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    <title> - Kurzkommentar</title>
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    <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 15:56:59 GMT</pubDate>

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    <title>Die anderen sind schuld - Westerwelle</title>
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            <category>Die anderen sind schuld</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                                  &lt;br /&gt;
Westerwelle hat auf dem Parteitag in NRW von Anstand gesprochen, ja sogar Anstand von den anderen Parteien eingefordert. Das ist bemerkenswert. Natürlich ist Angriff die beste Verteidigung, aber wie kommt ein Mitglied der deutschen Politik, noch dazu ein FDP-Politiker und schlussendlich ausgerechnet Guido Westerwelle dazu, das Wort Anstand in den Mund zu nehmen. Wenn man sein Verhalten wertet, dürfte er dieses Wort überhaupt gar nicht kennen, aber wahrscheinlich gibt es für diese Leute auch eine andere &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Anstand&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Definition des Wortes Anstands&quot;&gt;Definition des Wortes Anstands&lt;/a&gt; als für wirklich anständige Menschen für die diese Definition gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Anstand bezeichnet die „gute Sitte“ im Benehmen. Zweck des Anstands ist es, dem gesellschaftlichen Umgang durch Zügelung der individuellen Willkür Formen bereit zu stellen, die als Ausdruck grundlegender Wertvorstellungen gelten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der anständige Mensch als Idealtypus des Weltbildes der Aufklärung respektiert in Einstellung und Verhalten die Persönlichkeit des Anderen und achtet darauf, dass dieser nicht bloßgestellt (Scham), gedemütigt (Hochmut) oder benachteiligt (Ungerechtigkeit) wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Einhaltung äußerlicher Umgangsformen oder zur formalen Erfüllung von Höflichkeitsprinzipien, ist Anstand die auf der Freiheit und Urteilskraft der sittlichen Person beruhende Wahl einer Haltung, welche auf Anerkennung und Aneignung des grundlegenden Wertes der &quot;Menschlichkeit&quot; (Gleichheit, Würde), sowie der gefühlten Verpflichtung gegen diesen in Verhalten und Handeln beruht.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt; Die deutsche Politik aber vor allem die verkommene FDP und ihr Westerwelle stehen allerdings für völlig konträre Dinge. Sie wollen der individuellen Willkür, also dem Neoliberalismus und dem Raubtierkapitalismus alle Rechte einräumen und freuen sich wie Herr Westerwelle und seine Kumpanen in der Hartz IV Diskussion gezeigt haben, wenn sie andere bloßstellen, demütigen oder benachteiligen können. Sie gestehen anderen Menschen außer dem Klüngel der sie kauft und einen geringen Teil ihrer Wähler eben keine Menschlichkeit, keine Gleichheit und vor allem keine Würde zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man das Gegenteil von Anstand definieren sollte, so könnte man in Kurzform den Begriff FDP oder Westerwelle verwenden. Beides wäre gleichermaßen zutreffend. Allerdings wird Westerwelle und seine FDP längst eine neue Definition von Anstand besitzen. Vermutlich ausgearbeitet von Kannegiessers INSM, die ja große Teile der Sprache wie ein Krebsgeschwür überwuchert und verändert hat. Zumindest wird ja die FDP auch aus Kreisen der INSM Sponsoren dick finanziert. Das ist einfach, weil die Gelder letztendlich vom Steuerzahler kommen, da die INSM Sponsoren die Propaganda als Betriebsausgaben definieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber betrachten wir doch einmal Westerwelles Anstand. Anständig ist sich vom Mövenpick Besitzer und Mulitimillionär bestechen zu lassen, der seine Steuern in der Schweiz zahlt, aber in Deutschland Steuersubventionen von Westerwelles Käuflichen bekommt. Anstand ist bei Westerwelle die Solarindustrie praktisch zu erpressen und Parteispenden zu fordern, damit die Subvention von Solarenergie nicht noch brachialer gekürzt wird. Anständig laut Westerwelle ist es, eine unbekannte Künstlerin auf seinem Flug mit in die Türkei zu nehmen, nur weil sie die FDP nicht ebenso Scheiße findet wie ein Großteil der Deutschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders anständig wird dieser Luxustrip deshalb weil die Dame angeblich auf eigene Kosten zurückgereist ist. Es ist auch nicht so, dass der Politkforscher Schlinkert  von dimap wegen der tollen Werbung und kostenlosen Reise für seine Frau nun die FDP kritischer sehen wird. Ganz