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Geheimrätin, vom 09.Sept.2009
Wut! Wut! Wut! Wie gut
dass ich ein Blog habe, um diese Wut mittels Artikulation zu transformieren. Ja ich bin ein leicht erregbarer Mensch und ich gerate schnell in Rage - niemals aber ohne trifftigen Grund. Vielleicht ist das auch manchesmal sogar besser, direkt und spontan in Rage zu geraten und Türen zu knallen, als die Wut in sich hineinzufressen, sie gären zu lassen, solange bis sie sich dann in einem Amoklauf Luft macht.
Ja ich habe heute schon wieder eine Tür zugeknallt. Nicht dass ich stolz drauf wäre, aber sie ist mir einfach aus der Hand gerutscht und mit lautem Knall hinter mir zugefallen. Eiligen Schrittes, mein Söhnchen hinter mir herschleifend, verließ ich das jobcenter. Vieles würde ich dafür geben diese Menschenverwurstungsanstalt nie wieder betreten zu müssen. Vieles, aber noch lange nicht alles. Meine Menschenwürde, die lasse ich mir nicht nehmen. Lieber faste ich und höre auf zu essen, als dass ich meine Menschenwürde verkaufen würde, an einen Staat der vorgibt demokratisch und sozial zu sein während er den Menschen behandelt wie Ware, wie Schlachtvieh.
Und ich habe die Eingliederungsvereinbarung un-unterschrieben auf dem Tisch im Zimmer der Fallmangerin oder Arbeitsberaterin oder wie auch immer die sich im einzelnen nennen, liegenlassen.
Ich werde jetzt mal persönlich, plaudere etwas aus meinem Nähkästchen und hole etwas aus. Ich bin Mutter von 4 Kindern, für die ich größtenteils alleine gesorgt habe und noch sorge. Meine Große ist ein sehr verantwortungsbewusster Mensch, sie studiert Politik und bereiste im Zuge ihres Studiums schon zahlreiche Länder, wofür sie einen Kredit aufnehmen musste. Neben dem Studium jobbt sie und verucht bereits heute, den Kredit wieder abzubezahlen. Meine 2 anderen Töchter haben es etwas schwerer, da das Lernen ihnen nicht so leicht fällt, wie der großen Schwester. Sie haben Schulprobleme, können sich schlechter konzentrieren und brauchen diesbezüglich mehr Unterstütung.
Vor einigen Jahren habe ich mich selbstständig gemacht, habe einen Laden mit Waren aus Fernost aufgemacht, die ich selbst und direkt von den Herstellern importiert habe. Die Waren wurden größtenteils von kleinen Familienbetrieben in liebevoller Handarbeit hergestellt. Einige Waren bezog ich auch über einen Großhändler von dem ich aber weiss, dass auch er wiederum seine Waren von Menschen bezog, zu denen er einen direkten Bezug hatte. Mir lag dabei weder etwas an Ausbeutung noch an Wirtschaftswachstum, mein Ideal war, den Menschen faire Preise bezahlen zu können und so zu kalkulieren, dass ich meine Ausgaben wieder hereinbekam und dabei soviel Gewinn machte, wie es für weitere Investitionen nötig ist und um ein Einkommen für mich und meine Familie zu erzielen, von dem wir unsere Miete bezahlen können und einfach und bescheiden leben können. Sicherlich machte ich Anfangs einige Fehler und verkalkulierte mich auch ziemlich. Woraus ich dann aber sehr viel gelernt habe und entsprechende Veränderungen vornahm. Da ich mit einem recht bescheidenen Startkapital anfing, hatte ich wenig Reserven zur Verfügung und konnte dann, als ich einen Containter voll mit defekter Ware in Emfpang nahm, diese Verluste nicht mehr ausgleichen, meine Kosten nicht mehr decken und musste dann, nach knapp 2 Jahren den Laden, der gerade anfgefangen hatte richtig gut zu laufen, wieder aufgeben. Sämtliche Versprechungen von Unternehmensberatern und anderen Sponsoren, eine Nachfinanzierung mittels Mikrokredit für mich organisieren zu wollen, entpuppten sich als bloßes Geschwätz, ein Geschwätz das lediglich ihnen selbst einen guten Stundenlohn bescherte.
Ob dieser Mikrokredit nun mein Unternehmen langfristig gerettet und gesichert hätte, weiss ich nicht. Er hätte mir aber zumindestens einige Jahre geschenkt, in denen ich Sturkturveränderung vornehmen hätte können, dahingehend meine Risiken einzudämmen, Wege zu finden um Ausgaben und Fixkosten zu senken, dadurch meine Kalkulation ertragsreicher zu gestalten. Wir wohnten in einer zwar dem hiesigen Mietspiegel entspechenden, jedoch völlig überteuerten Wohnung (weil wir einfach keine günstigere finden konnten ) und allein diese Mietkosten, neben denen für Laden und Lager verschluckten Unsummen.
