Weltwirtschaftskrise - Ausgrenzung der Schweinestaaten
Wie sehr der Neoliberalismus eine wirtschaftsfaschistische und rassistische Denkweise ist, zeigt sich an der Art. wie mit den nächsten Verlierern umgegangen wird. PIGS also Schweine ist das neueste Kosewort, das die Neoliberalen und ihre journalistischen Propagandaleute nicht zufällig in die Welt gebracht haben. Es soll Portugal, Italien/Irland, Griechenland und Spanien ähnlich diffamieren und dämonisieren, wie es Westerwelle mit den Hartz IV Emfängern oder Göbbels mit den Juden gemacht hat.
Natürlich hat Griechenland bei der Aufnahme in die Euroraum getrickst. Mit Hilfe von Goldman-Sachs. Also mit Hilfe der Bankster und die Politik aber auch Bundesbankchef Axel Weber haben kein Wort dagegen gesagt. Ging es doch darum innerhalb der Eurozone möglichst viel Absatzmärkte für deutsche Waren, für den deutschen Exportweltmeister zu generieren. ["Weltwirtschaftskrise - Ausgrenzung der Schweinestaaten" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-25
Die Zocker sind zurück: Großbanken spekulieren mit Griechen-Krise
Kanzlerin Merkel rügt im Koalitionsausschuss Westerwelles Polemik
CDU-Ministerin Ursula von der Leyen: "Es nütze nichts, Menschen zu beschimpfen"
Die LINKE deckt auf: Jeder zehnte Aufstocker arbeitet für den Staat
Hartz IV-Sanktionen sind bei jungen Erwachsenen ein Massenphänomen
Die seltsamen "Bevölkerungs-Prognosen" des Statistischen Bundesamtes
Skandalöse Nachsicht mit Steuerhinterziehern
Geldsegen für Ex-Politiker
Rent a Rüttgers: Der Zugang zur Macht wird käuflich
Wikileaks veröffentlicht geheimes Gutachten aus Brüderles Giftschrank
Politische Einflussnahme auf den unabhängigen Journalismus: FDP warnt vor dem NDR
Meinungsfreiheit: Warum der von der CDU kaltgestellte ZDF-Chef Brender poltern darf
Immer mehr Trunkenheitsfahrten: VW ruft Phaeton zurück ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-25" mehr »]
Kanzlerin Merkel rügt im Koalitionsausschuss Westerwelles Polemik
CDU-Ministerin Ursula von der Leyen: "Es nütze nichts, Menschen zu beschimpfen"
Die LINKE deckt auf: Jeder zehnte Aufstocker arbeitet für den Staat
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Immer mehr Trunkenheitsfahrten: VW ruft Phaeton zurück ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-25" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Nix mit Aufschwung und die Bankendämmerung
Der Januar begann wie viele ihn erwartet hatten. Alle die für den Weihnachtsumsatz noch einmal für Stimmung gesorgt hatten müssen einsehen, das es sich nicht lohnt ein totes Pferd zu reiten. Bereits im Dezember 2009 gingen die Ordereingänge bei der deutschen Industrie um 2,3 Prozent zurück. Nun hoffen alle auf die Schwellenländer, aber auch die sind ausgeblutet.
