in Vollendung - Abwrackprämie für ... »]
Wir erwarten von diesen Menschen, dass sie durch Arbeit ihren Lebensunterhalt selbst sichern. Gerade in ländlichen Räumen, wo es keinen ausreichenden öffentlichen Nahverkehr gibt, brauchen Arbeitnehmer ein Auto. Besonders für Familien kann ein eigenes Fahrzeug unverzichtbar sein.
Es mögen nicht viele sein, für die die Anschaffung eines Neuwagens möglich ist. Aber es ist schlicht eine Frage der Gerechtigkeit, ob Bezieher von Arbeitslosengeld II das bekommen, was auch leitende Angestellte in Anspruch nehmen.
Insider: Wie Opel von General Motors leergesaugt wird
Der Konzern-Tausendfüßler aus Detroit hat nur noch ein einziges gesundes Bein – und das ist Opel. Trotzdem steht der deutsche Autobauer mit dem Rücken zur Wand. Exklusiv für WELT ONLINE erklärt ein anonymer Insider, wie der US-Konzern seine Tochter systematisch aussaugt.
Weiter auf: Welt Online.de
Opel: Arbeitnehmer sollen sich selbst kastrieren
In Deutschland gibt es ein festgelegtes Szenario, wenn eine Firma vor dem Aus steht. Die Angst der Mitarbeiter wird sofort durch Lohnverzicht ausgenutzt. Es ist ein Ritual, das Gewerkschaften und Arbeitnehmer ohne viel Federlesen einfach standardisiert durchziehen. Die Opel-Mitarbeiter sollen jetzt auf tarifliche vereinbarte Lohnerhöhungen verzichten und im Endeffekt sogar Einbußen im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen. Die Maßnahmen sind Schwachsinn, haben aber Methode.
Mit dem Lohnverzicht ist zwar Opel nicht zu retten, weil das Problem GM und die jahrzehntelange Misswirtschaft nicht durch zu hohe Löhne, sondern durch falsche, arrogante und vor allem unfähige Manager entstanden sind. Die Arbeitnehmer haben immer ihre Pflicht getan - und meistens viel mehr als das. Ihr Lohnverzicht wäre nicht nur das falsche Signal, sondern vor allem schädlich für sie selbst und andere Arbeitnehmer in Deutschland. ["Opel: Arbeitnehmer sollen sich selbst kastrieren" mehr »]
Mit dem Lohnverzicht ist zwar Opel nicht zu retten, weil das Problem GM und die jahrzehntelange Misswirtschaft nicht durch zu hohe Löhne, sondern durch falsche, arrogante und vor allem unfähige Manager entstanden sind. Die Arbeitnehmer haben immer ihre Pflicht getan - und meistens viel mehr als das. Ihr Lohnverzicht wäre nicht nur das falsche Signal, sondern vor allem schädlich für sie selbst und andere Arbeitnehmer in Deutschland. ["Opel: Arbeitnehmer sollen sich selbst kastrieren" mehr »]
Opel, Staatsknete und automobile Zukunft
Bill Gates stellte einmal fest:
Der GM-Chef Mr.Welch antwortete ihm damals:
Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer-Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.
Der GM-Chef Mr.Welch antwortete ihm damals:
Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:["Opel, Staatsknete und automobile Zukunft" mehr »]
- Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.
- Jedes Mal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden, müsste man ein neues Auto kaufen.
- Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach stehenbleiben und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
- Wenn man bestimmte Manöver wie z.B. eine Linkskurve durchführt, würde das Auto einfach stehenbleiben und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor erneut installieren.
- Man könnte nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kaufte "Car95" oder "CarNT". Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.
- Macintosh würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber sie laufen nur auf 5% der Strassen.
- Die Rücklicht-Kontroll-Leuchte und die Warnlampen für Temperatur und Batterie würden durch eine "Genereller Auto-Fehler"-Warnlampe ersetzt.
- Neue Sitze würden erfordern, dass alle dieselbe Gesäß-Größe haben.
- Das Airbag-System würde fragen: "Sind sie sicher?", bevor es auslöst.
- Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie könnten nur mit einem Trick wieder aufschließen, und zwar müssten Sie gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.
- General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe-Kartensatz der Firma Rand McNally (seit neuestem eine GM-Tochter) mitzukaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht bräuchten oder mögen würden. Wenn Sie diese Option nicht wahrnähmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer). Darüber hinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz.
- Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedien-Hebel genau so funktionieren würde wie in den alten Autos.
- Man müsste den "Start"-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.
Natürlich wird Opel sterben
Man kauft sich keinen Opel, weil man einen Opel besitzen will. Opel ist keine Herzenssache, sondern meist eine Sache des Verstandes oder des Geldbeutels. Vom Kadett, Kapitän, Admiral oder Manta ist Opel heute so weit entfernt, dass es sich schon fast um eine andere Firma zu handeln scheint. Der Opel Insignia ist Auto des Jahres. Fragen sie mal irgendjemanden, der nicht zufällig einen besitzt, wie diese Karre aussieht. Schulterzucken. Das Ding kennt kein Mensch und deshalb kauft es auch keiner.
Natürlich ist es bedauerlich, wenn 25.000 und mit den Zulieferern fast 50.000 Menschen arbeitslos werden. Das ist sogar mehr als bedauerlich. Aber Opel ist nicht zu retten. General Motors hat sehr stark darauf gesetzt, in möglichst vielen Auto möglichst viele gleiche Teile zu haben, und hat damit viele gleiche Autos geschaffen, die gleichermaßen langweilig und öde sind. Was ein wirtschaftlicher Vorteil sein sollte, hat sich in sein Gegenteil verkehrt. Größe bedeutet eben nicht Sicherheit. ["Natürlich wird Opel sterben" mehr »]
Natürlich ist es bedauerlich, wenn 25.000 und mit den Zulieferern fast 50.000 Menschen arbeitslos werden. Das ist sogar mehr als bedauerlich. Aber Opel ist nicht zu retten. General Motors hat sehr stark darauf gesetzt, in möglichst vielen Auto möglichst viele gleiche Teile zu haben, und hat damit viele gleiche Autos geschaffen, die gleichermaßen langweilig und öde sind. Was ein wirtschaftlicher Vorteil sein sollte, hat sich in sein Gegenteil verkehrt. Größe bedeutet eben nicht Sicherheit. ["Natürlich wird Opel sterben" mehr »]
Martin Kannegiesser will alles und noch viel mehr
Martin Kannegiesser ist der Chef von Gesamtmetall und hat sich über erlaubte Steuerhinterziehung und mysteriöse Geschäfte mit Herrn Pierer von Siemens, unter anderem in der Brokat-Affäre, eine eigene Stiftung "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" INSM finanziert, die schon - in Rechtsstaaten -durch die Art der Finanzierung die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen hätte. Natürlich nicht in Deutschland.
So wie der Name dieser Stiftung schon eine einzige Lüge ist, ist alles, was mit ihr zu tun hat, bis ins Mark verdorben und verkommen. Die Stiftung wollte nie die Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft, sondern lediglich ihren totalen Abbau. Deshalb hat sie zusammen mit den Systemmedien von Springer und Mohn/Bertelsmann, mit ständiger Anwesenheit in allen Talks- und Politshows der öffentlich rechtlichen Medien, eine demagogische Kampagne gestartet und durchgezogen, wie sie Deutschland selbst bei den Nazis nicht erlebt hat - und wie sie vermutlich auf der ganzen Welt einzigartig ist. ["Martin Kannegiesser will alles und noch viel mehr" mehr »]
Zuschlag für den Vorstand - Lohnkürzung für die Arbeitenden
Fraport zeigt, wie sich Hundt und Kannegießer das weitere Vorgehen vorgestellt haben. Bei Fraport sollen die normalen Arbeitnehmer Lohneinbußen bis zu 20 Prozent hinnehmen, weil man ja in der Rezession ist. Genauer gesagt: In der Rezession sind nur die kleinen Leute, die Arbeitnehmer. Weil die ja nichts vom letzten Aufschwung mitbekamen, sollen sie jetzt wenigstens die Rezession ganz für sich alleine haben.
