Viele mögen sich Gedanken machen, in diesen Tagen, wie es weitergehen wird.
Frieden, dass ist ganz sicher, ist unter den gegebenen Umständen bald ein Fremdwort. An manchen Tagen scheint es, dass die Gesellschaftsteilnehmer in dieser Republik zu sehr mit sich selbst und ihrem Leben beschäftigt sind. Die einen verharren in ihrem Erlebnishunger nach immer
- mehr Konsum
- mehr Spaß
- mehr Spektakel
Ramsteinappell - Frieden muss möglich sein
Ramsteinappell - Frieden muss möglich sein
Den anderen läuft die Zeit davon und wiederum andere haben zuviel damit zu tun, das tägliche Leben und Überleben zu meistern. Selbstredend die Ausreden sind vielseitig. Vor allen diese: "da könne man sowieso nichts daran machen" zieht sich wie ein Mantra durch die deutschen Lande.
Gerade heute kam mir ein durchschnittliches Gewäsch zu Ohren: „Deutschland dürfe sich nicht immer verstecken und nur die anderen machen lassen.“
Deutschland an sich sollte sich nicht verstecken und zwar aus seiner Verantwortung gegenüber den Millionen Toten, die dieses ehemalige Großdeutsche Reich hinterlassen hat. Europa in Schutt und Asche zu legen, Generationen von Familien auszulöschen, das scheint nicht gereicht zu haben, den Gläubigen der Meinungsführerschaft ihre Kriegshetzerei auszutreiben.
Gewiss die Zeiten sind nicht rosig für mindestens 80% der Gesellschaft, die sich in die hoffnungslose und verarmende Unterschicht, in die Mittelschicht mit Falltür nach unten aufspaltet. Der Rest, die so genannten oberen Zehntausend scheinen noch aus Scheiße ihr Geld zu machen. Die blicken süffisant zur Seite, denn deren Söhne werden Offiziere oder kaufen sich vom Kriegsdienst frei.
Deshalb sollte das Motiv Frieden jeden tangieren.
Das Erbe einer zum jetzigen Zeitpunkt aussterbenden Generation mahnt uns und alle Nachkommenden, aufzustehen und nicht zu zusehen, wie von diesem Land Kriege in der Welt mit Mensch und Maschine unterstützt oder gar Angriffskriege ausgeführt werden. Dieses Land hat mit seinen zwei elenden und todbringenden Weltkriegen, die Verpflichtung sich aus allen Kampfhandlungen und Waffengewaltakten herauszuhalten. Noch in den achtziger Jahren waren die Menschen sich ihrer Verantwortung bewusst, so sammelten sie sich z. B. im Bonner Hofgarten zu mehreren hunderttausenden um zu protestieren. Es gab sie noch die Begeisterung für Frieden und Gerechtigkeit.
Krieg ist keine Verpflichtung, kein Event und auch kein Strategiespiel.
Keine Mutter und auch kein Vater haben Kinder in die Welt gesetzt, damit sie als Kanonenfutter enden. Ebenfalls hat keine Frau auf dem gesamten Globus unter Schmerzen ihr Kind zur Welt gebracht, damit es durch deutsche Befehlsgewalt ermordet werden darf. Es wird täglich - im höchst Falle - eine kleine Meldung zu der Situation in Afghanistan gebracht, jedoch fand sich weder in Kunduz zum Zeitpunkt des Beschusses oder im Dorfe Dorf Ghazi Khan:
irgendeine Kamera. Hätte es Bilder gegeben, wäre die so genannte Weltöffentlichkeit empört. Aber keiner dieser Kinder hat eine Lobby, die ihren Tod hinterfragen würde. Das sind die Gesetze des Kriegs. Wer dies bestreitet, blicke einmal kurz auf die Geschichte, schließlich zog die Wehrmacht einst ebenfalls nicht wie die „Brüder Unschuld“ durch die besetzten Gebiete. Der Krieg an sich verflacht die Wahrnehmung des Menschen, aus Kindern werden Feinde. Und es besteht die Pflicht, Feinde zu eliminieren. Die hässliche Fratze dieses Waffeneinsatzes sollte für alle immer deutlicher werden. Um Schlimmeres zu verhindern, muss sich jeder einzelne bemühen, seinen Allerwertesten in die Höhe zu bekommen.
