Der Heilige Gral der wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte unseres Landes
Das Fundament auf dem das heutige Deutschland wirtschaftlich aufbaute ist, entgegen der immer wieder heroisierenden Aussagen der INSM, alles andere als heldenhaft. Die ‘Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft’ (INSM) plakatiert ihren Helden im Mai 2009 an der Wall Street und lässt ihn virtuell sogar für ihre Zwecke wieder aus dem Grabe steigen. Immer wieder gern als Wirtschaftswunder-Kanzler bezeichnet fehlt es dieser, für die Initiative werbenden, Aktion allerdings an geschichtlichen Hintergründen die man nur zu gern verschweigt - könnten sie doch der Kampagne eher schaden als nutzen.
Der kanzlerischen Forderung "die Soziale Marktwirtschaft zum Exportschlager" zu machen nachkommend, wollte man für "das erfolgreiche Wirtschaftsmodell der Bundesrepublik Deutschland" werben. Nicht überall wurde dies positiv angenommen. Ludwig Erhard als Aufmacher neben den Worten "Deutschland entwickelte Aspirin gegen Ihre Kopfschmerzen. Wir haben auch etwas gegen Ihre Depressionen: Soziale Marktwirtschaft." mag bei einigen schon heftige Nebenwirkungen verursacht haben. Ist die BAYER AG, als Hersteller von Aspirin, nicht gerade ein Positivbeispiel für Deutschlands Grundfesten.
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Kurzmeldung: Monsanto krallt sich jetzt Weizen
Fast hätten wir es nicht bemerkt:
"Wer glaubte, der Gentechnikriese Monsanto gebe sich auf Dauer mit der Manipulation von Mais und Soja zufrieden, wird jetzt eines Besseren belehrt: Monsantor kündigte jetzt den Kauf von "Westbred" an. Das ist ein kleines amerikanisches Biotec-Unternehmen, das sich auf die gentechnische Veränderung von Weizen spezialisiert hat."
Zur kompletten Meldung: hier entlang!
BAYER ist humanitär und wirtschaftsfördernd?
In regelmäßigen Abständen, so fern es öffentlich gemacht wird, beweist die Firma BAYER was sie unter Humanität und Wirtschaftsmanagement verstehen. Das dies nicht immer so ist wie wir uns das vielleicht vorstellen mag nicht verwundern, möglicherweise aber übel aufstoßen.
Beginnen wir jedoch mit Hintergründen aus dem letzten Jahrhundert.
Nach Firmenzusammenschlüssen entstand in den Jahren '25/'26 die I.G. Farbenindustrie AG (). In deren Aufsichtsrat der erste Vorsitzende Carl Duisberg von der BAYER AG seine Position inne hielt. Bis 1937 waren nahezu alle Direktoren der I.G. Farbenindustrie Mitglieder der NSDAP. Eine Tochtergesellschaft der Degussa AG und der I.G. Farben, die Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung (Degesch), vertrieb das Schädlingsbekämpfungsmittel Zyklon B, das in den Gaskammern des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum Massenmord eingesetzt wurde. Der starke Bedarf an Rohstoffen zur Kriegsführung, wie Synthetikkautschuk und -benzin, führte 1941 zur Errichtung einer großen Bunafabrik in Auschwitz. Die Finanzierungskosten in Höhe von ca. 1 Mrd. Reichsmark trug die I.G. Farben allein, um so Herr im eigenen Haus bleiben zu können. Für die Häftlinge, welche die Fabrik bauen mussten, wurde extra das Konzentrationslager Monowitz, Auschwitz III errichtet. Man ging eine unheilvolle Symbiose ein: Die SS war für die Verfügbarkeit und Bewachung der Gefangenen zuständig und die I.G. würde die Investitionen tätigen und das Baumaterial heranschaffen. Beim Bau und Betrieb dieser riesigen Fabrik, die eine Fläche von ungefähr 30 km² einnahm, ließen nach Schätzungen 20.000 bis 25.000 Menschen ihr Leben.
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Die Bienen sterben und der Landwirtschaftsminister schaut weg
Er wird wohl einen Grund haben, warum er die Ursachen des Bienensterbens nicht untersucht haben will. Denn Untersuchungen könnten ja ergeben, dass er selbst die Verantwortung dafür zu tragen hat, da er die Erkenntnisse der deutschen Behörden und den Hilfeschrei der österreichischen ImkerInnen bewusst ignoriert.
