Nachdenkliches
Der langsame Abschied von Oskar Lafontaine
Als Oskar damals als Finanzminister die Brocken hinwarf und der Schröderbande die SPD und Deutschland überließ, war ich so etwas von wütend. Da hatte die SPD die Chance ein besseres Deutschland zu schaffen und Oskar zumindest die Möglichkeit den Schröder und seine neoliberale Versagertruppe zu bremsen und er gab einfach auf. Das habe ich ihm nie verziehen. Man geht nicht von der Fahne.
Zumindest geht man dann nicht von der Fahne, wenn man im wesentlichen den Kurs bestimmen könnte. Oskar hat die SPD und da vor allem die Linken in der SPD verraten. Natürlich erzählt jeder, dass dies eine Heldentat gewesen sei. Weil er doch immerhin Macht aufgegeben habe. Nein, er hat keine Macht aufgegeben, er war zu faul um die Macht zu kämpfen und hat stattdessen lieber Schnaps von seinem Balkon aus verteilt. Das werde ich ihm auch nie verzeihen. ["Der langsame Abschied von Oskar Lafontaine" mehr »]
Versager auf ganzer Linie - Millionen Tote für Nichts
Unabhängigkeit. Was ist Unabhängigkeit?
Unabhängigkeit bedingt die Autarkie. Selbstständig Ressourcen verwalten, zu nutzen, oder auch herstellen. Autark zu sein ist sich mit den selbstständig erwirtschafteten Ressourcen zufrieden zu geben die man notwendigerweise zum überleben braucht. Unabhängig von Ressourcen anderer Staaten, Länder und Kontinente. Unabhängigkeit, Autarkie, schließt den Handel mit anderen Ländern nicht aus -solange wie er gerecht stattfindet und nicht erzwungen wird -solange wie man keine Bündnisse und Übereinkommen abschließt die andere in einen Nachteil geraten lassen.
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Hoffnung ist kein Gegenstand
Grundsätzlich läßt sich feststellen: Vor Wahlen -überall auf der Welt -ist die Stimmung der Wahlberechtigten auf ihrem Tiefpunkt angelangt. Mehrheiten wünschen sich Veränderungen und erhoffen sich durch ihr Votum den entscheidenden Beitrag dazu zu leisten. Bei Auszählung der Stimmen sitzen sie gebannt vor den bekannten Medien, warten auf die ersten Hochrechnungen und starren ins Leere, wenn die gewählte Option nicht jene ist die die Nase vorn hat. Enttäuscht sinken sie in ihre Sessel, weinen oftmals sogar und fallen mut- und kraftlos -ausgemerzt -zurück in ihren Alltagstrott. Wenn man diesmal nicht als Sieger hervorgegangen ist, dann eben beim nächsten mal. Die Hoffnung bleibt.
Hoffnung ist kein Gegenstand. Hoffnung ist kein gutes Argument. Hoffnung ist lediglich der feste Wunsch im Glauben an mögliche Veränderungen. Es ist nichts mit dem sich etwas bewegen läßt. Hoffnung ist Resignation im handeln. Um es mit anderen, bekannten, Worten zu sagen: "Theologen hoffen".
Die Hoffnung auf Veränderung trägt den Wähler regelmäßig zur Wahlurne. Diese Hoffnung gilt es seitens der verschiedenen Parteien zu bedienen. Genau das machen sie. Nicht mehr, nicht weniger. Sie bedienen die Hoffnung und hoffen selbst darauf das es Wirkung bei der Stimmenauszählung hat. Trifft dies zu, kehren sie zu ihrer alten Handlungsweise zurück: regieren oder opponieren. Letzteres ist lediglich das Widersetzen, das Auflehnen und das Aufbegehren gegen erstes. Das was jeder Wähler auch mit Abgabe seines Votums macht, sich aber wünscht das eben jene Opposition die Handlungsfähigkeit erhält -regieren statt nur opponieren soll.
Aufbegehren, sich widersetzen, sich auflehnen kann jeder. Aber direkt etwas tun -also wahrhaftig handeln -können eben nur jene die in der Position dazu sind. Darüber sollte sich zumindest eine Partei in Deutschland langsam mal klar werden. Wenn sie wirklich ernsthaft Veränderung wollen, dann müssen sie sich bereit erklären die Hoffnung der Wähler zu bedienen. Denn deren Hoffnung wünscht direktes, beständiges und ehrliches Handeln -regieren, nicht opponieren. Letzteres können sie nämlich selbst.
Auf dem Weg nach Sodom
Während man sich vieler orts darüber streitet was richtig und was falsch ist, was rechts und was links, was oben oder unten sei, treibt Sodom erneut Blüten. Bezeichnend für die neuen Triebe ist der Bruch mit der Gastfreundschaft. Das Symbol Sodoms erwacht zu neuem Leben und kaum einer bemerkt es dieser Tage, weil sie alle mit sich selbst beschäftigt sind.
