Dass die Firma Arvato innerhalb des Bertelsmann-Konzerns eine besondere Rolle einnehmen soll, ist seit langem bekannt. Sie ist Adresshändler, verwaltet Städte und will auch die Logistik der Bundeswehr übernehmen, soll allerdings ebenso die Kinderhorte und Kindergärten
im festen Griff der Mohn/Bertesmann-Doktrin der Unfreiheit halten.
Damit ist aber noch lange nicht Schluss. Momentan existieren Bemühungen, die Sekundarstufe der Schulen zu privatisieren, damit die Kosten für Universitäten schon dadurch verringert werden, dass immer weniger Schüler zu einem Studium zugelassen werden. Beim Studium selbst sollen Studiengebühren ärmere Studenten abschrecken oder verhindern. Was die Universitäten noch an Wissen verbreiten dürfen, bestimmt das CHE durch politische Einflussnahme und sein dämliches unwissenschaftliches Ranking.
Nachdem Zensursula nun den Weg zur Sperrung kritischer Webseiten freigemacht hat, kommt Arvato mit dem nächsten Schritt. Arvato bieten seinen Kunden ganz offen die
Manipulation des Internets an.
München (ots) - arvato online services, Full-Service-Dienstleister für Online-Marketing und Loyalty-Services, hat sein Portfolio um Social Media Monitoring erweitert. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, relevante Foren, Blogs und Communities zu beobachten und die Darstellung des eigenen Portfolios und Images im Netz zu überwachen. Bei negativen Ergebnissen bietet arvato online services seinen Kunden die richtige Strategie, um dem aktiv entgegenzuwirken. Mit ihrem umfangreichen Portfolio können die Münchner Online-Experten zielgruppengenaue Marketing-Aktionen planen und durchführen und Unternehmen dabei helfen, die Eigendarstellung im Netz kontrollieren und steuern zu können.
Natürlich kann Arvato nicht die Berichterstattung über diverse Konzerne in Blogs beeinflussen. Auch nicht die Berichterstattung über sich selbst und den schmutzigen Bertelsmannkonzern mit seiner unnǘtzen Stiftung. Es muss also etwas anderes gemeint sein. Dieses Andere ist Wikipedia. Denn über den Spiegel und die Bertelsmann-Tochter "Wissen Media Group" hat Mohn/Bertelsmann auch die Wikipedia fest im
Würgegriff. Seit April 2008 arbeitet auch der 1. Vorsitzende des Vereins Wikimedia Deutschland bekanntlich als bezahlter Redakteur für "Spiegel Wissen" und ist damit ein Mann von Bertelsmann.
Natürlich hat es innerhalb von Wikipedia Deutschland eine
harte Diskussion zum Thema gegeben, aber daraus folgte leider kein entsprechender Schluss. Die Zusammenarbeit mit Bertelsmann geht weiter. Durch die klaren Worte von Arvato ist klar, dass Mohn/Bertelsmann Wissen im Internet zugunsten wirtschaftlicher Interessen und gegen Geld manipulieren will und wohl auch schon manipuliert.
Durch die Nähe von Wikipedia zu Bertelsmann stellt sich die Frage, inwieweit den Inhalten von Wikipedia noch zu trauen ist. Es ist kaum zumutbar, jedesmal nachzusehen, ob der Inhalt manipuliert wurde oder nicht. Damit ist das gesamte Konzept in Frage gestellt, zumal es für wirkliche Insider auch Mittel und Wege geben dürfte, Artikel zu ändern, ohne dass dies in der Historie des Artikels auftaucht.
Wer Wikipedia und sich selbst an Mohn/Bertelsmann verkauft hat, hat damit das Vertrauen in Wikipedia zerstört, und dies war wohl auch ein Ziel der Bertelsmänner. Es ist schade, aber wohl nicht mehr zu ändern. Überall wo die Familie Mohn, der Bertelsmannkonzern oder die Bertelsmannstiftung ihre Finger drin hatten, bleiben nur noch zerstörtes Vertrauen, Lügen und Schmutz übrig. Das reicht von den Gewerkschaften bis in die Politik – und nun leider auch in die einzige freie Web-Enzyklopädie.
Besonderes Augenmerk sollte man aber auf folgende zwei Aussagen werfen:
[...]stellt sich die Frage, in wie weit den Inhalten von Wikipedia noch zu trauen ist. Es ist kaum zumutbar, jedesmal nachzusehen ob der Inhalt manipuliert wurde oder nicht. Damit ist das gesamte Konzept in Frage gestellt [...]
