Und dann war da noch Hasenzähnchen Andreas Krautscheid (CDU)
Eigentlich wollte der Autor aus gesundheitlichen Gründen noch ein paar Tage kürzer treten, aber Hasenzähnchen Andreas Krautscheid von der CDU braucht einfach eine schnelle Replik auf seinen geistigen Durchfall. Das Hasenzähnchen gilt in allen Medien als designierter neues Generalsekret der CDU in NRW. Das liegt aber nur daran, dass niemand mehr so schwierige Worte die Designation versteht. Denn Krautscheid wurde nicht gewählt sondern nur vom Ministerpräsidenten und den CDU Oberen in NRW aus dem Hut gezaubert um Hendrik Wüst abzulösen, der gehen musste, weil der seinen Ministerpräsidenten Rüttgers als Polithure auf den Strich schickte und Rüttgers nicht zugeben wollte, dass er gerne eine Hure ist. Dabei scheint das bei der CDU ja üblich zu sein. Selbst Tillich aus Sachsen geht da auf den Strich und Angela Merkel macht dem Ackermann die Kellnerin und vielleicht auch die Tänzerin an der Stange.
Dass die CDU verkommen ist bis ins Mark ist nun wirklich kein Geheimnis mehr. Umso verwunderlicher ist es, wenn sich Krautscheid darüber aufregt, dass die Ruhrbarone auf ihrem Blog und andere immer wieder interne E-Mails oder Teile davon, aus dem CDU Sumpf veröffentlichen. Würde seine Partei nicht so betrügerisch sein, müsste er sich nicht fürchten. Aber da er die Korruption und die Lügen und Betrügereien in seiner Partei nicht bekämpfen kann, bekämpft er den Journalismus und die Blogs. ["Und dann war da noch Hasenzähnchen Andreas Krautscheid (CDU)" mehr »]
Net News Global - Die Zensur des Daniel Neun
Seit vorgestern Abend ist Duckhome auf Net News Global gesperrt. Das hat mich ehrlich gesagt, nicht sonderlich überrascht. Man könnte sagen, dass es vielleicht sogar eine komische Art der Ehrerbietung ist, wenn man zusammen mit Spiegel-online und "Der Westen" gesperrt ist. Allerdings muss man trotzdem irgendwie damit umgehen.
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Blogger: Partnernetzwerk
Von SaarBreaker am Samstag, 28. März 2009
Vor einiger Zeit haben wir ein Partnernetzwerk gestartet, das es den Bürgerjournalisten und Blogbetreibern erlaubt, mit ihren Artikeln und Beiträgen eine größere Öffentlichkeit zu erreichen. Damit wollen wir den Druck auf die öffentliche Meinung, die derzeit durch die zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen und den Wirtschaftsmedien bestimmt wird, verstärken.
Im Partnernetzwerk geht es uns nicht um die Verbreitung von allgemeinen, bereits von den Medien veröffentlichten Nachrichten, sondern um deren Richtigstellung, Meinungen, Kommentare, Analysen, Lösungen und den Nachrichten, die von den Medien „übersehen“ werden.
Wer kann am Partnernetzwerk teilnehmen?
Autoren und Blogbetreiber gleichermaßen. Autoren, die eine größere Verbreitung ihrer Artikel wünschen, sind ebenso willkommen, wie auch Blog- und Webseitenbetreiber, die sich schon länger aktiv aufklärerisch betätigen und bereit sind, unter Autorennennung und Quellenangabe (sofern vorhanden), fremde Artikel zu veröffentlichen.
Wie funktioniert das Netzwerk?
Alle eingetragenen Autoren und Autorinnen können auf rein freiwilliger Basis einen oder mehrere Artikel, die den nachfolgenden Regeln entsprechen und die sie für geeignet halten, zur weiteren Veröffentlichung ins Partnernetzwerk stellen.
Ebenso können alle eingetragenen Teilnehmer auf freiwilliger Basis einen oder mehrere Artikel unter den nachfolgenden Regeln auf ihrem Blog oder Website, gegen Autorennennung und Quellenangabe zitieren oder komplett veröffentlichen.
Die Teilnahmeregeln
Damit wir uns nicht mit nutzlosen Informationen gegenseitig erschlagen, sind ein paar Regeln zu beachten:
Für Autoren
• Keine Eigen- oder Produktwerbung.
• Unerwünscht sind sittenwidrige und rechtsradikale Texte, Bilder oder Grafiken.
• Keine Aufrufe, die gegen geltende Gesetze verstoßen.
Für übernommene Artikel
• Wenn Artikel aus dem Partnernetzwerk übernommen werden, ist die Angabe des Autorennamens sowie die Nennung und Verlinkung der Quelle (falls vorhanden), vorzugsweise in der Form: Von Autor – Quelle, Bedingung.
Was bringt die Teilnahme?
Durch eine aktive Teilnahme können Sie den Themenumfang auf Ihrem Blog/Website erweitern und ziehen dadurch mehr Besucher an – kurz, Ihr Blog/Website wird durch Vernetzung bekannter und bekommen durch die Quellenverlinkung mehr Besucher auf Ihrem Blog oder ihrer Website.
So haben wir alle etwas davon.
Hier gehts zur Anmeldung
Eigenwerbung, bis die Schwarte kracht
Es gibt Leute, die sich für Blogger halten und die nichts und niemanden in Ruhe lassen, bis nicht irgendwie eine Presseerwähnung rauszuschinden ist. Ich will mich gar nicht darüber auslassen, wen ich meine, aber ein Text solcher Art ist ein Armutszeugnis sondergleichen:
Auf der Domain "völlig egal" in "Irgendwo" halte ich heute einen Vortrag über “Fußpilz mit Mundgeruch″. Dazu habe ich ein paar Thesen und eine Präsentation gebaut. Die Präsentation macht aufgrund der vielen Screenshots wahrscheinlich mehr Sinn, wenn ich zu den Folien rede. ["Eigenwerbung, bis die Schwarte kracht" mehr »]
PI wird das Niveau einer Klowand bescheinigt und es gibt Anerkennung für die Gegner
Der hintersinnige Schwabe und ein weiterer Blogger, den ich bislang nicht kannte, wurden heute in der TAZ gewürdigt, was uns Gelegenheit gibt, erstens zu gratulieren, zweitens die Lektüre beider Blogs hiermit ausdrücklich zu empfehlen. Allerdings - so sehr wir uns über die Anerkennung für die beiden freuen: es wäre da auch etwas geradezurücken:
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Hausmitteilung - HandlangerIn gesucht
Nein, keine Schweinereien. Aber irgendwie wächst uns bei Duckhome die Arbeit über den Kopf. Man möchte so gerne über dieses und jenes berichten, da müsste dringend mal was am Design gemacht werden, es gibt Geschwindigkeitsprobleme, an einigen Stellen steigt der Traffic aus unerklärlichen Gründen. Trotzdem bleibt die Welt eigensinniger Weise dabei, dass der Tag nur 24 Stunden hat.
Irgendwie hat Duckhome nun einen Punkt erreicht, wo es zu groß für einen kleinen Block ist, aber gleichzeitig viel zu klein für einen großen Blog. Leserzahlen zwischen 1.800 und 3.600 täglich plus stabil 600 Feedbezieher sind toll und machen Mut. Da haben sicherlich auch die neuen Autoren eine Menge zu beigetragen. Wahrscheinlich hilft es dem Blog auch, das wir leider in so "interessanten" Zeiten leben. ["Hausmitteilung - HandlangerIn gesucht" mehr »]
Update: Barack - mit oder ohne Hussein - Obama: Wenn Rassisten weinen
Während überall in der Welt mit der Wahl Obamas Hoffnung aufkeimt, sind unsere "Politisch Inkorrekten" Freunde natürlich völlig indisponiert und spucken Gift und Galle - oder völlig wirres Zeug.
