Meinungen
CDU/CSU und Polizeivertreter fordern neue Vorratsdatenspeicherung
BVerfG-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung
Mit SPIEGEL und Westerwelle zurück in dunkle Zeiten
Senf vom CDU-Bundesinnenminister Thomas de Maiziere
100 Tage Regierung - und die FDP feiert sich selbst
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Und dann war da noch Wolfgang Franz...
Cem Özdemirs Diktat für eine GRÜNE Linksregierung
Höheres Hartz4 - Wenn sich Arbeit nicht mehr lohnt
Weihnachtsbäume müssen bleiben!
Wer glaubt Kluges zu tun obwohl er eigentlich Dummes tut der richtet meist den größten Schaden an. Als eine ganz besonders große Dummheit kann man das betrachten, was die UNO von den dänischen Veranstaltern des Weltklimagipfels fordert. Es geht dabei um das Entfernen der Weihnachtsbäume vor dem Kongresszentrum in Kopenhagen. Die UNO meint, dass sich muslimische Gäste an diesen stören könnten.
Die Vereinten Nationen haben ein Sponsor-Angebot, kostenlos Nordmann-Tannen vor dem Bella-Center aufzustellen, abgelehnt mit dem Hinweis, dass diese Weihnachtsbäume von manchen Gipfelgästen als störend und als politisch nicht neutral empfunden werden können. [Quelle: Bund deutscher Nordschleswiger]
Anscheinend glaubt man bei der UNO, man müsste mit übertriebener Political Correctness Wasser auf die Mühlen der Islamophoben gießen. Denn nichts Anderes wird mit solchem Schwachsinn erreicht. Denn für die Gruppe der kleingeistigen Pipifanten sind solche Nachrichten genau das Öl, mit dem sie ihre Hetze anfeuern. Die dürften sich jetzt schon die Hände reiben. Wenn man den Muslimen nun auch noch die Verbannung des Weihnachtsbaumes unterschieben kann, dann brauchen sie sich über Sympathisanten nicht mehr zu sorgen. Schließlich steht der Weihnachtsbaum für viele Menschen in Europa für einen Teil ihrer Kultur. Auch wenn er mancherorts als Christbaum bezeichnet wird, so ist er aber nicht einfach ein christliches oder gar politisches Symbol.
Ich hoffe also das die Dänen nicht vor der Dummheit der UNO einknicken. Sie sollen ihre Weihnachtsbäume aufstellen. Denn es ist nun einmal Weihnachtszeit und da gehört der Baum, hier und in Dänemark, einfach dazu. Da ich davon ausgehe, dass die muslimischen Kongressteilnehmer durchaus gebildete Leute sind, dürften sie sich durch diese Bäume wohl weder beleidigt oder gestört fühlen. Im Gegenteil, ich würde ihnen sogar vorschlagen, beim Schmücken der Bäume zu helfen. Das ist sicher lustig und macht Spaß. Außerdem verbindet es miteinander und führt zum gegenseitigen Verständnis. Etwas wofür die UNO eigentlich zuständig sein sollte. Doch die unterstützt ja lieber die Dummheit.
Ich wünsche ALLEN einen frohen zweiten Advent. Mit oder wie bei mir ohne einen Gott.
[…]
Dieser Artikel wird parallel auf Duckhome und bei Ordnungspolitik veröffentlicht.
Ein Akt der Befreiung: "Die Mauer muss weg!"
Dieses Jahr ist das 20. Jahr des Mauerfalls und das 60. Jahr des Grundgesetzes.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik steht in direktem Zusammenhang zum Völker- und Menschenrecht. In sofern kann der Fall der Mauer, die Menschen 40 Jahre lang voneinander trennte, als demokratischer Akt gewertet werden. Gerade in diesen Tagen landen meine Gedanken über Demokratie aber in einen ganz anderen Erdteil. Auch dieser steht unweigerlich mit dem Grundgesetz Deutschlands in direkter Verbindung.
Ich spreche von Israel.