In Deutschland sind die Steuereinnahmen im Januar gegenüber dem schon sehr schlechten Vorjahresmonat um 7,8 Prozent eingebrochen und haben damit die schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Im gesamten letzten Quartal 2009 ist die deutsche Wirtschaft nicht mehr gewachsen. Dies liegt vor allem auch an einer starken Konsumzurückhaltung. Die Menschen trauen weder Politik noch Wirtschaft. Und selbstverständlich fehlt ihnen das Geld für den Konsum ["Weltwirtschaftskrise - Nix mit Aufschwung und die ... »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-08
- Grüne Gentechnik: Landwirt hat alles verloren
- Über die Milliardengewinne der Deutschen Bank
- Kuschen vor Ackermann: Der SPIEGEL jubelt über Gewinne der Deutschen Bank
- Zu spät gewarnt: Bank muss Steuerhinterzieher mit 7,3 Mio Euro entschädigen
- Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) betraut externe Berater mit Steuerreform
- Industrieumsatz Dezember 2009 minus 17,5 Prozent gegenüber Dezember 2007
- Bankrott deutscher Kommunen
- Rechnungshof kritisiert: Hamburgs Straßennetz verfällt
- CDU wusste schon 2007 über die prekäre Lage der HSH Nordbank Bescheid
- NRW-Chef Rüttgers (CDU) rebelliert gegen schwarz-gelbe Steuerpläne
- Schwarz/Grün für NRW wird vorbereitet
- Atomkraftwerke: Die Laufzeitverlängerung weckt Begehrlichkeiten
- Schwarz/Gelber Sparplan bei Energie-Sanierung gefährdet tausende Jobs im Handwerk
- Kraftwerksplanung: Von wegen Renaissance der Atomkraft
- Hartz4: Theorie vom fehlenden Arbeitsanreiz macht keinen Sinn
- Hartz IV vor dem Bundesverfassungsgericht
- Hartz4-Debatte: "Der wirklich faule Sack ist der Gesetzgeber"
- SPD kontra Streik im Öffentlichen Dienst?
- Umfrage: Soziale Gerechtigkeit nimmt ab
- Interview mit dem neuen LINKE-Chef Klaus Ernst
- Benjamin Hoff (Linke) zur Zukunft seiner Partei
- Gabor Steingart: Vom neoliberalen SPIEGEL-Wortführer zum neuen Handelsblatt-Chef
- NRW-Pirat Dirk Schatz im Interview
- Sendezeiten im Internet: Das letzte Aufgebot der Altparteien zur Zensur des Internets
- BILD "Gewinner des Tages": Nie war Gewinnen so einfach ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-08" mehr »]
- Über die Milliardengewinne der Deutschen Bank
- Kuschen vor Ackermann: Der SPIEGEL jubelt über Gewinne der Deutschen Bank
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Ackermann in Not
Was waren das noch für herrliche Zeiten als Josef Ackermann vor Gericht sein Viktory Zeichen machte und tatsächlich mit einer Geldstrafe davonkam. Mit seiner Form des Stinkefingers hatte er es allen Deutschen gezeigt. Geld geht vor Recht. Aber langsam wird es immer enger.
Am 4. Dezember beginnt der Prozess gegen Paul Daugerdas in Manhatten. Dabei geht es darum, dass die Deutsche Bank und Daugerdas ein betrügerisches Konzept zum Zweck der Steuerersparnis entwickelt haben sollen. Der Daugerdas Prozess, indem auch zwei ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bank angeklagt sind, wird von Fachleuten dabei nur als der Anfang des Vorgehens der amerikanischen Justiz gegen die Deutsche Bank angesehen. ["Ackermann in Not" mehr »]
Wie die Bürger die Bankenrettung bezahlen sollen
Eines muss man Norbert Walter von der Deutschen Bank lassen. Er steht zu seiner neoliberalen und menschenverachtenden Grundhaltung und dazu, die normalen Bürger bis aufs Blut auszupressen. Während alle Welt über die Pläne zu einer Steuersenkung durch schwarz/gelben Hornissenkoalition nur müde den Kopf schütteln kann, gibt Walter schon klare Anweisungen wie diese zu bezahlen sind.
Der feine Herr möchte die Mehreinnahmen unter anderem aus einer PKW-Maut, einer Erhöhung der Studiengebühren und dem Abbau von Subventionen bei den erneuerbaren Energien finanzieren. Dazu möchte er eine Eigenbeteiligung bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. ["Wie die Bürger die Bankenrettung bezahlen sollen" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Irrungen und Wirrungen
Im Moment ist die Weltwirtschaftskrise offiziell abgesagt. Inoffiziell sehen die Dinge etwas anders aus. Australien, dass eigentlich von der weltweiten Rezession kaum getroffen wurde, weil China seine Dollar schnellstens in Rohstoffe umwandelt, gibt gerade bekannt, dass es 5 Milliarden Euro in seinen Immobilienmarkt stecken will. Wenn man bedenkt, dass Australien gerade erst seinen Leitzins um einen viertel Prozentpunkt auf 3,25 Prozent erhöht hat, dann ist das ein seltsames Signal.
