Weltwirtschaftskrise - Irrungen und Wirrungen
Im Moment ist die Weltwirtschaftskrise offiziell abgesagt. Inoffiziell sehen die Dinge etwas anders aus. Australien, dass eigentlich von der weltweiten Rezession kaum getroffen wurde, weil China seine Dollar schnellstens in Rohstoffe umwandelt, gibt gerade bekannt, dass es 5 Milliarden Euro in seinen Immobilienmarkt stecken will. Wenn man bedenkt, dass Australien gerade erst seinen Leitzins um einen viertel Prozentpunkt auf 3,25 Prozent erhöht hat, dann ist das ein seltsames Signal.
Die Zinsen erhöhen und gleichzeitig 238 Euro je Einwohner in ein Programm zu stecken, dass die Immobilienzinsen senken soll, macht nur dann Sinn, wenn man erhebliche Probleme im Immobiliensegment hat, obwohl die Wirtschaft eigentlich noch läuft. Tatsächlich geht es Australien wie der ganzen Welt. Es gibt im Gewerbebereich gravierende Überkapazitäten und wie im Wohnbereich wurde zu teuer gebaut, ohne wirklich Substanz zu schaffen. ["Weltwirtschaftskrise - Irrungen und Wirrungen" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Die Stimmung ist besser als die Lage
"Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen." sagte schon Johann Wolfgang von Goethe in seinen "Maximen und Reflexionen". Zutiefst unglücklich sind all diejenigen, die auf ein ständiges Wachstum und sprudelnde Gewinne gesetzt hatten und jetzt mit praktisch wertlosen "Wertpapieren", überschuldeten Firmen und sterbenden Banken nur noch Hoffnung verbreiten können, um sich in den nächsten Tag zu retten.
Wenig Hoffnung verbreitet indes der Internationale Währungsfond (IWF) in seinem Global Financial Stability Report. Der geht davon aus, dass in 2010 die europäischen und amerikanischen Banken 310 Milliarden Dollar abschreiben müssen. Dabei ist das noch eine wohlwollend hoffnungsvolle Annahme, denn laut einem Stresstest des Europäischen Ausschusses für Bankenaufsicht (CEBS) ist alleine bei den 22 größten Banken der EU bis Ende 2010 mit Verlusten von bis zu 330 Milliarden Euro zu rechnen. ["Weltwirtschaftskrise - Die Stimmung ist besser als die Lage" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Kein Ende in Sicht
Für die Welt ist alles klar. Kurz vor der Bundestagswahl kommt der Aufschwung und rettet Angela Merkels Wiederwahl.
Die Zeichen deuten auf einen Aufschwung hin. Erst kamen positive Nachrichten zur Auftragslage in der Industrie, dann schnellten die Exporte überraschend stark nach oben. Jetzt haben die Chefvolkswirte mehrerer großer Banken ihre Wachstumsprognosen für das Jahr 2010 deutlich angehoben. „Die weltweite Industrieproduktion kommt in Fahrt, und Deutschland wird gut dabei sein“, sagte Holger Schmieding, Europa-Chefökonom von Merrill Lynch der „Welt am Sonntag“. Er erwartet einen starken Anstieg der Wirtschaftsleistung, „der nach dem Sommer spürbar wird und zum Jahresende richtig an Fahrt gewinnt.“ Schmieding geht davon aus, dass sich die positive Entwicklung im kommenden Jahr fortsetzen wird. Er hat daher seine Wachstumsprognose für 2010 deutlich nach oben revidiert: von 1,2 auf 2,0 Prozent.["Weltwirtschaftskrise - Kein Ende in Sicht" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Die Position der Menschen, Kreditkarten und Immobilien
Wenn man sich überlegt, dass die Opelrettung mit Magna 4,5 Milliarden Euro kosten und damit nicht einmal die bisher 26.000 Arbeitsplätze auch nur kurzfristig gerettet werden, dann muss es erlaubt sein einmal anders zu rechnen. Warum gibt Deutschland den 26.000 bei Opel beschäftigten, nicht einfach jedem 173.077 Euro. Dann sind die 4,5 Milliarden auch weg. Aber zumindest diese 26.000 und ihre Familien haben die Chance auf einen Neuanfang irgendwo auf der Welt.
Sicher nicht in Deutschland. Aber wer glaubt schon noch an einen Neuanfang in Deutschland. Deutschland heißt konzeptloses weiterwurschteln und weiter von unten nach oben umverteilen, bis es endgültig kracht. An Wunder in Deutschland glaubt noch Harry Peter Carstensen, der jetzt ernsthaft an den HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher appelliert, auf seine umstrittene Bonuszahlung von 2,9 Millionen Euro freiwillig zu verzichten.
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Weltwirtschaftskrise - Des Wahnsinns fette Beute
In den USA konnte man bisher Hypotheken in Höhe von 105 Prozent des Wertes einer Immobilie im Rahmen des Home Affordable Refinance Program (HARP) finanzieren. Dies sollte weitere Zwangsversteigerung durch Umschuldung verhindern. Leider waren 105 Prozent zu wenig, so dass jetzt auf 125 Prozent erhöht wird. Das wird auch nicht reichen. Aber spätestens bei 250 Prozent wird die Maßnahme greifen. Die Subprime Krise ist dann erfolgreich von hinten aufgerollt.
In Deutschland haben die Bankster eine neue Finanzierungsquelle für ihr Spiel im großen Casino gefunden. Sie wollen wie früher Schulden aller Art, vordergründig natürlich die aus dem Mittelstand, neu verbriefen und damit die nächste große Blase starten. Damit sie nach dem Platzen der Blase nicht erst einmal in die eigene Tasche fassen müssen, soll der Steuerzahler oder besser dessen Brieftasche gleich von Anfang mit dabei sein. ["Weltwirtschaftskrise - Des Wahnsinns fette Beute" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Die großen und die kleinen Lügen
Der Ehrenpreis für dämlichste Lüge gebührt Peter Harry Carstensen (CDU), der mehr schlecht als recht versucht den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein zu geben. Er hat es tatsächlich geschafft den Kieler Parlamentspräsidenten vorzuschwindeln, dass die Spitzen der die Landesreegierungen tragenden Fraktionen die absurde Bonizahlung an Dirk Jens Nonnenmacher den Chef der HSH Nordbank genehmigt hätten. Haben sie aber nicht, wie der Fraktionschef der CDU, Johann Wadephul und der Fraktionschef der SPD Ralf Stegner beide bestätigen.
Aber Peter Harry Carstensen ist nicht bösartig in seinen Lügen, er ist nur dämlich. Er hat nämlich einfach das Schreiben, das Ole von Beust für Hamburg verfasst hatte, abgeschrieben und dabei vergessen das er eben nicht mit den Fraktionen gesprochen hatte. Dummerweise hat er auf die schon verkorkste Sache noch einen oben drauf gesetzt, indem er die Koalition mangels Vertrauens aufkündigte, weil Stegner sich absolut nicht an etwas erinnern konnte, was auch nie stattgefunden hat. ["Weltwirtschaftskrise - Die großen und die kleinen Lügen" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - versagende Rezepte, hilfloser Optimismus und die Menschen
Für 110 Milliarden Pfund hat die Bank of England (BoE) bereits britische Staatsanleihen gekauft. Das entspricht ungefähr 15 Prozent des Marktes. Durch diese Art von vorgetäuschtem Käuferinteresse sollte der Markt dazu gebracht werden, dass sich die Kreditkonditionen für Unternehmen, Privathaushalte und vor allem für Immobilien deutlich verbessern, weil die Banken, die selber diese Staatsanleihen besitzen, dadurch ein Problem weniger in ihrer Buchhaltung hätten.
Ein bisschen viel wenn und aber und man kann schon jetzt sagen, dass dieses Rezept nicht funktioniert. Es ist nichts anderes als Geld zu drucken, um damit die eigenen Schulden zu finanzieren. Es wird übrigens weitergehen müssen. Wer heute an ein Ende bei 150 Milliarden glaubt, liegt falsch. Schon sehr bald wird der Wert bei 400 Milliarden liegen, weil ausländische und inländische Besitzer dieser Bonds genau sehen, was mit dem englischen Pfund passiert. Es wird schwindsüchtig. ["Weltwirtschaftskrise - versagende Rezepte, hilfloser Optimismus ... »]
Über den Impairment Test, Goodwill und die ständige Lügerei
Wirtschaft hat viel mit Vertrauen zu tun und das Vertrauen in die Finanzwirtschaft ist so nachdrücklich zerstört worden, dass jetzt alle Zahlen und Verfahren bei den Unternehmen auf den Prüfstand müssen. Um die 190 Milliarden Euro haben die deutschen Unternehmen an Firmenwert (Goodwill) in ihren Büchern stehen. Als Vodafone Mannesmann übernahm, wurden dafür ebenfalls 190 Milliarden Euro gezahlt.