Nun musste ich also Insolvenz anmelden und Hartz IV beantragen, da wir mittlerweile auch unsere Krankenversicherung verloren hatten und ich zudem noch ungeplant schwanger wurde
(ja sowas kommt vor auch bei erfahreneren Damen vor und selbst trotz Verhütung!)

Jetzt lernte ich unseren kinderfreundlichen Staat wirklich kennen. Nach 4 Monaten Hartz IV, wurde mir das ALG II aufgrund der hohen, nichtangemessenen Miete so gekürtzt, dass mir und meinen noch bei mir lebenden
2 Kindern - (nach Geburt meines Sohnes dann 3 Kindern), nach Abzug der Miete, die dirket aufs Konto des Vermieters verbucht wurde, montalich noch sage und schreibe
6 € nochwas zum "Leben" übrig blieben. Die entsprechenden Kontoauszüge habe ich noch. Wir erhielten also nicht mehr als
6 € und ein paar Cents ALG II, obwohl ich unermüdlich nach einer günstigeren Wohnung suchte, aber eben 1,5 Jahre lang keine fand - und solange eben zusehen konnten wie ich meine Kinder durchfüttere. Ja, das Kindergeld blieb uns noch, dieses wurde aber größtenteils von den Nebenkosten und sonstigen Verpflichtungen aufgezehrt. Zum Essen kaufen blieb sogut wie nichts und ohne Spenden, die wir zudem dann ja auch noch illegal annehmen mussten, wären wir verhungert oder obdachlos geworden. Soviel zum kinderfeundlichen Sozialstaat Deutschland.
Was nun meinen Termin von heute morgen im job center betrifft: Mein kleiner Sohn kommt nächste Woche in den Kindergarten und meine
"Schonfrist" ist somit beendet, sprich ich muss nun jede Stelle annehmen die mir angeboten wird.
Es ging heute also darum abzuklären, wo meine Fähigkeiten liegen, die ja eigentlich nicht weiter interessieren, die man aber eben irgendwo eintragen will, wahrscheinlich um abschätzen zu können,
ob der "Kunde" behindet ist oder nicht.
Ich ging realtiv unvoreingenommen zu dem Termin, denn ich hatte mit er neuen Arbeitsberaterin zuvor schon telefoniert und sie schien mir recht in Ordnung zu sein. Nun erlebte ich aber live, wie diese Menschen wohl von ihren Seminarleitern gecoacht werden. Als erstes wird klar gemacht: Der "Kunde" hat hier gar nichts zu melden. Er soll die Klappe halten, zuhören, lediglich Fragen beantworten und unterschreiben was man ihm vorlegt. Für jeden Einspruch gibt es ein vorgefertigtes Standart-Gegenargument, mit dem der "Kunde" dann mundtot gemacht werden soll. So wird ihm klar gemacht, dass jede Arbeit zumutbar ist, jeder Sklavenlohn akzeptabel ist, dass der "Kunde" sich von jeder Zeitarbeitsfirma verwursten zu lassen hat , dass 8 Bewerbungen im Quartal vorzulegen sind, auch für Stellen die es gar nicht gibt oder die aus rein organisatorischen Gründen (wie z.B Kindergartenschließzeiten) gar nicht angenommen werden können. Dies alles wird schriftlich festgelegt und dem "Kunden" dann als Eingliederungsvereinbarung zur Unterschrift vorgelegt.
Ich machte der Dame klar, dass ich für keine Zeitarbeitsfirma arbeiten werde und dass ich soviel Bewerbungen, wie ich Stellen finde, die ich aufgrund meiner Lebenssituation und Mutterschaft auch auszuüben fähig bin, vorlegen werde. Das könnten in einem Quartal 10 sein, im anderen nur 5. Daher könne ich die Eingliederungsvereinbarung so nicht unterschreiben. Auch machte ich klar, dass ich mich bereits seit Monaten intensiv darum bemühte, eine Stelle zu finden, es aber sogut wie keine Teilzeitstellen in dem mir auf Grund der Kindergartenzeiten zur Verfügung stehenden Zeitrahmen von 8.00-13.30 gäbe. (Einen geeigneten Ganztagskitaplatz haben wir hier leider nicht gefunden) Soweit so gut. Es kostete mich mehrere Anläufe, überhaupt meine eigene Vorstellung zum Ausdruck bringen zu dürfen, dahingehend, was m.E. die sinnvollste Maßnahme wäre, mich schnellstmöglich wieder in ein bezahltes Arbeitsverhältnis zu bringen. Da ich eine Ausbidlung zur Wirtschaftskorrespondentin mit Fremdsprache Englisch habe, diesen Beruf jedoch nie ausgeübt habe, würde es m. E. Sinn machen, hier aufzubauen, also mein Business-Englisch und meine kaufmännsichen Grundkenntnisse aufzufrischen. Es gäbe da auch einen exakt darauf zugeschnittenen Kurs in der Frauenakademie, für den man mir aber den dafür notwendigen Bildungsgutschein bereits verwehrt hat.