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Die Wirtschaftskrise ist tot - es lebe der Wirtschaftskrieg
"Alles wird gut", so die regelmässigen Beteuerungen seitens der Wirtschaftsinstitute, Regierenden und anderen. Die entscheidene Frage ist eben nur wann und genau da gehen die Gemüter bisweilen weit auseinander. Gepredigter Aufschwung hin oder her,- dass aber gerade jetzt alles allmählig aus den Fugen gerät, darüber schweigt man sich lieber aus. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Stattdessen wird abgelenkt, während dessen andere ihre Schäfchen versuchen ins Trockene zu bringen.
Das Versandhaus Quelle schlägt aufs Wasser, die Fische springen und es sieht nach einem guten Fang aus. Quelle ade - wen stört's. Karmann wird in den Ring geworfen, Autohersteller schlagen sich die Nasen wegen Teilbereiche blutig - wen stört's. Karstadt trudelt im Sog des Pleitegeiers; die Opelaner bezahlen Ablass und küssen den Boden; Capmark ist Vergangenheit, Fiat höhlt Chrysler aus und Lehmann bekommt Konkurenz vom US-Mittelstandsfinanzierer CIT. Who cares?
Stören tut es viele, insbesondere aber meist jene die dort ihr täglich Brot verdien(t)en. Doch wer interessiert sich für sie? Die Regierungen sind mit Tauziehen beschäftigt, sehen ihren jeweiligen Wirtschaftsstandort in Gefahr. Sie spielen ihr Machtmonopoly - keine Zeit für so Nebensächlichkeiten. Mit diesem Blick wird klar: Die Wirtschaftskrise ist tot - es lebe der Wirtschaftskrieg. Die Opfer - wie immer - jene die sich am wenigsten wehren können.
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Braun, brauner, gallisch?
Jeder kennt sie, viele - aber nicht alle - mögen sie. Die Rede ist von den Helden Asterix und Obelix.
Göttergleich gibt sich Welt Online jetzt als Mahner - andere wittern eine Verschwörung. Das Medium Welt Online führt den Leser an der Nase herum. Selbst als Satire könnte man folgende Einleitung nicht werten:
Wenn einem das Lachen vergeht
Schluss mit dem Kult um die Asterix-Comics!
Klar: Die Comics von Asterix und Obelix sind oft sehr lustig. Aber die Geschichten aus der kleinen, völkischen Dorfgemeinschaft nehmen in trivialisierter Form jenes Ideal von der reinen Rasse auf, das einst nicht nur in Deutschland verbreitet war und nicht erst durch die Nazis in die Welt gekommen ist.
Allein die Einführung reicht um zu erahnen wohin die Reise geht. Verständnis habe ich dafür wenig. Waren es doch Asterix und Obelix die sich permanent gegen die Unterdrücker des römischen Imperiums stellten. War es nicht Gutemine, die ihren Mann immer wieder - emanzipatorisch - unter die Pantoffel gestellt hat? Waren es nicht die Gallier die mit anderen Völkern Freundschaften pflegten, statt sie zu bekriegen? Und - waren sie nicht auch verantwortlich dafür, dass die Goten sich am Ende mit sich selbst beschäftigen mussten und so vom Krieg gegen Nachbarländer abgehalten wurden?
In den Augen des Autors bei Welt Online findet dies alles keinen würdigen Platz. Der Artikel beschränkt sich einzig auf die Studie des Kulturhistoriker Léon Poliakov, die hinter dem Comic die erfolgreiche Weiterreichung einer versteckten Rassenideologie zu sehen bemüht ist.
Ein nicht sehr gelungener und zu dem undifferenzierter Versuch Asterix und Obelix politisch verorten zu wollen. Für eingefleischte Asterix und Obelix-Fans ein schon eher lächerliches Bemühen.
Stellen Sie sich vor Sie wären Broder…
…und müsstest davon, und nur davon, leben. Sie könnten Ihren Lebensunterhalt nur dadurch verdienen, dass Sie dich ständig mit irgendwelchen Blödsinnigkeiten in die Öffentlichkeit drängen müssten. Überall wären Sie gezwungen, sich öffentlich zu Hans Wurst zu machen. Sie hätten als letzte Bestätigung nur noch das Bejubel einiger pipifantöser Kleingeister. Das alles nur, damit sie gegen Honorar sich ein bisschen im SPIEGEL auskotzen dürfen, bei Radio 1 uns manchmal den Freitagmorgen versauen und irgendwas zu publizieren, was die für die es bestimmt ist zum größten Teil nicht richtig verstehen. Würde Sie diese Vorstellung nicht auch erschrecken?
