Günter Freiherr von Gravenreuth hat die ewige Entertaste gedrückt
Chilon von Sparta soll den berühmten Satz "De mortuis nil nisi bene - Über die Toten nur Gutes" geprägt haben, was ihn sicherlich ehrt, es aber verdammt schwer macht, über den Selbstmord des Günter Freiherr von Gravenreuth zu berichten, der sich in der Nacht zum 22. Februar 2010 selbst richtete. Wer ihn, seine Vorgehensweise und seine Taten gekannt hat, wird es schwer haben auch nur ein einziges gutes Wort zu finden.
Oh natürlich versuchen die sogenannten Journalisten dies in etlichen Nachrufen, aber selbst bei denen klingt es noch schaler, als ihr sonstiger Lob auf die Abzockergesellschaft. Gravenreuth stand immer auf der falschen Seite. Irgendwann hielt er sich für unüberwindbar und brach sich bei seinem Versuch die taz in die Knie zu zwingen, letztendlich den Hals. Er hätte in den nächsten Tagen eine Gefängnisstrafe wegen Betruges antreten müssen. ["Günter Freiherr von Gravenreuth hat die ewige Entertaste ... »]
Aufgelesen und kommentiert - 2010-02-02
- Deutschen Bank räumt ein: Finanzkrise ist das Werk einer kriminellen Organisation
- Betrugsvorwurf gegen deutschen Hedgefonds-Manager Florian Homm
- Es darf wieder gezockt werden: Aufsichtsbehörde BaFin erlaubt Leerverkäufe
- Die Tafeln und die Armut
- Deutscher Einzelhandelsumsatz weiter im Sinkflug
- Sozialwissenschaftler Rügemer: "Deutschland fällt immer weiter auseinander - auch juristisch"
- Hartz-IV-Kampagne: Zahlen der Bundesagentur für Arbeit entlarven Missbrauchs-Vorwürfe als haltlos
- Frist läuft am 8. Februar aus: Endspurt für Hartz4-Überprüfungsanträge
- Das grosse Prassen: FDP stockt die Pöstchenvergabe im Ministerium deutlich auf
- Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) schließt Fusion mit Linkspartei nicht aus
- Andrea Nahles gegen Rot-Rot-Grün in NRW
- Private Krankenversicherung: 30 Prozent Beitragssteigerung zum Jahreswechsel
- Privatsender wollen Anteil an GEZ-Gebühren - FDP signalisiert Zustimmung
- Viele Pharmakonzerne halten negative Studien zu ihren Medikamenten zurück
- US-Studie: Die seelischen Krankheiten der Soldaten-Ehefrauen
- FDP immer dreister ["Aufgelesen und kommentiert - 2010-02-02" mehr »]
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Ackermann in Not
Was waren das noch für herrliche Zeiten als Josef Ackermann vor Gericht sein Viktory Zeichen machte und tatsächlich mit einer Geldstrafe davonkam. Mit seiner Form des Stinkefingers hatte er es allen Deutschen gezeigt. Geld geht vor Recht. Aber langsam wird es immer enger.
Am 4. Dezember beginnt der Prozess gegen Paul Daugerdas in Manhatten. Dabei geht es darum, dass die Deutsche Bank und Daugerdas ein betrügerisches Konzept zum Zweck der Steuerersparnis entwickelt haben sollen. Der Daugerdas Prozess, indem auch zwei ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bank angeklagt sind, wird von Fachleuten dabei nur als der Anfang des Vorgehens der amerikanischen Justiz gegen die Deutsche Bank angesehen. ["Ackermann in Not" mehr »]
Fußball ist nicht unser Leben
Hooligans nur als Problem des Fußballs zu betrachten ist sicherlich falsch. Sie sind das Produkt einer Gesellschaft die immer mehr zerfällt und in der viele Menschen überhaupt gar keine Chance mehr haben. Allerdings ist Fußball der Kristallisationspunkt um den sich Hooligans sammeln. Nimmt man den Hooligans diesen Kristallisationspunkt, fällt ein Großteil an Randale aus.