Nun, das jobcenter hätte da evtl. noch einen Alternativkurs im nächsen Frühjahr anzubieten, der zwar für mich völlig überflüssig und unnötig wäre, der aber angeblich sehr erfolgsversprechend sei, weil eine Kundin durch diesen Kurs eine Anstellung bei der Stadt gefunden hätte.
Wenn ich aber ganz viel Glück hätte, bekäme ich für den nächsten Kurs in der Frauenakademie vielleicht doch noch einen Bildungsgutschein, so wurde mir versichert. Lieber aber würde man mich vorher im Niedriglohnsektor verwursten und das mag auch der Grund sein, dass man mir den Bildungsgutschein jetzt eben noch nicht ausgestellt hat.
Ok. Soweit die Sachlage. Was mich heute so in Rage gebracht hat, war folgende Satz der Arbeitsvermittlerin, den sie mir entgegnete nachdem ich klar gemacht habe, dass ich gerne arbeiten will und auch alles dafür täte, wieder einen job zu finden, mich dort bewerben würde wo es Sinn machte, ich jedoch auf keinen Fall für Zeitarbeitsfirmen arbeiten und mich auch sonst für keine Sklaveri hergeben würde:
"Wenn Sie von uns Geld wollen, dann müssen Sie auch das tun was von ihnen verlangt wird."
Jetzt bebte die Geheimrätin, machte klar dass jeder Mensch auf Erden ein Recht auf Leben hätte und dass sie mir so übehaupt nicht zu kommen bräuchte. Sie schmiss den Zettel hin, unterschrieb das Entrechtungspapier nicht, verließ den Raum und knallte hinter sich die Türe zu.
Und ich wünschte in Gottes Namen, dass alle von uns sich so verhalten würden. Dass keiner von uns sich eine deratige menschenverachtende Entmündigng gefallen ließe. Wir alle sind doch mitverantwortlich für diese ganze Misere, wir die wir alles schlucken was man uns vorkaut, alles hinnehmen was man uns an Demütigung zukommen lässt, jede noch so hinrverbrannte Massnahme mitmachen, jeden noch sinnentlehrten Wisch unterschreiben.
Wie es jetzt weiter geht weiss ich nicht. Aber wenn's sein muss faste ich. Und nicht nur das.
wenn diese angestellten in den job-centern nicht bald einmal aufwachen, werden sie schnell feststellen, wie sie selbst entsorgt werden!
"menschliche" automaten werden dann durch richtige automaten ersetzt...
diese strukturen sind einfach nur noch krank-psychopathisch ist wohl die richtige bezeichnung!
lg Karuna
Du hast mein vollstes Mitgefühl. Ich bin auch gerade mit dieser Institution am Streiten. Bei mir geht es auch um Selsbtständigkeit und was von mir erwartet wird, solange ich Leistungen beziehe.
Meine "Was auch immer" hat sich allerdings ein Ding geleistet, das ihr jetzt eine sehr dicke Dienstaufsichtsbeschwerde einhandeln wird. Doch das ist eine andere Geschichte.
Worauf ich allerdings hinweisen wollte, ist, dass es unmöglich ist, dass die ARGE die Kosten der Unterkunft kürzt, wenn keine mietbare Wohnung zu finden ist. Wenn das doch passiert ist, dann würde ich sofort eine entsprechende Beratungstelle aufsuchen oder gleich einen Anwalt, der im Sozialrecht spezialisiert ist.
Etwas ältere aber soweit ich weiß (und ich bin recht informiert) Informationen zum Thema habe ich in meinem Blog veröffentlicht.
http://somluswelt.wordpress.com/2007/05/11/stichwortzwangsumzuge/
http://somluswelt.wordpress.com/2007/05/31/zwangsumzuge-ii/
Mir fiehle noch mehr ein aber das würde hier den Rahmen sprengen.
Aber abgesehen von den Möglichkeiten der Gegenwehr im Rahmen dieses Gesetzeswerkes bleibt die Feststellung, dass es vollkommen entwürdigend ist und dies auch den Sinn hat zu entwürdigen.
Falls dein "Was auch immer" die Eingliederungsvereinbarung jetzt als Verwaltungsakt erlassen sollte, freu dich. Verstöße dagegen sind nicht sanktionierbar. Den entsprechenden Hinweis habe ich grad nicht zu Hand, sollte aber bei Tacheles e.V. oder im Erwerbslosenforum Deutschland zu finden sein.