Deshalb erhält der Fraport-Vorstand eine Erhöhung seiner Vorstandsbezüge. Er will ja an der Rezession keinen Anteil haben. Die gönnt er seinen Arbeitnehmern alleine. Dabei waren die Vorstandsbezüge bereits kräftig erhöht worden, als Stefan Schulte 2003 in das Unternehmen eintrat. Genau dieser Stefan Schulte hat mit seinen Forderungen die neue Erhöhungsrunde eingeläutet. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende hat auch keine Probleme mit seinen Forderungen, ist er doch im Wirtschaftsrat der CDU. ["Zuschlag für den Vorstand - Lohnkürzung für die Arbeitenden" mehr »]
Südwestmetallchef Stefan Roell barmt vor den Banken
Man kann es förmlich sehen, wie Stefan Roell vor den Bankern kniet und diese anfleht, der Industrie doch bitte, bitte ein paar Kredite zu geben oder wenigstens die alten nicht zu kündigen. Gleichzeitig ist zu sehen, wie Josef Ackermann sich die Hände reibt und den letzten Federstrich zum Untergang der deutschen Industrie leistet, indem er rigoros Kredite streicht oder nicht verlängert.
Stefan Roell hat aber kein Mitleid zu erwarten. Seine Aufforderung an die Banken, endlich ihre Aufgabe zu erfüllen, ist zwar richtig, aber genau das werden die Banken nicht tun. Sie sind sicher unter Angela Merkels Bankenrettungsschirm, der ja, wie der Name schon sagt, nur die Banken retten soll. Und genau an dieser Stelle beginnt die Verantwortung von Stefan Roell. ["Südwestmetallchef Stefan Roell barmt vor den Banken" mehr »]
Stamokap - Die G8 auf den Spuren von Wladimir Iljitsch Lenin
Es dürfte Rudolf Hilferding und Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin, dürften sich vor Lachen biegen, wenn sie sehen wie sich weltweit unsere großartigen marktradikalen Neoliberalen nun alle im Rückwärtsgang befinden und in die Obhut des Staates hüpfen.
Das ist sicher nicht gerade die Variante des Staatsmonopolistischer Kapitalismus (Stamokap) die sich die beiden vorgestellt hatten, kommt ihr in ihren Auswirkungen aber doch sehr nahe. Außerdem haben sich die beiden in so vielen anderen Dingen geirrt, dass es auf solch feine Unterschiede nicht ankommt. Kurt Tucholsky hatte zu Hilferding ja schon eine klare Meinung. ["Stamokap - Die G8 auf den Spuren von Wladimir Iljitsch Lenin" mehr »]
Keine Kritik am Kapitalismus - Der Markt ist gut
Egal wohin wir im bunten Blätterwald unserer Totholzmedien schauen, es quillt aus Lautsprechern und flimmert auf allen Bildschirmen. Der Markt ist gut, es hat nicht der Kapitalismus versagt. Die Banken haben keine Schuld. E sind nur die gierigen Kunden die einfach zuviel gewollt haben. Nicht Josef Ackermann sondern Lieschen Müller ist schuld an der Krise.
Den Ungarn fliegt der Forinth um die Ohren und sie sparen dafür am Sozialhaushalt. Nehmen den Ärmsten das Letzte um die dicken und vollgefressenen Verbrecher zu sanieren. Deutschlands übelster "Wissenschaftsvortäuscher" Ifo-Chef Hans-Werner Sinn schafft es die Gemeinheit auf die Spitze zu treiben. ["Keine Kritik am Kapitalismus - Der Markt ist gut" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Mehr Kapitalismus wagen
Jetzt hacken wieder alle auf dem armen Friederich Merz rum. Dabei hat der Mann doch recht. Zumal er ja mit seinem Co-Autoren einen der bekanntesten Propagandisten der INSM für die gemeinsame geistige Nussschale gefunden hat. Würde man mehr Kapitalismus wagen, wären die Banken weg und das Großkapital hätte ein paar Tausend Milliarden bedruckter Scheinchen oder deren elektronisches Äquivalent in den Sand gesetzt.
Josef Ackermann käme in den Knast, die Finanzierung der INSM würde nachgeprüft und Kannegießer und Pierer würden Ackermann wie so viele andere folgen. Natürlich will der Handlanger und Kumpel der Hedgefonds da keinen Kapitalismus. Würde ja ihn und seine Freunde treffen. Kapitalismus will er wagen. Aber nur aus der sozialen Hängematte des Steuerzahlers heraus. ["Weltwirtschaftskrise - Mehr Kapitalismus wagen" mehr »]
Was die Finanzkrise der Weltwirtschaft antut
Wie schon so häufig, beginnen wir derartige Exkursionen mit dem dümmsten Wissenschaftler des Tages, der den absoluten Boden des Schwachsinns bildet. Der absolute Vollpfosten des Tages und wohl auch für längere Zeit ist Prof. Dr. Dirk Schiereck.
