Westerwelle spendiert Künstlerin aus seinem Wahlkreis eine Luxus-Dienstreise
FDP-Generalsekretär Christian Lindner: "Westerwelles Kritiker gefährdeten die Demokratie"
FDP-Politiker nennen Kritik an Guido Westerwelle "schwulenfeindlich"
Schwarz/Gelbe Drehtür der Lobbykratie
Sachsen: Schwarz/Gelb streicht Millionen im Bereich Bildung, Forschung und Kultur
Politiker als Kriminellen-Opfer: In Brüssels Europaviertel boomt das Verbrechen
Wirtschaftsjahr 2009: Dax-Vorstände kassierten trotz Krise gut ab
Unternehmen lassen sich Löhne über die Hartz IV Gesetze subventionieren
Rot-Rot-Grün in NRW? Ein Streitgespräch mit Bärbel Höhn, Klaus Ernst und Florian Pronold
Wir Abnicker: SPD-Bundestagsabgeordneter Marco Bülow schreibt aus Frust ein Buch
Hoch auf dem gelben Wagen
["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-12" mehr »]
Erste Schlussfolgerungen und neue Ziele
Hier und anderswo wird in vielfältigster Art und Weise gegen die Leute geschrieben, die unser Land ausplündern, die Gesellschaft zersetzen und sowohl den einzelnen Menschen, als auch die Gesellschaft an sich hoffnungslos und ängstlich zurücklassen. Es ist nun an der Zeit neue Wege zu besprechen und diese natürlich auch zu beschreiten.
Beginnen wir mit einem ersten Resümee. Die jetzige Parteiendiktatur lässt sich mit demokratischen Mitteln nicht mehr verändern, geschweige denn demokratisieren. Alle Versuche mit der Gründung neuer Parteien dürfen als gescheitert betrachtet werden. Parteien wie die Grünen sind längst durch die Institutionen marschiert und heute genau dass, was sie einstmals bekämpfen wollten. ["Erste Schlussfolgerungen und neue Ziele " mehr »]
Beginnen wir mit einem ersten Resümee. Die jetzige Parteiendiktatur lässt sich mit demokratischen Mitteln nicht mehr verändern, geschweige denn demokratisieren. Alle Versuche mit der Gründung neuer Parteien dürfen als gescheitert betrachtet werden. Parteien wie die Grünen sind längst durch die Institutionen marschiert und heute genau dass, was sie einstmals bekämpfen wollten. ["Erste Schlussfolgerungen und neue Ziele " mehr »]
Frank Walter Steinmeier und sein seltsamer Demokratiebegriff
Eigentlich müsste Steinmeier und mit ihm das ganze Agendapack bereits Geschichte sein. Statt dessen macht er jetzt auf Fraktionsvorsitzender und redet dabei immer wieder gerne über die Linke um von seinen Fehlern abzulenken. Dabei hat er jetzt einmal mehr offenbart was er von Demokratie hält:
Berlin (dts) - Für SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier ist die Linke in Nordrhein-Westfalen eine "Chaotentruppe". Wenn die Partei ernst genommen werden wolle, "muss die Berliner Führung ihren Laden in NRW noch kräftig umkrempeln", sagte Steinmeier der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".["Frank Walter Steinmeier und sein seltsamer Demokratiebegriff" mehr »]
Remember, remember the fifth of November
Guy Fawkes ist in Deutschland nicht unbedingt bekannt. Aber sein am 5. November 1605 versuchtes Attentat auf den englischen König Jakob I, bei dem er und seine Mitstreiter 36 Fässer mit mehr als zwei Tonnen Schwarzpulver in den Kellern des englischen Parlaments im Palast von Westminster in London aufgestellt hatten, ist der Grund für ein ewiges Ritual.
Die jährliche Parlamentseröffnung beginnt bis heute traditionell mit der Inspektion der Kellergewölbe unterhalb des House of Lords durch den Regenten (derzeit Königin Elisabeth II.).["Remember, remember the fifth of November" mehr »]
Geo-Faschistokraten: Halb Mensch, halb Köter - Möter
Zitat aus einem taz-Interview:
Ich sehe Faschismus als Gewaltfrage: also bereit zu sein, eine beliebige Menge von Leben zu opfern zur Erreichung politischer Ziele; zu sagen, es gibt etwas Höreres als menschliches Leben. Die Schätzungen der von den USA weltweit getöteten Menschen seit dem Zweiten Weltkrieg schwanken zwischen 12 und 16 Millionen. Schon die niedrigere Zahl reicht mir für mein Urteil.
