Deutsche Bank - EWF - Die letzten Zuckungen?
Jeder erinnert sich an die dauerhafteste Lüge in der Bankenkrise. Die deutsche Bank ist nicht betroffen! Dabei war es Josef Ackermann der immer sofort zur Stelle war und lauthals forderte, dass der Staat die IKB, die Hypo Real Estate und andere rettete. Es war die deutsche Bank die dort und auch beim amerikanischen Steuerzahler kassierte und immer wieder ihre Grundlüge aufrecht erhielt.
Bis auf die Leser der Springer-Blöd-Presse und die Anhänger der neoliberalen Religion mit ihren Wirtschaftsblättchen hat eigentlich jeder diese Lüge längst durchschaut. Nun geht die Lüge aber in ihre nächste Runde. Schon vor knapp einem Jahr hatte Josef Ackermann einen Europäischen Banken- oder Währungsfond mit Staatsgarantie gefordert. Natürlich selbstlos. ["Deutsche Bank - EWF - Die letzten Zuckungen?" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Ausgrenzung der Schweinestaaten
Wie sehr der Neoliberalismus eine wirtschaftsfaschistische und rassistische Denkweise ist, zeigt sich an der Art. wie mit den nächsten Verlierern umgegangen wird. PIGS also Schweine ist das neueste Kosewort, das die Neoliberalen und ihre journalistischen Propagandaleute nicht zufällig in die Welt gebracht haben. Es soll Portugal, Italien/Irland, Griechenland und Spanien ähnlich diffamieren und dämonisieren, wie es Westerwelle mit den Hartz IV Emfängern oder Göbbels mit den Juden gemacht hat.
Natürlich hat Griechenland bei der Aufnahme in die Euroraum getrickst. Mit Hilfe von Goldman-Sachs. Also mit Hilfe der Bankster und die Politik aber auch Bundesbankchef Axel Weber haben kein Wort dagegen gesagt. Ging es doch darum innerhalb der Eurozone möglichst viel Absatzmärkte für deutsche Waren, für den deutschen Exportweltmeister zu generieren. ["Weltwirtschaftskrise - Ausgrenzung der Schweinestaaten" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-25
Die Zocker sind zurück: Großbanken spekulieren mit Griechen-Krise
Kanzlerin Merkel rügt im Koalitionsausschuss Westerwelles Polemik
CDU-Ministerin Ursula von der Leyen: "Es nütze nichts, Menschen zu beschimpfen"
Die LINKE deckt auf: Jeder zehnte Aufstocker arbeitet für den Staat
Hartz IV-Sanktionen sind bei jungen Erwachsenen ein Massenphänomen
Die seltsamen "Bevölkerungs-Prognosen" des Statistischen Bundesamtes
Skandalöse Nachsicht mit Steuerhinterziehern
Geldsegen für Ex-Politiker
Rent a Rüttgers: Der Zugang zur Macht wird käuflich
Wikileaks veröffentlicht geheimes Gutachten aus Brüderles Giftschrank
Politische Einflussnahme auf den unabhängigen Journalismus: FDP warnt vor dem NDR
Meinungsfreiheit: Warum der von der CDU kaltgestellte ZDF-Chef Brender poltern darf
Immer mehr Trunkenheitsfahrten: VW ruft Phaeton zurück ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-25" mehr »]
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Aufgelesen und kommentiert 2010-02-22
- Westerwelles schrägen Zahlenspiele
- Migranten und Hartz4: Die Debatte wird ausländerfeindlich
- Schulden, Schulden, Schulden
- Reallohnverlust und die Misere der Sozialversicherungen
- OECD-Bericht zur Geldwäsche: Miese Noten für Deutschland
- IG-Bau-Chef Wiesehügel über kriminelle Machenschaften auf Baustellen
- NRW-Chef Rüttgers für 6.000 Euro zu kaufen - und sein Generalsekretär als Bauernopfer
- Wie die Deutsche Bank gegen US-Hausbesitzer kämpft
- Medizinische Freiwilligenarbeit
- Schulreform in Hamburg: Eliten wollen unter sich bleiben
- Kommunen vor dem Kollaps: Beispiel Recklinghausen-Marl
- DGB fordert jetzt gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro
- Der scheidende ZDF-Chef Nikolaus Brender über das System ZDF
- Gute Noten für SPD-Chef Gabriel - weil er nichts tut?