Als die Kärntner Imkerin Frau B. am 15. April dieses Jahres so wie jeden Tag ihre Bienenstöcke aufsuchte, war der Boden übersät mit hilflos zuckenden oder bereits leblosen Bienen. Bienen, die noch am Leben waren, wiesen klassische Vergiftungssymptome auf: vorgestreckter Rüssel, Orientierungslosigkeit und aggressives Verhalten.
Diese Symptome weckten bei Frau B. Erinnerungen an Bilder vom letztjährigen Bienensterben in Deutschland. Damals hatten die deutschen Behörden sehr schnell das Pestizid Clothianidin als Verursacher identifiziert. Frau B. informierte umgehend die zuständige Behörde, die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES. Diese ließ auch prompt Proben von toten Bienen zur Untersuchung abholen. Auf das Untersuchungsergebnis wartet Frau B. jedoch noch heute (bis Redaktionsschluss).
Weiter lesen: GLOBAL 2000
Info:
Wenn die Bienen verschwinden
Presse Info CBG: Brasilien: Regierung verbietet unlautere Aspirin-Werbung
Presse Info vom 11. Juni 2009 Coordination gegen BAYER-Gefahren
Risiken verharmlost
Brasilien: Regierung verbietet unlautere Aspirin-Werbung
Das brasilianische Gesundheitsministerium Agência Nacional de Vigilância Sanitária (ANVISA) hat mit sofortiger Wirkung eine Werbekampagne für das Schmerzmittel Aspirin verboten. Die vom BAYER-Konzern initiierte Kampagne Um mundo com menos dor („Eine Welt mit weniger Schmerz“) verleite zu einem unsachgemäßen Umgang mit dem Medikament und verharmlose die Risiken. Das Verbot umfasst Werbung in Zeitungen, Radio, TV und im internet. Die von BAYER geschaltete website www.umMundoComMenosDor.com.br wurde bereits vom Netz genommen.
Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren: „Aspirin ist ein hochwirksames Medikament, welches aber - anders als es die Werbung suggeriert - tief in den biochemischen Haushalt des Körpers eingreift und mit teilweise schweren Nebenwirkungen verbunden ist. Wir verurteilen die Versuche von BAYER, das Präparat als Wunderpille zu vermarkten, und fordern die europäischen und US-amerikanischen Behörden auf, dem brasilianischen Beispiel zu folgen.“
BAYER unternimmt seit Jahren große Werbeanstrengungen im Bereich der lukrativen freiverkäuflichen Schmerzmittel. Ein hoher Aufwand ist gerade für Aspirin notwendig, da Generikahersteller den Wirkstoff für einen Bruchteil des Preises anbieten. In den USA startete BAYER die Kampagne Expect Wonders („erwarte Wunder), zu der auch die website www.WonderDrug.com gehört. Unter den Tisch gekehrt werden dabei die mitunter schweren, oftmals gar tödlichen Nebenwirkungen des Präparats.
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Stopp von Gennahrung - und grün fluoreszierende Weißbüscheläffchen
Die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin (AAEM) die sich selbst als "internationaler Verband von Ärzten und anderen Experten, die sich den klinischen Aspekten der Umweltgesundheit widmen" beschreibt, hat sich für ein sofortiges Moratorium bei gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln (GVO) eingesetzt. Nach Tierversuchen ist die AAEM zu dem Schluss gekommen, dass durch die gentechnisch veränderten Nahrungsmittel ein ernsthaftes Risiko im Bereich der Toxikologie, Allergie und Immunfunktion, der Fortpflanzungsmedizin und der metabolischen, physiologischen und genetischen Gesundheit besteht.
Tatsächlich ist ja auch schon der Anbau von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln ein Angriff auf die menschliche Gesundheit, wie man beim von Monsanto zu verantwortenden Dengue-Fieber leicht erkennen kann. Auch Bayers gentechnisch veränderte Kartoffel Amflora ist ein Teil diese Krieges gegen die Menschen durch Genpatente und Auskreuzung ["Stopp von Gennahrung - und grün fluoreszierende ... »]
Tatsächlich ist ja auch schon der Anbau von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln ein Angriff auf die menschliche Gesundheit, wie man beim von Monsanto zu verantwortenden Dengue-Fieber leicht erkennen kann. Auch Bayers gentechnisch veränderte Kartoffel Amflora ist ein Teil diese Krieges gegen die Menschen durch Genpatente und Auskreuzung ["Stopp von Gennahrung - und grün fluoreszierende ... »]
Confidential - Duckhome mal wieder abgemahnt - Confidential
Wenn jemand mir eine E-Mail schickt, deren erstes Wort Confidential lautet, dann weiß ich, dass ich es entweder mit jemandem zu tun habe, der mir dringend ein paar Millionen zukommen lassen will, oder mit einem Abmahnanwalt. Noch überwiegt der Anteil der Irren, die mir Geld schenken wollen, aber Abmahnungen gibt es auch immer wieder.