Kurzkommentar 2008-08-13
• Überschüsse im Überfluss
• Prozess gegen NPD-Schatzmeister soll im September beginnen / Voigt unter Druck
• Gesamtmetall warnt vor gesetzlichen Mindestlöhnen
• Wend warnt vor Annäherung der SPD an Linkspartei
• Bahn will bei italienischem Schnellzug einsteigen ["Kurzkommentar 2008-08-13" mehr »]
Der Spiegel und die Förderung des unentdeckten Öls in der Arktis
Man muss schon ziemlich dämlich sein, um als Neoliberaler durch die Welt gehen zu können. Ewiges Wachstum, 25 Prozent Rendite und Reichtum für wenige erfordern nicht nur Armut für viele sondern eben auch ständig neues Öl. Ohne Öl ist ganze schöne Globalisierung so ziemlich im Arsch. ["Der Spiegel und die Förderung des unentdeckten Öls in der ... »]
Bildeten Siemens, Lincas und die Deutsche Bank eine "kriminelle Vereinigung"?
Der Begriff Elite erklärt sich manchmal von selbst. Das Elitäre an unseren Leistungsträgern ist häufig deren kriminelle Energie. Gewinne aus Betrug sind eben leichter zu erreichen, als Gewinne aus Leistung.
In die Siemens-Affäre kommt neue Bewegung. Die Lincas Electro Vertriebs-GmbH in Hamburg war laut Presseberichten schon im Zusammenhang mit "schwarzen Kassen" bei Siemens aufgefallen und jetzt wird der Zusammenhang mit Subventionsbetrug hergestellt. ["Bildeten Siemens, Lincas und die Deutsche Bank eine ... »]
In die Siemens-Affäre kommt neue Bewegung. Die Lincas Electro Vertriebs-GmbH in Hamburg war laut Presseberichten schon im Zusammenhang mit "schwarzen Kassen" bei Siemens aufgefallen und jetzt wird der Zusammenhang mit Subventionsbetrug hergestellt. ["Bildeten Siemens, Lincas und die Deutsche Bank eine ... »]
Angst vor Arbeitslosigkeit macht gesund
Gut für die These in der Überschrift fehlt noch der letzte wissenschaftliche Beweis, aber die von der Schwäbischen Zeitung gemeldeten Zahlen sprechen für sich:
Die krankheitsbedingten Fehlzeiten in den deutschen Betrieben sind im ersten Quartal 2008 deutlich zurückgegangen. Die Arbeitnehmer fehlten in dieser Zeit nur an 1,9 Arbeitstagen, so die Zeitung «Die Welt». Das sei ein Rückgang um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, schreibt das Blatt unter Berufung auf die neuesten Statistiken des Gesundheitsministeriums. Im Vergleich zum ersten Quartal 2005 ergebe sich sogar ein Rückgang um 20 Prozent. Grund sei die anhaltende Angst vor Jobverlust.
Na bitte es geht doch mit dem Neoliberalismus. Unmenschlichkeit gepaart mit vollständiger Verantwortungslosigket löst jedes Problem. Wie, sie meinen das verschleppte Krankheiten teurer werden. Ja schon. Aber da ist vorgesorgt. Demnächst kommt ein Gesetz das es verbietet Krankheiten zu verschleppen und das dafür sorgt das verschleppte Krankheiten von jedem selbst bezahlt werden müssen. Geht ja gar nicht anders.
Dummerweise wirken sich die sinkenden Krankenstände noch nicht auf die Arztbesuche aus wie eine Studie feststellt:
Zahl der Arztbesuche trotz Praxisgebühr nicht gesunken
Die Praxisgebühr hat in Deutschland einer Studie zufolge bislang nicht zu weniger Arztbesuchen geführt. Dies berichtet die «Wirtschaftswoche» unter Berufung auf eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und der TU Dresden. Die Studie habe gezeigt, dass sowohl gesetzlich als auch privat Versicherte in den Jahren 2005 und 2006 nicht seltener einen Arzt aufgesucht hätten als zwischen 2000 und 2003, also vor Einführung der Gebühr.
