Diese Mauer ist wichtig, gerade in Zeiten wie wir sie die letzten Jahre erlebt haben und immer noch erleben. Doch es gibt einen Zeitpunkt diese Mauer einzureißen. Einen Zeitpunkt an dem man sich öffnen und sich auf den Weg begeben muß Gleichdenkende zu finden. Warum das so wichtig ist? Nun -welcher Mensch ist schon gern über Jahre hinweg gern allein und auf sich gestellt? Wir leben in einer Art Abhängigkeit zueinander. Das beginnt beim täglichen Erwerb von Nahrungsmitteln und endet nicht einmal mit unserem Tod. Wer räumt hinter uns auf, wenn wir nicht mehr sind? So müssen wir uns zu Lebzeiten mit anderen mindestens arrangieren sonst überzieht ein Fäulnisgeruch die Erde.
Die vergangenen Jahre stank es schon fürchterlich. Jeder war auf sich besinnt, allerhöchstens noch die eigene Familie mit einschließend. Darüber hinaus gab es kaum eine Wirklichkeit, kaum ein Zusammenhalt, kaum Hilfe und wenn, dann nur für eine Gegenleistung -die meist finanzieller Natur war. Profit stand an erster Stelle. Doch ich habe das Gefühl, daß sich etwas geändert hat, oder zumindest auf dem Weg ist sich zu verändern. Und damit dies nicht wieder einschläft, ist es wichtig Mauern einzureißen wo nun andere -wegen des Profits -versuchen sie zu errichten. Sie haben gelernt, daß Mauern Menschen voneinander trennen und sich diesem Kampf nun verpflichtet, denn nur wenn die Menschen entzweit sind lassen sie sich lenken -jede Gruppierung für sich einem bestimmten Gedankenkollektiv unterstellen: aufteilen in "Gute" Menschen "Schlechte" Menschen. Harmonie wäre pures Gift für den Profit. Nach ihrem Gutdünck darf es sie nicht geben. Sie setzen auf die gegenseitige Abhängigkeit. Gutes kann nur durch Schlechtes profitieren -deswegen muß "Schlechtes" immerwährend existieren, im Zweifelsfalle muß es künstlich erschaffen werden.
Ein einzelner Mensch der sich abschottet, der der Wirklichkeit versucht zu entkommen, ist irgendwann antastbar. Eine Gruppe, die sich abhebt von der Kollektivgesellschaft der Abgeschotteten -eine Gruppe, die sich mit ihren Gedanken zusammenschließt und immer mehr Anhänger findet -nicht aufzuhalten, nicht zu lenken.
So ergibt es sich, das aus einem Einzelnen nach und nach Tausende werden, wenn man feststellt das man nicht alleine ist!
Aber auch der 27.September wird wieder einmal ungenutzt verstreichen...
Worauf ich hinaus will, ist, dass selbst bei maximaler Wahlbeteiligung, die Mehrheitsverhältnisse sich nur unwesentlich von den Systemparteien weg bewegten.
Gruß Andreas
Daher ist der prozentuale Stimmenanteil, der am Wahlabend auf die verschiedenen (System)"Parteien" fällt, am Ende völlig wurscht, so oder so wird neoliberal weiteregiert, egal, welche Parteien, welche Visagen da "Regierung" spielen.
Daher halte ich unter den gegenwärtigen Bedingungen die ganze Wählerei für Quatsch, zumindest für diejenigen, die etwas ganz anderes wollen!
Zitat: "Daher halte ich unter den gegenwärtigen Bedingungen die ganze Wählerei für Quatsch, zumindest für diejenigen, die etwas ganz anderes wollen!"
Diese Aussage bzw. dieses Verhalten unterstützt die Systemparteien! Wer Veränderung will, MUSS MUSS MUSS wählen gehen!!! Und verdammt nochmal: Es GIBT Alternativen! Man muss sie nur wählen. Es wird dem Dummpöbel immer nur wieder und permanent medial eingetrichtert, was es wählen soll und vor allem was es nicht wählen darf. Diese propagandistische Beeinflussung muss sich in den Hirnen des Dummpöbels verändern, muss ausgeschaltet werden, man muss sich darüber hinwegsetzen - ganz BEWUSST! Veränderung in den Zuständen der Welt um einen herum beginnt mit einer BEWUSSTEN Veränderung im eigenen Kopf und mit anschließendem HANDELN! Wirksamer Widerstand kann und wird in diesem System nur über den WAHLZETTEL geäußert werden. Leute, begreift dies endlich!
JEDER, der Veränderung will, MUSS wählen gehen und SYSTEMOPPOSITIONELL wählen!
Das Problem ist nur: leider wird A. Merkel, die Titanic aus der Uckermark die Wahl wieder gewinnen. Der grosse Teil der Bevölkerung träumt sich weiterhin seine "heile" Welt zusammen, siehe nur das Samstagabend-Fernsehprogramm. Da hilft wirklich nur die "eigene" Mauer und der Versuch, in dieser Welt irgendwie zurecht zu kommen. Ich lese jetzt seit 2004 über die kommende Krise und deren Zusammenhänge und ich stehe nach wie vor alleine in einer verständnislosen Umwelt. Einzig im Internet finde ich tieferführende Informationen. Nur: Es ist eine virtuelle Welt und Worte und alles Geschreibsel haben keinerlei Konsequenzen in der realen Welt. That's it.
LG
Petra aus Schwabing
Das Traurige ist zudem die absolute, hundertprozentige Gewissheit, dass auch nach dem 27. September alles beim alten bleiben wird: Die fünf jetzt im BT befindlichen Parteien werden auch drin bleiben, keine weitere Partei hat auch nur annähernd den Hauch einer Chance, die undemokratische 5%-Hürde zu überwinden. Mit den Linken darf auf Weisung von ganz(!) oben keine der vier oben genannten Parteien koalieren.
Die Voraussetzung für den Erfolg einer sechsten Partei für den BT (oder vielleicht auch ein kompletter Austausch einer jetzt dort befindlichen) wäre die mediale Gleichbehandlung. Unter anderem durch die Medienhoheit des bis heute bestehenden alliierten Hauptbesatzers USA über die deutschen Medien bis ins Jahr 2099 dürfen "unsere" Medien diese Gleichbehandlung nicht zulassen. Denn: Wer die Medien kontrolliert, gewinnt die Wahlen.
Die Folge: Irgendeine Kombination aus CDUSPDFDPGRÜNE. Welche dabei zustande kommt, spielt nicht den Hauch einer Rolle.
Aufgrund dieser absoluten Gewißheit bräuchten die Systemparteien eigentlich garkeinen Wahlkampf zu machen, somit würde uns deren ganzes widerliche Geseier und Geblubber erspart bleiben.