Günter Freiherr von Gravenreuth hat die ewige Entertaste gedrückt
Chilon von Sparta soll den berühmten Satz "De mortuis nil nisi bene - Über die Toten nur Gutes" geprägt haben, was ihn sicherlich ehrt, es aber verdammt schwer macht, über den Selbstmord des Günter Freiherr von Gravenreuth zu berichten, der sich in der Nacht zum 22. Februar 2010 selbst richtete. Wer ihn, seine Vorgehensweise und seine Taten gekannt hat, wird es schwer haben auch nur ein einziges gutes Wort zu finden.
Oh natürlich versuchen die sogenannten Journalisten dies in etlichen Nachrufen, aber selbst bei denen klingt es noch schaler, als ihr sonstiger Lob auf die Abzockergesellschaft. Gravenreuth stand immer auf der falschen Seite. Irgendwann hielt er sich für unüberwindbar und brach sich bei seinem Versuch die taz in die Knie zu zwingen, letztendlich den Hals. Er hätte in den nächsten Tagen eine Gefängnisstrafe wegen Betruges antreten müssen. ["Günter Freiherr von Gravenreuth hat die ewige Entertaste ... »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-22
- Westerwelles schrägen Zahlenspiele
- Migranten und Hartz4: Die Debatte wird ausländerfeindlich
- Schulden, Schulden, Schulden
- Reallohnverlust und die Misere der Sozialversicherungen
- OECD-Bericht zur Geldwäsche: Miese Noten für Deutschland
- IG-Bau-Chef Wiesehügel über kriminelle Machenschaften auf Baustellen
- NRW-Chef Rüttgers für 6.000 Euro zu kaufen - und sein Generalsekretär als Bauernopfer
- Wie die Deutsche Bank gegen US-Hausbesitzer kämpft
- Medizinische Freiwilligenarbeit
- Schulreform in Hamburg: Eliten wollen unter sich bleiben
- Kommunen vor dem Kollaps: Beispiel Recklinghausen-Marl
- DGB fordert jetzt gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro
- Der scheidende ZDF-Chef Nikolaus Brender über das System ZDF
- Gute Noten für SPD-Chef Gabriel - weil er nichts tut?
- Abmahnanwalt von Gravenreuth begeht Selbstmord
- Gesetz für Internetzensur tritt heute in Kraft
- Und ich soll jetzt nen Opel kaufen?? ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-22" mehr »]
- Migranten und Hartz4: Die Debatte wird ausländerfeindlich
- Schulden, Schulden, Schulden
- Reallohnverlust und die Misere der Sozialversicherungen
- OECD-Bericht zur Geldwäsche: Miese Noten für Deutschland
- IG-Bau-Chef Wiesehügel über kriminelle Machenschaften auf Baustellen
- NRW-Chef Rüttgers für 6.000 Euro zu kaufen - und sein Generalsekretär als Bauernopfer
- Wie die Deutsche Bank gegen US-Hausbesitzer kämpft
- Medizinische Freiwilligenarbeit
- Schulreform in Hamburg: Eliten wollen unter sich bleiben
- Kommunen vor dem Kollaps: Beispiel Recklinghausen-Marl
- DGB fordert jetzt gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro
- Der scheidende ZDF-Chef Nikolaus Brender über das System ZDF
- Gute Noten für SPD-Chef Gabriel - weil er nichts tut?
- Abmahnanwalt von Gravenreuth begeht Selbstmord
- Gesetz für Internetzensur tritt heute in Kraft
- Und ich soll jetzt nen Opel kaufen?? ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-22" mehr »]
Jack Wolfskin kann mich mal am Gründonnerstag besuchen
Es ist immer das gleiche mit den sogenannten Markenfirmen. Früher oder später kommen sie darauf, dass es doch viel einträglicher ist, andere Leute wegen angeblichen Missbrauchs ihrer Marke zu verklagen, als gute Produkte zu fertigen, die ihre Marke so unvergesslich macht, dass die Botschaft immer funktioniert. Bärenmarke wäre ein gutes Beispiel, wie man es macht.
Ich mochte die Marke Jack Wolfskin noch nie. Auch wenn es früher mal anders gewesen sein soll, ich kenne nur billigste Massenware ohne jeden Gebrauchswert für mich und ein Logo, welches eigentlich nicht geschützt werden kann. Wie kann man eine Pfote schützen, wenn man nicht Vorstand der Kooperation aller Wolfsähnlichen ist und da würden dann die Katzen noch Einspruch erheben. ["Jack Wolfskin kann mich mal am Gründonnerstag besuchen" mehr »]
Kurzkommentar 2008-06-28
In Zukunft wird es die Rubrik Gesammelte Gemeinheiten nicht mehr geben, da nicht alles was hier aufgeführt wurde, auch immer eine Gemeinheit war. Das hängt damit zusammen, das immer fünf Themen angesprochen werden und diese zeitlich nicht mehr als eine Woche auseinander liegen sollten. Dabei kam es oft zu Überhöhungen und da soll man auch auf einen Clown hören, wenn er ausnahmsweise mal was richtiges sagt. Diese Rubrik wird ab sofort ersetzt durch die Rubrik Kurzkommentar. Die Intention ist immer noch die gleiche, nämlich Themen kurz zu kommentieren die den Aufwand eines eigenen Beitrags nicht wert sind oder zuviel Aufwand erfordern würden, ohne wesentliches an Erkenntnis zu bringen.
---
Wer bekommt wie viel?
Von Studiengebühren profitieren nicht alle Fächer in gleichem Maße. Das ärgert Studenten und Professoren. Sie fordern: Das Prinzip "Arm subventioniert Reich" muss aufhören.
Eigentlich ist Hans-Peter Burghof ein praxisnaher Professor. Doch wenn es um Studiengebühren geht, dürfte der Bankenexperte der Universität Hohenheim froh sein, dass seine Studenten nicht alles in die Tat umsetzen, was sie über Rendite lernen. »Warum soll ich nach Hohenheim gehen, wenn ich dort für meine 500 Euro nur 450 zurückbekomme?«, fragt der Prodekan der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät aufgebracht.
In Rage bringt ihn, dass seine Studenten einen Teil ihrer Gebühren für die Natur- und Agrarwissenschaften bezahlen. So kommen von den 1000 Euro Gebühren, die jeder pro Jahr zahlt, laut Burghof bei einem seiner Studenten weniger als 900 Euro in Form besserer Betreuung oder zusätzlicher Tutorien an, bei einem Naturwissenschaftler jedoch mehr als 1200 Euro. Burghof und einige Kollegen ärgerte das so, dass sie mit einer Klage gegen die Verteilung drohten. Dabei treibt sie nicht Futterneid an – sondern die Konkurrenz.
Wir müssen zunächst einmal sehr scharf trennen zwischen der Fakultät und den Studenten. Es mag zwar sein, dass in Hohenheim wirklich ein paar Cent von den Studiengebühren in eine Verbesserung des Studiums fließen, das aber ist mehr oder weniger zufällig, wenn man die gesamte Szene betrachtet. Ansonsten bleibt das Geld in der Verwaltung der Universitäten hängen und wird bestenfalls dazu verwendet, das was auch sonst beschafft würde zu bezahlen, um andere Mittel in die Bürokratie zu stecken oder ganz einzusparen.