sicher nicht. Es ist anständig für Westerwelle Jörg Arntz zum Chef der Arbeitseinheit «06 Koordinierung» im Außenamt zu machen, weil dieser zuvor für den Gründer der Schweizer Firmengruppe Mountain Partners den Westerwelle Freund Cornelius Boersch gearbeitet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Niebel das Entwicklungshilfeministerium für die Altersfürsorge Von FDP Altkader umgebaut hat, und Rösler das Gesundheitsministerium an die privaten Krankenversicherungen und die Pharmalobby abgegeben hat, ist Westerwelle als Clanchef des Westerwelle Filzes natürlich verpflichtet, seinem Lebensgefährten, seinem Bruder und dem Schweizer Unternehmer Boersch zu Diensten zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boersch ist ja immer dabei wenn Westerwelle für Deutschland reist. Nun ja der muss ja auch noch Westerwelles Bruder mit durchschleppen. Es ist also alles höchst anständig. Und es ist auch anständig von Guido Westerwelle praktisch eine totale Freigabe des deutschen Atomexports zu fordern, weil das Siemens nützt, die sich ja über den Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie (VBM) die FDP relgelmäßig mit hohen Spenden kaufen und gleichzeitig die INSM unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es nur anständig wenn Westerwelle in Brasilien kräftig Werbung dafür macht, dass sich Brasilien Kernkraftwerke aus Siemens-Fertigung leistet. Er will auch den deutschen Steuerzahler dafür haftbar machen, wenn die Kunden den Atomschrott nicht bezahlen. Genau das ist seine Aufgabe als deutscher Außenminister. Er ist anständig. Genau so anständig wie der Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, der Parteispenden von Unternehmen im Sinne des Gemein(en)wohls für sinnvoll hält und mit treuherzig falschem Blick behauptet, dass solche Spenden niemanden beeinflussen. Aber der Herr Hundt ist ja auch so ein anständiger Mensch, der in einer Demokratie schon seit Jahren hinter Schloss und Riegel säße. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es auch anständig die Metro mit nach Asien zu nehmen. Die könnten sich sonst ja einen Flug gar nicht leisten und das ist sogar besonders anständig, weil Westerwelles Seilschaften ja dicke Aufträge von der Metro bekommen. Herr Beisheim der langjährige Nazi und Metrobesitzer sitzt übrigens auch in der Schweiz und es ist anständig zu fordern, dass Deutschland keine CDs mit den Daten von Steuersündern aus der Schweiz kauft. Westerwelle muss doch seine Freunde schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westerwelle ist grundanständig. Alle die das Gegenteil behaupten diffamieren ihn, hat der Pinkwart gesagt. Das ist gut. Der anständige Ratzingerpapst, den der ständige Missbrauch von Kindern in seiner katholischen Kirche zum heiligen Kinderficker auch nicht stört, wird auch nur diffamiert und ist unschuldig wie Westerwelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Westerwelle hat wenigstens eine Entschuldigung. Er muss an sein Alter denken. Den FDP Chef und Vizekanzler kann er eigentlich nicht mehr lange geben, wie auch &lt;a href=&quot;http://feynsinn.org/?p=2823&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Feynsinn schon sehr feinsinnig festgestellt hat.&quot;&gt;Feynsinn schon sehr feinsinng festgesellt hat.&lt;/a&gt; Aber er kann als lebende politische Leiche, als Zombie weitermachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das scheint er vor zu haben. Die anderen sind schuld und er will genau so weitermachen wie bisher. Wenn andere daran Kritik üben, dann schadet das seiner anständigen Ansicht nach Deutschland. Das was Deutschland aber man meisten schadet ist ein Guido Westerwelle der nicht einmal Englisch kann und keinerlei Verantwortungssinn oder Menschlichkeit zeigt, als Außenminister und eine Partei wie die verkommene FDP in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings lässt sich die Regierungsmitgliedschaft der FDP in Deutschland leicht ändern. Da ist zunächst die Wahl in NRW wo man sie rauswählen kann und dann gibt es noch die Möglichkeit das Pack durch einen Generalstreik aus der Regierung und aus dem Land zu ihren Konten und Geschäften in die Schweiz zu jagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;PS:&lt;/strong&gt; Die große Steuerreform wurde soeben auf 2012 verschoben und wird wohl nie kommen. Dafür aber hat der das Generealsekret der FDP Westerwelles Aussagen zu Hartz IV relativiert. Da rudert eine Partei langsam zurück und nun bleibt abzuwarten wer, zu welchem Zeitpunkt die Gallionsfigur Westerwelle aus dem Boot tritt. Die Messer scheinen gut gewetzt zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 16 Mar 2010 03:50:00 +0100</pubDate>
