- Ex-FED-Chef Volcker: Der Mann, der für Obama die Wallstreet aufräumen soll
- Niedrigverdienende sind längst die Mitte der Gesellschaft
- Tarifverhandlungen 2010: IG Metall will kuscheln statt kämpfen
- Nach Lafontaine-Rückzug: Sigmar Gabriel (SPD) ist der wahre Erbe
- Das Bürgertum in Angst - Beispiel Focus
- Kurzvideo: Die FDP-Parteispenden waren zwar legal, aber...
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Angela Merkel - Die Aussitzkanzlerin
Der Sage nach wird Galileo Galilei der Satz zugeschrieben: "Und sie bewegt sich doch!" Angela Merkel kann er mit diesem Spruch nicht gemeint haben, denn die bewegt sich nicht. Nicht einmal ein ganz klein wenig. Als Hornissenkönigin thront sie auf Thron und tut nichts. Sicher sie reist in der Welt herum. Das ist verständlich. Wer will denn schon unter ihrer Regierung in Deutschland sein. Sehr viele möchten nur noch weg. Aber sie reist eben auf Staatskosten, das macht die Sache einfacher.
Ansonsten tut sie nichts. Quelle ist pleite, Karstadt geht pleite, überall wird entlassen und Merkel bewegt sich nicht. Dummerweise hatte sie vor der Wahl ein paar Lügen (Wahlversprechen) unter das Volk geworfen und sogar Opel angeblich retten lassen, aber nun kassiert sie das wieder ein. ["Angela Merkel - Die Aussitzkanzlerin" mehr »]
Merkels Fehltritt in die Kolonialzeit: 'Farbiger' US-Präsident (+Video)
Aus aktuellem Anlass haben wir uns erlaubt einen Artikel vom 24. Januar 2009 noch einmal der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. (Audio-File unterhalb der Erklärung)
Frau Merkel, es gibt keine "Farbigen" -Punkt-
Dieses sprachliche Relikt aus der Kolonialzeit wurde in Deutschland in den fünfziger Jahren als Ersatzbegriff für das heute als eindeutig rassistisch erkannte „N-Wort“ geläufig und wird aus Unwissenheit heute noch oft in Medien dafür benutzt, schwarze Menschen im Laufe der Berichterstattung mit einem Adjektiv zu belegen, das speziell das vermeintlich „andere“, „fremde“ beschreiben soll.
Das Selbstbenennungsrecht gebietet, dass abwertende oder diskriminierend konnotierte Zuschreibungen als Bezeichnungen für Menschen nicht gestattet sind. Es liegt in der Sache selbst, dass dies nicht erst von allen Mitgliedern der Mehrheitsgesellschaft erkannt werden muss, um Gültigkeit zu haben.
Quellen: DERBRAUNEMOB PDF
Update [von Rebecca] 6. Sept. 2009:
Da das Video gelöscht wurde, hier das Audio-File:
Quelle: http://www.bundesregierung.de/nn_670570/Content/DE/AudioVideo/2009/Audio/2009-01-20-merkel-morgenmagazin-obama/2009-01-20-merkel-zu-obama-ard-morgenmagazin.html
Mirror Duckhome: Merkel: "Farbiger Präsident" (mp3)
Afghanistan und das eurasische Pipeline-Netz
Anders als uns Peter Struck vorgelogen hat, ging es beim Krieg in Afghanistan nie um die Verteidigung der Freiheit sondern immer nur um wirtschaftliche Interessen in Sachen Öl, Gas und anderen Bodenschätzen. Wie auch schon im Irak-Konflikt geht es vor allem darum, die Öl- und Gasvorräte rund um das kaspische Meer dem russischen Einflussgebiet zu entziehen und für amerikanische Interessen nutzbar zu machen.
Wenn man die Dinge wirklich verstehen will, muss man allerdings mit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Jugoslawien beginnen.