In ganz Deutschland - und nicht nur Deutschland, auch angrenzende europäische Länder sind betroffen - schiessen diese fleischfressenden Pflanzen aus der Erde und mehren sich weitgehend ungestört. Seit dem 1. Oktober diesen Jahres haben die Ranken nun auch die Hauptstadt erreicht.
Sie sind gegen alles was sozialistisch ist. Insbesondere möchten sie auch nicht mit Nationalsozialisten verglichen werden. Wenn da nicht ihr immanentes Pertinenzgefühl wäre, welches sie teils unverholen, teils unbemerkt nach aussen propagandieren, könnte das auch klappen. Mit ständiger Selbstbeweihräucherung und gleichzeitigem Nachtreten stehen sie anderen politisch orientierten Menschen in nichts nach: sie wähnen sich im Recht - aber im nationalideologischen Recht.
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orwell lässt grüßen. madness made in the uk
Die Parallelen zum orwellschen Blick in die Zukunft werden immer deutlicher.
Gelangweilte PC-Nutzer sollen nun Zugriff auf die ca. 4,2 millionen in Großbritannien aufgestelleten Überwachungskameras bekommen, um somit "das Verhälten der Bevölkerung" unter dem Kontext": "Verbrechens-Prävention" kontrollieren zu können.
Um die Aspiranten anzulocken wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Hier wird mit einer Prämie von umgerechnet 1100 Euro gelockt, um somit Zucker unters Volk zu streuen; in der Hoffnung, dass sich genügend „Privatschnüffler“ auf diesen Wahnsinn melden.
Erinnert dies nicht ein wenig an die Spitzel-Kids in 1984, die ihren eigenen Vater an die Gedankenpolizei ausliefern?
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Gelangweilte PC-Nutzer sollen nun Zugriff auf die ca. 4,2 millionen in Großbritannien aufgestelleten Überwachungskameras bekommen, um somit "das Verhälten der Bevölkerung" unter dem Kontext": "Verbrechens-Prävention" kontrollieren zu können.
Um die Aspiranten anzulocken wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Hier wird mit einer Prämie von umgerechnet 1100 Euro gelockt, um somit Zucker unters Volk zu streuen; in der Hoffnung, dass sich genügend „Privatschnüffler“ auf diesen Wahnsinn melden.
Erinnert dies nicht ein wenig an die Spitzel-Kids in 1984, die ihren eigenen Vater an die Gedankenpolizei ausliefern?
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die Tigerenten eröffnen den Tanz
Wohin uns die Tigerenten-Koalition führen wird, dies dürfte schon längst klar sein. Spätestens dann, wenn die erste Angriffswelle auf den Iran losgeht. (Nebenbei gibt es nun auch schon die weitere Massenabschiebungen Richtung Kosovo. Die „Agenda“ wird hier sehr schnell losgetreten)
ThyssenKrupp weiß, mit Blick auf die nun voll ausschöpfbare Schwarz/Gelb-Freiheiten, das Produktionsruder um zu werfen und setzt den Focus der Herstellung nun – die Linse weit geöffnet – auf die Fertigung von Kriegsgaleeren und U-Boote. All dies natürlich auf Kosten von Arbeitsplätze, die nun durch die „spartanischere Gestaltung“ der Schiffe nicht mehr benötigt werden? Dies gleich in der Tradition von EADS (Aktienstand von 14:09 : +2,60%) und die anderen Mitstreiter um den großen Kuchen, im Rüstungsrennen.

Die Propagandamaschinerie ist natürlich schon voll im Gange. Und genau wie zur Zeiten der Massenmanipulationen und Lügen über angebliche ABC-Waffenarsenale im Irak, wird das ganze Paket an Perversitäten nun gegen den Iran Gerichtet. Auch hierzulande wird die Märchentrommel erneut heftigst angekurbelt, um die Stimmung gegen alles was nicht "christlich" erscheint an-zu-feuern.
Und ja ... Die Weltwirtschaft ist trotz des Aufwärtsboom-Märchens am Arsch. Und das einzigste, wie die Geschichte uns lehrt – was die sich im Keller befindende Konzerne wieder nach oben bringen kann - ist eben Krieg.
Sehr bald wird auch die letzten Zweifler klargemacht werden, warum die gesamte Welt-Flottille sich auf "Piratenjagd", in Wurfnähe zum Iran befindet. Hier dürfte eventuell schneller als uns lieb ist der Run auf Südost-Afrika und den Iran losgehen.
