Grundlage für all diesen Irrsinn, ist der Marktradikalismus auch vornehm mit Neoliberalismus umschrieben, der einfach nicht anderes als ein reiner Raubtierkapitalismus mit staatlicher Subvention ist. Beim reinen Raubtierkapitalismus würde die Anzahl und der Futterwert der Beutetiere automatisch auch das Leben und Wohlergehen der Raubtiere beeinflussen. Diesen Einfluss haben Bankster wie Josef Ackermann und andere weltweit abgeschafft.
Wenn die Raubtiere ihre Beutetiere vernichtet haben, werden sie einfach für eine Weile vom Staat ernährt und müssen dieses Geld auch nicht zurückzahlen. Sie leben wie Ackermann und seine Deutsche Bank einfach von der Subvention der Bürger. Dies mag sogar ein, oder zweimal funktionieren. Aber irgendwann bricht die Population der Ausgebeuteten einfach zusammen und alle Raubtiere verschwinden.
Damit dies nicht geschieht und auch damit verzweifelte Beutetiere nicht den Kommunismus ausrufen oder gar Ackermann, Merkel und Co. an Laternen hängen, damit diese ein klareres Licht geben, wurde mit der ursprünglichen sozialen Marktwirtschaft ein Ausgleich geschaffen. Dieser Ausgleich ist von Leuten wie Kannegiesser und der INSM in sein Gegenteil verkehrt worden.
Heute bedeutet soziale Marktwirtschaft nichts anderes als Ausbeutung bis auf die Organe. Ja selbst "
freiwillige" Organspenden werden von den Verbrechern der INSM verlangt, wenn Leute zu arm sind um sich selbst und ihre Familien zu ernähren. Mit Hartz IV wurde ein Auffangbecken geschaffen, indem die Menschen nur am Existenzminimum gehalten werden und keinerlei Teilnahme mehr am Leben haben können und sollen. Selbst ihre Bewegungsmöglichkeit wird auf den striktesten Wohnort eingeschränkt.
Gleichzeitig wurde über die Systemmedien ein Feindbild aufgebaut, in dem der böse Hartz IV Schmarotzer, die armen Leistungsträger ausbeutet. Als Leistungsträger wurden die Leute dargestellt, die wie Politiker jederzeit käuflich aber zu faul zum arbeiten sind, oder Manager die keine Ahnung von ihrem Job haben, aber lachend Zehntausende von Stellen vernichten. Selbstverständlich sind auch die Bankster, die das Geld in riesigen Spekulationsblasen verbrannten, Leistungsträger.
Allerdings begreifen heute immer mehr Arbeitnehmer, also diejenigen die, die wirkliche Leistung in diesem System erbringen, dass sie maximal 12 Monate von Hartz IV entfernt sind. Dazu begreifen diese Leute, dass alles getan wird um ihre Löhne zu kürzen. Selbst die, auf den Verbrechen der Bankster und des Großkapitals beruhende Weltwirtschaftskrise, wird dazu benutzt um Löhne zu senken.
Arbeitgeberverbände aber auch Gewerkschaften arbeiten Hand in Hand um die Menschen mit immer weniger Lohn abzuspeisen. Die Gewerkschaften reden sich damit heraus, dass sie Arbeitsplätze erhalten wollen, wobei schon lange feststeht, dass Lohnverzicht nur die Reallöhne senkt und keinen, aber auch wirklich keinen einzigen Arbeitsplatz rettet. Allerdings retten diese Gewerkschaftler immer ihren eigenen Arbeitsplatz.
Die Arbeitgeberverbände sind nichts anderes als verantwortungslose Vertreter des Großkapitals. Die Situation und das Leben in Deutschland ist ihnen egal. Im Zweifelsfall ziehen sie einfach in Schweiz oder hoffen darauf, dass die Polizei sie verteidigen wird. Egal was sie den Menschen antun.
