Der letzte Rückzug Erwin Hubers aus der großen Politik
Da steht er nun vor dem Scherbenhaufen seiner politischen und wohl auch persönlichen Karriere. Der Huber Erwin hat heute erklärt, dass er als Finanzminister für die Zukunft nicht mehr zu Verfügung steht. Ein freiwilliger Rücktritt, der Verantwortung simulieren soll. Natürlich war sein Rücktritt schon lange klar. Seehofer hätte ihn nie an seiner Seite geduldet und mit der BayernLB Belastung kann Huber sich nicht mehr wehren.
Der Grund ist auch nicht BayernLB und ihre neuerlichen Verluste, die auch jetzt noch lange nicht das ganze Ausmass preisgeben. Wie Don Alphonso schon gestern mutmaßte droht Angesichts des Verfalls des ungarischen Forinth dort noch viel weiteres Übel. ["Der letzte Rückzug Erwin Hubers aus der großen Politik" mehr »]
Bayernwahl - Er hat angerufen - Der Vollhorst
Im Grunde genommen war ja klar das ER anrufen würde. Das Wahlergebnis seiner CSU war einfach zu niederschmetternt, als dass er es schweigend übergehen könnte. Viele haben mich gefragt warum ich nichts zur Bayernwahl geschrieben habe. Ich genieße es einfach. Es ist zu schön. ["Bayernwahl - Er hat angerufen - Der Vollhorst" mehr »]
Steinmeier: Mama, die anderen sind noch dümmer als ich!
Wow. Die Wahl in Bayern ist ein Hammer. Ich hätte nie mit einem derartigen Reinfall für die CSU gerechnet. Ja mehr noch, ich halte Verluste in der Höhe von 17 Prozent und mehr nicht einmal für gerechtfertigt. Ein anständiger Schlag von 7-9 Prozent wäre in Ordnung gewesen, aber das was jetzt augenscheinlich passiert ist, sprengt alle Vorstellungen. ["Steinmeier: Mama, die anderen sind noch dümmer als ich!" mehr »]
In Bayern wählen
Natürlich ist das Thema lästig. Bayern wird von der CSU regiert und nur die größten Träumer und die hoffnungsvollen Menschen können für diese Landtagswahl ein Wunder erwarten. Man kann immer noch irgendwo in Bayern einen Stock in die Erde rammen, ihm einen Hut aufsetzen und schon wird er gewählt. Das klappt auch mit Stockfischen. Es wird auch mit dem Tandem klappen. ["In Bayern wählen" mehr »]
Wie Paulson den Obama, die Merkel, sowie Beckstein und Huber himmelt
Dem amerikanischen Finanzminister Hank Paulson wird es gelingen kurzerhand eine ganze Reihe von Politikern zu himmeln, von denen im Moment wohl nur Frau Merkel begriffen hat, was ihr passieren wird. Der Grund ist sein Programm zur Übernahme fauler Wertpapiere von den amerikanischen Banken, das er gerne weltweit übernommen sehen möchte. ["Wie Paulson den Obama, die Merkel, sowie Beckstein und Huber ... »]
Mit Bayern leben - Hoeneß, Huber, Helmholtz- Zentrum München und Asse II
Es gibt Aufgaben, an denen kann man nur scheitern. Eine solche Aufgabe wäre es zum Beispiel die Bayern zu lieben. Bayrische Mütter müssen starke Frauen sein. Die Mutter von Uli Hoeneß war noch nicht einmal Bayrin. Eine große Leistung. Vielleicht liegt aber auch ein wenig Scham darin, der Welt solche Söhne geschenkt zu haben. ["Mit Bayern leben - Hoeneß, Huber, Helmholtz- Zentrum München ... »]
Kurzkommentar 2008-08-06
• Huber will kein Atommüllendlager in Bayern
• Icahn muss WCI-Konkurs verkraften
• Nach Anschlag verschärfte Kontrollen in Xinjiang
• Putin für stärkere Präsenz Russlands auf Kuba
• SPD-Vize Ott wirft Clement unerträgliche Arroganz vor ["Kurzkommentar 2008-08-06" mehr »]
Huber will für Deutschland eine strahlende Zukunft
Natürlich denkt CSU-Chef Erwin Huber nur daran diese Zukunft dem sonstigen Deutschland außerhalb von Bayern zu verpassen. Dabei wäre der Tegernsee doch ein schöner Platz für ein Atomkraftwerk und ein Endlager bei München würde die Diskussion in Deutschland sehr vereinfachen. ["Huber will für Deutschland eine strahlende Zukunft" mehr »]
Wenn Emilia träumt
Bei Lieschen Müller wären wir ja alle gerne bereit Abstriche zu machen. In jeglicher Hinsicht. Anders ist das bei Emilia Müller, die aktuell als Bayerische Staatsministerim für Wirtschaft,
Infrastruktur, Verkehr und Technologie auftritt. Ja die Bayern haben einen eigenen Staat. Zumindest solange der von den übrigen Deutschen bezahlt wird. Ansonsten sind sie ein Bundesland wie jedes andere, nur eben in völlig unsolidarisch.
