In regelmäßigen Abständen findet der Agrarriese den Weg in die Medien. Manchesmal leider nicht mit ausreichendem Getöse. Doch dieses mal könnte sich das ändern. Wie uns Monsanto jahrzehntelang weismachen wollte, sei bei ihrem Gen-Mais von keiner Gefahr auszugehen. Studien würden nachweisbar die Ungefährlichkeit ausreichend darlegen.
Greenpeace und Global 2000 stellen nun das Wirtschaftweltsbild der Firma in Frage. Sie fanden heraus, dass es sich bei den vorgelegten Studien nämlich teilweise um eingebrachte Untersuchungsergebnisse von anderen Produkten handelte. Im juristischen Sprachgebrauch würde man sofort von "vorsätzlichem Betrug" oder "Täuschung" sprechen. Aber auch da wird Monsanto sicherlich eine Ausrede finden. Sowas wie "inkompetente Mitarbeiter" oder "es geschah ohne Absprache um möglicherweise der Firma zu schaden". Wie auch immer es ausgehen wird, Monsanto wird immer wieder am Abgrund ihrer eigenen Weltscheibe stehen. Lügen haben eben kurze Beine. Wir könnten jetzt vermuten Frau Ilse Aigner wusste vielleicht auf welch dünnes Eis sie sich begibt, wenn sie dem Anbau von MON 810 in Deutschland zugestimmt hätte. Nein, lassen wir das... Das wäre unseriös.
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