Eine Demonstration der Massen gegen diesen Wahnsinn dürfte dann wohl - dies mal vorsichtig und spekulativ betrachtend - aufgrund der Pandemiepläne kaum noch möglich sein; da der Startschuss für die Freigabe der Schweinegrippe-Farce-Impfung nun abgefeuert wurde und die ersten „Einladungen“ sich irgend etwas "reinjagen" zu lassen nun Bald in Briefkästen und über die Sprachrohre der Medienhuren verbreitet werden dürften.
Hoffen wir, dass ich hier falsch liege...
Deutschfehler mögen ignoriert werden, da dies nicht meine Muttersprache ist
Update
@jakester. danke für den impf-tip...
So sieht Manipulation und Gehirnwäsche in echt aus. Die beste Möglichkeit die dumpfe Masse zu erreichen is natürlich: Der Weg über den Sportkanal...
Immer schön impfen lassen!
Sayed Perwiz Kambachsch endlich frei
Mal etwas Erfreuliches... Denn manchmal hilft es wirklich Petitionslisten zu unterschreiben. Eine stille Form des Protests, aber immerhin, wie in diesem Fall, eine wirkungsvolle.
Mit großer Freude hat Reporter ohne Grenzen (ROG) die Nachricht von der Freilassung des jungen afghanischen Journalisten Sayed Perwiz Kambachsch aufgenommen. Kambachsch war wegen angeblicher Blasphemie zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Anwalt des Journalisten bestätigte am 7. September die Entlassung Kambachschs, nachdem vor einigen Wochen Präsident Hamid Karsai die Begnadigung des Journalisten unterzeichnet hatte.
Den ganzen Artikel auf: reporter-ohne-grenzen.de
Hier findet man auch eine Rangliste der Pressefreiheit
Deutschland steht hier beschämender Weise auf Platz 20. Dies sollte wirklich nachdenklich stimmen!
Freiheit und Spontaneität
Echte Spontaneität, sagt Erich Fromm in "Die Furcht vor der Freiheit" (1941), erleben wir am ehesten bei Künstlern und Kindern. Oder wenn "die Liebe zu einem anderen Menschen plötzlich in uns aufquillt" - dann haben wir vielleicht "eine Ahnung davon, was das menschliche Leben sein könnte". Durch spontanes Tätigsein tritt der Mensch zur Welt in Beziehung und hört auf ein einsames Geschöpf zu sein.
"Visionäre Denker des 19. Jahrhunderts haben die Lage, in der sich der einzelne heute befindet, bereits vorausgesehen. Kierkegaard beschreibt das hilflose, von Zweifeln geplagte und zerrissene Individuum, ... Nietzsche hält uns den aufkommenden Nihilismus vor Augen, ... Franz Kafka hat das Thema der Machtlosigkeit des Menschen in seinem Werk auf höchst präzise Weise zum Ausdruck gebracht."
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"Visionäre Denker des 19. Jahrhunderts haben die Lage, in der sich der einzelne heute befindet, bereits vorausgesehen. Kierkegaard beschreibt das hilflose, von Zweifeln geplagte und zerrissene Individuum, ... Nietzsche hält uns den aufkommenden Nihilismus vor Augen, ... Franz Kafka hat das Thema der Machtlosigkeit des Menschen in seinem Werk auf höchst präzise Weise zum Ausdruck gebracht."
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generalmajor albert subblebine über flügel-amputierte enten und die "pressefreiheit"
... eigentlich ein Mann der es wissen müsste. Ehemaliger kommandierende General der US Geheimdienste und verantwortlich für Spionageaktivitäten, Informationsbeschaffung und Fotoauswertung.
Was er hier - teilweise ironisch - über den angeblichen Einschlag eines Passagierflugzeugs in das Pentagon zu erzählen hat, dies ist wirklich hörenswert.
in memory of the 9/11 victims

no comment...
Endlich fangen nun auch die "Öffentlichen" (ORF, VOX etc.) an kritische Fragen zu stellen. War aber auch langsam mal nötig!
Deutschlandgedanke: Ist der Ruf erst einmal ruiniert..
Afghanistan ist dieser Tage mal wieder in aller Munde. Militärischer Einsatz: richtig oder falsch? Da streiten sich die Geister. Zunächst ist "Terror" eine subjektive Wahrnehmung. Leider hilft diese Erkenntnis aber in keinster Weise bei der Entscheidungsfindung ob weiterhin Militär in Afghanistan verbleiben oder besser abgezogen werden soll. Man streitet sich lieber darüber anstatt sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen was für alle Beteiligten das Beste wäre.
Mit Beteiligte meine ich aber -im Gegensatz zu den Aussagen der Regierungsvertreter aller Verbündeter -die Direktbeteiligten. Die Soldaten, die Zivilisten und deren Angehörige. Jene die dort unten im Land verharren, sich verstecken, sich schützen und beschützen müssen.