Selbstverständlich ist den Inhalten der Wikipedia nicht vorbehaltlos zu trauen. Damit ist allerdings auch nicht das Konzept in Frage gestellt. Wir predigen das seit etwa 2001...
Konkret hat uns diese Vorstellung dazu geführt, dass wir seit Jahren predigen, dass die Wikipedia, wie jede andere Quelle!, nur mit einem gesunden Maß an Medienkompetenz genutzt werden sollte. Daraus ist u.a. auch unser Schulprojekt entstanden, da dies gerade Schülern (und selbst Studenten) nicht bewusst ist.
[...] zumal es für wirkliche Insider auch Mittel und Wege geben dürfte, Artikel zu ändern, ohne dass dies in der Historie des Artikels auftaucht.
Das ist FUD. Selbstverständlich ist es Technikern mit direktem Datenbank-Zugriff möglich, Inhalte unbemerkt zu verändern. Genauso wie es dir möglich ist, diesen Kommentar von mir zu verändern, so dass er für Außenstehende so aussieht, als ob der veränderte Text von mir stammen würde. Aber ist das wahrscheinlich? Nicht, wenn man sich mit dem komplexen Freiwilligen-Gebilde innerhalb der Wikimedia-Projekte auseinandersetzt. Sollte Bedarf bestehen, führe ich das gerne näher aus.
Es ist wie schleichendes Gift. Sieh dir die Hans Böckler Stiftung der Gewerkschaften an, wie weit die schon unterlaufen ist.
ich war selbst einige Zeit Autor bei der wiki! Und ich genoß einen guten Ruf, bis jemand auf die spinnerte Idee kam, in einer Diskussion eine Änderung vorzunehmen (nicht rückverfolgbar), die mich als Dokumentenfälscher darstellte! Es ging damals um einen bestimmten Artikel, für den der endgültige Löschantrag lief - ich war für die Löschung. Nach der Manipulation sah es jedoch so aus, als sei ich gegen die Löschung!
Die Rufschädigung, die mir damit angetan wurde, war immens, und natürlich mein Vertrauen in die wiki-Admins, die mich sperrten, anstatt jene Person, die die Fälschung vorgenommen hat.
So nehme ich in meinem Blog grundsätzlich keine Kommentare auf, die Links auf die Wikipedia enthalten (vor allem bei dem Thema Klimawandel nicht, da mir die Autoren jenes Artikels als Internettrolle bekannt sind - und bei der wiki immer noch nicht gesperrt wurden wegen Artikelinhaltsverfälschung).
Ich stand sehr lange auf der Seite der wiki, bis dann eben die Geschichte mit diesem Linken-Politiker geschah, bei der sich die wiki-Administration gleichfalls nicht mit Ruhm bekleckert hat. Erkennt man nun, das hinter jener Manipulation (wie beim Klimawandelartikel) Bertelsmann herum drückt, wird einem klar, das die wiki nicht mehr vertrauenswürdig ist.
Und es spielt keine Rolle, ob der letzte, der jetzige oder der zukünftige Chef des wiki Media-Vereins ein Arvanto-Mitglied ist oder nicht! Der Schaden ist bereits angerichtet (und mir sind Dutzende von Artikeln bekannt, wo im Sinne Bertelsmann manipuliert wurde/wird).
MfG
Ansonsten kann ich mich bezüglich Wiki gut daran erinnern, damals ausgehend von ausführlichen öffentlichen Protokollen eine sehr genaue Analyse eines ernsteren Kernkraftwerks-Vorfalls gepostet zu haben. Wenigen Minuten später war er gelöscht und ich gesperrt! Begründung des unglaublich selbstgerechten Blockwartes: 'Linke Propaganda aus der Anti-Atomkraftecke'. Der Mann wurde sehr ausfallend, ich habe alles dokumentiert, aber kein Schwein interessiert sich natürlich dafür. Und das wird für tausende von anderen Artikeln auch gelten. Seit es Moderatoren gibt und Bertelsmann seinen Fuß in der Tür hat, ist die Wikipedia nur noch für unpolitisches Material zu gebrauchen. Für mich ein völlig klarer Fall. Faschismus ist überall, und genau so fängt er leider an.
Viele Infos hier: www.demokratie-ist-wichtig-de
Das Unternehmen Lycos wird vom Patriarchen-Sohn Christoph Mohn geführt.
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