Wer bei Jugoslawien nicht an eine humanitäre Intervention glauben mochte und nach handfesten Interessen suchte, wurde schnell belehrt: Im Kosovo gäbe es nichts zu holen. Einer wußte es besser: Dick Cheney, der heutige US-Vizepräsident, war vor seinem Amtsantritt Generaldirektor der Firma Halliburton Energy und ist immer noch ihr Teilhaber. Die britische Tochter von Halliburton heißt Brown & Root Ltd. Sie hat die Machbarkeitsstudie erstellt für eine Ölpipeline namens AMBO, mit deren Bau im Herbst 2001, also genau zu dem Zeitpunkt begonnen wurde, als die amerikanisch finanzierte UCK auch in Mazedonien die Waffen ruhen ließ. Investitionssumme, wie die FAZ vom 27. August 2001 schreibt: 1,13 Milliarden US-Dollar. Die Trasse führt vom Schwarzmeerhafen Burgas durch Bulgarien und Mazedonien, unweit der Grenze zum Kosovo bis Vlorë an der albanischen Adria. Mit ihrer Kapazität (750000 bbl/d) wird die Pipeline den laufenden Durst von 20 Millionen europäischen Autos stillen können. Über sie wacht die US-Festung Camp Bondsteel in der amerikanischen Besatzungszone des Kosovo – die größte Militärbasis außerhalb der USA seit dem Vietnamkrieg. Ausstattungs- und Versorgungsfirma von Camp Bondsteel: Dick Cheneys Halliburton.["Afghanistan und das eurasische Pipeline-Netz " mehr »]
Obszönes Deutschland
Wie schon so oft wurde Heinrich Heine mit seinem Empfinden über schlaflose Nächte in Verbindung gebracht, wenn er da an Deutschland dachte. Ich gehe einen Schritt weiter und möchte behaupten:
Man möge mir verzeihen, wenn ich hier anfange dilettantisch zu reimen, aber vielleicht merkt sich das der eine oder andere Leser besser, um sich vielleicht in passenden Augenblicken daran zu erinnern!
Falls mancher vielleicht den Begriff Obszönität vielleicht zu leichtgewichtig einschätzt, hier nochmal seine Definition:
"obszön", von lateinisch obs-cenus (-a, -um) (schmutzig, hässlich, ekelhaft, anstößig), etymologisch aus ob-, und cena (-ae) <(Haupt-)Mahlzeit, Essen>, verbunden durch Fugen-s; wörtlich also .
Quelle: Wikipedia
["Obszönes Deutschland" mehr »]
Kommt mir Deutschland egal wann in den Sinn, ist es mit meinem Anstand dahin. Dieses Land der Obszönitäten, wird immer weiter kommen in Nöten. Niemand will es wirklich sehen, daß es großen Schrittes rückwärts wird gehen!
Man möge mir verzeihen, wenn ich hier anfange dilettantisch zu reimen, aber vielleicht merkt sich das der eine oder andere Leser besser, um sich vielleicht in passenden Augenblicken daran zu erinnern!
Falls mancher vielleicht den Begriff Obszönität vielleicht zu leichtgewichtig einschätzt, hier nochmal seine Definition:
"obszön", von lateinisch obs-cenus (-a, -um) (schmutzig, hässlich, ekelhaft, anstößig), etymologisch aus ob-
Quelle: Wikipedia
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Obama erfindet den gemäßigten Taliban
Lachen, auch wenn es weh tut, ist eine Kunst die ein amerikanischer Präsident beherrschen muss. Obama kann es zweifellos. Er weiß, dass er Afghanistan als Basis für alle seine Kriege gegen die Anrainer am Kaspischen Meer unbedingt braucht, und weiß doch auch, dass seine Alliierten nur mit viel Zwang bei der Stange zu halten sind, sieht man einmal von Deutschland ab, das jeden amerikanischen Befehl befolgt, wenn nicht gerade Wahlen sind.
