Wirtschaft
Alles für Ackermann, nix für die Oma und weniger für die, die arbeiten
Irgendein Kommentarfuzzi aus der Systempresse hat es sofort erwähnt. Josef Ackermann wird von seinen Aktionären bezahlt und niemand darf meckern wenn er in 2009 mal eben 9,6 Millionen bekommen hat, weil er ja schließlich ein Leistungsträger ist. Das stimmt sogar. Schließlich hat er bei der Regierung dafür gesorgt, dass sich die Deutsche Bank aus Steuermitteln sanieren kann, die zwar anderen Banken zugeflossen sind, aber letztendlich die Deutsche Bank retteten.
Er hat sein Gehalt verdient, weil er auch jetzt wieder die Deutsche Bank über den Europäischen Währungsfond retten lässt, der nichts anderes tun soll, als seine Verluste in Spanien, Portugal, Griechenland, Irland, Italien und anderswo ausgleichen. Der Mann ist in diesem Wirtschaftssystem sein Gehalt wert. In einer verantwortungsvollen Demokratie und mit einer ehrlichen Justiz säße er schon seit seinem Vodafone-Mannesmann Deal im Knast und würde noch lange Jahre nicht herauskommen. ["Alles für Ackermann, nix für die Oma und weniger für die, die ... »]
PPP - Die Öffentlich-Privaten-Partnerschaften
In Grunde genommen ist es nichts neues wenn jetzt an immer mehr Stellen festgestellt werden muss, dass die sogenannten PPP Projekte keinerlei Vorteile für den Steuerzahler bieten, sondern lediglich verkommenen Politikern die Chance bieten Haushaltsrisiken in die Zukunft zu verlegen und privaten Unternehmen Gewinne zuzuschieben. Die aktuellen Qualitätsprobleme bei Bilfinger Berger sind dabei nur die Spitze eines Dramas, das sich einfach durch die Art und Weise wie solche Geschäfte entstehen, nicht vermeiden lassen.
Bilfinger Berger hat ja im PPP-Projekt A1 es nicht nur nicht geschafft, auf 8,5 km Autobahn zwischen Bremen und Hamburg einen Flüsterasphalt zu legen, der liegen bleibt, was eigentlich eine leichte Aufgabe sein sollte, sie haben auch bei U-Bahnbauten in Köln und Düsseldorf ebenso versagt, wie bei Bauten für die Bahn in Bayern und an vielen anderen Stellen. Das Ausmaß dieses Pfusches lässt sich überhaupt noch nicht abschätzen.
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Der böse Drache Mindestlohn
Während praktisch überall in Europa durch einen Mindestlohn garantiert wird, dass die Menschen von ihrer Arbeit leben können, gilt in Deutschland die Regel, dass möglichst wenig Lohn für möglichst viel Arbeit gezahlt werden soll. Dies geht sogar soweit, dass aus den Kassen für Hartz IV im Rahmen eines Kombilohnes Unternehmer subventioniert werden, die noch weniger als Hartz IV bezahlen. Diese Unanständigen, wie z.B. der Hotelier Dieter Müller von der Motel One Group bauen ihr verkommenes Geschäftsmodell alleine auf der totalen Ausbeutung der Mitarbeiter auf und sind auch noch stolz darauf, dass sie durch ihr Verhalten ehrlichen Geschäftsleuten das Wasser abgraben.
Es sind die gleichen Leute die am lautesten gegen Mindestlöhne schimpfen und die Verringerung der Hartz IV Sätze fordern um von ihren Taten abzulehnen. In der käuflichen deutschen Politik kommt dann auch noch ein Herr Westerwelle mit seiner FDP und senkt für diese Betrüger an der Allgemeinheit die Mehrwertsteuersätze. ["Der böse Drache Mindestlohn" mehr »]
Das Märchen vom ewigen Öl
Märchen sind Prosaerzählungen, die von wundersamen Begebenheiten berichten und meist auch einen moralischen Wink mit dem Zaunpfahl enthalten, der die Zuhörer dazu bringen soll, sich auf ein, den Erwartungen des Erzählers entsprechendes Denken und Verhalten einzulassen ohne den Sinn zu hinterfragen. Immer siegt das Gute, Edle und Schöne. Deshalb glauben die Menschen eher den Märchen als der Wirklichkeit.