Einen ham wer noch: Unsere Freunde von der "Gegenstimme" haben herausgefunden, wer in Wirklichkeit der Vater von Obama ist. Malcolm X, und das mit einer wunderschönen Animation bebildert. Lesen und lachen! Oder auch nicht...
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Einen ham wer noch: Unsere Freunde von der "Gegenstimme" haben herausgefunden, wer in Wirklichkeit der Vater von Obama ist. Malcolm X, und das mit einer wunderschönen Animation bebildert. Lesen und lachen! Oder auch nicht...
["Update: Barack - mit oder ohne Hussein - Obama: Wenn Rassisten ... »]
Hausmitteilung - Blogs und soziale Netzwerke
Es hat sich bei einigen Artikeln auf Duckhome gezeigt, das es schade ist, dass eine Diskussion in den Kommentaren immer nur für wenige Tage geführt werden kann, weil die Beiträge dann soweit nach hinten rutschen, das sie nur noch selten von neuen Lesern erreicht werden. Normalerweise beschäftigt sich ein Block mit Tagesereignissen und wenn etwas schon einmal hier gesagt wurde, wird auch auf alte Beiträge verlinkt.
Das reicht für das tagespolitische Geschehen vollständig aus. Allerdings bedeutet es auch, das Blogs immer nur reaktiv sind, vielleicht gedanklich etwas anstoßen, aber nach einer kurzen Welle alles wieder verebbt. Natürlich gibt es die Verlinkung der Blogs untereinander und auch eine gute Zusammenarbeit zwischen einigen Blogs. So werden einige Themen etwas länger hoch gehalten. ["Hausmitteilung - Blogs und soziale Netzwerke" mehr »]
Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de Winter - Teil 3
Hier und hier sind die ersten Einträge des Beitrags über Hundeführer de Winter, mit dem dritten Teil schließen wir jetzt ab, in der sich Huib damit auseinandersetzt, auf welche Einfälle unsere Freunde in den Niederlanden so kommen. Hier ging es jetzt um den Einfall, marokkanische Fußballhools durch Gassen scharfgemachter Bellos und Brutos, also Deutscher Schäferhunde zu treiben. Im dritten Teil beschäftigt sich Huib mit der “Ideengeschichte” dieses Einfalls und zieht die Konsequenzen.
Huib schreibt weiter, dass er, als er über das “Copyright” dieser kreativen Idee nachgedacht habe, einen halben Tag mit sich gerungen habe, ob er den jüdischen Schriftsteller de Winter damit konfrontieren könne, dass das Treiben von Menschen durch Gassen von Hunden im Rahmen der nazistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine große Rolle spielte, habe sich aber dazu entschlossen nach dieser de Winter’schen Rechtfertigung: ["Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de ... »]
Huib schreibt weiter, dass er, als er über das “Copyright” dieser kreativen Idee nachgedacht habe, einen halben Tag mit sich gerungen habe, ob er den jüdischen Schriftsteller de Winter damit konfrontieren könne, dass das Treiben von Menschen durch Gassen von Hunden im Rahmen der nazistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine große Rolle spielte, habe sich aber dazu entschlossen nach dieser de Winter’schen Rechtfertigung: ["Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de ... »]
Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de Winter - Teil 2
So geht es weiter mit Hundeführer de Winter:
["Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de ... »]
Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de Winter - Teil 1
In unserem Watchblog-Islamophobie-Archiv findet sich so mancher Eintrag, der es lohnt, daß man ihm nach angemessener Zeit noch einmal nachgeht. So haben wir es mit dem Englisch-Unterricht unserer neokonservativen Freunde gehalten. Jetzt, da wir uns über das niederländische Verlagshaus Elsevier unterhalten müssen, kramen wir auf unserer Festplatte, und - siehe da: es kommt ein Eintrag hervor, de sich mit Leon de Winter beschäftigt und seiner besonderen Tierliebe.
["Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de ... »]
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Kommentator bei Politicallyincorrect: Genozid ist eine gute Sache...
Bei Politicallyincorrect werden wieder mal die virtuellen Messer gewetzt.
["Kommentator bei Politicallyincorrect: Genozid ist eine gute ... »]
Aufgelesen: 68
• Bürgerjournalismus'
• Helferlein Rechtschreib
• Der beste Freund des Menschen
• So lügt Udo Ulfkotte
• Sie hatte zehn Taschen ["Aufgelesen: 68" mehr »]
Totholzfantasien von Matthias Horx
Wenn man über Matthias Horx unbedingt etwas Gutes sagen will, dann fällt den meisten sofort ein, das er gnädigerweise seit 2005 nicht mehr für die "Die Achse des Guten" des mittlerweile nur noch peinlichen Henryk M. Broder schreibt. Wenn man Horx allerdings vernünftig bewerten will, dann geht das am leichtesten mit dem von im geprägten Satz: "Warum ich nicht an die Klimakatastrophe glaube".
["Totholzfantasien von Matthias Horx" mehr »]
Schmutzige Seiten im Netz
Das Internet ist ein Abbild der Gesellschaft. Licht und Schatten werden auch Netz im abgebildet. Über lange Zeit war Sachkenntnis eine Einstiegshürde, welche die Zahl der Dummen und Trolle beschränkte. Heute sind keine besonderen Kenntnisse mehr nötig und jeder der will kann im Netz sein. Das ist gut, weil so viele neue und interessante Ideen von nicht technikaffinen Leuten auftauchen. ["Schmutzige Seiten im Netz " mehr »]
Aufgelesen: 53
• Muttern geht auf der Linie
• "Für die FPÖ ist das BZÖ belanglos"
• Islam: "Man kann immer noch nicht über Mohammed schreiben"
• Brandenburg: Wer hat Angst vor den Tarnkandidaten?
• Daimlers Fayolsches Blog ["Aufgelesen: 53" mehr »]
Blogger deutlich zu relevant für ARD und Prof. Hademar Bankhofer
Die gute Nachricht schwamm ziemlich unauffällig im üblichen Strom der Pressemitteilungen. Sie ist für die Existenz dieser Welt auch nicht sonderlich bedeutend, sie hat nur dem Trend der "Qualitätsmedien" Blogger als unrelevant zu bezeichnen einen ziemlich derben Schlag versetzt. ["Blogger deutlich zu relevant für ARD und Prof. Hademar ... »]
Kurzkommentar 2008-07-02
Beck erwartet Erholung der SPD nach Umfragetief
Die SPD wird sich nach Überzeugung von Parteichef Kurt Beck und Fraktionschef Peter Struck bis zur Bundestagswahl 2009 aus ihrem Umfragetief wieder herausarbeiten. Richtung Bundestagswahl werde es ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben, sagte Beck der «Pforzheimer Zeitung». In der ARD wies er außerdem den Eindruck zurück, er habe sich innerlich bereits von der Kanzlerkandidatur verabschiedet. Struck sagte der «Welt am Sonntag», die SPD habe die Chance, Wahlergebnisse um die 40 Prozent zu erreichen.
Ja natürlich. Icke werd übrigens nächstes Jahr den Berlin Marathon gewinnen. Gar keine Frage. Gut ich müsste teilnehmen, aber das ist die kleinste Hürde. Ich würde die Strecke zwar auf dem Fahrrad kaum schaffen, aber mit Pferd und Wagen zwei oder drei Tagen gar kein Problem.
Welche Drogen muss man eigentlich nehmen um bei solchen Aussagen nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. Ich gebe der SPD gerade mal 18 Prozent und die auch nur, weil es noch genügend Dumme gibt. Wer die Politik dieser SPD will, soll beruhigt CDU oder FDP wählen. Da kriegt er das, was er jetzt von der SPD bekommt.