["Stellen Sie sich vor Sie wären Broder…" mehr »]Löwinnen unter Schweinen
Um das mal klar zu stellen. Ärzte haben weder eine Form von Paranoidität, noch eine Schizophrenie bei mir festgestellt. Und die müssen es ja wissen. Und weil sie ihrem Eid verpflichtet sind, haben sie mir auch erklärt, was das mit der H1N1 Grippe- und Impfung auf sich hat. Die ärztlich persönliche Ansicht, dass es sich bei der Impfung nicht nur um Geldmacherei handelt, sondern auch Wirkstoffverstärker in den Impfstoffen mehr schaden als nutzen, wurde ebenfalls eingehend und in sich schlüssig erklärt. Für meine Ärzte steht fest: Weder sich selbst, noch ihre Kinder werden sie impfen lassen - auch nicht unter eventuellem Zwang.
So weit, so gut. Da ich ja selbst auch Kinder habe, muss ich natürlich solche Eventualitäten gedanklich durchspielen. Zwar kann ich sie größtenteils vor äußeren Einflüssen schützen, jedoch funktioniert dies eben nur im begrenzten Rahmen. Sobald sie das Haus verlassen und in die Schule gehen ist mein Einfluss dahin. Was also, wenn das Gesundheitsamt irgendwann mal in den Schulen auftaucht und eine Zwangsimpfaktion umsetzen will? Was für die Kinder dann nicht mal wie Zwang aussehen würde.
Gute Frage.
Jetzt kommt es auf die Kinder an. Wie Selbstbewusst und Meinungsstark sind sie? Lassen sie sich leicht manipulieren? Ich hoffe, dass meine Erziehung in diesem Punkt Früchte tragen würde, sie aufstehen und gehen. Vielleicht erinnern sie sich auch an Duckhome, Radio Utopie, Saarbreaker und die vielen anderen unabhängigen Webseiten, die ihre Mutter ihnen immer wieder empfohlen hatte zu lesen.
Sollten sie sich nicht zur Wehr setzen können, wird es ganz sicher irgendwann Tote geben - dafür sorge ich dann höchstpersönlich. Notwehr im emotionalen Affekt. Als Mutter habe ich eine Aufgabe: Meine Kinder vor körperlicher oder geistiger Gewalt zu schützen - notfalls auch mit Gewalt. Nein, ich plane das nicht, kenne aber des Menschen Emotionalität und gerade die Gefühle von Müttern treiben oftmals Blüten die niemand für möglich gehalten hätte.
Wir sind wie Löwinnen in der Savanne. Nähert sich jemand unseren Jungen, wird er weggebissen. Wir kämpfen bis zu unserem oder dem Tod des anderen. Auf unsere Kinder lassen wir nichts kommen!
Was haben sie gewettert..
.. die Damen und Herren der SPD. Allen voran die wohl bekanntesten SPDler, aber auch die Berüchtigsten: Die Abweichler des Jahres 2008. Jene die sich im Widerstand gesehen haben -im Widerstand gegen eine sozialere Politik in Hessen. Gewettert gegen soziale Veränderungen. Und der Großteil der Fraktion schloß sich nach und nach an. Manche mit lautem Getöse und ausgegrabenen roten Socken, andere langsam, still, leise und in der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt.
Ich erinnere mich als sei es gestern erst gewesen. Es war nicht der erste neokonservative Streich, doch der Nächste folgte sogleich. Der Zuspruch zum Abbau der Bürgerrechte auf Bundesebene. Stück für Stück, Scheibchen für Scheibchen setzte sich der rechte Flügel in der SPD durch. Mit der Rückkehr Münteferings, als Garant für diese Arbeit, wurde diese Positionierung dann noch gefestigt. Wer dagegen rebellierte, dem drohte nicht nur Ignoranz, sondern auch öffentliche Schelte und verlor schnell seinen Ruf.