- Abmahnanwalt von Gravenreuth begeht Selbstmord
- Gesetz für Internetzensur tritt heute in Kraft
- Und ich soll jetzt nen Opel kaufen?? ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-22" mehr »]
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Weltwirtschaftskrise - Nix mit Aufschwung und die Bankendämmerung
Der Januar begann wie viele ihn erwartet hatten. Alle die für den Weihnachtsumsatz noch einmal für Stimmung gesorgt hatten müssen einsehen, das es sich nicht lohnt ein totes Pferd zu reiten. Bereits im Dezember 2009 gingen die Ordereingänge bei der deutschen Industrie um 2,3 Prozent zurück. Nun hoffen alle auf die Schwellenländer, aber auch die sind ausgeblutet.
In Deutschland sind die Steuereinnahmen im Januar gegenüber dem schon sehr schlechten Vorjahresmonat um 7,8 Prozent eingebrochen und haben damit die schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Im gesamten letzten Quartal 2009 ist die deutsche Wirtschaft nicht mehr gewachsen. Dies liegt vor allem auch an einer starken Konsumzurückhaltung. Die Menschen trauen weder Politik noch Wirtschaft. Und selbstverständlich fehlt ihnen das Geld für den Konsum ["Weltwirtschaftskrise - Nix mit Aufschwung und die ... »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-08
- Grüne Gentechnik: Landwirt hat alles verloren
- Über die Milliardengewinne der Deutschen Bank
- Kuschen vor Ackermann: Der SPIEGEL jubelt über Gewinne der Deutschen Bank
- Zu spät gewarnt: Bank muss Steuerhinterzieher mit 7,3 Mio Euro entschädigen
- Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) betraut externe Berater mit Steuerreform
- Industrieumsatz Dezember 2009 minus 17,5 Prozent gegenüber Dezember 2007
- Bankrott deutscher Kommunen
- Rechnungshof kritisiert: Hamburgs Straßennetz verfällt
- CDU wusste schon 2007 über die prekäre Lage der HSH Nordbank Bescheid
- NRW-Chef Rüttgers (CDU) rebelliert gegen schwarz-gelbe Steuerpläne
- Schwarz/Grün für NRW wird vorbereitet
- Atomkraftwerke: Die Laufzeitverlängerung weckt Begehrlichkeiten
- Schwarz/Gelber Sparplan bei Energie-Sanierung gefährdet tausende Jobs im Handwerk
- Kraftwerksplanung: Von wegen Renaissance der Atomkraft
- Hartz4: Theorie vom fehlenden Arbeitsanreiz macht keinen Sinn
- Hartz IV vor dem Bundesverfassungsgericht
- Hartz4-Debatte: "Der wirklich faule Sack ist der Gesetzgeber"
- SPD kontra Streik im Öffentlichen Dienst?