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    <category>bestechung</category>
<category>fdp</category>
<category>korruption</category>
<category>westerwelle</category>

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    <title>Notizen aus der Mittelschicht</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/7777-Notizen-aus-der-Mittelschicht.html</link>
            <category>Kurzkommentar</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Luise)</author>
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            Nun haben sie sich so eine Mühe gegeben, mit der deutschen Leitkultur, unsere Eliten. Und, war das alles für die Katz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Leitkultur hat jedenfalls im Moment keine Konjunktur. Würde gerne mal Mäuschen spielen und hören, wie sie das verarbeiten, innerhalb der deutschen Eliten. Sind sie sauer auf Guido und seiner Kultur für große Jungs? Und wohin nun mit dem Muff von tausend Jahren unter den Talaren der Religionsführer? Und was, wenn sich die Spätschäden der Zöglinge der Elite-Gymnasien/Internate doch nicht ganz verleugnen lassen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politik, Religion, Schule - überall zeigen sich jetzt männliche Manieren, und zwar die schlechten. Sind diese nun Bestandteil einer deutschen Leitkultur? Oder doch eher Fehlerhaftes? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenden wir uns ab von den verkommenen Vorstellungen deutscher Eliten. Wir werden sie vielleicht nicht so schnell los, aber wir müssen ihnen nicht mehr zuhören. Wir müssen sie nicht mehr respektieren, auch wenn sie hohe Stellungen in unserer Gesellschaft einnehmen. Sie werden noch eine Zeitlang ihre dämlichen Vorschriften erlassen, uns mit ihren unsinnigen Regeln belästigen oder uns diktieren wollen, wie wir zu leben haben. - Anstatt ihre eigenen Absurditäten, Fehltritte aller Art und Dummheiten zu reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben Wichtigeres und hoffentlich Schöneres zu tun. Pflegen wir unser aller Mittelschichts-Kultur, wo sich übrigens ausreichend Persönlichkeiten mit Führungsqualitäten finden lassen. &quot;Die Wege im Einsturz sind legbar, quer hindurch&quot; (Ernst Bloch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
        </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:17:30 +0100</pubDate>
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    <title>Die anderen sind schuld - Ratzinger</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/7774-Die-anderen-sind-schuld-Ratzinger.html</link>
            <category>Die anderen sind schuld</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                         &lt;br /&gt;
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, musste extra nach Rom fahren um den armen Ratzingerpapst über die hunderte von bisher bekannt gewordenen Missbrauchsfällen in Deutschland zu informieren. Denn der Ratzinger hat ja nie nichts gewusst. Woher auch. Nun es gibt da diesen einen &lt;a href=&quot;http://www.dernewsticker.de/news.php?id=177706&amp;i=dlglci&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;zugegebenen bedauerlichen Einzelfall&quot;&gt;zugegebenen bedauerlichen Einzelfall/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;München (ddp-bay). In der Amtszeit Josef Ratzingers als Erzbischof von München und Freising ist ein wegen Kindesmissbrauchs vorbelasteter Priester in der Gemeindearbeit der Diözese eingesetzt worden. Dort verging sich der Geistliche H. nach der Entscheidung des heutigen Papstes Benedikt XVI. erneut an Minderjährigen und wurde dafür verurteilt. Das bestätigte das Erzbischöfliche Ordinariat in München am Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der damalige Erzbischof Ratzinger habe 1980 dem Umzug des als pädophil aufgefallenen Priesters von Essen nach München zugestimmt, ergaben Recherchen des Erzbistums. Es sei beschlossen worden, H. Unterkunft in einem Pfarrhaus zu gewähren, damit er eine Therapie machen könne. «Diesen Beschluss hat der damalige Erzbischof mit gefasst», teilte das Erzbistum mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abweichend von diesem Beschluss, sei H. dann jedoch vom damaligen Generalvikar Gerhard Gruber «uneingeschränkt zur Seelsorgemithilfe in einer Münchner Pfarrei» eingesetzt worden. Der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe) liegt nach eigenen Angaben die eidesstattliche Erklärung eines Opfers aus Essen vor, wonach ihn der Priester als Elfjährigen zum Oralverkehr gezwungen habe.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