Zugegeben oft handelt es sich hierbei um mikroskopisch kleine – winzige Möglichkeiten, doch bleiben diese auch ungenutzt, dann betteln in wenigen Jahren die deutschen Gesellschaftsinsassen wieder um Gnade mit ihrer lapidaren Entschuldigung:
„Ich habe von all dem nichts gewusst.“
Deshalb mache ich auf eine Aktion (bereits etwas älter im Netz- läuft aber weiterhin) aufmerksam. (Und niemand sollte vergessen, jede Meile beginnt mit dem ersten Schritt):
Die Unterschriftenaktion zum Ramsteiner Appell – wird fortgesetzt
Vielen Dank an die vielen Menschen, die den Ramsteiner Appell unterzeichnet haben. Ein besonderer Dank geht an diejenigen, die aus eigener Verantwortung heraus in ihrem privaten und beruflichen Umfeld viele Unterschriften auf Listen gesammelt haben.
Sie alle haben verstanden: Es geht um nicht weniger, als den Erhalt unseres Grundgesetzes, des darin enthaltenen Friedens-Gebotes und darum, ob Bürger dieses Landes wieder Tod und Verderben in andere Länder tragen.
Die Mütter und Väter unseres Grundgesetzes wollten sicherstellen, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgeht und haben deshalb die Vorbereitung von Angriffskriegen in unserem Land für verfassungswidrig erklärt.
Nicht nur die US-Streitkräfte nutzen ihre Militärbasen in der Bundesrepublik Deutschland verstärkt für ihre laufenden und geplanten völkerrechtswidrigen Angriffskriege (s. dazu "luftpost-archiv/LP_09/LP27209_071209.pdf ). Im Luftraum über der Bundesrepublik und auf hiesigen Truppenübungsplätzen trainieren auch Soldaten anderer NATO-Mitglieder und sonstiger "Verbündeter" der USA ihre verfassungswidrigen Einsätze im Irak, in Afghanistan und in anderen Ländern (s. luftpost-archiv/LP_09/LP27409_091209.pdf ).
Spätestens seit dem Massaker von Kunduz (s.LP_09/LP19109_070909.pdf ) ist erwiesen, dass auch die Bundeswehr in und über unserem Land für völkerrechts- und verfassungswidrige Kriegseinsätze übt, obwohl unser Grundgesetzes das ausdrücklich verbietet und mit Strafe bedroht. In Art. 26 (1) steht: "Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen (zitiert nach dokumente/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_02.html).
"Wegen der komplizierten Lage der Bundeswehr bei Auslandseinsätzen" haben Politiker der CDU/CSU jetzt eine Änderung des Grundgesetzes ins Gespräch gebracht (s.fb5/frieden/themen/Bundeswehr/grundgesetz2.html). Ernst-Reinhard Beck, der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, will "die sicherheitspolitisch relevanten Artikel des Grundgesetzes auf den Prüfstand zu stellen", und sein Kollege Hans-Peter Uhl von der CSU erklärte: "Wir müssten unsere Verfassung auf die Wirklichkeit asymmetrischer Bedrohungen hin umschreiben."
Die nach zwei verheerenden, von Deutschland ausgehenden Weltkriegen bereits in der Präambel des Grundgesetzes festgeschriebene Verpflichtung des deutschen Volkes, "dem Frieden der Welt zu dienen", die besonders in den Artikel 26 und 87a (Die Bundeswehr dient nur zur Landesverteidigung!) ihren Niederschlag gefunden hat, soll offensichtlich revidiert werden, damit sich die Bundeswehr künftig uneingeschränkt und juristisch abgesichert an allen laufenden und kommenden US-Angriffskriegen beteiligen kann.
Die beabsichtigte Aufweichung bzw. die Abschaffung des Artikel 26 kann verhindert werden, wenn möglichst viele Bundesbürger mit ihrer Unterschrift dokumentieren, dass sie weitere Verstöße gegen den Art. 26 oder gar dessen Abschaffung entschieden ablehnen.