Diesmal ist es Dr. Stefan Engels von Lovells LLP aus Hamburg, der für den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Werner Wenning, einen Kommentar zu dem Artikel Bayer - So richtig schmutziger Turbokapitalismus abmahnt. ["Confidential - Duckhome mal wieder abgemahnt - Confidential" mehr »]
Diesmal ist es Dr. Stefan Engels von Lovells LLP aus Hamburg, der für den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Werner Wenning, einen Kommentar zu dem Artikel Bayer - So richtig schmutziger Turbokapitalismus abmahnt. ["Confidential - Duckhome mal wieder abgemahnt - Confidential" mehr »]
Aufgelesen 166
● Die schwarze Armbinde der Solidarität
● Meldungen aus dem BA-Hauptquartier für Statistikfälschungen
● Der Fussballclub Betar Jerusalem und sein Hasslied gegen Araber
● Bayer: Anti-Babypille "Yasmin" ist nicht gesundheitsschädlicher als andere Anti-Babypillen
● Meineid, Seineid, Unsereid, Ihreid
● Alt-Nazis gegen Wehrdienstverweigerer
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BAYER Inbetriebnahme der CO-Pipeline von Gericht abgelehnt
Verwaltungsgericht Düsseldorf, Pressemitteilung vom 26. Mai 2009
Antrag der Firma Bayer Material Science AG auf Inbetriebnahme der CO-Pipeline abgelehnt
Mit Beschluss vom heutigen Tage, der den Verfahrensbeteiligten soeben bekannt gegeben wurde, hat die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf den Antrag der Firma Bayer Material Science AG auf Inbetriebnahme der bereits weitgehend fertiggestellten CO-Pipeline abgelehnt. Damit bleibt deren Betrieb weiterhin untersagt. Nach eingehender Prüfung im vorläufigen Rechtsschutzverfahren ist das Gericht zu dem Ergebnis gelangt, dass sich die Sicherheitslage durch die Änderungsbescheide der Bezirksregierung Düsseldorf vom 2. und 3. März 2009 nicht verbessert, sondern verschlechtert hat, weil nach deren Inhalt das ursprünglich vorgesehene oberflächennahe Warnband entfällt, die Breite der sog. Geo-Grid-Matten von den ursprünglich 80 cm auf nunmehr 60 cm und die Rohrwandstärke an verschiedenen Stellen von 6,3 mm auf 5,6 mm reduziert wurden. Hierdurch sei das Sicherheitsniveau der Pipeline entscheidungserheblich abgesenkt worden. Eine abschließende Klärung müsse dem Hauptsacheverfahren vorbehalten bleiben.
Gegen den Beschluss steht den Verfahrensbeteiligten die Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster zu. Az.: 3 L 404/09
Weitere Informationen: Coordination gegen BAYER-Gefahren
Bayer - So richtig schmutziger Turbokapitalismus
Es gibt Firmen die machen einen so richtig wütend. Sie sind verdorben und verkommen bis ins Mark. Nehmen auf nichts Rücksicht und versuchen sich auf alle erlaubten und vermutlich auch unerlaubten Arten zu bereichern. Sie kennen keine Verantwortung und sind insgesamt nicht kompatibel mit einer sozialen, solidarischen Gesellschaft. Eine solche Firma ist die Bayer AG, eine Nachfolgerin der I.G. Farben deren menschenverachtender Ungeist auch heute noch immer wieder durchzuschlagen scheint.