Sicherlich wäre es falsch den Fußball an sich verbieten zu wollen und wenn man in Deutschland eine Revolution auslösen wollte, wäre das wohl der sicherste Weg. Andererseits ist Fußball zum Teil ein knallhartes Geschäft. Ein Geschäft für das der Steuerzahler kostenlos die Sicherheitsinfrastruktur liefern soll. ["Fußball ist nicht unser Leben" mehr »]
Der Krieg in Afghanistan frisst die Demokratie in Deutschland
Bundeswehroberst Georg Klein hat in Afghanistan offensichtlich Mist gebaut, als er den Angriff auf zwei gekaperte Tankzüge befahl und 142 Menschen, im wesentlichen Zivilisten, töten ließ. Dass haben bisher so ziemlich alle bis auf den neuen Verteidigungsminister Guttenberg kapiert. Die Folge ist, das es nach deutschen Gesetzen eine Ermittlung durch die zuständige Staatsanwaltschaft gibt, die auch Anklage erheben kann.
Bisher war das unproblematisch, da sich deutsche Soldaten im wesentlichen an ihrem Standort / Kaserne in Deutschland aufhielten und damit automatisch die dortige Staatsanwaltschaft zuständig war. Bisher wurde bei vermutlichen Straftaten von Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz einfach nach dem gleichen Prinzip verfahren und die am heimatlichen Standort zuständige Staatsanwaltschaft war zuständig. ["Der Krieg in Afghanistan frisst die Demokratie in Deutschland" mehr »]
Jack Wolfskin kann mich mal am Gründonnerstag besuchen
Es ist immer das gleiche mit den sogenannten Markenfirmen. Früher oder später kommen sie darauf, dass es doch viel einträglicher ist, andere Leute wegen angeblichen Missbrauchs ihrer Marke zu verklagen, als gute Produkte zu fertigen, die ihre Marke so unvergesslich macht, dass die Botschaft immer funktioniert. Bärenmarke wäre ein gutes Beispiel, wie man es macht.
Ich mochte die Marke Jack Wolfskin noch nie. Auch wenn es früher mal anders gewesen sein soll, ich kenne nur billigste Massenware ohne jeden Gebrauchswert für mich und ein Logo, welches eigentlich nicht geschützt werden kann. Wie kann man eine Pfote schützen, wenn man nicht Vorstand der Kooperation aller Wolfsähnlichen ist und da würden dann die Katzen noch Einspruch erheben. ["Jack Wolfskin kann mich mal am Gründonnerstag besuchen" mehr »]
Schäuble, Bundeswehr, RAF - Weder Bildung noch Freiheit
In psychologischen Spielchen müssen ja oft Wortassoziationen gebildet werden. Zu Wolfgang Schäuble dürfte wohl am häufigsten das Wort Angst genannt werden, gefolgt von Überwachung, Terror und Diktatur. Das ist nicht zufällig. Würde man die Artikel untersuchen in denen über Schäuble berichtet wird, wäre schnell klar, dass es kaum eine Berichterstattung außerhalb dieser Wortpaare gibt. Deshalb ist Schäuble sogar bei den Anhängern seiner Politik mit diesen Wortpaaren verortet.
Dies ist zum einen eine Chance für die Schäuble Diktatur, weil er einfach durch sein ständiges Auftreten mit den immer gleichen Lügen von Bedrohung und Gefahr ein Klima der Angst aufrecht erhält, das von immer mehr Leuten als ständige Last empfunden wird und deshalb wie ein steter Tropfen jeden Stein höhlen soll. Die Dauerbelästigung mit seinem Terrorgefasel ist nicht Zufall sondern Methode. ["Schäuble, Bundeswehr, RAF - Weder Bildung noch Freiheit" mehr »]
CFDs der heißeste Tipp der Börsengauner
In Großbritannien spekulieren schon Millionen mit Contracts for Difference (CFDs), die in Deutschland als Differenzkontrakte bezeichnet werden. In Deutschland ist dieses Geschäft im Moment noch eher gering, aber schon kommen aus allen möglichen Ecken zweifelhafte Börsengurus und Berater, die den Menschen fast unentgeldlich dabei helfen wollen, riesige Gewinne einzufahren. Es gibt sogar schon Banken die für derartige Geschäfte auch noch Kredite bereitstellen, wenn den Zinssatz und Sicherheiten stimmen und somit bei der Verführung helfen.