Das ist allerdings auch völlig egal. Die Studiengebühren sollen ja nur offiziell zur Verbesserung der Studienbedingungen dienen. In Wirklichkeit geht es der Familie Mohn/Bertelsmann darum das die Studiererei der Armen endlich aufhört. Sie sehen ja das all die armen Kinder im Internetgeschäft viel besser und erfolgreicher als ihr eigener Sohn sind, egal wie viel Geld der Staat auf die Anweisung der Familie auch in dessen Geschäfte stecken muss. Für die Enkel soll diese unliebsame Konkurrenz ausgeschlossen oder doch behindert werden.
Wenn sich ein junger Mensch für sein Studium schon verschulden muss, ist er nach dem Studium nicht mehr frei, sondern gehört den Banken. So Leuten wie dem Schweizer Kriminellen Josef Ackermann und der INSM. Da gibt es dann keine freie Berufswahl mehr sondern Schuldknechtschaft bis zum Lebensende. Deshalb sind diese Herrschaften ja auch gegen Bafög und Meisterbafög.
Nur wer bis über beide Ohren verschuldet ist, wehrt sich nicht mehr. Der arbeitet unter miesen Bedingungen für miesen Lohn und muss auch noch lächeln wenn man ihn tritt. Genau darum geht es. Das weiß der Herr Professer Burghof übrigens auch.
---
Filmindustrie gegen klare Beweise bei Filesharing-Prozessen
Die Medienindustrie fordert ein Vorgehen gegen Filesharing-Nutzer ohne die Vorlage eindeutiger Beweise. Der klare Nachweis von Copyright-Verletzungen sei in vielen Fällen zu schwierig und manchmal sogar unmöglich, argumentieren Anwälte des US-Verbandes der Filmindustrie MPAA http://www.mpaa.org. Rechteinhaber sollten die Möglichkeit erhalten, Schadensersatz von bis zu 150.000 Dollar einfordern zu können, ohne konkrete Beweise vorlegen zu müssen, berichtet das Wired Magazine. Die derzeit notwendige Beweisführung sei schädlich für die Rechteinhaber, so die MPAA-Anwältin Marie L. van Uitert in einer schriftlichen Stellungnahme an einen US-Bundesrichter.
Der Nachweis von Copyright-Verletzung ist zu schwierig, deshalb bitte ohne Beweise verurteilen. Wenn dieses Ansinnen von Wolfgang Schäuble gekommen wäre, hätte ich mich nicht gewundert, aber dass die MPAA so bescheuert ist, ihr eigentliches Anliegen so deutlich zu machen, hätte ich nicht erwartet. Klar ist es genau das, was sie wollen. Sie wollen jeden ruinieren können ohne Beweise zu haben, wie Schäuble jeden überwachen will. Die Intention ist klar, aber wenn man das so deutlich sagt, dann muss man mit Konsequenzen rechnen.
Wäre ich der Richter, würde ich verfügen, das nur derjenige etwas über Medien verbreiten darf, bei denen eine Kopiergefahr besteht, der dafür sorgt, das Kopieren unmöglich ist, oder der das Kopieren erlaubt. Schon wäre Ruhe.
---
Kerner fliegt wieder für Air Berlin
Fernsehmoderator Johannes B. Kerner greift der in wirtschaftlichen Turbulenzen steckenden Fluggesellschaft Air Berlin als Werbefigur wieder unter die Arme. Dies berichtet in seiner heute erscheinenden Ausgabe das Branchenmagazin Werben & Verkaufen (W&V). Laut W&V wird aktuell ein Fotoshooting mit dem TV-Star vorbereitet. Die Airline spricht von der "Erneuerung von Bildmotiven" für eine sogenannte Vorteils-Kampagne, mit der Air Berlin Themen wie den Online-Check-In bekanntmachen will. Kerner hat schon öfter für das Berliner Flugunternehmen geworben. Für sein Engagement beim Börsengang der Gesellschaft im Jahr 2006 erntete er viel Kritik. Sogar der ZDF-Werberat schaltete sich ein und verlangte, dass der Sender die Werbeaktivitäten seiner freiberuflichen Mitarbeiter künftig stärker kontrollieren soll. In den Börsenspots pries Kerner die Papiere von Air Berlin als "Sieger"-Aktionen, tatsächlich verloren sie seit Ausgabe rund 60 Prozent an Wert.
Damit wird wieder eines der Problemes des Zwangsgebührenfunks deutlich. Kerner berichtet über die EM, Kerner quatscht die Abende zu. Alles auf Kosten der Gebührenzahler, die ihm damit seinen Werbewert finanzieren. Nicht nur das er die Sendungen selbst produzieren kann, sich also als Fertigprodukt mit geringen Einwirkmöglichkeiten durch die Intendanz vermarktet, er darf auch noch aus der so gewonnen Popularität ein nicht geringes Zusatzeinkommen schinden.
Genau das geht nicht. Entweder ist er im öffentliche unrechtmäßigen Funk oder er ist privat. Dann soll er sich aber auch privat auf den Märkten bewähren. Dieses ich bin ja frei, aber ihr müsst mich bezahlen das ja mittlerweile üblich geworden ist, macht die Sache noch schlimmer.
Ich würde Kerner gerne werben lassen für welchen Totkranken auch immer. Aber dann muss er für die Privaten arbeiten oder noch besser wir privatisieren die Öffentlich Rechtlichen. Dann fällt die erpresserische Zwangsgebühr weg und jeder kann machen was er will. Bei Netzer liegt der Fall übrigens völlig anders, dessen Werbewert resultiert aus seiner Lebensleistung außerhalb des Öffentlich Rechtlichen Bereiches.
Solange ich um auf meinem Blog schreiben zu können, Fernsehgebühren zahlen muss, darf Kerner nicht werben wenn er so wie bisher weiterarbeiten will. Er kann mich nicht erpressen lassen um sich zu finanzieren und dann auch noch die Werbegelder nehmen.
---
Was sich mit der GmbH-Reform ändert
Geschäftsführer soll nicht mehr werden können, wer gegen zentrale Bestimmungen des Wirtschaftsrechts verstoßen hat.
Das ist schön. Ich hätte da nur noch eine Frage. Gilt das eigentlich auch für die Vorstände von DAX-Konzernen? Muss Josef Ackermann nun zurücktreten dem eine Richterin ins Stammbuch schrieb das der gegen geltendes Aktienrecht verstoßen habe und der auch bestraft wurde? Sicher nicht. Das wird so werden wie bei den Handwerksmeistern, bei denen eine Pleite reicht um sie für ihr ganzes Leben zu ruinieren. Die Kleinen wird man hängen und Josef Ackermann bekommt die Staatskasse.
Aber wer hätte in diesem Deutschland anderes erwartet.
---
Warentester finden Giftstoffe in Griffen von Kinder-Laufrädern
Griffe, Reifen oder Sitzbezüge von Kinder- Laufrädern können nach einer Analyse der Stiftung Warentest giftige Schadstoffe enthalten. In 11 von 15 untersuchten Rädern entdeckten die Tester Kontaktgifte, die als krebserregend und erbgutverändernd gelten. Diese Räder erhielten die Note «mangelhaft». Bei vier Laufrädern fand sich beispielsweise ein für Spielzeuge verbotener Weichmacher. Die Räder hätten also gar nicht verkauft werden dürfen, hieß es bei den Warentestern.
Hätten nicht verkauft werden dürfen. Kann mir dann bitte schön mal jemand erklären warum sie dann verkauft wurden. Wir regeln und testen doch sonst alles und nachdem bei Kinderspielzeug ein Fall nach dem anderen hoch kommt, wäre es doch sinnvoll derartige Untersuchungen automatisch bei jedem neuen für Kinder vorgesehenen Produkt vor dem Verkauf durchzuführen.