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650 Prozent mehr Gehalt in 20 Jahren
Wenn am Dienstag der Deutsche Aktienindex Dax sein zwanzigjähriges Jubiläum feiert, können die Vorstände der größten börsennotierten Unternehmen eine ausgesprochen positive Gehaltsbilanz ziehen. Um rund 650 Prozent sind die Gehälter der Dax-Vorstände in diesem Zeitraum gestiegen, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Kienbaum.
Demnach verdiente ein Vorstand im Jahr 1987 im Durchschnitt insgesamt 445.800 Euro. Im vergangenen Jahr waren es 3,33 Millionen Euro. Die Millionenschwelle durchbrachen die Gehälter im Jahr 1999. In die Jubeljahre der New Economy fällt auch die bislang höchste jährliche Gehaltssteigerung: 42 Prozent von 1999 auf 2000.
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Die Geschäftsführer von nichtbörsennotierten Unternehmen konnten den Kienbaum-Datenbanken zufolge ihre durchschnittlichen Gesamtgehälter von 132.000 Euro auf 268.000 Euro steigern, also gut verdoppeln. Die Verdienste von leitenden Angestellten stiegen in den zwei Jahrzehnten um rund 80 Prozent von im Schnitt 62.000 Euro im Jahr 1987 auf zuletzt 111.000 Euro.
Nur damit es nicht vergessen wird. Die Gehälter der Arbeitnehmer werden in diesem Zusammenhang gar nicht erwähnt. Tatsächlich zeigt diese Untersuchung das nur die Firmen die eigentlich keinen Gewinn durch Produktion machten, sondern durch Betrug, Steuervermeidung und Trickserei sowie Spekulation Geld verdient haben, ihre Manager am besten belohnt haben.
Wenn wir all diese Betrüger festsetzen, und die Aktien dieser Unternehmen einziehen, können wir einen guten Neuanfang wagen. Es sind eben nicht die Reichen, sondern es ist ein verschwindend kleiner Teil von Blutsaugern der die Menschheit ausnutzt und betrügt. Die in Gefängnisse zu stecken und ihnen bei bester Ernährung und Sport zuzusehen wie sie ohne ihr Geld und ohne die Chance auf Freiheit alt werden, ist doch ein schönes Ziel.
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Scholz lässt Pläne zu Änderungen an Rente mit 67 dementieren
Arbeitsminister Olaf Scholz hat dementieren lassen, dass es in seinem Haus Überlegungen zu weiteren Änderungen an der Rente mit 67 gebe. Der «Bild»-Zeitung sagte ein Ministeriumssprecher, die Reform "Rente mit 67" bleibe richtig. Auch an der Erwerbsminderungsrente werde nichts geändert. Scholz reagierte damit auf entsprechende Äußerungen von SPD-Fraktionschef Peter Struck in der «Welt am Sonntag».
Keine Angst, der Olaf macht das schon streng neoliberal. Schließlich ist er ja der Mann von Mohn/Bertelsmann. Der weiß das er den Bauhandwerker vom Gerüst und den Dachdecker vom Dach fallen lassen muss. Alles zum Wohl von Bertelsmann. Der weiß wer ihm die Arbeitsgesetze schreibt und er weiß auch das die Rente mit 67 der beste Schutz vor Rentenzahlungen ist. Ab 55 kommen alle nach Hartz IV egal was sie vorher eingezahlt haben. Dann ist Schluß. Olaf ist der Mann von Bertelsmann.
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Standards wiederherstellen
Zeitungen sollten sich beeilen, ihre Standards schleunigst wiederherzustellen.
Standards sind dehnbar
Etwas Anderes bleibt Josef Joffe, Mitherausgeber der Zeit, auch nicht übrig als zu plädieren:
[…] Die Zeitung muss Standards wahren, um im Netz zu überleben […]
So steht es im kleinen Vortext des Zeit-Beitrags “Klasse, nicht Klicks”. Ja nun, Standards sind dehnbar und dazu geeeignet, um daraus eine Qualität oder einen Qualitätsjournalismus zu definieren. Unter Qualitätsjournalismus kann man viel verstehen, wie Unabhängigkeit, Wahrheitsgehalt, Aktualität, Journalismusstil, Objektivität, Sorgfalt u. v. m. Doch wenn wir uns durch den Wald der Printmedien kämpfen, dann ist der “Bürger-Herold” von einem allgemein verbreiteten Qualitätsjournalismus nicht mehr überzeugt. Klar, punktuell finden wir immer etwas, was uns als Leser qualitätsjournalistisch beeindruckt.
Ich glaube das die "Holzmedien" aber auch die Sender keine Chance mehr haben wieder zum Journalismus zurück zu kehren, geschweige denn alte Standards wieder zu erreichen. Da wo früher nur einzelne Werbeflächen verkauft wurden, wird heute um die Werbefläche herum getextet oder Programm gestaltet. Meist sind die sogenannten "Nachrichten" nichts anderes als gekaufte Propaganda.
Allerdings wäre es dumm zu glauben, dass Blogger als sogenannte Bürgerjournalisten diesen Loch stopfen könnten. Blogger sind bis auf wenige Ausnahmen Kommentatoren. Ob in dieser kurzen Form wie sie hier gerade vorliegt oder in Form von Artikeln die sich ihrerseits wieder auf die Artikel von anderen Bloggern, Journalisten, Pressemitteilungen und Agenturmeldungen stützen.
Dies wird auch solange so bleiben, wie es nicht gesetzlich klar geregelte und bezahlbare Zugänge zu den Agenturen und zu Bildern gibt und Politik wie Unternehmen es sich leisten können, Rückfragen von Bloggern zu ignorieren. Es bleibt eigentlich nur der Zusammenschluß von Bloggern zu zeitungsähnlichen Formaten.
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Köhler unterzeichnet EU-Vertrag vorerst nicht
Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet vorerst nicht den Lissaboner EU-Reformvertrag.
Zunächst wolle das Staatsoberhaupt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu Klagen gegen das Reformwerk abwarten, teilte das Präsidialamt am Montag in Berlin mit. "Angesichts vorliegender Anträge auf einstweilige Anordnung folgt der Bundespräsident damit einer Bitte des Bundesverfassungsgerichts", hieß es in der Erklärung.
Wie bitte. Da beantragt jemand den Erlass einer einstweiligen Anordnung vor Gericht und das Gericht bittet den Täter doch von seiner Tat abzulassen, bis das Gericht die Tat genehmigt hat. Was sind wir doch für ein ulkiger Rechtsstaat. Wie das Verfahren ausgehen wird, ist damit ja auch schon klar. Wir Deutschen werden dazu verurteilt dafür zu sein, das wir die letzten Reste bürgerlich Freiheit an die EU-Bürokratie abgeben dürfen. Naja Demokratie war deutschen Richtern ja noch nie viel wert.
Da freut man sich sogar über jemanden wie Polens Präsident Lech Kaczynski der die Unterzeichung endgültig abgelegt hat. Zwar sind seine Motive wie immer völlig falsch, aber wenigstens macht er was.
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Alle Macht für GroupM und AdScale und natürlich alle Gewinne
Man nennt es Konzentration der Kräfte und bastelt doch nur fleißig an einem Quasi-Monopol. Normalerweiser sind die Werber hier nur ein Thema wenn sie beschimpft werde können oder irgendjemand mal wieder eine rauschende Pleite hingelegt hat. Da ich aber seit einiger Zeit überlege hier auch Werbung zu schalten, habe ich mich natürlich umgesehen und bin auch auf AdScale gestoßen.