Die Zinsen erhöhen und gleichzeitig 238 Euro je Einwohner in ein Programm zu stecken, dass die Immobilienzinsen senken soll, macht nur dann Sinn, wenn man erhebliche Probleme im Immobiliensegment hat, obwohl die Wirtschaft eigentlich noch läuft. Tatsächlich geht es Australien wie der ganzen Welt. Es gibt im Gewerbebereich gravierende Überkapazitäten und wie im Wohnbereich wurde zu teuer gebaut, ohne wirklich Substanz zu schaffen. ["Weltwirtschaftskrise - Irrungen und Wirrungen" mehr »]
Kann mal wer den Norbert Walter wieder zu seinem Betreuer bringen?
So ähnlich wie Bruder Sarrazin, scheint auch der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Sarrazin immer wieder seinen Betreuern zu entkommen. Die Folge sind dann immer wieder fürchterliche Entgleisungen in irgendwelchen System-Medien:
Das Staatsdefizit klettert auf weit über fünf Prozent des Sozialprodukts, weil Steuereinnahmen sinken und Ausgaben für Konjunkturprogramme und Sozialausgaben zunehmen. Die deutsche Staatsschuld steigt auf 80 Prozent des Sozialprodukts. 2010 verletzt Deutschland erneut den Maastrichter Vertrag. Der Auftakt, eine der gesetzlich vereinbarten Schuldenbremse gemäße Politik zu betreiben, könnte kaum gründlicher schiefgegangen sein. Dabei machen wir mit den Steuer- und Abgabenerhöhungen klammheimlich weiter. Die Anhebungen der Bemessungsgrundlage bei der Sozialversicherung sind weitere Enteignungen der Mittelschicht.["Kann mal wer den Norbert Walter wieder zu seinem Betreuer ... »]
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Einnahmesteigerungen in dieser Größenordnung reichen freilich nicht aus, um den Staatshaushalt in absehbarer Zeit zu sanieren. Das geht nur mit einem brutalen Schnitt bei den Ausgaben. Sozial- und Gesundheitsausgaben müssen begrenzt werden. Anreize für eigenständige Vorsorge gilt es vor allem wegen der Alterung und Schrumpfung unserer Bevölkerung rasch und sorgsam zu etablieren.
Weltwirtschaftskrise - Die Stimmung ist besser als die Lage
"Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen." sagte schon Johann Wolfgang von Goethe in seinen "Maximen und Reflexionen". Zutiefst unglücklich sind all diejenigen, die auf ein ständiges Wachstum und sprudelnde Gewinne gesetzt hatten und jetzt mit praktisch wertlosen "Wertpapieren", überschuldeten Firmen und sterbenden Banken nur noch Hoffnung verbreiten können, um sich in den nächsten Tag zu retten.
Wenig Hoffnung verbreitet indes der Internationale Währungsfond (IWF) in seinem Global Financial Stability Report. Der geht davon aus, dass in 2010 die europäischen und amerikanischen Banken 310 Milliarden Dollar abschreiben müssen. Dabei ist das noch eine wohlwollend hoffnungsvolle Annahme, denn laut einem Stresstest des Europäischen Ausschusses für Bankenaufsicht (CEBS) ist alleine bei den 22 größten Banken der EU bis Ende 2010 mit Verlusten von bis zu 330 Milliarden Euro zu rechnen. ["Weltwirtschaftskrise - Die Stimmung ist besser als die Lage" mehr »]
Natürlich darf Ackermann im Kanzleramt seinen Geburtstag feiern
Selbstverständlich müssen die Steuerzahler dafür aufkommen. Das ist doch klar. Die Merkel muss froh sein, dass sie nicht kellnern musste wenn ihr Chef feiert. Ich kann gar nicht verstehen, dass sich Leute darüber aufregen, das der eigentliche Herr von Deutschland im Kanzleramt feiert. Josef Ackermann ist doch der absolutistische Herrscher über Deutschland. Wenn er befiehlt laufen sie alle. Schon das was er wünscht ist den meisten Befehl.