Deshalb darf Emilia ja auch teuer vom Transrapid träumen. Allerdings wachsen auch in Bayern die Träume nicht mehr in den Himmel. Die Vorortbahn, die auf der Strecke noch nicht einmal ihre Höchstgeschwindigkeit erreichen kann, hat der Herr Ministerpräsident Beckstein doch schon beerdigt, als er sagte:
Bayern will beim Bau des umstrittenen Münchner Transrapids keine Mehrkosten übernehmen. Sollten die tatsächlichen Baukosten höher ausfallen als bisher geplant, müssten andere Stellen einspringen, sagte Ministerpräsident Günther Beckstein. Ansonsten sei das gesamte Projekt gefährdet.
Nun mag ja sein Lieschen, äh, Emilia Müller, glauben was sie will, aber solche Sätze verursachen gerade zu Zahnschmerzen:
Mit unseren Partnern Industrie und Bahn haben wir eine Realisierungsvereinbarung abgeschlossen. Darin hat die Industrie zugesagt, den Transrapid zu einem Festpreis zu verwirklichen.
Frau Müller, oder darf ich liebes Lieschen sagen. Es gab in Deutschland noch nie ein öffentliches Projekt mit Festpreis. Das einzige was von Anbeginn an feststeht, ist das der Unfug im Schnitt zwischen 50 und 300 Prozent teurer wird, als im schlimmsten Fall geplant. Das ist so, weil es so einfach ist, eine staatlich geprüfte Chemotechnikerin wie sie an der langen Nase herumzuführen.
Wie man an Herrn Mehdorn und Herrn Wiesheu sehen kann, ist es zwar einfach in Deutschland ein Amt zu erhalten. Allerdings scheint der Gott, der den Amtsträgern auch gleichzeitig mit dem Amt, den notwendigen Verstand verleiht, entweder tot oder zumindest nicht mehr für Deutschland und schon gar nicht für Bayern zuständig zu sein.
Der Transrapid ist ein technologisches Leuchtturmprojekt für Bayern, Deutschland und ganz Europa. Er wurde deshalb im Koalitionsvertrag fest verankert. Der Transrapid schärft unser Profil als High-Tech- und Innovationsstandort. Es wurde bereits viel Geld in die Entwicklung der Technologie investiert.
Bayern braucht keine Leuchttürme. Die stehen am Meer und warnen die Schiffe vor Untiefen und geben Navigationshilfe. Bayern ist im Binnenland. Nix Meer. Natürlich haben wir schon irrsinnig viel Geld in den Transrapid entwickelt. Siemens brauchte doch die Unterstützung. Natürlich wussten wir von Anfang an, das wir in Deutschland und in Europa, keinen Bedarf für den Transrapid haben, weil dieser ein Fernverkehrsmittel für Personen ist und wir die Bahn haben.
Wer jetzt, wie unser Lieschen mit dem Argument Geld kommt, gleicht einem Spieler der im Casino immer auf das grüne Tuch setzt und sich wundert warum er nicht gewinnt. Anstatt aber die Chancen zu erhöhen, in dem der auf Schwarz oder Rot setzt, setzt er weiter auf Grün, weil das ja schon so lange nicht mehr gekommen ist.
Die Industrie rechnet damit, dass der Transrapid während der Bauzeit insgesamt 5500 Arbeitsplätze schafft. Nach Fertigstellung rechnet das Transrapid-Konsortium mit 850 Dauerarbeitsplätzen für Wartung und Betrieb der Trasse. Durch den weltweiten Export der Technologie können in Deutschland weitere 17.000 Arbeitsplätze entstehen.
Mein armes Lieschen. Die Bauarbeiter kommen aus dem Osten, weil sie billiger sind. Wahrscheinlich werden sie in der Mehrheit keine Arbeitserlaubnis haben, was aber nicht kontrolliert werden darf, weil die Kosten sonst explodieren. Das haben wir hier in Berlin überall wo unser Staat baut. Den weltweitern Export können wir uns in die Haare schmieren, weil mir außer Australien, China und evtl. der Mongolei nichts einfällt, wo dieses Ding Sinn machen würde, solange man Flugverkehr zulässt.