Wer mit vergiftetem Kram handelt, dem muss sein Tatwerkzeug also sein Geschäft entzogen werden. Natürlich nicht damit der Staat es behält, sondern damit es an den nächsten weiterverkauft wird der sich an die Gesetze und Regeln halten und Verantwortung zeigen will. Natürlich muss das auch für Aktiengesellschaften gelten, bei denen die Aktionäre, die ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, eben enteignet werden.
Wir hätten das Problem binnen kürzestem gelöst und würden zwei Drittel unserer Manager auf den Arbeitsämtern sehen, weil kein Aktionär solche Leute beschäftigen würde, wenn er wirklich für deren Taten verantwortlich gemacht würde. Das die Aktionäre verantwortlich sind ist übrigens klar.
---
Aufgelesen: 7
Bloggen bis zur Abmahnung: “Online ist wichtiger als das richtige Leben”
Was schwarz auf weiß dasteht, wird nämlich für ebenso voll genommen, wie es in diesem Fall der Schreiber war, der nur irgendeine allgemeine Wut auf die Welt hatte. Redakteure werden zum Chefredakteur zitiert, Manager zum Vorstand, Sachbearbeiter in die Personalabteilung. Ob der nächtliche Vorwurf ganz offensichtlicher Unsinn ist, den außerhalb des WWW niemand länger als drei Sekunden beachtet hätte, spielt keine Rolle.
Ein Bild spricht Tausend Worte
Die Zeitung The Washington Post wird kritisiert, weil es dieses Foto auf der Titelseite gezeigt hat. Für viele Amerikaner ist es falsch so ein Bild zu veröffentlichen, aber es ist in Ordnung durch den verbrecherischen Krieg Kinder zu ermorden. Hauptsache man sieht nichts davon. Für mich sind diese Leute alle krank!
Der Verrat der Alliierten am deutschen Widerstand
1944 verhöhnten die Alliierten das fehlgeschlagene Attentat auf Hitler als ein von Verrätern begangenes Verbrechen. Der Hintergrund enthüllt divergierende “Befreiungs”-Verständnisse sowie die Eisbrecherfunktion des Faschismus für die “Großen Drei”.
Die demografischen Probleme sind pure Demagogie
Fazit: Wäre die Verteilung zwischen Unternehmens-/Vermögenseinkommen einerseits und Arbeitnehmerentgelt andererseits in 2007 unverändert wie in 2000 geblieben, hätten sich Unternehmer/Vermögende gleich wie Arbeitnehmer um jeweils 20% Steigerung (nicht inflati-onsbereinigt) in den letzten 7 Jahren freuen können.
Die Lebensmittelkrise und der Bio-Sprit
Die Lebensmittelpreise steigen und die Suche nach den Verantwortlichen hat begonnen. Allenthalben kann man hören und lesen: Der Biosprit (Alkohol als Benzinersatz und Biodiesel als Diesel-Ersatz) sei für die gestiegenen Lebensmittelpreise verantwortlich. Im Auftrag oder im Interesse gewisser Konzerne wird das Märchen erzählt, die (bisher noch gar nicht ernsthaft eingeleitete) Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energien sei der Grund für die (bereits heftig stattfindende) Erhöhung der Verkaufspreise von Lebensmitteln, vor allem von Grundnahrungsmitteln wie Reis, Weizen, Bohnen, Soja usw. Wie kann es sein, dass zukünftige, noch in Planung befindliche Aktionen in den vergangenen Monaten Preise getrieben haben könnten?
Das f!xmbrt ja richtig schön
F!XMBR und die Abmahner von Marions Kochbuch schunkeln fröhlich gemeinsam ins Wochenende. Es mag ja daran liegen, das ich das alles falsch sehe, aber irgendwie habe ich das Gefühl, das die Jungs bei F!XMBR mindestens einmal pro Woche irgendwelchen groben Unfug verbreiten müssen, damit die Webwelt Notiz von ihnen nimmt. Das ist hiermit, soweit es Duckhome betrifft, geschehen.
Man kann in Urheberrechtsfragen sicherlich unterschiedlicher Meinung sein, als Programmierer wie auch als Autor muss für mich eine bestimmte Schöpfungstiefe gegeben sein, um einen Anspruch auf Urheberrecht zu genießen. Für mich gehört ein Brötchen nicht zu diesen Dingen und auch nicht mein altes Tool, das erkennt welche Knöpfe an einer Maus gedrückt wurden und heute in tausend Verkleidungen wieder auftaucht. Da schöpft sich nichts. Ich schaffe ja auch keinen Urheberrechtsanspruch indem ich eine Türklinke bediene und eine Tür öffne. Aber das kann diskutiert werden. Meine eigenen Fotos sind so schlecht, das sie schon fast Kunst sind, weil es für jeden vernünftigen Fotografen praktisch unmöglich ist, solch einen Mist zu produzieren.
Wenn angebliche Blogger, wie die Leute von F!XMBR mir wünschen, das ich noch mehr Klagen und Abmahnungen bekomme, weil ich ihre Äußerungen nicht unwidersprochen lasse, dann ist das auch ziemlich egal, weil es mich nicht kratzt und ich mich freue, wenn andere glücklich sind.
Ich hätte das Bild von Herrn Knieper nicht gebracht, weil ich die Rechte bei den öffentlich Rechtlichen sehe und mir nicht sicher bin, ob ein Screenshot ein erlaubtes Zitat ist, oder nicht. Die Konstruktion die Chris aufbaut ist allerdings eine Frechheit, die nichts anderes als das Betteln um ein wenig Aufmerksamkeit ist. Herr Knieper hat ein Interview gegeben, dessen Inhalte ich zitieren darf. Er hat dabei seinen Kopf in eine Kamera gehalten, was ich auch zitieren darf.
Es ist also gar keine Frage, das die Abmahnung gegen Nerdcore nichts anderes als das übliche Verfahren der Organisation Knieper ist. Darüber zu berichten ist für Blogger fast so etwas wie eine Pflicht, weil nur der öffentliche Widerstand und der stete Tropfen den Stein höhlen kann.
Wer wie Chris argumentiert:
Das Recht am eigenen Bild gehört zum ureigensten Persönlichkeitsrecht, es ist im Grundgesetz, Artikel 2, festgeschrieben und bedeutet nichts anderes, als dass jeder Mensch selbst entscheiden kann (mit wenigen Ausnahmen), wo (zum Beispiel) sein Foto erscheint und wo nicht. Auch wenn ich auf irgendeinem Kongress einen Vortrag halte, dieser Vortrag mit meinem Wissen auf Video aufgezeichnet wird und im Internet veröffentlicht wird, heißt das noch lange nicht, dass ich meine Einwilligung gegeben habe, dass einzelne Bilder aus diesem Video auf verschiedenen Seiten veröffentlicht werden.
liegt meiner Meinung nach bei der Bewertung des Fall Folkert Knieper bewusst völlig falsch. Knieper wollte das seine Meinung über das Medium Fernsehen an möglichst viele Haushalte transportiert wird. Dazu gehört sein Text und sein Bild. Die Veröffentlichung lag also in seinem Interesse, er war zu diesem Zeitpunkt anwaltlich vertreten, und das Interview war vorbereitet. Er hat implizit eine Presseerklärung abgegeben.
In genau der gleichen Sekunde hat er stillschweigend auf eine Vielzahl an Rechten verzichtet. Durch die ungewöhnliche Anzahl seiner Rechtstreite ist er mit Sicherheit auch eine Person des öffentlichen Lebens, sodaß ein Foto von ihm oder seiner Frau vor, oder in einem Gerichtsgebäude, vermutlich auch erlaubt wäre. Aber das war ja nicht nötig. Er hat sich selbst in die Öffentlichkeit gebracht.