Im Februar 2003 wünschte sich Herr Ackermann, dass die kranken Hypotheken zu wunderschönen wertlosen Paketen zusammengebunden werden könnten um sie dann in Teilen als Wertpapiere mit gutem Gewinn verkaufen zu können. Sofort waren Schröder, Clement und Eichel bereit. Änderten die Gesetze bis die Hypothekentöchter in der Hypo Real Estate und der Eurohypo gebǘndelt waren und verkauft werden konnten. ["Natürlich darf Ackermann im Kanzleramt seinen Geburtstag feiern" ... »]
Am 27. September ist Leichenschmaus
Mit freundlicher Genehmigung durch den Redaktionsleiter der Zeitschrift RotFuchs, Dr. Klaus Steiniger
Ausgabe 139:
Wahlköder und Seelenmassage
Warum die BRD-Oberen lügen, daß sich die Balken biegen
Warum die BRD-Oberen lügen, daß sich die Balken biegen
Bundesdeutsche Politik überschlägt sich in „Jubiläen“. Eines wird nicht offiziell begangen: 60 Jahre Kalter Krieg gegen die DDR. Doch er verfängt immer weniger.
Schon vor der Krise waren 73 % der Ostdeutschen der Auffassung, Sozialismus sei eine gute Sache, müsse das nächste Mal nur besser gemacht werden. Frau Merkel befand, daß dies so nicht bleiben dürfe, weshalb ihr nichts Besseres einfiel, als zu sagen: „Wahrheit bedeutet eben auch, Verklärung entgegenzuwirken.“ Jedenfalls sind die Vergleiche, die Menschen mit den Erfahrungen von zwei Systemen unvermindert anstellen, für bundesdeutsche Politik und Medien Grund genug, den Kalten Krieg gegen die DDR sogar noch „anzuheizen“. Er soll helfen, die Öffentlichkeit der BRD möglichst bis zu den Bundestagswahlen von den Folgen der tiefgreifenden Krise des eigenen Systems maximal abzulenken.
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Die wundersamen Gewinne des fantastischen Josef Ackermann
Ja der Josef ist ein wahrer Hans Dampf in allen Gassen und er beweist alle immer wieder, dass er alles kann und darf. Jetzt hat er mitten in der Weltwirtschaftskrise schon zum zweiten Mal eine Milliarde Euro Gewinn gemacht, während rund um ihn herum die Wirtschaft zusammenbricht. Er ist ein richtiger Teufelskerl. Er kann einfach alles.
Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, hat er sogar noch einen richtigen Befreiungsschlag bei den Level 3 Assets gelandet und seine Bestand von 80 Milliarden auf 64 Milliarden gesenkt. 16 Milliarden also 20 Prozent weniger. Das ist eine reife Leistung. Wie war das eigentlich noch mal mit den Level 3 Assets? ["Die wundersamen Gewinne des fantastischen Josef Ackermann" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Die Position der Menschen, Kreditkarten und Immobilien
Wenn man sich überlegt, dass die Opelrettung mit Magna 4,5 Milliarden Euro kosten und damit nicht einmal die bisher 26.000 Arbeitsplätze auch nur kurzfristig gerettet werden, dann muss es erlaubt sein einmal anders zu rechnen. Warum gibt Deutschland den 26.000 bei Opel beschäftigten, nicht einfach jedem 173.077 Euro. Dann sind die 4,5 Milliarden auch weg. Aber zumindest diese 26.000 und ihre Familien haben die Chance auf einen Neuanfang irgendwo auf der Welt.