So baut sich langsam ein Konflikt auf. Jeder der denken kann, stellt fest, dass immer weniger Menschen für die anfallende Arbeit gebraucht werden. Gleichzeitig bekommen die Leute die noch Arbeit haben immer weniger Geld für diese Arbeit. Es muss also zwingend eine Lösung für die Leute geschaffen werden, die keine Arbeit mehr finden. Hartz IV sollte eine solche Lösung sein, auch wenn man es nicht zugeben wollte.
Natürlich kam man sofort in die altbekannte Klemme. Niedrige Löhne für die Arbeitenden und ein menschenwürdiges Grundeinkommen unter Hartz IV schließen sich gegenseitig aus. Dabei nutzte es auch nichts, Hartz IV schon im Bereich des unzulässigen, auf jeden Fall aber menschenunwürdigen anzusiedeln. Der Kapitalismus folgte mit seinen Lohndrückereien bis in diese Regionen.
Natürlich hätte man eine Grenze aufstellen können. Ein Mindestlohn von 8,50 mit der damaligen Einführung von Hartz IV hätte solch eine Grenze gesetzt. Heute müsste solch ein Mindestlohn bei 10,50 Euro sitzen, da sich, wenn sich das Bundesverfassungsgericht unter Herrn Papier nicht von der Medienwelle einschüchern lässt, Hartz IV auf einen realistischen Wert hochzusetzen ist.
Momentan sind die Systemmedien in voller Stärke damit beschäftigt, einen Popanz an Kosten aufzubauen, die eine Hartz IV Erhöhung auf 420 Euro für Erwachsene und eine Erhöhung auf 300 Euro für Kinder bedeuten wurde. In dem jämmerlichen Propagandablättchen des Großkapitals, der FAZ, kotzte sich am 21. Januar der angebliche Journalist Sven Astheimer auftragsgemäß aus und zitierte das Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), welches eigentlich nur gute Begründungen für miese Regierungsarbeit liefern soll.
Dieses Institut dessen Unabhängigkeit in keiner Weise gegeben ist, dessen Aussagen also wissenschaftliche einfach nur als Propaganda zu betrachten sind, greint über 20 Milliarden Mehrkosten die eine Hartz IV Erhöhung angeblich kosten würde. Die Zahlen die das Institut liefert, kann man beruhigt außer Acht lassen, da sie von der Realität noch übertroffen werden. Immer mehr Firmen drücken die Löhne schon unter das heutige Hartz IV, was bedeutet, dass es immer mehr Auftstocker gibt.
Aufstocker sind Menschen die hart arbeiten, und anders als Manager wirklich Leistung erbringen und trotzdem zu wenig verdienen um davon existieren zu können. Also Menschen denen ein Herr Kauder und eine Zensursula von der Lüge, auch als Ursula von der Leyern bekannt noch Beine machen wollen. Kauder und die von der Leyern haben in ihrem Leben noch nie gearbeitet, sondern sich immer von der Bevölkerung alimentieren lassen mussten.
Selbstverständlich wird die Anzahl der Aufstocker steigen. Egal ob Hartz IV erhöht wird oder nicht. Immer mehr Löhne werden in diesen Bereich gedrückt. Natürlich muss Hartz IV erhöht werden. Eigentlich sogar auf 495 Euro für Erwachsene und 360 Euro für Kinder. Selbstverständlich führt jede Erhöhung von Hartz IV zu einer drastisch erhöhten Anzahl von Aufstockern. Dies liegt aber nicht an den Empfängern, sondern daran, dass viel zu viele Menschen in diesem Land für ihre ehrliche Arbeit, keinen anständigen Lohn bekommen, während Bankster und Manager im Geld geradezu ertränkt werden, ohne auch nur eine minimale Leistung zu erbringen.
Natürlich greint ein angeblicher Journalist wie Sven Astheimer, dass sich die Arbeit ja nicht mehr lohnt, wenn Hartz IV erhöht wird. Selber würde dieser Typ für eine Entlohnung in diesem Bereich, vermutlich nicht einmal gegen Mittag den Hintern aus dem Bett quälen. Aber als guter Demagoge dreht er sich die Sachen so hin, wie seine Auftraggeber sie brauchen. Nicht die zu niedrigen Löhne sind das Problem, sondern der Hartz IV Satz. Kein Wunder, dass die deutschen Printmedien in Richtung Pleite rutschen. Selbst ein FAZ Leser begreift, dass diese Argumentation völliger Unfug ist.