Genau das tut jeder von uns, wenn er im eigenen Interesse öffentlich etwas sagt. Wenn ich ein Recht auf ein Textzitat habe, was ja wohl selbst F!XMBR im Moment noch nicht bestreitet, ergibt sich auch ein Recht auf ein Bildzitat. Von mir gibt es, weil ich so häßlich bin, kaum Bilder und meines Wissens auch keine im Netz, aber ich könnte die Verbreitung nicht verhindern, weil ich mich mit diesem Blog, selbst öffentlich gemacht habe.
Was will F!XMBR also erreichen?
Und doch kommt man nicht drum rum, hier zu fragen, wer denn der Täter und das Opfer in diesem speziellen Fall ist. So, wie sich für mich der Fall derzeit darstellt, würde gegen die elementaren Grundrechte des Herrn K verstoßen - da gibt es auch kein Jammern und Zetern. Ich habe das Gefühl, als wollen hier 99% der Blogs, der Blogger elementare Grundrechte, das Grundgesetz, auf dem unsere Gesellschaft aufgebaut ist, für die vermeintlichen Bösen außer Kraft setzen.
Das ist eine generelle Haltung die ich bei F!XMBR schon öfter erlebt habe. Sie sind mit Vollgas auf der falschen Spur der Autobahn unterwegs und rufen ständig die Polizei an, weil ihnen soviele Geisterfahrer entgegen kommen. Das ist übrigens in Wirklichkeit nicht lustig, weil es leicht von Leuten wie Herrn Knieper vor Gericht dazu benutzt werden kann um ihre Rechtsmeinung zu stützen. Das verdient einen besonderen Dank.
Natürlich wird dann auch wieder Schäuble hervor gezogen, weil F!XMBR den Protest anderer nieder machen muss, um davon abzulenken, das sie selbst nichts besseres anzubieten hatten:
Da beweisen die deutschen Blogs mal wieder, dass sie genau das sind, was die etablierten Medien, insbesondere die SZ, von ihr halten. So wie ich die Sache sehe, hat Rene einfach mal Mist gebaut - er hat offensichtlich gegen das Persönlichkeitsrecht des Herrn K verstoßen. Natürlich kann ich mich auch irren - aber die Damen und Herren, die jetzt aufschreien, sollten vielleicht mal die eigenen Familienmitglieder fragen, was diese davon halten würden, wenn man ein Foto von ihnen auf einem Blog veröffentlicht.
Und da müssen sich jetzt manche Blogger auch einfach mal die Frage stellen, ob sie selbst keinen Deut besser wie die sind, die wöchentlich nach Gutdünken unser Grundgesetz ändern wollen.
Da haben wir die Geisterfahrer in voller Vollendung. Meine Familienmitglieder reden nicht öffentlich im Fernsehen. Das ist Bildzeitung wie sie leibt und lebt. Wenn sich Blogs solidarisieren und dies ohne Genehmigung von F!XMBR tun, dann sind diese Blogs ein Übel. Da ist man als Geisterfahrer von F!XMBR voll auf der Seite der SZ und aller Blogkritiker. Da sind Blogger diejenigen die das Grundgesetz schlimmer treffen, als Schäuble.
Jungs, ihr seid toll, soviel besser als andere Menschen, selbstverständlich habt ihr recht, ihr habt auch links und geradeaus und natürlich seid ihr wichtig. Bewerbt euch doch endlich bei der Blödzeitung. Die schreiben immer so und bekommen auch noch Geld dafür.
Ich wünsche übrigens Nerdcore alles gute. Möge er einen Richter finden, der versteht das eine Nachricht von Nachrichtenleuten gebracht werden muss. Mich interessiert vor allem ob ein Einzelbild aus einem Film nicht ein erlaubtes Zitat ist.
Abmahnungen und einstweilige Verfügungen
Es wird immer skurriler. Schon längst geht es bei all der Abmahnerei nicht mehr um irgendwelche Rechtsfragen, sondern es geht ausschließlich um Prozesshanselei und Geldschneiderei. Das was jetzt gerade Finger.zeig passiert, ist geradezu typisch für Deutschland und zeigt sehr deutlich für wen dieses Rechtssystem gemacht wurde. Für Abzocker der übelsten Sorte.
Ja, da kann man depressiv werden und das ist ja auch der Sinn der dahinter steht. Es geht darum aufgrund minimalster Verfehlungen andere mit dem juristischen Knüppel niederzumachen und Gebühren oder Schadensersatz einzuklagen. Aber es kann einen auch wütend machen. Ich bin da sehr für Wut.
Natürlich stehen die Gerichte nicht auf unserer Seite. Wann hätten sie je dort gestanden. Aber ich glaube das, so etwas wie bei Finger.zeig, eine Frage des Menschenrechts ist. Wenn man nicht mehr veröffentlichen kann, ohne wahnsinnigen Forderungen ausgesetzt zu sein, dann bedeutet dies ein Veröffentlichungsverbot.
Wie auch schon bei meinem Verfahren gegen Ulfkotte und Pax Europa gibt es nur einen Weg um Recht zu bekommen. Wir müssen mit diesen Verfahren vor die europäischen Gerichte. Denn anders als unsere Richter, die stets auf der rechten Seite stehen und meist von keiner Sachkenntnis getrübt sind, gibt es dort Richter die über Verhältnismäßigkeit nachdenken.
Wenn in meinem Verfahren von 20 - 30.000 Euro Prozesskosten bis zum bitteren Ende in Europa auszugehen ist und das auch auf BigBerta zutrifft, die lediglich auf mich verlinkt hat, dann weiß jeder was erreicht werden soll. Das Kochbuch rechnet die Prozesskosten, über die Steuern als außerordentliche Aufwendungen ab, Ulfkotte und Pax Europa nehmen gemeinnützig Spenden.
Wir bekommen ein Ende nur dann, wenn wir entweder politisch etwas ändern, was in Deutschland nicht möglich ist, oder die europäischen Gerichte unseren einen Riegel vorschieben. Ansonsten könnten wir nur nachgeben. Aber wir sollten nicht nachgeben sondern kämpfen.
Vielleicht ist es auch an der Zeit eine Bloggenossenschaft zu gründen, die gemeinsam Werbung nach außen vermarktet und einen gewissen Rechtsschutz anbietet. Aber dazu ein andermal mehr. Jetzt sollten wir uns erst einmal das Kochbuch genau vornehmen und klare Worte finden. Diese Worte braucht es auch für die Rechtsanwälte.
Günter Freiherr von Gravenreuth muss in den Knast
Zeit wurde es meiner Meinung nach ja schon lange und ein halbes Jahr ist auch nicht viel, aber ein schöner Anfang. Wie die taz und Heise gleichlautend berichten, versuchte sich der Anwalt Gravenreuth mit den albernsten Ausreden herauszureden:
Das Amtsgericht Tiergarten glaubte ihm gestern nicht, dass er wegen "Chaos" in seinem Büro und mangelnder Rechtskenntnis nicht gewusst habe, dass ihm das Geld nicht mehr zustand. Er hatte sich damit verteidigt, angenommen zu haben, noch weitere Forderungen gegen die taz gehabt zu haben, auf die er die Zahlung verbucht habe.
Ein Anwalt der mit mangelnder Rechntskenntnis argumentiert ist wirklich zum piepen. Allerdings fand die Richterin das nicht so lustig.