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Gedanken zum Wahlergebnis der Bundestagswahl 2009
Nachdem gestern Abend bereits die ersten Hochrechnungen teils überschwenglich gefeiert und andererorts verhalten beobachtet wurden, machte sich in vielen Wohnzimmern der Republik Enttäuschung breit. Viele außerparlamentarische Unterstützer, die auch noch ihre letzte freie Minute dem Wahlkampf opferten um einen politischen Wechsel herbeizuführen, fielen in ein tiefes Loch der Trauer, gemischt mit einem leichten Hauch an Wut. Wut darüber es nicht geschafft zu haben eine Mehrheit wachzurütteln; Wut darüber das viele Wähler -mehr noch als bei den letzten Bundestagswahlen -lieber in Resignation fallen, anstatt selbst, durch ihre Stimmabgabe, für etwas mehr Demokratie zu sorgen.
Ich will nicht leugnen, daß es mir viele Stunden nach der ersten Hochrechnung ähnlich ging. Ich wußte nicht ob ich eher traurig, oder mehr wütend war. Doch mit zunehmendem Abstand zu den Ergebnissen und wiederholten Ausschmückungen der Immer-noch-Kanzlerinnenschaft, betrachte ich das Ergebnis mittlerweile eher als Erfolg. Wenngleich wir es nicht geschafft haben auch noch unsere letzten Mitbürger und Mitbürgerinnen von der Wichtigkeit des Wählengehens zu überzeugen, so kann sich das Ergebnis dennoch sehen lassen und muß sich hinter nichts verstecken.
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NOKIA, Rüttgers und die Scheinheiligen
Jürgen Rüttgers ist in der CDU und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westphalen. Er ist bekannt für seine markigen Parolen zum Thema Ausländer. So wie schon bei seinem “Kinder statt Inder” hat er sich nun wieder einmal im Ton vergriffen. Denn wenn Wahlkampf ist, dann fischt der Herr Rüttgers auch gerne einmal in trüben Tümpeln mit. Nicht unbedingt gleich im ganz braunen Sumpf, aber in die geistig flachen Gewässer der “schweigenden Mehrheit” und der “Pipifanten” hängt er dann doch schon mal die Angel hinein. In dem selben Kontext beurteile ich auch seine Beurteilung der rumänischen Arbeitsmoral. Doch um die soll es hier nicht gehen.
["NOKIA, Rüttgers und die Scheinheiligen" mehr »]Ein unmoralisches Angebot: Wie viel Euros ist ein Menschenleben wert?
Welche Möglichkeiten es gibt, den Bürgern und Bürgerinnen das Geld aus der Tasche zu ziehen um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, haben wir bereits die vergangenen Monate erleben dürfen. Finanzspritzen in Form von Konjunkturpaketen, Staatshilfe hier, Staatshilfe dort. Vielen ist bereits aufgefallen wer am Ende dabei profitiert. In mehr Fällen waren die Empfänger genau jene, die nichts in den Markt haben zurückfließen lassen. Andere wurden hängen gelassen, vertröstet oder der Vorwurf der Selbstverschuldung wurde erhoben.
Nachdem nun die größten Resourcen geplündert sind, geht man andere Wege. Man macht sich die Sorge der Gesundheit zu nutzen - die Krankenkassen spielen den Ball zu. Wie man es auch zu drehen und wenden versucht: Am Ende zahlt der Steuerzahler.
Auf Grund der vorgesehenen Impfungen gegen die Neue Grippe, fälschlicherweise auch Schweinegrippe genannt, sprechen die Krankenkassen von Beitragserhöhungen zur Finanzierung. Promt meldet sich die Politik zu Wort und will die Kassen zur Gratisimpfung zwingen. Natürlich meldet sich sofort der Spitzenverband der GKV und erwähnt die zusätzlichen Kosten durch eine Sondereinzahlung in den Gesundheitsfonds finanziert zu wissen. Selbstverständlich aus Steuermitteln, worauf hin die Große Koalition umgehend versucht abzuwiegeln das diese Forderungen "unangemessen", "unseriös" und "unverantwortlich" seien.
Tja, sind wir doch mal ehrlich: Wer hat denn die Bestellung der Impfdosen bezahlt? Etwa die urlaubende Frau Gesundheitsministerin Ulla Schmidt? Denken Sie nur nicht! Die kann sich nicht mal ein Taxi, geschweige denn eine Busfahrkarte leisten - die nimmt lieber den Dienstwagen und der wird schließlich vom Steuerzahler finanziert.