Aber in Deutschland und Europa wird in diesem Jahr gewählt. Diese Wahlen sind an sich bedeutungslos, aber kein Politiker wird die Wahrheit, dass sich seine Regierung im afghanischen Sumpf bis zum bitteren Ende engagieren muss, vor einer Wahl herauslassen. Außerdem ist den Bürgern der Kampf in Afghanistan nur dann zu vermitteln, wenn man die Wahrheit sagt, also ankündigt, dass man das Öl und Gas rund um das Kaspische Meer stehlen will, um die Folgen der Weltwirtschaftskrise für das amerikanische Großkapital zu mindern. ["Obama erfindet den gemäßigten Taliban" mehr »]
Aber in Deutschland und Europa wird in diesem Jahr gewählt. Diese Wahlen sind an sich bedeutungslos, aber kein Politiker wird die Wahrheit, dass sich seine Regierung im afghanischen Sumpf bis zum bitteren Ende engagieren muss, vor einer Wahl herauslassen. Außerdem ist den Bürgern der Kampf in Afghanistan nur dann zu vermitteln, wenn man die Wahrheit sagt, also ankündigt, dass man das Öl und Gas rund um das Kaspische Meer stehlen will, um die Folgen der Weltwirtschaftskrise für das amerikanische Großkapital zu mindern. ["Obama erfindet den gemäßigten Taliban" mehr »]
Staatsstreichpläne der Bush-Administration
Von Hans Fricke am Freitag, 6. März 2009, 17:21 Uhr auf Saarbreaker.com
Wie zu Beginn dieser Woche bekannt wurde, sind die USA in der Ära Bush an einer faschistischen Diktatur vorbeigeschrammt. Laut einem Beitrag von Rainer Rupp unter der Überschrift „Notstand aus der Schublade“ in "junge Welt" vom 6. März sahen die geheimen Ermächtigungsgesetze eine autoritäre Alleinherrschaft unter Ausschaltung von Parlament und Verfassung vor, lagen seit Jahren von Bush unterschrieben bereit und hätten bei gegebenem Anlass nur noch in Kraft gesetzt werden müssen.
["Staatsstreichpläne der Bush-Administration" mehr »]
Wie zu Beginn dieser Woche bekannt wurde, sind die USA in der Ära Bush an einer faschistischen Diktatur vorbeigeschrammt. Laut einem Beitrag von Rainer Rupp unter der Überschrift „Notstand aus der Schublade“ in "junge Welt" vom 6. März sahen die geheimen Ermächtigungsgesetze eine autoritäre Alleinherrschaft unter Ausschaltung von Parlament und Verfassung vor, lagen seit Jahren von Bush unterschrieben bereit und hätten bei gegebenem Anlass nur noch in Kraft gesetzt werden müssen.
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Kritik an Israel ist nicht erlaubt - Kriegsverbrechen sind eben kein Rassismus
Wer geglaubt hatte, die Wahl von Obama würde etwas an der amerikanischen Politik ändern, wurde enttäuscht. Gerade in der Israelpolitik war ja erwartet worden, dass sich Obama wenigstens minimal für einen Schutz der Palästinenser einsetzen oder diesen Einsatz zumindest vortäuschen würde. Das Gegenteil ist der Fall.
Die USA nehmen an der UN-Konferenz über Rassismus nicht teil, weil sie Angst haben, dass Kritik an Israel lautwerden könnte, weil viele muslimischen Staaten in den Handlungen Israels gegen die Palästinenser ein rassistisches Verhalten sehen, das auf die Ausrottung oder komplette Vertreibung der Palästinenser angelegt sei. Dieser Verdacht ist, wenn er auch falsch ist, nicht unbedingt von der Hand zu weisen. Das Verhalten der USA, dann einfach nicht teilzunehmen, kann man bestenfalls als völlig bescheuert bezeichnen. Dass Israel auch nicht teilnimmt, ist genauso dumm, passt aber ins Bild. ["Kritik an Israel ist nicht erlaubt - Kriegsverbrechen sind eben ... »]
Die USA nehmen an der UN-Konferenz über Rassismus nicht teil, weil sie Angst haben, dass Kritik an Israel lautwerden könnte, weil viele muslimischen Staaten in den Handlungen Israels gegen die Palästinenser ein rassistisches Verhalten sehen, das auf die Ausrottung oder komplette Vertreibung der Palästinenser angelegt sei. Dieser Verdacht ist, wenn er auch falsch ist, nicht unbedingt von der Hand zu weisen. Das Verhalten der USA, dann einfach nicht teilzunehmen, kann man bestenfalls als völlig bescheuert bezeichnen. Dass Israel auch nicht teilnimmt, ist genauso dumm, passt aber ins Bild. ["Kritik an Israel ist nicht erlaubt - Kriegsverbrechen sind eben ... »]
Proaktiv - auf sie mit Gebrüll und ohne Gewissen!
