Der Geschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels, Hubertus Pellengahr, hat den Arbeitnehmern, und vor allem den aufmüpfigen Arbeitnehmern offen den Krieg erklärt. Natürlich hat er das nicht so formuliert, aber so wird es sich auswirken. Nachdem die Arbeitgeber beim Landesarbeitsgericht Berlin eine Richterin gefunden hatten, die nebenbei für Springer Vorträge darüber hält, wie man Arbeitnehmerrechte wegdrücken kann, soll nun jedem, der sich gewerkschaftlich organisiert oder gar Arbeitnehmerinteressen vertritt, aus dem Einzelhandel heraus gekündigt werden.
Die Kassiererin, die angeblich 1,30 in Pfandbons gestohlen haben soll, wurde nach 31 Jahren von Kaiser's Tengelmann mit Hilfe einer Richterin aus dem Unternehmen gemobbt, und dieser schöne Erfolg soll nun weiter ausgebaut werden, findet Hubertus Pellengahr. Der nächste Schritt sollte zwei Bäcker betreffen, von denen der eine, natürlich rein zufällig, ein Betriebsratsmitglied war. Betriebsräte sind Pellengahrs Verein schon lange ein Dorn im Auge.
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Hundt, Scholz, Steinbrück - keine Menschenfreunde
Es gibt Namen, die erzeugen, sobald sie irgendwo fallen, blanke Wut oder gar reinen Hass. Egal ob am Stammtisch oder an der Kasse des Discounters, ob in den Büros und Werkhallen. Zu diesen Namen gehören neben vielen anderen der Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, Bundesarbeitsminister Olaf Scholz und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Natürlich sind diese Wut und der Hass nicht unbegründet, sondern sind dem Verhalten dieser Leute geschuldet.
Wenn jemand, der über den Mord der RAF an Hanns Martin Schleyer noch klammheimliche oder gar offene Freude empfinden konnte, sich heute das Wirken von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt ansieht, dann wird schnell deutlich, wie harmlos Schleyer war. Natürlich war auch Schleyer schon ein Feind der arbeitenden Menschen und der Demokratie - gegenüber Hundt war er nicht einmal ein Waisenknabe. Hundt ist mit einem Lachen bereit, für den kurzfristigsten Profit die gesamte deutsche Wirtschaft zu opfern. ["Hundt, Scholz, Steinbrück - keine Menschenfreunde " mehr »]
Obama und Marx - mehr Sozialismus, bitte...
Das englischsprachige Original erschien hier. Das gibt mir gleich die Gelegenheit, das ausgezeichnete Blog von David Vickrey zu empfehlen, als Antidot, Gegengift, zur gesamten Neoconnerie, die jetzt doch ein wenig auf dem absteigenden Ast ist und "begehrt, nicht schuld zu sein". Es geht in die gleiche Richtung wie bei Jochens Stamokap-Artikel, setzt sich aber auch mit den immer abstruser werdenden Schmähungen gegen Obama auseinander.
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Kurzkommentar 2008-08-01
• Doping: Fünf Nationalspielern droht Sperre
• China zensiert Internet für die Medien
• Probleme für die Schweizer in Peking
• Connecticut verklagt Ratingagenturen
• Wirtschaftsjournalisten beurteilen BDI-Kommunikation als beste Verbandskommunikation ["Kurzkommentar 2008-08-01" mehr »]
Warum so wenig Solidarisierung
Auf den Artikel "Rettet die Gewerkschaften" gab es ein paar sehr gute Kommentare, aber der von Claudia warf noch die Frage nach fehlenden Vernetzung und Solidarisierung auf:
Ich frage mich zum Beispiel, WARUM es eigentlich nicht passiert, dass die Leute in bestimmten Discounter-Märkten sich über eine Community sammeln, austauschen und irgendwann auch mal zu gemeinsamem Verhalten kommen. Ist das so entlegen? Früher brauchte man große Organisationsstrukturen mit Funktionären etc., um sowas rein organisatorisch ins Werk zu setzen - aber heute???
Ich wette, jede 2. LIDL-Mitarbeiterin ist Mitglied in mindestens einer Freizeit-Com, kann chatten und shoppen - warum zum Teufel organisiert sich denn der "Arbeiterkamf" (Himmel, was für ein antikes Wort!!) nicht endlich per Netz???
Vermutlich, weil diejenigen, die sowas tatsächlich umsetzen könnten (Com einrichten, entwickeln, die Mitglieder herkriegen...) sich nicht dafür interessieren. Denn selber sind sie lange selbständig oder arbeiten "gemütlich prekär". So fehlt die eigene Betroffenheit und der Elan, den so etwas braucht.
Denn es dauert vermutlich, bis die Anstatt-Gewerkschaftler soweit wären, dass sie Mitgliedsbeitrag zahlen, um die Leute zu finanzieren, die den Laden in Schwung halten..-
Als "StartUp" also nicht grad easy. :-))
Ich bin mir nicht sicher ob bei Verkäuferinnen und Kassiererinnen, Regaleinräumern, Hilfsmetzger, aber auch in sonstigen Berufen mit relativ geringer Bezahlung die Durchdringung mit einem Internetanschluss wirklich groß ist. Das ist ja nicht nur ein finanzielles sondern auch ein zeitliches Problem. Wer nach zwei Teilschichten oder überlangen Schichten nach Hause geht, muss ja meist selbst noch einkaufen, die Wohnung säubern, waschen und dann dürfte die Luft raus sein. Fernsehen bis zum einschlafen.
Aber selbst da wo ein Internetanschluß vorhanden ist, dürfte der Zugang eben nicht für die Suche nach anderen genutzt werden, denen es genauso mies geht, sondern um ein paar Minuten Glück zu erringen. Ein Schnäppchen bei Ebay, das harte Leben von Prinz Honigmund, etwas Liebe durch den Draht.
Das mag falsch sein, aber es ist die Realität. Die da ganz unten für das kleinste Geld am meisten leisten müssen, sind immer in Angst vor dem was in der nächsten halben Stunde oder gar in der nächsten Woche kommt, die haben keine Muße. Sie sind gehetzte Tiere. Man hetzt Tiere damit man sie leichter erlegen kann, damit sie nicht aufpassen und sich über Felsklippen oder vor die Flinten der Jäger jagen lassen.
Die da ganz unten, die wollen nicht noch weiter runter. Sie tun alles, um diese Qual noch länger ertragen zu können, damit ihnen nicht das Letzte genommen wird. Tatsächlich ist es Ehre, was sie vom Aufgeben abhält. Genau da setzt unser System aber ein. Die Ehrlosen benutzen dieses Ehrgeführl der Ehrlichen um es gegen sie selbst zu wenden.
Wir hatten 1968 Rudi Dutschke und all die anderen, die wundervoll theoretisch erklärten wie die Welt sein müsste, wenn sie eine lebenswerte Welt sein wollte. Was hat der Rudi sich den Mund fusselig geredet. Er hatte zweifellos recht, aber was hat es ihm genutzt. Das andere Studenten verstanden haben? Das der Springer Angst bekam und all seine Höllenhunde losjagte um diesen seinen schrecklichsten Feind, der die Wahrheit erkannt hatte, umbringen zu lassen? Es hat ihm nichts genutzt. Ihn hat es umgebracht.
Auch all den anderen hat es nicht genutzt die von der Revolution träumten. Es gibt aber keine Revolution mit Studenten, genausowenig wie es Gerechtigkeit mit Staatssekretären gibt. Studenten sind toll, ein oder zwei Semester lang. Man will ja gelebt haben, aber dann geht es um die Karriere. Natürlich hat die andere Seite den bewaffneten Kampf eröffnet. Was nutzt es. Die RAF war doch keine Antwort.
Aber die Gesellschaft hatte eine Antwort von Leuten die klüger waren als jener Springer, den hoffentlich heute noch alle Hunde der Hölle hetzen, an dem aber wahrscheinlich die Maden verreckt sind. Die Gesellschaft wurde zum Gummiband. Sie hat jeden Protest unter RAF Terrorismus subsumiert. Geh doch nach drüben. Sie gab nach und kam sofort wieder zurück.
Es war Helmut Schmidt der den Überwachungsstaat auf den Weg gebracht hat. Ganz preussischer Offizier. Ordnung muss sein, solange sie für andere gilt. Auch in der Schule waren sie schlau und an den Universitäten. Vieles ging, aber an anderen Stellen lauerte die Keule des Berufsverbots. Es sah aus als ob etwas erreicht worden wäre. Aber es sah auch nur so aus.
Währendessen wurden die Angepassten gezüchtet. Die ohne Meinung und ohne Charakter. Oh, es gab Ausgleich. Verhalte dich wohl und du fährst jedes Jahr in Urlaub, hast den Zweitwagen und überhaupt. Selbst die Verkäuferin durfte träumen, war sie doch Fachverkäuferin. Alle wurden in den Schlaf gesungen, welch eine Freude als die RAF ihre Auflösung bekannt gab.
Die Zügel wurden zwar nicht gelockert aber wer hat das gemerkt. Dann die Wende die neuen Bundesländer, blühende Landschaften. Das würde etwas kosten, das gab es nicht umsonst. Das sah jeder ein. Was sie alle nicht wussten war, wie viel es kosten sollten und das es alleine die Arbeitnehmer bezahlen sollten. Wir müssen jetzt zusammen stehen.