Natürlich hatte der Kaufpreis nichts mit dem Wert des Unternehmens zu tun. Auch wenn es juristisch nie aufgearbeitet wurde, diente dieser Wahnsinnskaufpreis vor allem einem guten Freund der Deutschen Bank, nämlich Canning Fok dem Vertreter von Hutchison Whampoa, die als damals größter Einzelaktionär einen golden Schnitt machten. Das war ja wohl auch der Grund weshalb Josef Ackermann so viel Druck ausübte. ["Über den Impairment Test, Goodwill und die ständige Lügerei" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Deflation, Inflation Bad Banks und Quelle
Quelle ist, war, wird vielleicht gerettet werden. Zunächst aber gibt es wieder einmal eine Hängepartie. Es ist trotz 50 Millionen Kredit kein Geld für den Katalog da. Das verwundert denn doch ein wenig. Karstadt meldet, dass es überleben kann und Gewinn macht, sogar seine Mieten wieder bezahlt und für Quelle ist kein Geld da?
Kann es vielleicht sein, dass das von Quelle in Richtung Arcandor gezogene Geld für die Mietzahlungen an die Objekte des Oppenheim/Esch Fonds fließen, damit Frau Schickedanz und Herr Middelhoff wenigstens ihre Dividenden aus überzogenen Mieten erhalten. Es kann doch nicht wirklich ein Problem sein, bei zugesagten Krediten die Kataloge bezahlen zu können. ["Weltwirtschaftskrise - Deflation, Inflation Bad Banks und Quelle" ... »]
Die Aktionäre sind verantwortlich - ziehen wir sie zur Verantwortung
Die Bürger sind empört, obwohl sie mit der Finanzkrise, die die Weltwirtschaftskrise auslöste nichts zu tun haben, sollen sie jetzt für die Schäden aufkommen. Bei der Suche nach den vermeintlich Verantwortlichen landen sie dann meist bei den Managern, die maximal widerwillig zurücktreten und dazu noch goldene Handschläge und Riesenboni mitnehmen.
Diese Sichtweise ist falsch. Die Manager sind Angestellte ihrer Firmen. Sie haben ihre verderbliche Macht nur deshalb, weil die Eigentümer dieser Firmen, die Aktionäre, sie ihnen geben. Also tragen die Aktionäre letztendlich die gesamte Verantwortung. Tatsächlich aber bleiben sie völlig unbehelligt, wenn ihr Unternehmen versagt. Sie können maximal ihren Einsatz verlieren. ["Die Aktionäre sind verantwortlich - ziehen wir sie zur ... »]
Weltwirtschaftskrise - Lügen für den Wahlsieg
Es ist schon seltsam, während der IWF seine Wahrsagerquote für die Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone für 2009 von bisher einem Negativwachstum von 2,7 auf 4,5 Prozent steigert, redet der deutsche Finanzminister von Bodenbildung. Selbst einem Politiker wie Steinbrück, die in ihrer Kaste ja praktisch schon berufsmäßige Lügner sind, müsste auffallen, das da etwas nicht stimmen kann.
Überall auf der Welt gibt es ein Negativwachstum. Die Entwicklungsländer drohen vollständig abzustürzen und die billigen Gelder der Notenbanken kommen nur den Gewinnen der Banken zugute, während die Realwirtschaft kaum noch Kredite bekommt. Gleichzeitig wird mit den ETFs eine neue Blase aufgebaut, die vermutlich zusammen mit den Firmenkrediten platzen wird. ["Weltwirtschaftskrise - Lügen für den Wahlsieg" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Zahlen und Fakten
Die Preise für zehnjährige US-Schatzanleihen sind von 110 Dollar in den letzten 5 Monaten auf 94 Dollar zurückgefallen, was einen Einbruch von 14,5%. bedeutet. Gleichzeitig erklärt Russland seine Währungsreserven in Dollar auf unter 30 Prozent zurückfahren zu wollen. China äußert sich lieber gar nicht, versucht aber, wo es nur eben geht seine Dollar in Waren, Rohstoffe und die Absicherung von Rohstoffquellen durch Beteiligungen und Kredite zu tauschen.
Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass den Ratingagenturen keine Zeit mehr bleibt. Sie müssen England und die USA von AAA zurückstufen. Die Folgen für den Dollar und die Weltwirtschaft sind klar. Reagieren die Ratingagenturen nicht, läuft ihnen einfach der Markt weg und ihre Reputation sinkt erneut. Der ursprüngliche Vorwurf, dass die Ratingagenturen sehr stark am Zustandekommen der Hypothekenblase beteiligt waren, weil sie einfach den Tatsachen nicht ins Auge sehen wollten und weitgehend geschönte Ratings die Kunden in die Irre geführt haben, könnte sich bei weiterem Zögern zu einer Systemkrise für die Ratingagenturen auswachsen. ["Weltwirtschaftskrise - Zahlen und Fakten" mehr »]
Aktueller Stand der Weltwirtschaftskrise
Während in Deutschland die Arbeitnehmer bereits zu ahnen beginnen, dass sie im nächsten Jahr und in den Folgejahren, die Kosten für das Kurzarbeitergeld mit Abschlägen beim Arbeitslosengeld und noch mehr Drangsal bezahlen müssen und während die Gewerkschaften laut davor warnen, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) bereits im Mai über 80 Prozent des eingeplanten Insolvenzgeldes ausgegeben habe, und sich für das Jahr vermutlich ein Fehlbetrag von 1 Milliarde ergeben wird, fordert der unverschämte und dreiste Chef von Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, dass das Großkapital von allen Folgekosten für Kurzarbeit freigestellt werden soll. Vermutlich soll dieses Geld dafür verwandt werden seine unmenschliche Stiftung INSM noch weiter zu unterstützen, damit sie noch stärkergegen die Menschen hetzen kann.
Wie gut es der Wirtschaft weltweit geht, kann man vielleicht daran ermessen, dass die Uhrenfirma Rolex ihre Uhren von den konzessionierten Händlern zurückkauft, damit diese nicht in das allgemeine Preisdumping einsteigen. Tatsächlich hilft aber auch das kaum, weil ja viele Konzessionäre auch Dritthändler illegal beliefert haben, die Rolex schon immer billiger verkauften, jetzt aber komplett auf ihrer Ware sitzen bleiben. Ob es wohl bald Verschrottungsprämien für ältere Rolex geben wird? ["Aktueller Stand der Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise
Axel Wieandt, der Vorstandsvorsitzende der Hypo Real Estate, meldet mal wieder weiteren Geldbedarf an. Wieviel er genau braucht, weiß er noch nicht, das weiß er erst nach der Hauptversammlung, wenn die HRE dann komplett dem Staat gehört. Nein, er schämt sich nicht; und sein Institut ist so wichtig, dass es unbedingt gerettet werden muss, um den deutschen Pfandbrief zu retten. Selbst nach dem Wechsel im Vorstand stinkt der Fisch eben immer noch vom Kopf her.
Die Geschäftsreisen in Deutschland gehen zurück. Hotels und Fluglinien klagen über mangelnde Auslastung. Weltweit sieht es ähnlich aus. Die Zeitarbeitsbranche, also die Sklavenvermittler, klagen bereits jetzt über einen Rückgang von bis zu 40 Prozent ihres gemeinen Geschäfts. Da werden wohl in diesem Jahr einige von den Menschenhändlern und Lohndumpern über die Klinge springen müssen, was sicherlich keine schlechte Nachricht ist. Besser wäre allerdings, wenn der Menschenhandel komplett verboten würde. ["Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Die Geschäftsreisen in Deutschland gehen zurück. Hotels und Fluglinien klagen über mangelnde Auslastung. Weltweit sieht es ähnlich aus. Die Zeitarbeitsbranche, also die Sklavenvermittler, klagen bereits jetzt über einen Rückgang von bis zu 40 Prozent ihres gemeinen Geschäfts. Da werden wohl in diesem Jahr einige von den Menschenhändlern und Lohndumpern über die Klinge springen müssen, was sicherlich keine schlechte Nachricht ist. Besser wäre allerdings, wenn der Menschenhandel komplett verboten würde. ["Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Dann würgen wir sie eben mit neuen Normen ab
Die offizielle Politik und auch die Energieerzeuger tun immer so, als wären sie für erneuerbare Energien oder bessere Ausnutzung von fossilen Brennstoffen. Das sind natürlich nur Lippenbekenntnisse. Die Energiefrage ist natürlich für die Energieerzeuger eine Frage des eigenen Geschäfts und für die Politik eine Frage der Macht. Dezentrale Energieerzeugung bedeutet, dass die Energieerzeuger Gewinne und letztendlich ihr Geschäft verlieren und für die Politik besteht die gleiche Gefahr, weil Bürger die energieautark werden, sich auch ansonsten für Freiheit einsetzen werden und damit die bisherige Politikkaste übrig machen.