Proaktiv ist das neue Modewort. Alle wollen sie proaktiv handeln. Proaktiv heißt im Voraus handeln und bedeutet im Zusammenhang mit Staaten nichts anderes als Krieg ohne Kriegserklärung und Regeln. Wenn der Nato-Generalsekretär De Hoop Scheffer laut davon spricht, dass er eine Zusammenarbeit mit Russland nicht sehen könne, solange Russland in Abchasien und Südossetien Militärstützpunkte unterhält, die Georgien nicht wünscht, dann ist klar, dass die alte Bush-Linie des Krieges gegen Russland beibehalten wird.
Der Aggressor Georgien, der zusammen mit israelischen und amerikanischen Einheiten sowie Söldnern aus der Ukraine und dem Baltikum Südossetien überfiel, soll für neue Kriege gestärkt werden. Natürlich will er auch noch mehr Morden in Afghanistan - und Europa soll gefälligst Truppen dafür stellen. Das zielt auch auf deutsche Truppen. Unsere Kinder sollen im amerikanischen Interesse und für das Großkapital verheizt werden. ["Proaktiv - auf sie mit Gebrüll und ohne Gewissen!" mehr »]
Aufgelesen 96
- Das Wesen der Zumwinkelei oder Justitia Praecox
- Hetze als mediales Spektakel
- FINANZKRISE: Crashkurs
- Obama-Regierung heizt Handelskonflikt mit China an
- Der Gaza-Hilfsaufruf, den die BBC zensiert
- Der doppelte Rentenskandal
- 4.000 Euro für Hightech-Bildschirm mit elf Zoll Diagonale
- Wieder Zensur im Netz, wieder bei Readers Edition und wieder zugunsten der Versicherungswirtschaft
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Aufgelesen 89
- ALG II – Töten per Gesetz?
- Michael Lüders über den Gaza-Streifen
- Der Chiphersteller Qimonda hat Insolvenz beantragt
- Obama schließt CIA-Geheimgefängnisse
- Israel hat aus Gaza ein zweites Somalia gemacht
- Uno-Experte vergleicht Gaza mit Warschauer Ghetto
- Die Lügen von Politik, Wirtschaft und Medien verunsichern die Menschen
- Kindesentzug - die Allmacht der Jugendämter
- Stuttgart ordert Luftwaffe zum NATO-Gipfel
- Rettungspaket: Weg in den Sozialismus
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Neoliberale Narreteien um Obama im Handelsblatt
Ingo Narat ist seit 1989 beim Handelsblatt und war immer für den Bereich Asset Management zuständig. Das heißt, er verfasste die Werbetexte für neoliberale Abzocke rund um die Werbeanzeigen für schräge und heute weitgehend wertlose oder gar toxische "Wertpapiere". Kein Marktradikalismus der ihm zu dumm gewesen wäre.
