Er ist wirklich ein schöner Mann dieser Karl Theodor von und zu Guttenberg. Selbst auf dem Flug nach Afghanistan. Die gegelte Frisur und die Krawatte sitzen. Wie damals auf dem New Yorker Times Square, als er nichts für Opel erreichte, ist er bester Laune und feiert sich selbst.
Zu Guttenberg: Im edlen Zwirn ins Kampfgebiet
Die Aufnahmen, die zu Guttenberg in einem Transportjet der Bundeswehr zeigen, lösten in Deutschland Befremden aus. Mitten im rustikalen Interieur, zwischen nachdenklichen Soldaten in Kampfmontur, steht der geschniegelte Verteidigungsminister in edlem Zwirn. Seine Hände hat er in die Hüfte gestemmt. Zufrieden schaut er in die Kamera, ganz so als freue er sich auf die Reise ins Kampfgebiet.
Die Krawatte sitzt perfekt - unter der schusssicheren Weste
Auch nach der Ankunft am Hindukusch wirkt es so, als sei der Minister in erster Linie darauf bedacht, eine gute Figur zu machen.
Die deutschen Systemmedien überschlagen sich wieder einmal um Israel dafür zu gratulieren, dass es einen deutschen Frachter, der mit Waffen beladen war, vor der Küste Zyperns aufgebracht hat. Getreu der israelischen Propaganda folgend, handelt es sich dabei um Waffen die vom Iran an die Hisbollah geliefert werden um das arme Israel anzugreifen. Jedes Systemmedium quatscht diesen Unfug ohne Überprüfung und Kommentierung nach.
Natürlich ist die Sachlage eine völlig andere. Vor der UNO-Vollversammlung stand die Annahme des Goldstone-Berichtes über Menschenrechtsverletzungen im Gaza-Konflikt zur Abstimmung und Israel brauchte unbedingt gute Propaganda um dieses Thema zu übertönen. Der ehemalige UN-Chefankläger J. Richard Goldstone hatte in seinem von der UN-Menschenrechtskommission beauftragtem Bericht, der israelischen Kriegsführung im Zusammenhang mit der Operation "Gegossenes Blei" gegen die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen ein vernichtendes Urteil ausgesprochen, aber auch nicht mit Kritik an den Palästinensern gespart.
["Böser Iran und gutes Israel" mehr »]
Außenminister sollten eigentlich die Interessen/Ansichten des Landes, welches sie vertreten - klar formuliert - nach außen tragen können. Immerhin bekommen sie 'ne menge "Kohle" für dieses Amt ... Und ein Außenmimister gilt im Bereich der internationalen Beziehungen in der Regel als bevollmächtigter Vertreter seines Landes!?
Bei der hier folgende, den-Kopf-unsicher-auf-die Faust-zur-Beruhigung-gelegte "Wortmasturbation" eines Herrn Westerwelle, habe ich eher meine Zweifel...
Man stelle sich dieses "Stammeln" während einer Außenministerkonferenz zur Iran-Frage vor. So sehr es einem - durch diese niedliche "Wortakrobatik" animiert - zum Schmunzeln verführen mag ... Da könnten die Auswirkungen, welche durch ein falsch benutzes Wort ausgelöst - katastrophale Folgen haben.
Das ganze erklärt auch diese Peinlichkeit, wo er bei ein Tässchen Tee fabelhaft englisch sprechen will...
Wohin uns die Tigerenten-Koalition führen wird, dies dürfte schon längst klar sein. Spätestens dann, wenn die erste Angriffswelle auf den Iran losgeht. (Nebenbei gibt es nun auch schon die weitere Massenabschiebungen Richtung Kosovo. Die „Agenda“ wird hier sehr schnell losgetreten)
ThyssenKrupp weiß, mit Blick auf die nun voll ausschöpfbare Schwarz/Gelb-Freiheiten, das Produktionsruder um zu werfen und setzt den Focus der Herstellung nun – die Linse weit geöffnet – auf die Fertigung von Kriegsgaleeren und U-Boote. All dies natürlich auf Kosten von Arbeitsplätze, die nun durch die „spartanischere Gestaltung“ der Schiffe nicht mehr benötigt werden? Dies gleich in der Tradition von EADS (Aktienstand von 14:09 : +2,60%) und die anderen Mitstreiter um den großen Kuchen, im Rüstungsrennen.