In den Schulen ging es nicht mehr darum möglichst viele nach oben zu bringen, sondern für Ruhe zu sorgen. Längst war klar das es von allem zu viel gab. Arbeitslosigkeit hatte es auch vorher gegeben, aber jetzt war sie ein Riesenproblem. Während die einen Gewinne machten, bekamen die anderen immer mehr Angst. Es wurde gehetzt was Zeug hielt. Springer ganz vorne dran.
Aber längst hatten andere stillschweigend die Macht übernommen. Berater ohne Verantwortung, Manager die nur in Quartalen dachten. Der wirtschaftsfaschistische Neoliberalismus. Ein Schröder der kein Genosse der Arbeiter mehr sein wollte, sondern mit der Cohiba im Brioni bei den Bossen glänzen wollte. Der hätte alles verkauft um da bleiben zu können. Er musste nur die Menschen in Deutschland verraten. Das genügte für ihn. Die anderen sahen sein Vorbild und machten mit.
Jeder überbot sich darin der arbeitenden Bevölkerung den Lohn, die Hoffnung, die Arbeit und die Zukunft zu nehmen. Die Gewerkschaften verkauften sich, die Medien hetzten die eine Bevölkerungsgruppe gegen die andere auf. Die Gruppen wurden immer kleiner. Lager gegen Vertrieb, Produktion gegen Buchhaltung. Friseuse gegen Backshopverkäuferin. Jeder gegen jeden. Dazu kamen die Chefs, die natürlich die Uneinigkeit ausnützten um noch weitere Differenzierung zu schaffen. Frau Müller allen anderen ziehe ich zehn Prozent ab, ihnen nur fünf, aber wenn sie das weitersagen.
Ein Arbeitnehmer schaut auf den anderen Arbeitnehmer und sieht in ihm den Feind. Keiner sieht den Feind in den Hundt, Thumann, Kannegießer, in den Mohn/Bertelsmann, Springer, nicht in Ackermann und dem Managerpack, nicht in den Beratern und lügenden Wissenschaftlern. Die sehen nur wenige. Der Rest sieht den Feind im eigenen Bruder.
Das ist eine von langer Hand geplante Desolidarisierung. Da würde es auch nicht stören, wenn die Neonazis an die Macht kämen. Die CDU spielt doch schon mit jenen die aus den Muslimen die neuen Juden machen wollen. Den Neoliberalen ist es egal wer unter ihnen herrscht. Allerdings sind sie mit dieser Idee 1933 schon einmal gescheitert. Die Folgen kennen wir alle.
Diesmal ist der Verrat ungleich größer. Die Ermächtigungsgesetze hat Schäuble schon alle geschrieben und durch Bundestag und Bundesrat gepeitscht. Wird eines aufgehoben macht er ein neues, bis die Gerichte aufgeben. Es gibt keine Freiheit mehr, selbst in der Presse und im Internet gehen immer mehr Leute in den Knast, weil sie von einer Systemjustiz systematisch vernichtet werden. Bevor wir über Menschenrechte in China reden, müssen wir über die in Deutschland reden.
All das spürt auch die dümmste Friseuse, die nie eine Zeitung las. Nicht intellektuell zu sein, heißt ja nicht gleichzeitig kein Gefühl für eine Sache zu haben, auch wenn man sie nicht mit klugen Worten erklären kann. Die Angst in den Herzen der Menschen ist größer als sie es 1933 war. Damals haben die Menschen etwas für ihr Glück tun wollen, heute wollen sie nur noch weiteres Unglück abwehren.
Oh sie würden jetzt gerne solidarisch sein. Aber da ist die Angst und das schlechte Gewissen. Jetzt müsste Solidarität neu erlernt werden. Es müsste ganz neu angefangen werden. Aber da ist niemand mehr, der noch weiß wie es geht. Die Kirchen sind dabei ihre Gewinne zu maximieren, die Gewerkschaften haben sich gut verkauft.
Es gibt nicht einmal Raum, für ein Kaffeekränzchen der Verkäuferinnen, wo sie einfach nur mal eine Stunde lang innehalten und über sich selbst reden könnten. Nicht um Revolution zu machen, sondern um erst einmal zu begreifen, wo sie stehen. Keine Vorträge sondern nur Gespräche.
Die Menschen müssen ganz unten beim Arbeiterverein wieder beginnen und wer da Werbung für eine Partei machen will, sollte ordentlich verprügelt werden. Es gibt keine Arbeiterparteien mehr in diesem Land. Allerdings dürfte es fast unmöglich sein, einen Mietvertrag für einen Arbeiterverein zu bekommen. Das Kapital weiß wo es Angst haben muss.
Bürgertreffs könnten gehen. In einigen Gegenden gibt es türkische Clubs, die mit sich reden lassen würden, schließlich sind sie genauso betroffen. So unvorstellbar es auch klingt. Wir alle müssen im Jahre 2008 bei den Bürger- und Arbeitervereinen wieder beginnen, weil alles wofür die Menschen in diesem Land schon gekämpft hatten, weil alle Siege innerhalb von wenigen Jahren verraten wurden. Danke Schröder, danke SPD.
Hier bleiben sie anonym - bis zur Kündigung
Treuherzig kommt uns der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, dieser Tage daher und löst mal eben die Probleme unserer neoliberalen Ganoven:
BDI-Chef fordert Anzeigen krimineller Manager
Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, hat sich für die Einrichtung anonymer Beschwerdestellen in Betrieben ausgesprochen. Dort könnten Mitarbeiter Straftaten ihrer Vorgesetzten anzeigen.
Der „Bild“-Zeitung sagte Thumann unter Hinweis auf rechtswidrige Machenschaften in Unternehmen wie Lidl, Telekom und Siemens: „In einigen deutschen Firmen gibt es diese Möglichkeit bereits, aber ich wünsche mir, dass mehr Unternehmen freiwillig so verfahren. Besonders bei Korruption machen solche anonymen Beschwerdestellen Sinn.“
Der BDI-Chef verteidigte die Wirtschaft zugleich gegen pauschale Korruptions-Vorwürfe: „Ich kann nicht bestreiten, dass es derzeit eine Negativserie gibt, aber aus meiner Sicht sind es Einzelfälle. Mehr als 99 Prozent der Unternehmer in Deutschland verhalten sich absolut anständig.“ Er warnte davor, „die gesamte deutsche Wirtschaft in Kollektivhaftung für das Fehlverhalten Einzelner zu nehmen.“
Man sieht es schon förmlich vor sich. In der Eingangshalle des Großunternehmens hängt an prominenter Stelle ein kleiner weißer Briefkasten. DIN A6. Man will ja nicht wirklich wissen worum es geht, sondern nur so tun als ob man es wissen wollte. Der Kasten strahlt im Licht von mehreren 1000 Watt. Im härtesten nur vorstellbaren Licht. Gleichzeitig sind hunderte von Kameraaugen auf ihn gerichtet um die totale Anonymität noch zu unterstreichen. Selbstverständlich sind auch Kameras auf die Vorbeigehenden gerichtet. Die Reaktionen und Blicke müssen ja festgehalten werden. Wer käme vielleicht auf die Idee?
Meier aus der Lohnbuchhaltung geht mit ängstlich abgedrehtem Kopf an der Stelle vorbei, wo er den Kasten sehen könnte, die anderen tun es ihm gleich. Frl. Lehmann aus der Kasse zittert jedesmal vor Schreck, wenn sie nur an den anonymen Briefkasten denkt. Da plötzlich, Riebseder aus Arbeitsvorbereitung bricht aus der Schlange aus. Geht festen Schrittes auf den Kasten zu. Alle bleiben wie angewurzelt stehen und können den Blick nicht mehr von Szene wenden. Riebseder greift in seine Aktentasche. Das Schweigen wird spürbar.
Riebseder zieht einen dicken DIN A4 Umschlag aus der Aktentasche und rammt ihn mit hörbarer Gewalt in den viel zu kleinen Kasten. Mit dem Knacken des Kastens geht ein Seufzer durch die anwesende Belegschaft, das aber sofort durch ein lautes Alarmklingeln übertönt wird. Aus mehreren versteckten Wandöffnungen bricht der Werkschutz in Stärke einer Hundertschaft und stürzt sich auf Riebseder. Harte Knüppelschläge prasseln auf ihn hernieder, während er in Richtung Personalabteilung gezerrt wird, wo er seine freiwillige Kündigung unterschreiben muss.
Da die Aufzüge abstellt und die Treppen vom Werkschutz blockiert wurden, bleiben die Anwesenden stehen wo sie gerade sind. Vom Schrecken der Tat noch ganz gelähmt. Sie sehen wie Riebseder wieder aus der Personalabteilung gezerrt wird, weiter prasseln Schläge auf ihn ein. Dann ein paar letzte Tritte und er fliegt aus der Tür. Die Aufzüge nehmen ihren Betrieb wieder auf, die Treppen sind freigegeben. Die Menge trottet an ihre Arbeitsplätze.
So ähnlich hat sich der Herr Thumann das wohl gedacht mit seinen innerbetrieblichen anonymen Beschwerdestellen. Die Menschen sollen auf die Gerechtigkeit und Selbstreinigunskraft der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten vertrauen. Sollen glauben, das sie anonym bleiben könnten, wo sogar Aufsichtsräte, Politiker, Journalisten überwacht und die Verkäuferinnen beim Pinkeln pinkeln gefilmt werden.
Es mag sein, das Herr Thumann nur ein naiver Idiot ist. Aber selbst ein naiver Idiot kann eigentlich nicht so dämlich sein. Es ist vielmehr anzunehmen, das Herr Thumann seine kriminiellen Freunde schützen will, wie diese Organisation BDI es ja immer getan hat. Sie tat ja nie etwas für die Menschen, sondern hat immer nur etwas gegen die Menschen getan. Wenn es zwei gleichwertige Wege gab haben die Henkels und Thumanns immer den gewählt, der die Menschen am meisten verletzte, erniedrigte und ihnen finanziell am schwersten schadete.