- Umfrage: Soziale Gerechtigkeit nimmt ab
- Interview mit dem neuen LINKE-Chef Klaus Ernst
- Benjamin Hoff (Linke) zur Zukunft seiner Partei
- Gabor Steingart: Vom neoliberalen SPIEGEL-Wortführer zum neuen Handelsblatt-Chef
- NRW-Pirat Dirk Schatz im Interview
- Sendezeiten im Internet: Das letzte Aufgebot der Altparteien zur Zensur des Internets
- BILD "Gewinner des Tages": Nie war Gewinnen so einfach ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-08" mehr »]
- Über die Milliardengewinne der Deutschen Bank
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Aufgelesen und kommentiert - 2010-02-02
- Deutschen Bank räumt ein: Finanzkrise ist das Werk einer kriminellen Organisation
- Betrugsvorwurf gegen deutschen Hedgefonds-Manager Florian Homm
- Es darf wieder gezockt werden: Aufsichtsbehörde BaFin erlaubt Leerverkäufe
- Die Tafeln und die Armut
- Deutscher Einzelhandelsumsatz weiter im Sinkflug
- Sozialwissenschaftler Rügemer: "Deutschland fällt immer weiter auseinander - auch juristisch"
- Hartz-IV-Kampagne: Zahlen der Bundesagentur für Arbeit entlarven Missbrauchs-Vorwürfe als haltlos
- Frist läuft am 8. Februar aus: Endspurt für Hartz4-Überprüfungsanträge
- Das grosse Prassen: FDP stockt die Pöstchenvergabe im Ministerium deutlich auf
- Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) schließt Fusion mit Linkspartei nicht aus
- Andrea Nahles gegen Rot-Rot-Grün in NRW
- Private Krankenversicherung: 30 Prozent Beitragssteigerung zum Jahreswechsel
- Privatsender wollen Anteil an GEZ-Gebühren - FDP signalisiert Zustimmung
- Viele Pharmakonzerne halten negative Studien zu ihren Medikamenten zurück
- US-Studie: Die seelischen Krankheiten der Soldaten-Ehefrauen
- FDP immer dreister ["Aufgelesen und kommentiert - 2010-02-02" mehr »]
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Ackermann in Not
Was waren das noch für herrliche Zeiten als Josef Ackermann vor Gericht sein Viktory Zeichen machte und tatsächlich mit einer Geldstrafe davonkam. Mit seiner Form des Stinkefingers hatte er es allen Deutschen gezeigt. Geld geht vor Recht. Aber langsam wird es immer enger.
Am 4. Dezember beginnt der Prozess gegen Paul Daugerdas in Manhatten. Dabei geht es darum, dass die Deutsche Bank und Daugerdas ein betrügerisches Konzept zum Zweck der Steuerersparnis entwickelt haben sollen. Der Daugerdas Prozess, indem auch zwei ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bank angeklagt sind, wird von Fachleuten dabei nur als der Anfang des Vorgehens der amerikanischen Justiz gegen die Deutsche Bank angesehen. ["Ackermann in Not" mehr »]
Wie die Bürger die Bankenrettung bezahlen sollen
Eines muss man Norbert Walter von der Deutschen Bank lassen. Er steht zu seiner neoliberalen und menschenverachtenden Grundhaltung und dazu, die normalen Bürger bis aufs Blut auszupressen. Während alle Welt über die Pläne zu einer Steuersenkung durch schwarz/gelben Hornissenkoalition nur müde den Kopf schütteln kann, gibt Walter schon klare Anweisungen wie diese zu bezahlen sind.
Der feine Herr möchte die Mehreinnahmen unter anderem aus einer PKW-Maut, einer Erhöhung der Studiengebühren und dem Abbau von Subventionen bei den erneuerbaren Energien finanzieren. Dazu möchte er eine Eigenbeteiligung bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. ["Wie die Bürger die Bankenrettung bezahlen sollen" mehr »]
Kann mal wer den Norbert Walter wieder zu seinem Betreuer bringen?
So ähnlich wie Bruder Sarrazin, scheint auch der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Sarrazin immer wieder seinen Betreuern zu entkommen. Die Folge sind dann immer wieder fürchterliche Entgleisungen in irgendwelchen System-Medien:
Das Staatsdefizit klettert auf weit über fünf Prozent des Sozialprodukts, weil Steuereinnahmen sinken und Ausgaben für Konjunkturprogramme und Sozialausgaben zunehmen. Die deutsche Staatsschuld steigt auf 80 Prozent des Sozialprodukts. 2010 verletzt Deutschland erneut den Maastrichter Vertrag. Der Auftakt, eine der gesetzlich vereinbarten Schuldenbremse gemäße Politik zu betreiben, könnte kaum gründlicher schiefgegangen sein. Dabei machen wir mit den Steuer- und Abgabenerhöhungen klammheimlich weiter. Die Anhebungen der Bemessungsgrundlage bei der Sozialversicherung sind weitere Enteignungen der Mittelschicht.["Kann mal wer den Norbert Walter wieder zu seinem Betreuer ... »]
..