aber das ist doch schon passiert, man hat uns doch die Miete gekürzt, nach 4 Monaten Hartz IV , als ich zudem noch schwanger war! Es blieben uns dann nach Abzug er Miete, die direkt aufs Konto des Vermieters verbucht wurde, noch sage und schreibe 6 Euro und ein paar cents zum "Leben", also meinen 2 noch im Haus lebenen Kindern, nach der Geburt des Jüngsten dann 3 Kindern und mir. Vom verbleibende Kindergeld mussten dann noch die Nebenkosten etc bezahlt werden, hätte wir nicht Freunde und Verwandte gehabt, die uns diese ein und halb Jahre lang (!) durchfütterten, wir wären verhungert. Der Widerspruch war zwecklos und wurde abgelehnt. Zum Klagen fehlte mir damals wegen dem ganzen Chaos der Insolvenz etc die Kraft. Ich rief jeden Tag auf der städtischen Wohunungsbaugesellschaft an, aber die meinten sie hätten schon genug Notfälle. Erst nach ein und halb Jahren bekamen wir endlich eine Wohnung angeboten und das auch nur, weil ich schon vor der Notzeit 2 Jahre auf deeren Warteliste stand. Das alles hat kein Schwein interessiert, keine Sozialarbeiter, keine Kirchenleute, niemand. Nur die Schuldenberatungsstelle half mir mit der ganzen Bürokratie überhaupt fertig zu werden, aber ansonsten war da niemand weit und breit, der hiervon Anstoß nahm.
Mir ist auch bekannt, dass sie es trotzdem immer wieder versuchen. Wenn man mit dieser Behörde zu tun hat, muss man sein Recht wirklich gut kennen. Manchmal denke ich, dass da jeder Sachbearbeiter sein persönliches Verständnis der Gesetzeslage versucht durchzudrücken. So eine habe ich auch grad wieder am Bein.
Klingt wirklich nach einer katastrophalen Zeit für dich. Und ich kann dich gut verstehen, dass du zum Klagen keine Kraft hattest. Auch ohne deine spezielle Situation kann das einen auszehren. Ich weiß, wovon ich rede.
muss dir aber sagen, das du vieleicht nicht soviel selber schreiben solltest, sondern dich mehr mit der hartz IV gesetzgebung beschäftigen solltest...
nur wer sich informiert kann sich auch wehren, oder warum hast du eine klage vorm sozialgericht nicht in erwägung gezogen? nach deinen aussagen wurde hier klar gesetzwidrig gehandelt.
hatte übrigens selbst einen vergleichbaren fall, bei dem man mir die miete nicht voll bezahlen wollte, mir eine eheähnliche beziehung unterstellt hat und heizungskosten pauschalisiert hat. ging alles vors sozialgericht per einstweiliger anordnung und ich bekam das geld. bin heute aber kein "kunde" mehr...
Bis dahin wird dieses System immer schlimmer werden und es wird immer mehr Menschen hinrichten!
"Halten Sie sich innerhalb des zeit-und ortsnahen Bereiches auf, muss sichergestellt sein, dass Sie persönlich an jedem Werktag an ihrem Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt unter der von Ihnen benannten Anschrift (Wohnung) durch Briefpost erreibar sind.
Sie sind verpflichtet Änderungen (z.B Krankheit, Arbeitsaufnahme, Umzug) unverzüglich mitzuteilen und bei einer Ortsabwesenheit vorab die Zustimmung des persönlichen Ansprechpartners einzuholen
Bei einer unangemeldetn unerlaubten Ortsabwesenheit entfällt der Anspruch auf Arbeitslosengel II, auch bei nachträglichem Bekanntwerden. Wird ein genehmigter auswärtiger Aufenthalt unerlaubt verlängert, besteht ab dem ersten Tag der unerlaubten Ortsabwesnheit kein Anspruch auf Leistung mehr. Näher Informationen finden Sie in Kapitel 13.3 des Merkblatts "Arbeitslosengel II/Sozialgeld"
es würde laut dieser Gesetzgebung also schon reichen, wenn du, aus egeal welchen Gründen, unter der Woche mal unerlaubt für mehr als einen Tag deine Stadt verlässt, diese "Straftat" dann ein Spitzel beim jobcenter anzeigt dass man dir dann, völlig grundlos die Bezüge streicht, nachträglich!
Wenn das hier bitte schön kein Strafvollzug ist, was ist es dann?
Besser ist es, bei Zeitarbeitsfirmen bei der Vorstellung die TATSÄCHLICHEN Bedingungen anzugeben: Morgens start ab 9 Uhr, leider im Einzelfall notwendig gleitende Arbeitszeit, weil die Kinder nicht immer schon ausser Haus sind.
Mittags ab 13 Uhr bis 15 Uhr zuhause sein um Kind abzuholen, zu versorgen. Mögliche Arbeitszeit mit kurzfristigen Ausfallrisiko 9 - 12Uhr und 15 - 19 Uhr.
Dies alleine verringert mit dem realitistischen und unvermeidlichen aufrichtigen Hinweis im Plauderton daß Kinder auch mal Krank würden und wie man dann eine Woche zwischendurch frei bekäme, die meisten möglichen Anstellungen.
Arbeitswille ist ja gut und schön, aber es muss schlicht der Gesellschaft klar sein, daß eine Mutter alleinerziehend mit mehreren Kindern und Kleinkind nicht in sinnlosen beruflichen Tätigkeiten zerrissen werden muss.