Tatsächlich sind Märchen allerdings ein Erziehungsmittel, dass typisiertes und der Obrigkeit gefälliges Verhalten erzeugen soll. Auch wenn der Bauernjunge mal die Prinzessin küssen darf, geht es doch darum, die Gesellschaft in ihrer bestehenden Form zu konservieren und damit auch die Teilhabe am Besitz in den bestehenden Verhältnissen zu schützen. Märchen wollen ein angeblich goldenes Gestern festschreiben. ["Das Märchen vom ewigen Öl" mehr »]
Deutsche Bank - EWF - Die letzten Zuckungen?
Jeder erinnert sich an die dauerhafteste Lüge in der Bankenkrise. Die deutsche Bank ist nicht betroffen! Dabei war es Josef Ackermann der immer sofort zur Stelle war und lauthals forderte, dass der Staat die IKB, die Hypo Real Estate und andere rettete. Es war die deutsche Bank die dort und auch beim amerikanischen Steuerzahler kassierte und immer wieder ihre Grundlüge aufrecht erhielt.
Bis auf die Leser der Springer-Blöd-Presse und die Anhänger der neoliberalen Religion mit ihren Wirtschaftsblättchen hat eigentlich jeder diese Lüge längst durchschaut. Nun geht die Lüge aber in ihre nächste Runde. Schon vor knapp einem Jahr hatte Josef Ackermann einen Europäischen Banken- oder Währungsfond mit Staatsgarantie gefordert. Natürlich selbstlos. ["Deutsche Bank - EWF - Die letzten Zuckungen?" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Ausgrenzung der Schweinestaaten
Wie sehr der Neoliberalismus eine wirtschaftsfaschistische und rassistische Denkweise ist, zeigt sich an der Art. wie mit den nächsten Verlierern umgegangen wird. PIGS also Schweine ist das neueste Kosewort, das die Neoliberalen und ihre journalistischen Propagandaleute nicht zufällig in die Welt gebracht haben. Es soll Portugal, Italien/Irland, Griechenland und Spanien ähnlich diffamieren und dämonisieren, wie es Westerwelle mit den Hartz IV Emfängern oder Göbbels mit den Juden gemacht hat.
Natürlich hat Griechenland bei der Aufnahme in die Euroraum getrickst. Mit Hilfe von Goldman-Sachs. Also mit Hilfe der Bankster und die Politik aber auch Bundesbankchef Axel Weber haben kein Wort dagegen gesagt. Ging es doch darum innerhalb der Eurozone möglichst viel Absatzmärkte für deutsche Waren, für den deutschen Exportweltmeister zu generieren. ["Weltwirtschaftskrise - Ausgrenzung der Schweinestaaten" mehr »]
Leiharbeit nach fünf Jahren Deregulierung durch die Agenda Politik
Seit etwas mehr als 40 Jahren gibt es Leiharbeit in Deutschland. Leiharbeit ist zum Wirtschaftsfaktor und Arbeitsmarktinstrument geworden, in Ermangelung „echter Alternativen“ zur Vollbeschäftigung. Mit der Regierung Schröder wurde Leiharbeit als „Normalbeschäftigung“ aufgewertet und als Einstiegshilfe für den Arbeitsmarkt bezeichnet. Die Branche selbst versteckt sich selbst gern hinter dem harmlos klingenden Begriff der „Zeitarbeit.
["Leiharbeit nach fünf Jahren Deregulierung durch die Agenda ... »]Die deutsche Bahn - Wenns im Inland nicht klappt dann versuchen sie es im Ausland
Neben dem Elend mit den Vorstandvorsitzenden, der wahnsinnigen neoliberalen Renditegier, die sich durch Sparen am falschen Platz, nämlich bei der Sicherheit äußert, werden natürlich auch kaum neue Investitionen in stehendes oder fahrendes Gut getätigt.