Einnahmesteigerungen in dieser Größenordnung reichen freilich nicht aus, um den Staatshaushalt in absehbarer Zeit zu sanieren. Das geht nur mit einem brutalen Schnitt bei den Ausgaben. Sozial- und Gesundheitsausgaben müssen begrenzt werden. Anreize für eigenständige Vorsorge gilt es vor allem wegen der Alterung und Schrumpfung unserer Bevölkerung rasch und sorgsam zu etablieren.
Natürlich darf Ackermann im Kanzleramt seinen Geburtstag feiern
Selbstverständlich müssen die Steuerzahler dafür aufkommen. Das ist doch klar. Die Merkel muss froh sein, dass sie nicht kellnern musste wenn ihr Chef feiert. Ich kann gar nicht verstehen, dass sich Leute darüber aufregen, das der eigentliche Herr von Deutschland im Kanzleramt feiert. Josef Ackermann ist doch der absolutistische Herrscher über Deutschland. Wenn er befiehlt laufen sie alle. Schon das was er wünscht ist den meisten Befehl.
Im Februar 2003 wünschte sich Herr Ackermann, dass die kranken Hypotheken zu wunderschönen wertlosen Paketen zusammengebunden werden könnten um sie dann in Teilen als Wertpapiere mit gutem Gewinn verkaufen zu können. Sofort waren Schröder, Clement und Eichel bereit. Änderten die Gesetze bis die Hypothekentöchter in der Hypo Real Estate und der Eurohypo gebǘndelt waren und verkauft werden konnten. ["Natürlich darf Ackermann im Kanzleramt seinen Geburtstag feiern" ... »]
Und dann will es keiner gewesen sein und keiner hat's geseh'n
Ach ja, die Hypo Real Estate. Duckhome hat schon am 10. August 2007 daraufhingewiesen, dass wir eine Finanzkrise haben und dabei ausdrücklich die Hypo Real Estate (HRE) erwähnt:
Kennen sie dieses hässlich furzende Geräusch mit dem die Luft aus einem Ballon entweicht, wenn man ihn beim Aufblasen nicht richtig festgehalten hat. Er macht in der Luft, je nachdem wie stark man ihn aufgeblasen hat, ein bis zwei Kapriolen und bleibt dann wie ein einhodiges männliches Geschlechtsteil nach einer langen Nacht, völlig verbraucht auf dem Boden liegen.
Diesen Furz hören wir gerade. Ormond Quay, Conduit, Rhineland Funding, Subprime, IKB, KfW, Giro Lion, Hypo-Real-Estate, Commerzbank, Deutschen Bank, Frankfurt Trust, Royal Bank of Scotland. Die US-Notenbank Fed schoss gestern mal eben 25 Milliarden zusätzliche Mittel in den Markt um einen Zusammenbruch zu vermeiden und die EZB 95 Milliarden. Die Bank of Japan stellte 6 Milliarden zusätzlich zur Verfügung. Heute hat die EZB weitere Finanzspritzen angekündigt, um den Banken unter die Arme zu greifen.
Aber das ist keine Krise, das ist nur ein Furz. Anstatt die Banken, die sich verzockt haben, den Weg gehen zu lassen, den unsere neoliberalen Wirtschaftsfaschisten immer für die Armen wollen, wird subventioniert ohne Ende. Dieses Geld dient nicht dazu irgendwelche Investitionen zu schützen. Es dient dazu dem internationalen Großkapital den Arsch zu retten.
["Und dann will es keiner gewesen sein und keiner hat's geseh'n" mehr »]
Kein Riesenrad für Berlin
Es war am 1.Februar 2007 als Delbrück Bethmann Maffei AG, die zur ABN AMRO Gruppe gehört, für ihren Fond "Global View" ein Nachtragspapier herausgab. 100 Millionen Fondanteile sollten mehr herausgegeben werden, um auch ein Riesenrad in Berlin auf dem alten Wirtschaftshof des Zoos errichten zu können.