Der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG ist Werner Wenning und der ist ein echtes Herzchen. Auf seiner Hauptversammlung freut er sich darüber, dass das Jahr 2008, das operativ erfolgreichsten Jahre in der Unternehmensgeschichte war und spendiert seinen Aktionären eine Erhöhung der Dividende um 3,7 Prozent. Ist Herr Wenning nicht ein guter und verlässlicher Freund, des Großkapitals. ["Bayer - So richtig schmutziger Turbokapitalismus" mehr »]
Bayer, BASF und Monsanto im Krieg gegen die Menschheit
Verantwortungslose Gesetzgeber und viel Schmiergeld und Lobbyarbeit haben Bayer, BASF und Monsanto eine Lizenz zum Töten verschafft. Ursprünglich sollte diese Lizenz ja nur für Insekten wie den westlichen Maiswurzelbohrer und andere sogenannte Pflanzenschädlinge gelten, die sich eben bei Monokulturen sehr rasch ausbreiten.
Zwar könnte man auf die riesigen Monokulturen verzichten und den Ackerbau auch kleinteilig, ökologisch und vor allem sinnvoll betreiben, aber dann hätten solche Buden wie Bayer, BASF und Monsanto ja keine Chance, ihren Chemiedreck und ihre Genpflanzen loszuwerden und müssten ihr Geld mit anständiger Arbeit verdienen. ["Bayer, BASF und Monsanto im Krieg gegen die Menschheit" mehr »]
Zwar könnte man auf die riesigen Monokulturen verzichten und den Ackerbau auch kleinteilig, ökologisch und vor allem sinnvoll betreiben, aber dann hätten solche Buden wie Bayer, BASF und Monsanto ja keine Chance, ihren Chemiedreck und ihre Genpflanzen loszuwerden und müssten ihr Geld mit anständiger Arbeit verdienen. ["Bayer, BASF und Monsanto im Krieg gegen die Menschheit" mehr »]
Bienensterben in Österreich
Derzeit kommt es im Gebiet der Süd- und Weststeiermark zu einem Bienensterben. Verursacher, so Experten, sei ein Beizmittel. Der Imker Hauptbeschäftigung sei dieser Tage das Einsammeln verendeter Bienen.
"Wir haben dieses Mittel schon in den letzten vier Jahren in der Landwirtschaft eingesetzt - es ist ja per Verordnung festgeschrieben die Beizung durchzuführen, um den Maiswurzelbohrer in unserem Bundesgebiet zu verhindern", erklärt Peter Klug von der Landwirtschaftskammer Steiermark.
Vertreter von BAYER versuchen, das Bienensterben als einmaligen Vorgang darzustellen, der auf einen fehlerhaften Abrieb der Wirkstoffe bei der Aussaat von Mais zurückzuführen sei. Dabei hatte Dr. Richard Schmuck von BAYER CropScience bei einem Expertengespräch des baden-württembergischen Landwirtschaftsministeriums am 8. Mai 2008 selbst eingeräumt, dass er auch bei einer ordnungsgemäßen Aussaat von Mais mit einem Abrieb von Clothianidin von 2g/Hektar rechne.
Auch in Österreich wird nun eine neue Technik zur Aussaat für das kommende Jahr festgeschrieben. Ob durch verhinderten Abrieb das Problem des Bienensterbens gelöst werden kann, bleibt abzuwarten. Erste Ergebnisse wird man wohl dieses Jahr in Deutschland sehen.
Information:
ORF
CBG Network
Clothianidin unterbricht den Kreislauf der Natur
Aigner erlaubt Anbau von Genkartoffel
Von Manager-Magazin am 27. April 2009
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner gibt grünes Licht für einen Freilandversuch mit der umstrittenen Genkartoffel Amflora. Dies berichten Ministeriumskreise. Vor zwei Wochen hatte Aigner die Aussaat des Genmais MON 810 des US-Unternehmens Monsanto verboten.
Weiter auf: Manager-Magazin
Monsanto hat 10.000 Hektar Ackerfläche vernichtet
Am Mittwoch machte petrapez in Radio Utopie auf ein Problem bei Monsanto aufmerksam, das zwar nicht neu ist, aber noch nie wirklich thematisiert wurde. Es geht um "Superweed".