                 &lt;br /&gt;
 Na bitte, dieser Gruber ist schuld. Konnte der Ratzinger doch gar nicht wissen, dass der dem Täter sofort wieder neue Opfer zuführt. Das ist bestimmt ja auch einzigartig in der katholischen Kirche. Nun ja so einzigartig nicht. Beim Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller kam das auch vor. Der hat mit dem &lt;a href=&quot;http://www.duckhome.de/tb/archives/1313-Der-Stachel-im-Fleisch.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Pfarrer von Riekofen&quot;&gt;Pfarrer von Riekofen&lt;/a&gt; ebenfalls einem bekannten Täter neue Opfer zugeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste ließe sich beliebig verlängern, aber Ratzinger hat nichts gewusst. Er war zwar ein Kirchenfürst aber er wusste nichts. Als Dekan des Kardinalskollegiums und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan ist nie das kleinste Gerücht an seine Ohren gedrungen. Die Pressemeldungen aus den USA, Frankreich, Deutschland und Irland und die Vorfälle bei den Domspatzen unter der Regie seines Bruders sind ihm nie bekannt geworden. Er ist unschuldig wie ein Lamm und jetzt natürlich entsetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat der ständige Missbrauch von Kindern in der katholischen Kirche nichts mit dem Zölibat zu tun. Er ist auch kein katholisches Problem. Nein. Nie nicht. Der Ratzinger Papst führt die die heilige katholische Kirche der Kinderficker in aller Unschuld. Die 68 er sind schuld. Die haben den Feigling Ratzinger schon aus dem Hörsaal vertrieben. Dieser Mann und diese Kirche sind nicht reformierbar. Es sind immer die anderen schuld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es eher kein Witz, wenn die Gattin des deutschen Kriegsministers, die Präsidentin der Kinderschutzorganisation «Innocence in Danger», Stephanie zu Guttenberg nun endlich fordert, dass die staatlichen Ermittlungsbehörden nun auch in Kirchenkreisen ermitteln. Bisher galt dies nämlich als mehr oder weniger verboten, weil die guten Gottesmänner ja über dem Gesetz stehen und das Stephanie hat das wohl auch ganz in Ordnung so gefunden. Bei Leuten mit dieser Denkweise ist vermutlich nicht nur die Unschuld in Gefahr sondern man fragt sich was aus dem Gehirn geworden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann zur Zeit nur eines tun. Allen Priestern muss der Umgang mit Kindern und Jugendlichen untersagt werden. Das Reichskonkordat muss sofort gekündigt und der päpstliche Nuntius ausgewiesen werden. Es dürfen keinerlei staatliche Mittel zu katholischen Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern mehr fließen. Auch für den Erhalt der Kirchen und sonstigen Einrichtungen dürfen keine staatlichen Mittel mehr bereit gestellt und selbstverständlich dürfen die Bischöfe die ja für das Drama verantwortlich sind auch nicht mehr vom Staat bezahlt werden. Ohne Geld ist der Spuk und das Unrecht schnell vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Ratzinger und seinen Bischöfen kann man nur ins Stammbuch schreiben, dass selbstverständlich sie verantwortlich sind und allesamt zurücktreten müssten. Aber die kennen ja immer nur andere Schuldige. Sie tragen keine Verantwortung. Was mag das für ein komischer verkommener Gott sein, der sich von diesen Typen anbeten lässt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Mar 2010 04:47:00 +0100</pubDate>
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    <category>bischof</category>
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<category>kindesmissbrauch</category>
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    <title>Notizen aus der Mittelschicht</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/7766-Notizen-aus-der-Mittelschicht.html</link>
            <category>Kurzkommentar</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Luise)</author>
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            Wenn man früher zur Arbeit ging, hat man Geld verdient. Sprich: man hat sich auf sein Geschäft konzentriert. Heute holt man sich eine schlimme Telefon-Schulter, analog zum &quot;Tennis-Arm&quot; der Freiberufler, und muss regelmäßig zum Physiotherapeuten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Callcenter. Der nächste freiwerdende Mitarbeiter ist gleich für sie da. Service-Hotline. Bleiben Sie in der Leitung. Wartelschleife. Drücken Sie die 2. Ich verbinde Sie weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich soll alles an die workflow-retail-e-mail-Adresse schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher hatte ich persönliche Ansprechpartner. Heute telefoniere ich den ganzen Tag mit extrem netten Leuten. Das Wetter in Saarbrücken, ein Feiertag im Rheinland, Neues aus Hamburg - ich bin stets bestens informiert. Vielleicht sollte ich mal fragen, was man in Indien zu Mittag ißt? Bloß das Anliegen meines Kunden habe ich immer noch nicht geklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönlicher Ansprechpartner? Wo leben Sie denn! Rufen Sie die Service-Hotline an. Okay, ist ja gut, ist ja gut. Sie können ja auch nichts dafür, die netten Leute am Telefon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungen haben den Dreh raus: die holen sich wenigstens keine Telefon-Schulter. Die machen alles über ihr Headset. Ob sie Anliegen klären müssen, das entzieht sich meiner Kenntnis. Wahrscheinlich nicht. Eine Generation ohne Anliegen, aber mit schöner neuer Technik, die sie im übrigen beherrschen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Geld verdienen geht anders. Das jedenfalls weiß ich genau. &lt;br /&gt;
   
        </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:55:21 +0100</pubDate>
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    <title>Notizen aus der Mittelschicht</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/7759-Notizen-aus-der-Mittelschicht.html</link>
            <category>Kurzkommentar</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Luise)</author>
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            Heute eine Frage: warum sollen die isländischen (oder die anderen) Steuerzahler die Entschädigungen zahlen, die Regierungen denjenigen zusichern, die ihr Geld bei einer Bankpleite verloren haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeine Mittelschichtler verfügt vielleicht auch über ein paar Euros, die er wahrscheinlich zur Sparkasse oder Volksbank gebracht hat. Für wenig Zinsen. Aber sicher ist sicher. Während manche Schlaumeier dachten, das machen sie besser. Sie legten ihr Geld zum Beispiel bei der Internetbank &quot;Icesave&quot; an und kassieren wesentlich höhrere Zinsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher das Risiko, desto höher die Zins- bzw. Gewinnaussichten. So war es immer, so ist es, so bleibt es. Eine Binsenweisheit. Und genau um die Anerkennung dieses Risikos geht es meiner Meinung nach jetzt. Ganz banales Spekulationsrisiko. Diese Leute haben ihr Geld riskiert und verloren, - nachdem sie jahrelang hohe Gewinne einfahren haben, wohl gemerkt! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb meine Frage: warum soll der Steuerzahler für dieses Risiko und den kalkulierten Verlust geradestehen. Wurde der Steuerzahler vorher auch an den Gewinnen beteiligt? Nein, natürlich nicht. Was bilden sich Regierungen eigentlich ein, ihre eigenen Bürger derart über den Tisch zu ziehen. Wie sehr verachten die Regierenden eigentlich ihre eigenen Bürger? Da bleibt einem doch die Spucke weg. &lt;br /&gt;
  
        </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:25:37 +0100</pubDate>
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    <title>Jetzt auch die Genkartoffel!</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/7749-Jetzt-auch-die-Genkartoffel!.html</link>
            <category>Kurzkommentar</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Luise)</author>
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            &lt;br /&gt;
&quot;Die am Dienstag von der Europäischen Kommission erteilte Zulassung der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte »Amflora« für den kommerziellen Anbau stößt weiterhin auf Empörung. Die Kartoffelsorte enthält Resistenzgene gegen Antibiotika, die zur Behandlung schwerer Erkrankungen eingesetzt werden. Sowohl die EU-Medikamentenbehörde EMEA als auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hatten eindringlich vor der Ausbringung von Pflanzen gewarnt, die derartig verändert sind.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 120px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1519 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot;  src=&quot;http://www.duckhome.de/tb/uploads/thumbs_kartoffeln_01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bild, Quelle: Lebensmittelfotos.com&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&quot;Der Damm ist gebrochen&quot; schreibt Rainer Balcerowiak in der &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2010/03-04/016.php&quot; title=&quot;Junge Welt&quot;&gt;Jungen Welt&lt;/a&gt; und berichtet von der Empörung über die Zulassung der Genkartoffel &quot;Amflora&quot;.  