Allerdings können sich weder Energieerzeuger noch die verkommenen Politiker leisten, diese offensichtliche Wahrheit auch laut zu äußern. Deshalb müssen sie der privaten Energieerzeugung möglichst viele gesetzliche und normative Steine in den Weg legen, um sie praktisch unmöglich zu machen. Nur so kann das aktuelle Weltbild erhalten werden. ["Dann würgen wir sie eben mit neuen Normen ab" mehr »]
Allerdings können sich weder Energieerzeuger noch die verkommenen Politiker leisten, diese offensichtliche Wahrheit auch laut zu äußern. Deshalb müssen sie der privaten Energieerzeugung möglichst viele gesetzliche und normative Steine in den Weg legen, um sie praktisch unmöglich zu machen. Nur so kann das aktuelle Weltbild erhalten werden. ["Dann würgen wir sie eben mit neuen Normen ab" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Die einen sehen ein Irrlicht, die anderen in die Finsternis
Viele, die in die Finsternis schauen, kneifen die Augen zusammen - bis sie glauben, irgendwo im Dunkeln ein Licht zu sehen. Dazu gehören ganz berühmte Leute wie Ben Bernanke und der amerikanische Finanzminister, aber auch nur in Deutschland bekannte Wahrsager wie das Wirtschaftswaisenkind - und Propagandaredner der Neolibralen - Wolfgang Franz vom ZEW. Vom Aufschwung reden, um Aufschwung zu erzeugen. Als ob der Niedergang der Weltwirtschaft eine Glaubensfrage wäre.
Allerdings hilft all das dumme und verlogene Gerede nicht. Der IWF hat gerade mal seine Berechnungen über die Verluste aus Hypotheken- und Kreditkrise von 2.200 Milliarden Dollar auf 4.000 Milliarden fast verdoppelt. Ach ja. Das ist übrigens noch nicht das Ende. Der Betrag steigt täglich weiter an, weil täglich neue Wirtschaftsbereiche insolvent werden und weitere Kredite platzen. ["Weltwirtschaftskrise - Die einen sehen ein Irrlicht, die anderen ... »]
Allerdings hilft all das dumme und verlogene Gerede nicht. Der IWF hat gerade mal seine Berechnungen über die Verluste aus Hypotheken- und Kreditkrise von 2.200 Milliarden Dollar auf 4.000 Milliarden fast verdoppelt. Ach ja. Das ist übrigens noch nicht das Ende. Der Betrag steigt täglich weiter an, weil täglich neue Wirtschaftsbereiche insolvent werden und weitere Kredite platzen. ["Weltwirtschaftskrise - Die einen sehen ein Irrlicht, die anderen ... »]
Fröhliche Weltwirtschaftskrise
Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Das sagten sich auch die Manager der Dresdner Bank und kassierten in 2008 mit rund 50 Millionen Euro doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Das ist doch nett. So belohnt man Leistung. Und sehr gut verlieren zu können, ist doch auch eine Leistung. Aber keine Sorge, die Kapitaleigentümer sind von der Abzocke nicht betroffen. Das bezahlt über die Commerzbank alles der Steuerzahler.
Sogar der Guttendingsbums, der Darsteller des Wirtschaftsministers, findet das "maßlos" und "unanständig" und erwartet, dass die Maßlosen und Unanständigen zumindest ihre Boni spenden. Aber das hat er natürlich nicht ernst gemeint. Seehofer hatte ihn ja als Anwalt der Wirtschaft angekündigt. Außerdem ist bei uns der Wirtschaftsminister für die Förderung des Großkapitals zuständig - und der Arbeitsminister bekämpft die Arbeitnehmer im Auftrag von Bertelsmann. ["Fröhliche Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Sogar der Guttendingsbums, der Darsteller des Wirtschaftsministers, findet das "maßlos" und "unanständig" und erwartet, dass die Maßlosen und Unanständigen zumindest ihre Boni spenden. Aber das hat er natürlich nicht ernst gemeint. Seehofer hatte ihn ja als Anwalt der Wirtschaft angekündigt. Außerdem ist bei uns der Wirtschaftsminister für die Förderung des Großkapitals zuständig - und der Arbeitsminister bekämpft die Arbeitnehmer im Auftrag von Bertelsmann. ["Fröhliche Weltwirtschaftskrise" mehr »]
Die Banken sind sicher
Natürlich fällt einem sofort der arme Norbert Blüm ein, der in Ruhe seine Pensionen verfressen könnte und an dessen Unfähigkeit sich niemand mehr erinnern würde, hätte er nicht den Satz mit den sicheren Renten geprägt. Dieser eine Satz aus dem Berg an Gelaber des Herz-Jesu-Marxisten Blüm ist das, was ihn unsterblich gemacht hat: "Die Renten sind sicher!". Ein fast so berühmter Satz wie Nietzsches "Gott ist tot."
Bald wird es einen weiteren Satz geben. Im Januar und Februar hat unser Bankhaus profitabel gearbeitet! Nein! Nein, das ist ganz sicher nicht einfach nur eine freche Lüge. Das ist, genau wie bei Norbert Blüm, schlicht einfach nur eine Teilwahrheit: Seine Rente ist sicher, die der anderen hingegen wird immer prekärer. Aber damals gab es das Wort Prekariat ja auch noch gar nicht. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. ["Die Banken sind sicher" mehr »]
Bald wird es einen weiteren Satz geben. Im Januar und Februar hat unser Bankhaus profitabel gearbeitet! Nein! Nein, das ist ganz sicher nicht einfach nur eine freche Lüge. Das ist, genau wie bei Norbert Blüm, schlicht einfach nur eine Teilwahrheit: Seine Rente ist sicher, die der anderen hingegen wird immer prekärer. Aber damals gab es das Wort Prekariat ja auch noch gar nicht. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. ["Die Banken sind sicher" mehr »]
Kurzkommentar 2008-06-29
Pin, die billige Beute
von Jennifer Lachman, Nina Klöckner und Ulf Brychcy (Hamburg)
Springer hat den missglückten Einstieg ins Briefgeschäft teuer bezahlt. Nun, da der Scheinriese Pin pleite ist, machen sich die Rivalen über ihn her. Sie holen sich ihre einst für viel Geld an Springer verkauften Brief-Töchter zurück - zum Schnäppchenpreis.
Ich weiß nicht wer Jennifer Lachman, Nina Klöckner und Ulf Brychcy ausgebildet hat. Ich kann nur sagen, es hat nicht funktioniert. Sie haben es nicht kapiert. Nicht Springer bezahlt den missglückten Versuch Menschen um ihren Lohn zu bringen teuer, sondern die Steuerzahler.
Friede Springer und die anderen Aktionäre dieses miesesten aller deutschen Konzerne kostet das ganze keinen Cent. Die ehrliche Trauer die aus dem Artikel der drei Schreiberlinge ablesbar ist wandelt sich bei Friede Springer in schallendes Gelächter. Es kostet sie nichts. Sie verliert nicht. Sie lässt einfach nur addieren was sie ausgegeben hat, inklusive des Kaufs einer Gewerkschaft und eines Arbeitgeberverbandes und dann wird diese Summe einfach von den nächsten Steuern abgezogen.
Bezahlen müssen das die Steuerzahler. Die gleichen Steuerzahler die letztendlich jede Fehlspekulation bezahlen müssen, egal wo auf der Welt unsere Elite das Geld verballert. Deshalb zeigen ja Mensch wie Friede Springer und die anderen Neoliberalen keine Verantwortung, weil sie nie welche tragen müssen. Unsere Steuergesetze sind so, dass der Verantwortungsloseste den größten Nutzen hat.
Die Idee des Prof. Kirchhoff mit einem einheitlichen Steuersatz von 25 Prozent ist doch nur deshalb nicht zum tragen gekommen, weil keiner aus dem Großkapital jemals soviel Steuern gezahlt hat. Die meisten zahlen gar nichts oder zwischen 2 und 7 Prozent.
Solange aber Journalisten so tun als hätte Springer etwas verloren, wird sich an der Situation nichts ändern. Solange wird es keine Verantwortung geben.
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Dax: „Wieder einen auf den Deckel“
Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt setzt sich fort. Auslöser dafür sind der neue Rekordpreis für Öl und die Sorge über den Zustand der Finanzbranche. "Alles deutet darauf hin, dass die Subprime-Krise noch nicht vorbei ist und wir auf eine Rezession zusteuern", sagt ein Händler. Technische Analysten warnen vor neuen Tiefständen.
Es geht doch schon lange gar nicht mehr um die Frage wohin der DAX heute oder morgen geht, sondern darum wie man sich dem Verfall der Währungen, die rasende Inflation und den damit verbundenen ständigen Kursverlusten stellen will, oder ob man die Hand vor die Augen hält und hofft nicht gesehen zu werden.
Jeden Tag eine neue Bärenfalle aufzubauen ist keine Lösung.
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"Mir gehört die Tür für das BMW-Vorstandsklo"
Aktien beteiligen Anleger am unternehmerischen Erfolg - auch wenn es nur kleine Anteile sind. Doch die Deutschen halten Aktien für Teufelszeug. Dabei kommt man um den Dax nicht herum - wenn man ein Vermögen machen will.
Es ist ein Klischee, aber es bestätigt sich immer wieder: Deutsche Sparer sind Angsthasen. Sie halten Aktien für Teufelszeug und parken ihr Geld lieber auf Tagesgeldkonten. Weder die unablässigen Appelle der Politiker, doch bitteschön fürs Alter vorzusorgen, noch die Kursgewinne des Deutschen Aktienindex haben daran etwas geändert.
Ob Catherine Hoffmann denn nun wenigsten für diesen schönen Artikel ihre Verluste aus Internetblase, Telekom und dem aktuellen Crash erstattet bekommt, oder muss sie solchen geistigen Dünnpiff nur gegen Gehalt oder gar Wortentgelt verzapfen.