Das heißt so ganz stimmt das nicht. Nachdem die Bahnhöfe in Deutschland über lange Zeit total zerfallen sind, gab es vor kurzem eine positive Überraschung. Die deutsche Bahn saniert den Bahnhof Westerland auf Sylt. Der ist zwar erst 1996 neu gemacht worden, aber wie hätte die Bahn auch ausgerechnet auf einer Insel in der Nordsee damit rechnen können, dass die salzhaltige Luft die Dachkonstruktion angreift. Salzhaltig Luft am Meer, auf sowas muss man doch erst einmal kommen. ["Die deutsche Bahn - Wenns im Inland nicht klappt dann versuchen ... »]
Weltwirtschaftskrise - Nix mit Aufschwung und die Bankendämmerung
Der Januar begann wie viele ihn erwartet hatten. Alle die für den Weihnachtsumsatz noch einmal für Stimmung gesorgt hatten müssen einsehen, das es sich nicht lohnt ein totes Pferd zu reiten. Bereits im Dezember 2009 gingen die Ordereingänge bei der deutschen Industrie um 2,3 Prozent zurück. Nun hoffen alle auf die Schwellenländer, aber auch die sind ausgeblutet.
In Deutschland sind die Steuereinnahmen im Januar gegenüber dem schon sehr schlechten Vorjahresmonat um 7,8 Prozent eingebrochen und haben damit die schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Im gesamten letzten Quartal 2009 ist die deutsche Wirtschaft nicht mehr gewachsen. Dies liegt vor allem auch an einer starken Konsumzurückhaltung. Die Menschen trauen weder Politik noch Wirtschaft. Und selbstverständlich fehlt ihnen das Geld für den Konsum ["Weltwirtschaftskrise - Nix mit Aufschwung und die ... »]
Die deutsche Bahn - Das Elend mit den Vorstandsvorsitzenden
Die Geschichte der deutschen Bahn ist seit 1994, also mit der angeblichen Bahnreform ein Trauerspiel. Die Auswahl der Vorstandsvorsitzenden zeigt das gesamte Drama am einfachsten auf. Mit Heinz Dürr wählte man ausgerechnet den Typen, der sich schon bei der AEG als vollständig ungeeignet gezeigt hatte und letztlich für die Zerstörung der AEG verantwortlich ist und übertrug damit die notwendige Sanierung an einen offensichtlich absolut Unfähigen.
Der Napola Schüler der bestens unter den rechten Wirtschaftsführern verankert war, sollte in Wirklichkeit die Bahn auch gar nicht verbessern. Es ging darum sie sturmreif für eine Privatisierung zu machen, aber auch dazu war Dürr nur bedingt zu gebrauchen. ["Die deutsche Bahn - Das Elend mit den Vorstandsvorsitzenden" mehr »]
Knapp 600.000 Arbeitsplätze durch Überstunden vernichtet
2009 war ein mageres Jahr für die Wirtschaft. Doch eigentlich nein. Die Bankster und das Großkapital wurden bestens vom Staat alimentiert. Die Arbeitnehmer gingen auf Kosten der Arbeitnehmer in Kurzarbeit und so wird das wohl auch noch in 2010 sein. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das die Fehler der Regierung und der Arbeitsagentur immer schön rechnen soll, meldet einen dramatischen Rückgang der Überstunden.
Während im Boomjahr 2001 noch 1,7 Milliarden Überstunden gemacht wurden, waren es 2008 nur noch 1,4 Milliarden und im Jahre 2009 nur noch etwas mehr als eine Milliarde. Bald wird uns wohl der Himmel auf den Kopf fallen. Aber Moment mal. Da war doch mal was mit Überstunden. Die alte Geschichte von Regelarbeitszeit und Mehrarbeit. ["Knapp 600.000 Arbeitsplätze durch Überstunden vernichtet" mehr »]
Kein Mindestlohn für Postboten - Ein Gericht schafft Armut
Ein Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat es gut. Jeden Monat bekommt er viel Geld dafür, dass er die Weltordnung in Deutschland zu Gunsten der Reichen und Mächtigen aufrecht erhält. Deshalb war es kein Wunder, dass die Leute, die Briefdienstleistung erbringen, aber nichts dafür bezahlen wollten, in Leipzig willige Richter fanden. Richter die ganz fest beide Augen vor der Wirklichkeit verschlossen um ihren staatstragenden Auftrag zu erfüllen. Nämlich die Armen ganz arm zu machen und die Reichen noch reicher.