Nicht meine Welt, aber das hat in Sachen Werbung nicht viel zu besagen. Ich bin Longtail und von diesem Geschäft scheinbar nicht betroffen. Dann bekam ich allerdings eine anonyme Mail von jemanden der richtig in Wut geraten ist und die ich hier einfach mal veröffentliche, wie es sicher auch gedacht war:
GroupM und AdScale - eine hochexplosive Verbindung....
Der "Marktplatz für Onlinewerbung" AdScale hat eine Kooperation mit dem Agenturnetzwerk GroupM bekannt gegeben. Was viele Vermarkter bereits wussten, ist nun also offiziell. Ab sofort wird die GroupM mit ihren Agenturen Mediacom, Mindshare und Mediaedge:CIA ihre Buchungen "bevorzugt" über AdScale abwickeln. Zukünftig werden Buchungsanfragen der Agenturgruppe über das AdScale-System automatisch generiert und ersetzen bei Standardbuchungen den längeren Abstimmungsprozess per Email, Fax oder Telefon. Klingt gut und einfach.
Übersetzt heißt das aber allerdings, dass einige der wichtigsten Agenturen in Deutschland hinter dem Rücken vieler kleiner und mittelgroßen Vermarkter arbeiten wollen und werden.
Ob das der richtige Weg ist, darüber kann man streiten. Auch wenn man sich mit so einem Posting bei der GroupM Feinde macht, möchte ich an dieser Stelle meine ganz eigene Gedanken zu dieser so genannten Kooperation niederschreiben, denn mir stellen sich bei solchen Meldungen die Nackenhaare auf.
Wenn der gemeine Vermarkter direkt an den Kunden (z.B. Coca Cola, Apple oder Volvic) geht, schreit der Mediaplaner entrüstet auf, und es drohen mitunter sanktionelle Konsequenzen. Wenn aber die Agentur an die Webseitenbetreiber (also den Kunden der Vermarkter) treten - dann scheint das völlig in Ordnung zu sein. Anders jedenfalls lässt es sich nicht erklären, warum viele Portale und Sites direkt von den Agenturen der GroupM per Mail angeschrieben werden und - überspitzt ausgedrückt - genötigt werden, sich bei AdScale anzumelden.
Folgende Mails ging zum Beispiel von Arno Schäfer, Geschäftsführer Beyond Interaction an viele Portale und Websites, welche allesamt bei Vermarktern unterVertrag stehen:
>>Sehr geehrter Geschäftspartner,
zur Vereinfachung der Buchungsabläufe zwischen Beyond Interaction und den Betreibern kleiner und mittelgroßer Websites, haben wir uns für die Nutzung einer skalierbaren Infrastruktur entschieden, die für beide Seiten die Prozesse vereinfacht.
Diese Plattform ist AdScale: www.adscale.de .
Da wir unsere Buchungen in diesem Marktsegment ab dem 01.07.2008 bevorzugt über diese Plattform abwickeln werden, möchten wir Ihnen empfehlen, dort einen Teil Ihres Inventars bzw. Ihrer Werbeflächen einzustellen. Damit stellen Sie sicher, dass wir Ihre Website weiterhin wie gewohnt im Rahmen unserer Kampagnen belegen können.
Entsprechende Buchungsanfragen und der Preisfindungsprozess werden über das AdScale System per Mail abgebildet und ersetzen bei Standardbuchungen den bisherigen Abstimmungsprozess. Für die Einbindung Ihrer Website in das AdScale-System hat AdScale unter Tel. 089 33066810-390 eine technische Hotline für Sie eingerichtet.
Haben Sie generelle Rückfragen wenden Sie sich bitte unter 0211 9387-7377 an GroupM.
Wir würden uns freuen, wenn Sie für sich die Vorzüge der Plattform für sich erkennen und auf unsere Empfehlung eingehen. Damit schaffen Sie die Basis für eine optimierte Zusammenarbeit mit uns, die beiden Seiten gleichermaßen einen Mehrwert bringt.
Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung und verbleibe mit den besten Grüßen
Arno Schäfer
Beyond Interaction
Geschäftsführer <<
Weitere Mails mit gleichem Wortlaut sind auch von Mediaedge im Umlauf.
Dieses Vorgehen - mit dem Wissen, dass die angeschriebenen Portale durch - den Agenturen durchaus bekannte - Vermarkter betreut werden, finde ich ziemlich unfair und auch geschäftsschädigend! Zumal die Preisstruktur bei AdScale alles andere als marktüblich ist. Für Restplatzvermarktung akzeptabel, für die angesprochenen Seiten jedoch stark in Richtung Dumping driftend.
Anders formuliert würde ich sagen, dass der einzige Gewinner dieses Marktplatzes wohl eher GroupM ist. Denn hier handelt es sich meiner Meinung nach nicht um Abstimmungsprozesse, sondern vielmehr um das Sparen von Vermarkterprovisionen und das Senken von marktüblichen TKPs.
Vielleicht sollten die Vermarkter mit einem "Marktplatz für Direktkunden" kontern. Hier könnte man ebenfalls erhebliche Einsparungen - nicht nur - bei den Abstimmungsprozessen erreichen...
Man kann den angeschrieben Seiten nur empfehlen nicht auf solch unseriöse Anfragen zu reagieren. Wenn sich AdScale und das Vorgehen von GroupM in unserem Markt durchsetzten, hat das gravierende Folgen für alle Online-Vermarkter und deren Mitarbeiter.
Was hier versucht wird, sollte spätestens jetzt relativ klar sein. Direkte Geschäfte mit den Websitebetreibern zu Dumping-Konditionen zu Lasten der kompletten Vermarkter-Branche. Ein Vorgehen mit mafiösen Strukturen, die ALLE Online-Vermarkter aufs schärfste verurteilen sollten.
Normalerweise hätte ich hier leise gegrinst, hätte was von persönlichem Pech gebrabbelt und wäre fröhlich pfeifend meiner Dinge nachgegangen, während sich die Werber gegenseitig platt machen. Ich bin ja eigentlich nicht betroffen. Nach einem zweiten Lesen, fiel mir dann auf, dass ich und der gesamte Longtail genauso betroffen sind, wie die Leute die mit Tausenderkontakten und Klickpreisen durchaus Geld verdienen.
Denn wenn man sich die Entwicklung der GroupM anschaut dann baut sie ihre Marktmacht, durch Kooperationen und Übernahmen mit großer Geschwindigkeit aus. Der Deal mit AdScale, die Geschichte mit Quisma anschaut, dann läuft alles auf Konzentration hinaus.
Der seltsame Brief von Arno Schäfer Geschäftsführer der Beyond Interaction ist nun auch alles andere als vertrauenserweckend. Das AdScale im weitesten Sinne über die Holtzbrinck Ventures mit Holtzbrinck verbandelt ist, lässt für die kleinen Anbieter von Werbeflächen oder gar den Longtail nichts gutes vermuten.
Natürlich wird jetzt wieder die alte Geschichte kommen, das durch die Konzentration Marktmacht entsteht und damit bessere Preise beim Werbetreibenden erzielt werden können. In der Realität wird es genau so laufen wie beim Sterben der kleineren Geschäfte. Der Gewinn wird bei den Großen angesammelt, die Preise steigen und die Kundenzufriedenheit sinkt.
Natürlich kosten die kleineren Vermarkter Geld. Das Geld das durch das Ausschalten dieser Vermarkter gespart wird, kommt aber keinesfalls den Anbietern von Werbeflächen im Netz zugute. Es bleibt bei GroupM und Adscale. Dazu kommt das binnen kürzester Frist von denen die Einkaufspreise gesenkt werden, weil sie ja die Marktmacht haben.
Am Ende bekommen viele weniger Geld als heute und die meisten müssen noch dankbar sein, wenn sie überhaupt etwas bekommen. Das kann keinen ruhig schlafen lassen. Das ich mit AdScale keine Geschäfte mache, war schon vorher klar, aber ich kann auch alle anderen nur dringend dazu auffordern, die eigenen Geschäfte mit AdScale unter diesen Bedinungen neu zu überdenken.
