Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und mittelstandspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Michael Fuchs hat den
Aufschwung gesehen oder möchte zumindest daran glauben ihn gesehen zu haben. Er fand ihn bei Professor Unsinns Ufo Institut:
Noch vor kurzem hat die deutsche Wirtschaft darniedergelegen. Doch allmählich zeigt sich Licht am Ende des Tunnels. Langsam geht es aufwärts. Die Wirtschaft zieht wieder langsam an, auf die Beine hilft ihr dabei insbesondere der erstarkte Export.
Bereits zum achten Mal in Folge hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für November erhöhte sich gegenüber Oktober von 92,0 Punkten auf 93,9 Punkte.
Das ist ein echter Fuchs dieser Fuchs. Welche Drogen mag er nur nehmen. Man glaubt doch nicht die Lügen die man selbst bestellt hat. Aber egal, Hauptsache er sieht Licht am Ende des Tunnels, auch wenn es die entgegenkommende zweite Welle der Weltwirtschaftskrise ist.
Das
Bankhaus Rott hat mal die feuchten Träume Ben Bernankes über die amerikanischen Immobilien analysiert:
Häuser sind reichlich auf dem Markt, die Banken halten massive Bestände auf den Bilanzen und sogar die FDIC hat mittlerweile über $1,5 Mrd. an Immobilien aus den Beständen der insolventen Banken, die die Behörde abwickeln soll. Die aktuelle Zahl der Neubauten stellt ein Rekordtief seit Beginn der Datenerhebung dar, und das trotz wachsender Bevölkerung.
Angesichts der Dimension des kreditfinanzierten Immobilienbooms, schafft es die Nachfrage weiterhin nicht, sich gegen das Überangebot zur Wehr zu setzen. Es kommt, wie es kommen sollte, die Anpassung erfolgt über den Preis. Bisher lag die Anpassung der Verkaufspreise bei Neubauten im Bereich von etwa 25%, angesichts der künstlichen Stützung, die den gesamten Prozess der Adjustierung bremst. Mit weiteren Rückgängen von 20% und mehr ist sowohl bei bestehenden als auch bei neu gebauten Häusern durchaus zu rechnen. Das legt zumindest die historische Berechung aus dem Hause Case-Shiller nahe, die auf einer immerhin 120 Jahre umfassenden Datenreihe basiert.
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Wir freuen uns schon darauf, zu erfahren aus welcher Branche der Aufschwung denn kommt, den die FTD bereits heute feiert. Aus der Baubranche wohl nicht, der Konsum wird es auch nicht sein, der Agrasektor kann sicherlich ein wenig positiv überraschen, aber ansonsten fällt uns in den Staaten nur der Rüstungssektor ein.
Karl Weiss hat sich das verarbeitende Gewerbe in den USA angesehen.
Die US-Industrieproduktion sei im Oktober erneut leicht gestiegen, erklärt die US-Notenbank, allerdings nur um 0,1%, gegenüber dem Vormonat. Das wäre immerhin der vierte Monat in Folge mit einer leichten Steigerung. Sieht man allerdings den Vergleich zum Vorjahresmonat an, so bricht die Illusion gleich zusammen: Minus 7,1% nach – 6,1% im September. Gleichzeitig wird schon wieder heftig in Derivaten spekuliert, dass die Bankpforten wackeln.
Die Produktionssteigerung wurde völlig ohne neue Arbeitsplätze geschafft. Es wurden im Gegenteil weitere Arbeitsplätze vernichtet.
Aus dem verarbeitenden Gewerbe kann der Aufschwung in den USA genauso wenig kommen wie in Deutschland wo die Situation ähnlich ist und nur so ausgewiesene Flachleute wie CDU-Wirtschaftspolitiker und für ihre Lügen bekannte Wissenschaftler einen Aufschwung sehen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat erkannt, dass die Zahl der Vollzeitbeschäftigen immer stärker zurückgeht.
Gleichzeitig sinkt die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden immer weiter, was auch nicht auf einen Aufschwung schließen lässt. Weniger Arbeitsstunden bedeuten weniger Arbeitseinkommen und weniger Lohn und damit einen Dämpfer für jeden Aufschwung, wenn es ihn denn geben würde.
Und all die schönen Exporterfolge in den Dollarraum sind viel weniger schön, wenn man dazurechnet, dass sich der Dollar praktisch im freien Fall befindet und die US-Notenbank Fed erklärtermaßen nichts dagegen tun will. Nein. Es gibt keinen Aufschwung. Es ist auch keiner in Sicht.
Aufschwung ist nur möglich wenn die Gewinne nicht mehr ausschließlich an das Großkapital fließen, sondern gerechter verteilt werden. Das ist aber in der aktuellen Weltwirtschaftsordnung nicht zu erwarten. Deshalb muss es erst noch viel schlimmer kommen, bevor es besser werden kann.
eine sehr gute aufarbeitung der Situation in D
ist 1) Nachdenkseiten.de
und 2) jjahnke.net
und 3) novertis.de bzw der
vortrag "geld und Recht" von Andreas Clauss in beo-krisenvorsorge.de
private autarkie und eine balance für die äusserst schweren zeiten die uns bevorstehen lernt man bei globalkey.de
privates PS:
ich bin nicht scharf auf eine veröffentlichung, versorge Sie aber mit Aktuellem zu Tier und Menschen-"Seuchen"
bitte Thema mailen-darin bin ich kompetent