Das Gericht hielt eine Geldstrafe wegen einer früheren Verurteilung im Jahre 2000 wegen Urkundenfälschung in 60 Fällen nicht mehr für ausreichend.
Die Freiheitsstrafe setzte es nicht zur Bewährung aus: "Nur weil die taz einen Anwalt hatte, der Ihnen in den Arm gefallen ist, haben Sie die Domain nicht verwertet. Die Allgemeinheit muss vor Ihnen geschützt werden."
Sie sähe - so die Richterin Nissing - keinen Anhaltspunkt dafür, dass sich der Angeklagte zukünftig an die Rechtsordnung halten werde. Im Januar ist Gravenreuth bereits zu einer Haftstrafe auf Bewährung -wenn auch nicht rechtskräftig - verurteilt worden, weil er Mandantengelder nicht ausgezahlt hat. In der Hauptverhandlung kam zur Sprache, dass es wegen eines ähnlichen Deliktes eine weitere Anklage in München gibt.
Die Allgemeinheit muss laut Ansicht der Richterin vor Günter Freiherr von Gravenreuth geschützt werden. Dem kann ich nur vollinhaltlich zustimmen. Da er so mangelhafte Rechtskenntnisse hat, wie er selber vortrug, wäre es auch sinnvoll ihm die Zulassung als Anwalt zu entziehen, damit diese mangelnden Rechtskenntnisse nicht auch noch zu Schäden bei eventuell neuen Mandanten führen.
Falls er seine Strafen in Berlin absitzen muss, wäre ich dafür, ihn das im Zoo tun zu lassen. Durch die Eintrittsgelder könnten entstandene Schäden wieder gut gemacht werden und sein Gefängnisaufenthalt würde den Steuerzahler kein Geld kosten. Eventuell könnten auch Erdnüsse verkauft werden mit denen er (beworfen) gefüttert werden darf.
Ich lach mich schlapp.
Sonst GEZ aber noch
Den Gebührenabzocker von der GEZ scheint es irgendwie nicht gut zu gehen. Das ist verständlich, weil ihre Position langsam aber sicher unhaltbar wird. Selbst unsere Dumpfbackenpolitiker haben begriffen, das die Bürger das Spiel nicht mehr lange mitmachen werden und irgendwann der Gebührenaufstand losbricht. Deshalb wollen sie ja den ganzen Unfug aus der Staatskasse bezahlen, trauen sich aber noch nicht so richtig, weil die ja wissen das es dann schnell doppelt so teuer wird.
Nun versucht sich die GEZ in viralem Marketing. Sie mahnt die akademie.de ab, weil die in Umgangsdeutsch über das Unwesen der GEZ berichtet:
Die Gemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten hat die Wissensplattform akademie.de über die Rechtsabteilung der GEZ abgemahnt: akademie.de soll sich dazu verpflichten, "nicht existente" bzw. "falsche" Begriffe wie "GEZ-Gebühren", "PC-Gebühr", "Gebührenfahnder", "GEZ-Anmeldung" oder "GEZ-Abmeldung" nie wieder zu verwenden. Das Verbot wird damit begründet, die Nutzung der Begriffe diene nur dazu, "ein negatives Image der GEZ hervorzurufen".
Die GEZ und die hinter ihr verborgenen öffentlich unrechten Rundfunkanstalten haben ein schlechtes Image, weil die Methoden der GEZ und der ungebremste Gebührenhunger der Anstalten uns ein beschissenes Programm liefern, das niemand kaufen würde, wenn er die Wahl hätte. Niemand würde für die politische Desinformation von Slomka bist Christansen auch nur einen Cent ausgeben. Egal was Politiker entschieden haben, die ja die Anstalten als Lautsprecher für ihren Käse mißbrauchen und egal wie die deutschen Gerichte dazu stehen, fühlen sich die Bürger von den Gebührenabzockern erpresst.
Wenn die Herrschaften Fernsehen oder Rundfunk machen wollen, dann bitte werbefinanziert. Duckhome wird weiter in gewohnter Weise mit den ehrlichen Worten berichten und sich dem Neusprech, das die Gebührenerpresser verbreiten wollen, nicht anschließen.
Lasset uns Klein-Bloggersdorf aufteilen
Natürlich wie immer in die Guten und in die Bösen. Wer wer ist entscheidet natürlich Chris vom F!XMBR der irgendwann in diesem Frühjahr wohl zum Chefankläger und Oberrichter von Klein-Bloggersdorf ernannt wurde.
Heute regt er sich darüber auf das Stefan Niggemeier in seinem Blog mitteilt, das er schon wieder in übelster Weise von Callactive angegangen wurde, um endgültig allen Bloggern und Journalisten klarzumachen, das Callactive nicht kritisiert werden darf. Diese Abmahnerei betrifft aber uns alle. Wenn wir uns nicht solidarisch verhalten, verlieren wir alle.
Man muss Stefan Niggemeier nicht mögen um zu kapieren das ein Angriff auf ihn, oder irgendeinen anderen Blogger, ein Angriff auf uns alle ist. Ob Stefan sein Geld als Journalist oder Toilettenmann verdient, ist in diesem Zusammenhang egal. Es ist auch egal ob Stefan von der Werbung auf seinem Blog lebt, oder vom Klavierspiel in Bars. Er ist wegen eines Kommentars auf seinem Blog abgemahnt worden, den er sofort gelöscht hat. Das kann morgen jedem von uns passieren.
Ich hab gerade mal wieder eine Anzeige wegen Beleidigung im Internet bekommen. Das ist Form eine Zensur über das LKA zu bekommen. Natürlich wird mir nicht gesagt, wer da beleidigt ist. Immerhin sind ja drei Personen betroffen. Ich soll da einfach mal hinkommen zum LKA, dann erklären die mir da schon alles. Ist doch nett. Die sollen mal brav vor Gericht gehen, weil in dem Artikel nichts steht, was nicht stimmt.
Auf der einen Seite grenzt uns die Justiz über das Landeskriminalamt ein, und zwar die Abteilung 5 des Berliner Landeskriminalamtes, die für die Verhinderung und Bekämpfung politisch motivierter Straftaten zuständig ist um die herrschende Klasse vor den Andersdenkenden zu schützen, auf der anderen Seite lauern die Abmahnwälte. Alle haben nur ein Ziel. Die Bandbreite für das freie Wort so eng wie möglich zu machen, damit niemand mehr auf die Fehlentwicklungen aufmerksam machen kann.
Wenn in diesen Zeiten, ein Blogger dazu auffordert, anderen Bloggern keine Solidarität zu geben, dann ist dieser Blogger jemand, der die Kraft des Netzes und damit uns alle schwächt. Der wirklich absolut überflüssige Hinweis auf adical zeigt nur wieder einmal, wes Geistes Kind da am wirken ist.
Wir brauchen alle Solidarität. Wenn nicht jetzt, dann vielleicht morgen oder übermorgen. Ich würde diese Solidarität auch für Chris von F!XMBR leisten und einfordern. Nicht weil ich mit ihm einer Meinung wäre, sondern weil diese Solidarität uns allen hilft.
So richtig was vom ARS
Ich gebe zutiefst beschämt zu, das mich der ganze Kram um Holtzbrincks StudiVZ nicht besonders tangiert und wenn ich über Holtzbrinck lachen will, dann schaue ich in die Wirtschaftwoche. Ich habe auch nur am Rande mitgekriegt, das da dümmliche Filmchen mit hetzerischem Inhalt durch die Menge kreisten, sie aber selber nicht gesehen. Das Problem bei unseren Werben ist ja eben, das sie keine Ideen haben, sondern nur immer wieder die gleichen Idiotien herauskotzen und hoffen, damit noch einen Hund hinter dem Ofen hervorzulocken. Bestenfall wird der Kram verschärft um Widerstand zu erzeugen. Nun soll es auch noch viral wirken. Mag sein. Bei mir nicht.