Nun haben wir die Finanzkrise und die weltweite Wirtschaftskrise. Das sollte eigentlich auch einem Wirtschaftsredakteur im Handelsblatt zu denken geben. Selbst der hartgesottenste Vertreter des Raubtierkapitalismus müsste eingesehen haben, dass der Weg, der die vergangenen zwanzig Jahre beschritten wurde, ein Irrweg war. Umkehr wäre angesagt. Das gilt insbesondere für einen Journalisten, der ja mittlerweile mitbekommen haben dürfte, dass es für die Nachplapperer der neoliberalen Lehre eng wird, weil ein Journalist in Indien den gleichen Blödsinn für ein Drittel seines Gehaltes schreibt. ["Neoliberale Narreteien um Obama im Handelsblatt" mehr »]
Nun haben wir die Finanzkrise und die weltweite Wirtschaftskrise. Das sollte eigentlich auch einem Wirtschaftsredakteur im Handelsblatt zu denken geben. Selbst der hartgesottenste Vertreter des Raubtierkapitalismus müsste eingesehen haben, dass der Weg, der die vergangenen zwanzig Jahre beschritten wurde, ein Irrweg war. Umkehr wäre angesagt. Das gilt insbesondere für einen Journalisten, der ja mittlerweile mitbekommen haben dürfte, dass es für die Nachplapperer der neoliberalen Lehre eng wird, weil ein Journalist in Indien den gleichen Blödsinn für ein Drittel seines Gehaltes schreibt. ["Neoliberale Narreteien um Obama im Handelsblatt" mehr »]
Aufgelesen 86
- Ulrich Kirsch, Chef des Bundeswehrverbandes, fordert Einsätze im Innern
- Thomas Assheuer wirft Naomi Klein Antisemitismus vor im Online-Magazin "Die Zeit"
- Brzezinski : Der Mann, von dem sich Barack Obama nicht beraten lässt
- IDF probes improper use of phosphorus shells in Gaza Strip
- Hart aber Fair: Blutige Trümmer in Gaza - wie weit geht unsere Solidarität mit Israel?
- Judentum im Krieg gegen Zionismus
- Unwort des Jahres: Notleidende Banken
- Arge Greifswald sanktioniert bis ins Obdachlosenheim
- Die Eurozone steht vor einer Zerreißprobe
- Heftige Proteste in Island wegen Finanzkrise
- Lettland von Protesten erschüttert /Die Finanzkrise auf dem Rücken der kleinen Leute meistern
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Obama stoppt Guantánamo-Verfahren
(die Presse)
Der neue US-Präsident Barack Obama ordnet die Aussetzung aller Terrorismus-Verfahren im umstrittenen Gefangenenlager Guantanamo an.
(20minuten)
Barack Obama hat eine Aussetzung aller Terrorismus-Verfahren im umstrittenen Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba angeordnet. Entsprechende Dokumente wurden in dem Lager verteilt. Demnach soll die Verfügung für 120 Tage gelten.
(tagesschau.sf)
Mehr als eine Million Menschen waren auf den Beinen gewesen, um den historischen Augenblick mitzuerleben. Nach der Vereidigung vor dem Kapitol führte das Präsidentenpaar einen Festumzug zum Weissen Haus an. Dabei legten beide einen Teil der Strecke zu Fuss zurück und winkten den Menschen am Strassenrand zu.
(baz)
Den neuen Herausforderungen müsse Amerika mit seinen alten Werten begegnen. Obama nannte «harte Arbeit und Ehrlichkeit, Mut und Fair-Play, Toleranz und Neugier, Loyalität und Patriotismus». Diese Werte seien «die stille Kraft des Fortschritts in unserer gesamten Geschichte» gewesen.
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- Roland Koch und "Das Braune Mädchen"
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- Ärzte entsetzt über israelischen Einsatz von DIME-Munition in Gaza
- Wertlos
- amnesia catholica tempora
- Na dann.
- Das Ende der Zweistaatenlösung
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Dollarkrach und Nahost-Krieg
Berlin Kreuzberg: Jürgen Elsässer lädt zur Diskussion
Liebe Freunde,
wenn am kommenden Samstag die VOLKSINITIATIVE zur Veranstaltung einlädt, muss natürlich der neue israelische Krieg auch eine Rolle spielen.
In meinem Einleitungsreferat werde ich deswegen beide Themen verbinden.