Das ganze Geschäft mit den Differenzkontrakten spielt sich außerhalb der Börsen ab und wird durch Broker abgewickelt. Meist arbeiten die Einflüsterer genau für diese Broker und sollen die Kundschaft anlocken. Dabei geht es im Grundsatz nur um eine Wette, ob der Kurs einer Aktie, eines Indexes oder die Preisentwicklung bei Zinsen und Rohstoffen steigt oder fällt. Dabei wettet der Kunde gegen den Broker. ["CFDs der heißeste Tipp der Börsengauner" mehr »]
Von einem der auszog um Millionär zu werden
Kennen sie die Männer und Frauen mit umgehängtem Mikro, die ständig an den Eingängen der Kaufhäuser lauern und von der tollsten Bratpfanne aller Zeiten, über Staubsaugerbürsten bis zum Gurkenhobel alles so enthusiastisch wie möglich verkaufen. Diese Prediger eines Konsums des Nonsens. Sie alle wollen reich werden und bleiben doch ständig nur Getriebene.
Markus Frick war ein angeblicher Börsenguru. Die Erfolgsgeschichte schlechthin. Bei N24 pries er sich selbst und seine Erfahrung an, er war enthusiastisch. Dabei war mit 22 Jahren schon Bäckermeister und wie er selbst auf seiner Website schildert, aus eher einfachen Verhältnissen. Aber er hat etwas aus sich gemacht, zumindest wenn man seiner Selbstdarstellung glaubt. ["Von einem der auszog um Millionär zu werden" mehr »]
Und dann will es keiner gewesen sein und keiner hat's geseh'n
Ach ja, die Hypo Real Estate. Duckhome hat schon am 10. August 2007 daraufhingewiesen, dass wir eine Finanzkrise haben und dabei ausdrücklich die Hypo Real Estate (HRE) erwähnt:
Kennen sie dieses hässlich furzende Geräusch mit dem die Luft aus einem Ballon entweicht, wenn man ihn beim Aufblasen nicht richtig festgehalten hat. Er macht in der Luft, je nachdem wie stark man ihn aufgeblasen hat, ein bis zwei Kapriolen und bleibt dann wie ein einhodiges männliches Geschlechtsteil nach einer langen Nacht, völlig verbraucht auf dem Boden liegen.
Diesen Furz hören wir gerade. Ormond Quay, Conduit, Rhineland Funding, Subprime, IKB, KfW, Giro Lion, Hypo-Real-Estate, Commerzbank, Deutschen Bank, Frankfurt Trust, Royal Bank of Scotland. Die US-Notenbank Fed schoss gestern mal eben 25 Milliarden zusätzliche Mittel in den Markt um einen Zusammenbruch zu vermeiden und die EZB 95 Milliarden. Die Bank of Japan stellte 6 Milliarden zusätzlich zur Verfügung. Heute hat die EZB weitere Finanzspritzen angekündigt, um den Banken unter die Arme zu greifen.
Aber das ist keine Krise, das ist nur ein Furz. Anstatt die Banken, die sich verzockt haben, den Weg gehen zu lassen, den unsere neoliberalen Wirtschaftsfaschisten immer für die Armen wollen, wird subventioniert ohne Ende. Dieses Geld dient nicht dazu irgendwelche Investitionen zu schützen. Es dient dazu dem internationalen Großkapital den Arsch zu retten.
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Und immer wieder die Schweiz
Die NZZ-Online versucht wieder einmal die verbrecherische Okkupation deutschen Luftraumes durch die Schweiz und viel schlimmer durch die wahrscheinlich verbrecherische, zumindest aber vollständig verantwortungslose Schweizer Flugsicherungsfirma Skyguide zu verteidigen. Dabei geht es wie bei allen Problemen mit der Schweiz immer um den eidgenössischen Formaljurismus.