Johan Galtung, norwegischer Mathematiker, Soziologe und Politologe
Ein Tscheche und ein Engländer können die Menschen in Europa noch retten
Nachdem den Iren ihre Zustimmung zum Vertrag von Lissabon mit Geld und deutlichen Drohungen abgerungen wurde und Polens Präsident Lech Kaczynski nun wohl auch einknicken wird, richten sich alle Augen und Hoffnungen auf den tschechischen Präsidenten Vacav Klaus. Solange er nicht unterschreibt, kann der Vertrag nicht wirksam werden.
Wenn Klaus bis zum Mai nächsten Jahres dem Druck standhält, will der kommende britische Premier und jetzige Vorsitzende der Konservativen, David Cameron, die britische Zustimmung zum Vertrag zurückziehen und ein Referendum veranstalten, was den Vertrag für lange Zeit aushebeln dürfte. ["Ein Tscheche und ein Engländer können die Menschen in Europa ... »]
Forderungen an die Politik
Die Zeit der Wahlkampflügen ist nun vorbei. Jetzt gilt es die richtige Politik zu fordern und zu machen. Deshalb ist es an der Zeit die wichtigsten Forderungen zusammenzustellen. Das Ziel ist es, das Leben für die Mehrheit der Menschen besser zu machen und die von der Mehrheit erbrachte Leistung gerecht zu verteilen.
1. Umbau des Sozialversicherungssystems
Jede juristische und natürliche Person in Deutschland ist mit ihrem Einkommen vor Steuern und anderen Interessen (EBITDA) sozialversicherungspflichtig. Das gilt für die Kranken-, Renten-, Pflege und Arbeitslosenversicherung. Zahlungen oder Leistungen aus diesen Versicherungen erhalten aber nur natürliche Personen. Die Arbeitgeber tragen keine zusätzlichen Anteile mehr, sind aber für die Abführung der Versicherungsbeiträge ohne Kostenersatz zuständig. ["Forderungen an die Politik" mehr »]
Aktion: 100 Blogs für DIE.LINKE
Saarbreaker, Duckhome, sowie einige weitere Freunde haben sich gemeinsam der, von Frank Benedikt initiierten, Aktion 100 Blogs für DIE.LINKE angeschlossen. Obwohl die Aktion “100 Blogs für DIE LINKE” recht spät initiiert wurde, ist sie dennoch begrüßens- und unterstützungswert.
Warum?
Das ergibt sich aus dem, was die Parteien CDU/CSU, FDP und SPD bisher geleistet haben. In den letzten vier Jahren haben sie nichts weiter zustande gebracht, als dass die Armut, Arbeitslosigkeit, Leiharbeit, Zwangsarbeit und die Verhöhnung der Freiheitsrechte der Bürger in Deutschland weiter vorangetrieben wurde. Sie führen an der Seite der Nato Angriffskriege, stimmten den israelischen Massenmord in Palästina zu und behaupten dreister weise, sie müssten uns vor Terror schützen, indem sie eine stärkere Überwachung der Bürger fordern. Selbst im Schlafzimmer der Untertanen wollen sie mit ihren Minikameras heimlich eindringen. Und als ob das noch nicht genug wäre, wollen sie nun auch noch ihre Verpflichtung als “Volksvertreter” an die EU mittels Vertrag von Lissabon, der in einer Demokratie meiner Ansicht nach nur durch Volksabstimmung genehmigt werden kann, abtreten.
["Aktion: 100 Blogs für DIE.LINKE" mehr »]
Nur die Stimmen: Was wollen Sie?
Bevor Sie morgen wählen gehen, überlegen Sie sich doch noch einmal kurz was Sie wirklich wollen.
Wollen Sie den Mindestlohn? Wer stellt sich quer?
Wollen Sie ein würdevolles Leben? Wer macht es Ihnen schwer?
Wollen Sie weiterhin regelmäßig arbeiten gehen? Wer stundet Ihre Arbeitswoche?