Elementarteile fasst das ganze noch etwas besser zusammen und erklärt es gleichzeitig:
In einer anderen Zeitung las ich die treffendere Formulierung: “Sie schrecke nicht vor einem Arztbesuch ab…”
Glück gehabt! Man braucht also noch keine Angst vor dem wirtschaftlichen Ruin haben, wenn man mal krank ist.
Was werden die Neoliberalen Menschenschinder aus dieser Studie herauslesen? 100€ Praxisgebühr und Deutschland hat 90% weniger Krankmeldungen! So einfach kann man den Aufschwung herbeizaubern….
Dann können wir uns also bald vor den Suppenküchen anstellen und auf das Arztmobil warten…
Ja es ist schon eine schöne neue Welt. Gerade so wie sie Kannegießer, Ackermann und Chefvolkswirt Walter gefällt. Aber die Elementarteile irren. Die Suppenküche und das Arztmobil wird es nur für die Beschäftigten geben. Alle anderen haben in dieser schönen neuen Welt nichts mehr zu suchen.
Aber keine Sorge für die Alten, Kranken, Schwachen und Arbeitslosen gibt es doch Roger Kuschs Tötungsmaschine. Wer sich früh umbringen lässt, bekommt noch Nahrungspunkte für seine Kinder und Enkel. Man darf einfach nicht immer nur an sich selbst denken. Man muss auch das Problem der Rentenversicherung lösen.
Denn wenn wir ehrlich sind, macht Rentenzahlung ja gar keinen Sinn. Genauso wenig wie diese Behandlung von Krankheiten. Wir müssen bereit sein loszulassen, sobald wir den Normen der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten nicht mehr entsprechen. Vielleicht können ja auch bei dem Freitod nach der Methode Kusch noch verwertbare Organe entnommen werden, wie das Prof. Oberender für die INSM ja schon lange will, damit die wirklich wertvollen Menschen wie Kannegiesser, Ackermann, Mohn und Co. möglichst lange überleben können.
Ja wir haben eine große Zukunft vor uns. Gut nicht alle. Aber für die zehn Prozent, die das Geld, den Boden und die Produktionsmittel besitzen wird es sogar sehr schön. Es sei denn das Volk steht auf. Aber da hat es in Deutschland ja keine Gefahr. Lauter Lampenputzer und keine Revoluzzer.
Ackermann mal wieder
Ich nenne es die Ackermannerpressung und es geht um unsere Steuergelder. Josef Ackermann ist nicht begeistert das unser Finanzminister ihm nicht sofort die faulen Papiere abnimmt und noch weitere Milliarden über die IKB und die Landesbanken zukommen lässt. Ja schlimmer noch Steinbrück hat Angst bekommen und will die Vorfälle bei der IKB prüfen lassen.
Sofort preschen Kannegiesser und die INSM nach vorn zusammen mit dem Wirtschaftswaisenkind Wolfgang Franz um Ackermann bei der Sozialsierung der Verluste zu unterstützen. Natürlich kommen auch die anderen Verdächtigen aus ihren Löchern.
Nur Professor Unsinn wurde diesmal, wohl wegen Ostern nicht erreicht und gibt mit seinem Ifo-Institut noch immer Optimismus kund obwohl doch schon Trauer tragen angesagt ist. Nun ja ein Kommunikationsfehler. Dafür hat Ackermann schon die ganz große Tränendrüse ganz weit geöffnet:
Die anhaltend schwierigen Marktbedingungen könnten im Investmentbanking zu weiteren Abschreibungen und rückläufigen Erträgen führen, schreibt Deutschlands größtes Geldhaus in dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht. Diese negativen Effekte auf der Ertragsseite könnten möglicherweise nicht durch Erfolge in anderen Geschäftsbereichen kompensiert werden. Dies gelte vor allem dann, wenn das Wirtschaftswachstum anders als erwartet zum Erliegen komme.
Für mich hört sich das so an, als ob uns da jemand sagen will, dass er und seine Freunde die Konjunktur abwürgen, wenn der Staat nicht für ihre Verluste einsteht. Erpressung. Er macht uns ein Angebot das wir nicht ablehnen können. Aber wir können es auch nicht annehmen. Es wird Zeit dass diese Banken über die Klinge springen und endlich für ihre Spekualtionverluste aufkommen müssen. Ackermann hat auf jeden Fall 14 Millionen dafür bekommen, dass er andere verarscht und erpresst.