Eckpunkte meiner Argumentation skizziert mein Essay, der im 'Neuen Deutschland' erschienen ist:
Dollarkrach und Nahost-Krieg
Von Jürgen Elsässer
Drei Wochen vor dem Amtsantritt des neugewählten US-Präsidenten Barack Obama begann Israel seinen mörderischen Krieg. Damit ist der charismatische Hoffnungsträger mit einer Herausforderung konfrontiert, die ihm auch aus seinem Beraterkreis vorhergesagt worden war. »Passt auf, wir kriegen eine internationale Krise, eine ›gemachte‹ Krise, um den Mut dieses Burschen auf die Probe zu stellen«, sagte Joe Biden, der designierte Vizepräsent des »Burschen« Obama, auf einer Wahlkundgebung im Oktober.
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Kein Förster in Gaza
Diesen Text habe ich schamlos von Bloggesang gestohlen. Leider fand ich auf der Seite keine Mail-Adresse und ich konnte nicht um Erlaubnis fragen. Andererseits ist der Text zu kurz, um ihn nur teilweise zitieren zu können. Vor allem aber ist er einfach zu gut, dass ihn nicht alle gelesen haben sollten:
Beim Theaterregisseur Dimiter Gotscheff fand sich jüngst ein »Witz«, den der von Heiner Müller hatte und der - wie fast alles von Müller - zum Kommentar auf die Gegenwart taugt, zum Beispiel mit Blick auf den Nahen Osten: »Man findet im Wald ein fast völlig zerfallenes Tagebuch von einem bulgarischen Partisanen, darin steht, schwer zu entziffern: Donnerstag. Wir haben die Faschisten aus dem Wald gejagt. Freitag. Die Faschisten haben uns aus dem Wald gejagt. Sonnabend. Wir haben die Faschisten aus dem Wald gejagt. Sonntag. Der Förster hatte es satt und hat uns alle hinausgejagt.« Leider gibt es keinen Förster, der sich für Gaza verantwortlich fühlt.
Quelle
Obama scheint dort auch nicht Förster spielen zu wollen.
Israel, Gaza und die Urangeschosse
Krieg war schon immer ein schmutziges Geschäft. Von der Ausgabe mit Krankheiten verseuchter Decken an die Indianer, dem Gaseinsatz im ersten und zweiten Weltkrieg, bis zu den Schrecken der Atombombe, gibt es nichts, was Menschen sich nicht selbst antun könnten. Besonders perfide sind darin die USA und ihre Verbündeten. Was sie dem einen verbieten, nutzen sie für sich selbst schamlos aus.
Die neueste Variante sind Geschosse und Bomben mit Urankernen. Normalerweise wird dabei zumeist von abgereichertem Uran gesprochen, welches als Abfall bei der Produktion von angereichertem Uran für die Atomindustrie oder Atomwaffen anfällt. Dieser Abfall müsste eigentlich teuer entsorgt werden. ["Israel, Gaza und die Urangeschosse" mehr »]
Infokrieg: Viagra rettet den Sieg in Afghanistan
Natürlich ist zur Zeit auch für die Washington Post absolute Sauregurkenzeit. Es gibt kaum Nachrichten, und wenn, wie im Fall des israelischen Angriffs auf den Gaza-Streifen, will man nicht darüber berichten, weil man nur das alte Lied wiederkäuen könnte.
So ganz ohne richtigen Präsidenten, mit praktisch gelähmtem Haus, macht das Nachrichtengeschäft einfach keinen Spaß. Dass 3.000 zusätzliche amerikanische Soldaten nach Afghanistan müssen und diesen wohl noch 30.000 folgen werden, mag die Post auch nicht mehr schreiben. Deshalb sucht sie zwischen den Jahren verzweifelt nach Erfolgsmeldungen. Die Viagrageschichte fällt ihnen allerdings schwer auf die Füße: ["Infokrieg: Viagra rettet den Sieg in Afghanistan" mehr »]
Rick Warren - pro-Life und Homophobie beim Amtseinführungsgebet für Obama
Die US-Medien und -Blogs haben zur Zeit ein besonders heißes Thema: Obama hat den bekannten Chef einer evangelikalen Großkirche gebeten, das Gebet bei seiner Inauguration zu sprechen - Rick Warren, den Gründer und Senior Pastor der Saddleback Church.