Man braucht sich doch nur den Kurzkommentar über diesem zu betrachten und weiß Bescheid. Der normale Depotkunde hat bei diesem System keine Chance mit Aktien Geld zu verdienen. Solange wir in Deutschland das Universalbankprinzip haben ist es für den Privatanleger nicht möglich langfristig Gewinne zu machen. Hier gewinnt immer nur die Bank.
Wer Lotto spielt, auf Fußball wettet oder wertlose Münzen kauft, hat mehr Chancen zu gewinnen als ein ehrlicher Anleger. Der ist auf jeden Fall der Dumme. Aber während sich ein Manfred Krug noch für seine Werbung entschuldigte hat eine Catherine Hoffmann vermutlich keine Schwierigkeiten mit ihrem Aufruf. Sie ist ja auch schließlich keine Journalistin sondern eine Propagandistin. Und ihr Klischee ist natürlich genauso falsch wie jedes Klischee.
Am schlimmsten aber sind solche Wissenschaftler wie Professor Richard Stehle, Kapitalmarktforscher an der Berliner Humboldt-Universität, der uns vorrechnet das jemand der 1954 sein Geld in Aktien angelegt hätte, seitdem eine Verzinsung von 10,3 Prozent im Durchschnitt erzielt hätte, während Bundesanleihen nur 6,6 Prozent brachten.
Ob ich diesem Tropf mal vorrechne was mein jüngster Sohn zu seinem 18 Geburtstag an Kapital bekäme, wenn vor 14.000 Jahren, jener Dödel von Vorfahr nicht mit der Keule hinter Weibern hinterhergerannt wäre, sondern die ersten Münze für Junior gut angelegt hätte. Bah. Was für Wissenchaftler. Alles vom Geld der Steuerzahler. Schönrechner, die nie Gebühren und nie Verluste haben. Aber vermutlich auch gut bezahlt. So eine Professur nährt ihren Mann sicherlich redlich und die Kapitalmarktleute brauchen immer Studien.
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Tarifverdienste steigen erneut langsamer als in Frankreich
Deutsche Arbeitnehmer haben sich 2007 trotz eines höheren Wirtschaftswachstums erneut mit geringeren Lohnanstieg als ihre französischen Kollegen zufriedengeben müssen.
Die durchschnittlichen Tariferhöhungen lagen hier bei 2,3 Prozent, im Nachbarland dagegen bei 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das sei das vierte Jahr in Folge, in dem die Franzosen ihre Löhne und Gehälter kräftiger steigerten. Dabei hatte Deutschland mit 2,5 Prozent das kräftigere Wirtschaftswachstum verzeichnet.
In Deutschland reichte der Lohnzuwachs gerade aus, um den Anstieg der Lebenshaltungskosten von 2,3 Prozent auszugleichen. Die Franzosen hatten dagegen auch real mehr Geld in der Tasche, weil ihre Verdienste schneller stiegen als die Verbraucherpreise mit 1,6 Prozent.
Wen wundert es wirklich. Bei uns haben sich Politik und Gewerkschaft gemeinsam an das Großkapital und die Neoliberalen verkauft. Diese Schere wird in Zukunft noch weiter auseinander gehen. Das ist so gewollt. Noch grausamer würde es aussehen wenn man die nicht tariflich gebundenen Löhne vergleichen würde.
Die arbeitenden Menschen in Deutschland werden bewusst und mit voller Absicht um ihre Teilhabe an dem ausschließlich von ihnen erwirtschafteten Ertrag betrogen. Unsere Manager könnte man bis auf einzelne Ringeltauben alle entlassen. Die einzige Folge wäre das die Gewinne steigen weil diese Volk nicht mehr abzockt, vor allem aber keine sinnvolle Arbeit mehr stört oder aufhält.
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Merrill Lynch erwartet weitere Milliardenabschreibungen
Die US-Investmentbank Merrill Lynch erwartet nach Informationen des Senders CNBC neue Abschreibungen von drei bis fünf Milliarden Dollar.
Es sei sogar ein Quartalsverlust möglich, berichtete der Sender am Freitag. Analysten von Lehman Brothers rechnen damit, dass Merrill Lynch im zweiten Vierteljahr auf Abschreibungen von 5,4 Milliarden Dollar komme. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres hatte Merrill Lynch in Folge der internationalen Finanzkrise bereits einen Verlust von fast zwei Milliarden Dollar ausgewiesen.
Ohne ein Analyst zu sein, wage ich mühelos die Voraussage das es im nächsten Quartal dann etwas weniger als 5 Milliarden sind, was uns dann als Erfolg verkauft wird. Dann kommt auch gleich die Empfehlung wieder Aktien zu kaufen.
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Bürgerkraftwerke
In Österreich darf man Worte schreiben, die man in Deutschland nicht einmal denken dürfte:
Bürgerkraftwerke
Neben der eigenen Solaranlage auf dem Dach gibt es noch andere Wege, wie man den eigenen Haushalt und die Umgebung mit Strom versorgen kann. Immer mehr Bürger tun sich deshalb zusammen und nehmen die Energieversorgung in die eigene Hand. Sogenannte Bürgerkraftwerke erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Produziert wird der Strom dabei mit Photovoltaikanlagen, kleinen Wasserkraftwerken und Biogasanlagen. Sogar eigene Windräder werden zur Stromerzeugung errichtet.
Gewinnbeteiligung
Bei den Projekten kann jeder mitmachen. Wer Anteile an einem Kraftwerk erwirbt, wird damit gleichzeitig auch zum Investor. Dadurch ist man nicht nur am Gewinn beteiligt, sondern leistet auch einen Beitrag zur Förderung alternativer Energien und zum Umweltschutz.
Novelle des Ökostromgesetzes
In Österreich wird die Errichtung von Anlagen für erneuerbare Energie wie Photovoltaik- und Biomasseheizungsanlage gefördert.
..
Die jährlichen Zusatzförderungsmittel werden um rund 25 Prozent auf 21 Millionen Euro jährlich angehoben.
Felix Austria kann man da wieder einmal mehr sagen. In Deutschland sind wir nicht so glücklich. Hier würde es niemand wagen von einem Bürgerkraftwerk zu sprechen. Wir haben ein Oligopol, das über eine seltsame Strombörse einen ganzen Markt zurechtbiegt, obwohl genügend Verdachtsmomente für eine Manipulation vorlagen. Hier haben die Energieriesen mit den Milliardengewinnen und denen scheinbar die meisten Politiker gehören, einen weiteren grandiosen Sieg errungen:
Wer eine Photovoltaikanlage installiert und den gewonnenen Strom aus der Sonne ins öffentliche Netz einspeist, wird dabei auch künftig vom Staat unterstützt werden. Allerdings werden die Fördersätze ab 2009 im Zuge der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) reduziert. Die Solarstromförderung für Photovoltaikanlagen auf Gebäuden soll in den Jahren 2009 und 2010 um jeweils acht Prozent gesenkt werden, ab 2011 um jährlich neun Prozent. Das bedeutet eine Vergütung von 43,01 Cent pro Kilowattstunde für die Jahre 2009 und 2010. Bislang wurde die Förderung lediglich um fünf Prozent jährlich verringert.
Zu einer Zeit wo der Ölpreis scheinbar unbegrenzt steigt und der Gaspreis aufgrund einer seltsamen und nur den Konzerngewinnen dienenden Systematik dem Ölpreis folgt, macht es natürlich Sinn Förderungen einzuschränken. Dem wohnt eine Systematik inne die sich jedem gekauften Subjekt sofort erschließt. Gewinnmaximierung für die Energiefirmen auf Kosten der Bürger.
Österreich macht es richtig, müsste aber auch noch stärker fördern. Wir machen es grundfalsch, dienen aber damit den Herren unserer Politiker, zu denen sie, nachdem sie den Menschen in diesem Lande genug geschadet haben, dann auch wieder hingehen.
Wir werden auch mit sinkenender Förderung stärker investieren müssen um uns den Energieriesen nicht auszuliefern. Wir müssen uns so schnell wie möglich von diesen Leuten trennen, auch wenn das Einschränkungen bedeutet. Auch in Städten wie Berlin muss es möglich sein eigene Blockheizkraftwerke neben Vattenfall zu betreiben und die städtischen Netze gehören in die öffentlich Hand.
Glückliche Axel Springer AG
Pressemitteilungen können wie Peitschenhiebe sein:
Die Axel Springer AG hat nach vorläufigen Angaben im Geschäftsjahr 2007 das bisherige Rekord-EBITA aus dem Vorjahr deutlich übertroffen. Der Konzern steigerte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) von EUR 375 Mio. im Vorjahr um 12,5 Prozent auf EUR 422 Mio. Bereinigt um Erträge aus der Kirch-Insolvenz in Höhe von EUR 34 Mio. in 2006 und EUR 13 Mio. in 2007 stieg das EBITA um 19,9 Prozent.
Der Konzernumsatz stieg von EUR 2.376 Mio. in 2006 auf EUR 2.578 Mio. in 2007. Dies entspricht einem Zuwachs von 8,5 Prozent. Umsätze der PIN Group AG sind hierin nicht enthalten. Die PIN Group wird im Jahresabschluss 2007 als nicht fortgeführte Aktivität ausgewiesen.