Mit dem Begriff "Superweed" werden Unkräuter bezeichnet, die sich mit gängigen Pflanzenschutzmitteln nicht mehr bekämpfen lassen. Sie sind eine direkte Folge des Einsatzes gentechnisch veränderter Pflanzen, bei denen die eigentliche Veränderung nur darin besteht, sie gegen die fälschlicherweise Pflanzenschutzmittel genannten Gifte widerstandsfähig zu machen. ["Monsanto hat 10.000 Hektar Ackerfläche vernichtet" mehr »]
Mit dem Begriff "Superweed" werden Unkräuter bezeichnet, die sich mit gängigen Pflanzenschutzmitteln nicht mehr bekämpfen lassen. Sie sind eine direkte Folge des Einsatzes gentechnisch veränderter Pflanzen, bei denen die eigentliche Veränderung nur darin besteht, sie gegen die fälschlicherweise Pflanzenschutzmittel genannten Gifte widerstandsfähig zu machen. ["Monsanto hat 10.000 Hektar Ackerfläche vernichtet" mehr »]
[Comment] Frozen seeds – safeguarding global food supplies
Autor: HALLDÓR ÁSGRÍMSSON, Secretary General of the Nordic Council of Ministers and former Icelandic Prime Minister
published: 21.04.2009 @euobserver.com
EUOBSERVER / COMMENT - It is a fact that climate change poses a threat to food supplies, particularly in poorer parts of the world. We are at the same time dependent on rice, maize and other subsistence crops for our very survival, crops that are vulnerable to, amongst other things, desertification and flooding.
It is the responsibility of the developed world to combat this trend. The Nordic countries have put in place a range of measures to tackle the situation, including the creation of a global seed bank and efforts to promote similar gene banks in Africa and Central Asia.
One key Nordic objective is to safeguard global food supplies through the conservation and sustainable utilisation of genetic resources in agriculture.
The Nordic countries benefit from one of the most comprehensive systems of regional partnership anywhere in the world. Official co-operation between Finland, Sweden, Denmark, Norway, Iceland and the autonomous territories of Åland, Greenland and the Faroe Islands, dates back to the 1950s. The Nordic Council of Ministers serves as the official body for inter-governmental co-operation and the Nordic Council as the official body for inter-parliamentary co-operation. The initial focus was on integration – the Nordic countries have had a passport union for over half a century. Nordic citizens were entitled to move freely between countries to work or study long before the EU adopted similar principles.
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Bienensterben: Umweltverbände fordern Strafverfahren gegen BAYER-Manager
Presse Information vom 19. März 2009, Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund und Coordination gegen BAYER-Gefahren
Gefährlichkeit von Pestiziden seit Jahren bekannt / Beschwerde gegen Verfahrenseinstellung / Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung
Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund und die Coordination gegen BAYER-Gefahren haben bei der Staatsanwaltschaft in Freiburg Beschwerde gegen die Einstellung des Strafverfahrens gegen die BAYER AG eingereicht. Die Verbände werfen dem Unternehmen vor, durch den Verkauf gefährlicher Pestizide großflächige Bienensterben in Kauf genommen zu haben. Im vergangenen Frühjahr hatten Vergiftungen mit dem von BAYER verkauften Wirkstoff Clothianidin zum größten Bienenvolksterben in Deutschland seit Jahrzehnten geführt. Die Verwendung des Mittels im Maisanbau ist seitdem untersagt. Auch in Italien, Frankreich und Slowenien wurde Clothianidin verboten bzw. gar nicht erst zugelassen.
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Welche Koexistenz? - Die wirtschaftliche ...!
Wir schreiben das Jahr 2003.
Zuständiges Kommissionsmitglied für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und
Fischerei, Franz Fischler sagt:
Dass keine Koexistenz in puncto Risiken funktionieren kann, darüber gab bereits der Wirtschafts- und Sozialausschuss der EU 1998 Auskunft in einer Stellungnahme. ["Welche Koexistenz? - Die wirtschaftliche ...!" mehr »]
Zuständiges Kommissionsmitglied für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und
Fischerei, Franz Fischler sagt:
"Damit keine Missverständnisse aufkommen: Bei der Koexistenz geht es um wirtschaftliche und rechtliche Fragen, nicht um Risiken oder Lebensmittelsicherheit, denn in der EU dürfen ohnehin nur zugelassene gentechnisch veränderte Kulturen angebaut werden."
Dass keine Koexistenz in puncto Risiken funktionieren kann, darüber gab bereits der Wirtschafts- und Sozialausschuss der EU 1998 Auskunft in einer Stellungnahme. ["Welche Koexistenz? - Die wirtschaftliche ...!" mehr »]
Genveränderter Mais MON 810 vorläufig verboten.
