Axel Wieandt, der Vorstandsvorsitzende der Hypo Real Estate, meldet mal wieder weiteren Geldbedarf an. Wieviel er genau braucht, weiß er noch nicht, das weiß er erst nach der Hauptversammlung, wenn die HRE dann komplett dem Staat gehört. Nein, er schämt sich nicht; und sein Institut ist so wichtig, dass es unbedingt gerettet werden muss, um den deutschen Pfandbrief zu retten. Selbst nach dem Wechsel im Vorstand stinkt der Fisch eben immer noch vom Kopf her.
Die Geschäftsreisen in Deutschland gehen zurück. Hotels und Fluglinien klagen über mangelnde Auslastung. Weltweit sieht es ähnlich aus. Die Zeitarbeitsbranche, also die Sklavenvermittler, klagen bereits jetzt über einen Rückgang von bis zu 40 Prozent ihres gemeinen Geschäfts. Da werden wohl in diesem Jahr einige von den Menschenhändlern und Lohndumpern über die Klinge springen müssen, was sicherlich keine schlechte Nachricht ist. Besser wäre allerdings, wenn der Menschenhandel komplett verboten würde.
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Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise
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06/03/09 um 12:31
Deutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrise
Auszug von duckhomeDeutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrisevon Jochen HoffAxel Wieandt, der Vorstandsvorsitzende der Hypo Real Estate, meldet mal wieder weiteren Geldbedarf an. Wieviel er genau braucht, weiß er noch nicht, das weiß er erst nach ...
Auszug von duckhomeDeutschland fest im Griff der Weltwirtschaftskrisevon Jochen HoffAxel Wieandt, der Vorstandsvorsitzende der Hypo Real Estate, meldet mal wieder weiteren Geldbedarf an. Wieviel er genau braucht, weiß er noch nicht, das weiß er erst nach ...



















Komisch, dass den Anlegern das nicht die Jahre vorher schon aufgefallen ist. Muss es erst so offensichtlich sein? Wofür werden denn die Analysten (das witzigste Völkchen das auf den "Nachrichten" Sendern herumläsuft) bezahlt?
In seinem guten, von Dir erwähnten Beitrag stützt sich Karl Weiss mehrfach auf Daten von Joachim Jahnke.
Dessen Infoportal Globalisierung
http://www.jjahnke.net/
ist meines Erachtens auch eine der Quellen, die es lohnt, regelmäßig zu verfolgen.
Bei diesem Satz fiel mir sofort ein, wie oft uns von "Wirtschaftsexperten", Börsenleuten u.a. seit Jahren immer wieder eingehämmert wurde, wie sehr doch die ganz Wirtschaft "auch"(!) Psychologie sei, was für eine große Rolle da auch "Erwartungen" und "Stimmungen" spielen sollen....
So langsam blicke ich da tiefer, begreife viel deutlicher als früher, w a s man mit all diesen (Sieges) "Sondermeldungen"(siehe nur monatlich Goebbels-Weise in Nürnberg..., u.v.a.) über angeblich "sinkende" Arbeitslosenzahlen, ominösen "Lichtern" an Tunnelenden, sich ankündigenden "Aufschwüngen", "höherer Konsumlaune".., "Dax-Sprüngen" trotz miserabelster Wirtschaftsdaten bezweckt: Neben reiner Stimmungsmache und Leute-Verarschung, Wählermob-Rekrutierung glauben offenbar viele dieser neoliberalen Idioten tatsächlich, eine Wirtschaft alleine mit BESCHWÖRUNGEN, MAGIE auf die Sprünge zu verhelfen!
Es ist, als ob die gute alte Geisterbeschwörung wieder zurückgekehrt sei..., vielleicht wird man demnächst sogar noch auf die Idee kommen, im Bundesskanzleramt oder an der Frankfurter Börse leibhaftige Indianer in voller archaischer Kostümierung mit Regentänzen auftreten zu lassen, sie dort den nächsten "Aufschwung" herbeitanzen zu lassen?
Würde doch irgendwie zu dieser ganzen verlogenen neoliberalen Brut passen, und Deutschlands verkommende Mainstream-Journalie wäre sicher begeistert!