Nur weil Friede Springer Menschen nicht zu Hungerlöhnen beschäftigen konnte, sind jetzt 8.000 Menschen im Ungewissen wahrscheinlich aber bald auch arbeitslos, 2770 Menschen wurden arbeitslos und nur 500 konnten übernommen werden. Seit einigen Monaten zahlt die Allgemeinheit Konkursausfallgeld, damit der bald im Geld erstickende Springer Konzern entlastet wird und in seinen Organen Welt und Bild, die Arbeitslosen und Schwachen auf das Härteste angreifen kann.
Wer in dieser Situation eine solche Pressemitteilung ohne ein Wort des Bedauerns herausgibt und von mehr als 10.000 Menschen als nicht fortgeführte Aktivitäten spricht, gehört enteignet, den Managern und leitenden Mitarbeiten müsste ein lebenslanges Berufsverbot erteilt werden. Natürlich wird all das nicht passieren. Springer kann weitermachen, weiterlügen und weiterbetrügen wie bisher. Eigentum verpflichtet eben nicht, sondern erlaubt, sich über Recht, Anstand und Verantwortung hinweg zu setzen.
Mir persönlich ist jeder Multimillionen-Steuerhinterzieher als Gast an meinem Tisch lieber, als irgendjemand von Springer.
Es möge mir auch keiner damit kommen, wie es zur Zeit der Spiegel in trauter neoliberaler und wirtschaftsfaschistischer Brüderlichkeit versucht, das Springer doch sogar eine halbe Milliarde abschreiben muss. Es interessiert Springer einen feuchten Kehrricht, was sie abschreiben müssen. Abschreiben bedeutet nichts anderes als das sie solange keine Steuern bezahlen, bis sie den Verlust wieder drin haben. Also knapp zwei bis drei Jahre. Die fehlenden Steuereinnahmen müssen, von der Gemeinschaft der ehrlichen Steuerzahler einfach zusätzlich erbracht werden. Das heißt im Klartext, alle ehrlichen und arbeitsamen Menschen in diesem Land müssen Springer subventionieren, weil die mit einem unmöglichen Geschäftsmodell betrügen wollten.
Springer ist asozialer als es irgendein Bürger sein könnte. Nicht nur das es auf Kosten der Allgemeinheit lebt, es ist über seine Publikationen auch noch so dreist, anderen, die vielleicht aus purer Not dreihundert Euro Hartz IV bekommen, daraus einen Vorwurf zu machen, während sie selbst mal eben eine halbe Milliarde verzocken. Natürlich ist keiner gerne in Hartz IV, aber wir können uns für das Geld, das der asoziale Springerkonzern einzieht, 1.470.588 Monate Hartz IV leisten, was 122.549 Hartz IV Jahren entspricht.
Wir könnten also 40.850 Menschen für die drei Jahre in denen Springer seine Fehlspekulation abschreibt ohne Mehrkosten Hartz IV zahlen. Springer ist asozial.
Wenn wir gar darüber nachdenken, wieviel Geld wir in die Weiterbildung der Hartz IV Empfänger stecken könnten, dann hätten wir wahrscheinlich nach den drei Jahren mehr als eine halbe Million in guten Beschäftigungsverhältnissen. Springer frisst das Geld, das wir für Bildung brauchen. Enteignet Springer. Sofort.
Börsencrash und Realwirtschaft
Eigentlich kann es den meisten Menschen egal sein, wenn die Börse crasht. Direkt haben all diese Finanzmarktspielchen nichts mit der realen Wirtschaft zu tun. Es mag früher einmal Zeiten gegeben haben, wo ein Börsengang dazu diente, frisches Kapital für den Ausbau eines Unternehmens in die Kasse zu bekommen. Heute geht es meist nur noch darum, ein schon ziemlich totes Pferd an andere Besitzer zu verscherbeln, oder durch Spekulation und Zerschlagung möglichst hohe Profite zu generieren.
Alle Börsengewinne und alle Spekulationsgewinne, dienen aber nicht dazu, ein Unternehmen abzusichern oder für eine Zukunft zu entwickeln, sondern sind eine Art Saftpresse, die selbst aus den Schalen noch Flüssigkeit holt und die dann Saft nennt. Oft genug wird dabei die Lebensfähigkeit von Unternehmen zerstört. Langfristige Planungen weichen blindem quartalsbezogenem Aktionismus. Der Markt braucht möglichst oft neue Nachrichten um die Spekulation anheizen zu können. Das bedeutet, das Unternehmen nicht Produkte, sondern Nachrichten produzieren müssen.
Derartige Nachrichten sind natürlich Mist. Quartalsgewinne, Halbjahresergebnisse ja selbst Jahresabschlüsse sind Momentaufnahmen, die nur wenig über ein Unternehmen sagen. Die Aneinanderreihung von Momentaufnahmen erzeugt keine Kausalkette. Von den zuständigen Managern werden sogar massiv kurzfristige Effekte erzeugt, selbst wenn diese, langfristig dem Unternehmen schaden. Das liegt vor allem daran, das die Banken, die an der Spekulation verdienen, auch in den Aufsichtsräten sitzen, die Manager einstellen und entlassen oder allgemein den Wert von Managern bestimmen.
Dazu kommen noch die mit diesen Banken verbundenen Analysten, deren Analysen ja auch nicht dabei helfen sollen, ein Unternehmen fair zu bewerten, sondern ähnlich wie Werbesendungen für Handy-Klingeltöne nur immer einen neuen Hype erzeugen. Einer Bank ist der Kunde am liebsten, der jedes Quartal sein Depot völlig umpflügt, weil sie an diesen Gebühren am meisten verdient.
Börse ist also ein Spiel von Idioten für Idioten. Eine große weltweite Spielbank, an der wie auch sonst, nur die Banken gewinnen. Das wäre genau so unschädlich wie es Spielcasinos sind. Natürlich ist in der Nähe von Casinos die Kriminalitätsrate deutlich höher als in anderen Gegenden der gleichen Stadt. Sicher gibt es eine Art Beschaffungskriminaliät und ein Umfeld von schwachen Menschen, die versuchen noch schwächere Menschen zu betrügen. Es kommt auch immer wieder zu schwerer Gewaltkriminalität, weil die Aussicht auf einen schnellen, mühelosen Gewinn den Charakter verdirbt. Aber diese Kriminalität bleibt weitgehend im Umfeld der Profiteure von Casinos.
Anders ist die Sache bei der mit Börsen verbundenen Kriminalität. Während Casinos höchstens mal ein paar lokale Würdenträger mit willigen Damen versorgen, um weniger Auflagen zu haben, muss die Börse ganze Staaten und deren Finanz- und Steuersystem manipulieren. Das Geld das in Spielbanken verloren wird, landet bei der Bank, der Verlierer hat sich lächerlich gemacht und muss zurück in sein Heimatdorf um neues Geld zu verdienen. An der Börse hat man diese Schwäche des Systems erkannt und eine Lösung gefunden.
Verlierer an der Börse müssen nicht nach Hause um neues Geld zu besorgen, sondern sie können ihre Verluste auf die Allgemeinheit umlasten, ihre Verluste also sozialisieren. Anders als Spielbankverluste sind die Spekulationsverluste an Börsen von der Steuer absetzbar. Der Verlierer kann dadurch ziemlich lange, häufig auch praktisch unbegrenzt weiter verlieren und die Banken mit guten Gewinnen versorgen. Vereinfacht dargestellt könnte Lieschen Müller ihren Lottoschein der keinen Gewinn gebracht hat, im nächsten Monat von ihrer Steuer abziehen, und alle anderen müssten dafür bezahlen, das Lieschen Müller kein Glück beim Lotto hatte.
Genau das ist nämlich der Trick. Spekulationsverluste an der Börse werden wie reale Verluste aus Produktion behandelt. Wenn also jemand viel Geld in eine neue Prouktionslinie investiert hat, macht er zu Anfang Verluste und kann die, mit aktuellen und zukünftigen Gewinnen aus diesem und anderen Geschäften verrechnen. Das ist gut und richtig. Warum aber jemand seine Spielverluste an der Börse ersetzt bekommt, ist nicht zu erklären. Aber nur dieses Ersetzen von Spielverlusten, hält das Spiel in Gang, ja treibt es zu immer neuen Höhenflügen an. Unnötig zu sagen, das nur die Verluste sozialisiert werden, während die Gewinne gleich im Ausland, sicher vor jedem Steuerzugriff verbleiben. Das nennt man dann Globalisierung.
Die Höhe der Steuern in einem Land ist also direkt davon abhängig wieviel Geld an der Börse verspielt wird. Da an der Börse meist Leute mit sehr großen Vermögen spielen, die sonst Steuern für große Gewinne zahlen müssten, geht es um sehr viel Geld. Die Last die solch ein Reicher auf die Schultern vieler Geringverdiener verteilt, ist im Verhältnis zu deren Einkommen riesig. Deshalb reichen ja auch die Steuern nicht aus, um die Summen wieder herein zu bekommen. Es müssen Sozialleistungen gekürzt und die Kosten für Fahrkarten und Lebensmittel in die Höhe getrieben werden. Natürlich steigen auch Mehrwertsteuern und ähnliche Verbrauchsabgaben, da ja die kleinen Verdiener praktisch ihr ganzes Einkommen in Konsum oder besser Verbrauch umsetzen müssen.