Andere Frage: Wer profitiert durch die Impfungen? Genau, jene die nichts in den Markt zurückfließen lassen! So wie die Banker.
Na dann "gute Preise, gute Besserung". Am Ende zahlen immer Sie - auch wenn der angebliche Impfstoff (Tamiflu) nur ein Placebo ist! Der eigentliche Impfstoff steckt nämlich noch in der Entwicklung und für den sucht man nun händeringend Probanten - auch Kinder und Jugendliche. Alles eine Frage des Geldes! Wie, Ihr Kind will kein Versuchskanninchen sein? Ha! Es gibt doch Ritalin...
Infos:
Focus
Spiegel
Süddeutsche
Stern
EU-Reformvertrag – Ein Angriff auf die Demokratie
Zusendung durch Arno Hirsch, Autor im Partnernetzwerk, am 03. August 2009
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das ich kein Rechtsgelehrter bin, und dieser Artikel keine Rechtsberatung darstellt, er drückt nur meine Vorstellung von Recht aus und ist als persönliche Äusserung meiner Person zu verstehen, die nur den Diskurs zum Thema anregen soll.
Alleine schon die Tatsache, das man den Vertrag von Lissabon, der inhaltlich ein Verfassungsvertrag ist, ohne Mitbestimmung des Souveräns (Das Volk), ratifizieren wollte, macht die Sache nicht gerade vertrauenswürdig.
Ich meine aber, das man einen Vertrag von der Tragweite einer Verfassung, nicht ohne den Bürger zu fragen, ratifizieren darf. Auch auf die Gefahr hin, das das Volk Nein sagt. (vgl. Artikel 146 des Grundgesetzes). Ich bin zwar kein Gegner der repräsentativen Demokratie, aber wenn das Volk nicht einmal über seine Verfassung abstimmen darf, über was sollte es denn sonst abstimmen dürfen.
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Diffamierungskampagnen zum Zwecke des eigenen Demokratieverständnisses
Ob Politik, Arbeits- oder Privatleben -überall das Gleiche. Es wird gedisst, gescholten, beleidigt und oftmals auch gelogen. Was man nicht verstehen will, wird angegriffen. Jedes Mittel ist dazu recht -man glaubt sich selbstverständlich schließlich auch im Recht. Der Glaube geht soweit, daß man Grund- und Völkerrecht mißachtet und man es nicht mal einsieht, daß man sich demokratiefeindlich verhält.
Dabei stehen wir immer noch aufrecht und halten jenen die wir nicht verstehen, jenen die wir bekämpfen, immer schön das Schild der demokratischen Werte vor die Nase. Unbemerkt dessen, daß wir sie selbst nur dann anerkennen wenn sie uns zum Nutzen sind. Das Demokratieverständnis anderer ist nicht unser Verständnis. Und weil wir so unterschiedlichen Verstandes sind, wenn wir für uns etwas positives daraus entnehmen können, merken wir nicht, daß dem anderen genau selbes Recht zusteht.
Kommt es deswegen immer zu streithaften Diskussionen? Definitiv! Ist eine streithafte Diskussion nötig um miteinander in Einklang zu kommen? Das Gegenteil ist der Fall. In einer Diskussion in der es verschiedene Ansichten gibt, ist grundsätzlich davon auszugehen, daß diese verschiedenen Ansichten mehrheitlich am Ende der Diskussion immer verschieden bleiben werden. Zwar mag der Eine, durch Rückzug irgendwann, eine Beruhigung des Gespräches verursachen -an seiner Einstellung zum Diskussionspunkt ändert dies im jeweiligen Augenblick aber rein gar nichts. Wer gegen Krieg ist, ist nicht zwangsläufig gegen jede Art von Krieg. Eine streithafte Diskussion könnte man mit äußerstem Wohlwollen auch als einen eben solchen bezeichnen. Als Krieg zwischen verschiedenen Meinungen, ausgeführt durch Einzelne oder auch Gruppen. Zurück bleiben die Geschlagenen -weil sie selbst keinen Sinn in einer weiteren Auseinandersetzung mehr sehen und sich freiwillig zurückziehen.