Riesenräder sind toll wie das in London zeigt und alte wie das im Wiener Prater sind noch toller, weil längst bezahlt. Berliner Politiker überschlugen sich vor Freude. Die Mahner wurden übertönt und Duckhome ist derartigen Kummer in Berlin so gewöhnt, dass keine Veranlassung bestand das Thema überhaupt aufzugreifen. Werfen wir das Geld eben durch ein Riesenradfenster. Kein Problem. Weg ist es sowieso für Wowereits SchickiMicki Gesellschaft aus C-Prominenz und zweifelhaften Sportlern. ["Kein Riesenrad für Berlin" mehr »]
Axel Wieandt: "Boni sind im Sinne des Steuerzahlers"
Axel Wieandt ist der Vorstandschef der Hypo Real Estate (HRE). Natürlich ihr neuer Chef und somit für die Vergangenheit nicht verantwortlich. Er selbst studierte an der WHU – Otto Beisheim School of Management bei der er heute auch noch Professor ist. Diese Uni bekam 50 Millionen Mark damit wenigstens eine Schule den Namen des Mitgliedes der Leibstandarte-SS Adolf Hitler, Otto Beisheim, trägt. Selbst verständlich hat die Schule damit nicht den Ungeist Beisheims übernommen.
Das diese Hochschule Margret Suckale die ehemalige Personalveralberin der Bahn hervorgebracht sagt auch noch nicht viel. Wer sich auf Seite 36 des Geschäftsberichtes die Liste der Stifter, Förderer, Freunde und Unterstützer ansieht bekommt ein Wer ist Wer der neoliberalen Internationale die im Jahr 2007 mit 7, 1 Millionen Euro Spenden die Hälfte des Etats ausmachten. ["Axel Wieandt: "Boni sind im Sinne des Steuerzahlers"" mehr »]
Die wundersamen Gewinne des fantastischen Josef Ackermann
Ja der Josef ist ein wahrer Hans Dampf in allen Gassen und er beweist alle immer wieder, dass er alles kann und darf. Jetzt hat er mitten in der Weltwirtschaftskrise schon zum zweiten Mal eine Milliarde Euro Gewinn gemacht, während rund um ihn herum die Wirtschaft zusammenbricht. Er ist ein richtiger Teufelskerl. Er kann einfach alles.
Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, hat er sogar noch einen richtigen Befreiungsschlag bei den Level 3 Assets gelandet und seine Bestand von 80 Milliarden auf 64 Milliarden gesenkt. 16 Milliarden also 20 Prozent weniger. Das ist eine reife Leistung. Wie war das eigentlich noch mal mit den Level 3 Assets? ["Die wundersamen Gewinne des fantastischen Josef Ackermann" mehr »]
HRE - Wie Ackermann und Blessing Deutschland abzockten
Nun liegt sie also als Protokoll der Bafin vor, die Geschichte mit der die Verluste der Hypo Real Estate auf die deutschen Steuerzahler umgelastet wurden. Es wird niemanden wundern, dass genau wie bei der IKB, Josef Ackermann von der Deutschen Bank, alle seine Macht ausnützte um den Bürgern Deutschlands die Lasten aufzubürden.
Dieses Protokoll, ist in seinem Aufbau, wohl weniger als echtes Protokoll, sondern eher als eine Zusammenfassung der wichtigsten Auftritte zu werten, auch wenn akribisch festgehalten wird, wer zu welchem Zeitpunkt anwesend war. Auffällig ist dabei insbesondere ein Satz der von Seite 2 des Protokolls stammt:
Die Deutsche Bank hat nach Angaben von Herrn Funke, eigene Experten bei der HRE. (E-Mail der HV München vom 24.09.)["HRE - Wie Ackermann und Blessing Deutschland abzockten" mehr »]
Leistung aus Leidenschaft
Mit diesem Satz wird man auf der Homepage der Deutschen Bank begrüßt. Nun ist ja, eine gewisse Leidenschaft nicht zu leugnen. Ob man aber die daraus resultierende Leistung so öffentlich würdigen sollte, möchte ich bezweifeln. Jedenfalls, wenn man von der landläufigen Vorstellung eines seriösen Bankhauses ausgeht.