Das gleiche gilt natürlich auch für die Werbetreibenden, die sich darüber klar sein müssen, das der Aufbau eines Quasi-Monopols durch die GroupM und AdScale ihren Aufwand mit Sicherheit erhöhen wird, weil Monopole immer teurer sind als freie Märkte. Dazu kommt noch, das Monopole meist schlechtete Leistung bieten, weil sie ja keinen Wettbewerb fürchten müssen.
Ich gestehe! Ich habe wegen Tobias Huch meine Leser betrogen
Der Tatbestand an sich ist ganz einfach. Ich hab aus Feigheit und um einer Klage auszuweichen einen Artikel gelöscht. Ich hatte mich darüber aufgeregt, das Tobias Huch Arcor zwingen wollte, die Seiten von Google zu sperren:
Arcor soll Google sperren Meldung vorlesen
Neue Wende in der Schlammschlacht um den Jugendschutz in der Erotik-Branche im Internet: Die Huch Medien GmbH hat beim Landgericht Frankfurt einen Eilantrag gestellt, wonach Arcor die Seiten Google.de und Google.com wegen der Verbreitung pornographischer Schriften ohne Alterskontrolle blockieren soll. Die Mainzer Firma, die selbst die Sexseite Amateurstar.de betreibt, will nicht länger hinnehmen, dass über die Bildersuche von Google noch auf dem Angebot der Suchmaschine selbst etwa bei der Eingabe von einschlägigen Begriffen wie "Porno", "Fick" oder "Oralsex" Hunderte pornographischer Bilder für Nutzer jeglichen Alters angezeigt werden. Selbst Aufnahmen "eindeutig verbotener Tierpornographie" seien über nahe liegende Suchworte abrufbar.
Seine Einrede, das er das alles zu einem guten Zweck tue, habe ich einfach für eine Ausrede gehalten:
Der Geschäftsführer von Huch Medien, Tobias Huch, will mit seinem Vorstoß der Justiz nun auf den Zahn fühlen und die Tragweite der Haftungsfreistellungen testen. "Das Gericht soll sagen, ob die Welt am deutschen Wesen genesen soll", erklärte der Unternehmer gegenüber heise online. Wenn hierzulande Seiten wie YouPorn gesperrt werden müssten, dürfen entsprechende Anträge bei den Providern bald auch wegen eines fehlenden Impressums im Web eingehen. Zudem dürfe man sich in einem solchen Rechtssystem auch nicht beklagen, "wenn China großflächig Webseiten sperrt".
Und ich glaube ihm heute kein Wort mehr. Selbst die Uhrzeit würde ich mir noch von dritter Seite bestätigen lassen, bevor ich sie ihm glaube, zumal er ein starkes Interesse an einer Zensur haben könnte:
Huch wollte in einem langwierigen Rechtsstreit in den vergangenen Jahren durchsetzen, dass ein Alterscheck für den Zugang zu Porno-Angeboten im Netz ohne Medienbruch bei der Identifizierung von Nutzern erfolgen kann. Der BGH erklärte jüngst aber, dass das von Huch entwickelte und inzwischen nachgebesserte Verfahren "ueber18.de", bei dem anfangs vor allem die Zusammengehörigkeit von Ausweisnummer und Ausstellungsort des Dokuments überprüft wurden, nicht den gesetzlichen Bestimmungen genügt. Momentan hat der Unternehmer beim Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde gegen Paragraph 184c Strafgesetzbuch (StGB) laufen, der in Zusammenhang mit Paragraph 184 die Verbreitung von Pornographie in Telemedien ohne Alterskontrolle verbietet. Diese Bestimmung hält Huch in ihrer jetzigen Breite nicht mehr für zeitgemäß.
Dummerweise hatte ich aber damals beschissen recherchiert und angenommen das Tobias Huch auch mit der Firma Kirchberg Logistik aus Hannover zu tun hat, die ja beim Landgericht Frankfurt die Sperrung von YouPorn.com bei Arcor durchgesetzt hatte. Wie sehr ich das Landgericht Frankfurt liebe, brauche ich meinen ständigen Lesern hier nicht zu erklären. Aber ich habe Mist gebaut und schlechte Arbeit geliefert.
Als der Artikel erschien kam sofort eine Mail von Tobias Huch, wo er sich über meine wirklichen und vermeintlichen Fehler beklagte. Wir hatten auch miteinander telefoniert. Weil ich schnell merkte das er nichts mit Kirchberg zu tun hatte, habe ich das was er an meinem Artikel selbst per Mail bemängelt hatte sofort veröffentlicht, um Schaden von ihm abzuwenden.
Das brachte ihn aber erst recht in Rage, weil seine Email nämlich geheim sein sollte. Der drohte mir wegen Urheberrechtsverletzung mit einer Kanzlei Dr. Waldenberger. Genau an der Stelle beging ich meinen wirklichen Fehler und Betrug am Leser. Ich habe um meine Ruhe zu haben den Beitrag gelöscht, anstatt wie sonst in den Kommentaren zuzugeben was falsch ist und den Artikel stehen zu lassen. Das war ein schwerer Fehler, weil man nämlich die Zahnpasta nicht wieder in die Tube bekommt.
Tollerweise hatte ich mich nämlich gleich selbst mehrfach ins Knie geschossen, weil ich nicht daran gedacht habe, das einige Seiten meinen RSS-Feed cachen und langfristig zu Verfügung stellen. Einige davon, wie MeinParteibuch.com haben mich gefragt, andere machen es einfach so. Mich stört es nicht, ich halte es im Gegenteil für sinnvoll, weil so eine Zensur nichts nützt.
Deshalb ist der von mir so treudoof gelöschte Artikel eben noch an mehreren Stellen im Netz wieder zu finden. Damit habe ich damals einfach nicht gerechnet, weil ich selber meine Artikel in diesem Ticker nicht lese und auch den Feed des Tickers nicht beziehe.
Irgendwann machte mich Tobias Huch auch darauf aufmerksam und ich schrieb an den Betreiber des Blogs, den Katzenfreund und bat ihn den Artikel rauszunehmen und bekam nicht einmal Antwort. Wozu auch. Wäre ja irrsinnig wenn jeder der mal zugestimmt hat, sich cachen zu lassen, dies zurück nehmen könnte, sobald er unter Druck kommt.
Ich habe das Tobias Huch in einem Telefonat erklärt, der mir gegenüber meinte der Katzenfreund sei Marcel Bartels der Betreiber von MeinParteibuch.de. Ich habe ihm gesagt das ich das nicht glaube, weil ich weiß das Marcel Bartels froh war das Ding damals loszuwerden, weil er die ewige Prozessiererei leid war. Damals sind ja reihenweise Blogs ins Ausland gegangen, haben aufgegeben oder verkauft, weil niemand das Prozessrisiko in Deutschland tragen kann.
Ich selbst habe auch lange Zeit mit dem Gedanken gespielt und bekam damals drei Arten von Angeboten. Einer wollte den gesamten Blog um ihn selber weiterzuführen, ich hätte nicht einmal darauf anonym schreiben gekonnt. Andere wollten den Blog ins Ausland transferieren und ich hätte unter einem anderen Namen weiterschreiben gekonnt. Allerdings wäre der Blog durch Werbung finanziert worden und auch andere hätten ihre Inhalte bringen können.