Eva Hermann hat Recht: Wieso zahlt man Ihnen nicht eine Rente von 1000 Euro - Soviel kostet ein Kita-Platz, den Sie sowieso schon beanspruchen müssen, wenn sie für ein paar Kröten arbeiten gehen müssen.
Die Folgeschäden vernachlässigter Erziehungsarbeit und oft fragwürdig geführter Kitas und seltsamen Erziehungsverständniss der oft miserabel ausgebildeten Mitarbeiterinnen.
Leider ist das nicht möglich. Ich empfehle Ihnen wie andere hier bereits getan haben, sich über Hartz4 Gesetze zu informieren. Details sind immer sehr wichtig.
http://www.harald-thome.de/media/files/Folien-SGB-II---10.09.09.pdf
Dies ist in der jeweils aktuellsten Fassung DER Infopool für Hartz4 Fragen. Selbst ein Neuling kann sich in der Stichwortartigen Themengliederung binnen kürze zu jeder Frage informieren.
Ihre Miete können Sie übrigens auch rückwirkend zurückbekommen. Sie müssen nachweise, daß Sie sich in den letzten Monaten ausreichend um Wohnraum bemüht haben.
Wichtig ist das Sie den Mietspiegel in Erfahrung bringen. Fragen Sie bei Mietervereinen und Vermietervereinen nach, lassen Sie möglichst diese Informationen mit den kommunalen Informationen zusammenfließen, sollte es keinen geeigneten Wohnraum für Sie zu den aufgeführten Bedingungen geben.
Melden Sie sich per Email, wenn Sie noch Fragen haben.
Du machst das der Dame "klar" ? Soll ich Dir was sagen - ich war auch ganz unten, habe mir den Arsch aufgerissen mit Billigjobs und aufgrund Hartnäckigkeit endlich wieder einen Job mit Aussicht auf Aufstiegsmöglichkeit - nebenher Fortbildung betrieben an der VHS -
Heuldoch oder fahre mit deiner Frustriertheit in ein anderes Land, vielleicht Türkei oder Polen, da frag mal dann nach Unterstützung.
Das ist dein Problem, Ansprüche an den Staat zu stellen, der schuld an allem ist, nein Du bist schuld an deiner Situation, reiss dich am Riemen ! Aber das wirst Du sowieso nicht tun, lieber in Mitleid versinken und weiterheulen.
vermutlich mehr wie Du, darum heul ich nicht rum;
scheint alles zu sein, was Dir einfällt, ist mir aber ehrlich gesagt egal, gib einfach auf und renne zum Sozialamt - bist besser dort aufgehoben
Wenn ich mir anschaue, wie in der Türkei Familie füreinander da ist, dann sehe ich auch wieso hierzulande der Staat eben einspringen muss. Es geht einfach nicht an, daß den Menschen hierzulande alles abverlangt wird und der Staat noch die 45 Stunden Woche abwinkt, Mütter aber ohne Kitaplatz oder überhaupt dazu gezwungen werden ihre Kinder in die Hände von fremden zu geben, die vielleicht auch noch mit völlig kaputten Erziehungsverständniss arbeiten.
Das ist eine Zumutung. Und Leute wie Sie, die meinen das sie noch zu den Tritten von oben nach unten brav zu tanzen hätten, sind einfach nur zum kotzen.
Wer sich verweigern will, der hat Recht.
Letzten Endes ist Zeitarbeit Dreck. Da verdient nicht mehr nur einer, sondern gleich zwei an meiner Arbeitskraft. Hinzu kommen Beamte und das Militär. Alles ist des Arbeiters Last.
Wann hört das auf? Was soll das? dümmliche Konformisten lassen sich sicher noch dankbar auf eine leitende Anstellung im nächsten "Rehabilitationslager" der kommenden "Sozial" Gesetzgebung ein. Am Eingangstor steht Arbeit macht frei ...
Einerseits als Arschkriecher bezeichnen, weil er was arbeitet, wenn er dann was zu sagen hat und mehr verdient als andere mit Verantwortung , dann ist er Dreckskapitalist, der vorher arschgekrochen ist.
Der Musterunternehmer sieht also so aus :
Verantwortung hat er, Kapital 1/10 und Gewinn 1/10 und die anderen 9/10 an die Arbeitnehmer und den Staat ?
Wer macht sich da noch selbständig, welcher Depp ?
Keiner - ich auch nicht, und Du erst recht nicht.
Mich würde mal gerne das Muster interessieren, das finde ich nirgends , auch nicht von Jochen Hoff, wie die Mustergesellschaft aussehen soll.
Andere wählen andere Alternativen, teilen wäre eine davon. Teilen kann man Wissen, Arbeit und Zeit. Es gibt viele Alternativen zum Arschkriechen, Ausbeuten und ausbeuten lassen.