["Leistung aus Leidenschaft" mehr »]Aktueller Stand der Weltwirtschaftskrise
Während in Deutschland die Arbeitnehmer bereits zu ahnen beginnen, dass sie im nächsten Jahr und in den Folgejahren, die Kosten für das Kurzarbeitergeld mit Abschlägen beim Arbeitslosengeld und noch mehr Drangsal bezahlen müssen und während die Gewerkschaften laut davor warnen, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) bereits im Mai über 80 Prozent des eingeplanten Insolvenzgeldes ausgegeben habe, und sich für das Jahr vermutlich ein Fehlbetrag von 1 Milliarde ergeben wird, fordert der unverschämte und dreiste Chef von Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, dass das Großkapital von allen Folgekosten für Kurzarbeit freigestellt werden soll. Vermutlich soll dieses Geld dafür verwandt werden seine unmenschliche Stiftung INSM noch weiter zu unterstützen, damit sie noch stärkergegen die Menschen hetzen kann.
Wie gut es der Wirtschaft weltweit geht, kann man vielleicht daran ermessen, dass die Uhrenfirma Rolex ihre Uhren von den konzessionierten Händlern zurückkauft, damit diese nicht in das allgemeine Preisdumping einsteigen. Tatsächlich hilft aber auch das kaum, weil ja viele Konzessionäre auch Dritthändler illegal beliefert haben, die Rolex schon immer billiger verkauften, jetzt aber komplett auf ihrer Ware sitzen bleiben. Ob es wohl bald Verschrottungsprämien für ältere Rolex geben wird? ["Aktueller Stand der Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Arcandor Insolvenz - Gewinner und Verlierer
Weithin herrscht ja die irrige Ansicht, dass es bei Insolvenzen außer dem Insolvenzverwalter, der eigentlich Masseverwalter heißt, keine Gewinner gibt. Dies ist falsch. Es gibt eine Menge Gewinner, oder doch zumindest eine Menge Leute, denen es sogar lieber ist, dass ein Unternehmen in den Konkurs geht. Um das zu verstehen muss man sich die Beteiligten ansehen.
Die Beteiligten sind die Besitzer des Unternehmens, die Gläubiger, die Arbeitnehmer, die Gewerkschaften und der Staat. Dabei teilt sich der Staat noch in die Steuer- und Abgabenzahler und die Politiker und verwaltenden Beamten. Dazu eine Reihe von Anwälten, Interessenvertreten, Arbeitgeberverbänden uns sonstigen Gruppen die gerne im Trüben fischen. ["Arcandor Insolvenz - Gewinner und Verlierer" mehr »]
Und dann war da noch Mr. "Peanuts" Hilmar Kopper
Wenn es ein Synonym für den verachtenswerten und unmenschlichen deutschen Manager gibt, dann lautet es Hilmar Kopper. Selbstverständlich gehört Kopper zu den Bilderbergern, was aber unwesentlich ist gegenüber dem, was er als Aufsichtsratsmitglied und Aufsichtsratsvorsitzender bei Daimler anrichtete. Am bekanntesten wurde Hilmar Kopper jedoch, als er die 50 Millionen Verluste, die kleine Handwerker und Baufirmen im Rahmen der Pleite von Jürgen Schneider erlitten hatten, als Peanuts bezeichnete.