In einem Punkt bin ich aber mit meinem Lieschen, Verzeihung der bayrischen Emilia einer Meinung. Es wird 850 Arbeitsplätze brauchen um das Ding am Leben zu halten. Das sind fast 24 Leute pro Kilometer. Nach Urlaub und Krankheit bleiben da immer noch mindestens 6 Mitarbeiter pro Schicht und Kilometer. Das ist wahrer Fortschritt.
Huber bleib bei deinen Bayern
Erwin Huber ist Parteivorsitzender der CSU. Kaum hat er den Job, erkennt er das Dilemma.
Huber kann in Bayern Finanzminister werde, oder Wirtschaftsminister bleiben. Damit gibt Beckstein ihm die Befehle. In Berlin sitzen Seehofer und Huber:
Doch Glos gilt als schwach, manche halten ihn für eine Fehlbesetzung. Aber sein Rückhalt ist groß genug, der neue CSU-Chef Erwin Huber kann ihn derzeit nicht aus dem Amt drängen.
Wenn er den Glos nicht loswerden kann, wen dann. In Bayern ist er einer Handpuppe Becksteins, in Berlin nicht vorhanden. Huber bleibt ein Nichts und will das auch mindestens bis nach der Wahl 2009 bleiben. Aber dann kommt er ganz gewaltig:
«Und dann bin ich bereit, 2009 nach Berlin zu wechseln - und zwar ohne Rückfahrtschein in die Bundespolitik dann voll zu gehen», sagte er im ARD-Morgenmagazin, nicht ohne leichte Satzbauschwächen, für die schon sein Vorgänger Stoiber bekannt war.
Ich weiß nicht welches Berlin er meint. Die Bundeshauptstadt kann er nicht meinen. da wird er nicht gebraucht. Die Sache mit dem One-Way-Ticket bringt mich auf den Mount Berlin dort wäre er am Berlin Crater gut aufgehoben. Vielleicht meint er auch eines der vielen Berlin in den USA. Egal solange er uns verspricht nicht wieder zurück zu kommen ist uns jeder Ort recht der nicht in Deutschland liegt.
Als Parteivorsitzender ist unser Hubi ein Witz. Wir können jetzt schon mal spekulieren, wer ihn beerben wird. Beckstein, wohl eher nicht. Den Söder lassen die nicht mehr hochkommen, der hat sie zusehr gequält, als er die Macht hatte. Joachim Herrmann wohl auch nicht. Der hat das Charisma eines zugefrorenen Wasserklotzes. Aber einer der schaut immer wieder ganz heimlich um die Ecke nach einem freien Plätzchen. Dr. Thomas Goppel. Für den wäre das ein inneres Fest.
Er könnte den Huber und den Beckstein gleichzeitig beerben. Als Sohn von Alfons Goppel, den Stauß als Ministerpräsident ablöste, weiß er genau wie das in Bayern geht. Das könnte lustig werden. Wir kommen aus dem Feiern nicht mehr heraus.
Was ist an Huber denn epochal?
dpa kann das Wasser auch nicht mehr halten und schreibt:
CSU beginnt mit Huber als Parteichef neue Epoche
München - Die CSU hat mit der Wahl von Erwin Huber zum neuen Vorsitzenden die Ära Stoiber beendet. Der Parteitag in München wählte den bayerischen Wirtschaftsminister in einer seit Monaten mit Spannung erwarteten Kampfabstimmung zum neuen Parteichef. Bundesagrarminister Horst Seehofer unterlag ebenso wie die chancenlose umstrittene Kandidatin Gabriele Pauli. Einen Tag vor dem Rücktritt Stoibers als Ministerpräsident nominierten die rund 1000 Delegierten Innenminister Günther Beckstein zum neuen Regierungschef.
Eine neue Epoche. Wieso das denn. Huber hat doch keine einzige neue Idee auf der Pfanne. Es soll alles so weiter gehen wie bisher. Nur mit Huber anstelle von Stoiber. Wenn Huber lacht, läuft mir das kalte Grausen den Rücken runter. Dem trau ich nicht weiter, als ich zuschlagen kann.
Der Wechsel an sich ist bedeutungslos. Es stellt sich nur die Frage ob Huber sich nach Berlin traut und in die Kabinettsdisziplin einbinden lässt, oder ob er als Minister unter Beckstein im bayrischen Kabinett bleibt. Beides ist für ihn gleichermaßen von Übel. Das weiß die CSU zwar, hat aber aus den Fehlern ihrer Vergangenheit nichts gelernt. Über kurz oder lang muss Huber den Beckstein angreifen und der ist ihm mehrfach über. Wir gehen lustigen Zeiten entgegen.
Am meisten interessiert mich was die mit dem Söder machen. Ab nach Berlin auf die hinteren Bänke ist wahrscheinlich. Sollte Huber aber den Söder behalten, dann ist Söder der Nachfolger vom Huber und vom Beckstein. Intrigant genug ist der für so ein Ding. Also Popcorn raus und erwartungsvoll nach Bayern schauen.