Seit vergangenem Jahr ist die Faktenlage klar, dass die eigentliche Mission -die Aufbauarbeit -in der zuvor beschlossenen Art und Weise nicht mehr möglich ist. Auf Grund der erhöhten Bekämpfung von Aufständigen müssen die Selbstschutzmaßnahmen verstärkt werden. Jene Selbstschutzmaßnahmen und die erhöhte Aktivität der Aufständigen stehen der eigentlichen Mission entgegen.
Die Schweiz hat diese Tatsache dazu gebracht ihre paar Männikens aus Afghanistan abzuziehen. Viel sinnvoller wäre der Einsatz ziviler Aufbaukräfte. Jene Organisationen, die vor Ort bereits agieren, verbuchen keinerlei Opfer. Weder auf der zivilen, noch auf der militärischen Seite. Dort wo sie sind funktioniert die Aufbauarbeit und die Menschen nehmen dies dankbar an.
Die militärische Einbringung intensiviert die Aktivitäten der Aufständigen und fordert nicht nur Todesopfer auf beiden Seiten, sondern ist dazu noch eine nicht unerheblich finanzielle Belastung. Geld welches für den Aufbau und die Strukturierung des Landes letztendlich fehlt. Der einzige Gewinner dieses Krieges ist die Rüstungsindustrie.
Es ist keine Frage der Aufrechterhaltung des Rufes von Macht. Aber: Machtgelüste mit militärischen Maßnahmen können den Ruf durchaus schädigen. Genau dies passiert, die vergangenen Tage sogar unwiderruflich für Deutschland. Denn immer mehr kristallisiert sich heraus, daß Deutschland sich an einem Angriffskrieg beteiligt hat, was es vom Grundgesetz her nicht hätte gedurft. Der Gute Wille allein, 'Aufbauarbeit' in Afghanistan zu leisten um den Ruf gegenüber Amerika aufrecht zu erhalten, reicht nicht aus. Der Wille einem Volk zur Seite zu stehen und ihm zu helfen aufrecht zu stehen, wird mit dem Tod ziviler und militärischer Opfer zu einer enttarnten Lüge.
Will Deutschland seinen Ruf weltweit wieder herstellen, muß es sich genau jetzt aus der amerikanischen Verbundenheit lösen und tatsächlich demokratische Wege gehen. Deutschland könnte so als Positivbeispiel einer wahrhaften Demokratie in die Geschichte eingehen. Deutschlands Geschichte gebietet dies sogar.
Ja, wir sind verpflichtet Menschen zu helfen, aber das funktioniert nur ohne Waffengewalt. Benutzen wir weiterhin Waffen, haben wir aus der Geschichte nichts gelernt.
das geschäft mit dem krieg
... sollte man einfach mal gelesen haben, um zu begreifen, warum - im Namen der "Verteidigung der Bundesdeutsche Grenze" Menschen in Afghanistan massakriert werden...
IMI-Analyse 2009/038 - in: FriedensJournal 5/2009
http://www.imi-online.de/2009.php3?id=2019
Sonntagsgedanke: Das ewige Spiel um die Legitimation um jeden Preis
Weltweit werden jedes Jahr Millionen Kinder und Frauen misshandelt und vergewaltigt. In den USA werden jedes Jahr 700'000 Frauen vergewaltigt oder erleiden andere Formen sexueller Gewalt; 14.8 Prozent der vergewaltigten Frauen sind jünger als 17 Jahre alt. In Frankreich wurden 1999 zwischen 50'000 und 90'000 Frauen vergewaltigt; viele der Opfer haben die Vergewaltigung nicht angezeigt. In keines dieser Länder schicken wir Soldaten um für die Rechte der Kinder und Frauen dort zu kämpfen. (Q: OMCT DATA 2003)
Es steht außer Frage; die Zahlen sind erschreckend bis demprimierend. Allerdings muß auch darauf hingewiesen werden, daß es in der Vergangenheit immer wieder zum Missbrauch dieser Tatsachen kommt. Dies hat mitunter die unterschiedlichsten Gründe. Man kann es nachvollziehen, relativieren oder für verwerflich halten -aber auch diese Tatsache gilt es als solche zu verurteilen. Insbesondere dann, wenn dadurch Menschen zu Schaden kommen -egal auf welche Weise sich dieser Schaden äußert.
Als sei das Schicksal der Kinder und Frauen nicht schon Grund genug sich für ihre Rechte stark zu machen, nein, erhebt man sich unter Missbrauch dieser Schicksale über jene Opfer hinweg und spielt den Retter in dem man gewillt ist Tausende, gar Millionen Opfer mehr in Kauf zu nehmen. Es ist legitim sich für die Rechte jener Opfer einzusetzen, jedoch nicht mit allen erdenklichen Mitteln. Das gilt sowohl für die Vergewaltigungs- und Missbrauchsopfer, als auch für jene die zum Opfer gemacht werden um Rechte anderer durchzusetzen.