Als ich gestern las das die Creatores die hinter diesem Schmuddelkram steckten, nun mal eben Zensur anwenden wollen, nahm ich mir vor den Laden mal genauer zu untersuchen.
Aimaq, Rapp und Stolle wählten für sich die Domain mit dem schönen Namen ars-berlin.de. Das lateinische Wort ars bedeutet Kunst und mit der Wahl sollte wohl ein Zusammenhang wie Kunst aus Berlin, hergestellt werden. In unserer Gesellschaft werden die Lateiner weniger und die Leute für deren Intelligenz Aimaq, Rapp und Stolle ihre Werbung machen, scheinbar immer mehr. Da besteht die Gefahr das der normale Bürger das Ganze auf Arsch-Berlin umdichtet. Nicht schön, aber ich glaube ich las es schon irgendwo.
Genau solche Fehler aber sollten den Kreativisten gerade nicht passieren. Darin steckt der Tod einer jeden Marke. Aber wie soll so eine Marke überhaupt entstehen. Wer sich die Website anschaut, fasst sich sofort an den Kopf. Was ist das denn? Klicki-Bunti auf Schwarz. Ich dachte das sei mit den ersten schrecklichen Sexshopseiten aus der Anfangszeit des WWW ausgestorben. Nein, ihm lebt und erhebt grausam sein Haupt.
Wunderhübsche bunte Anzeigen von Ladehinweisen, die selbst bestimmt soviel Zeit kosten wie der Ladevorgang dessen, was sie eigentlich laden wollen. Ich habe habe eine DSL-16000-Leitung die wirklich schnell ist, weil ich nur 20 m. vom Übergabepunkt weg bin. Solche Anzeigen sehe ich sonst nie. Aber damit könnte ich ja noch leben, auch wenn es unökonomisch ist. Kinder die spielen sind gesund. Die Seite ist echt schräg. Alleine die Farbenauswahl beim Kontakt. Zum Schreien. Eine ganze Agentur voll farbenblinder Kreativer? Ich hätte nicht gedacht das das Möglich ist.
Wenigsten haben sie ein paar Werbespots gemacht, die sogar ich kenne und einen über den ich lachen konnte. Aber dann klickte ich unter Arbeiten auf Hall of Fame. Grausam. Wirklich absolut grausam. Damit würde ein 10 jähriger Schüler aus jedem Web-Kurs fliegen. Ich hab es dann aufgegeben. Das ist eine Zumutung. Wer aber die Seiten von ARS gesehen hat, der würde doch keine Aufträge mehr an solch eine Truppe erteilen. Zumindest nicht wenn er bei Verstand ist.
Also gehen wir davon aus, das die armen Auftraggeber die eine oder andere erfolgreiche Arbeit gezeigt bekommen haben und daraufhin ihre Aufträge an die vermeintlichen Fachleute vergaben. Warum auch nicht. Aber es erklärt eben gleichzeitig auch, warum das Ergebnis für Holtzbrincks StudiVZ so grausam in die Hose ging. Es ist eben ein Unterschied, ob man im Fernsehen die Pinkelpausen bedienen will, oder ob man sich an das Publikum im Web wendet. Das so schon unterirdische Niveau des deutschen Fernsehens, lässt selbst einen Tesastreifen in der Seitenansicht, wie einen Tafelberg von kolossaler Höhe aussehen.
Wer im Web oder für das Web werben will, der sollte das mit Leuten tun, die das Web kennen und der Entscheider sollte das Web selbst auch kennen. Ich verstehe das ARS die Zahnpasta, wohl auch im Auftrag von Holtzbincks StudiVZ wieder zurück in die Tube pressen möchte. Aber wie auch schon andere erfahren mussten, geht das nicht. Raus geht. Rein nicht.
Dumm ist nur, das man nicht laut sagen mag, das man Mist gebaut hat, sondern versucht mit Anwälten die Kritiker mundtot zu machen. Das funktioniert an einer Stelle des Netzes. Aber das Netz ist groß, weit und tief. Die Filmchen werden überall wieder auftauchen und sie werden ARS und Holtzbrinck dauerhaft schaden. Für StudiVZ ist es egal. Die haben, wie ich die Sachlage sehe, keinen Ruf zu verlieren.
Mal wieder Post vom Anwalt
Heute waren es gleich zwei Briefe vom Anwalt Felix Damm aus Frankfurt und diesmal hat er mir nicht geschrieben das ich ihn nicht zitieren darf. Ob da ein Lernprozess in Gang gekommen ist. Auf jeden Fall schreibt er mir im Namen von Udo Ulfkotte und separat im Auftrag von Pax Europa, das mit der einstweiligen Verfügung das Verfahren ja nicht beendet sei und ich ihm nun doch bitte schreiben möge, das ich keine Rechtsmittel gegen die beiden Verfügungen einlege. Natürlich das ganze wieder mit knappsten Terminen.
Ich finde den Versuch nett. Meine Rechtsanwälte werden nicht informiert. Wozu auch. Er hätte mich ja lieber ohne Beistand alleine auf weiter Flur. Genau wie er BigBerta vom Watchblog Islamophobie separieren will. Das klappt nur nicht. Es reicht eben nicht nur dicke Backen zu machen. Er wird schon pusten müssen, der liebe Felix, sonst geht das in die Hose.
Was ich so bemerkenswert finde, ist das er ständig andere Summen von mir haben will. Da ein paar tausend Euro Rechtsanwaltsgebühren, da mal 20.000 Euro für Herrn Ulfkotte. Dann wieder soll ich ihm was schreiben. Vielleicht ist es ja das Wetter, mag sein, das auch das Geld knapp wird, da ja 20.000 Ordner für die Großdemo Brüssel bezahlt werden müssen.
Christian Worch hatte ja sogar kostenlosen Ordnerdienst durch mehrere tausend Polizisten, die ihn und seine 36 Mitläufer kostenlos schützten. Besonders süß fand ich das Bild von Worch und seinem blonden Gretchen wie sie tapfer an der Spitze des Zuges marschierten.
Natürlich ist Herr Ulfkotte kein Worch und Pax Europa kein blondes Gretchen. Aber vielleicht sollte doch lieber mit etwas weniger Ordnern für Brüssel und nicht mit meinem Geld geplant werden.
Geheimnisverrat im Rahmen des BND-Untersuchungsausschusses
Mein Parteibuch regt sich zu recht über die neueste Beschäftigungstherapie für Bundesanwaltschaft, BKA, Staatsanwaltschaft und Polizei auf. Da wird mit viel TamTam gegen 17 Journalisten ermittelt, weil die Material aus dem BND-Untersuchungsausschuss haben, das die Politgauner lieber geheim gehalten hätten, um uns noch leichter betrügen zu können.
Im Prinzip ist mir der Untersuchungsausschuss völlig egal. Was da rauskommt ist Ausschuss, kann gleich auf den Müll. Da der BND die Abgeordneten mit absoluter Sicherheit frech anlügt, ist der Ausschuss auch noch Geldverschwendung.
