Miguel d’Escoto Brockmann hat noch kräftige Träume. Der Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen, ehemaliger Priester in Nicaragua, war von 1979 bis 1990 Außenminister von Nicaragua im Kabinett von Daniel Ortega. Es ist der alte
sandinistische Kampfgeist, der ihn treibt – und der gleichzeitig dafür sorgen wird, dass er erfolglos bleibt.
Aber immerhin marschiert er mit klaren Vorstellungen in die für Anfang Juni geplante UNO-Konferenz zur Weltwirtschaftskrise und fordert, dass sich die Konferenz für die Abschaffung des Dollar als Reservewährung einsetze und fordert zudem:
Die Konferenz muss den Ruf nach mehr Gerechtigkeit und besserer Repräsentanz in unserem globalen Wirtschaftsleben widerspiegeln
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