Sicher nicht in Deutschland. Aber wer glaubt schon noch an einen Neuanfang in Deutschland. Deutschland heißt konzeptloses weiterwurschteln und weiter von unten nach oben umverteilen, bis es endgültig kracht. An Wunder in Deutschland glaubt noch Harry Peter Carstensen, der jetzt ernsthaft an den HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher appelliert, auf seine umstrittene Bonuszahlung von 2,9 Millionen Euro freiwillig zu verzichten.
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Weltwirtschaftskrise - Des Wahnsinns fette Beute
In den USA konnte man bisher Hypotheken in Höhe von 105 Prozent des Wertes einer Immobilie im Rahmen des Home Affordable Refinance Program (HARP) finanzieren. Dies sollte weitere Zwangsversteigerung durch Umschuldung verhindern. Leider waren 105 Prozent zu wenig, so dass jetzt auf 125 Prozent erhöht wird. Das wird auch nicht reichen. Aber spätestens bei 250 Prozent wird die Maßnahme greifen. Die Subprime Krise ist dann erfolgreich von hinten aufgerollt.
In Deutschland haben die Bankster eine neue Finanzierungsquelle für ihr Spiel im großen Casino gefunden. Sie wollen wie früher Schulden aller Art, vordergründig natürlich die aus dem Mittelstand, neu verbriefen und damit die nächste große Blase starten. Damit sie nach dem Platzen der Blase nicht erst einmal in die eigene Tasche fassen müssen, soll der Steuerzahler oder besser dessen Brieftasche gleich von Anfang mit dabei sein. ["Weltwirtschaftskrise - Des Wahnsinns fette Beute" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Die großen und die kleinen Lügen
Der Ehrenpreis für dämlichste Lüge gebührt Peter Harry Carstensen (CDU), der mehr schlecht als recht versucht den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein zu geben. Er hat es tatsächlich geschafft den Kieler Parlamentspräsidenten vorzuschwindeln, dass die Spitzen der die Landesreegierungen tragenden Fraktionen die absurde Bonizahlung an Dirk Jens Nonnenmacher den Chef der HSH Nordbank genehmigt hätten. Haben sie aber nicht, wie der Fraktionschef der CDU, Johann Wadephul und der Fraktionschef der SPD Ralf Stegner beide bestätigen.
Aber Peter Harry Carstensen ist nicht bösartig in seinen Lügen, er ist nur dämlich. Er hat nämlich einfach das Schreiben, das Ole von Beust für Hamburg verfasst hatte, abgeschrieben und dabei vergessen das er eben nicht mit den Fraktionen gesprochen hatte. Dummerweise hat er auf die schon verkorkste Sache noch einen oben drauf gesetzt, indem er die Koalition mangels Vertrauens aufkündigte, weil Stegner sich absolut nicht an etwas erinnern konnte, was auch nie stattgefunden hat. ["Weltwirtschaftskrise - Die großen und die kleinen Lügen" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - versagende Rezepte, hilfloser Optimismus und die Menschen
Für 110 Milliarden Pfund hat die Bank of England (BoE) bereits britische Staatsanleihen gekauft. Das entspricht ungefähr 15 Prozent des Marktes. Durch diese Art von vorgetäuschtem Käuferinteresse sollte der Markt dazu gebracht werden, dass sich die Kreditkonditionen für Unternehmen, Privathaushalte und vor allem für Immobilien deutlich verbessern, weil die Banken, die selber diese Staatsanleihen besitzen, dadurch ein Problem weniger in ihrer Buchhaltung hätten.