Hohe Belastungen auf der Mehrheit der Menschen in einem Land, bedeutet, aber das weniger Geld das für Konsum ausgegeben werden kann. Der Binnenkonsum macht aber rund zwei Drittel unseres Bruttosozialproduktes aus. Hohe Belastungen bedeuten also direkt weniger Konsum und damit mehr Arbeitslose und noch höhere Belastungen. Ein Teufelskreis der nur sehr wenigen nutzt.
Wer sich die Entwicklung der Einkommen in Deutschland ansieht, stellt fest, das die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Dies ist die direkte Folge davon, das Spekulationsverluste subventioniert werden. Dafür müssen Schulen, Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser, Altenpflege und Kindergarten zurückstehen. Selbst Straßen und sonstige Infrastruktur können nicht mehr repariert werden.
In den USA stehen dann eben Mülltonnen in den Schlaglöchern oder den Gullis, deren Deckel gestohlen wurden um als Alteisen, wenigstens das Überleben für einen Tag zu sichern. Auch bei uns werden ja schon unter Lebensgefahr Kupferleitungen gestohlen. Das passiert nicht nur aus Gewinnsucht sondern oft schon aus purer Not. Wir haben uns mit der Existenz und Notwendigkeit der Tafeln abgefunden während unser Kapital durch Spekulation verspielt wird.
Das ganze hat aber noch eine weitere, viel schlimmere Folge. Die Banken finanzieren natürlich am liebsten Geschäfte, die hohe Erträge bringen. Es gibt keine höheren Erträge als bei Spekulation. Deshalb gehen praktische alle freien Mittel in die Spekulation. Mittel die in der Spekulation gebunden sind, stehen aber nicht mehr für die Gründung und Erweiterung von realen Unternehmen zur Verfügung. Es gibt also kaum noch Neugründungen, kein Geld für Erweiterungen, oder nur zu Zinsen, die sich mit einem normalen Unternehmen nicht mehr erwirtschaften lassen.
Produktion bringt Renditen um die drei Prozent, manchmal auch sieben Prozent wenn es gut läuft. Josef Ackermann hat die Marschroute ausgegeben. Fünfundzwanzig Prozent und mehr müssen her. Das ist Wahnsinn und führt zur kompletten Zerstörung der deutschen Wirtschaft, sichert aber sein Gehalt. Am Ende seiner Amtszeit geht er zurück in die Schweiz und wird achselzuckend mit Victory-Zeichen über das Elend in Deutschland hinwegsehen und wahrscheinlich noch Kritik an Deutschland üben.
Ja. Der Börsencrash schlägt voll auf die Realwirtschaft durch. Wenn auch mit einiger Zeitverzögerung, da derartige Summen in mehr als einem Jahr abgeschrieben werden müssen. Das können wir mit unserem jetzigen Rechtssystem nicht mehr verhindern. Tatsächlich dürfen wir es gar nicht verhindern, weil ja ausgerechnet die Leute, die das Vertrauen aller missbrauchen, für sich selbst immer Vertrauensschutz fordern. Natürlich würden unsere Politiker auch nicht mitspielen. Wie wir an Herrn Clement mal wieder schön sehen können, wissen die genau welches Lied sie zu singen haben. Die Bürger haben einfach nicht genug Geld um die Politiker selbst zu bestechen. Sie zahlen die Bestechung nur über ihre Steuern, da auch der Kauf von Politikern natürlich zu den Aufwendungen gehört, die von der Steuer abgezogen werden.
Dagegen lässt sich nichts tun. Nicht mit den Mitteln die wir offiziell haben. Aber Karl Weiss beschreibt in seinem offenen Brief an die Herrschenden ja schon sehr gut, was die Menschen empfinden. Die Frage ist nur, ob wir diese Empfindungen schnell genug in Taten umsetzen können, oder ob wir schneller endgültig ruiniert sind.
Wir befinden uns in einem Wettlauf. Schaffen wir es unsere Demokratie zu bewahren, bevor Schäuble und Bosbach uns rechtlos gemacht haben und sind wir schnell genug, um wenigstens die jetzt noch vorhandenen Firmen und Arbeitsplätze zu retten, oder müssen auch die erst nach irgendwo verlagert werden, bevor wir reagieren. Es geht nicht um ein besseres Leben, mehr Biogrünzeug, oder Fleisch am Dienstag. Es geht um unseren Arsch. Es gibt übrigens nur eine Person die für unseren Arsch kämpfen kann. Das sind wir selber.
Wir mögen ja vielleicht nicht zum Kampf geboren sein, aber ich glaube das es höchste Zeit ist zu kämpfen. Wer jetzt nicht kämpft, der kann sich zum sterben niederlegen.
Guter Glos du gehst so stille, hinter Nachbars Birnbaum hin
Ach du mein Michael, hättest du noch nur den Farbfilm vergessen, oder einfach die Hose nicht zu gemacht. Alles wäre gut. Du wärst wie der Mond, du gingst uns am Arsch vorbei, eben hinter Nachbars Birnbaum oder auch dem Pflaumenflieder. Aber nein. Du musst ausgerechnet dann reden, wenn alle erwarten, das du so tust, als ob alles in Ordnung wäre. Da lässt du dann folgendes über dpa verbreiten:
Glos warnt angesichts DAX-Einbruchs vor Panik
Berlin - Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat angesichts des DAX-Einbruchs vor Panik gewarnt. Es gebe für die wirtschaftliche Entwicklung keinen Grund zur Sorge, sagte Glos in Berlin. Die Realwirtschaft sei in ordentlicher Verfassung. Der DAX hat den größten Tagesverlust seit den Anschlägen vom 11. September 2001 verzeichnet. Das Marktbarometer stürzte unter die 7000er Marke und notierte zeitweise sogar unter 6800 Punkten - ein Minus von mehr als sieben Prozent.
Natürlich geraten wir nicht in Panik, weil du uns das sagst. Die Finanzblättchen sprechen von einem Blutbad an der Börse und wir sollen nicht in Panik geraten. Das ist nett. Ich konzediere dir ja, dass du immer erst drei Wochen später merkst, was eigentlich passiert. Ich hatte mal einen ziemlich langen Hund, bei dem wanderten die Befehle auch von den Ohren erst bis zur Spitze der Rute (das womit der wedelt ist nämlich nicht der Schwanz) und wieder zurück, bis er was merkte. Bei dir muss die Strecke mehrfach durchs komplette Sonnensystem reichen, so langsam wie du sonst bist.
Aber jetzt wo Bush mal eben 180 Milliarden Dollar anbietet um seine Wirtschaft anzukurbeln, wo selbst dpa deine Worthülse mit den Tatsachen verziert, das wir dem größten Tagesverlust seit dem 11. September haben und wo niemand auch nur eine Idee hat, was passiert wenn heute die Börsen in den USA aufmachen und die Verluste, wohlmöglich mit viel mehr Schwung nachholen. Dann könnte es sehr dunkel werden. Nicht nur für ein paar Tage sondern vielleicht für Jahre. Ausgerechnet da muss du dumm rumquatschen.
Also bitte tu mir den Gefallen und halt einfach das Maul. Du hast keine Ahnung. Aber man hält eine Rinderstampede nicht mit Worten auf, und eine Stampede an der Börse könnte man nur mit sehr viel mehr Geld aufhalten, als du in die Hand nehmen kannst. Schweig einfach. Die Wirtschaft wird es dann schon richten.
Für den Steuerzahler wird es auf jeden Fall teuer. Die Verluste tragen nämlich nicht die Kapitalbesitzer. Die schreiben die Verluste nur ab. Dann bezahlen sie die Leute die arbeiten müssen um am Leben zu bleiben. Je mehr gierige Idioten jetzt schon wieder einsteigen, desto billiger wird es für den Bürger. Die Aktienkurse haben ja schon lange nichts mehr mit dem Wert der Unternehmen zu tun. Es sind ja reine Spekulationsobjekte.
Aber wenn ein deutscher Wirtschaftsminister vor Panik warnt, dann werden wohl viele extra in Panik geraten, die sonst noch guter Dinge wären. Wenn selbst der Michel Glos merkt, das etwas vor die Wand läuft, dann merkt es auch Lieschen Müller. Das macht den Kram viel teurer als nötig.
Aber wahrscheinlich haben der Glos und seine Freunde schon beschlossen, das diesmal die Verluste in doppelter Höhe durch den Steuerzahler ausgeglichen werden. Schließlich darf das Spekulantenpack ja nicht leiden.
Finanzkrise: Ein Loch ist im Eimer
Es geht ein Bibabutzemann in unserem Kreis herum. Eigentlich sind es sogar mehrere. Es sind die Noten- oder Zentralbanken der Staaten und Staatengemeinschaften, die versuchen den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen. Nach all den hoffnungsvollen Lügen, durch Leute wie Ackermann und andere, die ja selbst an der Krise noch gut verdienen, zeigt sich jetzt, das weder die US-Notenbank noch die EZB wirklich Herr der Lage werden kann.
