…und müsstest davon, und nur davon, leben. Sie könnten Ihren Lebensunterhalt nur dadurch verdienen, dass Sie dich ständig mit irgendwelchen Blödsinnigkeiten in die Öffentlichkeit drängen müssten. Überall wären Sie gezwungen, sich öffentlich zu Hans Wurst zu machen. Sie hätten als letzte Bestätigung nur noch das Bejubel einiger pipifantöser Kleingeister. Das alles nur, damit sie gegen Honorar sich ein bisschen im SPIEGEL auskotzen dürfen, bei Radio 1 uns manchmal den Freitagmorgen versauen und irgendwas zu publizieren, was die für die es bestimmt ist zum größten Teil nicht richtig verstehen. Würde Sie diese Vorstellung nicht auch erschrecken?
["Stellen Sie sich vor Sie wären Broder…" mehr »]Achtung, es wird scharf geschossen!
Dieser Tage wird vermehrt auf Menschen mit Dreck geschossen, welche sich aktiv für andere einsetzen. Insbesondere stellen wir zur Zeit eine diskriminierende Salve gegen Unterstützer des Menschenrechts fest. Neben den üblichen Verdächtigen wie Political Incorrect und Honestly Concerned schließen sich immer breitwilliger Organisationen an, welche es eigentlich aus ihren geschichtlichen Hintergründen besser wissen müssten.
Über Blondgefärbte und politisch Strammstehende Demokratieabweichler, zumindest über solche die unter Demokratie etwas anderes als Grundrechte verstehen, gibt ein Offener Brief von Herrn Abraham Melzer Auskunft. Jener Abraham Melzer dem von Henryk M. Broder offiziell "Antisemitismus" vorgeworfen werden darf.
In dem aktuell, sich in Deutschland entwickelnden, Schema X nimmt sich jeder dieses Recht heraus. Vollkommen einseitig und egoistisch -für eigene Zwecke genutzt -entspricht dies allerdings den politischen Vorstößen in Deutschland und läuft somit konform. Wenn wir aus den Antisemitismusvorwürfen nun nicht erkennen, daß es sich hier um Doppelstandards handelt -bei denen das Recht immer auf der Seite der parteipolitischen Aggitationen liegt -können wir Deutschland erneut als einen faschistischen Staat begraben. Wir müssen endlich begreifen, daß jeder Mensch ein Recht auf Grundrechte hat und es keine Ausnahmen geben darf. Machen wir Unterschiede, diskriminieren und herabwürdigen wir -nicht eine Sache -sondern den Menschen dahinter und sind somit einer Demokratie unwürdig.
Es ist Krieg. Unser Krieg -und wir alle sind Soldaten. Am Ende des Krieges müssen wir uns die Frage gefallen lassen auf welcher Seite wir stehn.
Es folgt der "Offene Brief" von Abraham Melzer:
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Broders stalinistische Sekte
Broder und seine "Achse des Guten" sind eigentlich schon lange kein Thema mehr. Broder hat sich im stumpfen Eigensinn eines alten Mannes mit Kräften eingelassen, die nicht nur islamophob, rassistisch und natürlich im Endeffekt auch antisemitsch sind und merkt dabei gar nicht mehr mit wem er kämpft. Dabei geht es ihm vor allem darum, jede auch noch so menschenfeindliche und völkerrechtswidrige Handlung Israels schon im Vorfeld zu verteidigen.
Für Broder ist einfach alles, was nicht jede Handlung Israels und der USA gut heißt, automatisch antisemitisch. Er beansprucht für sich die Deutungshoheit über diesen Begriff und verkehrt ihn dadurch in sein Gegenteil. Tatsächlich relativiert Broder mit seiner Haltung nicht nur den Antisemitismus sondern auch den Holocaust. ["Broders stalinistische Sekte" mehr »]
Ach, Martenstein, lass es doch einfach sein!
Der nahe Tod von watchberlin betrübt mich nicht wirklich. Dass Friedmann, Broder und Martenstein einen Platz weniger haben, auf dem sie ihren groben Unfug betreiben können, ist eher schön. Andererseits sind damit Arbeitsplätze und Ideen verloren, was natürlich betrüben muss.
Martenstein ist aber keineswegs betrübt, denn er ist breit aufgestellt. Mit einem Lächeln denkt man, wenn jemand solche Aussagen über sich selbst macht, an den Berater, der dem Taxifahrer am Flughafen sagt: "Fahren Sie mich irgendwo hin - Ich werde überall gebraucht." ["Ach, Martenstein, lass es doch einfach sein!" mehr »]
Prozesse, die die Welt nicht braucht - Termin am 4.12.2008
In der Sache Udo Ulfkotte und Pax Europa gegen Jochen Hoff steht die mündliche Verhandlung in der Berufung an.
Termin: Donnerstag, der 4.12.2008
Zeit: 11:00 Uhr
Ort: Oberlandesgericht Frankfurt am Rhein
Straße: Zeil 42
Saal 107
Zeit: 11:00 Uhr
Ort: Oberlandesgericht Frankfurt am Rhein
Straße: Zeil 42
Saal 107
Natürlich würde ich mich über zahlreiches Erscheinen von Bloggern freuen, möchte aber zugleich vor zu hohen Erwartungen warnen. Vermutlich wird auch dieser Prozess verloren gehen und ein glückliches Ende erst bei einem europäischen Gericht erreicht werden können. Der Vorsitzende Richter Jürgen Maruhn hat zwar in der Sache Henryk M. Broder ./. Abraham Melzer und Hajo Meyer ein Urteil mit einer ungewöhnlichen Sicht der Dinge gefällt, aber niemand weiß, ob er auch in diesem Fall die Dinge einmal anders betrachten will.