Selbstverständlich kann man einer solchen Organisation vertrauen. Genau wie die Schafe dem Wolf oder dem Bären. Es ist ein garantiert tödliches Vertrauen und es wird kein angenehmer Tod. Herrn Thumann und seinen Gesinnungsfreunden zu glauben, ist Selbstmord durch Folterung.
Allerdings ist er ja ehrlich genug. Sie wollen es innerbetrieblich regeln. Damit nichts nach außen dringt. Es mag ja ein paar Leute geben, die daran gut verdienen werden, weil sie etwas wissen. Allerdings nützt das der Gesellschaft nichts, die den Henkel und Thumanns ja völlig egal ist. Die braucht nämlich Aufklärung durch die Justiz, nicht ein innerbetriebliches Gemauschel. Nicht das die deutsche Justiz jemals einen kriminellen Manager bestraft hätte, aber es könnte ja irgendwann mal sein, das sie nicht mehr anders können. Aus Angst vor dem Volk. Das möchte Thumann verhindern.
Er will verschleiern, betrügen und unter den Tisch kehren. Typisch BDI eben. Dann sitzen sie danach bei Frau Will, dem Plasdingsbums, der Maybrit Überflüssig und all den anderen Sprachrohren des neoliberalen Drecks und regen sich über die Alleinerziehende auf, die vielleicht noch 20 Minuten Zeit übrig hätte um einem Herrn von der Elite doch sexuell gefällig zu sein, anstatt Hartz IV zu beziehen.
Neoliberalismus bedeutet Verantwortungslosigkeit und Rechtsbeugung. Wir müssen das Krebsgeschwür des Neoliberalismus aus unserer Gesellschaft entfernen wenn wir leben wollen. Denn in einem Punkt hat Herr Thumann recht. Es ist nicht die deutsche Wirtschaft die so handelt. Es sind nur seine Truppen. Die zehn Prozent der Deutschen, die allen anderen nichts gönnen, die durch Betrug und Bespitzelung raffen was sie können, nur um es schnell wieder zu verspekulieren, weil ja ständig neues kommt.
Neoliberalismus in all seinen Formen ist schlimmster Abschaum. Kriminell bis ins Mark.
PS: Riebseder hat Krebs im Endstadium. Es war ein abgekartetes Spiel in zwei Wochen hätte er eh aufhören müssen. So bekommen seine Frau und die Kinder noch 10.000 Euro zusätzlich. Billig für ein Exempel des Betriebes. Das wird nie wieder jemand versuchen.
Kann mal irgendwer diesen Hundt wieder anleinen
Also mal ganz ehrlich. Den kann man doch wirklich nicht freilaufen lassen. dpa meldet:
SPD-Zusammenarbeit mit Linker schadet laut Arbeitgeber Wirtschaft
Hamburg - Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat an die SPD appelliert, auf eine Zusammenarbeit mit der Linken in westlichen Bundesländern zu verzichten. „Ich warne die SPD vor einer solchen Zusammenarbeit”, sagte er der „Bild am Sonntag”. „Es ist nicht leicht, ausländischen Geschäftspartnern klar zu machen, dass die Nachfolgepartei der SED, die für Unfreiheit und Niedergang in der DDR verantwortlich war, 17 Jahre nach der Einheit wieder eine bestimmende Kraft in Deutschland wird.”
Im Gegensatz zu Dieter Hundt kann ich ausländische Zeitungen lesen. Zumindest die, auf die es ankommt. Das Dummy-Blog beschäftigte sich gerade mit dem was die New York Times so über Deutschland berichtet. Als Erklärung für Herrn Hundt sei bemerkt, das New York eine große Stadt in den USA ist, in der unter anderem die berühmte Wall Street liegt. Da ist die Börse und so ein Finanzmarkt. Aber das muss er nicht verstehen. Er ist ja schließlich nur Arbeitgeberpräsident und muss nichts können oder verstehen.
Der Erfurter Schulamoklauf im April 2002 war für die NYT big news, aber für Nachrangiges wie eine bundesdeutsche Kanzlerwahl musste man sich auf deren Website schon mal erst an absurden US-Sportnachrichten vorbeiscrollen.
Noch besser ein lieber amerikanischer Freund, der mir erklärte das da neuerdings immer so ein hässliches Weib aus Deutschland um den Bush rumturne und fragte was wir den mit dem Kanzelohr in den schönen Anzügen gemacht hätten. Er war ganz enttäuscht das der jetzt als Gasprogandist unterwegs ist, meinte aber das "the money" die alle kauft.
Ich kann mir so recht keinen ausländische Investor vorstellen der mit Dieter Hundt redet. Vor allem wüsste ich nicht über welches Thema die Reden sollten. Fürs Wetter und die besten Bordelle oder Restaurants gibts den Hotelportier. Für wirtschaftliche Fragen die Steueranwälte und Steuerberater. Wie man bei uns Politiker kauft weiß die amerikanische Botschaft. Die kennt auch gleich die Schweizer Konten.
Kein Platz für Hundt, deshalb redet er auch ohne Ahnung. Der typische ausländische Investor würde mir auf die Erwähnung der Linken sagen: "Thats nice. The are really Communists. Wounderbar. We have the Amish People. I staid there with Karin for a week or so. Beautiful. Lovely People. Please tell me the price in Dollar per acres.". Es interessiert die Investoren einen Scheißdreck. Das Wort SED haben die noch nie gehört.
Nachfolger. Das finden die gut wenn es Nachfolger gibt. Meist wollen die Kinder ja was anderes machen. Kinder sind nun einmal so. Was aber Investoren verschreckt ist die Tatsache, dass das Volk unzufrieden ist. Das die Menschen Angst haben und wütend sind. Das kennen sie. Die schlagen dann immer Fabriken kaputt. Was die interessiert ist the German Arbeitstempo, die sind ja always in hurry. Aber die Linke könnte den Kanzler stellen, ohne das es irgend jemand interessieren würde.
Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen mich amerikanische Freunde fragten ob ich denn immer um die DDR herumfahren müsste, um nach West-Berlin zu kommen, während fremde Amerikaner fragten, ob ich aus West- oder Ostdeutschland komme. Hundt setzen sie sich. Sie haben keine Ahnung, sie sind albern.
Ehrenwertes Gewäsch
Die Zeit hätte besser noch die eine oder andere Zigarette mit Altbundeskanzler Schmidt rauchen sollen. Das wäre zwar der Gesundheit abträglich gewesen, aber längst nicht so schädlich wie sich als Publizierungsnutte für die Arbeitgeberchefs anzudienen. Aber von der Zeit erwartet wohl keiner mehr Journalismus. Dazu fehlen denen nicht nur die Journalisten, sondern auch jede Art von Mut.
Um das deutlich zu sagen. Die Nutten in Hamburgs Amüsiervierteln haben im Gegensatz zur Zeit, wenigstens noch Grenzen über die sie nicht hinausgehen. Sie kennen noch echte Scham und Ehre. Sage mir nur keiner was gegen die echten Nutten.
Die Zeit hilft hingegen unkommentiert selbst bei der dümmsten Propaganda:
Industrie-Präsident Jürgen Thumann sprach sich in der Bild am Sonntag für eine Ausgrenzung krimineller Wirtschaftsführer aus: «Wer gegen die Spielregeln verstößt, stellt sich gegen die Wirtschaft. Der verdient nicht die Unterstützung seiner Kollegen. Wir werden uns nur vor diejenigen stellen, die nach Recht und Gesetz, Ehre und Gewissen arbeiten. Wer das nicht akzeptiert, gehört nicht mehr dazu.»
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Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt räumte ein, dass es zu viele Fälle von Manager-Fehlverhalten gebe. Das bedrücke ihn außerordentlich, «wir sollten aber nicht von Glaubwürdigkeits-Problemen der Wirtschaft insgesamt sprechen». Hundt warnte in der Stuttgarter Zeitung davor, Unternehmer und Manager in ein zu schlechtes Licht zu rücken. «In der überwiegenden Zahl der Fälle» würden Unternehmensführer ihrer Vorbildfunktion gerecht. «Schwarze Schafe gibt es überall. Das gilt für Priester, Gewerkschafter und Manager», meinte Hundt. Er hält es für möglich, dass es die Wirtschaft nun schwerer haben wird, mit ihren Forderungen Gehör zu finden.
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Nicht nur viele Familienunternehmer, «auch die übergroße Mehrheit der Manager ist zu Recht besorgt angesichts des Schadens, den der eigene Berufsstand durch das Fehlverhalten einer kleinen Gruppe nimmt», schrieb DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun in diesem Brief, der der Welt am Sonntag vorliegt.
Na dann ist ja alles gut. Thumann wie die nicht mehr schützen die auch mit den dicksten Lügen nicht mehr zu halten sind, Hundt hat Angst das er nun nicht mehr alles sofort und kommentarlos bei der Politik durchbekommt, was er möchte um die Menschen in Deutschland zu drangsalieren und Braun, der von den Zwangsgebühren der Selbständigen in bester Subventionsmentalität lebt, redet über Fehlverhalten einer kleinen Gruppe.