Es war Friede Springer vom schmutzigsten Medienkonzern Deutschlands, die die Gelegenheit günstig fand und zusammen mit ein paar anderen Großkapitalisten die Post zerstören und die Postboten total verarmen lassen wollte. Sie schlossen Tarifverträge mit praktisch nicht existierenden Gewerkschaften, reinen Betrügerbuden oder selbstgegründeten Gewerkschaften ab, um die Löhne zu drücken. Springer schickte sogar Leute zum demonstrieren gegen Mindestlohn. Praktisch sollte der Steuerzahler die Löhne der Zusteller noch auf Hartz IV Niveau aufstocken, damit die Springer und Co. noch mehr Geld verpassen können. ["Kein Mindestlohn für Postboten - Ein Gericht schafft Armut" mehr »]
Kein Vertrauen in die deutschen Banken
Die Talanx AG ist Deutschlands drittgrößter Versicherungskonzern und in mehr als 150 Ländern aktiv. Rund 17.000 Mitarbeiter erwirtschaften mehr als 21 Milliarden Umsatz und sehr attraktive Gewinne. Alleiniger Mehrheitseigentümer der Talanx AG ist der HDI V.a.G., ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Es geht also um ein Schwergewicht unter den deutschen Finanzkonzernen.
Ausgerechnet dieses Schwergewicht, hat in der vergangenen Woche eine Klage gegen die deutsche Bundesbank eingereicht. Mit dieser Klage will die Talanx AG erzwingen, dass sie ein Girokonto bei der Deutschen Bundesbank bekommt, wie es Banken, Sozialversicherungen, Behörden und die Bediensteten der Bundesbank ohne Probleme erhalten. Einen Antrag der Thalanx AG hatte die Bundesbank abgelehnt, da sie grundsätzlich keine Konten für Wirtschaftsunternehmen führt. ["Kein Vertrauen in die deutschen Banken" mehr »]
Nun erfüllt die Hornissenkoalition die Wünsche der Pharmaindustrie
Der Pharmaindustrie geht es in Deutschland prächtig. Im internationalen Vergleich sind Medikamente nirgendwo so teuer wie in Deutschland. Das schafft Gewinne und Boni für die Manager. Um noch mehr Gewinne zu schaffen, hat die Pharmaindustrie im wesentlichen die Forschung eingestellt, bzw auf sonderbare Weise umgebaut. Meist geht es nur noch darum, einem altbekannten Medikament irgendeinen Wirkstoff hinzuzufügen und es dann als neueste medizinische Erfindung, für sehr teures Geld zu verkaufen.
Diese Medikamente unterscheiden sich in ihrer Wirkung nicht von den alten Medikamenten. Meist sind sie überflüssig wie ein Kropf oder es entstehen durch die neuen Beimischungen sogar schwerere Nebenwirkungen. Aber damit und mit Ärzten die sich alles aufschwatzen lassen, entstehen prächtige Gewinne. Ein elegantes Geschäftsmodell. Allerdings hatte es einen kleinen Schönheitsfehler. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nahm anders als die meisten deutschen Kontrollbehörden seine Aufgabe ernst und viele schöne Betrugsmedikamente wurden nicht angenommen, bzw. ihre Wirksamkeit nicht bestätigt. ["Nun erfüllt die Hornissenkoalition die Wünsche der ... »]
Die Atombefürworter mit Volldampf voraus
Als erstes kam mal wieder der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Die hatten nämlich bereits vor einer ganzen Weile eine Studie in Auftrag gegeben, die beweisen sollte, das Kernkraft gut und billig ist und die Kernkraftgegner alles dumme Kommunisten seien. Wie das Leben so spielt, veröffentlichten sie ihre Auftragslügen genau in der Zeit, in der auch bekannt wurde, dass es für das Atommülllager Asse II keinen anderen Ausweg gibt, als es komplett auszuräumen, was den Steuerzahler die Kleinigkeit von mindestens 1,5 Milliarden euro kosten soll und sich im Endeffekt wohl auf weit mehr als 5 Milliarden addieren wird.