["Prozesse, die die Welt nicht braucht - Termin am 4.12.2008" mehr »]
Spirit of Lingua Tertii Imperii

Manch einer kann sich anstrengen wie er will, aber er wird mit seiner Sprache immer wieder aller Welt mitteilen, wie sehr er gedanklich dem Dritten Reich verhaftet ist. Das ist nicht weiter verwunderlich bei Blogs wie Politically Incorrect, welches im Juni 2008 mit der Überschrift "Keine Staatsknete für Asoziale" aufwartete. Welche Geschichte das Wort "Asoziale" begleitet, kann man in der Wikipedia nachlesen:
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden sogenannte 'Asoziale' Opfer verschärfter Verfolgung. "Die Aktion "Arbeitsscheu Reich" markiert den Höhepunkt der 'Asozialenverfolgung' im Nationalsozialismus. Seit 1938 drängten die Wohlfahrtsämter die Polizeibehörden geradezu zur Verhaftung von 'Asozialen'. An die Stelle der Schikanen und der Vertreibung von Bedürftigen traten ihre Erfassung und Vernichtung. Die Sozialutopie von der endgültigen Beseitigung abweichenden Verhaltens wurde in die Tat umgesetzt. Die Aktion 'Arbeitsscheu Reich' war dabei das bedeutendste Einzelereignis der NS-Politik gegen „Asoziale". Nach dem Erlaß vom 26. Januar 1938 folgten eine Gestapoaktion am 21. April 1938 und eine Kriminalpolizeiaktion am 13. Juni 1938. Zirka 20.000 „Asoziale" wurden in die Konzentrationslager eingeliefert.["Spirit of Lingua Tertii Imperii" mehr »]
Seltsame Vorgänge um Pax Europa und Pro Köln
Da machen zwei der bedeutensten antimuslimischen Kampforganisationen, nämlich die Pro und die Bürgerbewegung Pax Europa, in Berlin bzw. Berlin/Brandenburg Filialen auf und die Hauptorganisationen hüllen sich in tiefes Schweigen. Weder Pro Köln noch Pro NRW, aber auch nicht Akte Islam oder die Seite der Bürgerbewegung Pax Europa verraten uns etwas über die Vorgänge. ["Seltsame Vorgänge um Pax Europa und Pro Köln" mehr »]
Henryk M. Broder - Wo ist dein Bruder Mohamed
Manchmal wünschte man sich, dass es einen Gott gäbe, der Leuten wie Henryk M. Broder diese Frage am Ende eines unnützen Lebens stellen würde, wie sie Kain laut der Elberfelder Übersetzung der Bibel von 1871 in Bezug auf seinen Bruder Abel gestellt wurde. Es steht zu befürchten, dass Broder in der gleichen verstockten Art wie Kain antworten würde.
Endlich wird Henryk Modest Broder standesgemäß gewürdigt
Nachdem es schon fast drei Wochen still um die Achsenmacht Henryk Modest Broder war und manch einer schon fürchtete, das seine Achse einen noch mächtigeren Schaden erlitten habe könnte, wird er jetzt wenigstens wieder einmal bepreist. Angemessen bepreist. ["Endlich wird Henryk Modest Broder standesgemäß gewürdigt" mehr »]
Gesammelte Gemeinheiten 5
Mauer Migrantenstadl
Zwei Kandidaten mit "Migrationshintergrund", libanesisch der eine, polnisch der andere.
Ich finde es schon seltsam, dass der "Pole" Broder einem anderen polnischen Migranten dessen Migrantenstatus vorwirft. Wahrscheinlich war er selbst der letzte gute Pole der nach Deutschland migrierte. Er möge es mir verzeihen, aber es gibt nützlichere und ehrlichere als ihn.
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Schelte für Münchens OB - Rummenigge fühlt sich ungeliebt
Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat am Rande der Meisterfeier heftige Kritik an Münchens Oberbürgermeister Christian Ude geübt. "Der Oberbürgermeister vermittelt leider den Eindruck, dass wir keine Freunde sind. Er hätte aus Respekt hier sein müssen. Der FC Bayern ist das werbeträchtigste Objekt der Stadt, und niemand ist interessiert", sagte Rummenigge nach der Feier auf dem Rathausbalkon und einem Empfang durch die Stadt.
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Der SPD-Politiker konterte auch den Kritikpunkt, dass die Stadt dem FC Bayern keine Wertschätzung entgegenbringen würde: "Die Stadt München hat, obwohl ihr dadurch jährlich einige Millionen Euro an Einnahmen für das Olympiastadion verloren gehen, dem FC Bayern seinen mit Nachdruck vertretenen Wunsch erfüllt, einen Stadionneubau zu ermöglichen. Der Steuerzahler hat dafür insgesamt 200 Millionen Euro aufgebracht - und da beklagt sich der FC Bayern über fehlende Unterstützung durch die Politik."
Das Rummenigge und der FC Bayern sich als eine Art Könige empfinden ist ja schon lange bekannt und Könige wollen halt das ihnen das Volk und dessen Vertreter den notwendigen Tribut zollen. Dummerweise sind die vom FC Bayern allerdings keine Könige. Alles was der FC Bayern erreicht hat, konnte er nur erreichen weil er ständig subventioniert wurde. Erst das Olympiastadion, jetzt der Stadionneubau, für die alle deutschen Steuerzahler bluten mussten. So hätte jeder Verein diese tollen Festgeldkonten bekommen können. Das Geld würde ich den Bayern ja gönnen, aber durch den unehrlich erworbenen finanziellen Vorteil haben sie dem deutschen Fußball unendlich geschadet. Subvention verdirbt den Markt.