Wer diese Alternativen nicht sucht, kein Interesse daran hat oder einfach zu faul dazu ist, sie sich zu erarbeiten, macht eben weiter wie gewohnt. Wohin das führt zeigt und die Realität.
Der Unterschied ist nur, dass man inzwischen so würdelos behandelt wird. Damit haben Politik, Lobbies und die ihnen angeschlossenen Medien erreicht, was auch beabsichtigt war. Die Menschen sollen in Zeiten von Massenarbeitslosigkeit, Produktivitätssteigerung (i.e. es werden einfach nicht mehr soviel Leute in Vollzeitbeschäftigungen gebraucht) denke, dass es das individuelle Problem der von Erwerbslosigkeit bedrohten/Betroffen Menschen ist. Und wie ich das die letzten 5 Jahre so beobachte, haben sie es leider auch erreicht.
Allerdings habe ich mich schon lange davon verabschiedet, dass ich von den MitarbeiterInnen der ARGE irgendetwas zu erwarten habe. Mein Recht muss ich selbst kennen und es im Zweifel einfordern. Glücklicherweise gibt es hier in Köln inzwischen ein gute Infrastruktur an Unterstützung. Dein Fall damals, Geheimrätin, wäre etwas für die KEAs gewesen. Diese helfen auch gern anderen Städten und Regionen dabei sich zu organisieren. Einfach mal die bevorzugte Suchmaschine nutzen.
Und es gibt immer Zeiten, gerade wenn man erwerbslos in unserem gesellschaftlichen Klima leben muss, da fehlt die Kraft für vieles. Widerstand und Klagen, Recht einfordern, erfordern einen guten Boden auf dem man steht.
Soweit mir bekannt ist, sind in den Jobcentern von einer bekannten Beratungsfirma spezielle Strukturen eingeführt worden, damit Leute schon vor dem Erstantrag aufgeben. Man rechnete mit 1/3 Einsparungen. Kein Scherz.
Und ich kann verstehen, dass du, Geheimrätin, wenn du schon einen privatrechtlichen Vertrag unterschreiben sollst (von wegen Vertragfreiheit und so), dass er genau das ist, was er dem Buchstaben des Gesetzes her auch sein sollte, ein gemeinsam verhandelter, deiner Situation angemessener Vertrag und nicht irgendwelche Textbausteine.
Aber ohne Beratung und Beistände würde ich mit denen überhaupt nichts verhandeln. Wenn es vor Ort keine entsprechende Beratungstelle gibt, dann gibt, wie schon erwähnt, das Erwerbslosenforum Deutschland oder Tacheles. Mich kann man auch fragen, aber natürlich ist es nur das, was ich machen würde. Ich darf ja keine Rechtsberatung durchführe. (Die nur so fürs Formale)
Klar müssen Harzt IV Empfänger ihre Rechte kennen. Aber das allein reicht nicht.Das politisches Bewusstsein muss sich erweitern, sodass Zusammenhänge klar werden unf die Propaganda und das Lügengebäude der Politik durchschaut werden kann.
Und bei allen rechtlichen Fragen darf m.E der zwischenmenschliche Austausch nicht zu kurz kommen. Wenn Sachbearbeiter vergessen, dass sie es mit Menschen und nicht mit Akten zu tun haben, dann muss man sie daran erinnern. Auch daran, dass sie selbst Menschen und keine Verwaltungsroboter sind.
Es ist meinen Kommentaren hier hoffentlich zu entnehmen, dass ich mich nicht nur mit der rechtlichen Seite beschäftige. Obwohl mein letzter Zusammenprall mit einer Sachbearbeiterin mir auch mal wieder vor Augen geführt hat, dass es schon ein Akt des Widerstandes ist, meine Rechte zu kennen. Da hat sie dann sehr schnell von mütterlich-manipulativ auf reaktionär umgeschaltet. Es ist mir eine persönliche Freude, dass sie sich dann einen solchen Fehler geleistet hat, dass ich ihr jetzt eine fette Dienstaufsichtbeschwerde zustellen lassen kann. Leute, die meinen ihre persönlichen Machtambitionen über Menschen ausüben zu müssen, haben in so einem Job mal so gar nichts verloren.
Ganz davon abgesehen, dass das Ganze abgeschafft gehört.
Nicht umsonst, hießen die Gesetzevohaben, die heute als HARTZIV bezeichnet werden, mal "Gesetz zur Einführung eines Niedriglohnsektors in Deutschland".
Schön fand ich auch letzthin die Äußerung einer sehr unangenehmen Sachbearbeiterin, die tatsächlich im Brustton der Überzeugung sagte, dass sie niemals von der ARGE abhängig sein wolle. hüstel
Was ist zu tun? Im Einzelfall dafür sorgen, dass das Gesetz einghalten wird. Nicht allein zur Behörde gehen, im Zweifel Widerspruch und Klage einlegen. Zeigen, dass man nicht alles mit sich machen lässt. Wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass diese Mitarbeiter teilweise wöchtentlich neue Dienstanweisungen bekommen und wenn sie nicht sehr gewissenhaft sind, legen sie die Regelungen nach ihrem persönlichen Empfinden aus.