Deshalb werden auch weiterhin Unterschriften unter den Ramsteiner Appell gesammelt, der alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auffordert, "die Nutzung von Militärbasen auf unserem Territorium und die Einbeziehung des Luftraums über der Bundesrepublik zur Vorbereitung und Führung von völkerrechts- und grundgesetzwidrigen Angriffskriegen sofort durch einen Beschluss unserer Volksvertretung zu verbieten, wie es der Artikel 26 unseres Grundgesetzes zwingend vorschreibt" (s. ramsteiner-appell.de ).
Wir danken allen, die schon unterschrieben haben, allen Unterschriften-Sammlerinnen und Sammlern und bitten alle friedensbewegten Menschen und Organisationen der Bundesrepublik Deutschland, sich für den Erhalt des Friedensgebotes in unserer Verfassung einzusetzen.
Wer selbst schon Unterschriften auf Listen gesammelt hat, weiß, dass die Bürgerinnen und Bürger meist ohne große Diskussion den Ramsteiner Appel unterzeichnen, denn die Mehrheit lehnt die Beteiligung Deutschlands an Kriegen ab.
Hunderttausende Unterschriften unter den Ramsteiner Appell zu sammeln ist keine Utopie, sondern möglich und notwendig, damit die CDU/CSU die beabsichtigte verfassungswidrige Grundgesetzänderung nicht durchsetzen kann.
Mit den besten Grüßen für ein
friedliches 2010
Fee Strieffler
(veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von www.luftpost-kl.de)
Gerade heute kam mir ein durchschnittliches Gewäsch zu Ohren: „Deutschland dürfe sich nicht immer verstecken und nur die anderen machen lassen.“
Deutschland an sich sollte sich nicht verstecken und zwar aus seiner Verantwortung gegenüber den Millionen Toten, die dieses ehemalige Großdeutsche Reich hinterlassen hat. Europa in Schutt und Asche zu legen, Generationen von Familien auszulöschen, das scheint nicht gereicht zu haben, den Gläubigen der Meinungsführerschaft ihre Kriegshetzerei auszutreiben.
Gewiss die Zeiten sind nicht rosig für mindestens 80% der Gesellschaft, die sich in die hoffnungslose und verarmende Unterschicht, in die Mittelschicht mit Falltür nach unten aufspaltet. Der Rest, die so genannten oberen Zehntausend scheinen noch aus Scheiße ihr Geld zu machen. Die blicken süffisant zur Seite, denn deren Söhne werden Offiziere oder kaufen sich vom Kriegsdienst frei.
Deshalb sollte das Motiv Frieden jeden tangieren.
Das Erbe einer zum jetzigen Zeitpunkt aussterbenden Generation mahnt uns und alle Nachkommenden, aufzustehen und nicht zu zusehen, wie von diesem Land Kriege in der Welt mit Mensch und Maschine unterstützt oder gar Angriffskriege ausgeführt werden. Dieses Land hat mit seinen zwei elenden und todbringenden Weltkriegen, die Verpflichtung sich aus allen Kampfhandlungen und Waffengewaltakten herauszuhalten. Noch in den achtziger Jahren waren die Menschen sich ihrer Verantwortung bewusst, so sammelten sie sich z. B. im Bonner Hofgarten zu mehreren hunderttausenden um zu protestieren. Es gab sie noch die Begeisterung für Frieden und Gerechtigkeit.
Krieg ist keine Verpflichtung, kein Event und auch kein Strategiespiel.
Keine Mutter und auch kein Vater haben Kinder in die Welt gesetzt, damit sie als Kanonenfutter enden. Ebenfalls hat keine Frau auf dem gesamten Globus unter Schmerzen ihr Kind zur Welt gebracht, damit es durch deutsche Befehlsgewalt ermordet werden darf. Es wird täglich - im höchst Falle - eine kleine Meldung zu der Situation in Afghanistan gebracht, jedoch fand sich weder in Kunduz zum Zeitpunkt des Beschusses oder im Dorfe Dorf Ghazi Khan:
„Assadullah Wafa, der die Emittlungen leitete, erklärte die US-Soldaten, die von Kabul
nach Kunar geflogen seinen, hätten zu einer Einheit der Special Forces (der
Spezialkräfte) gehört.