Dass sich die Kommunen gegen eine Hartz IV Aufstockung wehren, ist verständlich, weil die Kommunen auf den Kosten sitzen bleiben und der Bund nur Geld für Bankster und Banken hat und die Kommunen verkommen lässt. Wer das ändern will, muss die gesamte Steuererhebung umstellen. Zunächst einmal müssen die Kommunen den Anteil bekommen den sie brauchen. Was dann noch übrig ist, kann auf Bund und wenn es denn unbedingt sein muss auf die Länder verteilt werden.
Wenn man wirklich einsparen will, schafft man die Länder ab, verpflichtet alle sich gleichermaßen an den Kosten für die solidarischen Versicherungssysteme zu beteiligen und alle gleichermaßen Steuern zu bezahlen. Dazu ein kräftiger, ruhig auch leicht übertriebener Mindestlohn und es geht allen besser. Dann lässt sich auch Hartz IV mit einem Lachen bezahlen.
Hartz IV mit 420 EUR pro Erwachsener und 300 EUR pro Kind (zusammen 1.440 EUR) würde bedeuten, dass eine identische Familie, die KEINER Arbeit nachgeht nahezu so viel Geld erhält, wie wir im gesamten Monat für ALLE arbeitsfremden Ausgaben benötigen???? Und dazu muss ich noch jeden Tag ran und einen 10-12 Stungen Tag abliefern, während meine Frau zu Hause alles alleine erledigen muss.
Sorry, das kann es in meiner Welt nicht geben, da Hartz IV auch noch Dinge wie Wohnung, Heizung und nach meinen Kenntnissen ggf. Anschaffung von Möbeln und Elektrogeräten übernimmt. Rechne ich in Hartz IV nur unsere Miete mit 530 und die Heizungskosten mit etwa 100 EUR ein, dann lande ich bei 2.070 EUR. Das finde ich nicht OK. So etwas darf es nicht geben. Hartz IV muss entweder so bleiben wie es ist (Was auch schon recht hoch ist), oder es muss ein Grundeinkommen eingeführt werden, dann aber für alle Bürger.
Ich gebe zu für einen Alleinstehenden sind die 359 Euro recht happig, sobald aber zwei Erwachsene und dann auch noch Kinder dazu kommen sollte das bei weitem ausreichen um sein normales Leben zu finanzieren, da sich viele Kosten (Strom, Telefon, Kochen, Kleidung für gleichgeschlechtliche Kinder) ja zusammenlegen lassen.
Was ich natürlich negativ bewerte ist diese unsägliche Ausübung von Druck auf Menschen, die ohnehin kaum eine Chance haben neu in Brot und Arbeit zu kommen. Aber dass sich bei dieser relativ üppigen "Bezahlung" hier so manche Laus im Fell einnistet kann man wohl auch nicht abstreiten, vor allem wenn man Jobs mit deutlich weniger Einkommen als seine Grundsicherung in Aussicht gestellt bekommt. Schwarz arbeiten ist da schon besser, weil es OnTop kommt. Deshalb ist Hartz IV zum scheitern verurteilt. Es motiviert die Menschen zu Dingen, die der Staat eigentlich gar nicht wollte, die Medien diskreditieren Hartz IV und man drängt die Menschen durch ein quasi verhängtes Arbeitsverbot zusätzlich an den Rand der Legalität und der Gesellschaft.
Ich wiederhole mich, aber ein Grundeinkommen bedingungsloser Natur würde hier viel mehr Eigeninitiative erzeugen. Die Besteuerung von Arbeit und vielen anderen täglichen Kleinigkeiten muss ebenfalls abgeschafft und gegen eine globale Konsumsteuer auf ALLE Waren getauscht werden.