Es waren übrigens die verantwortungslosen Banken und solche Typen wie Kopper, die Schneiders Taten erst möglich gemacht hatten. Allerdings konnte man damals Koppers feistem Gesicht die Freude darüber ansehen, dass die armen Menschen Hab und Gut sowie die Arbeit verloren. Er gehört zu der schlimmsten Sorte der Bankster in Deutschland, und eigentlich haben viele Leute darauf gewartet, dass er endlich abkratzt. Einigen jucken immer noch die Fäuste wenn sie nur an ihn denken. ["Und dann war da noch Mr. "Peanuts" Hilmar Kopper" mehr »]
PM: Dividende auf Staatskosten
Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) am 27. Mai 2009
Anlässlich der Auszahlung einer Dividende von über 280 Millionen Euro an die Aktionäre der Deutschen Bank erklärt Sahra Wagenknecht, Mitglied des Vorstands der Partei DIE LINKE:
Es hat den Anschein, als würden die größten Zocker ungeschoren aus der Krise hervorgehen. Während Millionen Menschen um ihren Arbeitsplatz fürchten und durch Kurzarbeit empfindliche Einkommenseinbußen hinnehmen müssen, schütten die deutschen Konzerne Dividenden in zweistelliger Milliardenhöhe aus. Selbst die Deutsche Bank, die im Handel mit giftigen Schrottpapieren eine zentrale Rolle gespielt hat, wird ihre Aktionäre heute mit einer Dividende von 0,50 Euro je Aktie beglücken.
Begründet wird diese Ausschüttung mit dem Märchen, dass die Deutsche Bank als einzige deutsche Großbank keine Steuergelder in Anspruch nehmen musste. „Ich bin daher - insbesondere auch im Sinne unserer Aktionäre - sehr froh, dass wir die Regierung nicht um Steuergelder haben bitten müssen“, tönte Deutsche Bank-Chef Ackermann auf der gestrigen Hauptversammlung und bekräftigte gleichzeitig das Ziel, an einer Eigenkapitalrendite von 25 Prozent festhalten zu wollen.
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Kein Stress für deutsche Bankster
Der amerikanische Stresstest für Banken führte sofort dazu, dass die deutschen Bankster erklärten, ein solcher Stresstest sei für deutsche Banken nicht erforderlich. Scheinbar gibt ihnen das Ergebnis des amerikanischen Tests recht. Anstelle der befürchteten 200 Milliarden Dollar werden doch nur 75 Milliarden Dollar benötigt.
Das ist natürlich Ansichtssache. Die Änderungen an den Bilanzrichtlinien erlauben es den Banken, für all die hübschen Papiere, für die es keinen Markt gibt, den Kaufpreis als Bewertungsmaßstab zu nehmen. Das ist so ähnlich, als wenn sie wertloses Katzengold im Tresor hätten, aber in ihrer Buchhaltung so tun dürften, als ob es echtes Geld wäre. ["Kein Stress für deutsche Bankster" mehr »]
Das ist natürlich Ansichtssache. Die Änderungen an den Bilanzrichtlinien erlauben es den Banken, für all die hübschen Papiere, für die es keinen Markt gibt, den Kaufpreis als Bewertungsmaßstab zu nehmen. Das ist so ähnlich, als wenn sie wertloses Katzengold im Tresor hätten, aber in ihrer Buchhaltung so tun dürften, als ob es echtes Geld wäre. ["Kein Stress für deutsche Bankster" mehr »]
Ackermann will Deutschland weiterquälen - oder ist seine Bank pleite
Gestern Abend wurde aus einer schrecklichen Befürchtung Wahrheit. Nachdem die Deutsche Bank sich laut Gerüchten 25 Prozent Rendite zusammengetrickst hat, was aber in erster Linie damit zu tun hat, dass sie nur noch Fantasien und nicht mehr die Wahrheit bilanzieren muss, war klar, dass die Nachricht bald kommen würde. Ackermann bleibt und setzt seinen Kampf gegen Deutschland und die Deutschen fort.