Natürlich gönne ich ihm sein Gehalt. Die Menschen deren Leben er zerstört hat werden vermutlich in der Ackermann Welt nicht lebenstauglich gewesen sein. Menschen können zwischen Neoliberalen nicht leben. Da muss man Bestie sein um mit den Bestien leben zu können. Der Spiegelfechter formuliert das ganze viel höflicher und netter.
Sabine Christiansen und Transparenz
Der gute Krusty wird wieder mit mir schimpfen. Schon wieder eine nutzlose Nachricht die ich dazu benutze um das System zu beschreiben. dpa meldet gerade:
UNICEF-Botschafterin Christiansen fordert mehr Transparenz
Berlin - Angesichts der Vertrauenskrise bei UNICEF Deutschland hat die Botschafterin des Kinderhilfswerks Sabine Christiansen mehr Transparenz gefordert. Strukturveränderungen bei der Organisation müssten Priorität vor personellen Konsequenzen haben. Das sagte die 50-Jährige im ARD-„Morgenmagazin”. Der Vorstand der deutschen UNICEF-Sektion will zu den Vorwürfen gegen das Kinderhilfswerk Stellung nehmen.
Da wird mir doch sofort ganz warm ums Herz. Sabine Christiansen will Transparenz. Wenn ich da so an ihre Fernsehsendungen denke dann kommt mir sofort ein Bild hoch. Ich sehe 36er Mauerwerk nicht aus Hohlziegeln sondern aus Beton gegossen. Mit Bewehrungsstahl, als wäre es ein Banktresor. Da sollen wir dann völlig transparent durchsehen.
Sabine Christiansen die immer wütend war, wenn irgendwo aufgedeckt wurde, wie ihre Quatschrunde von neoliberalen Demagogen zusammengebaut wurde, damit ja das gewünschte Ergebnis, gegen die Menschen in diesem Land dabei herauskam. Die Frau, die ungeniert Propaganda für Stoiber und die INSM machte und sich dafür noch vom Gebührenzahler zwangsweise alimentieren ließ. Die und Transparenz. Eher glaube ich das der Himalaya aus Marzipan ist.
Aber sie sagt ja auch was sie wirklich will, oder besser was sie nicht will. Sie will keine personellen Konsequenzen. Das war mir klar. Personelle Konsequenzen würden ja persönliche Verantwortlichkeit bedeuten. In ihrem neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Weltbild ist aber Verantwortung nur bei anderen zu suchen, nie bei den Neoliberalen selber. Deshalb sollen die Strukturen ein wenig umgebastelt werden, die Leute aber die gleichen bleiben.
Denn die Neoliberalen haben nur eine Angst. Sie haben Angst, das einer von ihnen und sei es auf einem noch so winzigen Druckposten, zur Verantwortung gezogen wird. Dann könnte ihr komplettes System platzen. Das ist wie bei anderen Kriminellen. Sobald der erste zu einer richtig langen Haftstrafe verurteilt wird, fangen die anderen an zu singen. Verantwortungslosigkeit und Verrat sind ja nur zwei Seiten der gleichen Medaille.
Der Volkerts in Braunschweig weiß nicht genug und der Hartz ist gut abgesichert. Wie es bei Siemens ausgehen wird, ist noch nicht klar. Niemand weiß genau, wer über all die Jahre Kopien gesammelt hat. Wehe wenn die da den Falschen opfern. Früher oder später wird einer reden und dann bekommen wir viel Freude.
Es tut mir ja leid lieber Krusty. Aber der Fisch stinkt gewaltig und nicht mehr nur am Kopf. Natürlich haben Unregelmäßigkeiten bei der UNICEF nichts mit den Neoliberalen zu tun. Die Frau Christiansen ist ja auch ganz zufällig dort. Nein du hast recht, das nicht das System, kann ja gar nicht sein. Ob es aber wirklich Sinn macht in einem Bordell nach einer Jungfrau zu suchen, lieber Krusty, das wage ich dann doch zu bezweifeln.
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

