Das ein oder mehrere Abgeordnete gequatscht und interne Papiere weitergegeben haben ist auch klar. In unseren Ministerien regieren die Lobbyisten direkt mit. Die wichtigen Abgeordneten werden mit Nebentätigkeiten bestochen und die ganz unwichtigen verhökern halt Interna an alle die sie haben wollen. Wollte unsere Staatsanwaltschaft dagegen was unternehmen, könnte sie gleich bei einer Reihe Bundesminister anfangen, die Lobbyisten in ihren Häusern entscheiden, schalten und walten lassen und somit fortgesetzten Geheimnisverrat begehen.
Aber darum geht es unserer Justiz ja gar nicht mehr. Es geht nur noch darum im Rahmen der Amtshilfe zur Gründung der Schäuble-Diktatur, jede Form der freien Meinungsäußerung zu unterdrücken. Was gegenüber uns Blogbetreiber die Abmahnwälte und die seltsamen Gerichtsentscheidungen sind, sind bei den offiziellen Medien nun die Einschüchterung durch Ermittlungsverfahren und ungesetzliche Durchsuchungen. Da helfen auch Entscheidungen der obersten Gerichte nicht mehr. Die Reste der deutschen Demokratie werden jetzt sehr schnell beseitigt.
Frau Bundesanwältin Harms ermittelt übrigens immer noch nicht im Sachsensumpf, aber gegen Linke im Wedding. Der Wahnsinn hat Methode.
Was aber, wenn die Windmühlen nun aber doch Riesen sind?
Robert Basic vergleicht den Kampf den Leute wie Stefan Niggemeier und call-in-tv.de gegen merkwürdige und bizarre Fernsehsendungen führen, den Kampf gegen Rassismus und Faschismus, oder gegen neoliberale Wirtschaftsfaschisten, mit dem Kampf des Don Quijote gegen die Windmühlen.
Don Quijote hielt Windmühlen für Riesen. Das war ein Wahrnehmungsfehler. Die Callin-TV Buden und Springers Bild existieren aber ebenso tatsächlich wie Rassismus, Faschismus und die neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Truppen um INSM und Mohn/Bertelsmann. Das sind keine Illusionen, sondern gefährliche reale Feinde der meisten Menschen in diesem Land.
Natürlich kann man vermutlich betrügerische Fernsehsendungen, genau wie all die anderen Abzockversuche die einen täglich erreichen, in die Tonne treten. Natürlich würde ich da nie anrufen oder bei so einem Spammer ein paar Aktien kaufen. Sicher nicht. Aber was ist mit den armen dummen Menschen, die tatsächlich an eine Chance glauben. Deren sonstige Hoffnungslosigkeit sie in die Arme von Leuten treibt, die Heil versprechen, wo es nur Unheil und Kosten für die Kunden gibt. Wo vermutlich richtig große Gewinne erzielt werden, ohne das es wirklich eine Chance des Gewinnens gibt.
Würde auf einem Volksfest eine Losbude nur Nieten verkaufen, würden nach wenigen Stunden der Besitzer und seine Truppen verprügelt und die Sachen unter das Volk verteilt werden. Dazu käme bestimmt noch eine saftige Strafe und kein anderer Platz würde die Truppe mehr nehmen. Was ist anders, wenn die Losbude mit den Nieten im Fernsehen ist und Endemol gehört. Dann gibt es plötzlich keine Kontrolle mehr? Das kann und darf nicht sein.
Wenn unsere Justiz versagt, müssen andere kämpfen. Wenn in diesem Land drei Muslime oder Linke an einer Straßenecke stehen, dann ist das eine terroristische Verschwörung. Wenn sich ganze Abzockergruppen bilden und wie die Hütchenspieler agieren, dann darf darüber nicht einmal berichtet werden. Wenn ein Arbeitgeberverband Gesamtmetall vom Staat bezahlte Professoren dafür benutzt, die offensichtliche Unwahrheit als Wahrheit zu verkünden, die Sendungen des öffentlichen Gebührenfunks mit seinen Propagandisten vollstopft und alle Medien in diesem Land mit seinen Betrügereien zuscheißt, dann würden die natürlich gerne Berichterstattung vermeiden.
Genau wie die Mohns mit ihrer Bertelsmannstiftung, die mit Geld das eigentlich der Steuer gehören sollte, Politik gegen die Menschen in diesem Land machen und dabei am liebsten auch nicht gestört werden möchten. Oder wie jene Truppen die offen den Hass gegen die Muslime predigen, aber unter keinen Umständen Rassisten und Faschisten genannt werden wollen.
Das sind leider keine Windmühlen. Das sind reale Vereinigungen, die mit Hilfe einer nur noch seltsam zu nennenden Justiz, dafür sorgen das sie nicht zur Verantwortung gezogen werden und das niemand die Wahrheit berichtet.
Natürlich ist der Kampf hart und frustrierend. Das sind Kämpfe meist. Roberts Idee mit einem Verein hat etwas für, aber mehr gegen sich. Die gleiche Justiz, die Stefan oder mich in gewissen Punkten mundtot macht, würde das auch mit einem Verein tun. Aber das wirkt nicht. Die einstweiligen Verfügungen gegen mich und den Watchblog Islamophobie haben etwas erreicht, das ich alleine mit meinem Anschreiben gegen die Mißstände nicht erreicht hätte. Viele haben getrennt voneinander geschrieben. Aus einem oder zwei sind vielleicht 50 oder 60 geworden.
Das ist auch noch nicht viel. Aber schon fast zu viel um im alten Stil weiter zu machen. Selbst der dümmste und faulste deutsche Richter wird bei der 36. Abmahnung vielleicht auch einmal wach und fängt bei der 100. Abmahnung an nachzudenken und vielleicht einmal nachzuprüfen. Wenn das passiert, haben die Abmahner und Verschleierer verloren.
Außerdem gibt es noch einen weiteren Weg. Wenn die deutsche Justiz auf der falschen Seite steht, wie sie das ja meistens tut, dann gehen wir eben nach Europa. Man kann uns hier die Verfassung stehlen und eine gesetzliche Entscheidungslage schaffen, die kaum noch Luft zum atmen lässt, aber in Europa sind diese Kräfte machtlos.
Es sind die absurden Summen (250.000 Euro) die in den einstweiligen Verfügungen stehen und die sechsmonatige, auch mehrfache Haft, die den Weg vor die europäischen Gerichte ebnen. Irgendeiner von uns wird diesen Weg gehen müssen. Ich werde es ganz sicher tun. Am Ende dieses Wege haben wir entweder mehr Freiheit für uns und die Wahrheit, oder wir können nur noch aufgeben und anonym bloggen und unsere Verbindungen verstecken und verschlüsseln.
Wir haben keine Wahl. Wir könnten aufgeben und in ein anderes Land gehen. Aber warum, sollen die Freunde der Freiheit gehen um den Feinden der Freiheit das Land zu überlassen. Jagen wir doch lieber die Übeltäter davon und verhaften wir die Kriminellen. Dieses Land ist unser Land und es ist jeden Kampf wert.
Callactive setzt wieder einmal Zensur durch
Wer hört, das Stefan Niggemeier sich jetzt von Callactive eine einstweilige Verfügung wegen zwei Kommentaren anderer User auf seiner Seite eingefangen hat, der wird langsam wach.
Was muss und will Callactive bzw. Stefan Mayerbacher verstecken? Vor welcher Wahrheit haben die Macher dieser Sendungen so große Angst? Welches kleine oder große schmutzige Geheimnis soll da so unbedingt gewahrt bleiben? Ich weiß es nicht.