Wollen Sie echten Frieden? Wer ist der Meinung, daß nur durch Waffengewalt wahrer Frieden möglich ist?
Horchen Sie in sich hinein. Was wollen Sie wirklich?
Ich will es Ihnen sagen:
Sie wollen eine Stimme, die Ihre Wünsche in der Politik laut aus- und anspricht. Sie wollen das es jemanden gibt der Ihre Stimme weiter trägt, weil man Sie nicht hören will. Es gibt diese Stimme und es sind derer viele. Auch wenn sie selbst kaum etwas in der Politik zu sagen haben, so sind sie da und erheben ihre Stimmen für Sie -auf das sich andere Parteien Ihrer Stimme allmählig anpassen müssen.
Bis hier hin war es ein beschwerlich, langer und manchmal steiniger Weg. Doch es hat sich gelohnt. Jetzt haben Sie die Wahl Ihrer Stimme Geltung zu verschaffen. JETZT! Geben Sie morgen Ihre Stimme an jene weiter die Ihre Wünsche laut aussprechen. Sie haben die Wahl eine Mauer einzureissen. Kämpfen Sie für ihren Einsturz!!
Wahr und unwahr
Wahr ist, dass interessierte Kreise im
Unwahr ist, dass sich dieses Organ dann wieder "GeStaPo" nennen will.
Oder? - fragt Thomas Trueten
Offener Brief an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel
Zum wiederholten Male erreicht dieser Tage ein dringender Hilferuf die Bundeskanzlerin. Absender ist der Helferkreis Bruno Schillingers, der sich der Aufgabe verpflichtet hat sich mit der ARGE im Breisgau-Hochschwarzwald und der Bundesagentur für Arbeit auseinander zu setzten. Selbige verweigern Herrn Schillinger seit langer Zeit jegliche Lebensgrundlagen. Er kann aus schwerwiegend gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten, dem zur Folge weder die Miete zur Unterkunft, noch dringend medizinisch notwendige und kostspielige Arzneimittel finanzieren. Durch Spendengelder die der Helferkreis organisierte, weil Bruno Schillinger jede Hilfe in Deutschland verwehrt wurde, musste er bereits in England operiert werden. Trotz der belegbaren Notwendigkeit, daß Herr Schillinger auch in Deutschland auf Fremd- bzw. staatliche Hilfe angewiesen ist, weigern sich die zuständigen Ämter noch immer. Stattdessen erhebt man ihm gegenüber eine Bringschuld die es ihm unmöglich macht den Glauben an die politische Demokratie aufrecht zu erhalten.
Frau Angela Merkel wird mit dem erneuten Brief wiederholt aufgefordert die Werte, die sie immer wieder öffentlich hochhält, entschieden zu vertreten und endlich einzuschreiten. Mehr als wärmende Worte und Zitate aus dem CDU-Programm hatte sie bislang nicht übrig. Herr Schillinger und andere können davon allein jedoch nicht leben -möglicherweise nicht mal *überleben*.
Bringt sich die deutsche Bundeskanzlerin nicht endlich in diesen undemokratischen Prozess der ARGE im Breisgau-Hochschwarzwald und der Bundesagentur für Arbeit und anderer Orts ein, ist sie des Todes an Menschen mitschuldig. Einem Tod, der wegen der ach so demokratischen Bürokratie, mutwillig in Kauf genommen wurde.
Es folgt der 2. Offene Brief und der 3. Hilferuf -gerichtet an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel:
["Offener Brief an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel" mehr »]
Die Wahrheit.. -eine Schande für die Lüge
So verändern sich die Zeiten. In denen man die Wahrheit spricht und dafür mit der Strafe der Ignoranz Diskriminierung erfährt. Ein sagenhaft tolles demokratisches Verhalten legen derzeit politische Vertreter aller Länder an den Tag.
Stellen Sie sich einen Moment lang vor, Frau Bundeskanzlerin Merkel würde von der Wichtigkeit eines würdevollen Lebens miteinander überzeugt sein. Gut -relativ unwahrscheinlich, daß sie damit in der Öffentlichkeit auftritt -dennoch; stellen Sie es sich nur einmal vor dem wäre so.