Seehofer will den Huber verführen
So langsam wird der Kampf um den Parteivorsitz in der CSU so richtig gemein. Wie Seehofer der Welt erklärte, müsse ein CSU Parteichef möglichst schnell nach Berlin wechseln. Etwas gnädiger ist da Peter Ramsauer, der Huber eine Ausbildungszeit auf den Aufenthalt in der Zivilisation, bis nach der Bundestagswahl 2009 geben will.
Da sich Huber aber bisher nicht besonders bildungsfähig gezeigt hat, ist eher davon auszugehen das er bis zu den Wahlen 2017 brauchen würde, um einigermaßen vorzeigbar zu sein. Seehubers Aufforderung ist also nur so zu verstehen, das er den "Kaspar Hauser" Huber in der ihm fremden Berliner Welt verführen und lächerlich machen will.
Natürlich ist es nicht besonders schwierig Huber lächerlich zu machen. Eigentlich muss man gar nichts dafür tun, sondern ihn nur machen lassen. Aber wenn er von Seehofer in die Strudel des Berliner Nachtlebens gezogen wird, was wird dann aus seiner unsterblichen Seele. Wer garantiert dann, das aus dem braven Huber, kein Lebemann wie Seehofer wird. Mit Geliebten, unehlichen Kindern und sogar Sex. Niemand.
Nein. Das dürfen wir nicht zulassen. Huber soll ruhig die CSU in Bayern führen. Am besten von der Zugspitze aus. Oder irgendeinem anderen Platz in Bayern, der möglichst weit weg von Berlin ist. Er darf da auch laut sagen, was er denkt und auch dann wenn, er wie meistens nichts denkt, darf er sagen was er will, schließlich hat er ja schon vieles gesagt. In Bayern geht das. Die merken nicht so schnell, was er da gesagt hat. Kann an dem Weißbier liegen oder am bayrischen Fleisch. Aber in Berlin kämen die Leute nicht mehr aus dem Lachen heraus.
Das gesamte öffentliche Leben in Berlin würde zum Erliegen kommen. Jeder Satzanfang aus Hubers Mund würde neue Lachkrämpfe auslösen. Das geht so nicht. Vielleicht könnte Huber aber auch vorher bei den Trappisten ins Kloster eintreten. Er muss ja nicht drin bleiben. Aber die Schweigeregel, die würde Berlin retten.
Bayern würde gerettet wenn die CSU die Pauly zur großen Vorsitzenden macht. Die hat wenigstens noch Gedanken.
Huber gibt Stoiber Rückendeckung
Politik wie wir sie heute kennen ist ein sehr schmutziges Geschäft. Aber es ist immer wieder schön, wenn sie sich selbst entlarvt.
Huber gibt Stoiber Rückendeckung
Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber hat dem scheidenden CSU-Chef Edmund Stoiber für den am Montagabend geplanten Vierer-Gipfel im Kanzleramt Rückendeckung gegeben.
Hmm. Erwin der Gehuberte gibt seinem Parteichef Rückendeckung. Also mal im Ernst. Wäre ich mit dem Huber zusammen, würde ich den doch nicht in meinem Rücken lassen. Niemals. Viel zu gefährlich. Der müsste schon vor mir gehen, damit ich ihm gleich in die Eier treten kann, wenn er mich anzugreifen versucht. Wenn der Stoiber den Huber im Rücken hat, dann hat er nichts mehr zu lachen. Es ist schon eine seltsame Rückendeckung die der Huber da gibt:
"Wir haben bis zum letzten Tag seiner Amtszeit volles Vertrauen in Edmund Stoiber", sagte Huber dem Handelsblatt. Ohnehin seien alle anstehenden Themen in der CSU-Führungsriege vorher abgesprochen und beraten worden, so dass Edmund Stoiber sich in dem von der Partei gesteckten Rahmen bewege, sagte Huber, der als aussichtsreichster Kandidat für die Stoiber-Nachfolge Ende September gilt.
Wir haben volles Vertrauen, aber der Vogel darf nur sagen, was wir in der CSU-Führungsriege besprochen haben und ist in diesem Rahmen sehr eng gefangen. So kann man vor der heutigen Elefantchenrunde bei Merkel natürlich auch seinen Parteivorsitzenden aus dem Spiel nehmen. Lobt ihn tot. Aber das Handelsblatt hat Huber wenigstens bestätigt, das er der aussichtsreichste Kandidat auf den Parteivorsitz der CSU ist.