Ich möchte Ihnen ein Beispiel aufzeigen, warum ich ausgerechnet dieses Thema für meinen heutigen Sonntagsgedanken gewählt habe.
["Sonntagsgedanke: Das ewige Spiel um die Legitimation um jeden ... »]
Sonntagsgedanke: Politik
Was muß geschehen, was muß man tun um Wählerstimmen zu bekommen? Fehler müssen als solche erkannt und nicht wiederholt werden.
Der gröbste und unverzeichlichste Fehler aller möglichen ist: ihn zu wiederholen!
Einige fehlerbehaftete Beispiele möchte ich aufzeigen. Jeder auch nur halbwegs 'fühlende' Mensch wird sofort zustimmen und ist gewillt die Sätze richtig zu stellen – seinem moralischen Verständnis nach:
- Nicht die fehlende Moral gegenüber Menschen ist kritikwürdig, sondern dass sich Menschen dagegenstellen..
- Nicht Menschen die Kriege führen werden kriminalisiert, sondern jene, die sich gegen Krieg auflehnen..
- Es ist in Ordnung Menschen zu diskriminieren, sich aber gegen Diskriminierung auszusprechen ist unfein..
- Es ist völlig legitim Menschen zu foltern, nicht aber Folter zu kritisieren..
Wer hinter den politischen Alltag schaut sieht ins Gegenteil verkehrte Zustände. Das ist an sich nichts wirklich Neues – dies gibt es seit jeher. Man versucht eigene Interessen durchzuboxen, koste es was es wolle. Menschenleben nicht ausgenommen, ja sogar schon Pflichtprogramm. Die Würde des Menschen IST antastbar -jegliche dagegen gerichtete Kritik ist die Infragestellung des Systems, ein absolutes No-Go.
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Deutschlandgedanke: Die Wirtschaftsmatrix
Im Science-Fiction Film "The Matrix" geht es vorwiegend um Maschinen die unsere Welt vereinnahmen und Menschen nur noch für Produktionszwecke leben. Arbeitstiere denen es nicht gestattet ist nachzufragen warum sie eigentlich leben. Tun sie es doch, werden sie diskriminiert, gemaßregelt, gefoltert und auf das Übelste verfolgt, oftmals sogar ausgeschaltet. Niemand darf den Hintergrund seines Daseins erfahren. Neo macht einschlägige Erfahrungen und versucht sich, im Zusammenschluß mit einer Gruppe Aufständiger, gegen die Vorherrschaft der Maschinen zur Wehr zu setzen.
Einen Aspekt vermisse ich jedoch in dem Film. Je mehr Maschinen unser Tagwerk verrichten, desto weniger Menschen sind nötig um normale Arbeit auszuführen. Sie existieren lediglich nur noch um die Maschinen zu bedienen, zu warten oder gegen neue auszutauschen. Selbst die Herstellung neuer Maschinen bedarf nur noch wenig menschlicher Arbeitsleistung. Alles funktioniert wie am Fließband. Hinten Material rein, vorne Maschine raus.
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Sonntagsgedanke: Das Recht auf Selbsterhalt
Ist es mit meinem Gewissen vereinbar einen Menschen zu töten? Könnte ich ihn denn tatsächlich im Zeifelsfall töten? Meine Hemmschwelle ist da verdammt groß. Was muß geschehen, damit ich diese Hemmschwelle überschreite? Reicht es aus, aus Trauer so wütend zu sein um Rache nehmen zu können? Mir nicht. Würde ich töten, wenn mir jemand etwas wegnimmt? Es käme darauf an was es ist und wie schwerwiegend mich diese Wegnahme in meinem weiteren Leben beeinträchtigen würde. Erst wenn mir das Überleben kaum noch möglich erscheint -erst dann würde ich für mein eigenes Überleben töten.
Das Selbsterhaltungsrecht
In der Wikipedia lesen wir dazu: es ist "das Recht eines jeden Menschen sein Leben zu erhalten." Das Töten um des eigenen Lebens Willen wäre demnach legitim, weil ich das Recht habe mein eigenes Leben zu erhalten. Mord hingegen wird anders definiert. Oftmals aus Gelüsten heraus mit heimtückischen, grausamen oder mit gemeingefährlichen Mitteln. Aus Gelüsten wie Habgier, Neid, Hochmut oder aus Rache.
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Deutschlandgedanke: Schuldeingeständnis
Ja, wir sind Schuld an der ganzen Misere. Wir sind zu dumm Entscheidungen über unseren Lebensstil treffen zu können. Wir brauchen Hilfe! Wir brauchen eine Angela Merkel, wir brauchen einen Wolfgang Schäuble ebenso wie eine Ursula von der Leyen. Genauso brauchen wir einen Steinbrück, Müntefering oder eine Ulla Schmid. Nicht einmal den Hintern können wir uns selbst abwischen und deshalb brauchen wir jene Politiker. Deshalb müssen wir wählen gehen im September. Sie wollen uns, sie bekommen uns.