Sie würde laut aussprechen, daß Menschen uneingeschränkt und ohne Grenzen ihren Arbeitsplatz selbst auswählen und bestimmen sollen dürfen. Sie würde mahnend in die Geschichte verweisen und aufzeigen wie sich eine Mauer zwischen den Menschen zu ihrem und dem Nachteil aller beteiligten Parteien auswirken kann. Vielleicht können wir uns auch noch dazu vorstellen, daß Sie die Gleichheit und Rechte von Menschen per Völkerrecht erwähnt -verstärkend mit dem Hinweis auf unser deutsches Grundgesetz, wofür und warum dieses ins Leben gerufen wurde. Sie würde erbost den Finger heben und davon sprechen, daß Gewalt nicht mit Gewalt besänftigt werden kann.
Sehr wahrscheinlich würde niemand, während ihrer glühenden und emotionalen Rede, den Saal verlassen. Sie würde tosenden Applaus kassieren und strahlend wie immer mit dem Kopf selbstbestätigend und nickend danken.
Selbst wenn Barack Obama sprechen würde -von den gleichen Werten und die Dringlichkeit derer betonend -selbst dann würde die ganze Welt jubeln. Jeder der politisch etwas zu sagen hat würde vor Neid erblassen. Standing Ovations garantiert.
Ist die Wahrheit eigentlich nur dann keine Schande, wenn sie von der richtigen Person ausgesprochen wird? Wobei, wer ist denn überhaupt die richtige Person? Warum glaubt man jenen, die schon immer die Völker der Erde und sogar ihr eigenes regelmäßig betrogen haben und immer noch betrügen? Seriöser als andere sind auch sie nicht.
Richtig ist wer Macht hat oder von der Macht beeinflusst wird.
Falsch ist wer Macht nicht teilt und sich nicht beeinflussen lassen will.
Aus diesem Blickwinkel heraus ist mir Falschheit wesentlich ehrlicher.
Bezug I
Bezug II
Worte zur Wahl
Presseerklärung vom 21. September 2009 auf DIE.LINKE; Wählerinitiative.
Im Rahmen einer WählerInneninitiative rufen mehr als 100 Schriftsteller, Künstler, Wissenschaftler und Sportler zur Wahl der Partei DIE LINKE auf, darunter Schauspieler wie Ursula Karusseit und Mathieu Carriere, Musiker wie Barbara Thalheim und Andrej Hermlin, Olympiasieger wie Thomas Köhler, Klaus Köste und Meinhard Nehmer aber auch Rainer Ortleb, Bundesminister a.D., und Detlef von Larcher.
In dem Aufruf heißt es: "Unser Land steckt im Strudel einer tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise. Zweifel und Ängste haben die Menschen erfasst. Das Vertrauen in das System und seine Lenker ist erschüttert. Denn wo der Sachwert des Profits über den Persönlichkeitswert des Menschen regiert, müssen die Grundrechte verkommen: Die parlamentarische Demokratie wie die bürgerlichen Freiheiten, die sozialgebundene Marktwirtschaft wie das Streben nach hoher Bildung und Kultur für alle. Das Ende der Systemkonkurrenz im Osten hat die Schamgrenze der gewissenlosen Profiteure auf Null gesenkt. Sie nehmen die heutigen und kommenden Generationen für ihre Plusmacherei in Geiselhaft. Ihre politischen Geschäftsführer in den Regierungen und Parlamenten sorgen dafür, dass die Gewinne privatisiert und die Verluste der Allgemeinheit aufgebürdet werden.
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Sayed Perwiz Kambachsch endlich frei
Mal etwas Erfreuliches... Denn manchmal hilft es wirklich Petitionslisten zu unterschreiben. Eine stille Form des Protests, aber immerhin, wie in diesem Fall, eine wirkungsvolle.
Mit großer Freude hat Reporter ohne Grenzen (ROG) die Nachricht von der Freilassung des jungen afghanischen Journalisten Sayed Perwiz Kambachsch aufgenommen. Kambachsch war wegen angeblicher Blasphemie zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Anwalt des Journalisten bestätigte am 7. September die Entlassung Kambachschs, nachdem vor einigen Wochen Präsident Hamid Karsai die Begnadigung des Journalisten unterzeichnet hatte.