Mir ist Huber als CSU-Vorsitzender ja recht. Alles was der CSU schadet, finde ich gut. Allerdings ist es schon ein Alarmsignal, wenn eine Partei wie die CSU keinen Alternative zu einem so offensichtlichen Falschspieler hat. Gestern Seehofer und die Affäre, heute ein vorgeführter Stoiber und morgen ein Beckstein als Lacher der Nation. Nun gut das ist ein bayrisches Problem. Beobachten wir es einfach.
Donnergrollen über Berlin
Die Sargnagelschmiede befürchtet das Franz-Josef Strauß sein Donnergrollen über Berlin ertönen lassen könnte, weil seine CSU mit ihrem Söder und den anderen Analphabeten, von der CDU und der SPD nur noch verarscht wird.
Seitdem sie damals im Januar 2004 das Mausoleum in dem Franz-Josef mit seiner Frau lag, gepfändet hatten, um noch kräftiger auf seinen Sohn Max einschlagen zu können, man nennt das kreative Prozessführung, habe ich ihm ja Asyl in Preussen angeboten. Seit dem verstehen wir uns auch besser.
Also hab ich mich mal eben kurz über das Hofbräuhaus, mit der bayrischen Abteilung des Himmel verbinden lassen. Die vom Hofbräuhaus haben da die besten Kontakte, sind wohl Himmelhoflieferanten. Ich habe da vor einiger Zeit im Himmel mal nach dem Vatikan gefragt, aber den kannte keiner. Auch der Heilige Geist war noch nie da gewesen. Gut das habe ich an der letzten Papstwahl auch erkannt.
Franz-Josef wollte erst nicht so recht mit der Sprache heraus. Ganz gegen seine Gewohnheit druckste er herum. Aber als ich dann meinte er sei wohl doch alt geworden und das ich ja auch den Zahn der Zeit spüre, da brauste er auf. Ich kenne nicht nur meine Schweine am Gang sondern auch meine Feinde bei ihren Eitelkeiten.
"Was willst du denn über die CSU von mir hören. Den Stoiber könnten selbst die ganzen himmlischen Heerscharen mit allen Engelszungen nicht schön oder gar klug reden. Zu der Zeit als der bei mir auftauchte, gab es nur leider noch keine Jobs als Türsteher in Altersheimen. Aber er hat meine Tasche immer artig getragen."
"Franz-Josef, der Stoiber ist ja jetzt Geschichte, genau wie der Kohl, aber der ist ja Gechichte. Was sagt du denn zu dem Söder."
"Erst kam der Söööhhhdder und dann kam noch ein Blöööddeer." sang er mir ins Ohr: "Was soll ich zu dem sagen. Weißt du wo der herkommt. Das ist doch Ausland genau wie der Beckstein. Der Söder war der Stiefellecker vom Stoiber und hat die anderen kräftig gegen den Strich gebürstet. Das werden die ihm jetzt heimzahlen. Es ist immer Mist der Kofferträger eines schwachen Mannes zu sein. Das macht einen selber noch schwächer. Der Söder ist raus. Der kommt auch nicht mehr rein."
"Also bleiben Beckstein und See.."
"Was heißt bleiben. Die sollten nicht bleiben sondern dahingegen wo der Pfeffer wächst. Strauß, Streibl, Stoiber, Beckstein. Das ist nicht einmal nur eine abfallende Linie das ist ein Absturz ins Bodenlose. Beckstein kann doch nur ausweisen brüllen. Aber wen will er noch ausweisen, doch nur den, den der Schäuble nicht nach Guantanamo schickt oder einstweilig erschießen lässt. Neue kommen doch nicht mehr. Die sind doch nicht doof die Ausländer. "
"Goppel ... "
"Geh mir weg mit Goppel. Ich kriege Ausschlag wenn ich nur den Namen höre. Der ist nicht anders als die anderen, der hat nur überhaupt keine eigene Meinung. Wahrscheinlich wird das Rattengesicht das Rennen machen. Schließlich hat der den Seehofer beim befruchten erwischt. Das werden die dem Seehofer nicht verzeihen. Aber den Huber gönn ich denen wirklich nicht, auch wenn mich meine Bayern schwer enttäuscht haben. Das haben sie nicht verdient."
"Die Pauli .."
"Das Weib hat Rasse und Klasse. Aber dazu brauchten wir faire Wahlen. So was haben wir in der CSU noch nie probiert. Aber es würde Bayern sicher gut tun. Mensch wie die den Stoiber aus dem Rennen getreten hat, das war schon toll. Bei solchen Frauen wäre ich gerne wieder lebendig. Aber ansonsten reizt mich nichts mehr an eurer Welt, schon gar nicht mehr das, was heute als Politik bezeichnet wird. Aber wem erzähle ich das. Ich sehe ja dauernd wie es dich quält."
"Max Str..."