Die Propagandamaschinerie ist natürlich schon voll im Gange. Und genau wie zur Zeiten der Massenmanipulationen und Lügen über angebliche ABC-Waffenarsenale im Irak, wird das ganze Paket an Perversitäten nun gegen den Iran Gerichtet. Auch hierzulande wird die Märchentrommel erneut heftigst angekurbelt, um die Stimmung gegen alles was nicht "christlich" erscheint an-zu-feuern.
Und ja ... Die Weltwirtschaft ist trotz des Aufwärtsboom-Märchens am Arsch. Und das einzigste, wie die Geschichte uns lehrt – was die sich im Keller befindende Konzerne wieder nach oben bringen kann - ist eben Krieg.
Sehr bald wird auch die letzten Zweifler klargemacht werden, warum die gesamte Welt-Flottille sich auf "Piratenjagd", in Wurfnähe zum Iran befindet. Hier dürfte eventuell schneller als uns lieb ist der Run auf Südost-Afrika und den Iran losgehen.
Eine Demonstration der Massen gegen diesen Wahnsinn dürfte dann wohl - dies mal vorsichtig und spekulativ betrachtend - aufgrund der Pandemiepläne kaum noch möglich sein; da der Startschuss für die Freigabe der Schweinegrippe-Farce-Impfung nun abgefeuert wurde und die ersten „Einladungen“ sich irgend etwas "reinjagen" zu lassen nun Bald in Briefkästen und über die Sprachrohre der Medienhuren verbreitet werden dürften.
Hoffen wir, dass ich hier falsch liege...
Deutschfehler mögen ignoriert werden, da dies nicht meine Muttersprache ist
Update
@jakester. danke für den impf-tip...
So sieht Manipulation und Gehirnwäsche in echt aus. Die beste Möglichkeit die dumpfe Masse zu erreichen is natürlich: Der Weg über den Sportkanal...
Der Grundsatz In dubio pro reo (lateinisch für: „Im Zweifel für den Angeklagten“), kurz Zweifelssatz, ist ein schlagwortartiger Ausdruck dafür, dass im Strafprozess ein Angeklagter nicht verurteilt werden darf, wenn dem Gericht Zweifel an seiner Schuld verbleiben. Dieser Grundsatz hat bei uns sogar offiziellen Verfassungsrang.
Aber er gilt natürlich nicht für jeden. Ganz sicher gilt er nicht für den Iran, dessen Staatschef Mahmud Ahmadinedschad, ja ganz nebenbei bemerkt auch wirklich kein besonderer Charmebolzen ist und neben der theokratischen Führung auch noch die Interessen des Volkes nach mehr Freiheit bedienen muss. In diesem politischen Eiertanz stolpert er zugegebenermaßen viel zu häufig über seine eigene Wortwahl. Aber das macht ihn und den Iran nicht schuldig, wie auch der Chef der UN-Atomenergiebehörde (IAEO bzw. IAEA), Mohamed ElBaradei jetzt gegenüber dem "Bulletin of the Atomic Scientists", was er aber bereits seit Jahren beharrlich wiederholt, ausführte:
["In dubio contra Iran" mehr »]
● Verarschung per Definition: Iran
● Wie die Medien die Berichterstattung über den Iran fälschen
● Überwachung von Blogs und SMS
● Mehr als 2 Quellen sind gefährlich
● Entwurf zur Änderung des Gesetzes über die Öffentliche Sicherheit und Ordnung
● Wollte Maria sich selbst vor der Öffentlichkeit schützen?
● Netanyahu hat in seiner Grundsatzrede gelogen
● Twitter schadet der Moral seiner Nutzer
● Wir werden alles selber machen müssen
● Ich wollte diese Menschen töten
● Wasser, Brot und Margarita!
● "Die verfluchten Stunden am Abend"
● SPD-Austrittserklärung von Julia Reda
Wie (dts) meldet, hat der Sprecher des Wächterrats Abbas-Ali Kadkhodaei auf dem staatlichen Fernsehsender IRIB Kanal 2, bestätigt, dass in rund 50 Städten rund drei Millionen Stimmen mehr zusammen kamen als es Wahlberechtigte gab. Gleichzeitig dementierte er Meldungen nach denen es sich um 170 Städte handelt.