Und wenn sie tatsächlich einmal Scheiße bauen sollten, na -nichts leichter als das -dann tauscht man sie einfach eben schnell aus. Dann sitzen dort wieder die gleichen Lumpen. Es ändert sich nichts.. bis auf ihre Namen. Aber was sind schon Namen? Namen vergehen, sind wie Schall und Rauch.
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Informationsfreiheitsverständnis

[ARD verlinkt] (c) GEZ.de
GEZ-Gebühren - rechtliche Grundlage = Rundfunkgebührenstaatsvertrag | Einnahmen 2008 = 7,26 Mrd. Euro
(Quelle)
Internet: Paid Content - rechtliche Grundlage = ? | Einnahmen 2008 = ?
[Wikipedia verlinkt]
Stopp! Vorfahrt gewähren!
Informationsfreiheit bedeutet, dass alle Interessierten grundsätzlich ohne Begründung Zugang zu allen Informationen haben, die bei öffentlichen Stellen vorhanden sind. Durch diese Transparenz werden die Möglichkeiten einer politischen und gesellschaftlichen Mitgestaltung sowie der bürgerschaftlichen Kontrolle staatlichen Handelns erheblich gestärkt. Unterlagen, die schutzbedürftige personenbezogene Daten, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse oder geheimhaltungsbedürftige öffentliche Informationen beinhalten, sind von dem Recht auf Informationszugang ausgenommen. (Quelle)
Grundsätzlich! Der Grundsatz beinhaltet nicht die Erhebung von Gebühren zum abrufen von Informationen, oder sehe ich das grundgesetzrechtlich falsch?
Sonntagsgedanke: Rettet das Klima
Folgerichtiges Handeln setzt Erkenntnis voraus. Doch ist die Erkenntnisfindung von Fall zu Fall und Mensch zu Mensch verschieden, subjektiv. Was für den Einen eine positive Erkenntnis ist, kann für den Anderen negativ sein. Das unterschiedliche Empfinden hängt im wesentlichen mit den eigenen Erfahrungen und mit der Wunschvorstellung für die eigene Person zusammen. Daraus entstehen zunächst einmal erst Meinungen die sich im Laufe der Zeit verfestigen oder aber, je nach Empfinden, ändern können.
Jemand der überwiegend positive Erfahrungen macht wird sich ebenso überwiegend weigern die betreffenden Dinge ändern zu wollen. Jemand der bei den selben Dingen eher negative Erfahrungen gemacht hat wird unentwegt den Versuch machen jene Dinge für sich in die positive Richtung bewegen zu wollen. Einen gemeinsamen Konsens zu finden ist, unter den verschiedenen Erfahrungsvorraussetzungen, daher fast unmöglich. Das Miteinander wird zu einem Gegeneinander. Das Klima untereinander mit der Zeit unerträglich.
Um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen bedarf es folglich gleicher Vorraussetzungen. Doch wie läßt sich dies bewerkstelligen ohne jemanden in eine nachteilige Position zu bringen? Heilige Schriften bieten einen Lösungsansatz, eine Goldene Regel. Es ist der Grundsatz der praktischen Ethik, der ein gemeinsames Leben in einer Gemeinschaft von Zusammenlebenden gewährleisten würde, würde sich jeder daran halten. Sich seinem Nächsten gegenüber so zu verhalten, wie man es von ihm einem selbst gegenüber erwartet. Die Erwartungshaltung wird aber immer wieder enttäuscht. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen können Gier und Neid als potentielle Gegner der Goldenen Regel ausgemacht werden, zum anderen aber auch Erhabenheit in jeder erdenklichen Form.
Wie läßt sich das soziale Klima retten?
Sonntagsgedanke: Falscher Stolz und kollektive Ehrverletzung
Im Wikipedia lesen wir zum Wort "Stolz" :
“.. ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“. Er entspringt der (subjektiven) Gewissheit, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben oder daran mitzuwirken.”
Zum Wort "Ehrverletzung" unter dem Begriff Ehre finden wir kurz und auf den Punkt bringend das Wort "Demütigung". Dabei können ganze Gruppen, sowie auch einzelne Individuen betroffen sein.
Politiker beziehen sich gern auf ihre Aktivitäten, auf ihr Mitwirken in -mit Verlaub -"ihrer" Demokratie. Sie plustern sich meist stolz wie ein Pfau in der Öffentlichkeit auf. Sie sind stolz auf Hartz IV, stolz auf freiheitsbeschneidende Gesetze, stolz auf jeden Soldaten den sie auf Grund gebrochener Gesetze in den Tod schicken. Bei allem auffindbar möglichen Respekt: Sie sind stolz die Ehre jener Menschen zu verletzen. Sie sind stolz darauf die Ehre jenes Landes zu verletzen, welches jahrzehntelang den Versuch unternahm selbige wieder mühevoll herzustellen, nach dem eine Gruppe von faschistoiden Führungspersonen dieses Land in den Abgrund stieß.