"Darüber ist alles gesagt. Von dir und von mir. Dem hat es wirklich nicht viel Glück gebracht das er mein Sohn ist. Meinen anderen Kindern auch nicht. Mal sehen wie es dir mit deinen Kindern auf Dauer ergehen wird. Aber nun habe ich keine Lust mehr über eure Probleme zu reden."
Ich hatte nur noch ein Knacken in der Leitung und ein Rauschen. Dabei hätte ich ja noch so viele Fragen gehabt. Aber mal ehrlich. Wenn wir so weit aus diesem deutschen Jammertal weg wären, hätten wir auch besseres zu tun.
Nein ich glaube nicht das dieses Deutschland, dem Franz-Josef noch ein Grollen wert ist. Ich schätze nicht mal mehr einen Furz.
Gabriele Pauli "Was ich mache, ist richtig und gut"
Wumms macht es und Ede Stoiber und seinem Beckengestein war das Wochenende versaut. Huber und Seehofer die sich einen schon fast unsichtbaren Wahlkampf um den Platz als Führer und Heilsbringer der CSU lieferten, wachten erschreckt auf. Und wieder war es die kleine Landrätin aus Fürth, die mal eben die Granden der CSU aufgemischt hatte.
Sogar die Welt ist sich nicht sicher was sie davon halten soll und verzichtet auf eine eigene Meinung. Nur in ihrer Online Umfrage bleibt sich die Springerpresse treu. Von 4 Fragen sind drei gegen Frau Pauli gerichtet:
Umfrage
Gabriele Pauli will CSU-Chefin werden.
Was halten Sie davon?
38% Pauli macht alles richtig
15% Das ist Paulis nächster Fehltritt
22% Pauli hat gegen die CSU-Männer keine Chance
24% Pauli sollte sich aus der Politik zurückziehen
So können sie dann demnächst berichten, das nach einer makelosen Umfrage 62 Prozent gegen Frau Pauli sind. Demoskopie ala Springer. Allerding hätte bei Springer auch niemand Fairness oder Ehrlichkeit erwartet. Das konnten die noch nie.
Witzig ist auf jeden Fall, den aufgescheuchten bayrischen Gockeln zuzusehen. Gut das Frau Pauli wirklich keine Chance hat. Sie wäre eine echte und gefährliche Alternative, die in ihrer klugen Art die CSU wirklich demokratisieren und damit dauerhaft wählbar machen könnte. Aber ich schätze die CSU bekommt was sie verdient hat. Huber.
CSU: Digitale Landkarten zur Verbrecherjagd
Man sollte den Leuten in Lederhosen die Laptops nicht dauernd auf den Schädel schlagen. Bei Beckstein hat das eindeutig schädliche Auswirkungen wie wir an seiner Pressemitteilung sehen können:
Zur professionellen Unterstützung der Polizei bei der Kriminalitätsanalyse und Verbrechensbekämpfung sollen künftig digitale Landkarten beitragen.
...
Jedes Verbrechen werde automatisch dem Ereignisort zugeordnet, erläuterte Beckstein. Somit können sich die Beamten, anders als mit dem bisherigen Steckkartenprinzip, gezielt über bestimmte Zeit- oder Raumzusammenhänge informieren.
Ich will jetzt gar nicht wissen, was GLADIS gekostet haben dürfte. Wahrscheinlich könnte man dafür Google kaufen. Ganz sicher hätte man dafür aber Google-Map oder irgendein x-beliebiges Derrivat einsetzen können. Sogar Open Source.
Natürlich weiß ich das Politiker dämlich sind und dementsprechend auch nur Untergebene zulassen, die sich entweder gut verstellen können, oder noch dämlicher als sie selbst sind. Was mich so völlig fertig macht, ist das es keinen gibt, der diesen Geistesriesen Beckstein davor warnt, etwas als neu anzukündigen, was jede Spedition und jeder Blogger schon seit Jahren nutzt.
Oder wollten die vielleicht, das sich der Beckstein lächerlich macht. Steckt da der Seehofer hinter? Oder gar der Huber? Den beiden ist ja alles zuzutrauen.
Es widert mich an!
So kommentiert Theo Waigel die aktuelle Entwicklung in der CSU. Damit ist er nicht alleine. Die CSU widert mich und andere schon lange an. Und wie sie uns anwidert.
Das der Horst Seehofer jetzt allerdings durchblicken lässt, das er auch Papiere über andere habe, ist in der CSU doch normal. So hat der Huber den Seehofer aus dem Rennen gekegelt und Monika Hohlmeier hat doch mal die ganze Münchner CSU mit ihrem angeblichen Wissen und den vorliegenden Unterlagen in Schach gehalten.
