Aber Merkel hat damit den Energieversorgern aus dem Westen Milliarden von Euro erspart, natürlich zu Lasten des deutschen Volkes, wie sich ja ihre gesamte Politik gegen die Menschen in Deutschland richtet.
Damit die Lage auch ganz deutlich wird, sprang ihr sofort der Typ mit den fettigen Haaren, seine Ölprinzlichkeit der Freiherr von und zu Guttenberg zur Seite und forderte für die CSU natürlich auch Laufzeitverlängerungen. Seine Schmierigkeit sprach sogar noch von sicheren Meilern die nicht vom Netz gehen müssten.
Natürlich ist es Unfug sich bei Guttenberg überhaupt Gedanken über den Sinn seiner Aussagen zu machen. Sie haben einfach keinen. Aber was mag der Pausenclown wohl unter sicheren Atomkraftwerken verstehen? Vermutlich Krümel. Aber als typischer Bayer findet er Atomkraftwerke und Endlager bei anderen toll. Wollen aber die bösen Tschechen ein
Endlager an der bayrischen Grenze bauen, dann ist das bayrische Geschrei groß.
So wie sich die Helmholtzbande mit Sitz in München ja auch in Asse II austoben durfte, weil es da ja nur um Nichtbayern geht, die man ohne weiteres opfern kann. Hauptsache den Bayern geht es gut. Wenn Guttenberg immer noch nicht begriffen hat, dass auch Bayern verseucht wird, wenn Vattenfall es schafft das Atomkraftwerk Krümmel endgültig in einem Supergau vor die Wand zu fahren, dann zeigt das nur, das Bayerns Elite eben immer noch dümmer ist, als die Polizei erlauben sollte.
Es ist doch schon lange keine Frage mehr ob Vattenfall eines seiner Atomkraftwerke in den Supergau schicken wird. Die bange Frage lautet doch nur noch wann das passiert und ob es mit etwas Glück ein schwedisches Atomkraftwerk trifft und keines der deutschen Werke. Aber wer sich die Dinge um Krümel so ansieht, der weiß, dass es wohl in Deutschland passieren wird.
Zwei Jahre haben die Komiker an dem Atomkraftwerk gebastelt und nun nach dem erneuten Wiederanfahren gleich zwei Pannen gehabt, wobei die letzte genau die gleiche Panne ist, die vor zwei Jahren zum Brand eines Transformators geführt hatte. Diesmal hat es den baugleichen Partner erwischt, der mit 33 Jahren eigentlich seine Zeit als Trafo hinter sich haben dürfte.
Bezeichnend für Vattenfalls Haltung ist, das beim ersten Transformatorbrand die Ursache nicht ermittelt werden konnte. Anstatt dann beide Transformatoren zu ersetzen, wurde der zweite baugleiche Transformator einfach behalten um Kosten zu sparen. Das Risiko tragen ja nur die Menschen, den Gewinn verfressen die Eigentümer von Vattenfall.
Wenn selbst die ruhige Braunschweiger Zeitung von einer
Gefahr des Lügens und Schummelns spricht, dann muss man davon ausgehen, das Lebensgefahr besteht. Man kann Atomkraftwerke eben nicht nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung und in totaler Verantwortungslosigkeit fahren. Bei allen Betreibern sind ernsthafte Zweifel an deren Fähigkeiten zum Weiterbetrieb angesagt.
Bei Vattenfall gibt es überhaupt gar keine Zweifel mehr. Vattenfall muss jeglicher Betrieb von Kraftwerken untersagt werden. Es darf keinesfalls zugelassen werden, das Vattenfall in Schwarze Pumpe bei Cottbus, das weltweit erste Kraftwerk betreibt, dass zwar Kohle verbrennt, aber kein Kohlendioxid mehr ausstößt. "Carbon capture and storage" (CCS) ist eine Technologie, bei der das Klimagift aus den Kraftwerksabgasen abgeschieden wird, um es danach zu verflüssigen und unterirdisch lagern zu können. Vattenfall ist einfach nicht reif und verantwortungsvoll genug um eine solche Technologie sicher handhaben zu können.
Ein besonderer Hohn ist es wenn Vattenfall jetzt wieder einmal von Transparenz redet und die Bürger doch nur wieder beruhigen will. Der einzig richtige Schluss, ist Vattenfall die Betriebsgenehmigung für alle Anlagen zu entziehen und alle Anlagen zu verstaatlichen. Dafür braucht Vattenfall dann auch kein Geld mehr für den Abbruch der alten Atomkraftwerke zu bezahlen. Vattenfall ist auch in Schweden noch gefährlich, aber nicht so gefährlich wie in Deutschland.
Natürlich müssen alle Atomkraftwerke möglichst schnell vom Netz. Aber niemand sollte Sigmar Gabriel und seiner SPD trauen. Die reden zwar vom Ausstieg, sind aber teilweise intern ganz fleißig daran, den Ausstieg vom Ausstieg zu proben. Sie würden das in einer neuen Regierung mit der CDU/CSU auch sofort mittragen.
Gefordert sind jetzt neue Konzepte, die vor allem die Frage des Endlagers und dessen Kosten lösen.