Politiker sind stolz darauf Grundgesetze nach ihrem Gutdünck umzuschreiben,... kaputtzuschreiben. Es ist ihnen eine Ehre solches bekannt zu geben. Interessieren tut dies nur Wenige und die Wenigen die aufstehen können wahrlich voller Stolz sein. Ihnen gilt meine Ehrerbietung. Es ist mir eine Ehre dies hier noch sagen zu dürfen, solange mir dieses Recht nicht auch noch genommen wird.
Sonntagsgedanke: Einschulungsuntersuchung - Hören Sie auf zu heulen!
Achtung Systemmeldung:
Hören Sie auf unentwegt zu meckern, hören Sie doch auf sich selbst zu bemitleiden. Jetzt wird nicht gekleckert, jetzt wird geklotzt! Haben Sie die richtigen Körpermerkmale? Dann gehören auch Sie dazu!!
Auf, auf in die Erziehungsanstalt:
- Die Regierung will bei Schuleintritt Verträge verpflichtend machen, in denen Eltern auch unter Strafandrohung ihren Kindern Manieren beibringen sollen
- Schule ab 4
- Ursula von der Leyen fordert Verhaltenskodex fürs Internet
- Sie haben gefälligst zu arbeiten
-Alles muss raus! Systematischer Sommerschlußverkauf
Auch auf Gefahr hin Ihnen den Sonntag versaut zu haben, ich wünsche Ihnen dennoch ein schönes Restwochenende.
Kraboom!!: Union will nach der Bundestagswahl Zwangsarbeitsdienst gesetzlich einführen
Da mir die Worte im Hals stecken bleiben (besser ist das!) ein kurzer Ausschnitt aus der "Berliner Umschau":
Die FDP sagt bereits jetzt offen, dass die Hartz IV Regelsätze um 30 Prozent gekürzt werden sollen.
Auch die Union ist der Auffassung, dass der ALG II Regelsatz zu hoch ist. Hier ist allerdings ein filigraneres und somit auch weit zynischeres Vorgehen geplant. CDU/CSU wollen laut ihrem Regierungsprogramm für ALG II Empfänger sogenannte "Anreize zur Arbeit" schaffen, die nichts weiter beinhalten, als dass die bereits lange geplante Abschaffung der Freibeträge für Zusatzverdienste von rund 100 Euro Brutto auch noch ersatzlos gestrichen werden.
Damit jedoch noch nicht genug. Die Pflicht zur Gegenleistung für das stattliche Almosen soll nach dem Willen der Union gesetzlich verankert werden, was nichts weiter bedeutet, dass Hartz IV Empfängerinnen und Empfänger in Zukunft ihre Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung zu stellen haben, ansonsten werde ihnen sämtliche Leistungen ersatzlos gestrichen. Die immer noch auf dem Papier stehende Verpflichtung einer Gemeinnützigkeit bei den 1 Euro Jobs soll dabei ebenfalls komplett wegfallen und die Hartz IV Bezieher sollen, ebenfalls nach dem Willen der Union, auch in der Privatwirtschaft eingesetzt werden können.
Lesen Sie selbst, stellen Sie zuvor aber bitte eine Kotztüte bereit: "Berliner Umschau"
[Update] Dowload: Original-Artikel (16 MB)
Sonntagsgedanke: Edathy, komm tanz auch mit mir!
Der Bastian, der Bastian. Das war ein schlimmer Hallodrian.. Ach was bin ich heut' poetisch. Allen Grund dazu liefert mir Sebastian Edathy -danke hierfür.
Habe ich Sie recht verstanden, Sie möchten das der Buchhandel dazu übergreift -freiwillig selbstverständlich -diverse Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, bzw. andere Werke widerum unter den Ladentisch verschwinden zu lassen? Mit anderen Worten -auch wenn's schmerzt: Sie fordern sozusagen vom Buchhandel, daß dieser Zensur betreibt.
So kommt es zumindest bei vielen Lesern dieser Tage rüber. Wenn Ihnen daran gelegen ist, lassen Sie es unkommentiert. Anderenfalls, und das sehe ich im Augenblick historisch-realistisch, müssen Sie sich wohl sarkastisch Vorschläge gefallen lassen die Ihnen dahingehend den Hinweis auf eine mögliche Bücherverbrennung unterbreiten.