Es reicht eben nicht, einen Eimer, dessen Boden ein Loch hat, ständig mit neuem Wasser zu befüllen. Er hält das Wasser eben nur solange, bis man aufhört neues hinein zu pumpen und wird dann ganz schnell wieder leer, wenn man damit aufhört. Man kommt nicht vom Brunnen zum Haus. Dazu gibt es sogar ein altes Volkslied, das aber scheinbar keiner in der Finanzwelt kennt:
Ein Loch ist im Eimer,
oh Henry, oh Henry,
ein Loch ist im Eimer,
oh Henry, ein Loch.
Dann stopf es,
dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese,
dann stopf es, dumme Liese,
das Loch stopfe zu!
Womit soll ich’s stopfen,
oh Henry, oh Henry,
womit soll ich’s stopfen,
oh Henry, womit?
Mit Stroh,
du dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese,
mit Stroh
du dumme Liese,
mit Stroh stopf es zu!
Wenn das Stroh aber zu lang ist,
oh Henry oh Henry,
wenn das Stroh aber zu lang ist,
oh Henry was dann?
Schneid’s ab,
du dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese,
schneid’s ab du dumme Liese,
das Stroh schneide ab!
Womit soll ich’s schneiden,
oh Henry, oh Henry,
womit soll ich’s schneiden,
oh Henry womit?
Mit der Schere,
dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese,
mit der Schere dumme Liese,
mit der Schere schneid’s ab!
Wenn die Schere aber stumpf ist,
oh Henry, oh Henry,
wenn die Schere aber stumpf ist,
oh Henry was dann?
Mach sie scharf,
du dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese,
mach sie scharf dumme Liese,
die Schere mach scharf!
Womit soll ich sie denn schärfen,
oh Henry, oh Henry,
womit soll ich sie denn schärfen,
oh Henry womit?
Mit dem Schleifstein
du dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese,
mit dem Schleifstein,
dumme Liese
mit dem Schleifstein mach sie scharf!
Wenn der Stein aber zu trocken ist,
oh Henry, oh Henry,
wenn der Stein aber zu trocken ist,
oh Henry, was dann?
Mach ihn nass du
dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese,
mach ihn nass du dumme Liese,
den Stein mache nass!
Womit soll ich ihn denn nass machen,
oh Henry, oh Henry,
womit soll ich ihn nass machen,
oh Henry, womit?
Mit Wasser
du dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese,
mit Wasser du dumme Liese,
mit Wasser mach ihn nass!
Womit soll ich denn Wasser holen,
oh Henry, oh Henry,
womit soll ich Wasser holen,
oh Henry, womit?
Mit dem Eimer,
du dumme Liese. dumme Liese, dumme Liese,
mit dem Eimer du dumme Liese,
mit dem Eimer hol Wasser!
Aber - aber Henry….
Ein Loch ist im Eimer,
oh Henry, oh Henry,
ein Loch ist im Eimer,
oh Henry, ein Loch!
Ja. Das Lied ist lang. Natürlich es auch doof. Sie könnte ja ihre Schürze nass machen und über dem Schleifstein auswringen. Oder noch besser ihre Bluse, dann ist dem Henry der Eimer und das sonstige Wasser für die nächste Zeit völlig egal. Dumm nur wenn das Leben und der Wohlstand vieler Menschen davon abhängen, das Notenbanker das richtige tun, und die sich dann wie dumme Liese geben oder schlimmer noch, so tun als ob sie wüssten was zu tun ist und dabei mit der langen Stange im undurchsichtigen Nebel herumstochern.
Selbstverständlich werden wir diese Krise und auch die nächste noch überleben. Die armen Leute werden noch mehr verlieren und die Reichen noch mehr gewinnen. Denn dafür ist unser Weltwirtschaftssystem geschaffen. Es den Abzockern und Ackermännern leicht zu machen. Die Aktionäre von Ackermann haften nicht für die volkswirtschaftlichen Verluste die Ackermann anrichtet. Nicht für die 75 Milliarden Euro die bei dem Verramschen von Mannesmann an Steuergeldern vernichtet wurden und auch nicht für das, was bei Daimler an Geld zerhackt wurde. Nicht für das was die Kommunen durch windige Geschäfte mit der deutschen Bank verloren und nicht für das, was der IKB passierte.
Für all das haften nur die arbeitenden Menschen. Die müssen einfach mehr Steuern zahlen, von dem wenigen Geld das ihnen bleibt. Natürlich kommen dann einige Ganoven und rechnen denen auch noch vor, das die armen Reichen doch so viel Steuern zahlen. Wer mehr als zwei Drittel der Einnahmen hat, und dann weniger als die Hälfte der Steuern zahlt, der ist ein Betrüger und die Leute die sein Lied singen, sind ebenfalls Betrüger.
Die Milliarden der Notenbanken an die Finanzmärkte sind verpufft. Strohfeuer waren das Beste was zu sehen war. In Wirklichkeit wurden nur schnelle Gewinne mit dem billigen Geld gemacht und die Gewinne verschwanden da, wo alle Gewinne verschwinden. In den Tresoren und auf den Konten der Reichen. Die wissen gar nicht mehr wohin mit dem Geld. Welche Spekulation als nächste möglich ist. Sie wissen nur, das sie kein Geld in Produktion stecken wollen. Nichts in Entwicklung und nichts in Forschung. Sie wollen nicht ausbilden, sondern nur ausnutzen. Das ist Neoliberalismus und eben auch Wirtschaftsfaschismus. Ja. Ich kann die Worte auch nicht mehr hören. Aber ich habe keine anderen Worte. Sie beschreiben den Zustand genau.
Nun streiten sich die Volkswirtschaftler ob die EZB zu sehr auf Wachstum setzt, oder die US-Notenbank niedrigere Steuern fordern soll. Das sind alles Methoden aus dem obigen Volkslied. Tauglich für die dümmste Liese. Aber nein. Tauglich für den normalen Volkswirt, eine so dumme Liese gibt es nämlich nicht. Ich hatte mal ein herrliches belgisches Kaltblut. Rotblond. Das hieß auch Liese und war viel schlauer als alle Volkswirte zusammen die ich kenne. Und ich kenne zu meinem Leidwesen viele Volkswirte.
Könnten wir dieses Pferd, das es leider nicht mehr gibt, befragen, würde es uns vermutlich erklären, das wir etwas grundsätzliches ändern müssen. Wir müssen der Wahrheit wieder ans Licht verhelfen. Wie immer ist die Wahrheit auch hier ganz einfach. Wirtschaft darf kein Spiel sein, bei dem man die Gewinne einstreicht, also privatisiert und die Verluste durch den Steuerzahler tragen lässt, also sozialisiert.
Tatsächlich beruht aber unser gesamtes Wirtschaftssystem auf der Privatisierung von Gewinnen und der Sozialisierung von Verlusten. Das Werkzeug dafür ist die Abschreibung. Hier muss auch angesetzt werden. Wenn ich in meinem Privathaushalt eine neue Waschmaschine kaufe, dann nur, weil die alte Maschine entweder so langsam ihren Geist aufgibt, oder weil die neue Maschine Reparaturkosten, Zeit, Energie oder Wasser spart. Ich kaufe also nur dann etwas neues, wenn es mir einen Vorteil bringt. Alles was ich kaufe, muss ich selber bezahlen, inklusive Mehrwertsteuer und ich kann es nicht abschreiben.
Wäre meine Familie ein Unternehmen, was sie ja in Wirklichkeit auch ist, so wäre die neue Waschmaschine ein Anlagegut. Ich könnte nicht nur die Maschine selbst abschreiben, sondern auch meine Beschaffungskosten. Natürlich würde ich mich dann auch bei Miele im Werk schlau machen, ob die meine Waschmaschine auch nach meinen Vorstellungen bauen. Noch könnte ich da nach Gütersloh fahren, aber bald muss ich da wohl nach Polen reisen, weil auch die Miele spinnen. Deshalb kaufe ich meine nächste Waschmaschine auch nicht mehr bei denen. Wenn die nicht mehr in Deutschland produzieren wollen, dann kauf ich die billigste Maschine, die meinen Anforderungen genügt.
Aber lassen wir mal Miele. Meine Waschmaschine würde, bei fünf Personen im Haushalt, in drei Jahren abgeschrieben und ich entsprechend weniger Steuern zahlen. Die Abschreiberei könnte mich allerdings dazu verführen, eine zu teure Maschine mit Funktionen die ich gar nicht brauche, zu kaufen und damit über meine Abschreibungen die Allgemeinheit zu belasten. Abschreibungen müssten also auf ein vernünftiges Maß gedeckelt werden. Nun ist aber genau das schwierig. Wer soll das Maß der Vernunft bestimmen.
Bei unserem Großkapital gibt es schon lange keine Vernunft mehr. Da die auch Verluste aus Spekulation, also Verluste aus Glücksspiel abschreiben können, ist denen jedes Risiko egal. Hauptsache beim Gewinn lässt sich groß abzocken, wenn man verliert, zahlen ja eh andere. Anders als die Waschmaschine, die ja noch dem Produktionszweck saubere Kleidung dient, hat aber Spekulation keinen wirklichen Zweck. Es wird nichts erzeugt. Wo nichts erzeugt wird, können sich aber auch keine Produktionswerkzeuge abnutzen, kann es also folglich keine Abschreibung geben.