Ich habe Verleumdung, Erpressung und Falschspiel immer für die natürlichen politischen Vorgehensweisen in der CSU gehalten. Wieso ist der Waigel nun plötzlich durch ganz normales CSU-Verhalten angewidert. Vielleicht ist es ja das Alter, das einige ja milder macht.
Und dann war noch Erwin Huber, der 15 Prozent mehr abstaubte
Da freut er sich der Huber, Erwin. 576 Millionen Euro Fördergelder für Bayern im Bereich „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ Bayern 2007-2013. Das sind 15 Prozent mehr als beim letzten Mal. Das ist gut für Bayern.
Aber warum muss Europa und in diesem speziellen Fall die anderen deutschen Steuerzahler Bayern fördern. Da ist doch alles tutti paletti, alles bestens, wenn ich die Komiker von der CSU so reden höre. Ist das vielleicht nur ein Mitnahmeeffekt. Ös is ja do, dann nehmers auch.
Wenn mal so rechnet, ne halbe Milliarde hier, 1,5 Milliarden dort. Das läppert sich schon. Aber die Bayern sind ja an ständige Förderung gewöhnt. Auch bei der Reparatur der Bahn bekommen sie den Löwenanteil. Ganz früher mussten die Menschen in den Stahlwerken und Zechen des Ruhrgebietes dafür arbeiten, das Bayern Straßen und fließendes Wasser bekam. Heute nehmen sie von allen Seiten und geben selbst natürlich nichts.
Glückseeliges Bayern. Sozialhilfe auf sehr hohem Niveau. Das freut den Huber, weil der nicht versteht, das solch unnötige Subventionen, an anderer Stelle fehlen und auf Dauer allen schaden. Aber was den anderen schadet und Bayern nützt, das freut den Huber.
Ach der Erwin hat es auch nicht leicht
Da will er doch nur endlich Cheffe vonne CSU werden und dann sowas. Nicht nur das der ständig besserwisserische und klugscheißende Seehofer aus allen Löchern grinsend auftaucht, da gutachtern auch noch solche Kretins von Vieregg-Rössler einfach so um seinen schönen Transrapid rum.
Natürlich gibt es tausende von Gründen den Transrapid nicht zu kaufen, wie ich ja auch dem lieben Onkel Michael Glos schon mal erklärt habe, aber wahrscheinlich hat Siemens für die Abnahme schon gezahlt und überhaupt.
Der ATEG befürchtet das der Münchner Transrapid mitTempo 280 ungebremst in Terminal 2 oder im Hauptbahnhof zerschellt, weil ein Gutachten gravierende Sicherheitsmängel anführt.
Der Transrapid hat (ohne Strom) keine Bremsen.
Besonders gefährlich, so die Studie, sei dabei das Bremssystem des Magnetschwebebahn-Projekts. Nach bisherigen Planungen soll der Transrapid über zwei voneinander unabhängige Bremssysteme (eine Generatorbremse und eine Magnetische Bremse) verfügen, die beide auf elektrischen Strom angewiesen sind. Wird der Stromkreis unterbrochen - beispielsweise durch einen Blitzschlag, durch Hard- und Softwarefehler der Steuerungselektronik oder durch technische Defekte der Batterien - rast der Transrapid weitgehend ungebremst weiter. "Eine mit Höchstgeschwindigkeit fahrende Magnetbahn, bei der sowohl die Generatorbremse als auch die Magnetische Bremse versagt, würde er mit nahezu voller Geschwindigkeit in einen der beiden Endbahnhöfe, den Hauptbahnhof oder das Terminal 2 am Flughafen, einfahren und dort zerschellen
Eine Bauchlandung des Transrapids scheint aber auch keine gute Lösung zu sein.
Aus dem Schwebezustand in die Bauchlandung.
Bekommen durch Blitzschlag, Hard- oder Softwarefehler bzw. Defekte im Bordnetz des Fahrzeugs die Tragmagnete des Transrapid keine elektrische Energie mehr, geht die Magnetbahn viel zu schnell und mit verheerenden Folgen aus dem Schwebezustand in die Bauchlandung über. Da es keine Räder gibt, die Tragfunktion übernehmen könnten, setzt der Transrapid mit seinen Kufen direkt auf der Fahrbahn auf. Bei dieser immensen mechanischen Reibung entsteht, so die Studie, "eine so große Hitze, dass die im Unterbodenbereich befindlichen Batterien zu brennen beginnen und hierbei giftige Gase freisetzen".
Ein Brand oder Anhalten auf freier Strecke birgt dann neue Gefahren.
Brand im Tunnel oder auf der hohen Trasse: Rettung fast unmöglich.