["Rick Warren - pro-Life und Homophobie beim Amtseinführungsgebet ... »]
Wie fühlt es sich an, ein Problem zu sein?
(Rh.Merkur)
Jüngere Immigranten leben anders als ihre Eltern, aber die eigene Herkunft geht darüber ebenso wenig verloren wie der Glaube. Die meisten arabischen Amerikaner sind Christen, deren Vorfahren seit Ende des 19. Jahrhunderts aus der Levante einwanderten. Doch die veränderte öffentliche Wahrnehmung ist nicht das gravierendste Problem für die arabischen Gemeinschaften in den USA. In den Monaten nach dem Terroranschlag vom 11. September haben die amerikanischen Sicherheitsbehörden Tausende von Arabern und Muslimen verhaftet, darunter ganze Familien. Gegen die Betroffenen wurde jedoch in der Folge kein einziges Strafverfahren erhoben.
Rasha zum Beispiel wurde im Februar 2002 mit ihren Eltern und Geschwistern von einer kleinen Armee von Beamten mehrerer Behörden mitten in der Nacht aufgegriffen. Getrennt voneinander und zunächst völlig von der Außenwelt abgeschnitten, wurden die Familienmitglieder drei Monate lang durch verschiedene Haftanstalten geschleust und anschließend ohne Erklärung wieder entlassen. Erst dann erfährt Rasha, dass Freunde, Mitschüler und Lehrer eine Unterschriftenaktion gestartet hatten, um die Familie freizubekommen. Sie und ihre Angehörigen hatten Glück.
Lesen Sie den Artikel hier weiter: Rheinischer Merkur
Weitere Informationen:
Arab American Institute
Click the picture to see the WTC text
© 2008 Arab American Institute
© 2008 Arab American Institute
Rasha zum Beispiel wurde im Februar 2002 mit ihren Eltern und Geschwistern von einer kleinen Armee von Beamten mehrerer Behörden mitten in der Nacht aufgegriffen. Getrennt voneinander und zunächst völlig von der Außenwelt abgeschnitten, wurden die Familienmitglieder drei Monate lang durch verschiedene Haftanstalten geschleust und anschließend ohne Erklärung wieder entlassen. Erst dann erfährt Rasha, dass Freunde, Mitschüler und Lehrer eine Unterschriftenaktion gestartet hatten, um die Familie freizubekommen. Sie und ihre Angehörigen hatten Glück.
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Weitere Informationen:
Arab American Institute
Letter to Barack
Ich habe mir erlaubt, folgenden Brief von der CODEPINK-Aktivistin Desiree Fairooz* frei und gänzlich unprofessionell zu übersetzen:
*Man mag sich noch an Desirees "Bluthand-Aktion" erinnern, Anis führte damals eine interiview mit ihr. (Deutsche Übersetzung unten)
Sehr geehrter zukünftiger Präsident Barack Obama
Ich bin die Grossmutter eines 7-jährigen Mädchens, das ich, seit ich im März 2007 nach Washington DC gezogen bin, nicht mehr so häufig sehe. Aber im August letzten Jahres nahm ich es für eine Woche mit nach Washington. Während ihres kurzen Aufenthalts zeigte ich ihr auch das Weisse Haus, und wir sprachen über Ihren Amtsvorgänger, der viele unschuldige Menschen im Irak und in Afghanistan verletzt hat. Meine Enkelin posierte für ein Foto, das ich von ihr machte, wendete sich aber nach weniger als einer Minute einer in der Nähe stehenden Touristin zu und sagte zu ihr: "Da wohnt der SCHLECHTE Präsident ." ["Letter to Barack" mehr »]
*Man mag sich noch an Desirees "Bluthand-Aktion" erinnern, Anis führte damals eine interiview mit ihr. (Deutsche Übersetzung unten)
Sehr geehrter zukünftiger Präsident Barack Obama