Wie du schon schriebst, dem Nachbarn helgen, der Frau, die in euerem Haus die Treppe putzt. Die ist garantiert eine "Aufstockerin".
Den Medien keinen Glauben schenken!
Auf anderer Ebene für die Abschaffung eintreten. Wie auch immer. Gegen den Slogan "Jeder Erwerbslose ist selbst schuld" ankämpfen. Die Reduzierung des Menschen auf seinen ökonomischen Faktor bekämpfen. usw. usf.
Aber auch nicht vergessen, dass wir selbst auch nur Menschen sind, manchmal müde, abgekämpft, überfordert. Die Propaganda, die ausschließlich den Erwerbslosen die Verantwortung für ihre Situation zuschreibt (wie sie auch da oben im Kommentar 6 sichtbar wird) ist ja dieselbe Haltung, die jeden Menschen auf seine ökonomische Verwertbarkeit reduziert.
Ich selbst habe in den vergangenen Monaten nicht mehr soviel darüber geschrieben, weil das, was ich schon schrieb nach wie vor Bestand hat. Ich habe die für mich entscheidenden Beiträge deswegen bei mir unter "merken" dauerhaft verlinkt. Aber dein letzter Beitrag "Erwerbslose sind keine Verbrecher.." hat etwas in mir ausgelöst, was mir schon länger durch den Kopf geht.
seit dem es Beschäftigungsverhältnisse gibt, wo ein Mensch 40 Stunden die Woche malocht und er mit dem Geld seine Familie nicht mehr ernähren kann und deshalb Unterstützung beim Amt beantragen muß (z.B. Angestellte bei Friseuren), seit diesem Zeitpunkt würde ich sagen, dass das Gebilde BRD das Recht verwirkt hat, sich Staat zu nennen.
Nicht jeder Mensch hat die Möglichkeit und die Fähigkeiten in einen gut bezahlten Job zu kommen.
Nicht jeder Mensch kann Bankmanager werden und dann, nachdem er die Bank in so große Schwierigkeiten gebracht hat, dass der Staat einspringen muß, Millionen an Abfindungen kassieren kann.
Nicht jeder Mensch kann Bundestagsabgeordneter werden und inzwischen pro Jahr Zugehörigkeit zum Bundestag Rentenansprüche in Höhe von 2,5% der Aufwandsentschädigung (derzeit ca. 7.900 Euro, d.h. ca. 191 Euro pro Jahr) erwerben.
Warum beschäftigen große Automobilfirmen jede Menge Leiharbeiter, statt auf eigene Mitarbeiter zu setzen?
Warum nehmen sie in Kauf, dass jede Menge Know-How dabei verloren geht, wenn diese Mitarbeiter nach ein paar Jahren wieder entlassen werden?
GM weiß warum es Opel mit all seinem Know-How in Sachen sparsamer Autos nicht einfach so abtreten will.
Im übrigen sind wir alle Staat, Sie, ich, die Leser, etc.
Die Art wie in Argen, Ämtern und mit Arbeitnehmern umgegangen wird, ist doch nur Ausdruck dieser kaputten Umgangsformen. Einer Gesellschaft, die längst den Respekt vor dem Nächsten verloren hat.
Sie beklagen sich über die diskriminierende Politik der Argen? Im Umgang mit Dicken, Ausländern, Immigranten, Asylanten, Kranken, Behinderten etc. kurzum: IM Umgang mit Minderheiten und politisch benachteiligten Gruppen ist diese Politik der Ausgrenzung gang und gäbe. Selbst die Frauenbenachteiligung ist nicht mehr aktuell und hat die Männer- und Jungenbenachteiligung produziert.
Die Gesellschaft ist immer schon ungerecht. Wer sich über die letzten Jahrzehnte hat Honig um den Bart schmieren lassen und glaubte hier in Deutschland sei es anders geworden, hat sich nur in den Schlaf singen lassen von jenen Kräften, die heute den Klassenkampf wiederbeleben.
Gerecht war es hier niemals. Das liegt einfach daran, daß überall Leute herumlaufen, die sich nicht benehmen und ihren Nächsten bei jeder Gelegenheit "anspucken". Die heute institutionalisierte Verachtung hat es immer gegeben. Es war nur verdeckter, versteckter. Wurde hinter den Masken der aufgesetzten Höflichkeit, Heuchelei versteckt und vergraben. Heute kann sich jeder so äußern, wie er es schon immer wollte. Es ist keine Erfindung der jetzigen Tage. Nur die Protagonisten sind teilweise andere.
warum reagiert ihr überhaupt auf solche statements von solchen hirnamputierten heulsusen...
das weis man doch, das bei solchen leuten jegliche argumentation und rechtfertigung zwecklos ist...
da ist nix, kein hirn mehr, welches nutzbar wäre.
