Robert Basic vergleicht den Kampf den Leute wie
Stefan Niggemeier und
call-in-tv.de gegen merkwürdige und bizarre Fernsehsendungen führen, den Kampf gegen Rassismus und Faschismus, oder gegen neoliberale Wirtschaftsfaschisten, mit dem Kampf des Don Quijote gegen die Windmühlen.
Don Quijote hielt Windmühlen für Riesen. Das war ein Wahrnehmungsfehler. Die Callin-TV Buden und Springers Bild existieren aber ebenso tatsächlich wie Rassismus, Faschismus und die neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Truppen um INSM und Mohn/Bertelsmann. Das sind keine Illusionen, sondern gefährliche reale Feinde der meisten Menschen in diesem Land.
Natürlich kann man vermutlich betrügerische Fernsehsendungen, genau wie all die anderen Abzockversuche die einen täglich erreichen, in die Tonne treten. Natürlich würde ich da nie anrufen oder bei so einem Spammer ein paar Aktien kaufen. Sicher nicht. Aber was ist mit den armen dummen Menschen, die tatsächlich an eine Chance glauben. Deren sonstige Hoffnungslosigkeit sie in die Arme von Leuten treibt, die Heil versprechen, wo es nur Unheil und Kosten für die Kunden gibt. Wo vermutlich richtig große Gewinne erzielt werden, ohne das es wirklich eine Chance des Gewinnens gibt.
Würde auf einem Volksfest eine Losbude nur Nieten verkaufen, würden nach wenigen Stunden der Besitzer und seine Truppen verprügelt und die Sachen unter das Volk verteilt werden. Dazu käme bestimmt noch eine saftige Strafe und kein anderer Platz würde die Truppe mehr nehmen. Was ist anders, wenn die Losbude mit den Nieten im Fernsehen ist und Endemol gehört. Dann gibt es plötzlich keine Kontrolle mehr? Das kann und darf nicht sein.
Wenn unsere Justiz versagt, müssen andere kämpfen. Wenn in diesem Land drei Muslime oder Linke an einer Straßenecke stehen, dann ist das eine terroristische Verschwörung. Wenn sich ganze Abzockergruppen bilden und wie die Hütchenspieler agieren, dann darf darüber nicht einmal berichtet werden. Wenn ein Arbeitgeberverband Gesamtmetall vom Staat bezahlte Professoren dafür benutzt, die offensichtliche Unwahrheit als Wahrheit zu verkünden, die Sendungen des öffentlichen Gebührenfunks mit seinen Propagandisten vollstopft und alle Medien in diesem Land mit seinen Betrügereien zuscheißt, dann würden die natürlich gerne Berichterstattung vermeiden.
Genau wie die Mohns mit ihrer Bertelsmannstiftung, die mit Geld das eigentlich der Steuer gehören sollte, Politik gegen die Menschen in diesem Land machen und dabei am liebsten auch nicht gestört werden möchten. Oder wie jene Truppen die offen den Hass gegen die Muslime predigen, aber unter keinen Umständen Rassisten und Faschisten genannt werden wollen.
Das sind leider keine Windmühlen. Das sind reale Vereinigungen, die mit Hilfe einer nur noch seltsam zu nennenden Justiz, dafür sorgen das sie nicht zur Verantwortung gezogen werden und das niemand die Wahrheit berichtet.
Natürlich ist der Kampf hart und frustrierend. Das sind Kämpfe meist. Roberts Idee mit einem Verein hat etwas für, aber mehr gegen sich. Die gleiche Justiz, die Stefan oder mich in gewissen Punkten mundtot macht, würde das auch mit einem Verein tun. Aber das wirkt nicht. Die einstweiligen Verfügungen gegen mich und den Watchblog Islamophobie haben etwas erreicht, das ich alleine mit meinem Anschreiben gegen die Mißstände nicht erreicht hätte. Viele haben getrennt voneinander geschrieben. Aus einem oder zwei sind vielleicht 50 oder 60 geworden.
Das ist auch noch nicht viel. Aber schon fast zu viel um im alten Stil weiter zu machen. Selbst der dümmste und faulste deutsche Richter wird bei der 36. Abmahnung vielleicht auch einmal wach und fängt bei der 100. Abmahnung an nachzudenken und vielleicht einmal nachzuprüfen. Wenn das passiert, haben die Abmahner und Verschleierer verloren.
Außerdem gibt es noch einen weiteren Weg. Wenn die deutsche Justiz auf der falschen Seite steht, wie sie das ja meistens tut, dann gehen wir eben nach Europa. Man kann uns hier die Verfassung stehlen und eine gesetzliche Entscheidungslage schaffen, die kaum noch Luft zum atmen lässt, aber in Europa sind diese Kräfte machtlos.
Es sind die absurden Summen (250.000 Euro) die in den einstweiligen Verfügungen stehen und die sechsmonatige, auch mehrfache Haft, die den Weg vor die europäischen Gerichte ebnen. Irgendeiner von uns wird diesen Weg gehen müssen. Ich werde es ganz sicher tun. Am Ende dieses Wege haben wir entweder mehr Freiheit für uns und die Wahrheit, oder wir können nur noch aufgeben und anonym bloggen und unsere Verbindungen verstecken und verschlüsseln.
Wir haben keine Wahl. Wir könnten aufgeben und in ein anderes Land gehen. Aber warum, sollen die Freunde der Freiheit gehen um den Feinden der Freiheit das Land zu überlassen. Jagen wir doch lieber die Übeltäter davon und verhaften wir die Kriminellen. Dieses Land ist unser Land und es ist jeden Kampf wert.
Tatsächlich sind Teile der INSM schon rassistisch und aus einem Wirtschaftsfaschismus kann sich schnell ein reiner Faschismus entwickeln.
Die Gegner sind also praktisch immer die Gleichen.
Wer übrigbleibt. Ich glaube so ca. 80 Prozent der Deutschen, die diesen Dreck auch nicht wollen. Das reicht mir an Unterstützern.
Man müsste Feuer mit Feuer bekämpfen, einen Gegenpol zu Bertelsmann aufbauen, nur fürchte ich fehlt "den Guten" dazu neben Geldgebern auch die nötige kriminelle Energie.
Wir brauchen die direkte Demokratie.