Ergo, Tacheles: Ihre angegebenen Kriterien zur Selbstkontrolle gleichen einer Farce. Wie schon in der Filmindustrie für jeden nachvollziehbar, ist eine Bestimmung von verwendetem Material eine persönliche Entscheidung. Oder wie erklären Sie es sich, daß zunehmend Filmmaterial für Jugendliche ab 16 freigegeben wird, welches nach Ihren Maßstäben eigentlich erst ab 18 oder gar nicht erhältlich sein sollte?
Ich weiß nicht welche Leute in der Kontrolle sitzen und darüber entscheiden was für Kinder und Jugendliche geeignet oder ungeeignet erscheint. Eines ist mir jedoch ziemlich klar: Es werden Unterschiede gemacht und zwar gravierende.
Kriegsfilme zum Beispiel in denen das Blut teilweise nur so spritzt; in denen Menschen in jeder erdenklichen Form exekutiert und auf grausamste Art und Weise z.T. auch gefoltert werden, sind für Jugendliche ab 16 frei verfügbar. Dient dies etwa einer Art der Rekrutierung, oder sind sie notwendig um der Jugend die Schrecken und das Grauen des Krieges nahe zu bringen? Eine Art "Schocktherapie"? Entschuldigung, aber dafür habe ICH kein Verständnis, denn das ist eine psychische Belastung der selbst Jugendliche nicht unbedingt standhalten und in keiner Relation zu denen von Ihnen gemachten Forderungen gegenüber dem Buchhandel stehen.
Herr Edathy, lassen Sie mich noch tiefer ins Thema tauchen.
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Kriege, Lügen und Marionetten
... und da es die nächsten Tage eh nur regnet ... hier Nr. 2. Der neue Film von Frank Höfer zum Thema: Kriege, Lügen und Marionetten...
Ich wünsche allen ein hoffentlich nicht zu nasses Wochenende.
Ich wünsche allen ein hoffentlich nicht zu nasses Wochenende.
Rotkäppchen und das böse Spiel
Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit eine Mutter die hatte 7 Kinder. Eines Tages wollten diese Kinder in den Wald hinaus um andere Kinder zu treffen. Auf einer großen Lichtung trafen sie auf viele hundert andere Kinder. Sie tobten und lachten und machten aus der Lichtung eine Spielewiese. Einige unter den Kindern spielten "Rotkäppchen und der böse Wolf", andere "Verstecken" und wieder andere spielten "Räuber und Gendarm". Als die Mutter dies erfuhr, war sie sehr erbost über die Gewaltbereitschaft ihrer Kinder und sandte den Jäger aus diesem Treiben ein Ende zu setzten. Er verbot den Kindern das Spielen. Viele der Kinder auf der Lichtung wollten dieses Verbot nicht einfach so hinnehmen und sie beschlossen ihre Spiele heimlich weiter zu spielen. In der Erwachsenenwelt fand dies kaum Beachtung, hatten sie doch mit ihren Pflichten für den Lebensunterhalt zu sorgen genug zu tun und waren somit sehr gut abgelenkt vom handeln ihrer Kinder.
Doch eines Tages erfuhr die Mutter der 7 Kinder von dem verbotenen handeln ihrer Kinder und sandte erneut den Jäger aus. Der Jäger stellte die Kinder vor die Wahl. Entweder sie geben dem Jäger ein paar ihrer Spielsachen, oder er müsse die Kinder einsperren um so der Mutter zu beweisen seiner Arbeit gerecht geworden zu sein. Die Kinder entschlossen sich ein paar ihrer Spielsachen als Beweis für die Mutter dem Jäger mitzugeben, der darauf hin versprach, daß die Kinder weiterhin ihre Spiele spielen dürften.
Entspannt lehnte sich die Mutter in ihrem Thron zurück als der Jäger ihr die geforderten Spielsachen übergab. Nun ist dem elendigen gewalttätigen Treiben ein Ende gesetzt, glaubte die Mutter. Doch es sollte nicht lange dauern, da erfuhr sie, daß ihre Kinder auch weiterhin noch unbesorgt und ungestraft die verbotenen Spiele spielten. Wütend sprang sie von ihrem Thron und nahm die Sache nun selbst in die Hand. Wenn die Kinder nun nicht mehr hinausgehen dürften um sich mit anderen auf der Lichtung zum spielen zu treffen, dann würden sie auch nicht mehr gegen die auferlegten Verbote verstoßen können. Von nun an durften die Kinder nicht mehr zum spielen aus dem Haus. Nur noch in Begleitung der Mutter war es möglich die Spiele zu spielen die die Mutter der 7 Kinder für richtig hielt. Abends, nach einem langen und harten Tag, lagen sie nun im Bett und lauschten der Mutter beim Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichte "Der Wolf und die 7 Geißlein". Und sie erinnern sich noch heute an die Märchen vom bösen Wolf der eigentlich ein ganz anderer war.

