Kommt es in einem Transrapid aber zum Brand, stellt dieser, so das Gutachten, eine Lebensgefahr für alle Passagiere dar. Müssen die Fahrgäste z.B. auf einem der Abschnitte in Hochlage das Fahrzeug schnell verlassen, sind sie gezwungen aus einer Höhe von mindestens fünf Metern zu springen, um sich zu retten. Denn, so die Studie, die "vorgesehenen Leitern als Ausstiegshilfen sind vollkommen ungeeignet für eine sichere Selbstrettung im Gefahrenfall".
Brennt der Transrapid gar in einem Tunnel, wird die Evakuierung der Fahrgäste an-hand des derzeitigen Rettungskonzepts "extrem erschwert bzw. unmöglich gemacht". Denn die eigentlich als Notausstieg geplanten, runden 40 Meter tiefen Schächte wirken dann, so die Einschätzung der Münchner Feuerwehr, wie "Kamine", durch die bei einem Brand heiße und giftige Gase nach oben strömen. Dies bedroht nicht nur das Leben der Fahrgäste, sondern auch das der Feuerwehrleute und Sanitäter.
Selbst wenn man dieses Gutachten als "worst case" abtut, entstehen doch erhebliche Zweifel, ob sich diese Probleme wirklich lösen lassen. Neben den Kosten und dem zweifelhaften Ziel das erreicht werden soll, wären die Sicherheitsbedenken Grund genug, das Thema zu beerdigen.
Aber nicht für Hubers Erwin. Der Brandzwischenfall in Shanghai und ein Auffahrunfall mit 23 Toten auf der Teststrecke in Lathen kann so laut Erwin in München nicht passieren. Das glaube ich ihm sogar. So nicht mehr, aber auf tausend andere Arten.
Zu dem neuen Gutachten äußerst er sich in der Südddeutschen:
"Unbegründete Ängste"
Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber (CSU) reagierte empört auf das Gutachten der Transrapid-Gegner. "Hier werden völlig unbegründete Ängste geschürt." Ein derartiges "Gefälligkeitsgutachten" könne die monatelange Arbeit unabhängiger Experten des Eisenbahn-Bundesamts nicht widerlegen. Die Behörde hat, wie berichtet, erst vergangene Woche das Sicherheitskonzept des Transrapid genehmigt.
Laut Huber verfügt die Magnetschwebebahn "selbstverständlich über ein zweites Bremssystem", das auch ohne Stromzufuhr von außen funktioniert. Es gebe daher überhaupt keinen Grund, an der Sicherheit des Transrapids zu zweifeln.
Na gut Erwin, dann fürchten wir uns halt unbegründet und deine Gutachten sind natürlich keine Gefälligkeitsgutachten. Wenn dann etwas passiert, was alle klugen Leute vorausgesagt haben, dann findest du bestimmt einen schuldigen Fahrer oder eine schwarze Katze auf der Trasse. Erwin Huber kann Parteichef der CSU werden. Er scheut die Verantwortung nicht, solange andere sie tragen.
Dann war da noch Rene Obermann
der ein wirklicher Gutmensch ist, wie wir bei heise nachlesen können. Der erhöht sein Gehalt doch tatsächlich nicht um Solidarität mit den 50.000 Mitarbeitern zu zeigen, denen er mal eben 12 Prozent vom Lohn stehlen will. Das ist wirklich nett von dem Herrn Obermann.
Man merkt dabei wie sehr unsere Managerelite den Boden unter den Füßen verloren hat. Der schwebt schon glatt in einer Umlaufbahn um unser Sonnensystem. Wenn er sich sein Gehalt nicht erhöht, dann kratzt ihn das nicht. Aber wenn er einem Mitarbeiter 12 Prozent stiehlt, dann verändert das, dessen gesamtes Leben. Es kann den Unterschied zwischen Leben und Überleben bedeuten. Aber das kann ein Manager wie Rene Obermann natürlich nicht begreifen. Aus seiner Umlaufbahn sind keine Menschen mehr sichtbar.
Recht aber hat er mit der Behauptung, das die Telekom noch Milliarden an Umsätzen verlieren wird. Das ist unausweichlich. Wer die Servicemitarbeiter arm macht um von denen bessere Leistung zu bekommen, der zieht sich auch die Hose mit der Kneifzange an und pinkelt ins Wohnzimmer. So ein Unternehmensvorstand ruiniert jede Firma.
Das unser Bayernmichel Glos das alles gut findet, verwundert auch niemanden mehr. Der hat den rattengesichtigen Huber im Nacken, der nicht nur den Seehofer jagt sondern als kommender Führer der CSU auch Michels Platz in Berlin beansprucht. Deshalb ist der Michel in letzter Zeit auch so agil und will Steuern verringern und Löhne drücken. Der hat Angst um seine Pension und vor den rattigen Zähnchen des Hubers.
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