Die dritte Lösung wäre ein Fake gewesen, wo ich nur jemanden dafür bezahle, das er den Blog im Ausland hostet und die presserechtliche Verantwortung übernimmt, die aber bedeutungslos ist, da der Verantwortliche nie nach Deutschland kommen würde, und unsere ulkige Zensurgerichtsbarkeit sich in keinem anderen Land der Erde durchsetzen lässt. Ich habe mich entschieden nicht zu fliehen, was sicherlich ein Fehler ist. Ich weiß nicht was Marcel gemacht hat, aber wenn er mir sagt das es nicht mehr sein Blog ist, dann glaube ich ihm.
Mit dem Kommentar von Tobias Huch, ist der Artikel gar nicht so schlecht, aber dann passierte etwas, was ich einfach nicht begreifen kann. Tobias Huch wollte aus irgendeinem Grunde andere Texte auf MeinParteibuch.com zensieren, weil sie ihm nicht gefielen und schrieb an den Katzenfreund. Der veröffentlichte und kommentierte die Mail von Tobias Huch
Anstatt aber nun den Katzenfreund zu verklagen, verklagte Tobias Huch erfolgreich Marcel Bartels und erhielt eine einstweilige Verfügung nach der Marcel Bartels den Text entfernen muss. Genauso könnte man von Marcel erwarten den Mond grün zu streichen. Wie hier ja schon so oft gesagt, wundert mich bei deutschen Gerichten überhaupt nichts mehr.
Es ist die gleiche Justiz die sich für unfähig erklärt den Betreiber von rassistischen Hassblogs zu verfolgen, weil sie im Ausland angeblich nichts machen können, die aber mit den absurdesten Begründungen den Blog einfach Marcel zuordnet. Das macht die von Tobias Huch ausgehende Zensur noch perfider.
Wenn ich daran denke das ich meinen Beitrag vom Netz genommen habe, weil Huch sich in seinen Mails mir gegenüber als "der größte Freiheitskämpfer" und "Deutscher Larry Flynt" bezeichnete dann könnte ich mich selbst in den Arsch beißen. Nach dem was ich heute weiß, hätte ich zwar einen weiteren Prozess verloren, aber ich hätte mir Huch viel genauer angesehen.
Die Geschichte mit Marcel Bartels hatte ich leider gar nicht mitbekommen, weil ich weiß, dass der aus der Vergangenheit noch genug Rechtsstreite am laufen hat und ich Huch gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Aber dann passierte etwas seltsames. Ich bekam eine Mail auf die ich mir gar keinen Reim machen konnte, und die ich noch immer nicht verstehe:
Huch ist Kummer gewöhnt,d er wird es überleben. Aber Du machst damit "mein Parteibuch" kaputt. Denn wehren muß er sich natürlich, und ich kann es auch evrstehen, daß er sauer ist, wenn man ihm genau das Gegenteil von dem vorwirft, daß er will.
Ich würde vorschlagen, Du machst Dich mal kundig und schreibst dann, wie es wirklich ist. zuzugeben, daß man sich geirrt hat, ist keine Schande. Im Gegensatz zu einem Redakteur kostet es Dich nichtd en Kopf.
Huch hatte sich auch mit Heise verkracht, er klagt recht schnell, ärgert sich schnell. Aber selbst Heise hat kapiert, was er will. Zensur ist es jedenfalls nicht.
Natürlich will ich mein Parteibuch nicht kaputt machen. Tobias Huch will wie es aussieht Marcel Bartels persönlich vernichten und die deutsche Justiz steht ihm dabei hilfreich zur Seite. Tobias Huch will allen Menschen verbieten lassen die Wahrheit über ihn zu berichten und wie es aussieht hat er auch das Geld dafür. Das ist ja das einzige was jemand in Deutschland braucht um Zensur ausüben zu können. Geld. Das Recht passt sich dann schon an.
Wir haben es weit gebracht in diesem Land wenn eine vermeintliche Elite sich auf Deutschlands Straßen jedes Recht herausnehmen kann und es verwundert auch nicht, dass die Gerichte vor solchen Menschen einknicken und absolut unverständliche Urteile fällen.
Der seltsame Unterstützer für Tobias Huch der mich angemailt hat, fand eine Reihe von bemerkenswerten Aussagen zu diesem Menschen, seinen Fahrkünsten und seinem Verhalten, die hier alle nicht wichtig sind. Ich weiß nicht was er oder sein Freund Huch von mir wollen. Aber eines haben sie geschafft. Sie haben meine volle Aufmerksamkeit.
Um es klar und deutlich zu sagen, ich weiß natürlich das Tobias Huch jetzt mich verklagen wird. Warum auch immer. Er wird keine Stimme zulassen die ihn in Frage stellt. Vermutlich wird er damit durchkommen. Aber ich erkläre schon jetzt und öffentlich, das ich jede Mail oder Post von Herrn Huch oder seinen Beauftragten veröffentlichen werde, das gleiche gilt für Telefonate. Wenn er nicht will, das ich etwas veröffentliche soll er mir einfach nichts schicken und mich nicht anrufen.
Ich habe einmal den Fehler gemacht mich von Huch ins Bockshorn jagen zu lassen, das wird nicht wieder passieren. Marcel Bartels tut mir leid. Der Katzenfreund hat mit seiner Haltung sicher recht. Es macht keinen Sinn sich erpressen zu lassen. Es gibt Dinge die einem immer wieder nachlaufen. Mein Löschen eines Artikels war mit das Blödeste was ich jemals gemacht habe.
Fehler passieren. Damit muss man leben. Tobias Huch macht scheinbar selber keine und kann auch nicht mit den Fehlern anderer leben. Sollte er allerdings irgendwann einmal doch einen Fehler gemacht haben, hat er in mir ab jetzt einen treuen Fan, der diesen in aller gebotenen Ausführlichkeit bekannt geben wird.
Natürlich bin ich irgendwie stolz - Deutsche Blogcharts


Selbstverständlich ist das nur ein bedeutungsloser Schwanzvergleich und drei gute Kommentare sind sehr viel mehr wert. Überhaupt die sauren Trauben. Natürlich habe ich immer mal geschielt, aber bei meinem Verhältnis zu technorati und dem ewigen rauf und runter, hatte ich nie damit gerechnet in diese Regionen zu kommen. Ich sehe immer gerne auf Technorati nach, wer mich verlinkt hat, weil ich wissen will wer mich liest und warum derjenige verlinkt hat. Zuspruch oder Ablehnung. Beides gibt es und beides ist gerechtfertigt, aber wissen möchte ich es.
Im Moment habe ich ziemlich viel Arbeit und schon ein paar Wochen nicht mehr auf die Deutschen Blogcharts gelinst, um so überraschter war ich, als plötzlich Besucher über den Link in den Deutschen Blogcharts bei mir auftauchten.
Natürlich hätte ich jetzt den Coolen geben müssen, umd so tun als sei es das normalste auf der Welt das Duckhome in den Charts sei. Aber das kann ich nicht. Ich weiß genau wo Duckhome in Klein-Bloggersdorf angesiedelt ist. Am Friedhof 9, das ist eigentlich schon hinterm Friedhof, da wo die Kränze und alten Blumen verrotten. Bedeutend ist etwas anderes. Das ist auch nicht schlimm, es entspricht dem doch recht begrenzten politischen und wirtschaftlichem Themenbereich, aber auch der sehr deutlichen Sprache.
Um es kurz zu machen, ich freue mich sehr, diese Privileg einmal genossen zu haben und ich bin auch ein wenig stolz, aber vor allem denen dankbar, die auf mich verlinkt haben. egal ob sie mir zustimmen oder nicht. Schon morgen oder übermorgen, werde ich die zwei oder drei Links die mir in die Charts verhalfen wieder verloren haben, aber das ist nicht schlimm. Es war trotzdem schön.