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Warum reagiert man auf Statements von vermeintlich "hirnamputierten heulsusen?"
Der Punkt ist folgender: Jeder Mensch hat ein ANRECHT auf würdige Behandlung. Manchen bleibt die unwürdige Behandlung erspart, viele Menschen leben in unterschiedlichen Welten. Sie begreifen die Welt jeweils anders. Wer nie als Ausländer die kalte deutsche Fremdenfeindlichkeit, das düstere System der Diskriminierung kennen gelernt hat, wird das warscheinlich nicht verstehen können. Ohne eigenen Erlebnishorizont ist es schwer die Lebenswirklichkeit anderer zu verstehen.
Der Punkt ist, das Diskriminierung immer eine Schweinerei ist. Dagegen muss man IMMER aufzustehen bereit sein. Wer so redet wie du hier Titus, der sagt im Grunde: "Selbst Schuld, wenn du dich so dumm verhälst!"
Das ist aber nicht richtig. Nur weil sich jemand noch ein bischen Naivität erhalten hat und unbedarft in die Diskussion mit dem Jobcenter tritt, sich seiner Macht und Handlungsoptionen nicht bewußt ist, Fehler macht und unklug auf die menschenverachtende Behandlung reagiert, ist er / sie nicht hirnamputiert.
ES LIEGT DEFINITIV AM SYSTEM UND NICHT AN DEN OPFERN DIESER ZUSTÄNDE!
Wichtig ist, daß man den Opfern das auch erklärt. "DU BIST NICHT SCHULD!" Weder der Dicke, noch der Dumme, noch der Naive, noch der Ausländer, noch das Opfer von Verbrechen irgendwelcher Art sind quasi selbst schuld weil sie "kein hirn mehr" hätten.
SCHULD SIND DIE TÄTER! IMMER!
Nur weil eine Oma an der Tür dummerweise einen Vertrag unterschreibt, weil sie übers Ohr gehauen wird, ist nicht die Oma schuld. ES SIND IMMER DIE TÄTER! Einem Menschen nämlich die Schuld für Naivität zu geben hieße, die Täter in Schutz zu nehmen und ihre Verbrechen als das normalste der Welt darzustellen, auf das jeder Mensch vorbereitet sein müsste.
Aber hier kommen wir eben zu meiner Einleitung: Wer mit dieser oder jener Diskriminierungskultur nicht in Berührung gekommen ist, wird sie nie richtig verstehen. Oft nehmen wir für eigene Vorteile sogar die Diskriminierungskultur in Kauf. Wir akzeptieren etwas, das eigentlich no Go ist, weil wir einen Vorteil haben. Z.B. nehmen wir die Diskriminierung Übergewichtiger in Kauf, weil wir ja nicht betroffen sind in unserer Gruppe und die dicke Frau ja selbst Schuld (sein soll) und wir uns beim Mitmachen in der eigenen Gruppe besser aufgehoben fühlen. Wer so handelt, ist ein Heuchler und sollte aufhören sich zu beschweren wenn er selbst Opfer ist. Da schließe ich bei dem Beispiel die Jammerweiber ein, die sich das Maul zerreißen über dicke Frauen, aber bei der Diskriminierung gegen Frauen aufschreien.
Wer wirklich das Wesen der Diskriminierung kennenlernen will, sollte sich mal Jane Elliots "Blue Eyed" anschauen.
http://video.google.de/videoplay?docid=-4214210122173777318&ei=NRiySpLwEJ_E2wLDhbn0AQ&q=jane+Elliot&hl=de&dur=3&client=firefox-a
http://www.janeelliott.com/
Es geht zwar nicht um Arbeitslose wie im geschilderten Blogeintrag, aber wie J.E. gut zeigt, ist das nicht wichtig. Man kann willkürlich die vermeintlichen Mängel auswählen und tut das auch. Hier die Hautfarbe, dort die Körpergröße, da eine angeborene Behinderung, dort die Frau, da der Mann (ja auch die werden diskriminiert - heute sogar mit System, bevorzugt von Frauen, die selbst sehr laut die Benachteiligung der Frau beklagen).
Diskriminierung ist ein Mittel der Macht. Die Diskriminierung der Arbeitslosen hat System und den hilflosen Bürgern noch ihre Hilflosigkeit vorzuwerfen legitimiert das Verhalten der Drahtzieher.
Helfen statt verurteilen!
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Ist ein bischen ausführlicher geworden. Gegen-Diskriminierung ist mir eine Herzangelegenheit. Denn sie nährt sich oft so unbewußt, gerade in der heutigen kalten Sprach(un)kultur.
Weil ich mit der Erklärung helfe, die Dinge ins richtige Licht zu rücken. Diskriminierung tut immer weh. Meistens wenn man selbst Betroffen ist davon. Bis dahin, sind Leute so ignorant wie du mit deinem Beitrag. Darauf wollte ich hinweisen mit meinem vorletzten Beitrag.