Gestern am Abend hat es, wenn man den Gerüchten trauen kann, am Rande der Münchner Unsicherheitskonferenz Gespräche zwischen Hamid Karsai und Vertretern der Besatzungsarmeen, die in Afghanistan operieren, gegeben. Nachdem sich Barack Obama darauf festgelegt hat, dass der Krieg wie bisher weitergeführt wird, muss es einen Schuldigen geben. Dieser Schuldige war schnell gefunden.
Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat ja schon mehrfach Einwände dagegen vorgebracht, dass die Besatzungsarmeen im wesentlichen Zivilisten töten. Die Besatzungsmächte wollen sich aber nicht beim fröhlichen Morden stören lassen. Für die ist jeder lebende Afghane ein Terrorist, was ja auch bald stimmt, da die Toten, Brüder, Väter, Söhne, Mütter, Schwestern und Töchter haben, die den Besatzungsterror schon lange leid sind.
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