Zwar würden diese Stimmen am Wahlergebnis nichts ändern, gleichwohl machen diese Manipulationen die ganze Wahl ungültig. Nach diesem Eingeständnis wird nichts anderes übrig bleiben, als Neuwahlen anzusetzen und bis dahin bleibt die Lage im Iran explosiv.
["Iranischer Wächterrat bestätigt Wahlmanipulationen" mehr »]
Ich greife hier nochmal die Frage auf, die He-Ka-Te am 15.6. hier stellte. Was ist im Iran los? Ich halte das für dringend nötig. Es ist nämlich sehr schwierig, das herauszufinden, finde ich. Und deshalb möchte ich dieser Frage noch eine Zeitlang zu ihrem Recht verhelfen, Frage zu sein!
Wo man hinschaut, wird man mit Antworten geflutet. Die einen wissen, dass die Wahlen in den USA gefälscht wurden, aber die Wahlen im Iran nicht. Die anderen erkennen den Wahlgewinner im Iran an und wollen die Oppositionellen gleich wegsperren lassen. Die Opposition, wissen wieder andere, ist komplett von der CIA inszeniert. Die Bilder von den Protesten sind gefälscht, die Wahl nicht. Höchstens ein bißchen. Aber über 60 % kann man nicht fälschen. Und was, wenn gerade darin der Trick besteht? Je dreister einer lügt, desto eher wird ihm geglaubt? Aber lassen wir das. Die alles-checker haben sich und ihre Thesen aufgestellt, auf beiden Seiten, und der Rest kann nur noch hinterher humpeln.
Ich habe mir von einem Exil-Iraner berichten lassen, dass die oppositionelle Bewegung im Iran äußerst heterogen ist. Unterschiedlichste Leute und Interessen finden sich hier. Und es sei auch für ihn nicht möglich, den vollen Überblick zu haben. Und dass sich im Iran kaum jemand für das interessiert, was der Westen meint und will. (Das ist mal eine gute Nachricht) Deshalb frage ich: was ist mit den Teilen der Opposition, die authentisch sind, die berechtigte Forderungen stellen, die unter den Verhältnissen leiden und an deren Verbesserung arbeiten? Ich würde mir wünschen, dass wir da genauer hinsehen lernen, - vom Verstehen will ich gar nicht reden. Die Welt ist nicht schwarz und weiß!!!
Wenn ich mir so die Berichterstattung in den westlichen und amerikanischen Medien ansehe, habe ich das ungute Gefühl von Brandstiftung. Wollen wir Blut sehen im Iran und schüren die Protest kräftig an? Twitter und die amerikanischen Partner helfen fleissig mit, Emotionen hochkochen zu lassen. Die Netze im Iran werden bewusst gestört um Berichte zu verhindern? Kein Handyverkehr möglich? Ich nenne es eher Überlastung, oder muss ich jetzt davon ausgehen, dass an Silvester in Berlin das Telefonnetz ebenfalls mutwillig abgeschaltet war? Oder warum konnte ich Menschen nicht erreichen, weder mit SMS oder sonstwie?
Haben sich die 400 Millionen Dollar der Amis im Iran nun doch gelohnt, Wahlkampfhilfe oder grüne Revolution? Nein, Obama mischt sich nicht in die ” Inneren Angelegenheiten”im Iran ein, dafür gibt es die willfährigen Massenmedien, die ganz auf Kurs laufen. Ich habe die detalierten Wahlergebnisse dort nirgends gefunden, sie sind doch bekannt? Absicht oder ein Versehen? Es wird von Wahlbetrug gesprochen, eine Überprüfung nicht abgewartet und fleissig mit der Kampagne gegen Präsident Mahmoud Ahmadinejad, Front gemacht. Der vom Westen und Amerika bestimmte Kandidat muß her, um welchen Preis auch immer? Das soll der Wille des iranischen Volks sein? Den Wählerstimmen zum Trotz?