Diskussionspunkte nehmen im Laufe der immer fortschreitenderen Diskussion an Unsachlichkeit zu, es folgen Relativierungen, emotionale Ausbrüche, gefolgt von Beleidigungen und Diffamierungen. Einzig zum Zwecke des Rechtsvorbehaltes. Dem Kontrahent wird selbiges abgesprochen, demokratische Grundrechte somit verletzt und oftmals die Vernunft des potentiellen Gegners in Frage gestellt -nicht bemerkend, daß man sich selbst von der Vernunft weit entfernt hat in dem man jene Diskussion, ganz rechthaberisch, durchführte.
Wir erkennen einander nicht an, oder zumindest akzeptieren wir nicht, daß es außer der unseren Sicht der Dinge auch noch andere Ansichten gibt. Daraus entwickelt sich Streit, daraus entwickeln sich Oppositionen. Gegner, die eigentlich gar keine sind, wenn.. -ja, wenn wir wenigstens anerkennen würden was die Pfeiler einer echten Demokratie sind.
Krieg ist und bleibt keine Lösung! Weder der politisch-militärische, noch ein privat geführter!
Es mag gut tun zu gewinnen, aber dort wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Ihnen muß unser Hauptaugenmerk gelten -ganz gleich um wen oder welche Meinung es sich handelt. Das wäre dann die eigentliche Revolution!
Wenn Jesus das geahnt hätte..
Es geht nicht um Jemen, es geht nicht um DIE Religion. Das Alleinstellungsmerkmal JEDER Religion ist der Glaube an eine höhere Macht die man weder beschreiben, noch nachweisen kann. Laut der Bibel darf man das auch nicht. Man soll sich kein Bildnis Gottes machen und man soll den Namen Gottes nicht missbrauchen. Doch beinahe täglich geschieht dies -tausendfach, millionenfach..
Die Verantwortlichen für die Praktika, in einem wo durch auch die zwei jungen Frauen aus der Gemeinde Calberlah ihr Leben lassen mussten, tun just in diesen Tagen genau das selbe. Die christlichen Jünger schließen sich ihnen an, das lässt sich auch in den Kommentaren von Jochen Hoffs Artikeln beobachten.
Im Namen Gottes durch die Welt.
Unweigerlich stellt sich mir die Frage "Hat sich Gott an sie gewandt und ihnen diesen Auftrag gegeben?" Sie tuen dies in ihrem Glauben daran, selbstaufopferisch wie einst Jesus von Nazareth, Gutes zu tun. Doch wer bestärkt sie in ihrem Glauben und warum muß man dazu in ein Krisengebiet, wo es doch auch gerade in der mittelbaren und unmittelbaren Nachbarschaft an jeder Ecke kriselt? Ist das Leid des Nachbarn weniger Aufopferung wert? Helfen wo Hilfe gebraucht wird. Hat Jesus Unterschiede zwischen Hilfebedürftigen macht?
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Deutschland, einig Märchenland
"Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Niemand.
Und wenn er kommt?
Dann laaaauuuufeeen wir!"
Wenn ich von einem schwarzen Mann rede, meine ich gewöhnlich damit einen Bösewicht der eben böses im Sinn hat. Am ehesten stelle ich ihn mir mit einem schwarzen, langen, Lodenmantel vor. Jemand, der mir erzählt, das es ganz viel böse Menschen gibt, der mir erzählt, das Muslime Gewalttäter sind und den Hang zum Terrorismus haben. Jemand, der mir erzählt, das Computerspiele Jugendliche dazu anheizt ihre Schulkameraden abzuknallen, aber auch jemand der mir erzählt, das er mich vor alle dem schützen müsste. Mir deshalb vorgefilterte Webseiten zur Verfügung stellen müsse, über ausländischen Besuch in meiner Wohnung unterrichtet werden muss und all' die andren Dinge. Ein schwarzer Mann, der mir einen uniformierten Soldat zur Seite stellt, weil ums Eck der nächste Amokläufer auf mich wartet. Ein solcher schwarzer Mann, der mir Lektüre empfiehlt um mich darauf vorzubereiten was er denn noch so alles zu meinem Schutze in Ghetto - sorry - Petto hat. Ja, da brauch es mich wirklich nicht fürchten vor den ganzen Morden - das stimmt wohl. Mich umschleicht dann eine ganz andere Furcht... Ja, der schwarze Mann lehrt uns das fürchten - das fürchten vor ihm.