Den ganzen Artikel auf: reporter-ohne-grenzen.de
Hier findet man auch eine Rangliste der Pressefreiheit
Deutschland steht hier beschämender Weise auf Platz 20. Dies sollte wirklich nachdenklich stimmen!
Sonntagsgedanke: Das ewige Spiel um die Legitimation um jeden Preis
Weltweit werden jedes Jahr Millionen Kinder und Frauen misshandelt und vergewaltigt. In den USA werden jedes Jahr 700'000 Frauen vergewaltigt oder erleiden andere Formen sexueller Gewalt; 14.8 Prozent der vergewaltigten Frauen sind jünger als 17 Jahre alt. In Frankreich wurden 1999 zwischen 50'000 und 90'000 Frauen vergewaltigt; viele der Opfer haben die Vergewaltigung nicht angezeigt. In keines dieser Länder schicken wir Soldaten um für die Rechte der Kinder und Frauen dort zu kämpfen. (Q: OMCT DATA 2003)
Es steht außer Frage; die Zahlen sind erschreckend bis demprimierend. Allerdings muß auch darauf hingewiesen werden, daß es in der Vergangenheit immer wieder zum Missbrauch dieser Tatsachen kommt. Dies hat mitunter die unterschiedlichsten Gründe. Man kann es nachvollziehen, relativieren oder für verwerflich halten -aber auch diese Tatsache gilt es als solche zu verurteilen. Insbesondere dann, wenn dadurch Menschen zu Schaden kommen -egal auf welche Weise sich dieser Schaden äußert.
Als sei das Schicksal der Kinder und Frauen nicht schon Grund genug sich für ihre Rechte stark zu machen, nein, erhebt man sich unter Missbrauch dieser Schicksale über jene Opfer hinweg und spielt den Retter in dem man gewillt ist Tausende, gar Millionen Opfer mehr in Kauf zu nehmen. Es ist legitim sich für die Rechte jener Opfer einzusetzen, jedoch nicht mit allen erdenklichen Mitteln. Das gilt sowohl für die Vergewaltigungs- und Missbrauchsopfer, als auch für jene die zum Opfer gemacht werden um Rechte anderer durchzusetzen.
Ich möchte Ihnen ein Beispiel aufzeigen, warum ich ausgerechnet dieses Thema für meinen heutigen Sonntagsgedanken gewählt habe.
["Sonntagsgedanke: Das ewige Spiel um die Legitimation um jeden ... »]
Auszüge aus 'Ehrliche Auskünfte': Lächerliche „Stasi“-Hysterie und Weiße Schimmel, schwarze Rappen
Mit freundlicher Genehmigung durch den Redaktionsleiter der Zeitschrift RotFuchs, Dr. Klaus Steiniger
Sonderbeilage der Ausgabe 140:
Auszüge aus: Ehrliche Auskünfte
Abschnitt: Lächerliche „Stasi“-Hysterie
Ein Wort zur Diktatur: Natürlich war auch unser Staat als Demokratie anderer Art eine Herrschaftsform. Und ohne Zweifel übte er seine Macht – wie jeder Staat – mit den Mitteln der Macht (Staatsapparat, Polizei, Justiz, Geheimdienste u. v. a.) aus. In diesem Sinne war er durchaus eine Diktatur. Es fragt sich eben nur, wer in wessen Interesse welche Macht mit welchen Mitteln, welchem Ziel und welchen Inhalten ausübt. Und da, so meine ich, brauchten wir uns hinter keinem anderen sich noch so demokratisch gebärdenden Staat zu verstecken. Natürlich waren die Mittel und Methoden andere, weil ja auch das Wesen des Gesellschaftssystems ein anderes war. Daher paßte das den angeblich so „freiheitlichen Demokratien“ des Westens nicht in den Kram. Sie rieben sich daran, daß unsere Demokratie ein Staat der Arbeiter und Bauern war und bekämpften ihn von der ersten Stunde mit nachweisbar verbrecherischen Mitteln. Deshalb kann es nicht verwundern, daß wir die Möglichkeiten der Diktatur auf unsere Weise nutzen mußten, ohne dabei die Demokratie einzuschränken.
