Britische Banker in Angst: 5 000 Beamte sind im Einsatz
Die Polizei rechnet mit der schlimmsten Woche seit Jahrzehnten. Den Banken rät sie, die Fenster zu verbarrikadieren, Banker sollen statt in Anzug und Krawatte in Jeans und Pullover kommen oder noch besser zu Hause bleiben. "Wir arbeiten intensiv daran, dass die Sicherheit unseres Personals robust ist", sagte die Sprecherin der RBS. Mehr wollen Banken nicht zu ihren Vorkehrungen sagen.
Noch nie hatten Anti-Globalisierungs-Demonstranten so viel Sympathien, das weiß sogar der G20-Botschafter des Premiers, Lord Malloch Brown. "Wir alle haben eine Wut, wenn wir sehen, was mit den Gehältern und Boni der Banker passiert." Für die Polizei macht diese Sympathie alles noch schwieriger. Sie muss behutsam vorgehen. "Lasst die Kampfausrüstung zu Hause", warnten Unterhausabgeordnete.
Weiterlesen auf: Handelsblatt.com
Siehe auch: Manager-Magazin.de
(Danke AdF, Danke Rebecca)
Eigentum ist ein Grundrecht!
Der Bundestag hat das sogenannte Rettungs-Übernahmegesetz beschlossen. Dieses, bis Ende Juni 2009 befristete, Gesetz ist voll und ganz auf eine mögliche Verstaatlichung der HRE zugeschnitten. Mit diesem Gesetz will die Bundesregierung offensichtlich Druck auf die Altaktionäre und insbesondere den US-Finanzinvestor Flowers ausüben. Diese sollen einer Übernahme der HRE durch den Staat, zum derzeitigen Aktienwert zustimmen. Während von Seiten aller Oppositionsparteien, aus verschiedenen Gründen, Kritik an dem Gesetz geübt wird, kämpft nur die FDP für eine Sicherung des Eigentums.
Dazu hat Florian Toncar, von eben dieser FDP, dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben.
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IKB-Tochter leistet sich teure Dienstwagen
Pressemitteilung 14.02.2009
Düsseldorf (ots) - Neuer Ärger um die mit Steuermitteln gerettete Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB. Drei Geschäftsführer der Immobilien-Leasing-Gesellschaft Movesta, eine Tochter der IKB, haben sich nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe) in den vergangenen Monaten mit teuren Dienstwagen eingedeckt. Dafür sei die entsprechende Richtlinie zum 1. Dezember des vergangenen Jahres geändert worden, heißt es. Zugelassen worden sind die Fahrzeuge im Dezember 2008 sowie im Januar 2009. Es handelt sich dabei um einen Audi A 6 und zwei Mercedes im Wert zwischen 60.000 und 80.000 Euro. "In der Belegschaft der Movesta kocht es", heißt es im Umfeld des Unternehmens. Die Movesta-Geschäftsführer hätten die Grenzen für die Dienstwagen verändert, um sich ihre Wunschfahrzeuge leisten zu können. Das Unternehmen gehört je zur Hälfte der IKB und der KfW Ipex, einer Tochter der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Ein IKB-Sprecher sagte der Zeitung: "Die IKB hatte von der Anschaffung neuer Dienstwagen bei der Movesta keine Kenntnis. Eine mögliche Änderung der Dienstwagenregel bei der Movesta ist mit der IKB nicht abgesprochen."
Am Montag soll es in der Bank eine Mitarbeiterversammlung geben, bei der das Management angeblich weiteren Stellenabbau ankündigen will. Statt der bislang angekündigten 300 Arbeitsplätze sollen jetzt 370 Stellen abgebaut werden.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Düsseldorf (ots) - Neuer Ärger um die mit Steuermitteln gerettete Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB. Drei Geschäftsführer der Immobilien-Leasing-Gesellschaft Movesta, eine Tochter der IKB, haben sich nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe) in den vergangenen Monaten mit teuren Dienstwagen eingedeckt. Dafür sei die entsprechende Richtlinie zum 1. Dezember des vergangenen Jahres geändert worden, heißt es. Zugelassen worden sind die Fahrzeuge im Dezember 2008 sowie im Januar 2009. Es handelt sich dabei um einen Audi A 6 und zwei Mercedes im Wert zwischen 60.000 und 80.000 Euro. "In der Belegschaft der Movesta kocht es", heißt es im Umfeld des Unternehmens. Die Movesta-Geschäftsführer hätten die Grenzen für die Dienstwagen verändert, um sich ihre Wunschfahrzeuge leisten zu können. Das Unternehmen gehört je zur Hälfte der IKB und der KfW Ipex, einer Tochter der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Ein IKB-Sprecher sagte der Zeitung: "Die IKB hatte von der Anschaffung neuer Dienstwagen bei der Movesta keine Kenntnis. Eine mögliche Änderung der Dienstwagenregel bei der Movesta ist mit der IKB nicht abgesprochen."
Am Montag soll es in der Bank eine Mitarbeiterversammlung geben, bei der das Management angeblich weiteren Stellenabbau ankündigen will. Statt der bislang angekündigten 300 Arbeitsplätze sollen jetzt 370 Stellen abgebaut werden.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
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Der deutsche Steuerzahler zahlt für Lehman Brothers Pleite
Die weise deutsche Bundesregierung Merkel/Steinmeier hat in ihrer unermüdlichen Güte für das Großkapital mal eben schnell 6,7 Milliarden Euro Garantien für den Einlagensicherungsfond der Banken ausgeschüttet. Ein Einlagensicherungsfond ist eigentlich dazu da, dass die Banken sich gegenseitig absichern, um die Einlagen der Kunden zu retten, wenn durch Gier und Missmanagement eine Bank pleite geht.
Lehman Brothers ging pleite und für den deutschen Teil müsste die Einlagensicherung zahlen und wäre damit schon hart an der Grenze des Möglichen. Die anderen Banken müssten neues Geld nachschieben, damit würden die Verluste dort noch mehr steigen. Künstlerpech. Sie hatten über Jahre hinweg Zeit, die Bankenaufsicht Bafin zu einer scharfen Waffe zu schleifen, sie wollten sie aber lieber stumpf und machtlos. ["Der deutsche Steuerzahler zahlt für Lehman Brothers Pleite" mehr »]
Lehman Brothers ging pleite und für den deutschen Teil müsste die Einlagensicherung zahlen und wäre damit schon hart an der Grenze des Möglichen. Die anderen Banken müssten neues Geld nachschieben, damit würden die Verluste dort noch mehr steigen. Künstlerpech. Sie hatten über Jahre hinweg Zeit, die Bankenaufsicht Bafin zu einer scharfen Waffe zu schleifen, sie wollten sie aber lieber stumpf und machtlos. ["Der deutsche Steuerzahler zahlt für Lehman Brothers Pleite" mehr »]
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