Ach wie ist die Welt doch schlecht, böse und gemein.
Einmal nur, ach, einmal nur - möcht' ich so gern beim Schäuble sein.
Mit dem Rücken an der Wand,
der Paintball-Waffe in der Hand.
Heissa, was für ein Spass!
Hintergrund:
Die nächste Eskalationsstufe
Bundeswehr im Innern wegen Internet-Gefahr
Warum uns die Robocops ohne Diskussion und Gnade abknallen würden
Ein Hubschrauber kreiste über dem Wohnviertel. Nachbarn hörten gegen 0.30 Uhr einen Knall. "Ich dachte zuerst, es ist ein Gewitter, aber es war wohl eine Sprengung", sagte ein Rentner. Über 100 Polizisten waren im Einsatz, sie umzingelten das Gebäude, sprengten die Türen auf, stürzten sich auf die Entführer. Dabei wurde dem Geiselnehmer die Schulter ausgekugelt. Im Keller fanden sie den alten Mann, unversehrt.
sueddeutsche
Was war passiert? In Starnberg am gleichnamigen See hatte am Wochenende ein Ehepaar (welches alterstechnisch die 60 fast erreicht hat), und was offensichtlich derart verzweifelt nicht mehr Herr seiner Sinne war, einen 83-jährigen ehemaligen Notar ins Haus gelockt, um ihn dann als Geisel im Keller festzusetzen und die Rücknahme einer gerichtlichen Entscheidung gewaltsam einzufordern. Nur so viel dazu, wie verzweifelt bzw. verwirrt muss man sein, um eine ohnmächtige Tat, deren Folgen in Form höchst unwahrscheinlicher Möglichkeiten zum Erreichen der Forderungen man sich eigentlich genau ausrechnen kann, zu begehen?
["Warum uns die Robocops ohne Diskussion und Gnade abknallen ... »]
Frau Merkel, ich werde Ihnen helfen!
n-tv.de am 4. April 2009:
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine "nationale Kraftanstrengung" verlangt, um aus der Wirtschaftskrise herauszukommen. "Der Staat allein kann es nicht schaffen. Alle sind gefragt, jeder an seinem Platz".
Gerne Frau Merkel. Jeder 2. Bundesbürger versucht bereits das wieder einzusparen, was Sie und Ihre Lakeien mit vollen Händen aus dem Fenster schmeißen um damit auch weiterhin Ihre Parteispenden zu sichern. Aber gut, Geld welches einem nicht gehört läßt sich ja bekanntlich leichter ausgeben. Sie haben wunderbar von unseren Bankern gelernt. Ich verstehe, warum in Ihrer Expertengruppe "Neue Finanzarchitektur" der GoldmanSachs-Berater Ottmar Issing leitendes Mitglied ist. So laufen Sie schön konform mit der europäischen Variante "Larosière".
Ruding (CitiGroup), Masera (Lehman Brothers), McCarthy, Balcerowicz, Regling, Krahnen, White und wie sie nicht alle heissen. Sie, Frau Merkel, lassen es sich ganz bestimmt nicht nehmen da zu applaudieren. Besonders Herrn Asmussen gilt dabei Ihre erhöhte Aufmerksamkeit, nicht wahr.
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Die Gefallenen Soldaten mahnen!
Wenn die Herrschenden Angst vor den Worten bekommen, dann zeigt es wie unsicher sie sich ihrer Macht sind. Vor einem Wort fürchten sie sich in Deutschland, im Moment, ganz besonders. Darum vermeiden sie es auch dieses Wort zu gebrauchen. Sie verwenden andere Wörter, damit die Menschen nicht aufwachen. Doch manchmal drängt dieses Wort dann doch an die Öffentlichkeit. Ob sie es wollen oder nicht, es ist schon wieder soweit, dass wir von "Gefallenen" sprechen. Ihre Medien reden noch von "getötet" oder "ums Leben gekommen". Wie bei einem Verkehrsunfall. Doch weil die, die für eine verbrecherische Politik ihre Köpfe hinhalten müssen nicht nur als Unfälle enden wollen kommen sie mit diesem Wort in unser Bewusstsein.
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