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    <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:10:52 +0100</pubDate>
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    <title>Notizen aus der Mittelschicht</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/7741-Notizen-aus-der-Mittelschicht.html</link>
            <category>Kurzkommentar</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Luise)</author>
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            Die Mittelschicht ist meines Erachtens das unbeachtet verachtete Bevölkerungssegment. Schuften und zahlen. Stets pünklich und gewissenhaft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Käßmann und die Freiheit zurückzutreten. Natürlich habe ich die Dramatik des Falles Käßmann zur Kenntnis genommen. Ich finde es auch bedauerlich, dass diese Frau nun nicht mehr in herausgehobener Position tätig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wißt ihr, was ich noch gedacht habe? Die Freiheit, zurückzutreten, die hätte ich auch gerne. Wie oft denke ich, ich schmeiß hin. Ich habe die Nase voll. Ich könnte mich mal betrinken.  Mir wird alles zuviel. Ich brauche eine Auszeit. - Ich trete zurück! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich aber nicht. Ich bin nämlich auf meinen Job und mein regelmäßiges Einkommen angewiesen. Also wieder zum Yoga um der Erschöpfung zuvorzukommen (anstatt Besäufnis und anderen mehr oder weniger amüsanten Schwachheiten...). Wegen Burnout in die Klinik: so heißt zu oft die erzwungene Auszeit in der Mittelschicht. - Frei entschiedenes Zurücktreten, eine wirklich beneidenswerte Alternative! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update: Die Botschaft, die von Westerwelles und Sarrazins bei der Mittelschicht ankommt: seid froh, dass ihr noch warm duschen könnt. Parole Demut.  &lt;br /&gt;
  
        </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 11:55:49 +0100</pubDate>
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    <title>Mit Schaufel und Bürgersinn gegen das Eis?</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/7731-Mit-Schaufel-und-Buergersinn-gegen-das-Eis.html</link>
            <category>Kurzkommentar</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Luise)</author>
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            In der Berliner Zeitung schreibt Götz Aly heute in der Kolumne: &quot;Wenn der Schnee hereinbricht, kommt es gerade nicht darauf an, nach dem Versorgungsstaat zu rufen. Da ist Bürgersinn gefragt...Politiker (hätten) die Bürgerschaft aufrufen müssen, selbst die Initiative zu ergreifen und vor der eigenen Tür zu hacken und zu fegen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Super Sache, dieser Bürgersinn: kostet nichts. Es gibt sie übrigens tatsächlich, diese Bürger, die auch ohne Aufruf durch Politiker ihre Gehwege in Ordnung halten. Schade nur, dass sich diese Bürger irgendwie verscheißert vorkommen. Denn da gibt es ja noch die anderen: Haus- und Grundbesitzer, Bezirksämter, die die Kosten für Schneebeseitigung und Streuen auf die Mieten umlegen. Firmen, die diese Räum- und Streupflichten gegen Entgelte übernehmen. Denen gewähren wir nebenbei ein wenig Amnestie für ihre Versäumnisse, während sie gleichzeitig weiterhin ihre Gelder einkassieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fasse zusammen: Wir sollen für diese Arbeiten zahlen und sie gleichzeitig selbst erledigen? Macht das dem Bürger Sinn?&lt;br /&gt;
  
        </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 07:54:16 +0100</pubDate>
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    <title>Ulfkotte endlich zu Hause angekommen</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/7723-Ulfkotte-endlich-zu-Hause-angekommen.html</link>
            <category>Kurzkommentar</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                          &lt;br /&gt;