Das ist übrigens in jedem anderen Staat ähnlich – allerdings unter umgekehrten Vorzeichen. Als Popanz wurde nach der angeblichen Wende die „Stasi“-Hysterie aufgebaut. Dazu ist zweierlei zu sagen: Erstens gibt es in jedem modernen Staat (so auch in der BRD) einen Geheimdienst oder gleich mehrere, die nach innen und außen wirken. Das mag nicht jedem gefallen, ist aber in den politischen Auseinandersetzungen unserer Zeit nun einmal nicht anders. Jeder Staat, der sich über andere aufregt, sollte zuerst vor der eigenen Tür kehren. Denn wie man mit verfälschten Geheimdienstinformationen Kriege vom Zaun brechen kann, haben uns die Musterdemokratien der Sonderklasse mit ihren Überfällen z. B. auf Nordvietnam, Grenada, Jugoslawien, Irak und Afghanistan vorgeführt. All die Aufregung über die DDR-„Stasi“ ist eigentlich lächerlich, maßlos aufgebauscht und sinnentstellend. Zweitens meine ich, daß mit dieser Hysterie Tausenden großes Unrecht zugefügt wurde und noch immer wird. Ich kenne selbst viele Menschen, die damit ins soziale Abseits gedrängt wurden, obwohl sie grundehrliche Leute waren und sind.
["Auszüge aus 'Ehrliche Auskünfte': Lächerliche ... »]
Deutschlandgedanke: Schuldeingeständnis
Ja, wir sind Schuld an der ganzen Misere. Wir sind zu dumm Entscheidungen über unseren Lebensstil treffen zu können. Wir brauchen Hilfe! Wir brauchen eine Angela Merkel, wir brauchen einen Wolfgang Schäuble ebenso wie eine Ursula von der Leyen. Genauso brauchen wir einen Steinbrück, Müntefering oder eine Ulla Schmid. Nicht einmal den Hintern können wir uns selbst abwischen und deshalb brauchen wir jene Politiker. Deshalb müssen wir wählen gehen im September. Sie wollen uns, sie bekommen uns.
Und wenn sie tatsächlich einmal Scheiße bauen sollten, na -nichts leichter als das -dann tauscht man sie einfach eben schnell aus. Dann sitzen dort wieder die gleichen Lumpen. Es ändert sich nichts.. bis auf ihre Namen. Aber was sind schon Namen? Namen vergehen, sind wie Schall und Rauch.
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Deutschland - Eine Zuschauerdemokratie
Hans-Ulrich Jörges haut dazwischen. Was die deutsche Demokratie betrifft, da findet er klare Worte. Interessant daran ist, dass ich dieser Art recht selten in den Standard-Medien finde. Herr Jörges erklärt unsere Demokratie - unsere Zuschauerdemokratie.
Abschließend erwägt er zu träumen. Damit sein Traum Realität werden kann, bedarf es eines jeden Bürgers und jeder Bürgerin. Werden Sie laut und zeigen Sie, dass es Sie gibt. Legen Sie Ihre Hände nicht in Ihren Schoß und warten Sie auch nicht darauf das irgend jemand etwas für Sie tut - stehen Sie auf und verstecken Sie sich nicht länger.
Chiquita, Dole, die CIA und der Putsch in Honduras
John Perkins, der gerade an seinem neuen Buch Hoodwinked arbeitet , das im November 2009 bei Randome House erscheint, reiste kürzlich nach Zentralamerika. Jeder mit dem er dort sprach war überzeugt davon, dass der Militärputsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten von Honduras, Manuel Zeyla, von 2 Konzernen arrangiert worden war, mit tatkräftiger Unterstützung der CIA. Und dass die USA und ihr neuer Präsident nicht wirklich für Demokratie eintreten.
Ich jedenfalls kaufe keine Chiquita Bananen und auch sonst keine Früchte von Dole. Die FDP wähle ich auch nicht. Und jeder, der sich selbst als Demokrat bezeichnet, dürfte das ähnlich handhaben. Oder täusche ich mich da?