Das ist eine ganz erfreuliche Meldung. Zum einen, weil scheinbar diese unwürdige Branche sich selbst auflöst. Zum anderen aber auch, weil ein nicht unerheblicher Anteil der Tagelöhner vom Zeitarbeitsstrich ausschließlich durch die Angenda-Machenschaften überhaupt bei den Arbeitszuhältern von Adecco und Co. landeten und es immer vorzogen, sich mit dem Thilo-Sarrazin-Fraß zu bescheiden, ehe sie sich dem würdelosen Zustand der Clement-Branche auszusetzen und damit ihren Anteil an einer weiteren Entsolidarisierung dieser Gesellschaft zu leisten.
Bei Opel verschwindet sang- und klanglos die Clement-Klitsche Adecco. Der Menschenhändler Adecco, dessen Deal mit Opel in der bundesdeutschen Geschichte einmalig ist. Seit Jahren erhielten Bewerber auf ausgeschriebene Stellen nicht von Opel sondern von Adecco Antwort. Und zogen sie es dann vor, sich nicht mit dieser schmierigen Branche gemein zu machen, so kam es nicht selten vor, daß Adecco sie bei der ARGE denunzierte, mit der Konsequenz, daß selbst der Thilo-Sarrazin-Fraß nicht mehr drin war.
Seit Jahren wurden die Opel-Auszubildenden nach ihrer Facharbeiterprüfung an den Menschenhändler Adecco verscheuert, das mit Zustimmung des Betriebsrates. Des Betriebsrates, der, zwar mit dem Rücken an der Wand, sich immer mehr zum Kronzeugen scheinbar seriösen Handelns des Opel-Managements machen ließ.
Und seit Jahren waren Produkte der Firma Opel, ebenso wie Produkte anderer, total verlidlter Betriebe, für den verantwortungsbewußten Verbraucher nicht käuflich.
Das also kann sich ändern. Der ganze Schwindel mit der Arbeitslosen-Statistik, die ganze Mogelpackung, "Das Jobwunder Zeitarbeit", der Schwindel mit der Ein-Euro-Zwangsarbeit, der Schwindel mit den Niedrigslöhnen und der Schwindel mit den Scheintarifen christlicher "Gewerkschaften", ja sogar der Schwindel mit den tariflosen Branchen bricht zusammen.
Darin, man darf ja noch hoffen, liegt eine Chance: Unbedingte Offenheit, was die Statistik anbelangt. Ersatzlose Streichung der Agenda-Schikanen, die nur ein krankes Gehirn erdacht hatte, die nichts brachten außer, daß von "Clement-Ladies" in die Enge getriebene Arbeitslose irgendwann zermürbt ihren aufrechten Gang verloren und sich auf dem Zeitarbeitsstrich und anderen würdelosen Branchen prostituierten. In Einzelfällen zogen Arbeitslose den Freitot vor...
Das ganze CDU/FDP-Programm von sieben Jahren "Rot"-Grün gilt es rückgängig zu machen, eine starke Opposition beider sozialdemokratischen Parteien, von denen die eine noch keine Arbeiterpartei ist und die andere (vielleicht) wieder eine werden könnte, beinhaltet die Chance dazu. Die Chance, daß dieses Land solidarischer wird.
Nur wenn wir so etwas schreiben, sind wir nur die bösen Buben, die angeblich alles in den Dreck ziehen.
Man will einfach die Augen nicht öffnen und ist immer noch guter Dinge, dass sich alles zum Besten wenden wird. Nix wird mehr passieren. Alles wird noch schlimmer. Und spätestens, wenn die Politik Opel fallen lassen wird (nach der Wahl versteht sich), wird der blöde Michel wieder erwachen. Der deutsche ist zu dumm zu sch*. Alle 26.000 Opel-Mitarbeiter sollten jetzt schon einmal die Messer (im übertragenen Sinne) wetzen und dann ganz schnell nach Berlin.
Armes Deutschland. Aufsichtsräte, Vorstände und Manager haben alles n den Dreck gefahren und jetzt wollen wir die Suppe auslöffeln.
Sperrt Funke und Co. einfach in den Knast - bei Wasser und Brot.
Aber nichts wird passieren. Die MwSt.- Erhöhung steht schon fest. Um diese ganze Scheiße bezahlen zu können, werden Sozialhilfeempfänger nach der Wahl weiterhin wie bisher - und schlimmer geqält. Menschen die durch die verf* Gier unserer Kapitalisten ihren Arbeitsplatz verloren haben und weiterhin verlieren werden, müssen das büsen.
Dieser D* Staat muss weg.
Nun ein Live-Beispiel aus unserer Gesundheitsreform.