Ich bin die Grossmutter eines 7-jährigen Mädchens, das ich, seit ich im März 2007 nach Washington DC gezogen bin, nicht mehr so häufig sehe. Aber im August letzten Jahres nahm ich es für eine Woche mit nach Washington. Während ihres kurzen Aufenthalts zeigte ich ihr auch das Weisse Haus, und wir sprachen über Ihren Amtsvorgänger, der viele unschuldige Menschen im Irak und in Afghanistan verletzt hat. Meine Enkelin posierte für ein Foto, das ich von ihr machte, wendete sich aber nach weniger als einer Minute einer in der Nähe stehenden Touristin zu und sagte zu ihr: "Da wohnt der SCHLECHTE Präsident ." ["Letter to Barack" mehr »]
Obama verschärft den Ton: Teherans Atomprogramm "unannehmbar"
(n-tv.de)
Nach seinem Amtsantritt am 20. Januar werde er deutlich machen, dass nicht nur Teherans Atomprogramm "unannehmbar" sei, sondern auch seine Unterstützung der Palästinenserorganisation Hamas und der Hisbollah im Libanon sowie seine "Drohungen gegen Israel", kündigte Obama an. Er stellte Teheran einerseits Wirtschafts- und Handelsanreize in Aussicht. Andererseits plädierte er für die Verschärfung der gegen den Iran verhängten Sanktionen in Zusammenarbeit unter anderem mit Teherans großen Handelspartnern China, Indien und Russland.
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hatte am Samstag in Telefonaten mit Obamas künftigen Ministern für Äußeres und Verteidigung, Hillary Clinton und Robert Gates, angesichts des iranischen Atomprogramms zur Zusammenarbeit aufgefordert.
Obama bezieht Stellung zu neuen und verheerenden Arbeitslosenzahlen
Die Daten vom US-Arbeitsmarkt waren mit großer Spannung erwartet worden. Kaum jemand rechnete aber mit einer solch verheerenden Meldung. Der gewählte Präsident, Barack Obama, gab zu den Zahlen folgende Pressemitteilung heraus.
“Der Verlust von 533.000 Arbeitsplätzen im letzten Monat ist der schlimmste derartige Verlust seit seit 34 Jahren. Jeder einzelne dieser Arbeitsplatzverluste bedeutet, irgendwo in Amerika, eine persönliche Krise. Dies ist mehr als ein Widerschein der wachsenden ökonomischen Krise, der wir uns jetzt gegenübersehen. Während dieser Rezession gingen unserer Wirtschaft bereits 2 Millionen Arbeitsplätze verloren. Deswegen benötigen wir einen Plan zur wirtschaftlichen Gesundung, der in den kommenden zwei Jahren mindestens 2,5 Millionen Arbeitsplätze schafft oder erhält. Währenddessen handeln wir entschlossen, um die Kreditflüsse aufrecht zu erhalten, von denen so viele amerikanische Familien und so viele Unternehmen abhängen.
["Obama bezieht Stellung zu neuen und verheerenden ... »]
Obama, Rahm-bo und das Ende des Neuen Amerikanischen Jahrhunderts - Obamas Wähler wieder reingelegt?
AUTOR: Paul Craig ROBERTS
Übersetzt von Zeit-Fragen

Wenn die Veränderung, die der gewählte Präsident Obama versprochen hat, ein Ende der Aggressionskriege und ein Ende der Ausbeutung der Steuerzahler durch mächtige Finanzinteressen einschließt, womit ist dann die Auswahl von Obamas außen- und wirtschaftspolitischen Beratern zu erklären? In Wahrheit ist die Auswahl von Rahm Israel Emanuel als Chef des Stabes des Weissen Hauses ein Zeichen dafür, dass die Veränderung mit der Wahl von Obama beendet ist. Das einzig Neue an der Administration werden die Gesichter sein.
["Obama, Rahm-bo und das Ende des Neuen Amerikanischen Jahrhunderts ... »]

