Der reine kommunistische Ansatz der "Klassenmedizin" von vor 100 Jahren passt meiner Meinung nach zumindest in der aktuellen Situation nicht mehr zu unseren heutigen Tatsachen. Die "Arbeiterklasse" bewegt sich dank unseres liberalen Geld- und Geschäftsmodells schon lange nach Osten und nach Asien. Was bleibt ist eine Postindustrielle Gesellschaft, die mit dem Denken der letzten 300 Jahren der Industrialisierung nicht mehr punkten kann. Das merkt man ganz deutlich am Steuersystem, das Arbeit zusätzlich bestraft. Auch Hartz IV ist auf diesen allumfassenden Arbeitszwang ausgerichtet. Aber der Begriff der "Arbeit" muss neu aufgerollt werden! Man muss den Mensch als mündiges Individuum sehen, der in der Lage ist das beste für die Gesellschaft zu tun.
Das Grundeinkommen im Verbund mit der richtigen Steuer könnte viele Probleme lösen:
Befreit von Existenzängsten
Fördert die Kreativität der Leistungsbereiten
Belohnt freiwillige Arbeit und Innovation
Schrumpft den Staatsapparat insbes. im Bereich Finanzen
Besteuert den Konsum und damit den Resourcenverbrauch statt die Arbeit
Reduziert Kriminalität
* Erhebt die Steuern im Land des Konsums, d.h. der Faktor Billigarbeit oder noch schlimmer Kinderarbeit kann nicht mehr von Konzernen ausgenutzt werden.
Ich bin gespannt, ob Sie meinen Kommentar einstellen. Bei anderen ähnlichen Seiten habe ich da leider schon schlechte Erfahrungen machen müssen... Wohl weil kritische Stimmen dort nicht erwünscht waren. Das fände ich sehr schade.
sie zäumen das Pferd vom Schwanz auf. Ihr Arbeitseinkommen ist nämlich zu niedrig und nicht Hartz IV zu hoch.
Die Kinder der Reichen werden monatlich mit über 600 Euro bezuschusst. Schauen sie mal auf ihr Kindergeld. Die Erziehungsleistung und die Arbeit ihrer Frau wird gar nicht bezahlt. Frau von der Leyen hat diese Kosten immer abgesetzt, weil sie einfach fremde Leute beschäftigt hat.
Manu fallen sie nicht auf die Propaganda rein. Genau die Art in der sie rechnen soll den Keil zwischen die mit den unzureichendem Erwerbseinkommen und denen ganz ohne Erwerbseinkommen einschlagen.
Diese Tatsachen entsprechen auch meiner Überzeugung, ich kann sie jedoch leider nicht so gut zu Papier bringen, da ich jedoch die Materie sehr gut kenne kann ich dem nur voll zustimmen.
Ich weiß auch was hier gespielt wird und wie bewusst gegen Hartz IV-Abhängige gehetzt wird mit dem Ziel einer weiteren Spaltung in dieser Gesellschaft.
Wir müssen uns täglich gegen diese Lügen wehren, daher nochmals dank für diesen Artikel!
Beste Grüße
Teja
Antwort:
ODER, gute Frau ... ODER ist die Antwort!
Über HartzIV braucht man nur soviel wissen:
Zu niedrig, menschenverachtend, mit Zwang belegt, wird "im Einzelfall" gekürzt, wenn's nicht schon geschah ... nicht reformierbar ... sofort weg damit!!!
Es kann und darf also so oder so NICHT so bleiben wie es ist, Manu! Das Unding "HartzIV" muß SCHNELL weg, in einer Übergangszeit sollte man allerdings den Regelsatz auf über 400 Euro anheben, auch deshalb, um das bGE in einer anständigen Höhe zu bekommen. Ich denke und hoffe, das BVerfG wird das ohnehin in einer Woche so beschließen.
Zum bedingungslosen Grundeinkommen (bGE) hast Du ja schon gute Ausführungen gemacht. Genau das ist der "Ersatz" für das UNrechtssystem "HatzIV"! DAS ist die Zukunft und die MUSS noch dieses Jahr, spätestens 2011 beginnen, zunächst für alle Bedürftigen nach heutigem SGB II und XII und Kinder zwischen 0 und 14 (18) Jahre!