Ein bisschen viel wenn und aber und man kann schon jetzt sagen, dass dieses Rezept nicht funktioniert. Es ist nichts anderes als Geld zu drucken, um damit die eigenen Schulden zu finanzieren. Es wird übrigens weitergehen müssen. Wer heute an ein Ende bei 150 Milliarden glaubt, liegt falsch. Schon sehr bald wird der Wert bei 400 Milliarden liegen, weil ausländische und inländische Besitzer dieser Bonds genau sehen, was mit dem englischen Pfund passiert. Es wird schwindsüchtig. ["Weltwirtschaftskrise - versagende Rezepte, hilfloser Optimismus ... »]
Über den Impairment Test, Goodwill und die ständige Lügerei
Wirtschaft hat viel mit Vertrauen zu tun und das Vertrauen in die Finanzwirtschaft ist so nachdrücklich zerstört worden, dass jetzt alle Zahlen und Verfahren bei den Unternehmen auf den Prüfstand müssen. Um die 190 Milliarden Euro haben die deutschen Unternehmen an Firmenwert (Goodwill) in ihren Büchern stehen. Als Vodafone Mannesmann übernahm, wurden dafür ebenfalls 190 Milliarden Euro gezahlt.
Natürlich hatte der Kaufpreis nichts mit dem Wert des Unternehmens zu tun. Auch wenn es juristisch nie aufgearbeitet wurde, diente dieser Wahnsinnskaufpreis vor allem einem guten Freund der Deutschen Bank, nämlich Canning Fok dem Vertreter von Hutchison Whampoa, die als damals größter Einzelaktionär einen golden Schnitt machten. Das war ja wohl auch der Grund weshalb Josef Ackermann so viel Druck ausübte. ["Über den Impairment Test, Goodwill und die ständige Lügerei" mehr »]
Peter Alwin Hartz will endlich wieder die Arbeitslosen bekämpfen
Sie haben ihn wieder einmal aus dem Sarg geholt. Die CSU Mittelstandsunion umgibt sich gerne mit Kriminellen. So haben sie Peter Alwin Hartz nach Ansbach geholt, damit der dort seiner Menschenverachtung vollen Ausdruck verleihen kann. Ihm reicht es nicht, mit seinem unmenschlichen Hartz IV System, die deutsche Gesellschaft tief gespalten zu haben. Nein der Kriminelle will noch viel mehr Schaden anrichten.
Er hat einen Vortrag ausgearbeitet, der vor Dummschwatz nur so strotzt. mit Worten wie "A-Trainer", "Beschäftigung zuweisendes Beschäftigungsradar", "den Qualitätsstandard garantierendes Social-Franchising", "Kreativierung", "Minipreneure" und "Polylog". Sinnlose Worthülsen aus dem Maul eines erbarmungslosen Neoliberalen, die alle nur auf die eine Sache hinauslaufen. Auf hemmungslose und totale Ausbeutung ohne Selbstbestimmungsrecht. ["Peter Alwin Hartz will endlich wieder die Arbeitslosen ... »]
Leistung aus Leidenschaft
Mit diesem Satz wird man auf der Homepage der Deutschen Bank begrüßt. Nun ist ja, eine gewisse Leidenschaft nicht zu leugnen. Ob man aber die daraus resultierende Leistung so öffentlich würdigen sollte, möchte ich bezweifeln. Jedenfalls, wenn man von der landläufigen Vorstellung eines seriösen Bankhauses ausgeht.
["Leistung aus Leidenschaft" mehr »]Weltwirtschaftskrise - Lügen für den Wahlsieg
Es ist schon seltsam, während der IWF seine Wahrsagerquote für die Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone für 2009 von bisher einem Negativwachstum von 2,7 auf 4,5 Prozent steigert, redet der deutsche Finanzminister von Bodenbildung. Selbst einem Politiker wie Steinbrück, die in ihrer Kaste ja praktisch schon berufsmäßige Lügner sind, müsste auffallen, das da etwas nicht stimmen kann.