Aber das stört Freund Keitel und die anderen vom BDI nicht an. Denen kann niemand mit Tatsachen kommen. Sie haben gut bezahlte Wissenschaftler die ihnen eine völlig eigene Welt ohne jeden Realitätsbezug schaffen. Da ist zum einen Prof. Dr. Felix Müsgens von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, die so stolz darauf ist, dass sie anstatt in Wissenschaft engagiert zu sein, sich lieber für die Religion Volkswirtschaft entschieden hat. ["Die Atombefürworter mit Volldampf voraus" mehr »]
Wozu Brüderle sein Entflechtungsgesetz braucht
Lange Zeit haben viele politische Beobachter sich gefragt, was
Aber jetzt herrscht Klarheit. Die FDP Bundestagsfraktion hat in einem geheimen Papier festgestellt, dass die Maßnahmen und Vorschläge Brüderles endlich dafür ausreichen, die deutsche Post zu zerschlagen. Schön, dass die Betrüger von der FDP wenigstens so verdorben sind, dass sie ihre eigenen geheimen Vorlagen verraten. Auf jeden Fall wissen die Postler jetzt, warum Brüderle gearbeitet hat. Er will sie alle ruinieren, sie um ihren Lohn bringen und als Sklaven von den Medienunternehmen missbrauchen lassen. ["Wozu Brüderle sein Entflechtungsgesetz braucht" mehr »]
Schadensersatz wegen vorinstalliertem Windows
Wer hat sich noch nicht geärgert, wenn er neben einem Computer jedes Mal ein extra Windows mitkaufen muss. Dieser Versuch eines Betriebssystems war in vielen seiner Ausführungen einfach nicht einsetzbar oder wurde nicht gebraucht, weil genügend Lizenzen vorlagen. Trotzdem musste immer wieder neu bezahlt werden. Meist gab es dann nur eine abgespeckte Version ohne eigene CD, die über sogenannte Recovery CD's laut Lizenzvertrag auch nur auf diesem einen Rechner benutzt werden durfte.
Selbstverständlich fanden sich schnell findige Leute, die aus einer solchen CD auch ein Vollsystem generieren konnten, aber spätestens dann war man auf einem zumindest juristisch fragwürdigen Seitenarm. Wenn man dann noch weiß, dass es bei Microsoft kaum gangbare Update Strategien gibt, dann ist dieser Zwangsverkauf von Windows mit den Systemen zumindest ein Ärgernis und manchmal auch nahe an einem Betrug, wenn so mit alten Systemvarianten noch schnell Umsatz generiert werden soll. ["Schadensersatz wegen vorinstalliertem Windows" mehr »]
Die Bahn, die Qualität und dazu auch noch Wetter
Früher lautete eine Werbung der Bahn:
Alle reden vom Wetter. Wir nicht.
Ein Plakat aus dieser glücklichen Zeit findet sich hier. Aber das war im Herbst 1966 als die Menschen in Deutschland noch Hoffnungen auf Veränderungen und eine bessere Zukunft hatten. Heute wo Zukunft und Hoffnung in Deutschland nur noch inhaltslose Worthülsen sind und die neoliberalen Verbrecher und Wirtschaftsfaschisten das Land immer schneller in den Untergang führen, bringt ein solches Plakat bei denen die Zeit erlebt haben nur noch ein schmerzliches Lächeln. ["Die Bahn, die Qualität und dazu auch noch Wetter" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Neue Schulden und kein Ende bei der Immobilienkrise
Obwohl Fannie Mae und Freddy Mac angeblich noch nicht einmal die Hälfe der ihnen vom Staat zugebilligten Kreditlinie verbraucht haben, wurde diese Kreditlinie gerade auf unendlich verlängert. Ein Zeichen tiefen Vertrauens in eine rasche und gründliche Erholung der amerikanischen privaten Wohnimmobilien sieht anders aus. Aber auch US-Autofinanzierer GMAC erhält weitere 3,7 Milliarden und wird vom Staat komplett übernommen. Soviel zu den Erwartungen der USA auf dem Automarkt. Allerdings hatte GMAC auch Immobilien.