Auch bei der Konsumsteuer (unter Abschaffung der Einkommenssteuer und eventuelle noch anderer) bin ich voll bei Dir! Die ist so gut, um in der Tat eine "Bierdeckelsteuererklärung" hinzubekommen, wie das kluge Politiker immer mal forderten.
Hier für andere zur Information über das bGE (eine sehr gute Linksammlung):
http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/link/
Übrigens: Es stimmt absolut:
Nicht das HartzIV ist/war zu niedrig, sondern die gezahlten (Hunger-) Löhne sind zu niedrig!
Das bGE führt faktisch Mindestlöhne ein, denn wenn ein Unternehmen aus welchen Gründen auch immer unattraktive Löhne/Gehälter zahlt, geht einfach kaum noch ein Arbeitnehmer hin. Er kann und wird mit einem bGE nicht mehr dazu gezwungen, jede noch so schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen.
So ist recht!
Also mir liegt der Denkfehler in der Argumentation, für das Dein Beispiel hier typisch ist, im Postulat des Lohnabstandgebotes. Das ist ein marktliberaler Kampfbegriff. Mache Dir bitte Gedanken darüber, daß erstens früher dieser Kampfbegriff unbekannt war und warum man ihn eingeführt hat. Es geht um Herrschaft und die allgemeine Einführung eines großen Niedrigsohnsektors. Die Schrödersche Blue- oder Greencard (exakter Name?). gehört auch in die gleiche Denkschablone/Schublade.
Ich zitiere zum Abschluß mal Lutz Hausstein in "Was der Mensch braucht" - http://hanniballektor.wordpress.com/2010/02/04/was-der-mensch-braucht/ :
"Das regelmäßig angeführte Argument des Lohnabstandsgebotes sowie ähnlich intendierte Vergleiche zwischen Beziehern von Niedriglöhnen und Sozialleistungsbeziehern ist hierbei grundsätzlich abzulehnen, da eine verfehlte gesellschaftliche Verteilungsfunktion nicht die Grundlage für die Festlegung von Sozialleistungen sein kann. Basis für diese Feststellung bietet u.a. der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, welcher einerseits seit Jahren eine stark zunehmende Konzentration sowohl von Vermögen wie auch von Einkommen auf der einen Seite als auch eine Abnahme derselben bzw. gar einen Aufbau von Verschuldung auf der anderen Seite dokumentiert. Gelegentlich publizierte Thesen des Selbst-Verschuldens bzw. des unwirtschaftlichen Handelns der Betroffenen sind durch keinerlei Fakten belegt und müssen deshalb mit aller Nachdrücklichkeit zurückgewiesen werden. Ebenso ist eine häufig vorgeworfene falsche Prioritätensetzung durch die Regelsatz-Empfänger aufgrund des Kaufes von zur Lebensführung unnötiger Güter zu verwerfen. Dies widerspricht selbst elementaren allgemeingültigen wissenschaftlichen Erkenntnissen."
Noch fragen, Ihr geblendeten Geister?
Ich sehe das genauso das dein Einkommen zu niedrig ist bei der Stundenzahl die du arbeitest!
Ich sehe im allgemeinen keinen Ausweg mehr aus dieser Situation wenn alles so bleibt wie es ist. Es ist eine Abwärtsspirale die wir jetzt erleben. Wer soll denn noch die ganzen Produkte kaufen die heutzutage produziert und Angeboten werden? Die Menschen mit Hartz4 und auch viele die noch Arbeit haben, können sich das nicht mehr erlauben. Und die die diese Waren in den Billiglohnländer produzieren für die westliche Welt können sich diese Waren erst recht nicht leisten.
Firmen und Betriebe sind dazu verdonnert jedes Jahr ihre Gewinne, den Aktienkurs zu steigern. Dies habe sie in den letzten Jahren geschafft durch: Lohnsenkung in den Industrieländern, Produktionsverlagerung in Billiglohnländer, 0% Ratenfinanzierung der Waren. Ich denke diese Pulver ist verschossen, mehr geht nicht!
