Leserbrief zu folgendem Artikel:
Die Bundeswehr verteidigt die Grundfesten der Demokratie
Von Karl-Heinz Klaiber am 09. März 2009
Rückblickend auf die militärische Niederlage Russlands in den 8oer Jahren dieses Jahrhunderts in Afghanistan und auf die totale Vernichtung des britischen Heeres im Krieg von 1878 bis 1880 am Chaiber-Pass (engl. Khyber-Pass), dem wichtigsten Bergpass zwischen Kabul und Peschawar, und ungeachtet der sich immer mehr abzeichnenden dramatischen Zuspitzung der Sicherheitslage in den Einsatzgebieten im Norden von Afghanistan mit einer stetig steigenden Zahl von zu Tode gekommenen und schwer verletzten Soldaten, beabsichtigt der BMVG dieser Republik uneinsichtig eine massive Aufstockung der Bundeswehr-Eingreif-Truppen.
Nicht einmal die mehrfachen Angriffe der aufständischen Taliban auf die militärischen Nachschubbasen, die fast vollständige Zerstörung des militärischen Geräts und der Nahrungsmittel-Depots in der nordwestpakistanischen Stadt Peschawar, in Verbindung mit der Ankündigung ihrer schon einmal erfolgreichen Vernichtungsstrategie, den Nachschubweg über den Bergpass auf Dauer unpassierbar zu machen, verändern das stoische Kommissdenken des Franz Josef Jung.
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