Nein, nein. Ilse Aigner hat nicht etwa ihr Herz für die Menschen und die Natur entdeckt. Es ist einfach nur Wahljahr, und die CSU hat eine Todesangst vor den Freien Wählern, die vermutlich dafür sorgen werden, dass die CSU die Europawahlen und auch die Bundestagswahl vergeigt. Deshalb muss Frau Aigner handeln, wo ihr Vorgänger Seehofer die Situation noch aussitzen konnte.
Ich komme zu dem Schluss, dass es berechtigten Grund zu der Annahme gibt, dass der genetisch veränderte Mais der Linie Mon810 eine Gefahr für die Umwelt darstellt.["Genveränderter Mais MON 810 vorläufig verboten. " mehr »]
...
Meine Entscheidung ist entgegen anders lautender Behauptungen keine politische Entscheidung [...] und dies muss es aus rechtlichen Gründen auch sein.
...
Ich möchte unterstreichen, dass dies keine Grundsatzentscheidung zum künftigen Umgang mit Grüner Gentechnik ist. Es handelt sich hierbei um eine Einzelfallentscheidung, bei der Pro und Contra sorgfältig abgewogen und eine Entscheidung auf wissenschaftlicher Grundlage getroffen wurde.
Letzter Ausweg: Samenbank
Artikel aus dem Jahre 2008 - zur Sicherung wiederveröffentlicht auf Duckhome
Der Titel mag anmuten es handle sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Artikel über Künstliche Befruchtung im Rahmen verschiedener Schwangerschaftskonflikte. Dass mit Samenbanken längst nicht nur menschliche Eizellen aufbewahrt und reproduziert werden zeigte uns das Projekt „Arche Noah“. Zumindest ist es unter diesem Namen weit verbreitet. Allerdings handelt es sich dabei nicht um ein Holzschiff biblischen Ausmaßes, sondern um einen Tresor mitten in Spitzbergen, der unter Permafrost sämtliches Saatgut von Nutzpflanzen beherbergen wird. Ein Tresor des Jüngsten Gerichts sozusagen.
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Aufgelesen 141
● Greenpeace: Aktion gegen Gentech-Reis
● Militante BKA-Ermittler
● Manipulation bei Stundenzetteln
● Leiharbeiter protestieren bei Volkswagen
● Wir sind uns darin einig, dass wir uneinig sind
● Den Bock zum Gärtner ernannt
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US-Kongress untersucht tödlichen Störfall bei BAYER
Presse Information vom 2. April 2009, Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V.
Tödlicher Störfall bei BAYER: Untersuchung im US-Kongress
Strafe wegen schwerer Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen / Bhopal-Chemikalien in großer Menge gelagert / frühzeitige Warnungen / BAYER will Untersuchungen verhindern
Das Energy and Commerce Committee des US-Kongresses wird am 21. April die Sicherheitslage im BAYER-Werk Institute untersuchen. Das Hearing wird sich besonders mit dem schweren Störfall im vergangenen August beschäftigen, bei dem zwei Mitarbeiter starben und Tausende Anwohner gefährdet wurden. Zwei Tage später ist zum selben Thema eine Anhörung der staatlichen Behörde Chemical Safety Board geplant. Die BAYER AG hatte zunächst versucht, eine öffentliche Aufklärung der Katastrophe mit Hinweis auf Anti-Terror-Gesetze zu verhindern.
Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren: „Es ist höchst ungewöhnlich, dass sich der US-Kongress mit den Sicherheitsproblemen eines einzelnen Werks befasst. Dies ist aber angesichts der hohen Risiken, die von den Giftgas-Tanks in der Fabrik ausgehen, mehr als angemessen.“ Die Sicherheitslage in dem Werk im Bundesstaat West Virginia steht seit Jahrzehnten in der Kritik. „Nirgendwo in den USA werden größere Mengen der tödlichen Chemikalie Methyl Isocyanat (MIC) produziert und gelagert als in Institute. Wir verurteilen den Versuch von BAYER, die Untersuchungen mit juristischen Tricks zu verhindern“, so Mimkes weiter.
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Zeigen auch Sie ihren Stachel - Imker packt den Smoker ein, wir fahren nach Berlin!