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Gen-Baumwolle: "Schon mehr als 100.000 Selbstmorde"
Shiva: Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen den Selbstmorden der Bauern und "Bollgard", der gentechnisch veränderten Baumwolle von Monsanto http://www.monsanto.com. Inzwischen hat Monsanto sichergestellt, dass es so gut wie keine Alternative zu dieser Baumwolle gibt.
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Shiva: Das von der Gentechnik-Pflanze produzierte Bt-Gift kontrolliert nicht den Baumwollkapselbohrer, gegen den es wirken soll, sondern schafft neue Krankheiten und die Pflanzen benötigen letztlich mehr Pestizide. Monsanto versprach 1.500 Kilogramm Baumwolle pro Acre (1 Acre = circa 0,4 Hektar), der durchschnittliche Ertrag beläuft sich aber nur auf 300 Kilogramm. Da die Saaten von Monsanto sehr viel kosten, häuften Bauern Schulden an. Was noch dazu kommt ist, dass Bt-Pflanzen Hybridsorten sind, die Bewässerung brauchen.
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Shiva: Ich bin zu einer einfachen Einsicht gekommen: Was gut für die Erde ist, ist auch gut für die Menschen. Wir müssen die Brille der Globalisierung wegschmeißen und die Brille der Regionalisierung und des Teilens aufsetzen. Wenn wir von industrieller auf ökologische, kleinbäuerliche, traditionelle Landwirtschaft umstellen, senken wir auch die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent. Wir müssen nur den Boden und die Mikroorganismen gut behandeln.
Natürlich sind diese Selbstmorde nicht alleine Monsanto zuzuschieben, sondern auch dem indischen Finanzwesen. Aber Monsanto ist ein wesentlicher Teil des Problems. Wie hier schon oft geäußert dürfen diese Buden mit ihrem Gendreck einfach keinen Markt mehr finden. Wir können uns unsere Umwelt und unser Leben nicht durch die Profitgelüste von Monsanto, Bayer oder Basf zerstören lassen. Diese Firmen kennen keine Verantwortung.
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Aktuelle Kinofilme verkaufen? Sechs Monate ohne Bewährung!
Die GVU hat mal wieder dafür gesorgt, dass die betrügerischen Raubmordkopierer ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Der bereits vorbestrafte 42-jährige Solinger Betreiber einer Videothek wurde gestern im Berufungsverfahren vom Wuppertaler Landgericht zu einer Haftstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) hatte ein früheres Verfahren im Jahr 2003 angestoßen und auch im aktuellen Fall Strafantrag gegen den Solinger Händler gestellt.
Es ist immer schön mit anzusehen, wie die deutsche Justiz bei Raubkopieren und sonstigen Eierdieben unnachgiebige Härte zeigt. Dafür ist sie dann mit den Ackermännern, von Pierer, Hartz und den anderen hochwohlgeborenen Kriminellen um so fürsorglicher. Der Typ der Raubkopien wiederholt über Ebay vertickt obwohl er erwischt wurde muss was an der Waffel haben. Der gehört nichts in Gefängnis sondern in Behandlung. Die GVU ist übrigen gemeinnützig. Gemein sicherlich, aber nützlich wohl kaum. Gemeinnützigkeit sollte generell abgeschafft werden.
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Die INSM spint die Armut weg
Konstantin Wecker sagte einmal: „Die herrschende Meinung ist halt meistens die Meinung der Herrschenden“ – und das dies auch so bleibt, dafür gibt es die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Sie ist eine der bekanntesten PR-Agenturen in Deutschland. Bezahlt von den Arbeitgeberverbänden, betreibt sie ein Lobbying der anderen Art – sie überzeugt nicht Politiker von den Standpunkten ihrer Auftrageber, sondern wendet sich vor allem an Medienkonsumenten. Sie stellt Zeitungen und Zeitschriften redaktionelle Artikel zur Verfügung, die von ihren Mietfedern verfasst wurden und vermittelt ihre Mietmäuler auch gerne zu Interviews oder Talkshows.
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Der Staat soll also alles tun, um niedrig bezahlte Arbeit zu subventionieren, um zu verhindern, dass die Betroffenen die Möglichkeit bekommen, in die Sozialsysteme einzuzahlen, anstatt aus ihnen bezahlt zu werden? Welch perfide Logik. Es fehlt in Eekhoffs Progandatext im STERN der Hinweis auf das eigentliche Motiv seines Beitragest – die Wirtschaft hätte gerne staatlich subventionierte Billigarbeitskräfte, die auch ruhig arm sein dürfen. Wer am Rande des Existenzminimums lebt, ist leicht klein zu kriegen. Der Staat – und das sind die Leser Eekhoffs – bezahlt schließlich diese arbeitenden Armen, während Eekhoffs Finanziers mitten in Europa asiatische Hungerlöhne zahlen können.
Selbstverständlich ist die INSM auch gemeinnützig. Sie hat den arbeitenden Menschen in Deutschland so richtig gemein, die Hoffnung und die Zukunft geraubt, die Löhne gedrückt und Armut verbreitet. Nützlich war sie für das Großkapital dem sie ungeahnte Gewinne zuschanzt in dem sie dafür sorgt das den Armen genommen wird um den Reichen zu geben. Wäre ich nicht in Deutschland würde ich die INSM genau wie die Bertelsmannstiftung als terroristische Vereinigung bezeichnen. In ihrer Auswirkung sind diese beiden gemeinnützigen genau das für die Menschen in Deutschland. Aber leider darf man hier diese Wahrheit nicht sagen. Die Gemeinnützigkeit gehört sofort abgeschafft. Die Vermögen derartiger Institutionen sind der Bundesschuldenverwaltung zur Tilgung der Staatsschulden zu übergeben.