Alleine diese drei haben in den letzten Jahren alles getan um die Menschen in Deutschland um den Ertrag ihrer Arbeit zu betrügen, sie zu hetzen, zu quälen und ihnen jede Hoffnung auf eine Zukunft zu nehmen. Die drei, die zumindest öffentlich wie keine anderen die Fehlentwicklung unserer Gesellschaft gefordert und gefördert haben, lässt die Zeit ihr Gewäsch verbreiten um noch ein paar Werbeanzeigen mehr zu bekommen.
Giovanni di Lorenzo benutzt die ganze Zeit als Spermatoilette für die neoliberalen Ejakulationen dieser drei neoliberalen Wirtschaftsfaschisten um damit genau wie Prantl bei der Süddeutschen zuzudecken, das unser System am Ende ist. Es ist nicht ein Zumwinkel oder tausende von Steuerhinterziehern. Es ist ein schmutziges, verkommenes System das sich in seinen letzten Todeszuckungen windet.
Es ist dieser Hinterhofgeruch von Kotze, vergammelndem Sperma in Lümmeltüten und Exkrementen der aus den Seiten der Zeit, der Süddeutschen, den feinen Berliner Büros der Arbeitgeberverbände, aus dem Plenarsaal des Bundes- und der Landtage sowie den Abgeordnetenbüros dringt.
Wie die Hunde wälzen sie sich lustvoll in diesem Dreck um auch ja alle den gleichen Geruch zu haben, damit niemand sie am Geruch erkennt und wohlmöglich von den Futtertöpfen verdrängt. Ich habe keine Idee mehr, wie ich meinen Kindern dieses System der Verkommenheit erklären soll. Gar keine.
Norbert Röttgen als Erklärbär
Also eines möchte ich gleich mal vorausschicken, wenn solch ein honoriger Mann wie Norbert Röttgen Erklärungen abgibt, dann bin ich sofort vollständig beruhigt, weil ich ja weiß, das der Fraktionsgeschäftsführer der CDU, strikt nur die Interessen der deutschen Bürger verfolgt.
Scherzen am Morgen bringt Kummer und Sorgen. Die Wahrheit wahrscheinlich auch, oder doch zumindest wieder eine Beleidigungsklage. Ich glaube Norbert Röttgen kein Wort, sondern halte ihn persönlich für einen bezahlten Handlanger des BDI dessen Hauptgeschäftsführer er ja werden sollte, um deren Interessen gleichzeitig auch in der Politik als fleißiger Lobbyist zu vertreten, während er Abgeordneter ist. Natürlich kann ich nicht beweisen, das der immer noch für die arbeitet, aber für mich persönlich weisen alle seine Aussagen darauf hin.
So auch dieses Interview mit der Berliner Zeitung dessen Kernsätze man nur mit viel gutem Willen als beschönigend bezeichnen kann:
Ich sehe den Vertrauensschaden. Bei der Bevölkerung entsteht der Eindruck: Die da oben sind alle gleich, sie reden über Moral, aber verhalten sich nicht so oder genau gegenteilig. Das ist ein Problem, weil diese Einschätzung von der Wirtschaft auf das ganze System übergreift.
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Es hilft jedenfalls nicht, dem Reflex zu folgen, aus Einzelverhalten Kollektivverurteilungen abzuleiten. Damit wird kein Vertrauen zurückgewonnen.
..
Andererseits erfolgt auch nicht bei jedem Beschuldigten so eine breite öffentliche Berichterstattung wie bei Unternehmenschefs. Damit wird die Unschuldvermutung faktisch außer Kraft gesetzt. Ich habe keinen Zweifel daran, dass angemessene Strafen ausgesprochen werden, wenn die Schuld festgestellt werden sollte.
Wer an dieser Stelle unter Übelkeit oder schwerem Erbrechen leidet, muss sich nicht schämen. Das sind natürliche Reaktionen auf neoliberale Schleimscheißerei. Die hat je gestern schon der Herr Prantl in der Süddeutschen abgesondert.
Beim Prantl sind wir erbärmlich, weil wir Kollektivschuld ableiten und Herr Röttgen sieht immer nur Einzelverhalten. Aber beide Komiker, Röttgen wie Prantl, sehen bei dem einen Hartz IV Empfänger der gegen bares Geld einer Zeitung mit vier Buchstaben erklärt, das er nicht arbeiten wolle, natürlich den typischen Hartz IV Empfänger, dessen individuelles Fehlverhalten (sofern überhaupt eines vorliegt und das ganze nicht Erfindung der Blödzeitung ist) selbstverständlich von allen Hartz IV Empfänger, Armen und Kranken geteilt wird.
Mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit der Prantl und Röttgen sowie die anderen neoliberalen Wirtschaftsfaschisten anderen Kollektivschuld vorhalten, wollen sie Kollektivschuld für sich und ihre Bagage vermeiden. So geht es allerdings nicht. Wenn alle Arbeitslosen, Kranken, Schwachen oder Alleinerziehenden ein Kollektiv bilden, dann tun das die neoliberalen Verbrecher auch. Dann ist es legitim diese kriminellen Großverbrecher gemeinsam verantwortlich zu machen, auch wenn man selbst zutiefst davon überzeugt ist, das es keine Kollektivschuld gibt.
Aber so wie Prantl und Röttgen jetzt abwiegeln ist es immer. Die Wut des Volkes soll gedämpft werden, weil die Herrschaften wissen, wenn dieses Volk erst einmal wütend losläuft, dann gibt es keine sicheren Büros im Bundestag, beim BDI oder in der Süddeutschen mehr aus denen heraus man andere vorverurteilen kann. Dann gibt es gar keine Sicherheit mehr. Es sind diese Prantls und Röttgens die ohne Not den Rechtsstaat für die Reichen aufheben um ihn für die Armen zu verschärfen und die damit jede Sicherheit für alle aufheben.
Ein Staat mit zwei so divergierenden gesetzlichen Reaktionen kann nicht bestehen. Er wird untergehen. Wenn wir alle Pech haben geht er in Blut und Gewalt unter. Sollte sich Herr Prantl dann allerdings zurücklehnen und sagen, das er das nicht gewollt habe, werde ich ihn persönlich in den Arsch treten. Von einem Röttgen erwarte ich außer Lügen nichts. Von einem Prantl hätte ich besseres erwartet.
Glücklicher Kapitalismus
Es gibt ihn noch, den etwas anderen Kapitalismus und es gibt einen sehr guten Artikel von Horst von Buttlar in der FTD zur Firma Würth, den ich für unbedingt lesenswert halte.
Im wesentlichen habe ich von Würth-Mitarbeitern an unterschiedlichen Orten der Welt, genau die gleichen Aussagen und Erzählungen gehört. Das heißt nicht, das es keine andere, dunkle Seite der Firma Würth gibt, auch wenn ich sie nicht kenne.
Was ich allerdings aus eigener Erfahrung kenne, ist Vertrieb aus Berufung. Ich werde den Verkäufer nie mehr los. Für wesentlich halte ich auch das Thema Entlohnung.
Kanada zum Beispiel. 2006 war die Fluktuation auf 27 Prozent geschnellt. Da tauchte Friedmann am ersten Arbeitstag im Januar 2007 mit einem Team zu einem "Überraschungsbesuch" auf. Sie fanden heraus, dass durch den Ölboom in Westkanada, von dem auch Würth profitiert hatte, die Gehälter der Verkäufer nicht Schritt gehalten hatten. Sie wurden erhöht, ein Jahr später lag die Fluktuation nur noch bei 14 Prozent. "Es war das Geld", sagt Friedmann.
Natürlich ist Würth hart, wegen mir sogar purer Darwinismus. Dagegen gibt es nichts zu sagen. Es geht nicht um Leichtigkeit. Es geht mehr um Gerechtigkeit und Anerkennung. Andere sind genauso hart, oder sogar leichter aber dafür ungerecht und unberechenbar. Als Arbeitnehmer bin ich aber auf Berechnbarkeit angewiesen. Ich muss mein Leben nämlich planen können. Dafür sind meine Chancen im würthschen Darwinismus bedeutend besser als in der neoliberalen Verantwortungslosigkeit eines Mohn oder Kannegießer.
Die Hunde bellen den Mond an - die europäische Karawane ist schon lange weg
Nachdem Springers Vorstandschef Mathias Döpfner damit gescheitert ist, seine PIN-Post Mitarbeiter einfach direkt durch den Steuerzahler über Hartz IV Zuwendungen zu bezahlen, geht die Angst um in den Reihen der Abzocker. All die schönen Geschäftsmodelle, bei denen die Lohnkosten in Form von Kombilöhnen vom Staat bezahlt werden, oder bei denen Löhne bezahlt werden, die nicht einmal für die Arbeitskleidung und die Fahrtkosten reichen, drohen nun zu platzen.
Dabei war doch genau das als Geschäftsmodell für die Zukunft vorgesehen. Löhne zahlt nicht mehr der, der mit der Arbeit Gewinne macht, sondern der Staat, damit das Kapital noch mehr Gewinne macht. Springer hat sogar seine Mitarbeiter gegen anständige Löhne demonstrieren lassen und damit bewieseb, was Medienmacht heute vermag. Natürlich ist das was Springer und andere machen eine Perversion einer lebensfähigen Gesellschaft. Es ist aber genau diese Gesellschaft, die sich nicht gewehrt hat, die Springer und andere seit Jahren machen lässt, ohne sie zu bestrafen und ihr Vermögen einzuziehen.