Natürlich gab es einen Vertrag der Skyguide die Luftüberwachung erlaubte. Dieser Vertrag war zwar von Anfang an ungültig, weil er dem Grundgesetz widerspricht, aber er ging durch, um der Schweiz, als Heimatort der deutschen Steuerhinterzieher, noch einen weiteren Gefallen zu tun. Spätestens nach dem Zusammenprall der Flugzeuge über Überlingen, der durch den Geiz, die Gier und die Verantwortungslosigkeit von Skyguide geschah, hätte anständige Politiker und eine anständige Schweiz, die Rechte wieder nach Deutschland gegeben und Skyguide die Betriebserlaubnis entzogen. ["Und immer wieder die Schweiz" mehr »]
Axel Wieandt: "Boni sind im Sinne des Steuerzahlers"
Axel Wieandt ist der Vorstandschef der Hypo Real Estate (HRE). Natürlich ihr neuer Chef und somit für die Vergangenheit nicht verantwortlich. Er selbst studierte an der WHU – Otto Beisheim School of Management bei der er heute auch noch Professor ist. Diese Uni bekam 50 Millionen Mark damit wenigstens eine Schule den Namen des Mitgliedes der Leibstandarte-SS Adolf Hitler, Otto Beisheim, trägt. Selbst verständlich hat die Schule damit nicht den Ungeist Beisheims übernommen.
Das diese Hochschule Margret Suckale die ehemalige Personalveralberin der Bahn hervorgebracht sagt auch noch nicht viel. Wer sich auf Seite 36 des Geschäftsberichtes die Liste der Stifter, Förderer, Freunde und Unterstützer ansieht bekommt ein Wer ist Wer der neoliberalen Internationale die im Jahr 2007 mit 7, 1 Millionen Euro Spenden die Hälfte des Etats ausmachten. ["Axel Wieandt: "Boni sind im Sinne des Steuerzahlers"" mehr »]
Dieter Althaus - der schmutzige Missbrauch seines Opfers
Dieter Althaus, der die anderen Parteien gebeten hatte, im Wahlkampf nicht mit seiner fahrlässigen Tötung durch rücksichtsloses Ski fahren, in Verbindung gebracht zu werden, benutzt jetzt sein Opfer um sich selbst Sympathien zu verschaffen.
Dieter Althaus (51) betet jeden Tag für Beata Christandl, die nach einem Skiunfall mit dem Ministerpräsidenten ihren Kopfverletzungen erlag. Das sagt Althaus der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL. "An ihrem Grab zu beten, war eine ganz wichtige Stunde für mich", ergänzt er. "Dafür bin ich dankbar. Auch dafür, dass der Witwer sich mir gegenüber in sehr fairer und respektvoller Weise verhält."["Dieter Althaus - der schmutzige Missbrauch seines Opfers" mehr »]
Ehefrau Katharina (48) betont im Doppelinterview, dass ihr Mann nach dem Unfall "noch sensibler" geworden sei, "weil er persönlich erfahren hat, wie zerbrechlich das Leben ist". Anfangs hatte sie "große Sorge, weil mein Mann im Krankenbett nicht der war, den ich kannte". Wenn "die kleinen Fortschritte ausblieben, der Zustand stagnierte oder es einen Rückschritt gab, kam auch Verzweiflung".
Heribert Prantl wäscht Schäuble reiner als rein
Oh wie groß muss die Not in der CDU/CSU wohl sein. Schreiber ist wieder in Deutschland und jeder Kommentator beeilt sich zu versichern, dass dies im Wahlkampf keine Rolle spielen wird und hat damit wohl auch recht. Aber warum muss das so betont werden? Prantl gibt uns in der Süddeutschen wohl ungewollt eine Antwort, wenn er uns eindrücklich die Unschuld von Wolfgang Schäuble schildert:
Wolfgang Schäuble hat mit Karlheinz Schreiber nichts zu tun. Er hat nichts zu tun mit den Straftaten, die diesem Mann vorgeworfen werden. Er hat nichts, gar nichts zu tun mit den Steuerhinterziehungen und den Betrügereien des Angeklagten.
Daher wurde Schäuble von der Staatsanwaltschaft in Augsburg, die den kriminellen Machenschaften Schreibers mit akribischer Nachhaltigkeit nachgeht, nicht als Zeuge gehört, und er ist auch für den Prozess nicht benannt. Wie gesagt, Schäuble hat ja mit alledem nichts zu tun.
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Strafverfolgung von Bankern - Reaktionen und Nachträge
Zuschrift von Herr Prof. Dr. Karl-Joachim Schmelz am 03. August 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
aus der strafverfolgenden Praxis haben mich einige zustimmende und informative Reaktionen erreicht, von denen ich eine (aus einer süddeutschen Großstadt, anonymisiert) weiterreichen möchte, weil sie die ganze Dramatik handgreiflich macht:
„Bei der Ausdünnung fällt einem natürlich das Beispiel der Wirtschaftskammern ein. Von ehemals 5 sind noch 3 existent. Wartezeiten für die Verfahren im Schnitt 2 - 3 Jahre bis zur Anklageerhebung.