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FAZ ist auf Broder reingefallen
Da hat der Henryk Marcin Broder den Dieter Bartetzko von der FAZ aber ganz schön an der Nase herumgeführt. Wie ein alter Tanzbär sucht Bartezko Sinn im Unsinnigen. Ein müßiger Versuch:
Sie sehen es als Ihre Aufgabe, darauf zu achten, was Ihre elfjährigen Kinder im Fernsehen anschauen? Dann sind Sie ein hoffnungsloser Fall, der wohl auch von Verantwortung faselt. Natürlich haben Ihre Kinder das Recht der freien Wahl. So wie Sie berechtigt sind, Ihre sechzehn- oder siebzehnjährigen Sprösslinge in Shows wie „DSDS“ („Deutschland sucht den Superstar“) zu lotsen, auch zu zwingen.
Sollte ein zerrütteter Fast-Sieger dieser als Talentsuche getarnten Schauprozesse wie der zeitweise prominente Daniel Küblböck sagen, er sei von quoten- und profitgeilen Sendern und Konzernen missbraucht worden, dann lachen Sie und reden von Freiwilligkeit; schließlich leben wir in einer Zeit, in der Ellbogen nicht früh genug stahlhart werden können. Und sollte eine phänomenale Rock- und Jazzsängerin wie Joy Fleming widersprechen, machen Sie sie mit einem Hinweis auf ihr methusalemisches Alter stumm und weisen sie aufs Altenteil.
Diese Einsichten verdanken wir dem Journalisten und Publizisten Henryk M. Broder, der, gerade mal ein Jahr jünger als Joy Fleming, am Mittwochabend in der Sendung „Hart aber fair“ die Frage, ob Shows wie „DSDS“ ein Brennspiegel unserer verrohten Gesellschaft seien, durch seinen Auftritt bejahte
Dieter Bartetzko gibt sich ernsthaft Mühe die Absonderungen Broders zu verstehen und einzuordnen. Gerade zu verzweifelt versucht Bartezko Verstand oder gar Verantwortung aus den Worten Broders herauszulesen. Das kann natürlich gar nicht gehen. Der alte Broder ist lange tot. Hat sich scheinbar verbraucht wie ein Radiergummi. Einer dieser Bleistifte die zu kurz zum Schreiben geworden sind und deren Radiergummi verbraucht ist, die aber trotzdem nicht in den Müll geworfen werden, weil man sie schon so lange hat.
Natürlich zerreißen sie nur das Papier wenn man mit ihnen radieren will und bestenfalls liefern sie grobes Gekrakel wenn man mit ihnen schreibt. Es ist sinnlos sie zu behalten und noch viel sinnloser auf sie zu reagieren. Sie sind einmal mehr Muster und haben bestenfalls noch Erinnerungswert.
Für Broder ist es egal wozu er etwas sagt, es ist ihm egal von welcher Seite er Beifall bekommt. Er merkt schon lange nicht mehr in welcher Ecke er festsitzt. Aber er ist entschuldigt. Henryk M. Broder richtig verstehen ist die Kunstform die man beherrschen muss, um sich nicht von der Wut über seine Pöbeleien davontragen zu lassen. Er kann nicht anders.
Natürlich imitiert er Dieter Bohlen. Sie sind ja beide von ähnlicher Nutzlosigkeit und Unbeliebtheit. Zumindest bei den denkenden Menschen. Mit Bohlen kenne ich mich nicht so aus, aber bei Broder geht es darum, das er sich in seinem Alter immer noch mit Schreiberei ernähren muss. Das ist harte Arbeit. Er meinte mit der Islamophobie und der bedingungslosen Unterstützung der USA einen sicheren Hafen und Absatzmarkt für seine Schreibereien gefunden zu haben.
Statt dessen lag er plötzlich mit den Leuten von PI im Bett. Natürlich hat er mittlerweile den Link zu PI von seiner Seite entfernt, aber genau wie Ulfkotte ist er deren Held. Natürlich sind das auch potentielle Käufer von Büchern, wobei sie wie auch die Leute von Kewil wohl eher nicht die großen Leser sein dürften. Aber plakative Überschriften verstehen sie dann doch.
Für Broder wie für Ulfkotte ist jede Fernsehsendung ein Segen. Das bringt Schwung in die Anhängerschaft und ist auch gut für den Umsatz. Ich merke es ja auf diesem Blog. Wenn mich Robert Basic oder ein anderer der Großen mal verlinkt, dann rennen mir die Besucher die Türe ein, auch wenn es ansonsten hier eher beschaulich ist.
Fernsehen, Abendprogramm. Das hat schon was. Da muss man Show liefern. Natürlich wären sie lieber bei Anne Will oder Maybritt Illner, aber da sind die Plätze schon auf Jahre fest an die INSM und die Mietmäuler von Mohn/Bertelsmann vergeben, da müssen sie halt zu Frank Plasbeck in die zweite Reihe. Der hasst seinen Platz in der zweiten Reihe genau wie ihn Broder hasst. Aber der Broder ist nicht mehr gut genug für die erste Reihe und der Plasbeck gehört eher in die vierte Kreisklasse.
So sitzen sie denn da. Der alte Tanzbär Broder versucht die Zuschauer mit der millionsten Wiederholung längst vergangener und längst verlernter Kunststücke zu beeindrucken. Er wird damit unfreiwillig zu einer Karikatur seiner selbst. Traurige Lächerlichkeit. Nein da geht es nicht um Inhalte, schon gar nicht um Menschen, um Umgang oder gegenseitige Achtung. Da geht es nur um Selbstdarstellung. Verzweifelte Selbstdarstellung.