"Vor drei Tagen haben gegen 1 Uhr nachts US-Soldaten in Hubschraubern Kabul verlassen
und sind zwei Kilometer von dem Dorf entfernt gelandet," teilte er der TIMES mit. "Von
den Hubschraubern bis zu den Häusern gingen die Soldaten zu Fuß; nach meinen Ermittlungen
haben sie die Schüler, die auf zwei Räume verteilt waren, in einen Raum gebracht
und dort das Feuer auf sie eröffnet." Wafa, der schon einmal Gouverneur der Provinz Helmand war, hat den Präsidenten Karzai gestern über die Ergebnisse seiner Untersuchung unterrichtet.
"Ich habe auch mit dem Leiter ihrer Schule gesprochen," sagte er. "Sie können unmöglich zu Al-Qaida gehört haben. Es waren Zivilisten und unschuldige
Kinder. Ich verurteile diesen Angriff."
In einem Telefoninterview, das gestern Abend stattfand, sagte der Schulleiter Rahman Jan Ehsas, die Opfer hätten in drei verschiedenen Räumen geschlafen, als die Soldaten ankamen.
"Sieben Schüler befanden sich in einem Raum," erklärte er. "Ein Schüler und ein Gast waren in einem Zimmer für Gäste, und der Bauer nächtigte mit seiner
Frau in einem anderen Gebäude.
"Zuerst erschossen die ausländischen Soldaten die beiden im Gästezimmer, dann legten sie den sieben Schülern in dem anderen Raum Handfesseln an und töteten sie ebenfalls. Als der Bauer Abdul Khaliq die Schüsse hörte, kam er aus dem Haus.
Als ihn die Soldaten sahen, erschossen sie ihn ebenfalls. Nur seine Frau, die nicht heraus gekommen war, überlebte."
Der Dorfälteste Jan Mohammed erzählte, in dem einen Raum seien drei Jungen getötet worden und den anderen fünf habe man Handfesseln angelegt, bevor auch sie erschossen wurden. "Ich habe ihre mit Blut besudelten Schulbücher gesehen," sagte er.
Die Untersuchung ergab, dass acht der Opfer 11 bis 17 Jahre alt waren. Der Gast seider 12-jährige Hirtenjunge Samar Gul gewesen, sagte der Schulleiter. …Sechs der Schüler hätten die Mittelschule und zwei die Grundschule besucht. Alle Schüler seien Neffen von ihm gewesen.“
irgendeine Kamera. Hätte es Bilder gegeben, wäre die so genannte Weltöffentlichkeit empört. Aber keiner dieser Kinder hat eine Lobby, die ihren Tod hinterfragen würde. Das sind die Gesetze des Kriegs. Wer dies bestreitet, blicke einmal kurz auf die Geschichte, schließlich zog die Wehrmacht einst ebenfalls nicht wie die „Brüder Unschuld“ durch die besetzten Gebiete. Der Krieg an sich verflacht die Wahrnehmung des Menschen, aus Kindern werden Feinde. Und es besteht die Pflicht, Feinde zu eliminieren. Die hässliche Fratze dieses Waffeneinsatzes sollte für alle immer deutlicher werden. Um Schlimmeres zu verhindern, muss sich jeder einzelne bemühen, seinen Allerwertesten in die Höhe zu bekommen.
Zugegeben oft handelt es sich hierbei um mikroskopisch kleine – winzige Möglichkeiten, doch bleiben diese auch ungenutzt, dann betteln in wenigen Jahren die deutschen Gesellschaftsinsassen wieder um Gnade mit ihrer lapidaren Entschuldigung:
„Ich habe von all dem nichts gewusst.“
Deshalb mache ich auf eine Aktion (bereits etwas älter im Netz- läuft aber weiterhin) aufmerksam. (Und niemand sollte vergessen, jede Meile beginnt mit dem ersten Schritt):
Die Unterschriftenaktion zum Ramsteiner Appell – wird fortgesetzt
Vielen Dank an die vielen Menschen, die den Ramsteiner Appell unterzeichnet haben. Ein besonderer Dank geht an diejenigen, die aus eigener Verantwortung heraus in ihrem privaten und beruflichen Umfeld viele Unterschriften auf Listen gesammelt haben.
Sie alle haben verstanden: Es geht um nicht weniger, als den Erhalt unseres Grundgesetzes, des darin enthaltenen Friedens-Gebotes und darum, ob Bürger dieses Landes wieder Tod und Verderben in andere Länder tragen.