Logischerweise folgte auf Springer auch Kannegießer, mit seiner neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen INSM, die ja immer für alles ist, was den Menschen in Deutschland schadet. Logischerweise sind die genauso gegen Mindestlöhne oder Löhne überhaupt, wie der wichtigste Hundt Deutschlands, nämlich jener Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, dessen Verein sich schon lange nicht mehr damit beschäftigt Arbeit zu geben, sondern nur noch damit, Löhne zu drücken und das Kapital in die totale Verantwortungslosigkeit zu entlassen.
In dieser Reihe der Arbeitnehmerfeinde durfte natürlich die wichtigste Stimme wissenschaftlichen Schwachsinns nicht fehlen. Das allseits geliebte Ifo Institut des Professor Sinns, das für seinen Unsinn ja bundesweit berühmt ist. Zum Glück sitzt das Institut in München, da besteht nicht die Gefahr, das einem Wissenschaftsminister auffallen könnte, das dieses Institut keine Wissenschaft, sondern nur Propaganda betreibt. Soweit sind die Bayern noch nicht, um das erkennen zu können.
Professor Unsinn sieht laut der Süddeutschen Zeitung ca. 1,9 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr, wenn es Mindestlöhne gibt. Das heißt im Umkehrschluß, das 1,9 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland nur existieren, weil die Besitzer dieser Unternehmen vom Staat subventioniert werden um Leute einzustellen oder zu behalten.
Da aber gleichzeitig auch feststeht, das diese Besitzer die Leute brauchen, um liefern zu können, bedeutet das, das entweder 1,9 Millionen Arbeitsplätze nur existieren weil es billiger ist die Leute vom Staat finanzieren zu lassen, als die Arbeitsplätze durch Technik oder Verlagerung zu ersetzen. Wir subventionieren also Arbeit die es eigentlich nicht gibt, oder streng wirtschaftlich nicht geben dürfte. Beschäftigungstherapie ohne Zukunft.
Es ist aber nicht die Aufgabe des Staates, das Kapital zu subventionieren, auch wenn unser Staat zur Zeit nichts anderes tut. Die Angst vor dem Mindestlohn zeigt sehr deutlich, welch negative Auswirkung die staatliche Subvention hat. Natürlich hat der Staat das unter anderem auch deshalb gemacht, um die Arbeitslosenzahlen zu schönen.
Wenn wir Hundt, Kannegießer und Sinn ernst nehmen, betragen die Arbeitslosenzahlen nämlich nicht 3.378.000 Millionen Arbeitslose sondern 5.278.000 Arbeitslose. Das ließe sich aber kaum als arbeitsmarktpolitischer Erfolg verkaufen.
Wir können also feststellen, das aller Verzicht der Arbeitnehmer, der Abbau aller Rechte, der praktisch vollständige Abbau des Sozialstaates und alle anderen Maßnahmen mit denen die Bürger verarmt wurden, nichts gebracht haben. Die Situation hat sich eher noch verschlimmert. Das Konzept der Lohndrückerei ist also auf der gesamten Breite gescheitert, zumindest was die arbeitsmarktpolitische Komponente angeht. Für das Großkapital war es natürlich eine warme Gelddusche.
In der Konsequenz aus dieser Erkenntnis kann es doch nur eine Schlußfolgerung geben. Wir brauchen einen starken Konsumanstieg, der sich nur durch mehr Geld für die arbeitende Bevölkerung schaffen lässt. Porsche Chef Wendelin Wiedeking, dem ich sein Einkommen übrigens herzlich gerne gönne, weil er ein guter Manager ist, kann nicht mehr konsumieren, als er jetzt schon tut, selbst wenn er das doppelte verdienen würde. Es macht also keinen Sinn ihm, oder dem Kapital mehr Ertragsanteile zukommen zu lassen, da sie nicht in den Konsum und somit auch nicht in die Produktion einfließen.
Die meisten Arbeitnehmer, gerade in den kleineren Lohngruppen geben praktisch hundert Prozent ihres Einkommes für Konsum aus und können sich dabei immer weniger leisten. Sie sind praktisch unterversorgt. Jede Einkommensverbesserung führt hier zu verstärktem Konsum und damit zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Gleichzeitig macht es auch keinen Sinn mehr das Großkapital und die Großverdiener bei den real gezahlten Steuern zu bevorzugen, oder die Konzerne mit fiktiven oder vermeidbaren Verlusten, ihre Steuern auf Null bringen zu lassen. Das Kapital muss an den Steuer- und Soziallasten in dem Maße beteiligt werden, wie es auch am erwirtschafteten Gewinn beteiligt ist. Das bedeutet, das es über 90 Prozent aller Lasten tragen müsste. Verteilt über das EBITDA. Bevor die fiktiven Lasten in das Ergebnis einfließen.
Die Einführung eines Mindestlohns von 9,75 Euro ist eine unbedingte Notwendigkeit. Zum einen werden die Sozialkassen entlastet, weil die Arbeitgeber endlich die vollen Löhne bezahlen müssen, zum anderen kann nur so ein menschenwürdiges Arbeitseinkommen gesichert werden, da die Gewerkschaften sich in den Tarifverträgen deutlich vom Mindestlohn absetzen müssen. Setzt man Hartz IV bei 80 Prozent des Mindestlohnes an, ergibt sich auch hier die dringend notwendige Anpassung.
Anders als uns die Protagonisten der Abzocke, Kannegießer, Hundt und Sinn oder die Springertruppen und Mohn/Bertelsmann immer erzählen, hat Europa mit dem Mindestlohn sehr gute Erfahrungen gemacht. Allerdings werden überall in Europa auch Unternehmer bevorzugt, die etwas unternehmen, während in Deutschland vor allem die Unternehmer bevorzugt werden, die Innovation verhindern und sich von Subventionen mästen lassen, aber ständig auf andere schimpfen, die von viel geringere Subventionen, vie Hartz IV, ihr Leben fristen müssen.
Selbstverständlich werden mit der Einführung eines Mindestlohns einige Unternehmen pleite machen. Wie die PIN AG. Das sind aber Unternehmen die eh nicht lebensfähig sind, sondern nur existieren können, wenn die Allgemeinheit sie subventioniert. Unnötig zu erwähnen, das die Subvention der PIN AG und ähnlich strukturierter Unternehmen, teurer als die Zahlung von Arbeitslosengeld ist, da ja auch noch Gewinne für das Kapital mitfinanziert werden müssen.
Lassen wir die Hunde also weiter den Mond anheulen und ziehen wir mit der europäischen Karawane und dem Mindestlohn weiter. Hunde die alleine in der Wüste verbleiben, überleben meist nur wenige Tage. Damit hätte sich ein weiteres Problem quasi von selbst erledigt.
Schnappi macht den Röttgen
Bayern gewinnt. Das steht auf jeden Fall fest, wenn der bärenmordende Gammelfleischverteiler nicht mehr Minister in Bayern ist, sondern Hauptgeschäftsführer beim BDI wird. Das wollte ja eigentlich Norbert Röttgen machen und wie der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dr. Reinhard Göhner, gleichzeitig im Bundestag und auf dem Druckposten sitzen.
Ging aber nicht weil Göhner aufflog, als er gleichzeitig im Bundestag abstimmte und in München redete. So musste sich auch Röttgen entscheiden und entschied sich für den Bundestag. Muss da wohl mehr Geld zusammen kriegen. Nehmen ist ja auch seeliger denn geben, oder so. Außerdem hat sich Olaf Henkel aufgeregt, weil er es nicht leiden kann, wenn Lobbyisten zwei Gehälter plus Bestechungen kassieren und dann auch noch im Fernsehen in Talkshows auftreten, wo eigentlich Henkel hinwill.
Nun wird es also Schnappi. Meinen allerherzlichsten Glückwunsch den Bayern. Eigentlich kann ich ganz Deutschland beglückwünschen. Denn wenn der BDI unseren geliebten Schnappi hat, dann gibt es aus dieser Ecke bald keine neoliberale und wirtschaftsfaschisitische Propaganda mehr. Dann haben die genug mit dem Chaos zu tun, das Schnappi anrichtet. Das wird auf jeden Fall lustig. Nur die Bären im Berliner Zoo müssen wir besser bewachen. Bei Schnappi weiß man nie.
Die Spargelernte vergammelt auf den Feldern
So oder so ähnlich hören wir unsere Landwirte jammern. Sie fordern vom Arbeitminister mehr Saisonarbeiter, wollen mehr Zwang bei Hartz-IV-Empfängern, sie kreischen nach Hilfe, so laut es geht. Auf die einzige wirklich nützliche Idee kommen sie allerdings nicht. Anständige Löhne bezahlen!
Es ist im Grunde genommen zum rumkugeln komisch. In diesem Blog wurde mehrfach darauf hingewiesen, das die am besten subventionierte Berufsgruppe, die bescheidensten Löhne zahlt und dabei noch irrsinnige Leistungen fordert.
Natürlich haben sich unsere willfährigen Politclowns immer wieder etwas neues einfallen lassen, um deutsche Arbeitslose zu Zwangsarbeitern der Landwirte zu machen. Aber das nützt jetzt auch nichts mehr. Selbst die Rumänen und Bulgaren wollen nicht für Kleingeld in Deutschland bei der Ernte helfen, wenn sie überall in Europa anständige Löhne bekommen.
Das wird übrigens demnächst auch für Großschlachtbetriebe und Bauunternehmen gelten. Überall in Europa werden für anständige Arbeit, anständige Löhne gezahlt. Deshalb wollen die Menschen nicht mehr in Deutschland für unanständige Löhne arbeiten.
Es ist wohl Zeit um Umdenken. Die Lügen der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten, schaden jetzt schon nicht mehr nur den Menschen in diesem Land, sondern schwächen unsere Wirtschaft nachhaltig.