Selbstverständlich wünsche ich allen die hier um gute Platzierungen kämpfen viel Erfolg, aber besonders erfreut mich, dass ich zusammen mit Netzwertig.com aus der Blogwerk AG in die Charts gekommen bin, die hier sicher ihren Weg machen werden, wie ich das ganze Blogwerk sehr positiv empfinde.
Allerdings möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, etwas Wasser in den Wein zu träufeln. Mittelfristig wird es auf Duckhome Werbung geben. Die Anzahl der Besucher ist erfreulicherweise gestiegen, die Kosten steigen zwar moderat aber sie steigen eben auch. Der Server beim Wohnzimmerhoster könnte noch eine Menge mehr Leistung gebrauchen, die auch bezahlt werden muss. Mein Plan geht dahin, die Kosten für den Server und eine Ausfallsicherung, eine mobile Flatrate und die dazugehörige mobile Hardware (Asus EEE PC9xx)über den Blog zu finanzieren.
Das Internet und die Hardware für zu Hause hätte ich so oder so, aber für eine mobile Lösung gibt es privat keine Rechtfertigung. Sollte etwas mehr nach Steuern dabei herauskommen, werde ich es mit den Kids im Luxus einer Eisdiele verprassen. Ob ich mit meiner Werbeauswahl ein besseres Händchen habe als adiacal kann ich nicht versprechen, aber wie geprügelt wird, weiß man ja in Klein-Bloggersdorf ganz gut. Wahrscheinlich läuft es eh nur auf einen automatisierten Kram heraus.
Für gute Ideen bin ich immer dankbar, Beschimpfungen erwidere ich mit Freude.
Neue Blogroll
Mit meiner bisherigen Linkliste war ich schon seit langem unzufrieden, weil sie meine Bedürfnisse nicht erfüllte. Das lag nicht nur an der Art wie das Plugin serendipity_plugin_linklist arbeitet sondern vor allem daran das es eben eine statische Linkliste ist, die an sich über lange Zeit gleich bleibt und sich nur geringfügig ändert.
Ich persönlich habe aber ständig Änderungen in meinen Bookmarks und in meinen Feeds, so dass es schwer ist ein Serendipity Plugin zu finden, das genau dies abbildet, zumal ich nicht alle Bookmarks und Feeds die ich beziehe wirklich veröffentlichen will. Nein es geht weniger um die nackten Tanten, die Links kann jeder auf Anfrage bekommen, aber die Links sind schon älter, sondern um Blogs, Foren und ähnliches die ich zwar beobachte, aber nun wirklich nicht noch mit Zulauf versorgen will, sofern ich nicht zweckgebunden dahin verlinke.
Wäre ich ein fleißiger Mensch könnte ich all diesen Anforderung auch mit der Linkliste nachkommen, als anerkannter Faulpelz ist das schwieriger.
Also habe ich eine Entscheidung getroffen, die ich für richtig halte. Die Bookmarks sind ersatzlos rausgeflogen und werden irgendwann (wahrscheinlich nie) durch eine neue Lösung ersetzt. Für die Blogroll ging das natürlich nicht, da sie ein Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für die Leute ist, die einem zwar oft Lesespaß bereiten, aber irgendwie nie verlinkt oder sonst wie gewürdigt werden. Außerdem schnüffele ich selbst zu gerne auf den Blogrolls anderer weil ich da schon viele tolle Seiten gefunden habe.
Wenn ich aber meinen Blogfeed ständig ändere, Leute hinzukommen oder rausfliegen, brauche ich eine Lösung die mir das ohne viel Arbeit erlaubt. Ich habe mich für das Plugin serendipity_plugin_remoterss entschieden, das aber erst ab Serendipity 1.4 läuft. Da ich die Version Serendipity 1.4-alpha1 und PHP 5.1.6 bei mir am laufen habe ist das kein Problem.
Im Grunde genommen ist das eine Lösung um fremde RSS in den Blog so zu übernehmen ohne das Design zu zerstören. Da die meisten Feedreader heute in der Lage sind ihre Feeds per Opml/Xml auszugeben kann die Zieladresse dieser Datei auch auf dem eigenen Server liegen.
Leider übernimmt das Plugin keine Kategorien was in meinem Fall aber bedeutungslos ist, da ich von Hand alle Feeds außer den Blogs sowieso wegschneide. Für die Zukunft würde es allerdings Sinn machen, das Plugin genau um diese Fähigkeit zu erweitern.
Als Ergebnis erscheint jetzt rechts ein genaues Abbild meiner Blog-Feeds das sich leicht warten und überarbeiten lässt. Für mich ist das einfach genial. Natürlich werde ich im nächsten Schritt meine Feeds nach toten Links überprüfen müssen und vielleicht den einen oder anderen noch umsortieren. Aber dann macht es Sinn die Blogroll auf dem laufenden zu halten und ich wünsche meinen Lesern dort viel Spass.
Erfreuliches Bloggen: 1
Es gibt ja vieles das man genießt, über das man aber so gut wie nie schreibt. Das will ich in Zukunft einfach mal ändern, indem ich immer mal wieder Blogs und Inhalte erwähne die mir Spaß machen oder mich einfach erfreuen.
Lothar Peppel ist der Antwortenspeier und der Textspeier nach eigenen Angaben ist er außerdem:
Nihilist mit leichtem Hang zu Misanthropie. Trotzdem Kind gezeugt, aber entschuldbar, da besoffen und geil. Kam nach langjährigen Beobachtungen und Selbstversuchen zu dem Schluss, dass der Mensch nicht nach Hautfarbe, Religion oder Lieblingsplüschtier einzuordnen ist, sondern nach dem Grade seiner Verblödung. Größter Wunsch: Georg W. Bush abzufüllen, in einen Minirock zu stecken und über dem Gelände eines Weltkirchentages abzuwerfen. Hobbys: Die grauen Mäuse, die er in letzter Zeit öfter sieht, mit dem Hauschuh versuchen zu erschlagen. Verheiratet. Trotzdem heterosexuell geblieben.
Besser beschreiben ihn nur noch seine eigenen Inhalte:
Alles im grünen Bereich?
Gestern Buchsbaum in Garten so getrimmt, dass er nun aussieht wie Barbara Salesch! Positiv: so gut wie keine Vögel mehr im Garten! (Amseln bringen sogar Kirschen vom letzten Jahr zurück!) Negativ: Sammelklage der Vereinsmitglieder gegen mich, wegen angeblicher „seelischer Grausamkeit“! Verhandlung für Ende Mai festgesetzt. Vorsitzende Richterin: Barbara Salesch. Anwalt gefragt, ob dies ein gutes Omen wäre. Bisher keine Antwort.
Es lohnt sich übrigens auch immer wieder mal in die Kommentare zu schauen. Der Textspeier versammelt da ein tolles Völkchen das zu weiteren Exkursionen anregt.
Was nützt Werbung auf die scheinbar keiner reagiert
Das ist ja auch gemein von diesen undankbaren Werbekunden. Überall im Internet steht eine Agentur mit einer ausgeklügelten Werbeaussage rum und niemand klickt. Die Menschen im Netz schlängeln sich an den aufdringlichen Werbemethoden vorbei, merken sich sogar die schlimmsten Fälle um diese Produkte nicht zu kaufen und gehen ansonsten fröhlich ihren Geschäften nach. Das lässt die Werbeindustrie natürlich nicht ruhen. Sofort erfindet sie neue Methoden um alte Ziele zu erreichen:
Denn bislang lässt sich mit den Anzeigen in Social Networks und auf Videoportalen nicht so viel Geld verdienen wie von den Unternehmen zunächst erhofft. Wie das Wall Street Journal berichtet, bemühen sich einzelne Plattformen und Start-ups nun, die Werbeschaltungen besser an das überwiegend junge Publikum in den Communitys anzupassen. Trotz großem Nutzeransturm auf soziale Netzwerke wird nach wie vor verhältnismäßig wenig auf Werbung geklickt. Traditionelle Online-Werbung wie Banner oder Pop-ups werden von den Networking-Nutzern meist nur mit Naserümpfen betrachtet.