Weiteres Beispiel die personellen Situation bei der Polizei im Bereich Wikri:
1996 - 27 Sachbearbeiter; 2009 - 12 Sachbearbeiter!!!“
Daß die politische und justizverwaltungsmäßige Praxis nicht nur ich alleine als „verfassungswidrig“ ansehe, können Sie z.B. folgenden Veröffentlichen der Neuen Richtervereinigung entnehmen (die ich hier völlig unkommentiert zitiere):
1. Verfassungswidriger Abbau der Ressourcen für die Gerichte und Staatsanwaltschaften
["Strafverfolgung von Bankern - Reaktionen und Nachträge" mehr »]
Sehr geehrte Damen und Herren,
aus der strafverfolgenden Praxis haben mich einige zustimmende und informative Reaktionen erreicht, von denen ich eine (aus einer süddeutschen Großstadt, anonymisiert) weiterreichen möchte, weil sie die ganze Dramatik handgreiflich macht:
„Bei der Ausdünnung fällt einem natürlich das Beispiel der Wirtschaftskammern ein. Von ehemals 5 sind noch 3 existent. Wartezeiten für die Verfahren im Schnitt 2 - 3 Jahre bis zur Anklageerhebung.
Weiteres Beispiel die personellen Situation bei der Polizei im Bereich Wikri:
1996 - 27 Sachbearbeiter; 2009 - 12 Sachbearbeiter!!!“
Daß die politische und justizverwaltungsmäßige Praxis nicht nur ich alleine als „verfassungswidrig“ ansehe, können Sie z.B. folgenden Veröffentlichen der Neuen Richtervereinigung entnehmen (die ich hier völlig unkommentiert zitiere):
1. Verfassungswidriger Abbau der Ressourcen für die Gerichte und Staatsanwaltschaften
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Schreiber, Schäuble, Zypries
Fast möchte man der Brigitte Zypries, den Satz aus Schillers Bürgschaft zurufen: "Zurück! du rettest den Steinmeier nicht mehr". Aber es ist schon zu spät. Zypries hat Robert Nicholson, dem kanadischen Justizminister ein Fax geschickt und dieser hat reagiert und Schreiber wurde am Sonntag Abend in Toronto in ein Flugzeug nach Deutschland gesetzt, wo er gestern Vormittag ankam. Nun haben wir Schreiber und Schäuble den Salat.
Wie Schreiber selbst vermutete, ist das die große Chance der SPD im Wahlkampf noch mal zu punkten, aber es wird nicht klappen. Schon die ersten Pressemeldungen am Sonntag zeigten wohin die Reise in der Systempresse gehen sollte. Der 83 jährige Walther Leisler Kiep wird in der Parteispendenaffäre genannt, der Name Wolfgang Schäuble, fehlt fast vollständig und im übrigen geht es nur um die Steuerhinterziehung des Karlheinz Schreiber. Die Systempresse weiß worüber sie nicht schreiben darf. ["Schreiber, Schäuble, Zypries" mehr »]
Gastkommentar: “IM NAMEN DES STAATES” - Ein Vorschlag zur Güte
Mit freundl. Empfehlung und Genehmigung von Dr. Richard Albrecht am 14. Juli 2009 auf forced-labour.de
(1) Herrschende Meinung: „Das Grundgesetz ist in der deutschen verfassungsgeschichte die beste Verfassung. Es hat sich insbesondere – nicht zuletzt aufgrund der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes – bei der Verteidigung der individuellen Freiheit der Menschen bewährt. Es hat die wehrhafte Demokratie auf eine stabile Grundlage gestellt. Es enthält ein fein abgestimmtes System der gegenseitigen Kontrolle staatlicher Macht. […]“ (Wolfgang Nešković, Rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag; in: clara 13.09. – N. war von 2002/05 Bundesrichter)
(2) Ganz subjektive, scheinbar rechtsunerhebliche GegenRede: Derzeit wird vorgegeben, „Im Namen des Volkes“ Recht zu sprechen. Das ist doppelt falsch: Erstens ist das allen Gerichtsentscheiden unterliegende Recht kein Volksrecht. Sondern Juristenwerk. Zweitens sind die, die dieses Recht sprechen, keine Volksrichter/innen. Sondern speziell ausgebildete und ausgewählte Jurist(inn)en: Berufsrichter/innen, die verbeamtet wurden, um „die Tische der Herren zu verteidigen“ (Horst Bosetzky).
