Und dann war da noch Wolfgang Franz...
Während des Nationalsozialismus waren es die Juden, die für jede Art von Beschimpfung und Hetze benutzt wurden. Im "modernen" Deutschland müssen hingegen die Arbeitslosen dafür herhalten. Und damals wie heute waren es die elitären Herren aus Politik und Wirtschaft, die sich massiv an diesem "Haßsport von oben" beteiligten. In diese Galerie der Brandstifter mit einreihen darf man sicherlich auch den Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz....
Als Mitarbeiter der INSM-nahen "Stiftung Marktwirtschaft", bei dem sich der Versicherungslobbyist Raffelhüschen als Vorstand den Wanst füllen lässt, wird dieser Wolfgang Franz sicherlich unter Seinesgleichen geistig gut ernährt. Leider nur müssen diese Herren mit ihren menschenverachtenden Gedankengut aus "guter alter Zeit" aber auch immer wieder an die Öffentlichkeit und somit bestätigen, dass sie an einem menschlichen und humanen Miteinander überhaupt kein Interesse haben. So auch an diesem Wochenende, wo mal wieder Hartz4 um 30 Prozent gekürzt werden soll.
Was ist denn mit den hochqualifizierten Arbeitslosen mit Kindern? Kommt wohl nicht so dick rüber als Hetze, gell? Denn die ach so grosse Problemgruppe ohne Schulabschluss ist nahezu genauso gross wie diejenige Gruppe, die trotz Fach- oder Hochschulreife in Hartz4 abgeladen wird. Nämlich jeweils rund 15 Prozent aller Hartz4-Empfänger. Die restlichen 70 Prozent haben Schulabschlüsse oder/und sogar eine Berufsausbildung.
Nur mit Zuschlägen?
Der dann allerdings ebenfalls Anrecht auf aufzustockende Transferleistungen besitzt.
Und überhaupt ist dann doch wohl eher dieser mies bezahlte Vollzeitjob der Skandal! Es sind auch gerade diese Klitschen, die sich nicht an Tarifverträge halten und durch die Ausbeutung ihrer Angestellten die Erwartungen der Chefs befriedigen sollen. Die Aufstockerlöhne werden somit zu einer "Sozialhilfe für Unternehmen", was strikt abzulehnen ist!!
Firmen, die eine angemessene Bezahlung ihrer Mitarbeiter nicht für nötig halten, gehören geschlossen.
Und jetzt stelle sich mal einer vor, nicht nur die Kinderregelsätze, sondern der gesamte Hartz-Volksverarmungskatalog wird vom BVerfG in der Luft zerrissen. Also auch die 359 Euro Erwachsenensatz! Deutschland würde sich davon wirtschaftlich NIE MEHR erholen
Das wichtigste, was wir in Deutschland haben: Das Lohnabstandsgebot! Da muss das Existenzminimum auch mal zurückstehen.
Und bloss kein Wort darüber verlieren, dass die Konzerne sich in gegenseitiger Ausbeute ihrer Beschäftigten übertrumpfen, gell? Dann lieber den schwarzen Peter an die Arbeitslosen weitergeben, die einfach so schamlos sind und auf ihr Grundrecht auf ein Existenzminimum pochen - welches durch Sozialdemokraten so tief angesetzt wurde, dass sich sogar das BVerfG dieses Falles annehmen musste!
Äh, ja... und nun? Wo ist das Problem?
Das fliesst er auch, wenn ein Lohnempfänger in der Familie ist. Oder möchte der Herr Franz verbindliche Haus- und Erziehungspläne aufstellen - inklusive Kontrolle?
Es ist wirklich grotesk, wenn ausgerechnet solche Hohepriester der angebotsorientierten Marktwirtschaft krampfhaft versuchen, im Falle "ungenehmer" Konsumenten straffe Verzichtsforderungen aussprechen.
Ach ja?
Und was heisst denn überhaupt niedrige Produktivität? Wieviel Rendite erwirtschaftet denn ein Altenpfleger? Eine Krankenschwester? Ein Lehrer? Mag ja alles menschlich sein, was diese Leute tagtäglich machen - aber Produktivität?
Und welche Produktivität geht von so einem Quatschautomaten wie Herrn Franz aus? Dürfen wir das auch mal mit spitzem Bleistift gegenrechnen?
Möglicherweise wird auch gar kein Job gefunden. Soll ja vorkommen in Zeiten von Wirtschaftskrise und über 7 Millionen Hartz-Beziehern. Und wer dann mit so wenig Geld auskommen soll, wird sich vielleicht einem anderen Gewerbe zuwenden - der Kriminalität. Und zwar die gesamte Familie! Schön, wer sich dann einen privaten Sicherheitsdienst und straffe Abriegelung von Wohnung und Arbeitsweg leisten kann. Aber kommt das nicht vielleicht doch ein bisschen teurer, als ein menschengerechter Sozialstaat und Humanismus?