In den USA läuft immer noch eine ständige Entlassungswelle, deren Höhepunkt wohl gegen Ende 2010 / Anfang 2011 erreicht sein dürfte. An deren Ende wird sie massiv bei den in Europa so oft gelobten Dienstleistungsjobs zuschlagen. Das erste auf das jemand verzichtet, wenn er den Gürtel enger schnallen muss, sind Dienstleistungen.
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Hypo Alpe Adria - Donnergrollen über den Alpen
So einen echten bayrischen Mann, den hält in seinem Wahn, weder Ochs noch Esel an. Niemand in ganz Österreich hält die Kärntner für besondere Geistesriesen, aber gegen über ihren bayrischen Brüdern und gegen Restösterreich haben sie einen vollständigen Sieg errungen. Restösterreich hat mit Hypo Alpe Adria endlich seine eigene Hypo Real Estate und muss nicht mehr neidisch auf die Geldvernichtungsmaschine in Deutschland gucken.
Die Kärntner sind die Hypo Alpe Adria los und das der Verkauf nicht ohne einige Durchstechereien geht, ist angesichts der sonstigen örtlichen Verhältnisse doch wohl klar. Das Großkapital und Kleinbetrüger sich eine goldene Nase am Verkauf der Hypo Alpe Adria verdienten, war doch von Anfang an klar. Die Namen der österreichischen Beteiligten sind ja auch schon lange bekannt. ["Hypo Alpe Adria - Donnergrollen über den Alpen" mehr »]
Der Angriff der Unanständigen
Das neue Jahr war kaum ein paar Stunden alt, als die neue Angriffswelle der Unanständigen losbrach. All das Gesindel aus Neoliberalen, Marktradikalinskis, Menschenverächtern und offenen Menschenhassern wollte gleich zu Jahresbeginn neue Pflöcke in die Herzen der Menschen treiben und ihnen gleich zum Jahresbeginn jeden Mut und jede Hoffnung nehmen. Das ist natürlich, denn wenn die Menschen sich ihrem vermeintlichen Schicksal ergeben, dann haben diese Leute gewonnen.
Den Anfang machten unsere angeblichen "wirtschaftswissenschaftlichen" Institute. Jene Wahrsager, die zwar zu dämlich waren die Weltwirtschaftskrise kommen zu sehen, jetzt aber ganz genau wissen, was getan werden muss. Allen voran DIW-Präsident Klaus Zimmermann der aber bald zurücktreten muss, weil der Landesrechnungshof Berlin sein unehrliches Finanzgebaren durchschaut hat. ["Der Angriff der Unanständigen" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Fluch der Sachwerte und die Arbeitslosigkeit frisst alle
Der US-amerikanische Casino-Mogul Steve Wynn hat für 23,5 Millionen Euro einen ziemlich hässlichen Rembrandt ersteigert. Gleichzeitig laufen Versteigerungen von Schmuck und Diamanten wie verrückt. Gold und Silber werden rund um den Globus von Privatleuten, Notenbanken und Banken gehortet. Alles will in die Sachwerte. Nur raus aus den Währungen. Dabei ist Geld billig wie nie. Die Aktienkurse explodieren, auch wenn niemand erklären kann, warum sie das in einer dahinsiechenden Realwirtschaft tun.