(3) Als Vorschlag zur Güte:
["Gastkommentar: “IM NAMEN DES STAATES” - Ein Vorschlag zur ... »]
Emmely und die seltsame Gerechtigkeit des Volker Rieble
Es macht nichts, dass sie Volker Rieble nicht kennen. Er ist ein Juraprofessor aus München der im Auftrag der Industrie und des Großkapitals alles tut, um den Arbeitnehmern im Arbeitsrecht alle Rechte zu nehmen und sie zu rechtlosen Lohnsklaven zu machen. Das realisiert er vor allem als geschäftsführender Direktor des von privaten Unternehmen (über eine Stiftung) finanzierten Zentrums für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht (ZAAR).
Sehr gern betonen er und seine Kumpane ihre Unabhängigkeit. Sie betonen sie so permanent und laut, dass schnell klar wird, das sie eben alles mögliche, aber sicher nicht unabhängig sind. Natürlich gibt es so etwas wie ein formale Unabhängigkeit, die aber nur eine scheinbare Unabhängigkeit ist oder wenn man es deutlicher ausdrücken will, eine vorgetäuschte Unabhängigkeit ist. ["Emmely und die seltsame Gerechtigkeit des Volker Rieble" mehr »]
Das seltsame Verständnis des Skyguide Chefs Daniel Weder
Daniel Weder ist der Vorstandsvorsitzende der Schweizer Flugsicherungsbude Skyguide, die dafür verantwortlich ist, dass am 1. Juli 2002 eine Tupolew der Bashkirian Airlines mit einer DHL-Frachtmaschine vom Typ Boeing 757 kollidierte und bei dem Unfall 71 Menschen, darunter 49 Kinder getötet wurden. Der Grund für die Katastrophe, war die maßlose Gier von Skyguide
Vitali Kalojews hatte bei der Flugzeugkollison von Überlingen, seine Frau Swetlana, seinen Sohn Konstantin und seine Tochter Diana verloren. Dabei hatten der Leichtsinn und die Rücksichtslosigkeit des Schweizer Flugsicherungsunternehmens Skyguide dazu geführt, das ein einziger Fluglotse für ein Riesengebiet zuständig war und sich alleine in den Räumen befand. Gleichzeitig wurde dem Fluglotsen Peter Nielsen auch noch jede telefonische Verbindung nach außen genommen und seine Systeme in ihrer Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt.["Das seltsame Verständnis des Skyguide Chefs Daniel Weder" mehr »]
Der Grund für dieses Vorgehen war die Profitsucht des Managements von Skyguide, bei der sich maßgeblich Direktor Alain Rosier, unrühmlich hervortat. Vernünftigerweise hätte man den Fluglotsen schon nicht alleine lassen dürfen, ihm aber auch noch Telefon und einen wichtigen Teil der Computerkapazität zu nehmen ist ein Verbrechen. Aber auch der Schweizer Staat hat zu Gänze versagt und ist seinen Kontrollpflichten nicht nachgekommen.
..
An diesem Abend musste Peter Nielsen mit dem Flughafen Überlingen telefonieren, um dort einem Flugzeug die Landung zu ermöglichen, was er aufgrund der abgeschalteten Telefonanlage nicht konnte. Gleichzeitig bewegten sich der DHL-Flug 611 und Bashkirian-Airlines-Flug 2937 über Owingen bei Überlingen aufeinander zu, was Nielsen dank fehlender Annäherungswarnung nicht registrieren konnte, da die finanzielle Gier von Skyguide sowohl Telefon als auch Annäherungswarnung genommen hatte. Er hatte kaum eine Chance den Zusammenstoß zu verhindern und gab dann auch noch dem Flugzeug der Bashkirian Airline die Anwendung zum sinken, so das der Zusammenstoß mit der DHL-Maschine die sich ebenfalls im Sinken befand, unvermeidlich war.