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Erste erfolgreiche Versuche mit interaktiver Werbung werden am Beispiel des Online-Softwareunternehmens Slide http://www.slide.com sichtbar. Das Unternehmen entwickelt Programme, mit denen Networking-Nutzer ihre Seiten auf Facebook & Co individuell gestalten können. Nun startete Slide unter anderem eine Kampagne mit dem Werbekunden Vitaminwater, wobei virtuelle Darstellungen von verschiedenen Flaschen bzw. Geschmacksrichtungen des Getränks von Nutzer zu Nutzer weitergeschickt werden können. Innerhalb von acht Tagen wurden laut Slide bereits zehn Mio. virtuelle Flaschen versendet. Der Instant-Messaging-Service Meebo http://www.meebo.com setzt auf eine ähnliche Strategie. Um mehr Umsatz zu machen will das Unternehmen künftig Werbeanzeigen verkaufen, die von den Nutzern an Freunde weitergeleitet werden können und vereinzelt auch Filmtrailer und Computerspiele enthalten sollen.
"Ich sehe das größte Problem darin, dass sich die Leute auf solchen Plattformen von der Werbung gestört fühlen und sich dagegen auflehnen", so Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) http://www.zaw.eu, gegenüber pressetext. Bis dato sei das Potenzial von Werbeeinnahmen in dem Bereich schwer einzuschätzen und weitere Entwicklungen abzuwarten.
Natürlich wird einmal mit den Flaschen von Slide gespielt. Das ist ja neu. Und dann? Sagen wir mal die Kampagne lässt sich noch dreimal mit sinkendem Erfolg durchziehen, dann hat sie sich erledigt. Sie lockt keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor.
Das gleiche gilt doch schon jetzt für die immer wilderen Klickibuntis die allenthalben die Sicht auf den Content versperren oder nach dem Befehl Schließen noch drei weitere Fenster öffnen. Das mag ja für die ganz dummen Kids und die Werbewelt reichen, ist aber genauso Blödsinn wie die Hundertausende Seiten im Netz die zwar Sexbildchen oder Sexfilmchen versprechen, statt dessen aber nur eine Rundfahrt durch andere Verteiler bieten um Klicks zu generieren.
Das gleiche haben wir doch heute schon bei unseren Qualitätsmedien die mit immer längeren Fotostrecken immer mehr Klicks generieren. Sämtliche Messungen von Werbewirksamkeit die sich über Klicks berechnet kann man getrost vergessen. Die Klicks hatten und haben eine Hyperinflation die sie als Messinstrument wertlos machen und damit alle Beteiligten auf den falschen Weg treiben.
Wenn wir das Internet mal als Verkehrsweg betrachten, was es in weiten Teilen ja auch ist, dann sind die Seiten auf denen man sich aufhalten kann, so etwas wie Grundstücke. Grundstücke die von ihren Besitzern mehr oder weniger liebevoll gepflegt werden. Werbung wäre dann so etwas wie Plakate auf diesen Grundstücken oder Litfaßsäulen.
Je besser die Gegend, desto weniger Grundstücksbesitzer sind bereit Flächen für Plakate bereitzustellen und desto teuerer werden diese Flächen. Je schlechter die Gegend, desto eher sind Grundstücksbesitzer bereit, das Elend auf ihrem Grundstück durch bunte Werbetafeln zu verbergen. Die Faustregel lautet also das viele Werbeflächen meist auch wertlose Werbeflächen sind.
Das ist im Netz nicht anders als in der Realität. Wenn wir noch einen Schritt weiter gehen dann wissen wir auch das die Grundstücksbesitzer von wirklich guten Grundstücken ein dezentes Erscheinunsgbild, saubere Klebung und ordentliche Plakatwände verlangen, sich bei Verstößen sogar ein Kündigungsrecht vorbehalten. Eine Werbung mit vielen bunten Lämpchen und schreienden Farben passt gut zu Bordellen, aber nicht zu seriöseren Auftritten.
Seltsamerweise scheinen aber alle diese Erkenntnisse der Außenwerbung für das Internet nicht zu gelten. Da versuchen die gleichen Werber mit der Werbung wie sie ein Bordell machen würde, einen ernsthaften und meist auch gut informierten Kunden zu ködern. Das muss einfach schief gehen. Da gibt es keine Diskussion.
Das gleiche gilt eben auch für die Reichenweitenmessung. Ein Klick ist etwas kostbares. Er kostet Zeit. Diese Zeit bekommt eine Werbebotschaft nur, wenn sie anspricht und zu ihrer Umgebung passt. Tatsächlich aber gilt das gleiche wie auch bei der Außenwerbung. Es geht um die Präsenz. Genau daran aber fehlt es der Werbung im Netz. Sie ist lediglich auf den großen Hauptstraßen, die viele wegen der ewigen Staus und auch der Belanglosigkeit meiden, zu finden. Auf dem Longtail ist niemand.
Das ist so ähnlich als würde die Außenwerbung die Flächen am Friedhof abbauen, weil da ja nur Tote wohnen und die äußerst lebendigen Besucher vergessen. So wie es besser ist, alles über nichts zu wissen, als nichts über alles, ist es auch besser das einzige Werbeschild in der Pampa zu sein. Da kommen zwar weniger Leute vorbei, aber die haben mehr Zeit für Aufmerksamkeit und viel weniger Ablenkung.
Es ist an der Zeit, das die Werber ihren Kunden nicht nur das einfache Offensichtliche verkaufen, sondern sich in die Tiefe begeben. Wer sich nicht rechtzeitig auf die Tiefe konzentriert, wird das einzig dauerhaft rentable Werbegeschäft im Internet verpassen.
Aufgelesen: 1
Bloggersolidarität Mhh, meine Zugriffszahlen werden immer höher, aber die Links auf mein Blog werden weniger. Wie erklärt sich das? Ist das der "liest ja eh jeder, muß ich nicht mehr verlinken" Effekt? Oder blogt außer mir einfach niemand über Themen, bei denen sich ein Link auf mein Blog lohnen würde. Fragen über Fragen. :-)
Richenhagen ist Vorstandsvorsitzender des US-Landmaschinenherstellers AGCO - in Deutschland besser bekannt unter dem Namen Fendt. Aus Liebe zum Dressursport wurde der einzige deutsche CEO eines Fortune-500-Unternehmens jetzt Equipe-Chef der deutschen Olympiamannschaft in Peking.
McCain verplappert sich beim Thema Irak: McCain hatte am Freitag in Denver eine Energiepolitik versprochen, «die unsere Anhängigkeit von Öl aus dem Nahen Osten beendet, die verhindert, dass wir jemals wieder unsere jungen Männer und Frauen in einen Konflikt im Nahen Osten schicken müssen». Kurz darauf betonte McCain, er habe keineswegs sagen wollen, dass die USA vor fünf Jahren wegen des Öls in den Irak einmarschiert seien.
Wer niemals eine Chance bekommt, an dem teilzuhaben, was das Umfeld als Lebensnotwendigkeiten definiert, dem bleibt nur Resignation. Alternative: Zerstören, was die Anderen lieben…
Weshalb ich gegen Todesstrafe bin: Nach 13 Jahren in der Todeszelle ist ein US-Häftling im Bundesstaat North Carolina auf freien Fuß gesetzt worden. Zuvor hatte die Hauptbelastungszeugin im damaligen Prozess gegen Levon Jones zugegeben, dass sie gelogen habe, wie das Todesstrafen-Informationszentrum in Washington mitteilte.

