Hier der Newsletter im Original, mit freundlicher Genehmigung des Autors
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Der Reformvertrag von Lissabon (5)
Der Reformvertrag von Lissabon (5)
Das so genannte „Herkunftslandprinzip“ und seine Auswirkungen auf den europäischen
Arbeitsmarkt
Was würden Sie sagen, wenn unsere neoliberalen Parteien eines Tages doch einen Mindestlohn für deutsche ArbeitnehmerInnen beschließen würden, aber nur mit Firmensitz in Deutschland ansässige Unternehmen diesen zahlen müssen - während europäische Unternehmen, die in Deutschland eine Niederlassung eröffnen lediglich den üblichen Lohn ihres Stammlandes zu zahlen brauchen ? In der heutigen Fortsetzung unserer Artikelserie erklärt uns der dänische EU-Abgeordnete Jens-Peter Bonde, wie der europäische Gerichtshof in einem solchen Beispiel entschied...
Während einer Diskussionsveranstaltung in Irland, wo im Juni / Juli diesen Jahres das Volk zu einem verfassungsmäßig vorgeschriebenen Referendum über die Ratifizierung des EU-Reformvertrages von Lissabon aufgerufen ist, führt Jens-Peter Bonde ein Beispiel an, das auf der Grundlage eines Urteils des europäischen Gerichtshofes in Luxemburg deutlich macht, was z.B. dem deutschen Arbeitsmarkt im Falle der Einführung eines Mindestlohns bevorsteht.
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Das so genannte „Herkunftslandprinzip“ und seine Auswirkungen auf den europäischen
Arbeitsmarkt
Was würden Sie sagen, wenn unsere neoliberalen Parteien eines Tages doch einen Mindestlohn für deutsche ArbeitnehmerInnen beschließen würden, aber nur mit Firmensitz in Deutschland ansässige Unternehmen diesen zahlen müssen - während europäische Unternehmen, die in Deutschland eine Niederlassung eröffnen lediglich den üblichen Lohn ihres Stammlandes zu zahlen brauchen ? In der heutigen Fortsetzung unserer Artikelserie erklärt uns der dänische EU-Abgeordnete Jens-Peter Bonde, wie der europäische Gerichtshof in einem solchen Beispiel entschied...
Während einer Diskussionsveranstaltung in Irland, wo im Juni / Juli diesen Jahres das Volk zu einem verfassungsmäßig vorgeschriebenen Referendum über die Ratifizierung des EU-Reformvertrages von Lissabon aufgerufen ist, führt Jens-Peter Bonde ein Beispiel an, das auf der Grundlage eines Urteils des europäischen Gerichtshofes in Luxemburg deutlich macht, was z.B. dem deutschen Arbeitsmarkt im Falle der Einführung eines Mindestlohns bevorsteht.
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EU-Reformvertrag – Ein Angriff auf die Demokratie
Zusendung durch Arno Hirsch, Autor im Partnernetzwerk, am 03. August 2009
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das ich kein Rechtsgelehrter bin, und dieser Artikel keine Rechtsberatung darstellt, er drückt nur meine Vorstellung von Recht aus und ist als persönliche Äusserung meiner Person zu verstehen, die nur den Diskurs zum Thema anregen soll.
Alleine schon die Tatsache, das man den Vertrag von Lissabon, der inhaltlich ein Verfassungsvertrag ist, ohne Mitbestimmung des Souveräns (Das Volk), ratifizieren wollte, macht die Sache nicht gerade vertrauenswürdig.
Ich meine aber, das man einen Vertrag von der Tragweite einer Verfassung, nicht ohne den Bürger zu fragen, ratifizieren darf. Auch auf die Gefahr hin, das das Volk Nein sagt. (vgl. Artikel 146 des Grundgesetzes). Ich bin zwar kein Gegner der repräsentativen Demokratie, aber wenn das Volk nicht einmal über seine Verfassung abstimmen darf, über was sollte es denn sonst abstimmen dürfen.
["EU-Reformvertrag – Ein Angriff auf die Demokratie" mehr »]
Der Reformvertrag von Lissabon (4)
Liebe LeserInnen,
heute veröffentliche ich den 4. Originalartikel zum EU-Vertrag von Lissabon. Auch hier können dargestellte Sachverhalte bereits geändert worden sein, da sich die Artikelserie auf den damaligen Entwicklungsstand bezog.