Demonstration für eine Zukunft von Honigbienen und Imkerei
Freitag, 03. April 2009
10:00 Uhr
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
Diedersdorfer Weg 1, 12277 Berlin
(Ansprechpartner: Bernhard Heuvel, 0177-4864748, Mail: bernhard@imkerdemo.de)
[Update 02. April 2009]: Anfahrt Imkerdemo Berlin und Fahrmöglichkeiten
Die Bienen ziehen nach Berlin, um Politik und Zulassungsbehörden den Stachel zu zeigen
Im Frühjahr 2008 kam in Baden-Württemberg die Spitze eines Eisberges zum Vorschein, als ein systemisches Insektizid namens Clothianidin 11.500 Honigbienenvölker vergiftete.
Freitag, 03. April 2009
10:00 Uhr
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
Diedersdorfer Weg 1, 12277 Berlin
(Ansprechpartner: Bernhard Heuvel, 0177-4864748, Mail: bernhard@imkerdemo.de)
[Update 02. April 2009]: Anfahrt Imkerdemo Berlin und Fahrmöglichkeiten
Die Bienen ziehen nach Berlin, um Politik und Zulassungsbehörden den Stachel zu zeigen
Im Frühjahr 2008 kam in Baden-Württemberg die Spitze eines Eisberges zum Vorschein, als ein systemisches Insektizid namens Clothianidin 11.500 Honigbienenvölker vergiftete.
Abbildung: Missbildungen einer Königin durch Vergiftung
Kennzeichen: Der vordere Teil des Körpers ist dunkel und speckig, die Flügel nicht oder nur als Stummel vorhanden
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Deutschland muss sich wegen Menschenrechtsverletzungen verantworten
München - Grundlage der Befassung des UN-Menschenrechtsausschusses mit Themen der Agro-Gentechnik ist der Internationale Menschenrechtspakt, der das Recht auf Selbstbestimmung der Völker (und der Einwohner eines jeden Landes), auf Gesundheit und unbelastete, gesundheitlich unbedenkliche und sichere Nahrungsmittel aus nachhaltiger, ressourcenschonender Produktion beinhaltet.
Das umfasst die Pflicht einer Regierung die Verfügbarkeit und die Nutzung vorhandener Ressourcen zu gewährleisten. Die Bürger sollen Zugang zu Nahrungsmitteln haben, ohne in Abhängigkeiten zu geraten. Das beinhaltet auch, dass die Staaten "für einen angemessenen Schutz der Verbraucher vor betrügerischen Marktpraktiken, Desinformation und gesundheitlich bedenkliche Nahrungsmitteln" sorgen und eine Kontamination von Nahrungsmitteln sowie den Rückgang von pflanzengenetischen Ressourcen verhindern müssen.
Auch Deutschland hat den Pakt ratifiziert und wird sich 2010 in Genf über Menschenrechtsverletzungen durch die Agro-Gentechnik in Deutschland verantworten müssen.
Lesen Sie die komplette Pressemitteilung hier: openPR.de
Bienensterben: Umweltverbände fordern Strafverfahren gegen BAYER-Manager
Presse Information vom 19. März 2009: Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund Coordination gegen BAYER-Gefahren
Gefährlichkeit von Pestiziden seit Jahren bekannt / Beschwerde gegen Verfahrenseinstellung / Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung
Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund und die Coordination gegen BAYER-Gefahren haben bei der Staatsanwaltschaft in Freiburg Beschwerde gegen die Einstellung des Strafverfahrens gegen die BAYER AG eingereicht. Die Verbände werfen dem Unternehmen vor, durch den Verkauf gefährlicher Pestizide großflächige Bienensterben in Kauf genommen zu haben. Im vergangenen Frühjahr hatten Vergiftungen mit dem von BAYER verkauften Wirkstoff Clothianidin zum größten Bienenvolksterben in Deutschland seit Jahrzehnten geführt. Die Verwendung des Mittels im Maisanbau ist seitdem untersagt. Auch in Italien, Frankreich und Slowenien wurde Clothianidin verboten bzw. gar nicht erst zugelassen.
Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG): „Zum Zeitpunkt der Zulassung von Clothianidin waren die gravierenden Risiken für Bienen bereits seit Jahren bekannt. Es stellt sich der Verdacht, dass die von der Firma BAYER bei den Behörden vorgelegten Studien derart angelegt wurden, dass die Bienengefährlichkeit des Mittels möglichst gering erschien. Wir kritisieren, dass die Staatsanwaltschaft bislang keine ernsthaften Ermittlungen zur Verantwortung des BAYER-Managements unternommen hat“. Die CBG hatte die Strafanzeige im vergangenen Sommer gemeinsam mit geschädigten Imkern eingereicht.
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