Was hat der Bischofsstab mit dem gewöhnlichen Besen gemeinsam? Warum beschimpfen wir jemand als "Schweinepriester"? Warum hatten die Römer so schreckliche Angst vor den Wäldern der nördlichen Regionen? Was passierte, als die Christen anfingen, die Wälder abzuholzen? Auf diese und viele weitere interessante Fragen wird meine heutige Leseempfehlung Antworten bieten.
Der europäische Raum war vor der Einführung der christlichen Weltenordnung eine Welt der vielen Völker, Stämme und Sippen, mit dauernden Wanderbewegungen. Kulturen begegneten und vermischten sich permanent. So dass das Bild vom genetisch festgelegten blonden Germanenvolk einach nur lächerlich ist. Das Gegenteil trifft nämlich zu. Unsere moderne Angst vor fremden Einflüssen ist noch lächerlicher. Denn zur Menschheit gehört die Unterschiedlichkeit und das Wandern wie der Wind zum Himmel und die Wellen zum Wasser. Das Leben ist Bewegung. Alles Festhalten ist kindische Illusion.
["Das vorchristliche Europa: Wandernde Völker, kulturelle Vielfalt ... »]

