Was wir, nach meiner Einschätzung, in den nächsten fünf Jahren erleben werden ist der Zerfall des Kapitalismus. Unser Wirschaftsystem wird zusammen brechen! Bleibt nur zu hoffen das dies einigermaßen friedlich von statten geht. Den glaube an unseren System habe ich schon lange verloren.
In einer Lebensgemeinschaft sind die Regelsätze geringer.
http://www.sozialleistungen.info/con/hartz-iv-4-alg-ii-2/alg-ii-leistungen.html Da kommt man dann auf:
(323 mal 2) + (251 mal 2) = 1 148
Haben zwei Angehörige der Bedarfsgemeinschaft das 18. Lebensjahr vollendet, beträgt die Regelleistung jeweils 90 vom Hundert der Regelleistung nach Absatz 2. Die Regelleistung für sonstige erwerbsfähige Angehörige der Bedarfsgemeinschaft beträgt 80 vom Hundert der Regelleistung nach Absatz 2.
Unter Berücksichtigung des Kindergeldes entspricht Hartz4-Regelsatz für 4-köpfige Familie einem Bruttogehalt von 1900 Euro.
http://www.jobware.de/ra/vr/gr/gehaltsrechner.html
Wobei Rentenversicherung 190 Euro * 2 noch zusätzlich zu berücksichtigen sind.
(Ob die nochmal einen Wert Bekommen ? Falls ja, darf ich sie wohl einfach vom Brutto als Sparbeitrag abziehen, also entspricht es 1500 Euro Bruto )
Das ist eine andere Betrachtungsweise, die ich durchaus auch so wahrnehme. Leider ändert sich damit an den Fakten nichts. Es ist eben nur ein persönlicher Standpunkt. Wenn ich denn in ein paar Jahren selbst in den zweifelhaften Genuss von Hartz IV kommen sollte wird sich mein Betrachtungswinkel sicher wieder ändern müssen. Teile und herrsche ist mir durchaus ein Begriff und mit diesem Bewusstsein will ich auch Urteilen. Es gibt auch Angestellte, insbesondere im höhen Management, die man quasi ohne echte Leistung mit tragen muss. Ganz abgesehen von Investoren, die mit 2-3 Stunden täglicher Prüfung von Assets im Monat mehr verdienen als manch Arbeiter sein ganzes Leben lang. Das ist auch eine Form von Hartz IV auf hohem Niveau. Doch warum arbeitet das System gegen uns? Wohl doch weil es von Grund auf so ausgelegt ist, dass es gegen uns arbeiten muss. Und jeder ist ein kleines Rädchen und dreht sich fleißig mit. Dazu reicht schon der stete Griff nach dem günstigsten Produkt. Das ist das kleinste Atom, das unser System antreibt! Der persönliche Vorteil - und mal ehrlich: Es tut JEDER, meistens wenn das Geld knapp ist (aber auch Wohlhabende machen es) wird möglichst weiter konsumiert wie bisher aber eben optimiert! Anstatt Second Hand zu kaufen nimmt man eben keine Markenklamotten mehr, sondern 5-Euro-Jeans. Hauptsache neu! Und genau dann treiben wir dieses System an! Ich möchte mich da nicht ausschliessen.
Ich denke unser westliches System und auch die gesamte Ideologie dahinter hat wie zuvor der Staatskommunismus vollkommmen abgewirtschaftet. Daher finde ich es umso grausamer, das grundlegend andere Systeme wie China das schlechte von uns zu übernehmen, nur um Machtinteressen durchzusetzen, was mich wieder zum Schluss bringt dass die alten Herangehensweisen keine Zukunft besitzen.
Das eigentliche Problem sind die Politiker, gepaart mit den käuflichen Medien und Strippenziehern im Hintergrund ("Lobby"), denn Sie lassen all diese Dinge letztlich zu - ob Politiker es nun aus Dummheit oder mutwillig zulassen sei dahingestellt - wobei ich eher die Mutwilligkeit befürchte. Es fehlt gänzlich die Verantwortung in der Politik, daher ist es Zeit für ein neues System - ein System der Basis, denn die Basis macht es auf keinen Fall schlechter als es unsere "Volksvertreter" bisher machten.