Die Mütter und Väter unseres Grundgesetzes wollten sicherstellen, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgeht und haben deshalb die Vorbereitung von Angriffskriegen in unserem Land für verfassungswidrig erklärt.
Nicht nur die US-Streitkräfte nutzen ihre Militärbasen in der Bundesrepublik Deutschland verstärkt für ihre laufenden und geplanten völkerrechtswidrigen Angriffskriege (s. dazu "luftpost-archiv/LP_09/LP27209_071209.pdf ). Im Luftraum über der Bundesrepublik und auf hiesigen Truppenübungsplätzen trainieren auch Soldaten anderer NATO-Mitglieder und sonstiger "Verbündeter" der USA ihre verfassungswidrigen Einsätze im Irak, in Afghanistan und in anderen Ländern (s. luftpost-archiv/LP_09/LP27409_091209.pdf ).
Spätestens seit dem Massaker von Kunduz (s.LP_09/LP19109_070909.pdf ) ist erwiesen, dass auch die Bundeswehr in und über unserem Land für völkerrechts- und verfassungswidrige Kriegseinsätze übt, obwohl unser Grundgesetzes das ausdrücklich verbietet und mit Strafe bedroht. In Art. 26 (1) steht: "Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen (zitiert nach dokumente/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_02.html).
"Wegen der komplizierten Lage der Bundeswehr bei Auslandseinsätzen" haben Politiker der CDU/CSU jetzt eine Änderung des Grundgesetzes ins Gespräch gebracht (s.fb5/frieden/themen/Bundeswehr/grundgesetz2.html). Ernst-Reinhard Beck, der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, will "die sicherheitspolitisch relevanten Artikel des Grundgesetzes auf den Prüfstand zu stellen", und sein Kollege Hans-Peter Uhl von der CSU erklärte: "Wir müssten unsere Verfassung auf die Wirklichkeit asymmetrischer Bedrohungen hin umschreiben."
Die nach zwei verheerenden, von Deutschland ausgehenden Weltkriegen bereits in der Präambel des Grundgesetzes festgeschriebene Verpflichtung des deutschen Volkes, "dem Frieden der Welt zu dienen", die besonders in den Artikel 26 und 87a (Die Bundeswehr dient nur zur Landesverteidigung!) ihren Niederschlag gefunden hat, soll offensichtlich revidiert werden, damit sich die Bundeswehr künftig uneingeschränkt und juristisch abgesichert an allen laufenden und kommenden US-Angriffskriegen beteiligen kann.
Die beabsichtigte Aufweichung bzw. die Abschaffung des Artikel 26 kann verhindert werden, wenn möglichst viele Bundesbürger mit ihrer Unterschrift dokumentieren, dass sie weitere Verstöße gegen den Art. 26 oder gar dessen Abschaffung entschieden ablehnen.
Deshalb werden auch weiterhin Unterschriften unter den Ramsteiner Appell gesammelt, der alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auffordert, "die Nutzung von Militärbasen auf unserem Territorium und die Einbeziehung des Luftraums über der Bundesrepublik zur Vorbereitung und Führung von völkerrechts- und grundgesetzwidrigen Angriffskriegen sofort durch einen Beschluss unserer Volksvertretung zu verbieten, wie es der Artikel 26 unseres Grundgesetzes zwingend vorschreibt" (s. ramsteiner-appell.de ).
Wir danken allen, die schon unterschrieben haben, allen Unterschriften-Sammlerinnen und Sammlern und bitten alle friedensbewegten Menschen und Organisationen der Bundesrepublik Deutschland, sich für den Erhalt des Friedensgebotes in unserer Verfassung einzusetzen.
Wer selbst schon Unterschriften auf Listen gesammelt hat, weiß, dass die Bürgerinnen und Bürger meist ohne große Diskussion den Ramsteiner Appel unterzeichnen, denn die Mehrheit lehnt die Beteiligung Deutschlands an Kriegen ab.
Hunderttausende Unterschriften unter den Ramsteiner Appell zu sammeln ist keine Utopie, sondern möglich und notwendig, damit die CDU/CSU die beabsichtigte verfassungswidrige Grundgesetzänderung nicht durchsetzen kann.
Mit den besten Grüßen für ein
friedliches 2010
Fee Strieffler
(veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von www.luftpost-kl.de)
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