In den USA sinken zwar die Zahlen für Zwangsversteigerungen, was aber vor allem daran liegt, dass die Banken einfach kein Interesse an weiteren Häusern auf Halde haben und die ersten Gemeinden anfangen, die Banken zum Erhalt dieser Häuser zu zwingen. Da ist es sinnvoller die ehemaligen Besitzer dort wohnen und die Gebäude erhalten zu lassen. Aber für 2010 wird mit weiteren Entlassungen gerechnet, was zu weiteren Zwangsversteigerungen führen wird. 500 Millionen Dollar haben die Wohnhäuser alleine in den den ersten 11 Monaten von 2009 verloren und dieser Trend wird sich in 2010 bestätigen. ["Weltwirtschaftskrise - Fluch der Sachwerte und die ... »]
Wahrsager und Betrüger
Die Wahrsager haben Lüge geschaut; und sie reden Träume des Truges, trösten mit Dunst.
So steht es im Buch Sacharja in der Elberfelder Übersetzung von 1871 und auch an anderer Stelle der Bibel finden sich starke Worte gegen die Wahrsager und es wird ganz offen dazu geraten sie aus dem Lande wegzuschaffen wie es Saul tat. Wahrsager sind wohl schon lange eine Pest der Menschheit.
Heutzutage kennen wir im wesentlichen ja nur noch die Demoskopen, die mit mehr oder minder gefälschten Umfragen Wahlen und die politische Haltung des Volkes beeinflussen wollen, um damit dem Großkapital zu dienen und die sogenannten Wirtschaftswissenschaftler, die mit allerlei heiteren Prognosen über die Entwicklung der Wirtschaft, sowohl die Regierung als auch die Bevölkerung in die Richtung steuern wollen, die dem Großkapital gerade angenehm sind. ["Wahrsager und Betrüger" mehr »]
Hypo Real Estate und Commerzbank - Die Rettung für das Großkapital
Im Tagesspiegel gab es eine Liste der durch die Staatsübernahme der HRE Geretteten. Ein seltener Glücksfall im deutschen Journalismus. 83,4 Milliarden unbesicherte Kredite wurden durch den deutschen Steuerzahler nachträglich sicher gemacht. Welch glanzvolle Leistung.
12,8 Milliarden entfielen auf deutsche Privatbanken und die Deutsche Bank war mit 2 Milliarden dabei. Die Allianz hätte eine knappe Milliarde verloren. Dabei sind das nur die unbesicherten Kredite. Wer den Aussagen des Ex-Aufsichtsratchefs Michael Endres glaubt muss davon ausgehen, dass das Kreditportfolio der HRE hochproblematisch ist und Millionenkredite an zweifelhafte Firmen mit einem Stammkapital von 100.000 Euro vergeben wurden, was genauso wenig sicher ist, wie die Kredite an Hedge Fonds. Dementsprechend dürfte aus den besicherten Krediten noch weitere Ausfälle gedroht haben. ["Hypo Real Estate und Commerzbank - Die Rettung für das ... »]
Der Anfang vom Ende bei Daimler in Bremen
Immer wenn das Kapital über die Bande spielt, schauen Medien und Gewerkschaften ganz angestrengt in die falsche Richtung. So auch jetzt bei der Verlagerung der SL-Fertigung von Bremen nach Sindelfingen. Alle sehen, dass Sindelfingen die Produktion der C-Klasse genommen wird und dies durch die Fertigung des SL nicht kompensiert werden kann. Dies ist formal richtig, aber der falsche Blickwinkel.
Die C-Klasse soll künftig zu 60 Prozent in Bremen, zu 20 Prozent in Tuscaloosa (USA), zu zehn Prozent in China und zu zehn Prozent in Südafrika gebaut werden. Sie ist eine der umsatzstärksten Klassen von Daimler, technisch aber eher simpel zu fertigen und eignet sich deshalb gut zu einer Verlagerung. Wenn die Werke erst richtig in Schwung sind, kann der Auftragsbestand schnell zwischen ihnen hin- und her verschoben werden. Gerade so wie es das Kapital gerade brauchen kann. Dabei wird Bremen sicher kein Gewinner sein. ["Der Anfang vom Ende bei Daimler in Bremen" mehr »]

