Ich bleibe dabei. Wir sollten uns über Broder nicht erregen. Der Mann braucht unser Mitgefühl. Schließlich ist er in besseren Zeiten, als er noch Menschlichkeit zeigen wollte, oft für uns aufgetreten. Hat uns zum schmunzeln, manchmal sogar zum Lachen gebracht. Lasst uns gnädig mit ihm sein. Auch wir werden alt und der Geist schafft die Höhenflüge der Jugend nicht mehr. Vielleicht brauchen wir dann den Applaus nicht so sehr wie er. Vielleicht haben wir Glück und merken rechtzeitig wenn der Applaus von der falschen Seite kommt. Aber sicher bin ich mir da nicht.
Henryk M. Broder richtig verstehen
Lysis sieht Broders Migrantenstadl als Denunziantenstadl:
Neun der zehn Kandidaten, die es aus 29 000 Bewerbern in die Finalrunde der fünften Staffel „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) mit Chefjuror Bohlen geschafft haben, kommen aus Migrantenfamilien: Da sind Linda Teodosiu, Tochter einer Spanierin und eines Rumänen, und die gebürtige Holländerin Rania Zeriri, da tritt der aus dem Libanon geflüchtete Fady Malouf neben der aus Bosnien-Herzegowina geflüchteten Monika Ivkic an, der Vater von Sahra Drone ist Amerikaner, ihre Mutter Deutsch-Syrerin, während die Eltern von Stella Salato aus Sizilien stammen, Collins Owusu kommt aus Ghana, Jermaine Alford wurde in Houston, Texas geboren, Thomas Godoj schließlich kam in Polen zur Welt. Allein die Familie von Benjamin, dessen Vater auf den schönen Namen Gerd Herd hört, hat keinen Migrationshintergrund.
Ja das hört sich denunziatorisch an. Vielleicht ist es auch eine völlig verunglückte Förderung von Benjamin, der ja zumindest einen Broder angenehm im Ohr klingenden Vornahmen hat, auch wenn der Vatersname "Gerd Herd" dem Broder nicht so recht zu sein scheint. Aber das mit den Migranten muss man bei dem Border verstehen. Er weiß wie schwer man es als Migrant hat. Ich zitiere da mal eben Wikipedia:
Henryk Modest Broder (* als Henryk Marcin Broder am 20. August 1946 in Kattowitz, Polen)[1] ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.
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Broder entstammt einer polnisch-jüdischen Familie, mit der er 1958 über Wien nach Deutschland kam und zunächst in Köln lebte.
Es ist diese tiefe Scham über die eigene Heimatlosigkeit, die ihn so wütend auf die Migranten macht. Die hätten ja nach seiner Auffassung zu Hause bleiben können, während er als Kind mitgerissen von der Geschichte über Österreich nach Deutschland kam. Selbst Wikipedia ist sich nicht einig ob er nun Pole oder Deutscher ist. Der Ausweg ihn als Europäer zu sehen klappt leider aucht nicht.
Er hat es doch alles versucht. Er wollte als Jude in Israel leben. Aber der alte Witz traf auf ihn voll zu:
"Was ist Zionismus?
Eine Krankheit, von der man nur in Israel geheilt wird."
Es sieht das selbst natürlich als Versagen und kämpft dafür vermeintlich um so heftiger für Israel. Gerne auch mit denen die vielleicht eher doch nicht ganz so israelfreundlichsind, wie sie immer tun.
Er hat es schwer. Ständig mit dem Blick auf das Land der Erlösung, die USA. Dort nicht gewollt, Israel nicht gekonnt, ist er verurteilt hier zu sein. Nie angekommen in diesem ungeliebten Land. Migrant wider Willen. Das ist ein hartes Los. Vor allem im Alter. Er sieht die zweite Generation von Muslimen, die nicht mehr zurück in ihre Heimat wollen, wohlmöglich ihr Haus dort schon verkauft haben und sich als Deutsche fühlen.
Das ist nicht nur Neid, das ist tiefe Trauer. Anstatt uns über die Zerissenheit eines solche Menschen aufzuregen, oder schlimmer noch leidlich amüsiert billige Witzchen zu verlieren, verdient dieser Mann unser Mitgefühl. Während vielen von uns dieses Deutschland nicht Heimat sein kann, weil es zu viele Fehler hat, kann ihm kein Land Heimat bieten.
Alt und heimatlos. Das ist ein schweres Schicksal, das natürlich auch bestimmte verhärmte Formulierungen nach oben spült. Ja wenn er noch mal dreißig wäre. Dann könnte er der Sache vielleicht noch eine andere Richtung geben. Aber alt, müde und verhärtet in einem Kampf der nicht mehr gerecht werden kann und dazu noch festgelegt auf Positionen, die weit außerhalb der demokratischen und menschlichen Gesellschaft liegen, da wird man bitter. Wenn wir ihn schon nicht lieben können, sollten wir ihn achten. Einen geschlagenen Gegner demütigt man nicht noch zusätzlich.
Broder, Börne, Markwort - Preisträger, Preise und Juroren
Er macht es einem wirklich nicht leicht, der Henryk M. Broder, aber das ist ja auch nicht seine Aufgabe. Ob er es einem aber so schwer machen muss, darf sicherlich hinterfragt werden. Wie wir am Grimme Online Award gesehen haben, ist es schon schwierig Preise zu vergeben. Wenigstens hat Markwort sich den Preis nicht selbst verliehen, was mich auch nicht gewundert hätte. Ob Broder der richtige Börne-Preisträger ist, kann man diskutieren, aber zumindest war er nicht in der Jury.