Meine Frau wurde durch einen "Arschloch" Prof. entlassen, weil dieser sich erst einmal im Krankenhaus durch Streichung von Leistungen beweisen muss. Die Schmerzen welche meine Frau zu erleiden hat, interessiert ihn nicht. Das Medikament würde jetzt angeblich Herzbeschwerden bei meiner Frau auslösen. Einen Bericht gibt es natürlich nicht. Nun nach 6 Monaten hat sich die Krankenkasse bereit erklärt, die Kosten für ein alternatives Medikament zu tragen. NACH WOHLGEMKERT 6 MONATEN.
Natürlich wollte kein Arzt dieses Medikament spritzen, weil das Budget - wie gehabt bei weitem nicht reicht. Jetzt müssen eben minderwertige Tabletten gefressen werden.
Wie meine Frau in den Monaten gelitten hat, hat dieses Dreckschwein natürlich nicht interessiert. Ich hoffe, dass sie Herr Prof. jämmerlich verrecken werden, sie altes Dreckschwein.
Irgendwan reicht´s.
Ja, und klaro, klaro, natürlich spielten diese ebenso verlogenen "Betriebsräte" und "Gewerkschafter" wie gehabt (siehe VW!)mit, die gleichen Vögel, die seit über 25 Jahren wohl keinen "Blauen Anton" mehr getragen haben, sich seither im Opel-Aufsichtsrat mästeten, nun aber bei der drohenden Schließung/Insolvenz wahre Veits-Tänze aufführten zwecks "Rettung"...
Warum wohl unsere "offiziösen" Medien über diese "herrlichen" Vorkrisen-Zustände bei Opel bisher kaum berichtet haben? Passt eben nicht in diese schöne neoliberale (verunstaltete) Welt.
Der Glaube stirbt ja bekanntlich zuletzt...
Aus meiner Sicht ist das aber nur verschwendete Zeit.Keine der grossen Parteien wird es noch schaffen Veränderungen im positiven Sinne herbeizuführen.Hierzu ist der Karren schon viel zu tief im Dreck versunken um Ihn überhaupt noch erblicken zu können.Die einzige gangbare Lösung wäre ein kompletter Neuanfang verbunden mit der ausübung von Gerechtigkeit nach welcher es der Mehrheit des Volkes dürstet.Hierzu hat aber keine der "Volksparteien" und auch keine der anderen "sozialistischen" Parteien denn Mut.Jegliches herumdoktorn verlängert vielleicht das Leben des leblosen Körpers der BRD aber das der Tag X schon fest im Geschichtsbuch festgeschrieben steht daran kann keine noch so toll agierende Top Demokraten Partei etwas ändern.
Jochen bringt es deshalb wie immer auf denn Punkt.Er mag kein Christ sein und liegt aus meienr Sicht auch sonst oft mal daneben aber eines verliert Er nie nämlich denn Sinn für die Realiät und Sie Herr Burkhard Schulte-Vogelheim haben zumindestens mit Ihrem letzten Kommentar das genaue Gegenteil bewiesen.Wirklich schade das die Leute mehr am aufhalten des Untergangs glauben als an denn Neuanfang der für Uns alle mehr bringen wird als Wir jemals zu träumen geglaubt hätten.Machbar ist alles und genau das sollte immer der Massstab sein.Kleinreden lassen haben Wir Uns schon lange genug.
Ich wurde dieser Tage von meinem Arbeitgeber auf eine Weiterbildung geschickt (die zwar ebenso überflüssig wie sinnlos war, aber das ist wieder ein anderes Thema).
Das Tagungshotel, in dem ich untergebracht war, nimmt tatsächlich 19 Euro für das Frühstücksbuffet.
OK, ich wohne sehr ländlich und für 19 Euro kriege ich hier noch ein Rumpsteak mit Pommes und Salat und eine Zwiebelsuppe vorne weg (ich will ehrlich sein, die Zwiebelsuppe treibt den Preis vermutlich doch ein klein wenig über die 19-Euro-Grenze :D) und mir ist durchaus klar, dass das kein Maßstab für ein Frühstücksbuffet in einer deutschen Großstadt sien kann.
Aber 19 Euro für ein Frühstück?
Man darf nicht vergessen, dass das in richtigem Geld immerhin rund 37 DM wären!
Ehrlich, wenn ich das selbst hätte bezahlen müssen, dann wäre mir das Frühstücksei im Hals stecken geblieben.
Bei derartigen Preisgestaltungen in wirtschaftlichen Krisenzeiten brauchen sich die Geschäfts- und Tagungshotels nicht zu wundern, dass die Nachfrage sinkt.