Offiziell liegt es daran, dass sich kein anderer finden ließ, der die Deutsche Bank genauso schlecht führt wie Josef Ackermann, was natürlich Quatsch ist, da es jede Menge Anwärter gab, die sich auch auf diesen Schleudersitz gewagt hätten. Allerdings gibt es ein feines Raunen, dass Ackermann nicht gehen durfte, weil der restliche Vorstand und der Aufsichtsrat nicht die Verantwortung für das Kommende übernehmen möchten. ["Ackermann will Deutschland weiterquälen - oder ist seine Bank ... »]
Offiziell liegt es daran, dass sich kein anderer finden ließ, der die Deutsche Bank genauso schlecht führt wie Josef Ackermann, was natürlich Quatsch ist, da es jede Menge Anwärter gab, die sich auch auf diesen Schleudersitz gewagt hätten. Allerdings gibt es ein feines Raunen, dass Ackermann nicht gehen durfte, weil der restliche Vorstand und der Aufsichtsrat nicht die Verantwortung für das Kommende übernehmen möchten. ["Ackermann will Deutschland weiterquälen - oder ist seine Bank ... »]
Und dann war da noch Oliver Roth, Chefhändler bei der Close Brothers Seydler Bank
Oliver Roth wurde weh getan. Er und die Banken werden nämlich zu unrecht von der Bevölkerung für das Platzen der Spekulationsblasen und die daraus resultierende Weltwirtschaftskrise verantwortlich gemacht. Er sieht sich in der gleichen Position wie das kleine Männlein am Bankschalter, das doch auch nicht verantwortlich sei. Er nennt es Hexenjagd und fragt treuherzig: "Sind Banker wirklich charakterschwache Hasardeure, die sich selbst bereichern, sobald sie die Gelegenheit dazu erhalten?".
Die Ursachen der Finanzkrise sind hinlänglich bekannt. Dabei gehören die Börsen und Herr Meier vom Bankschalter, entgegen der landläufigen Meinung, nicht zu den Verursachern des Ganzen. Unregulierte und nicht erfasste Spekulationsgeschäfte der Investmentbanken sind jedoch eine wesentliche Ursache für unsere Misere. Eine Mischung aus fehlendem Risikobewusstsein, Maßlosigkeit und Fahrlässigkeit machte sich in der Wirtschaft breit. Auch in der Entlohnung fehlte oft das rechte Maß. Der Begriff Bonus steht für einen einmaligen, leistungsbezogenen Zuschlag auf das Arbeitsentgelt. Damit soll ein weiterer Leistungsanreiz für die Mitarbeiter geschaffen werden. Je mehr Arbeitsleistung ein Mitarbeiter erbringt und je mehr Erfolge er erringt, desto mehr Geld soll für ihn herauskommen.["Und dann war da noch Oliver Roth, Chefhändler bei der Close ... »]
Von gierigen Bankstern und silbernen Basilisken
Beginnen wir mit dem Unangenehmen und den Unanständigen. Mit den Bankstern. Nachdem Peer Steinbrück weisungsgemäß - auf Weisung des Großkapitals - dem wahnsinnigen Gedanken von Bad Banken zugestimmt hat, die alle ihre Schulden und ihr Missmanagement, die Folgen ihrer Gier und ihres betrügerischen Handelns auf den Steuerzahler abwälzen sollen, bekommen die Bankster ihren gierigen Schlund trotzdem nicht voll.
So hält es der Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Banken (BdB), Manfred Weber, für eine nachrangige Frage, wer denn wieviel für die toxischen "Wertpapiere" der deutschen Banken bezahlen soll. Das könne man alles doch später noch klären, sagte der feine Herr zur ARD. Er will den ganzen Dreck zunächst einmal in eine Bundessammelstelle packen und die Endabrechnung, also die Totalüberschreibung der Verluste auf den Steuerzahler, später machen. Wenn man solche Typen dann noch die Worte "faire Lastenaufteilung" in den Mund nehmen hört, möchte man zum nächsten Knüppel greifen und ohne Ende zuschlagen. ["Von gierigen Bankstern und silbernen Basilisken" mehr »]
So hält es der Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Banken (BdB), Manfred Weber, für eine nachrangige Frage, wer denn wieviel für die toxischen "Wertpapiere" der deutschen Banken bezahlen soll. Das könne man alles doch später noch klären, sagte der feine Herr zur ARD. Er will den ganzen Dreck zunächst einmal in eine Bundessammelstelle packen und die Endabrechnung, also die Totalüberschreibung der Verluste auf den Steuerzahler, später machen. Wenn man solche Typen dann noch die Worte "faire Lastenaufteilung" in den Mund nehmen hört, möchte man zum nächsten Knüppel greifen und ohne Ende zuschlagen. ["Von gierigen Bankstern und silbernen Basilisken" mehr »]

