Mir geht es um etwas anderes. Der von mir sehr geschätzte Spiegelfechter arbeitet die ganze Geschichte unter dem Titel "Brodermann und die Brandstifter" ab und liefert auch einen Haufen Nachweise dafür, das die von ihm aufgeführten Personen sich der "falschen Seite" der Macht zugewendet haben. Das ist nachvollziehbar, aber für meine Gefühle etwas zu kurz gedacht.
Broder bezeichnet sich selbst als Beutedeutschen womit er implizit andeutet, eine Beute, also etwas wertvolles für Deutschland zu sein, das ihn ja erbeutet hat. Da kann ich im bedenkenlos zustimmen. Er ist wertvoll für Deutschland. Weil er denkt und weil er häufig anders denkt. Das bedeutet nicht das er immer Recht hat. Aber hatte ziemlich oft Recht und wenn er dann Unrecht hat, dann hat er meist grandios Unrecht. Da liegt er nicht ein paar Zentimeter daneben, sondern gleich Kilometer.
Der Weltenaufgang brachte mich auf ein sehr nachdenklich machendes Gespräch zwischen Gilad Atzmon und Thomas Immanuel Steinberg. Beide sind nicht unvoreingenommen und ihre Aussagen müssen vor ihrer eigenen Biographie gewertet werden, was ich eben auch für die Aussagen der Giordano, Broder und Wolffsohn erwarte. Wenn die eigene Biographie so etwas wie die Hintergrundfarbe einer Leinwand ist, dann ist die Farbe die im Vordergrund verwandt wird auf einem Hintergrund schreiend falsch, auf dem anderen auffällig und verschwindet auf dem Dritten fast vollständig.
Gilad Atzmon definiert jüdische Identität auf eine für mich völlig neue Art und Weise:
? Was ist für Sie ein Jude?
! Ich unterscheide zwischen Juden, Judaismus und Jüdischkeit (jewishness). Judaismus ist geistlich, eine Religion. Ich selbst bin kein religiöser Jude, aber ich respektiere religiöse Juden. Meine Interpretation des Judaismus ist eher die von Jesus Christus, er war Jude, er hat das Jüdischsein universell gedeutet. Ich meine: Liebe deinen Nächsten.
? Das haben Christen 2000 Jahre verkündet. Liebten sie ihren Nächsten wirklich?
! Ich unterscheide zwischen Judaismus und Juden ebenso wie zwischen der Kirche und den Christen; und zwischen Marx und Marxisten. Marx kann nicht der Verbrechen beschuldigt werden, die Stalin begangen hat.
? Und Jewischness, Jüdischkeit, was ist das?
! Juden sind eine Ethnie, doch Jüdischkeit ist eine Identität, eine Ideologie, eine Philosophie, eine Weltanschauung, die mehr und mehr zu einer Verkörperung der ultimativen Suprematie heranwächst. Sie zelebriert die Auserwähltheit, indem sie verkündet: Wir sind die Auserwählten.
Broder hat einmal das jüdische KZ-Opfer Hajo Meyer, wegen dessen Buch "Das Ende des Judentums" als Antisemiten bezeichnet. Das würde ich heute als eine typische Jewischness oder Jüdischkeit bezeichnen. Da schießt der Jude Broder, weit über das Ziel hinaus und bedient eine Klientel für die er eigentlich zu schlau sein müsste.
Ich selber bin durchaus kein Judenfreund, meine Haltung zu Israel ist genauso kritisch wie die zu den Palästinensern und mit der Religion habe ich es auch nicht so. Mit keiner. Ich fühle mich auch nicht schuldig am Holocaust, da hatte ich die Gnade der sehr späten Geburt, habe mich aber bei ehrlicher Selbstanalyse, nie von dem Verdacht freisprechen können, das ich, bei früherer Geburt, durchaus gefährdet gewesen wäre. Ich hätte in der Gefahr gestanden ja zu sagen zu den Abscheulichkeiten. Das ist eine Erkenntnis die mich geprägt hat. Ich glaube zu wissen, wie kurz die Distanz ist, zwischen Normalbürger, Mitläufer und glühendem Befürworter.
Meine Affinität zu dem Thema und zu den Juden resultiert also mehr aus einem Erschrecken über mich selbst und wurde dann durch Literatur und Kontakte gefestigt. Ich glaube zu wissen wie dünn das Eis in Wirklichkeit ist und das kann man in diesem Tagebuch auch immer wieder nachlesen.
Deshalb bin ich dem Broder böse, wenn er sich mit den falschen Leuten zusammentut. Man kann nicht ein bisschen schwanger oder ein bisschen tot sein. Das geht nur ganz oder gar nicht. Auch wenn es nerven mag. Meine Oma sagte dazu immer: "Sage mir mit wem du umgehst und ich sage dir wer du bist." Deshalb gehe ich mit Rechten, Nazis und deren Wegbereitern nicht um. Und ich erwarte das auch ein Beutedeutscher wie Broder schlau genug ist, nicht mit denen Umgang zu pflegen.
Wenn dann ein Satz wie "Toleranz hilft nur den Rücksichtslosen" kommt und Broder von iranischen Atomwaffen faselt, dann weiß ich das er den falschen Umgang hat. Pakistan ist eine Diktatur und hat die Atombombe genau wie Israel. Der Iran droht immer damit diese Bombe zu entwickeln, aber er hat sie definitiv nicht und seine Anstrengungen sind auch nicht sehr überzeugend. Der Iran hat nämlich ein Problem mit der Bombe. Er könnte dann nicht mehr drohen und lamentieren, was er den bösen Israelis antun würde, wenn er denn könnte, sondern ermüsste handeln.