Wenn wir unsere Welt wieder in Ordnung bringen wollen, dann müssen wir einfach nur die Möglichkeit abschaffen, Spekulationsverluste abzuschreiben und Spekulationsgewinne mit 75 Prozent Steuern belegen. Schon herrscht Ruhe. Wenn es keine Abschreibungen mehr gibt, die sich nicht auf Produktionmittel beziehen, dann ist eine Investition in andere Bereiche unsinnig. Es wird also in Produktion investiert. Wer in Produktion investieren will, braucht Leute und Produkte, der braucht Forschung und Ausbildung.
Wenn wir dann Spass daran haben, können wir ja noch festlegen, was der Produktion dient. Luxusfahrzeuge und Verwaltungspaläste sind sicherlich nicht wichtig für die Produktion. Aber das ist ein Nebenkriegsschauplatz der nicht unbedingt beachtet werden muss. Machen wir zunächst einmal das Kapital wieder für seine Verluste verantwortlich. Wir werden dann zwar ein paar tausend arbeitslose Finanzberater haben, aber in Wirklichkeit arbeiten die ja auch heute nicht. Zumindest schaffen die keine neuen Werte. Ein Straßenkeher schafft dagegen saubere Straßen, die einen Wert an sich darstellen.
Die Hunde bellen den Mond an - die europäische Karawane ist schon lange weg
Nachdem Springers Vorstandschef Mathias Döpfner damit gescheitert ist, seine PIN-Post Mitarbeiter einfach direkt durch den Steuerzahler über Hartz IV Zuwendungen zu bezahlen, geht die Angst um in den Reihen der Abzocker. All die schönen Geschäftsmodelle, bei denen die Lohnkosten in Form von Kombilöhnen vom Staat bezahlt werden, oder bei denen Löhne bezahlt werden, die nicht einmal für die Arbeitskleidung und die Fahrtkosten reichen, drohen nun zu platzen.
Dabei war doch genau das als Geschäftsmodell für die Zukunft vorgesehen. Löhne zahlt nicht mehr der, der mit der Arbeit Gewinne macht, sondern der Staat, damit das Kapital noch mehr Gewinne macht. Springer hat sogar seine Mitarbeiter gegen anständige Löhne demonstrieren lassen und damit bewieseb, was Medienmacht heute vermag. Natürlich ist das was Springer und andere machen eine Perversion einer lebensfähigen Gesellschaft. Es ist aber genau diese Gesellschaft, die sich nicht gewehrt hat, die Springer und andere seit Jahren machen lässt, ohne sie zu bestrafen und ihr Vermögen einzuziehen.
Logischerweise folgte auf Springer auch Kannegießer, mit seiner neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen INSM, die ja immer für alles ist, was den Menschen in Deutschland schadet. Logischerweise sind die genauso gegen Mindestlöhne oder Löhne überhaupt, wie der wichtigste Hundt Deutschlands, nämlich jener Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, dessen Verein sich schon lange nicht mehr damit beschäftigt Arbeit zu geben, sondern nur noch damit, Löhne zu drücken und das Kapital in die totale Verantwortungslosigkeit zu entlassen.
In dieser Reihe der Arbeitnehmerfeinde durfte natürlich die wichtigste Stimme wissenschaftlichen Schwachsinns nicht fehlen. Das allseits geliebte Ifo Institut des Professor Sinns, das für seinen Unsinn ja bundesweit berühmt ist. Zum Glück sitzt das Institut in München, da besteht nicht die Gefahr, das einem Wissenschaftsminister auffallen könnte, das dieses Institut keine Wissenschaft, sondern nur Propaganda betreibt. Soweit sind die Bayern noch nicht, um das erkennen zu können.
Professor Unsinn sieht laut der Süddeutschen Zeitung ca. 1,9 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr, wenn es Mindestlöhne gibt. Das heißt im Umkehrschluß, das 1,9 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland nur existieren, weil die Besitzer dieser Unternehmen vom Staat subventioniert werden um Leute einzustellen oder zu behalten.
Da aber gleichzeitig auch feststeht, das diese Besitzer die Leute brauchen, um liefern zu können, bedeutet das, das entweder 1,9 Millionen Arbeitsplätze nur existieren weil es billiger ist die Leute vom Staat finanzieren zu lassen, als die Arbeitsplätze durch Technik oder Verlagerung zu ersetzen. Wir subventionieren also Arbeit die es eigentlich nicht gibt, oder streng wirtschaftlich nicht geben dürfte. Beschäftigungstherapie ohne Zukunft.
Es ist aber nicht die Aufgabe des Staates, das Kapital zu subventionieren, auch wenn unser Staat zur Zeit nichts anderes tut. Die Angst vor dem Mindestlohn zeigt sehr deutlich, welch negative Auswirkung die staatliche Subvention hat. Natürlich hat der Staat das unter anderem auch deshalb gemacht, um die Arbeitslosenzahlen zu schönen.
Wenn wir Hundt, Kannegießer und Sinn ernst nehmen, betragen die Arbeitslosenzahlen nämlich nicht 3.378.000 Millionen Arbeitslose sondern 5.278.000 Arbeitslose. Das ließe sich aber kaum als arbeitsmarktpolitischer Erfolg verkaufen.
Wir können also feststellen, das aller Verzicht der Arbeitnehmer, der Abbau aller Rechte, der praktisch vollständige Abbau des Sozialstaates und alle anderen Maßnahmen mit denen die Bürger verarmt wurden, nichts gebracht haben. Die Situation hat sich eher noch verschlimmert. Das Konzept der Lohndrückerei ist also auf der gesamten Breite gescheitert, zumindest was die arbeitsmarktpolitische Komponente angeht. Für das Großkapital war es natürlich eine warme Gelddusche.
In der Konsequenz aus dieser Erkenntnis kann es doch nur eine Schlußfolgerung geben. Wir brauchen einen starken Konsumanstieg, der sich nur durch mehr Geld für die arbeitende Bevölkerung schaffen lässt. Porsche Chef Wendelin Wiedeking, dem ich sein Einkommen übrigens herzlich gerne gönne, weil er ein guter Manager ist, kann nicht mehr konsumieren, als er jetzt schon tut, selbst wenn er das doppelte verdienen würde. Es macht also keinen Sinn ihm, oder dem Kapital mehr Ertragsanteile zukommen zu lassen, da sie nicht in den Konsum und somit auch nicht in die Produktion einfließen.
Die meisten Arbeitnehmer, gerade in den kleineren Lohngruppen geben praktisch hundert Prozent ihres Einkommes für Konsum aus und können sich dabei immer weniger leisten. Sie sind praktisch unterversorgt. Jede Einkommensverbesserung führt hier zu verstärktem Konsum und damit zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Gleichzeitig macht es auch keinen Sinn mehr das Großkapital und die Großverdiener bei den real gezahlten Steuern zu bevorzugen, oder die Konzerne mit fiktiven oder vermeidbaren Verlusten, ihre Steuern auf Null bringen zu lassen. Das Kapital muss an den Steuer- und Soziallasten in dem Maße beteiligt werden, wie es auch am erwirtschafteten Gewinn beteiligt ist. Das bedeutet, das es über 90 Prozent aller Lasten tragen müsste. Verteilt über das EBITDA. Bevor die fiktiven Lasten in das Ergebnis einfließen.
Die Einführung eines Mindestlohns von 9,75 Euro ist eine unbedingte Notwendigkeit. Zum einen werden die Sozialkassen entlastet, weil die Arbeitgeber endlich die vollen Löhne bezahlen müssen, zum anderen kann nur so ein menschenwürdiges Arbeitseinkommen gesichert werden, da die Gewerkschaften sich in den Tarifverträgen deutlich vom Mindestlohn absetzen müssen. Setzt man Hartz IV bei 80 Prozent des Mindestlohnes an, ergibt sich auch hier die dringend notwendige Anpassung.
Anders als uns die Protagonisten der Abzocke, Kannegießer, Hundt und Sinn oder die Springertruppen und Mohn/Bertelsmann immer erzählen, hat Europa mit dem Mindestlohn sehr gute Erfahrungen gemacht. Allerdings werden überall in Europa auch Unternehmer bevorzugt, die etwas unternehmen, während in Deutschland vor allem die Unternehmer bevorzugt werden, die Innovation verhindern und sich von Subventionen mästen lassen, aber ständig auf andere schimpfen, die von viel geringere Subventionen, vie Hartz IV, ihr Leben fristen müssen.
Selbstverständlich werden mit der Einführung eines Mindestlohns einige Unternehmen pleite machen. Wie die PIN AG. Das sind aber Unternehmen die eh nicht lebensfähig sind, sondern nur existieren können, wenn die Allgemeinheit sie subventioniert. Unnötig zu erwähnen, das die Subvention der PIN AG und ähnlich strukturierter Unternehmen, teurer als die Zahlung von Arbeitslosengeld ist, da ja auch noch Gewinne für das Kapital mitfinanziert werden müssen.
Lassen wir die Hunde also weiter den Mond anheulen und ziehen wir mit der europäischen Karawane und dem Mindestlohn weiter. Hunde die alleine in der Wüste verbleiben, überleben meist nur wenige Tage. Damit hätte sich ein weiteres Problem quasi von selbst erledigt.

