Mit Telefon und funktionierenden Systemen wäre es gar nicht so weit gekommen, ein weiterer Mann hätte die Maschine nach Überlingen und das Telefon übernehmen können und Peter Nielsen wäre voll konzentriert auf seinen Schirm, niemals in dieses Problem gekommen. Schuld ist eindeutig Skyguide und die miesen Schweizer Kontrollen.
Skyguide die an redundanten Systemen und Personal gleichermaßen fahrlässig gespart hatten, taten dann alles um den Fluglotsen zu belasten und sich selbst reinzulügen. Vor allem Alain Rosier spielte bewusst und genüsslich mit den Hinterbliebenen der Opfer, um ja keinen Schadensersatz leisten zu müssen und wurde dabei von der Schweizer Regierung unterstützt, die ebenfalls kein Interesse an Aufklärung hatte.
Legenden und Illusionen
Gastbeitrag Hans Fricke am 13. Juli 2009
Nichts ist den Legenden und Illusionen, die seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland über sie verbreitet werden und in diesem Jubiläumsjahr eine neue Blüte erleben, abträglicher, als wenn man ihnen auf den Grund geht und sie an der gesellschaftlichen Realität misst. Das gilt neben anderen gängigen Begriffen insbesondere für die „freiheitlich-demokratische Grundordnung“, den „Rechtsstaat“ und „Sozialstaat“ BRD.
Mag es den Regierenden und den Massenmedien vor 1990 noch mehr oder weniger gelungen sein, diesen Begriffen den Anschein einer gewissen Glaubwürdigkeit zu geben, so hat sich die Situation während der vergangenen 20 Jahre sichtbar gewandelt.
Kaum jemand, der politisch ernst genommen werden möchte, wird angesichts der dramatischen Folgen des jahrzehntelangen sozialen Raubbaus und der Verteilung von unten nach oben noch behaupten wollen, die BRD sei ein Sozialstaat. Wozu auch? Der andere deutsche Staat, der erwiesenermaßen ein sozialer Staat war und deshalb bei Verhandlungen über soziale Fragen in der BRD unsichtbar mit am Tisch saß und mit seiner Sozialpolitik die Entscheidungen beeinflusste, existiert nicht mehr, sodass der Imperialismus in Hausherrenmanier nach vier Jahrzehnten erzwungener relativer Zurückhaltung endliche wieder sein wahres Gesicht zeigen und mit den „Sozialpartnern“ und Empfängern sozialer Leistungen Tacheles reden kann.
Lesen Sie den kompletten Beitrag auf: moltaweto.wordpress
HRE - Wie Ackermann und Blessing Deutschland abzockten
Nun liegt sie also als Protokoll der Bafin vor, die Geschichte mit der die Verluste der Hypo Real Estate auf die deutschen Steuerzahler umgelastet wurden. Es wird niemanden wundern, dass genau wie bei der IKB, Josef Ackermann von der Deutschen Bank, alle seine Macht ausnützte um den Bürgern Deutschlands die Lasten aufzubürden.
Dieses Protokoll, ist in seinem Aufbau, wohl weniger als echtes Protokoll, sondern eher als eine Zusammenfassung der wichtigsten Auftritte zu werten, auch wenn akribisch festgehalten wird, wer zu welchem Zeitpunkt anwesend war. Auffällig ist dabei insbesondere ein Satz der von Seite 2 des Protokolls stammt:
Die Deutsche Bank hat nach Angaben von Herrn Funke, eigene Experten bei der HRE. (E-Mail der HV München vom 24.09.)["HRE - Wie Ackermann und Blessing Deutschland abzockten" mehr »]
Halbwahrheiten: Die Hexensalbe
Unzählbare Opfer justizieller Willkür ließen im Mittelalter ihr Leben. Der Ketzerei und Zauberei bezichtigt schaffte die Halsgerichtsordnung das notwendige Instrument unliebsame Geister zu entsorgen. In vielerlei Prozessen nahm man den Kräuternachweis zur Hilfe um die Angeklagten ihrer Schuld zu überführen. So gehörte der Besitz oder die Weitergabe einer Salbenmixtur, volkstümlich als "Hexensalbe"; oder auch "Flugsalbe" bekannt, mit zur Beweisführung.