Dieser Iran-Israel-Konflikt ist ja eher etwas hypothetisches. Gut geeignet für Propaganda aber nicht wirklich relevant. Der Iran würde die Bedeutung der Schiiten und damit des Islam gerne verstärken und deshalb die Drohungen in Richtung Israel. Wirklich bedrohen tut er aber die amerikanischen Interessen in Saudi-Arabien und den Emiraten. In Pakistan, Afghanistan und im Irak. Dort ist sein Schlachtfeld.
Broder und andere übersetzen aber die realen Gefahren durch die Palästinenser auf die fiktive Gefahr aus dem Iran. Damit sieht diese Gefahr sehr viel größer aus, als sie real ist. Aus einem gesunden aufmerksamen Mißtrauen wird eine Hysterie, die noch von den USA mit immer neuen Horrormeldungen untermauert wird. Jewischness als Ersatz für ehrliche Freundschaft. Aber anstatt als ehrliche Makler, Wege aus dem ewigen Kreislauf zwischen Aktion und Reaktion bei Palästinensern und Israelis zu suchen, was ohnehin schon schwierig genug ist, wird hier ein Ölsüppchen, da ein Drogensüppchen und dort ein Waffensüppchen gekocht.
Alles natürlich nur im Kampf gegen den Terror. Damit ist aber nicht der Terror in Israel und Palästina gemeint, sondern die Terroridee gegen die USA, bei der realer und eingebildeter Terror nicht mehr zu trennen sind. Al Kaida ist überall. Wenn Broder auf solche Jewischness anspringt und von unverbrüchlicher Freundschaft träumt, dann ist das bei ihm als Juden der den traditionellen Gruß "Nächstes Jahr in Jerusalem!" verinnerlicht hat, der immerhin 1900 Jahre Dispora bei den Juden überlebt hat, nicht negativ anzurechnen. Er will glauben das, das Heil Israels, aus dieser Beziehung kommt und deshalb sind die Feinde der USA, auch seine Feinde.
Niemand darf für seine Hoffnungen bestraft werden und mit der einzigen verbliebenen Weltmacht an der Seite, könnte die Zukunft Israels rosig sein. Spätestens dann, wenn die Achse des Bösen zerstört ist. Es geht für den Juden Broder um mehr als nur schnöde Politik, denn er hat die begründete Angst, das sich der Holcaust jeder Zeit wiederholen könnte. Gilad Atzmon beschreibt das sehr hart:
Der Zionismus war eine anti-jüdische Bewegung, eine antisemitische Bewegung; er sollte den neuen Juden schaffen, den moralischen, den zivilisierten Juden, der sich gut beträgt, Selbstbewußtsein hat, von Ackerbau und Viehzucht lebt, bodenständig – im Gegensatz zu dem alten Juden, dem Spekulanten. Nun, der Zionismus ist gescheitert. Statt die Mauern des Ghettos einzureißen, haben die Zionisten in Israel das größte Juden-Ghetto errichtet, das es je gab. Die Juden in Israel leben im Ghetto. Die Mauern schließen die Juden ein und alle andern aus! Nicht einmal in Polen war das Ghetto von Mauern eingeschlossen. In Prag war es ein Viertel, häßlicher als andere, ältere Häuser, aber keine Mauer. In Palästina – da haben sie eine Mauer, gigantisch. Auch Sie in Deutschland hatten eine Mauer, ich erinnere mich, zwei Meter hoch, nicht wahr.
Broder und viele andere argumentieren aus dem Ghetto heraus. Sie sehen sich als Verteidiger einer Festung. Sie fühlen sich in bestimmten Kreisen auch angenommen. Allerdings ist die Jüdischkeit dieser Kreise nichts anderes als Pose und im Grunde ihres Herzens, wissen das auch alle, die sich mit ihnen abgeben. Aber wer will schon gerne alleine da stehen. Wir eher Linken, zeigen unbarmherzig die Fehler Israels auf und wenn Israel Glück hat, auch noch die der Palästinenser. Wir wissen, das der Versuch Israel, so wie er jetzt läuft, wahrscheinlich nicht gut ausgehen wird. Aber neben all unseren schlauen Reden, haben eben auch wir keine Lösung anzubieten.
Die USA komplett raus aus dem nahen Osten. Dafür Europa als ehrlicher Makler rein. Aber können wir Deutsche makeln, wohl eher nicht, das verbietet uns unsere Geschichte. Was ist mit den Engländern, die fallen als willfährige Deppen der USA auch aus. Schon wird es eng. Wir haben keine Lösung. Das Broder und andere dann in den Fehler verfallen, den Islam überall zu bekämpfen, kann man zwar nicht gutheißen, aber es ist noch zu verstehen.
Broder überträgt, seine vermeintlichen Erfahrungen mit den Palästinensern in Israel auf alle Muslime. Vor allem aber auf die Muslime in Deutschland. Die haben aber gar nichts mit Israel oder Palästina zu tun. Selbst die Palästinenser hier können das Thema nicht mehr hören. Natürlich nicken alle brav, wenn die Alten oder irgendein Iman etwas sagt, aber es ist nicht ihr Kampf. Es ist auch nicht der Kampf der Türken. Tatsächlich dreht sich das mulimische Universum nicht um Israel. Auch wenn alle immer mal wieder gerne Israel bedrohen, um von inneren Problemen und Fehlentwicklungen abzulenken.
Der Kampf den Giordano gegen die Moschee in Köln und Broder gegen den Islam in Deutschland führt, ist ein falscher Kampf. Toleranz ist die wichtigste Forderung die man an die Deutschen stellen muss. Wir wissen was das letzte Mal passierte als es uns an der Toleranz mangelte. Die Juden sollten es auch noch wissen. Das Toleranz nur den Rücksichtslosen nützt, ist eine Platitüde, die eigentlich die Forderung beinhaltet, Toleranz zu teilen. Wir sollen jeder amerikanischen Sekte gegenüber Tolerant sein, die unser Weltbild verändern und unsere Jugend umerziehen will. Wir sollen intolerant gegenüber den Muslimen sein, die eigentlich nur einen Raum für ihr Gebet haben wollen. Raum für Agitation gibt es bei uns nämlich überall.