Aber wo soviel Rauch produziert wird, muss auch ein Feuer sein. Oder soll dieser Rauch der Vernebelung dienen. Ich glaube ich werde mal an die Berliner Staatsanwaltschaft wenden und vorsorglich Strafanzeige erstatten. Bevor noch jemand ernsthaft zu Schaden kommt oder gar betrogen wird.
Ich glaube übrigens das jeder Bürger, die Pflicht hat sich an seine zuständige Staatsanwaltschaft zu wenden, wenn er den Verdacht hat, das kriminelle Handlungen vorgenommen werden könnten oder vielleicht sogar bereits vorgenommen wurden.
Um es einfacher zu machen ist hier der Link zur Homepage dieser Firma. Dort kann jeder der sich zu einer Anzeige verpflichtet fühlt, die Adresse und den Namen des Geschäftsführers entnehmen.
Wenn einen die eigene Vergangenheit in den Arsch beißt
Manch schöne Stunde hat er uns beschert. In bunten Illustrierten stand er stellvertretend für das Hamburger Milieu. Seine Spitzname war sein Markenzeichen und repräsentierte seinen Werbewert. Aber nun will Karl-Heinz Schwensen bürgerlich erscheinen und da stört ihn sein alter Spitzname.
Das kann ich verstehen, zumal ich in gleicher Situation, dem ersten der diesen Namen mir gegenüber gebraucht hätte, gleich so aufs Maul gehauen hätte, das der Rest ihn nicht einmal mehr leise gedacht hätte. Aber er hat es damals zugelassen und muss es deshalb auch heute zulassen, auch wenn es weh tut.
Das ist natürlich nicht jedermanns Meinung. Deshalb hat sich MC Winkel nun eine Abmahnung eingefangen. Ich bin allerdings nicht der Meinung, das er diese hinnehmen sollte. Wir können nicht dauernd die Wahrheit unterdrücken, nur weil irgendjemand sie plötzlich nicht mehr wahr haben will.
Es ist sicher nicht nur Herr Schwensen den Teile seiner Vergangenheit stören und viele möchten Dinge sagen können, die wir dann aber bitte nicht als das bezeichnen sollen was sie sind. Jeder dem wir bei diesem Spiel nachgeben, wird mindestens drei Nachfolger haben. Rechnen wir uns aus, wann wir soweit sind, das wir nichts mehr schreiben dürfen. Ich würde mir wünschen das MC Winkel kämpft, wie ich das ja auch tue.
Strafvereitelungsbehörde - Staatsanwaltschaft Fulda
Es ist schon ein Kreuz mit der deutschen Justiz. Sie ist ein Hund der sich nur äußerst unwillig zum Jagen tragen lassen will. Ich habe die Angewohnheit nicht in meinem Blog über die üblichen Emailspammer und Internet-Abzocker zu lamentieren, sondern ich wende mich normalerweise an die zuständige Staatsanwaltschaft.
Heute hatte ich wieder so eine Truppe, die jetzt unter der Domain star-rezepte.com eine Website mit dem Namen Ihre-Rezepte.com betreibt und für die Nutzung ihrer Rezeptdatenbank mit 28.000 Einträgen nur 84,40 Euro inkl. MwSt haben will.
Angesichts der behaupteten Tatsache
Unsere Sterne-Köche standen in der Küche und haben für Sie die Rezepte für die besten Leckereien aufgeschrieben. Stöbern Sie in unserem Online-Kochbuch. Selbstverständlich können Sie sich alle Rezepte sofort ausdrucken und loskochen
das da sogar Sterneköche am Werke waren ist, das ja wirklich ein Schnäppchen. Gut die Köche waren ein bischen doof, sonst hätten sie in der Küche gekocht und die Rezepte am Schreibtisch aufgeschrieben, aber man kann ja nicht alles haben.
Immerhin wird ja noch eine zusätzliche Gewinnchance versprochen:
Wenn Sie die Rezepte-Datenbank SOFORT nutzen, nehmen Sie automatisch an der Verlosung eines 1.000.-Restaurant-Gutscheines teil. Lassen Sie sich einmal so richtig professionell bewirten.
Da muss ich dann aber doch gleich los, wenn ich einen Gutschein für 1000-Restaurants will.
Klick.
Ich trage brav meinen Namen ein und achte darauf alles richtig zu machen. Da steht nix von Geld, ist also umsonst. Doch weit gefehlt. Ganz unten, da wo ich bedroht werde nicht zu missbrauchen, außerhalb des Rahmens den ein Normaluser für bedeutungsvoll hält, da ist ein Link eingebaut. Kaum zu sehen, nur zu spüren, wenn man nach dem Haken sucht.
Dieser Link verweist auf die AGB und die Gebühren. Aber ich will fair sein. In der Erfassungsmaske steht ein Feld das mit ok vorbelegt ist und in dessen Beschreibung was von Teilnahmebedingungen gefaselt wird. So etwas kreuzt jeder Windowsbenutzer bei jeder Installation und jedem Update ständig an und da steht die Zustimmung vorher fairerweise auf Nein.
Klar das die Firma in England sitzt, aber sie hat eine Deutsche Zweigniederlassung in Bad Hersfeld am Lappenlied 86a. Das ist am Friedhof. Und die Adresse ist bekannt. Zumindest im Antispamforum, der auch die ollen Kamellen vom Führerscheintest, der sogar durchs Fernsehen ging und von der dein-traumziel.com wieder aufwärmte.
All das wollte ich der Staatsanwaltschaft Fulda in gediegener Form per Email mitteilen, die auf ihrer Internetseite leiderkeine Emailadressen angibt. Wozu auch, die müsste ja ein Bediensteter lesen und das könnte Arbeit bedeuten. Deshalb rief ich an. Erster Versuch, Rufzeichen und nix. Zweiter Versuch dito. Dritter Versuch, oh Wunder ein Landgericht. Ich ließ mich weiterverbinden zur Staatsanwaltschaft. Meine Telefonnummer wird angezeigt, ich nannte meinen Namen und wünschte die Emailadresse des für Internetstrafsachen zuständigen Staatsanwaltes zu erfahren. Guten Tag habe ich auch gesagt.
Auf der anderen Seite war ein Herr Wirth oder Würth der mir sagte, das solle ich mal fein per Brief schicken. Als ich vorsichtig nachfragte ob er das ernst meine, das es keine schnelle Kommunikationsmöglichkeit gebe, wurde der Gute pampig und meinte, das er sich von mir nicht anbrüllen ließe sonst würde er sofort auflegen. Mein Jüngster schläft hinter mir. Mittagsschlaf. Da brülle ich nicht, da werde ich nicht mal laut. Schlechtgelaunte Kinder erreicht man mit Sicherheit durch Schlafstörung.
Ich sagte ihm, das ich ihn genauso zitieren werden, worauf er mich als Arschloch bezeichnete und den Hörer aufknallte. Meiner Berichtspflicht habe ich hiermit genüge getan.
Natürlich werde ich der Staatsanwaltschaft in Fulda diesen Text zukommen lassen. Ich trage die auch notfalls zum jagen. Selbstverständlich werden die einstellen. Aber immerhin, ich habe meine Pflicht getan.
Ach übrigens, an den allfälligen Abma(h)nwalt. Keine Chance. Ich habe den Kram elekronisch und auf Papier. Sie können sich ihre Abmahnung schenken, ansonsten kündige ich schon jetzt an, das ich den Schriftverkehr mit ihnen veröffentlichen werde. Damit gilt das Zitaturteil nämlich nicht mehr und das Netz ist stärker als jeder Abma(h)nwalt.
Seite 1 von 1, insgesamt 17 Einträge

