Vielleicht ist es untergegangen, vielleicht aber auch bewusst nicht ausgeweitet worden. Das Thema "Rekrutierungen der CIA im Iran". Um es genauer zu beschreiben: von der CIA bezahlte Dissidenten. Seymour Hersh berichtete als Journalist ausführlich darüber. Amerika will einen Regime-Wechsel. Ohne diesen kommen sie ohne Krieg nicht an das iranische Öl. Der Vorwurf der Wahlmanipulation zur Präsidentschaftswahl im Iran könnte zu keinem geeigneteren Zeitpunkt kommen.
Die FAZ berichtete 2003: "Amerika will Regime in Iran stürzen - Die Regierung der Vereinigten Staaten hat ihre informellen Kontakte zur iranischen Führung abgebrochen und arbeitet nun auf einen Sturz des Regimes in Teheran durch einen Aufstand im Inneren hin. Das berichtet die Tageszeitung Washington Post in ihrer Sonntagsausgabe unter Berufung auf ranghohe Mitarbeiter der Regierung."
Zu Zeiten des Schahs waren die USA die eigentliche Regierung, da der Schah auf amerikanische Militärhilfe angewiesen war, um seine Diktatur aufrecht zu erhalten. Nicht nur der Machtverlust der durch den Sturz des Schahs entstand kränkte das us-amerikanische Selbstwertgefühl, sondern es kam mit der Besetzung der Botschaft unter Ayatollah Khomeini und dem gescheiterten Rettungsversuch eine weitere Reihe an Kränkungen zustande, die das Verhältnis der US-Bürger zum Iran bis heute vergiften. Ganz besonders schmerzlich ist der Verlust ungehindert an das Öl heranzukommen.
Die Lage um die geplante Pipeline Nabucco wird immer schwieriger. Bisher bestand der Hauptnutzen, den die Türkei aus dem Nabucco-Projekt ziehen konnte, aus geringen Einnahmen für die Durchleitung, der EU-Mitgliedschaft und niedrigen Gaspreisen für die eigene Stromindustrie.
Die Türkei erzeugt mehr als 60 Prozent ihres Stroms aus Gas, und der Anteil wird noch steigen, wenn das neue Gaskraftwerk in Samsun an der türkischen Schwarzmeerküste mit einer Leistung von 890 Megawatt Ende 2010 errichtet sein wird. Dummerweise will Aserbaidschan nun auch einen gerechten Gaspreis von 450 bis 500 US-Dollar je 1000 Kubikmeter, anstatt der bisherigen 120 US-Dollar.
["Nabucco - ein Traum verblasst" mehr »]
● Von der Abschaffung des Grundgesetzes (älter)
● Ein Hoch auf die Mehrwertsteuer!
● Brief der orthodoxen Juden von NK an den Präsidenten des Iran
● Warnung vor "Pakt mit dem Teufel"
● Deutsche Banken geraten außer Kontrolle
● Wir suchen Promotoren für Unterschriftensammlung
Schritt 1:
Als erstes findet man zufällig das Video zu einem Interview, das in einer libanesischen Fernsehsendung lief. Darin erklärt ein iranischer General, falls Israel den Iran militärisch angreifen werde, werde dieser vermutlich keine elf Tage benötigen, um Israel auszulöschen. Dieses Video gibt es hier zur Ansicht.
Schritt 2:
Ulrich Sahm, der sich vermutlich selbst als "Journalist" bezeichnet, liefert auf dem Sender n-tv eine seine Glanzleistungen, für die er so bekannt geworden ist. In diesem Fall strickt er das erwähnte Interview zu der Meldung "Zerstörung in elf Tagen" – Iran bedroht Israel. In Sahms Beitrag heißt es allen Ernstes:
weiter: Auschnitt der anschließenden Pressekonferenz
Botschaft an Deutschland und Österreich
Vielleicht sollte dies mal bei der Tagsschau erscheinen. Und vielleicht lernen die Europäer hieraus etwas ...
Zugegeben ... der zweite Beitrag ist auch mir etwas zu zynisch. Und ich bin auch kaum einverstanden, dass die Shoa verharmlost wird. Aber zwischen den Zeilen erscheint hier eine wichtige Botschaft an Deutschland und die Europäer: "Legt endlich diesen schuldbeladenen Mantel ab und kehrt zurück zur Realität."
Möge jede/r/ für sich daraus machen, was sie/er will ...