Damit bin ich endlich bei dem Knackpunkt der Geschichte. Toleranz ist nicht teilbar, genausowenig wie Recht. Ich benutze keine Kirche, aber ich will das sie alle nebeneinander friedlich koexistieren können. Ich nehme Glockengeläut zähneknirschend hin, wie ich gerne das Parkverbot vor der Synagoge akzeptiere, weil ich die Gefahrensituation kenne. Ich bin Deutscher, ich darf nicht parteiisch sein. Ich darf das schon deshalb nicht, weil ich weiß was das letzte Mal passiert ist. Henryk M. Broder liegt mit seiner allgemeinen Islamverurteilung so falsch wie jeder, der Menschen in Schubkästen sortiert.
Dem Broder kann ich seine besondere Situation zu Gute halten, auf die ich hier eingegangen bin. Wir Deutschen müssen darauf achten, das es nie wieder zu einem Holocaust kommt. Das nie wieder Menschen an irgendwelchen Rampen sortiert werden. Darin liegt unsere Verantwortung aus unserer Geschichte. Man kann nichts wieder gut machen. Zumindest keinen Holocaust. Aber man kann vermeiden, wieder in seine alten Fehler zu verfallen. Das Teilen von Toleranz und Recht auf Würdige und die Ablehnung Unwürdiger ist die Rampe. Egal ob wir sie so sehen oder nicht.
Was ich in der Süddeutschen nicht sagen durfte
Oettinger hat mit seiner Reinwaschung von Filbinger, nicht nur die braunen Ratten in der eigenen Partei wieder hervorgelockt, sondern natürlich auch die in den Leserbriefspalten der Printmedien.
Dummerweise kann ich es mir ja auch nicht immer verkneifen, dort meinen Kommentar abzugeben und bin dann oft noch so dämlich weitere Kommentare zu verfolgen. Zu dem Artikel Oettingers späte Einsicht in der Süddeutschen äußerte sich ein Knipsel, was auch immer das für ein Tier sein mag, das seinen eigenen Namen nicht führen kann.
Dieser Knipsel gab sich ahnungslos, konnte angeblich gar nicht verstehen warum man sich so über Filbinger und Oettingers Ausführung zu ihm aufregte. Natürlich glaube ich diesen Knipsels kein Wort, sie sind nichts anderes als Agent Provocateur der Nazis. Sie treten überall auf, wo sie aus sicherer Deckung ihren braunen Mist verstreuen können.
Diesem netten Knispel, habe ich also versucht per Leserbrief mitzuteilen, das jemand der sich innerhalb der E-Ausgabe einer Zeitung äußert, auch die Fähigkeit besitzen muss, eine Suchmaschine zu benutzen und das die beiden Eingaben Filbinger "Walter Gröger" ihn jederzeit in die Lage versetzen, herauszufinden, was der Nazirichter und Mörder Filbinger getan hat.
Das entsprach nicht der Netiquette der Süddeutschen, wogegen auch gar nichts zu sagen ist. Ich bin meistens nicht sonderlich nett, vor allem nicht wenn ich wütend bin. Mittlerweile ist der Knispel aber schon einen Schritt weiter. Plötzlich kennt er die Akten die Hochhuth gelesen und kommt natürlich zu anderen Schlüssen. Der Knispel weiß mit Sicherheit auch, das es keine Gaskammern gab. Aber zumindest entsprechen seine vorgetäuschten und vorgefertigten Aussagen der Netiquette der Süddeutschen, die damit einem in der Wolle gefärbtem Nazi einen Spielplatz bietet. Ja wenns denn scheen macht.
Heute morgen hatte ich eine Leseempfehlung in meinem RSS-Feed (ich weiß leider nicht mehr von wem - bitte melden) die mich auf ein Video von Henryk M. Broder in watchberlin hinwies.
Wie immer bin ich mit Broder nicht in allen seinen Aussagen einverstanden, warum auch, aber in der Gesamtheit bringt er es auf genau den richtigen Punkt.
Filbinger hat im Kriegsgefangenenlager noch Kriegsgericht gespielt und den 21 jährigen Matrosen Gröger erschießen lassen, nicht ohne ihm noch vorher die bürgerlichen Ehrenrechte abzuerkennen. Das die blöden Engländer ihm die Waffen dafür geliefert haben, zeigt typischerweise auf wie dämlich Militär an sich ist.
Das unterstreicht zusätzlich heute noch einmal der Generalleutnant der Bundeswehr und jetzige Politikdarsteller Jörg Schönbohm in der Netzeitung in der er Angela Merkel öffentlich dafür rüffelt, das sie Oettinger für seine Nazipropaganda öffentlich gerüffelt hat.
Ja das Militär hat schon seltsame Ehrbegriffe, die mit dem was gesunder Menschenverstand unter Ehre versteht so überhaupt nichts zu tun haben. Aber zum Glück ist Schönbohm ja praktisch schon Geschichte, wie Filbinger auch. Jetzt ist es an der Zeit dafür zu sorgen, das der Nazifreund Oettinger und der bekennende Nazi Georg Brunnhuber auch Geschichte werden.
Die CDU wird sich von diesen Leuten trennen müssen und es wird auch notwendig sein, in der badenwürttembergischen CDU eine Aufklärungskampagne zur Nazizeit und dem wirren Denken der Nazis an sich zu starten. Es ist wirklich höchste Zeit dafür.
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