Wie gut dieses System funktioniert sollte jedem seit dem Beginn der eigentlichen Krise in Deutschland bewusst werden. Im Jahre 2008 hat das System die Maske fallen lassen und seine hässliche Fratze wirklich für jeden Trottel nun endlich deutlich gezeigt. Es wird über Gürtel gepredigt, die enger zu schnallen sind während das Volksvermögen von unseren Eliten schon lange in trockenen Tüchern verpackt wurde. Die Massen derart ruhig zu halten geht nicht ohne die Hilfe der Medien und der Politik. Wir wollen offensichtlich getäuscht werden und viele sind leider zu Dumm oder zu Bequem sich von Ihrem Traum ablenken zu lassen. Es ist wirklich wie in der Matrix.
@Manu: Was Jochen hier beschreibt ist keine Frage von recht oder links. Es geht einfach darum die wahren Verhältnisse aufzuzeigen. Ich weiß das es dem ein oder anderen vielleicht drastisch vorkommt, aber allen, die Schwierigkeiten haben, das nach zu vollziehen mögen sich einfach zwei Dinge vor Augen führen:
- die Vermögenverteilung, weil hieraus leicht zu ersehen ist, wer letztlich die einzigen Gewinner bei diesem Spiel sind, das dem Monopoly nicht ganz unähnlich ist. http://www.erlkoenig-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/vermogensverteilung.jpg
- die Entwicklung der Löhne und Gehälter im Verhältnis zu den Unternehmensgewinnen. http://www.erlkoenig-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/gehalt-gewinn.gif
Darüberhinaus kann ich jedem, der es sehen will Jahnkes Portal empfehlen, der all diese Dinge immer wunderbar grafisch aufbereitet.
Man braucht kein Wirtschaftsstudium -im Gegenteil es schadet wohl eher ;-)- um duch ein wenig Lektüre und Nachdenken dahinterzukommen, dass unser System so konstruiert ist, dass es von unten nach oben verteilt, entweder gebremst (soziale Marktwirtschaft- aber die von Erhard und nicht die von der INSM!) oder, wie derzeit, wenig oder ungebremst (neoliberaler Raubtierkapitalismus, bei dem -wie Jochen es beschrieben hat- die Raubtiere aber nicht aussterben, wenn die Beute knapp wird, sondern zum Fressen noch in den Zoo dürfen)
Was Jochen hier beschrieben hat ist bei näherem Hinsehen leider von niederschmetternder Evidenz, die weit jenseits von Kategorien wie rechts oder links liegt.
Allen einen schönen Sonntag noch.
passend zu ihrem hervorragenden Artikel :
==>Ziel der Einführung von Hartz I-IV etc. ist der Aufbau des größten Niedriglohnsektors in der EU
Wenn die Befürworter der Hartz-Gesetze und dabei insbesondere die mitverantwortlichen Sozialdemokraten diese zerstörerischen Reformen verteidigen, dann verweisen sie routinemäßig auf das angeblich notwendige Ziel der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenunterstützung. Ziel war jedoch etwas ganz anderes.
Ein Freund der NDS hat dies in einer Analyse niedergeschrieben, die einen guten Überblick verschafft: siehe: http://www.nachdenkseiten.de/?p=4480
Ja, das Ziel von Hartz IV war v.a. die Senkung der Arbeitskosten (durch ARbeitszwang, "Aufstocken", niedrigere Lohnnebenkosten), da diese gemäß der neoliberalen Wirtschaftstheorie für die Arbeitslosigkeit verantwortlich sind (dass höhere Löhne eine höhere Nachfrage bewirken und diese die Arbeitslosigkeit senkt, ignoriert diese, genauso wie natürlich alle sozialen Folgen).