Überall auf der Welt gibt es ein Negativwachstum. Die Entwicklungsländer drohen vollständig abzustürzen und die billigen Gelder der Notenbanken kommen nur den Gewinnen der Banken zugute, während die Realwirtschaft kaum noch Kredite bekommt. Gleichzeitig wird mit den ETFs eine neue Blase aufgebaut, die vermutlich zusammen mit den Firmenkrediten platzen wird. ["Weltwirtschaftskrise - Lügen für den Wahlsieg" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Zahlen und Fakten
Die Preise für zehnjährige US-Schatzanleihen sind von 110 Dollar in den letzten 5 Monaten auf 94 Dollar zurückgefallen, was einen Einbruch von 14,5%. bedeutet. Gleichzeitig erklärt Russland seine Währungsreserven in Dollar auf unter 30 Prozent zurückfahren zu wollen. China äußert sich lieber gar nicht, versucht aber, wo es nur eben geht seine Dollar in Waren, Rohstoffe und die Absicherung von Rohstoffquellen durch Beteiligungen und Kredite zu tauschen.
Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass den Ratingagenturen keine Zeit mehr bleibt. Sie müssen England und die USA von AAA zurückstufen. Die Folgen für den Dollar und die Weltwirtschaft sind klar. Reagieren die Ratingagenturen nicht, läuft ihnen einfach der Markt weg und ihre Reputation sinkt erneut. Der ursprüngliche Vorwurf, dass die Ratingagenturen sehr stark am Zustandekommen der Hypothekenblase beteiligt waren, weil sie einfach den Tatsachen nicht ins Auge sehen wollten und weitgehend geschönte Ratings die Kunden in die Irre geführt haben, könnte sich bei weiterem Zögern zu einer Systemkrise für die Ratingagenturen auswachsen. ["Weltwirtschaftskrise - Zahlen und Fakten" mehr »]
Aktueller Stand der Weltwirtschaftskrise
Während in Deutschland die Arbeitnehmer bereits zu ahnen beginnen, dass sie im nächsten Jahr und in den Folgejahren, die Kosten für das Kurzarbeitergeld mit Abschlägen beim Arbeitslosengeld und noch mehr Drangsal bezahlen müssen und während die Gewerkschaften laut davor warnen, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) bereits im Mai über 80 Prozent des eingeplanten Insolvenzgeldes ausgegeben habe, und sich für das Jahr vermutlich ein Fehlbetrag von 1 Milliarde ergeben wird, fordert der unverschämte und dreiste Chef von Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, dass das Großkapital von allen Folgekosten für Kurzarbeit freigestellt werden soll. Vermutlich soll dieses Geld dafür verwandt werden seine unmenschliche Stiftung INSM noch weiter zu unterstützen, damit sie noch stärkergegen die Menschen hetzen kann.
Wie gut es der Wirtschaft weltweit geht, kann man vielleicht daran ermessen, dass die Uhrenfirma Rolex ihre Uhren von den konzessionierten Händlern zurückkauft, damit diese nicht in das allgemeine Preisdumping einsteigen. Tatsächlich hilft aber auch das kaum, weil ja viele Konzessionäre auch Dritthändler illegal beliefert haben, die Rolex schon immer billiger verkauften, jetzt aber komplett auf ihrer Ware sitzen bleiben. Ob es wohl bald Verschrottungsprämien für ältere Rolex geben wird? ["Aktueller Stand der Weltwirtschaftskrise" mehr »]
In der BRD angekommen?
Mit freundlicher Genehmigung durch den Redaktionsleiter der Zeitschrift RotFuchs, Dr. Klaus Steiniger
Ausgabe 137:
Ideologisch nackt und entwaffnet
Wenn die selbsternannten Eliten der BRD von früheren DDR-Bürgern verlangen, sie müßten endlich im Staat der Hundts und Ackermanns „ankommen“, dann ist das blanker Hohn. In Wirklichkeit meinen sie ja etwas ganz anderes: Die „Ostler“ sollten sich – ideologisch nackt und entwaffnet – zum als „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ mit „sozialer Marktwirtschaft“ verklärten kapitalistischen System bekennen. Das fordert man übrigens seit Jahr und Tag auch von all jenen im Westen, welche ebenfalls niemalsin dieser Gesellschaft brutalster Ausbeutung der meisten und schamlosester Bereicherung weniger angekommen sind.