Fette Katzen fangen keine Mäuse
Wer sich schon immer fragte, warum Deutschlands Manager so schlecht sind, kann die Antwort jetzt im Manager-Magazin nachlesen. Unsere Managerkatzen wurden einfach zu fett gefüttert. Im Europäischen Vergleich sind sie die vollgefressensten Katzen. Kein Wunder das die nicht mehr auf die Jagd gehen, keine Innovationen zulassen und nur noch gelangweilt zusehen wie ihnen die Kunden weglaufen und die Mitarbeiter mißtrauen.
Ich wüsste da eine gute Lösung. So lange es in Deutschland mehr als 3 Prozent Arbeitslosigkeit gibt, werden alle Managergehälter, zugunsten der Pflegeversicherung, auf 12 Prozent des heutigen Satzes eingekürzt. Dann haben wir in zwei Wochen Vollbeschäftigung
Wunderbarer Tucholsky
Die Nachdenkseiten bringen in einem Nachtrag zum Streik Telekom: Kurt Tucholsky ein wunderschönes Gedicht von Kurt Tucholsky das unsere heutige Situation nur allzu treffend beschreibt.
Das ich die Nachdenkseiten persönlich als sehr wichtige Datenquelle betrachte, brauche ich wohl nicht extra zu betonen. Aber ich halte dieses Gedicht für so wichtig das ich es als Vollzitat übernehme und auch andere bitten möchte das gleiche zu tun.
Dieser Text ist so treffend, das er an möglichst vielen Stellen im Netz verfügbar sein sollte:
Die Lösung Kurt Tucholsky
Wenn was nicht klappt, wenn was nicht klappt,
dann wird vor allem mal nicht berappt.
Wir setzen frisch und munter
die Löhne, die Löhne herunter –
immer runter!
Wir haben bis über die Ohren
bei unsern Geschäften verloren …
Unser Geld ist in allen Welten:
Kapital und Zinsen und Zubehör.
So lassen wir denn unser großes Malheur
nur einen, nur einen entgelten:
Den, der sich nicht mehr wehren kann,
Den Angestellten, den Arbeitsmann;
den Hund, den Moskau verhetzte,
dem nehmen wir nun das Letzte.
Arbeiterblut muß man keltern.
Wir sparen an den Gehältern –
immer runter!
Unsre Inserate sind nur noch ein Hohn.
Was braucht denn auch die deutsche Nation
sich Hemden und Stiefel zu kaufen?
Soll sie doch barfuß laufen!
Wir haben im Schädel nur ein Wort:
Export! Export!
Was braucht ihr eignen Hausstand?
Unsre Kunden wohnen im Ausland!
Für euch gibts keine Waren.
Für euch heißts: sparen! sparen!
Nicht wahr, ein richtiger Kapitalist
hat verdient, als es gut gegangen ist.
Er hat einen guten Magen,
Wir mußten das Risiko tragen …
Wir geben das Risiko traurig und schlapp
inzwischen in der Garderobe ab.
Was macht man mit Arbeitermassen?
Entlassen! Entlassen! Entlassen!
Wir haben die Lösung gefunden:
Krieg den eignen Kunden!
Dieweil der deutsche Kapitalist
Gemüt hat und Exportkaufmann ist.
Wußten Sie das nicht schon früher –?
Gott segne die Wirtschaftsverführer!
Theobald Tiger
Die Weltbühne, 25.08.1931
Mein Dank an den unbekannten Freund der Nachdenkseiten, der diesen Text wieder hervorgeholt hat. Ich hätte nicht an ihn gedacht, obwohl ich ihn eigentlich kennen müsste.
Ein Parasit geht, aber andere werden nachfolgen
Es gibt noch eine gute Nachricht heute Nachmittag.
LobbyControl meldet das mein spezieller Freund den Deutschen Bundestag verlässt. Damit verlässt ein vollständig gekaufter Parasit dieses Gebäude. Leider werden ihm ähnliche Typen folgen, da diese so gut zu St. Corruptius Bundestagspräsident Lammert und dem anderen Pack passen.
Aber wir müssen uns auch über kleine Schritte freuen. Vielleicht kommt ja gegen alles erwarten ein anständiger Mensch nach.
Vorzeitiger Abgang
Gut der Titel ist genauso dämlich wie der vorzeitige Abtritt in der Netzeitung. Wobei von Pierer und Lokus, Toilette oder Abtritt auch bei mir gedanklich sehr eng beisammen liegen. Denn seine Taten und Sprüche waren es immer wert, direkt abgespült zu werden.
Er wurde hochgeehrt, wer wissen will wie und warum, mag auf das Bild klicken. Tatsächlich hat er aber aus Unkenntnis, Unfähigkeit und blasierter Langeweile zigtausende von Menschen um Lohn, Brot und eine Zukunft gebracht. Er hat die Fähigkeiten des Siemens-Konzerns in Sachen Innovation praktisch auf Null gebracht und damit auch über die Zukunft der heute noch bei Siemens Beschäftigten, einen schweren Schatten gelegt.
Er war einer der Dunkelmänner die im Hintergrund die INSM und die neoliberale Religion mitfinanzierten und damit in unserem Land für ein Klima sorgte, in dem die Armen ständig ärmer und die Abzocker ständig reicher werden.
Er blubberte von Verantwortung und hat sich doch stets um Verantwortung gedrückt. Unter seiner Führung konnte Siemens keine Handys, Straßenbahnen oder Züge mehr bauen, aber gleichzeitig sollten wir ihm glauben, das Siemens in der Lage sei, sichere Atomkraftwerke zu bauen.
Unnötig zu sagen, das die drei miesesten Kanzler der Bundesrepublik, Kohl, Schröder und Merkel, auf die Beratung durch Pierer wert legten. Die Ergebnisse für die Menschen kann jeder sehen.
Das sein Konzern fröhlich bestochen hat um seinen Schrott überhaupt noch verkaufen zu können, wundert da nicht. Von Pierer hat alle Innovationen seines Hauses als Risiko betrachtet und abgewürgt. Er wollte eine Bank mit angehängtem Elektroladen, aber keine Produktion mit Risiken und Chancen. So verhalten sich Feiglinge und Feiglinge als Manager sind der Tod eines jeden Unternehmens.
Das sein Konzern eine ganze Gewerkschaft gekauft hat, verwundert auch niemanden. Das scheint ja heute unter verantwortungsvollen und hochgeehrten Managern so üblich zu sein. Das Rolf Heckmann im Aufsichtsrat als Gewerkschaftsvertreter davon nichts mitbekommen hat, sind wir von dem auch schon gewohnt.
Was uns aber Herr von Pierer nicht erzählen kann, ist das er von allem nichts gewusst hat. Damit mag er bei der deutschen Justiz durchkommen, die ja vor den Großen und Reichen lieber buckelt und Rechtsgespräche führt, bis dem Gauner das Urteil gefällt und die dafür die Kleinen umso kräftiger tritt. Aber bei den Menschen in diesem Lande kommt er damit nicht durch. Er ist schuldig bis ins Mark.
Sein Rücktritt wird mit einem goldenen Handschlag und späteren Beraterhonoraren verbunden sein. Dann hat er auch noch mehr Zeit, um für seine neoliberale, wirtschaftsfaschistische Religion durch die Fernsehstudios zu turnen. Frau Christiansen, der unsäglich schmierige Friedmann und all die anderen Applaudierer die sich Journalisten und Moderatoren nennen, werden ihm schon ordentlich den Hintern lecken. Dieser Rücktritt ist nicht die verdiente Strafe. Aber leider werden wir es in diesem Land nicht erleben, das so jemand wie Pierer bestraft wird.
Lustig wird höchstens noch, wie der Rest der Bande aus Vorstand und Aufsichtsrat sich aus dem Dilemma hinauswindet.
Wie jämmerlich Pierer reagiert kann man im Spiegel nachlesen, wo er in einem offenen Brief an die Mitarbeiter auf die bösen Anderen zeigt, die die Faktenlage doch gar so falsch beurteilen und die böse Justiz, die sich doch tatsächlich erdreistet hat, das höhere Pack der Korruption mal in den Knast zu stecken. Das war er nicht gewohnt der Herr Unantastbar Pierer, damit haben sie nicht gerechnet in Vorstand und Aufsichtsrat, das es eventuell auch bei ihnen um ihren hochgeehrten Hintern geht.
Schön ist auch die Pressemitteilung des Siemens Konzerns, in der Ackermann rumschleimt und von Pierers Weisheit rühmt, als wenn Ackermann nicht ebenfalls für das, was von Pierer angerichtet hat verantwortlich wäre. Aber Verantwortung suchen die ja immer nur bei den Anderen.
Kleinfeld, der im Moment noch Vorstandsvorsitzende auf Abruf, hat mit "Heinrich v. Pierer immer Rechtschaffenheit und Vorbildlichkeit verbunden". Damit dürfte er aber so ziemlich alleine dastehen. Vielleicht sollte der mal die ehemaligen Handymitarbeiter fragen. Aber natürlich sülzt auch Kleinfeld nur rum und hofft das er nicht für seinen Anteil büßen muss. Der Rest der Deutschen hofft genau das Gegenteil, nämlich das sie ihm seine Schuld nachweisen.