Die in der Flugsalbe enthaltenen Zutaten hatten in etwa die gleiche Wirkung wie heut zu Tage das Aspirin (Ich pers. würde vorziehen die Wirkung mit Gelonida zu vergleichen). Die Salben galten als universales, kostengünstiges, Schmerzmittel. Auch Paracelsus stellte diese Salbenart her und verwandte als Basis zur Herstellung die Pappelsamen/knospen. Auch heute kann man die Pappelsalbe (Unguentum populeum) noch in Apotheken erwerben - allerdings ohne die z.T. psychoaktiv wirkenden Inkredenzien wie einige Nachtschattengewächse. Sie eignet sich so nur noch zur Behandlung von entzündeten Nasenschleimhäuten, Hämorrhoiden, Wunden, Verbrennungen, Gicht oder/und Rheuma.
Qui bono?
Das volksstümliche Rezept zur Zubereitung der Pappelsalbe setzt sich wie folgt zusammen:
1 Teil Pappelknospen
2 Teile Schweineschmalz
[¹]
Beide Zutaten so lange erwärmen, bis alle Feuchtigkeit verflogen ist. Darauf hin wird abgepresst.
[¹] Wir verzichten aus Sicherheitsgründen auf die Benennung von und Zubereitung mit psychoaktiven Inhaltsstoffen
"Alle Dinge sind Gift. Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist. So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich."
Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus
Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus
Die Aktionäre sind verantwortlich - ziehen wir sie zur Verantwortung
Die Bürger sind empört, obwohl sie mit der Finanzkrise, die die Weltwirtschaftskrise auslöste nichts zu tun haben, sollen sie jetzt für die Schäden aufkommen. Bei der Suche nach den vermeintlich Verantwortlichen landen sie dann meist bei den Managern, die maximal widerwillig zurücktreten und dazu noch goldene Handschläge und Riesenboni mitnehmen.
Diese Sichtweise ist falsch. Die Manager sind Angestellte ihrer Firmen. Sie haben ihre verderbliche Macht nur deshalb, weil die Eigentümer dieser Firmen, die Aktionäre, sie ihnen geben. Also tragen die Aktionäre letztendlich die gesamte Verantwortung. Tatsächlich aber bleiben sie völlig unbehelligt, wenn ihr Unternehmen versagt. Sie können maximal ihren Einsatz verlieren. ["Die Aktionäre sind verantwortlich - ziehen wir sie zur ... »]
Derrivate, Zertifikate - Das Casino bleibt geöffnet
Eine schwache Justiz fördert den weiteren Bruch der Gesetze, aber auch die ständige Erweiterung des rechtsfreien Raumes. Im Bereich der Bankster und Finanzberater, stehen die deutschen Gerichte immer auf der Seite der geldgierigen Verkäufer und so gut wie nie auf der Seite der Anleger. Das liegt daran, dass in Deutschlands Justiz, selbst der absurdeste Vertrag immer noch mehr gilt, als gesunder Menschenverstand.
Prospekthaftung und Beraterhaftung sind nur Worte ohne jeden Inhalt. Jemand der sich von einem anderen beraten lässt, müsste ein Volljurist sein, um allen Fallstricken ausweichen zu können. Dies ist natürlich nicht gegeben und deshalb, sind Anleger chancenlos. Die Verkäuferseite hat allerlei nette Verträge mit Haftungsfreistellungserklärungen die kaum zu schlagen sind. ["Derrivate, Zertifikate - Das Casino bleibt geöffnet" mehr »]
„Demokratischer Rechtsstaat“ BRD - eine Illusion
Von Hans Fricke am 24. Juni 2009
Aus dem Partnernetzwerk
Solange die Bundesrepublik Deutschland existiert, solange bemühen sich die Herrschenden, assistiert von den Konzernmedien, den Bundesbürgern die Illusion zu vermitteln, sie würden in einem Rechtsstaat leben, dem die demokratische Willensbildung des Volkes, des „Souveräns“, wesenseigen sei. Dabei bedarf es nur eines Minimums an kritischer Sicht und Erinnerungsvermögen, um die Haltlosigkeit dieser Bemühungen zu erkennen.
Allein die Fremdbestimmtheit des Zustandekommens des Grundgesetzes und der Gründung der BRD - beides erfolgte auf der Basis eines Befehls der westlichen Militärgouverneure - und der Inhalt dieses Grundgesetzes machen deutlich, was es mit demokratischer Willensbildung des Volkes und mit Rechtsstaatlichkeit in Wahrheit auf sich hat.
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