Es wäre grotesk gewesen, Max Reimann oder Herbert Mies so etwas anzutragen! Worum geht es? Ohne Zweifel handelt es sich um den Kern der Dinge: die Klassenfrage. Sie eindeutig beantworten zu können, erfordert mehr als gesunden Menschenverstand. Der Kompaß, der aus dem Labyrinth herausführt, heißt Klassenbewußtsein.
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Kommentar: Verunsicherung der Anleger
Mit der schriftlich vorliegenden Genehmigung von Herrn Prof. Dr. Karl-Joachim Schmelz folgenden Kommentar zum Artikel Verunsicherung der Anleger zu veröffentlichen:
Zwei Beispiele aus der Praxis mögen Ihre Sorgen bestätigen:
1. Problemkreis: Schrottimmobilien der 1990'er Jahre
Die systematische Überbewertung von billigen Gebrauchtimmobilien durch "eine süddeutsche Hypothekenbank" zeigt der folgender Fall. Eine ETW in Leverkusen wird 1991 einem Erwerber durch einen mit dieser Bank zusammenarbeitenden Strukturvertrieb und dessen (später wegen Betrugs verurteilten) Notar für ca. 156 TDM Kaufpreis 'aufs Auge gedrückt'. Die Finanzierung geht über ca. 174 TDM. Um das Jahr 2002 wurden 8 ETW in diesem Objekt für durchschnittlich 60 TDM zwangsversteigert. Mittlerweile (2008) liegen die freihändigen Verkaufspreise bei ca. 30 TDM (15 T€), die Zwangsversteigerungserlöse liegen noch darunter.
Mir liegt die "Deckungsstockanzeige" dieser Bank aus 1992 vor, wonach dieses Darlehen (mit dem zugehörigen Grundpfandrecht) in Höhe von 60 TDM in den 'Deckungsstock' eingestellt wurde. Es wurde also von einem 'Beleihungswert' (der nach den Vorschriften unter dem 'Verkehrswert' liegen muß) von mindestens 100 TDM ausgegangen.
Unter der Voraussetzung, daß (wovon ich ausgehe) keine 'Anpassung der Deckungseinstellung' erfolgte: Was ist dieser Grundpfandbrief heute wert, wenn die 'Garantie durch die ausgebende Bank' weggefallen ist ?
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Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise
Axel Wieandt, der Vorstandsvorsitzende der Hypo Real Estate, meldet mal wieder weiteren Geldbedarf an. Wieviel er genau braucht, weiß er noch nicht, das weiß er erst nach der Hauptversammlung, wenn die HRE dann komplett dem Staat gehört. Nein, er schämt sich nicht; und sein Institut ist so wichtig, dass es unbedingt gerettet werden muss, um den deutschen Pfandbrief zu retten. Selbst nach dem Wechsel im Vorstand stinkt der Fisch eben immer noch vom Kopf her.
Die Geschäftsreisen in Deutschland gehen zurück. Hotels und Fluglinien klagen über mangelnde Auslastung. Weltweit sieht es ähnlich aus. Die Zeitarbeitsbranche, also die Sklavenvermittler, klagen bereits jetzt über einen Rückgang von bis zu 40 Prozent ihres gemeinen Geschäfts. Da werden wohl in diesem Jahr einige von den Menschenhändlern und Lohndumpern über die Klinge springen müssen, was sicherlich keine schlechte Nachricht ist. Besser wäre allerdings, wenn der Menschenhandel komplett verboten würde. ["Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Die Geschäftsreisen in Deutschland gehen zurück. Hotels und Fluglinien klagen über mangelnde Auslastung. Weltweit sieht es ähnlich aus. Die Zeitarbeitsbranche, also die Sklavenvermittler, klagen bereits jetzt über einen Rückgang von bis zu 40 Prozent ihres gemeinen Geschäfts. Da werden wohl in diesem Jahr einige von den Menschenhändlern und Lohndumpern über die Klinge springen müssen, was sicherlich keine schlechte Nachricht ist. Besser wäre allerdings, wenn der Menschenhandel komplett verboten würde. ["Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise" mehr »]

