Aber auch in diesem Fall kann man nur hoffen, das sich noch weitere Informanten finden. Kriminelle Vereinigungen jeder Art kann man nur durch Informationen von Insidern besiegen. Insider aus dem Hause Siemens nützten übrigens sich selbst, wenn sie Presse und Staatsanwaltschaft informieren. Das schützt langfristig gesehen die eigenen Arbeitsplätze, ist vielleicht sogar der einzige Weg zum Erhalt der Arbeitsplätze.
Es gibt eine Art von Abschaum,

Foto zew
Wolfgang Franz -ein Lobbyist,
der alles nimmt und gar nichts gibt.
Wolfgang Franz -ein Lobbyist,
der alles nimmt und gar nichts gibt.
Aber zum einen gehe ich diesem Dreck gerne aus dem Wege, zum anderen bin ich ein relativ vernünftiger Mensch.
Obwohl, bei unserem Wirtschaftswaisen (kein Schreibfehler, der ist geistig ein Waise, oder doch zumindest gut gekauft) denke ich sofort an Hanfprodukte. Nicht an Marihuana sondern eher an solide Stricke, die an Laternen baumeln.
Aber es hilft ja nichts. Gewalt ist auch bei dem Typen keine Lösung.
Dieser Wirtschaftsfaschist und Menschenverachter fordert als bezahlter Wirtschaftsweiser der Bundesregierung, Stundenlöhne unter drei Euro, wie der Spiegel berichtet.
Dieser Professor ist übrigens nicht so dumm, das er nicht wüsste, was er mit seinem neoliberalen Geschwafel anrichtet. Er weiß genau, das Löhne unterhalb von neun Euro bedeuten, das die Allgemeinheit zuzahlen muss. Da aber der Herr Franz und seine Freunde im Verhältnis zu ihrem Einkommen kaum Steuern bezahlen, interessiert ihn das nicht.
Seine Rechnung ist einfach. Sollen doch die Armen sich selbst finanzieren, Hauptsache er und seine Freunde vom Großkapital, die ihn finanzieren, können fressen und fressen und fressen.
Der gleiche Herr Franz wird uns erzählen, das die Sozialkosten zu hoch sind, nachdem er für weitere Lohnsenkungen gesorgt hat und dadurch erst höhere Sozialkosten produzierte.
Solange unsere Regierung solchen Abschaum beschäftigt, solange diese Kreatur als Professor auftreten darf, hat Deutschland verloren.
Um des diesem Experten einmal deutlich zu machen. Die FAZ berichtete in diese Woche über Ertragssteigerungen der Kapitalseite von 41 Prozent.
Wenn Wolfgang Franz bei diesen Zahlen die Löhne drücken will, bedeutet das nur eines. Wolfgang Franz stellt sich selbst außerhalb jeder Solidargemeinschaft mit den Menschen in Deutschland. Genau wie sein Pedant Hüther will er die Menschen aushungern.
Da stellt sich nur die Frage, wie lange wollen wir uns solche Experten auf unsere Kosten noch gefallen lassen und wann fangen wir an uns zu wehren?
INSM und die Bertelsmannstiftung - Juristen gefragt
Es ist schon seltsam. Da läuft in Deutschland die größte Desinformationskampagne aller Zeiten - selbst die Nazis werden in den Schatten gestellt - und niemand unternimmt etwas.
Die Experten die angeblich unsere Bundesregierungen nach bestem Wissen und Gewissen beraten, werden völlig öffentlich von INSM und der Bertelsmannstiftung gekauft, um das hohe Lied der Neoliberalen zu singen. Ein hervoragendes Mitglied dieser Religionsgemeinschaft der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, kann problemlos folgenden Satz prägen
„Für die Investoren ist entscheidend, dass es der Regierung gelungen ist, ein Projekt gegen die Mehrheit der Bevölkerung durchzusetzen.“
Der Chef von Gesamtmetall greift ganz öffentlich in die Kassen der Metallarbeitgeber um Desinformation in allen Lebensgebieten zu finanzieren. Das ganze erinnert sehr stark an die Machenschaften von Julius Streicher und seinem Stürmer, nur das diesmal die gesamten Medien bereits gleichgeschaltet sind. Zwischen Springer, Bertelsmann und den anderen Medien besteht kaum noch ein Unterschied, die Gebührenerpressersender schmücken sich ebenfalls ständig mit den Lobbyisten.
Vor allem ist das ganze sehr billig. Was nicht über die GEZ und Professorengehälter bezahlt wird, wird durch Steuervermeidung beglichen. Die Familie Mohn und der Bertelsmann/RTL Konzern stiften anstatt Steuern zu bezahlen und die Truppen um Kannegießer bezeichnen das ganze als PR-Aufwendungen und setzen es von den Gewinnen ab. Bezahlen tut immer der Bürger, der belogen wird und ehrlich Steuern zahlt.
Wer sich das ansieht und sich erinnert was der Stürmer ausgelöst hat, der fragt sich, ob es nicht eigentlich ein Gesetz geben müsste, das diesen Machtmißbrauch auf Kosten der Allgemeinheit verhindert.
Aber nachdem unser Bundestagspräsident St. Corruptius Lammert, ja Lobbyismus als die Urform der Demokratie preist und sogar Gesetze aufhebt damit Abgeordnete leichter bestochen werden können, beginne ich zu zweifeln.
Gibt es da draußen in diesem Land irgendwo Juristen, die eine Idee haben, wie man dieser Sache mit juristischen Mitteln entgegentreten kann, oder bleibt uns wirklich nur Verzweiflung oder Aufstand?
Roland Koch ein guter Grund für terroristische Gedanken
Gestern Abend lief im zentralen Demenzfernsehen (ZDF) die Sendung in der Maybrit Illner ihren Pflichtanteil an der Verbreitung der neoliberalen Religion erledigt. Früher hieß die Sendung mal "Berlin Mitte" aber selbst den ZDF Leuten ist aufgefallen, das in der Mitte Berlins für die meisten Talkgäste dieser Show wohl kein Platz wäre. Die Stadtreinigung könnte die Unmengen an faulen Eiern und Tomaten mit denen diese Leute beschenkt würden, wohl kaum wegräumen.
Deshalb heißt die Sendung jetzt Maybrit Illner und die kann in in ihrem mit Gebührenerpressung bezahlten Senderwohnzimmer nun machen was sie will. Natürlich ist das ganze im Ergebnis eine reine Propagandasendung voller Desinformation. Aber es gibt Gäste, die sich einfach nicht so leicht in die sich selbstbeweihräuchernde Plätscherrunde einbinden lassen. Auf solche Momente wartet der Zuschauer, weil genau an dieser Stelle ab und an die Wahrheit durchblitzt.
Claus Peymann, Intendant des Berliner Ensembles, ist solch ein Gast, der sich zudem noch den Luxus einer vom Mainstream abweichenden Meinung leistet. Natürlich wird so ein Gast gleich mal vorsichtshalber von Leitelefanten umrahmt. Als solcher sollte Klaus Bölling dienen, der als Sprecher der Bundesregierung in dieser Zeit natürlich streng auf der alten, falschen Linie bleiben muss, um seine Lebenswerk, das in diesem Punkt auf einer Lebenslüge beruht, nicht zu gefährden. Dazu Roland Koch, den brutalstmöglichen Aufklärer, der nicht davor zurückschreckte die Herkunft des Geldes mit dem er Rassenhass schürte, als jüdisches Erbe zu bezeichnen.
Das versprach interessant zu werden. Aber natürlich wurde es das nicht. Die Illner sorgte dafür, das alles auf einen seichten Talk hinauslief, da half auch die hochsensible Ina Beckurts mit ihrer erfrischend offenen Argumentation nichts. Koch und Bölling spielten sich die Bälle zu und unterbrachen Peymann häufig, damit dieser ja nicht die Wahrheit sagen konnte.
Dabei wollte der nur aussagen, das es zu Beginn der RAF eine politische Grundlage gegeben hat und das Klars Grußbotschaft, leider die heutige Wirklichkeit, oder zumindest eine richtige Teilansicht davon wiederspiegelt. An genau dieser Stelle fiel ihm der Betrüger Koch ins Wort um schreiend zu verkünden, das es nie einen Grund für Angriffe gegen diese tolle Demokratie geben könne. Leider hat der Autor den genauen Wortlaut nicht mitgeschrieben, weil er erst einmal von der Wand herunterklettern musste, die er vor Wut hochgerast war.
Der Koch hat den Nerv genau getroffen. Nach seiner Ansicht ist alles in schönster Ordnung und soll auch so bleiben damit er sich auf Kosten der Allgemeinheit satt fressen und jede Regel brechen kann. Genau so kam es zur Ermordung Benno Ohnesorgs und den Schüssen auf Rudi Dutschke. Springer war damals der Hetzer, unterstützt von Leuten die ein repressives System brauchten um ihre Pfründe zu sichern und um jede Diskussion über ihre Rolle vor 1945 zu verhindern.
In jeder Kneipendiskussion, vor jedem Supermarkt gibt es heute die ständige Aussage, das man unsere Politiker und die meisten Manager einfach aufhängen sollte. Aufhängen deshalb, weil sie den Aufwand des totschlagens nicht wert seien. Da kocht nicht nur die Wut des Prekariats, der Unterschicht, sondern längst die der ehemaligen Mittelschicht, des Handwerks und des mittleren Managements.
Alleine ein solcher Satz, wie er vor kurzem vom Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, produziert wurde, macht klar wo wir gelandet sind:
„Für die Investoren ist entscheidend, dass es der Regierung gelungen ist, ein Projekt gegen die Mehrheit der Bevölkerung durchzusetzen.“
Die Übersetzung dieses Satzes in Klartext bedeutet, das die Politik mittlerweile so gut bestochen und geschmiert ist, das sie sogar direkt gegen die Bevölkerung vorgeht, um Herrn Hüther und seinen neoliberalen Abzockerfreunden genehm zu sein. Auch wenn es sich Herr Koch nicht vorstellen kann. Das erzeugt Wut und Hass.