Bevor nun die Springerpresse und Anhang weiter ihre Märchen über die Rede Mahmoud Ahmadinejads - während der Durban-Konferenz - unter die Masse schmieren, hier die englische Übersetzung seiner Botschaft an die UN, und die gesamte Welt. ["Update zu: Paradebeispiel: Antirassismuskonferenz und der Verlust ... »]
Eigentlich hatte Mahmoud Ahmadinejad nichts neues erzählt, wo er die israelische Regierung offen anprangerte und bewusst zu provozieren wusste. Dieser Mann hat ja selbst genügend Schmutz unter die Fingernägel, aber das, was er sagte, ist einfach nur die Wahrheit und sollte auch offen geäußert werden dürfen.
["Paradebeispiel: Antirassismuskonferenz und der Verlust der ... »]
● Den Haag akzeptiert Klage gegen Israel
● USA warnen Israel vor den Folgen eines Militärschlags gegen Iran
● Das Kreuz mit den Mächtigen.
● Änderung des Bundespolizeigesetzes
● Sachsen ändert StGB
● Der Folterbegriff als Manipulationsobjekt.
Aus aktuellem Anlass eine Aufbereitung des Artikels vom 10. November 2008
Geschichte wiederholt sich nicht. Diese Aussage vertreten heute nahezu alle Menschen. Einerseits mögen sie recht haben, gerade auch in Deutschland. Andererseits ist zu bemerken, dass es immer wieder schleichende Prozesse in der Gesellschaft gibt die zum großen Teil unbemerkt die Souveränität einzelner Staaten in Frage stellen.
Obgleich wir uns einig darüber sind, das eine Diktatur - so in der Vergangenheit Deutschlands - keine Existenzberechtigung mehr haben kann und auch nicht haben wird, haben wir hier ein bis mehrere Ansätze die auf eine Entwicklung hindeuten könnten. Zwar ist dies keine Diktatur wie wir sie aus unserer Geschichte kennen und auch bisweilen überhaupt nicht mit einer solchen vergleichbar, da hier nicht eine Person an der führenden politischen Macht steht. Dennoch herrscht eine - nennen wir es einfach mal so - kapitalistisch orientierte Gruppe die eine Einteilung von oben herab vollzieht, so das eine Trennung der Klassen allgegenwärtig ist.
Der chinesisch-russische Grenzfluss Ussuri und die Insel Damanski bildeten vor 40 Jahren den Schauplatz für einen bizarren Krieg zwischen Russland und China, der eigentlich nie beendet wurde. In den Morgenstunden hatte eine chinesische Eliteeinheit russische Grenztruppen angegriffen und die Insel erobert. Was damals nach einem handfesten Krieg aussah, endete damit, dass, ein paar Wochen später, die Russen die Insel zurückeroberten und bis heute besitzen.
Niemand kann oder will bis heute so ganz genau sagen, was die Aktion sollte. Vermutlich ging es aber damals wie heute darum, dass Russland zwischen China und den USA in die Mangel genommen werden soll. Damals wie heute hat die USA ein sehr heftiges Interesse daran, Moskau in Bedrängnis zu bringen - und die Gebietsstreitigkeiten gibt es immer noch. Anders als damals braucht China aber heute die Rohstoffe, die in Sibirien liegen, und die Verlockung ist sehr groß.
Onkel Obama beginnt zusehends zu verblassen. Aus dem strahlenden Wahlsieger wird der verkniffene Gejagte des Großkapitals, dem er noch immer nicht Onkel Tom genug ist, während gleichzeitig seine Wähler gerne Taten sehen würden, die sie selbst retten oder doch zumindest ihre Lage verbessern. Beides zusammen geht natürlich nicht. Obama kann entweder dem Großkapital helfen oder den Menschen. Er scheint seine Entscheidung getroffen zu haben.
Zunächst einmal will er das amerikanische Haushaltsdefizit halbieren. Wahrscheinlich wird er danach zu Fuß den Atlantik überqueren und zwischendurch Tsunamis platt treten. Natürlich wird er an das Defizit gehen müssen, aber dann zu Lasten der Armen. Höhere Steuern für die Reichen würden seine Prämie für eine Risikolebensversicherung unbezahlbar machen. Also sucht er den goldenen Mittelweg, bei dem er überleben kann.
["Obama - die Weltherrschaft und die Staatspleiten" mehr »]
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