Nein, natürlich ist es keine Meldung wert, das Dr. Udo Ulfkotte (Disclaimer: Der Autor führt immer noch einen netten Prozess mit Ulfkotte) nun wieder mal einen Artikel und sogar in einer Zeitung veröffentlicht hat. Das kommt schon mal vor, wenn auch deutlich weniger häufig als in der Vergangenheit. Seine Anhänger haben ihm eben &lt;a href=&quot;http://www.duckhome.de/tb/archives/3827-Karikaturenstreit,-Rassismusauseinandersetzung-oder-geschickte-Taeuschung.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;weder den Karriakturenstreit noch die geplatze Demo in Brüssel&quot;&gt;weder den Karriakturenstreit noch die geplatze Demo in Brüssel&lt;/a&gt; verziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst seine getreuesten Anhänger auf PI haben ihn scheinbar vergessen und da ist es gut, dass er neben dem eher etwas fragwürdigen Kopp-Verlag nun endlich in der &quot;Junge Freiheit&quot; sein seit Jahren immer wieder aufgekochtes Hassdenken gegen Muslime und seine allgemeine Hetze gegen Andersgläubige wieder einmal ausbreiten.  Dumm nur, dass Ulfkotte bisher auch von der Evangelischen Nachrichtenagentur idea unterstützt wurde, indem sie zumindest die abstrusesten Ulfkotte Geschichten wie seine angebliche Flucht, verbreitete. Genau diese idea wurde aber von &lt;a href=&quot;http://www.duckhome.de/tb/archives/7574-Nun-lasst-ihm-doch-den-Gerhard-Loewenthal-Preis-er-hat-ihn-verdient.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Oberkirchenrat Christhard Wagner&quot;&gt;Oberkirchenrat Christhard Wagner&lt;/a&gt; in anderem Zusammenhang recht deutlich gerügt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;idea müsse sich deutlich von der «Jungen Freiheit» distanzieren. «Wir sehen mit der Annahme des Preises die Gefahr verbunden, dass die Tabugrenze im Graubereich zum Rechtsextremismus weiter nach unten verschoben wird», sagte Wagner.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe das ähnlich. Ulfkotte ist endlich an seinem Ziel angekommen. Er wird immer mehr klarer und deutlicher Bestandteil des deutschen Rechtsextremismus. Eine Entwicklung die auf Duckhome seit langem vorausgesagt wurde und die sich nun immer deutlicher bestätigt. Obwohl Udo Ulfkotte heute kaum noch breite Anhängerscharen hat, ist es sinnvoll, dass sich der Verfassungsschutz mit ihm und seinen Machenschaften beschäftigt. Man muss ihn beobachten. Er ist noch keine Gefahr für sich und andere, aber er entwickelt sich deutlichst dort hin.  
        </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 09:40:00 +0100</pubDate>
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    <category>islamophobie</category>
<category>muslime</category>
<category>rechtsextremismus</category>
<category>ulfkotte</category>

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<item>
    <title>Jeder redet über Westerwelle ...</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/7727-Jeder-redet-ueber-Westerwelle-....html</link>
            <category>Kurzkommentar</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Mike)</author>
    <content:encoded>

            
            ... und die Mehrheit schweigt.&lt;br /&gt;
Was sagt die Mutter des Gedankens?&lt;br /&gt;
Freilich ist’s nicht ihre &lt;strong&gt;Diktion&lt;/strong&gt;, wohl aber ihr &lt;strong&gt;Diktat&lt;/strong&gt;!&lt;br /&gt;
Unentwegt wiehert’s der fügsame Esel dem störrischen Volke zu:&lt;br /&gt;
Iah!&lt;br /&gt;
Iahh!&lt;br /&gt;
Iahhh!&lt;br /&gt;
Alle lauschen sie stumm in Ehrfurcht,&lt;br /&gt;
wissen seiner von Mammons Gnaden verlogenen Wahrheit,&lt;br /&gt;
suhlen ihre Münder in Unschuld.&lt;br /&gt;
O Schattenmensch, laß dein Antlitz vom Licht des gelben Neides erhellen.&lt;br /&gt;
Schlage dein habseliges Schweigen in Stücke!&lt;br /&gt;
Verhelfe seinen Lügen endlich zur Sonne.  
        </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 20 Feb 2010 11:55:00 +0100</pubDate>
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    <category>fdp</category>
<category>gedicht</category>
<category>neoliberalismus</category>
<category>politik</category>

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