Aber keine Sorge, es gibt keine Anzeichen für einen Widerstand gegen die Verfassungsfeinde, Bestechlichen und Korrupten oder die Bestecher. Die Leute, die wie Peymann, damals noch eine gewisse Rechtfertigung für die RAF gefunden haben, sind bis heute noch tief darüber erschrocken wohin der Weg schlußendlich ging. Die haben sich die unbeteiligten Toten, die Fahrer, Polizisten und Leibwächter und die Gelegenheitsopfer nämlich nicht verziehen.
Aber eins soll Herr Koch wirklich wissen. Er und seine Freunde geben den Menschen jeden Tag Grund genug von Gewalt als Reaktion zu träumen. Nur ist das deutsche Volk zu vernünftig um im Rahmen einer Revolution alles, was wir aufgebaut haben zu zerschlagen. Wir hoffen immer noch darauf, das sich eine politische Lösung ergibt, die uns erlaubt die Gauner vor ordentliche, dem Bürger und dem Recht verpflichtete Gerichte zu stellen.
Vielleicht sterben wir mit der Hoffnung. Aber wir hassen diese Leute so tief, das wir ihnen keine Gelegenheit geben werden mit der Bundeswehr auf uns loszugehen, wie sie das gerne möchten. Wir stopfen ihnen einfach ihre eigenen Worte immer wieder zurück in die dreckigen Hälse und lassen keine Lüge und keinen Betrug unkommentiert.
Vielleicht gibt es ja irgendwann eine europäische Verfassung die uns erlaubt vor einem europäischen Gericht gegen Leute wie Koch und Kumpane vorzugehen.
Interessant ist in Sachen Demagogie auch ein Artikel im Spiegel der natürlich die Ansichten von Aust und der Familie Mohn unterstützen muss und ebenfalls einen politischen Grund für die Anfänge der RAF negiert. Man spürt förmlich wie sehr Reinhard Mohr, der Sklave Bertelsmanns, den freien Denker Peymann hasst, genau wie das Berliner Ensemble und die Texte von Brecht. Dafür aber lobt er seinen Chef Aust, der angeblich ein Standardwerk geschrieben hat, das aber von allen mit einigermaßen Ahnung als Mumpitz mit viel Drumherum abgetan wird. Die Hitler-Tagebücher auf Spiegelniveau.
Wirtschaftsw(a)ise Wolfgang Franz predigt Zurückhaltung bei Lohnerhöhung
Halb verschlafen las ich die Nachricht bei n-tv und war schon ganz begeistert, das endlich ein Wanderprediger der neoliberalen Religion sich auch einmal darüber aufregt, das die Manager sich eine Gehaltserhöhung von 16,9 Prozent genehmigt haben, wie die Süddeutsche ja schon kritisierte.
Aber Pustekuchen. Der hochachtbare Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim hat natürlich nichts dagegen das sich die Manager einen ordentlichen Schluck aus der Pulle genehmigen. Er will, seiner neoliberalen Religion folgend, nur, das die Arbeitnehmer möglichst wenig abbekommen. Denen billigt er in der Metallindustrie genau 1,5 Prozent zu. Dieser feine Herr.
Die Arbeitnehmer haben das Recht ein Zehntel dessen zu fordern was dieser Waisenknabe den Managern lächelnd zubilligt.
Um es einmal ganz deutlich zu sagen. Dieser Professor lebt vollständig von Steuergeldern. Als Professor, Wirtschaftsweiser und mit seinem unnötigen Institut. Selbst wenn er Fremdmittel aus der Industrie oder von irgendwelchen Lobbyverbänden generiert, bezahlt das der Steuerzahler, weil diese Geldgeber, die Aufwendungen, mit denen sie den willfährigen Professor kaufen, natürlich als Kosten absetzen und deshalb weniger Steuern zahlen.
Dieser Mann der keine Wissenschaft betreibt, weil Volkswirtschaft keine Wissenschaft, sondern eine Glaubensfrage ist, der also nichts leistet, außer die neoliberale Religion zu predigen und Vorhersagen zu machen, die er alle naselang revidiert, will den wirklich arbeitenden Menschen nicht einmal einen Inflationsausgleich gönnen.
Da mache sich doch jeder bitte seine eigene Meinung über diesen feinen Herrn und die Politiker die er offiziell indoktrinieren darf.
Aber Pustekuchen. Der hochachtbare Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim hat natürlich nichts dagegen das sich die Manager einen ordentlichen Schluck aus der Pulle genehmigen. Er will, seiner neoliberalen Religion folgend, nur, das die Arbeitnehmer möglichst wenig abbekommen. Denen billigt er in der Metallindustrie genau 1,5 Prozent zu. Dieser feine Herr.
Die Arbeitnehmer haben das Recht ein Zehntel dessen zu fordern was dieser Waisenknabe den Managern lächelnd zubilligt.
Um es einmal ganz deutlich zu sagen. Dieser Professor lebt vollständig von Steuergeldern. Als Professor, Wirtschaftsweiser und mit seinem unnötigen Institut. Selbst wenn er Fremdmittel aus der Industrie oder von irgendwelchen Lobbyverbänden generiert, bezahlt das der Steuerzahler, weil diese Geldgeber, die Aufwendungen, mit denen sie den willfährigen Professor kaufen, natürlich als Kosten absetzen und deshalb weniger Steuern zahlen.
Dieser Mann der keine Wissenschaft betreibt, weil Volkswirtschaft keine Wissenschaft, sondern eine Glaubensfrage ist, der also nichts leistet, außer die neoliberale Religion zu predigen und Vorhersagen zu machen, die er alle naselang revidiert, will den wirklich arbeitenden Menschen nicht einmal einen Inflationsausgleich gönnen.
Da mache sich doch jeder bitte seine eigene Meinung über diesen feinen Herrn und die Politiker die er offiziell indoktrinieren darf.
Mindestlohn und Reinhard Göhner der Diener vieler Herren
Man darf in Deutschland ein korruptes Arschloch nicht als korruptes Arschloch bezeichnen.
Reden wir also über Reinhard Göhner den Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) der im Nebenberuf als Abgeordneter der CDU noch so tut, als ob er den Wahlkreis 134, Herford - Minden-Lübbecke II, in Nordrheinwestfalen vertritt.
So ganz nebenbei ist er auch noch Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie sowie im Ausschuss für Arbeit und Soziales und ein regulärer Nachfahre von Jesus und Maria Magdalena da er gleichzeitig an zwei Orten sein kann.
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Nix mit Aussterben

Fips von der Rübennase
Wir sterben nicht aus.
Natürlich sind unsere Wurfzahlen geschrumpft. Nach Kohl, Schröder und Merkel ist doch alles was in Deutschland Freude machen könnte geschrumpft. Der Rückgang der neugeborenen Dackel um 40 Prozent, entspricht ungefähr dem, was Familien mit Kindern, Armen und Kranken weggenommen wurde, um fette Politiker, abzockendes Großkapital und Funktionäre zu füttern.
Als echter Berliner Köter überlege ich ja oft, ob ich die Schuldigen nicht beißen sollte. Aber wer möchte schon seine Zähne in einen Kannegießer oder Hundt schlagen. Ekelhaft alleine der Gedanke. Die überlasse ich eher den Ratten. Sind Ratten eigentlich kanibalistisch? Egal. Ich beiße die nicht.
Vielleicht sind wir nicht mehr so viele wie einst. Aber wir sind immer noch genug. Mut und Zorn sind noch lange nicht gebrochen.
Fips von der Rübennase.
Reinhard Göhner sieht sich als Vorbild für andere Parlamentarier
Laut Wikipedia ist ein Vorbild, eine zum Nachahmen einladende oder zwingende Erscheinungsform von Personen oder Objekten. Herr Göhner meint also das alle deutschen Parlamentarier ihm nacheifern sollen.
Dazu muss man wissen, das Herr Göhner im Hauptberuf der Handlanger des Hasspredigers Dr. Dieter Hundt ist, der als Bundesarbeitgeberchef, die Löhne drücken und den Menschen jede Hoffnung auf Zukunft nehmen lässt. Der sich Präsident eines Arbeitgeberverbandes nennt, dessen Ziel aber nur ist, Arbeitsplätze aus Deutschland abzuziehen.
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Dazu muss man wissen, das Herr Göhner im Hauptberuf der Handlanger des Hasspredigers Dr. Dieter Hundt ist, der als Bundesarbeitgeberchef, die Löhne drücken und den Menschen jede Hoffnung auf Zukunft nehmen lässt. Der sich Präsident eines Arbeitgeberverbandes nennt, dessen Ziel aber nur ist, Arbeitsplätze aus Deutschland abzuziehen.
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Norbert Röttgen lässt sich auch weiterhin in traditioneller Weise bestechen
Der mutige Ansatz des ersten parlamentarischen Geschäftsführers der CDU/CSU Fraktion die offensichtliche Bestechlichkeit deutscher Abgeordneter in den sichtbaren Bereich zu überführen, darf damit als gescheitert gelten. Sein Gedanke sowohl als Hauptgeschäftsführer des BDI, direkt Geld vom BDI für seine Lobbyarbeit zu bekommen, als auch die Abgeordnetenbezüge einzustreichen, war ja grundsätzlich richtig.
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