Am Dienstag hat das BVerfG zu urteilen, welches Existenzminimum hierzulande Gültigkeit hat - und damit erklären sich auch diese billigen propagandistischen Angriffe aus den Systemmedien gegen Hartz4. Die Springerpresse scheucht einen bezahlten Vorzeigeheini durch den Boulevard, die Süddeutsche knallt "Immer mehr Abzocker" entgegen der Fakten als Aufmacher hin und die Bild stellt absichtlich falsche Berechnungen zur Hetze auf die Seite1.
Propaganda wie in "guten alten Zeiten" .... von echter Hilfe für die Arbeitslosen aber liest man GAR NICHTS!
QUOTE:
Wer Arbeitslosengeld (ALG) II bezieht, gering qualifiziert ist und Kinder hat
Was ist denn mit den hochqualifizierten Arbeitslosen mit Kindern? Kommt wohl nicht so dick rüber als Hetze, gell? Denn die ach so grosse Problemgruppe ohne Schulabschluss ist nahezu genauso gross wie diejenige Gruppe, die trotz Fach- oder Hochschulreife in Hartz4 abgeladen wird. Nämlich jeweils rund 15 Prozent aller Hartz4-Empfänger. Die restlichen 70 Prozent haben Schulabschlüsse oder/und sogar eine Berufsausbildung.
QUOTE:
steht einschließlich der Zuschläge häufig finanziell besser da
Nur mit Zuschlägen?
QUOTE:
als der Nachbar mit schlecht bezahlter Vollzeitstelle
Der dann allerdings ebenfalls Anrecht auf aufzustockende Transferleistungen besitzt.
Und überhaupt ist dann doch wohl eher dieser mies bezahlte Vollzeitjob der Skandal! Es sind auch gerade diese Klitschen, die sich nicht an Tarifverträge halten und durch die Ausbeutung ihrer Angestellten die Erwartungen der Chefs befriedigen sollen. Die Aufstockerlöhne werden somit zu einer "Sozialhilfe für Unternehmen", was strikt abzulehnen ist!!
Firmen, die eine angemessene Bezahlung ihrer Mitarbeiter nicht für nötig halten, gehören geschlossen.
QUOTE:
Diese Verletzung des Lohnabstandsgebots wird noch größer, falls das Bundesverfassungsgericht eine Erhöhung der Regelsätze für Kinder durchsetzt.
Und jetzt stelle sich mal einer vor, nicht nur die Kinderregelsätze, sondern der gesamte Hartz-Volksverarmungskatalog wird vom BVerfG in der Luft zerrissen. Also auch die 359 Euro Erwachsenensatz! Deutschland würde sich davon wirtschaftlich NIE MEHR erholen

QUOTE:
Der Abstand zwischen Transfer- und Arbeitseinkommen schmilzt dann weiter dahin.
Das wichtigste, was wir in Deutschland haben: Das Lohnabstandsgebot! Da muss das Existenzminimum auch mal zurückstehen.
Und bloss kein Wort darüber verlieren, dass die Konzerne sich in gegenseitiger Ausbeute ihrer Beschäftigten übertrumpfen, gell? Dann lieber den schwarzen Peter an die Arbeitslosen weitergeben, die einfach so schamlos sind und auf ihr Grundrecht auf ein Existenzminimum pochen - welches durch Sozialdemokraten so tief angesetzt wurde, dass sich sogar das BVerfG dieses Falles annehmen musste!
QUOTE:
Was nicht heißt, dass viele Kinder das zusätzliche Geld nicht brauchen.
Äh, ja... und nun? Wo ist das Problem?
QUOTE:
Nur fließen die Mittel völlig unkonditioniert an den Haushaltsvorstand.
Das fliesst er auch, wenn ein Lohnempfänger in der Familie ist. Oder möchte der Herr Franz verbindliche Haus- und Erziehungspläne aufstellen - inklusive Kontrolle?
QUOTE:
Im Bildungsbereich etwa böte sich ein Gutscheinsystem an, zum Beispiel für Kindergärten oder die Schulverpflegung.
Es ist wirklich grotesk, wenn ausgerechnet solche Hohepriester der angebotsorientierten Marktwirtschaft krampfhaft versuchen, im Falle "ungenehmer" Konsumenten straffe Verzichtsforderungen aussprechen.
QUOTE:
Mindestlöhne vernichten doch gerade die Arbeitsplätze für gering Qualifizierte mit niedriger Produktivität!
Ach ja?
Und was heisst denn überhaupt niedrige Produktivität? Wieviel Rendite erwirtschaftet denn ein Altenpfleger? Eine Krankenschwester? Ein Lehrer? Mag ja alles menschlich sein, was diese Leute tagtäglich machen - aber Produktivität?
Und welche Produktivität geht von so einem Quatschautomaten wie Herrn Franz aus? Dürfen wir das auch mal mit spitzem Bleistift gegenrechnen?