Es ist ja bestimmt auch kein Zufall, dass gerade in Zeiten der "Bankenrettung", der Milliardengeschenke für Klientelgruppen und der massiven Senkung von Steuern und Abgaben für Spitzenverdiener die Kampagnen gegen den Sozialstaat, mit denen man der Bevölkerung das Bild der "Sozialschmarotzer" (Hartz IV-Empfänger, Kranke, Ausländer) einhämmern will, verstärkt werden.
Diese einfache Arbeit wurde dementsprechend auch niedrig entlohnt.
Was für die Frührentner ganz OK war.
Was ist geschehen, dass ein junger gesunder 20 - 40 jähriger diesen Beruf ausüben muss, weil es sonst keine Arbeit für ihn gibt?
Zu den 20 Milliarden Euro.
Es wird unter dem Vorsitz von Herrn Papier keine Aufstockung von Hartz IV geben!
Jetzt meine Rätselfrage.
Ein Teil der 20 Milliarden Euro wird nachfragewirksam, ein Teil wird gespart.
Das Geld wandert also von einer Hand in eine andere Hand.
Und bei jeder Transaktion kommt es zu Steuerzahlungen.
Wieviel kostet die Erhöhung von Hartz IV wirklich?
Hat jemand den Verstand, ein so dynamisches System zu verstehen, geschweige den mathematisch zu durchdringen?
also zuerst einmal DANKE an Jochen für den wirklich guten Artikel der so wie ich finde von der Thematik her in naher Zukunft , genau das beschreibt was sich noch weiter verschärfen wird - Die ewigen Lohndebatten mit der einhergehenden Spaltung der Gesellschaft,ja bis hin zur regelrechten "Hetze" gegen den , das und jenes !
Eigentlich gar nicht mal so blöd von der "Lobbygierung" der "Bundesrepublik Deutschland" , den warum selbst "krieg" führen wenn man doch ein Volk hat , dass sich selbst gegenseitig bekriegt.
Und wenn ich bedenke dass auch ich damals schon ,2006 , einen Artikel mit dem Aufmacher "Die Wahrehit über Hatz IV" verfasst habe , und nun schmerzlich feststellen muß das der Punkt Nr. Zwei sich so nachvollziehbar und brutal als Wahrheit entpuppt , könnte ich geradewegs meine mir gestern eingeführte Nahrung , wiederkäuen ....
Auszug aus dem Artikel - Nr. Zwei
"Hartz IV zielt auf die Senkung der Einkommen der Erwerbstätigen. Die Mischung aus weiteren erheblichen Leistungskürzungen gerade bei Menschen mit beruflichen Qualifikationen und daraus resultierendem Durchschnittseinkommen auf Sozialhilfeniveau mit der Abschaffung des bisherigen Schutzes der Zumutbarkeitsregelung zwingt zur Arbeit zu jedem Preis."
Und ansonsten , kann sich jeder der mag den Rest selbst durchlesen , was den noch so stimmt und eingetroffen ist unter :
http://hartz4idee.wordpress.com/hartz-iv-wahrheit/
FG , Dirk
http://guardianoftheblind.wordpress.com/2010/01/31/hartz-iv-der-niedriglohnsektor-und-die-oekonomischen-ineffizienzen-des-neoliberalismus/
Auch ist zu bedenken, dass je nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes es sehr gut sein kann, dass viele Gehälter als unsittlich gelten werden und erhöht werden müssen sonst droht dem Arbeitgeber eine deftige Strafe.
Ich sehe das nur positiv. Vielleicht ist das auch der erste Schritt zum Bedingungslosen Grundeinkommen, da die Restriktionen die Hartz IV mit sich bringen, damit sind auch die Aufstocker gemeint, alles in allem auch sehr Kritisch zu sehen sind und auf kurz oder lang vor dem Verfassungsgericht landen werden.
Um es Dir mit gleicher Münze heimzuzahlen: Wie wäre es mit Farbsichtigkeit gegenüber Nachblindheit.
Ohne Worte!!!
PS: Danke Jochen für den Text.
Also muß das System zusammenbrechen, dann ist das Problem gelöst.