Aus aktuellem Anlass verweise ich auf eine Großdemonstration am 05.09.2009 hier in Berlin, die sich gegen den Eu-Reformvertrag von Lissabon in seiner jetzigen Fassung wendet und die Bevölkerung in Irland ermutigen soll, auch bei der zweiten Volksabstimmung (im September) mit "Nein" zu stimmen. Genauere Details hierzu werden noch bekannt gegebenund sind unter www.eu-vertrag-stoppen.de einsehbar. Nun aber zum 4. Teil der Artikelserie, viel Spaß beim Lesen...
Der Reformvertrag von Lissabon (4)
In der heutigen Folge unserer Artikelserie möchten wir auf die diktatorischen Grundzüge des EU-Reformvertrages von Lissabon eingehen. Es ist schon bezeichnend, wenn die Staats- und
Regierungschefs die Mitgliedsstaaten anweisen, keine konsolidierte und lesbare Fassung zu
veröffentlichen. Der dänische EU-Parlamentarier Jens-Peter Bonde erläutert die perfide Strategie der „Herrsch“-aften während einer Diskussionsveranstaltung in Irland, dem einzigen Land was ein von der dortigen Verfassung vorgeschriebenes Referendum durchführt und somit der Hoffnungsträger für mehr als 500 Millionen Menschen in Europa sein wird...
mehr >>> ["Der Reformvertrag von Lissabon (4)" mehr »]
heute veröffentliche ich den 4. Originalartikel zum EU-Vertrag von Lissabon. Auch hier können dargestellte Sachverhalte bereits geändert worden sein, da sich die Artikelserie auf den damaligen Entwicklungsstand bezog.
Aus aktuellem Anlass verweise ich auf eine Großdemonstration am 05.09.2009 hier in Berlin, die sich gegen den Eu-Reformvertrag von Lissabon in seiner jetzigen Fassung wendet und die Bevölkerung in Irland ermutigen soll, auch bei der zweiten Volksabstimmung (im September) mit "Nein" zu stimmen. Genauere Details hierzu werden noch bekannt gegebenund sind unter www.eu-vertrag-stoppen.de einsehbar. Nun aber zum 4. Teil der Artikelserie, viel Spaß beim Lesen...
Der Reformvertrag von Lissabon (4)
In der heutigen Folge unserer Artikelserie möchten wir auf die diktatorischen Grundzüge des EU-Reformvertrages von Lissabon eingehen. Es ist schon bezeichnend, wenn die Staats- und
Regierungschefs die Mitgliedsstaaten anweisen, keine konsolidierte und lesbare Fassung zu
veröffentlichen. Der dänische EU-Parlamentarier Jens-Peter Bonde erläutert die perfide Strategie der „Herrsch“-aften während einer Diskussionsveranstaltung in Irland, dem einzigen Land was ein von der dortigen Verfassung vorgeschriebenes Referendum durchführt und somit der Hoffnungsträger für mehr als 500 Millionen Menschen in Europa sein wird...
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Der Reformvertrag von Lissabon (3)
Heute setze ich die Artikelserie zum Lissabon-Vertrag fort. Einige Passagen sind bereits abgeändert worden, da sich die Originalartikel auf den jeweils aktuellen Entwicklungsstand beziehen. Die Quell-Verlinkungen sind im Originalartikel aktiv - viel Spaß beim Lesen...
Der Reformvertrag von Lissabon (3)
Unterzeichnung, Ratifizierung und Einführung - worin liegt der Unterschied ?
Um den Charakter der jeweiligen nationalen Zustimmung zum EU-Vertragswerk zu verstehen, müssen die Begrifflichkeiten hierzu verstanden werden. In der heutigen
Fortsetzung der Artikelserie zum EU-Reformvertrag von Lissabon werde ich auf die
Unterschiede der drei Begriffe „Unterzeichnung“, „Ratifizierung“ und „Einführung“
eingehen:
mehr >>> ["Der Reformvertrag von Lissabon (3)" mehr »]
Der Reformvertrag von Lissabon (3)
Unterzeichnung, Ratifizierung und Einführung - worin liegt der Unterschied ?
Um den Charakter der jeweiligen nationalen Zustimmung zum EU-Vertragswerk zu verstehen, müssen die Begrifflichkeiten hierzu verstanden werden. In der heutigen
Fortsetzung der Artikelserie zum EU-Reformvertrag von Lissabon werde ich auf die
Unterschiede der drei Begriffe „Unterzeichnung“, „Ratifizierung“ und „Einführung“
eingehen:
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