QUOTE:
Hartz-IV-Empfänger können die Hälfte eines auf dem ersten Arbeitsmarkt erzielten Hinzuverdienstes behalten, allerdings erst ab 200 Euro, um geringfügige Tätigkeiten in diesem Zusammenhang unattraktiv zu machen. Dafür aber wird der Regelsatz generell um 30 Prozent gekürzt. Wer sich dann nicht um Arbeit bemüht oder angebotene Jobs ablehnt, nun gut, der muss dann eben - wie es eigentlich jetzt schon die Regelung ist - mit sehr, sehr wenig Geld auskommen.
Möglicherweise wird auch gar kein Job gefunden. Soll ja vorkommen in Zeiten von Wirtschaftskrise und über 7 Millionen Hartz-Beziehern. Und wer dann mit so wenig Geld auskommen soll, wird sich vielleicht einem anderen Gewerbe zuwenden - der Kriminalität. Und zwar die gesamte Familie! Schön, wer sich dann einen privaten Sicherheitsdienst und straffe Abriegelung von Wohnung und Arbeitsweg leisten kann. Aber kommt das nicht vielleicht doch ein bisschen teurer, als ein menschengerechter Sozialstaat und Humanismus?
Am Dienstag hat das BVerfG zu urteilen, welches Existenzminimum hierzulande Gültigkeit hat - und damit erklären sich auch diese billigen propagandistischen Angriffe aus den Systemmedien gegen Hartz4. Die Springerpresse scheucht einen bezahlten Vorzeigeheini durch den Boulevard, die Süddeutsche knallt "Immer mehr Abzocker" entgegen der Fakten als Aufmacher hin und die Bild stellt absichtlich falsche Berechnungen zur Hetze auf die Seite1.
Propaganda wie in "guten alten Zeiten" .... von echter Hilfe für die Arbeitslosen aber liest man GAR NICHTS!
Tags für diesen Artikel: bundesverfassungsgericht, hartz iv, insm, mindestlohn, niedriglohn, sozialabbau, wolfgang franz
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Wenn man es auf die Anfänge reduziert, also den Zeitraum der ersten Jahre, wird es passender. So eine Betrachtungsweise wird aber allgemein nicht akzeptiert. Von daher werde ich versuchen, von solchen Vergleichen Abstand zu nehmen.
Der Unterschied ist, dass damals die Hetze bspw. im "Völkischen Beobachter" oder im "Stürmer" stand und heute etwa aus der "WirtschaftsWoche" oder "BILD" zu entnehmen ist oder akustisch über die "Goebbelsschnauze" Verbreitung fand und heute über die Heimanlage oder dem Livestream des Internet.
Okay, gebrüllt wird heute nicht (wie Goebbels' "Einmal wird unsere Geduld zu Ende sein und dann wird dem Juden sein freches Lügenmaul gestopft werden!" oder Görings' "Mit Marxisten verhandeln wir nicht - die vernichten wir!"), dafür erfolgt aber die Hetze sozusagen in Endlosschleife - aufdass sie auch wirklich im "Schädel" haften bleibt.
Wird also heute nicht gebrüllt, und "soll" eine Trennlinie zum einst plump aufgetretenen Nationalsozialismus erfolgen, wie wäre es dann mit "moderner Sozialfaschismus"?
(Würde dies einem "political correctness" entsprechen?)
das ist natürlich Blödsinn, was du erzählst. So wie es Blödsinn ist, das Jochen gerne mit Nazis vergleicht. Seht es mal Neoliberal.
Wolfgang Franz ist in einem Marktwirtschaftlichen Güter- und Dienstleistungs-System völlig deplaziert:
- Er produziert nichts
- Er handelt nichts
- Er ist ein Kostenfaktor
- Er fordert, ohne selber Leistung zu bringen
Einfach die Fördergelder für sein Institut streichen (die seit Jahren gepriesenen Kosten-Einsparungen) und den Typ dem "Freien Markt" überlassen. Als "Wirtschaftsweiser" bekommt er bestimmt einen Top-Job! (So Stellenangebote soll es ja geben wie Sand am Meer, oder nicht?!)
Das gleiche gilt für Hans Werner Unsinn vom UFO-Institut. Und noch ein paar anderen Intelligenz-Bestien.
Man sollte auch Studiengänge in Ökonomie, was solche Kostenfaktoren offensichtlich genossen haben, gar nicht erst anbieten. Das sind reine Fehlinvestitionen.
Wolfgang Franz würde ich sofort in meiner kleinen Gastronomie einstellen: Meine Gäste könnten ihn zur Belustigung mit Katzenscheiße bewerfen. Für 1,50. Nicht für Franz, für die Handvoll Scheiße.
Vielleicht lernen diese Jungs und auch Mädels endlich schreiben, wenn sie einen Hartz-IV-Antrag ausfüllen müssen.