Zwei Sätze sind es, mit denen die Bundesangela Merkel ihre wahre Gesinnung offengelegt hat und den Bürgern zeigt, was sie jetzt für durchsetzbar hält.
“Die alte Trennung von innerer und äußerer Sicherheit ist von gestern”, sagte Merkel bei der Vorstellung des Leitantrages für das neue CDU-Grundsatzprogramm in Berlin. Die Kanzlerin bezog dies ausdrücklich auch auf den von der CDU/CSU gewünschten Einsatz der Bundeswehr im Inland.
“Wir müssen in ganz neuen Zusammenhängen denken”, sagte Merkel weiter. “Nur dann bleiben Freiheit und Sicherheit auch angesichts dieser neuen Bedrohung in einer ausgewogenen Balance.”
Es mag ja Leute geben, die das für zufälliges und unüberlegtes Politikergewäsch halten und zur Tagesordnung übergehen wollen. Allerdings ist Frau Merkel nie dadurch aufgefallen, das sie Fehler gemacht hätte. Für Fehler und für das Ausloten wie weit man gehen kann, hat sie ihre Leute, die sie da auch gnadenlos opfert. Sie kommt erst dann aus der Deckung, wenn die eigentliche Schlacht schon geschlagen ist.
Wir erinnern uns wie "Kohls Mädchen" ihren Übervater aus dem Rennen nahm, als die Parteispendenaffäre hochkochte und wir erinnern uns ebenfalls, wie sie Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble nach dessen Affäre ausbootete. Selbst das sie Stoiber den Versuch einer Kanzlerkandidatur überlassen hat, war keine Niederlage, die ließ sie Stoiber zukommen, weil sie wusste das die Zeit noch nicht reif war.
Frau Merkel ist nämlich nicht zufällig da, wo sie heute ist. Sie ist am ehesten mit Frau von der Leyen zu vergleichen, die ja auch durch die Kontakte ihres Vaters, ihre Karriere in der Politik leichten Schrittes nahm. So wie Ernst Albrecht für seine Tochter sorgte, tat das auch Horst Kasner, der entgegen aller sonstigen Schilderungen als Leiter des Fortbildungszentrum der evangelischen Kirche für Pfarrer und Prediger "Waldhof" ein sehr einflussreicher Mann in den DDR-Kirchenkreisen war.
So lernte die kleine Angela alle wichtigen und einflussreichen Leute in der DDR-Kirche kennen, wie Eppelmann, Lothar de Maizière und Wolfgang Schnur, die auch später ihre Förderer wurden. In Merkels Elternhaus wurde die Linie "Kirche im Sozialismus" vertreten, der gleiche der Loyalität zu Regime und Kirche bedeutete und damit auch zu einer kompletten Einbindung der Kirche in den sozialistischen Staat führte. Kirchenvertreter die dieser Linie nicht folgen konnten, wurden ausgegrenzt.
So bekam Angela Kasner sehr früh Kontakt auch zu den Vertretern der Staatsmacht und konnte die Willfährigkeit ihres Vaters unter anderem dazu nutzen, einen ihr gegenüber unbotmäßigen Klassenlehrer, durch die Partei bestrafen zu lassen. Man muss sich nicht ausmalen, was eine derartige Macht bei einer Jugendlichen anrichtet. So wurde sie wie selbstverständlich zum Studium zugelassen, was für gläubige Christen fast unmöglich war und genauso selbstverständlich wurde sie Sekretärin für Agitation und Propaganda, bei der FDJ.
Die normale Entwicklungslinie einer AgitProp-Kämpferin der FDJ, war Kandidatin der SED, Aufnahme in die SED und Parteischule für Agitation und Propaganda. Oft mit einem Zwischeneinschub für das Lernen nachrichtendienstlicher Arbeiten. Wir haben es also mit einer hartgesottenen evangelischen Kommunistin zu tun, die von den Stasi-IM in ihrem Umfeld, auch stets positiv, staatstragend beurteilt wurde.
Das ist übrigens kein Vorwurf. Sie lebte in der DDR und wollte das Beste für sich daraus machen. Andere kämpften für Freiheit, sie für ihren persönlichen Erfolg. Das ist legitim. Problematisch wurde das erst, als sie nach der Wende begann, sich ihre DDR-Vergangenheit passend zurechtzulegen. Wobei sie auch das nicht alleine so gemacht hat und wir nach 1945 bei uns im Westen genügend solcher Fälle hatten.
Natürlich ist das nicht fair, zumal sie ihren ehemaligen Mitbürgern immer gerne Vorwürfe über deren Vergangenheit machte, zumindest wenn sie in anderen Parteien waren. Ob sie ein Wendehals ist, kann man nicht beurteilen, weil es ja sein kann, das sie in der DDR gelogen hat, oder das sie uns heute belügt. Aber das ist für uns bedeutungslos. Wir haben sie als Kanzlerin einer großen Koalition, der eine machtlose und zerstrittene Opposition gegenüber steht.
Dabei wird die Sache noch dadurch verschlimmert, das wir keine wirklich freien Gerichte haben, die unsere Verfassung oder die Bürgerrechte schützen würden. Die Koalition ist heute schon politisch am Ende. Sie bleibt nur zusammen, weil Neuwahlen vermutlich die Lage noch schwieriger machen würden.
In dieser Situation, greift Angela Merkel die Vorschläge von Schäuble, Beckstein und Bosbach gerne auf. Sie hat die Rufe "Wir sind das Volk!" noch in den Ohren. Sie weiß, wie schnell sich die Situation ändern kann. Deshalb setzt sie jetzt auf die Diktatur-Karte, mit der sie ja einen wesentlichen Teil ihres Lebens schon gut gefahren ist. Bundeswehr im Inneren bedeutet absolute Macht. Es ist diese Macht die sie lockt.
Wir kennen aus unserer Geschichte, in der deutsche Streikende von deutschen Soldaten, vor ihren Fabriken zusammengeschossen wurden. Wir wissen von Demonstrationen bei denen wahllos in die Menge geschossen wurde, so wie man heute Wasserwerfer benutzt. Kommt es zum Einsatz der sehr gut ausgerüsteten Bundeswehr im Inneren, sind die letzten kleinen Freiheiten vorbei.
Natürlich wird uns die Bundesangela nicht Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble, den Beckstein oder den Bosbach als Diktator zumuten. Der Schäuble wird geopfert. Wenn Angela schnell ist, was man ihr zugestehen muss, lässt sie ihn wegen der Schreiber-Affäre hochgehen. Dann ist der aus dem Weg und die anderen werden vorsichtig sein. Sie wird auch weiter wählen lassen. Der Bürger hat ja eh keine Wahl bei den Wahlen. Sie könnte sich auf Dauer im Amt festsetzen. Als Diktatorin, ohne das man es ihr wirklich nachweisen könnte.
Von der SPD ist kein Widerspruch zu erwarten. Die würden alles tun um an der Macht zu bleiben.



















http://www.myspace.com/wortfront
Klaus_Vogt (29.2.2008, 12:24 Uhr)
Entnazifizierung versus Ent-SED-fizierung
Informationen gegen eine unnötige Aufregung!
Richtig ist, dass in der Partei „Die Linken“ noch der Eine oder die Andere eine unrühmliche Vergangenheit hat. Aber eben nicht alle. Eher weniger.
Es ist richtig, wenngleich Vergangenheit, dass z. B. Kurt Georg Kiesinger, es als ehemaliges NSDAP-Mitglied schaffte, 1966-1969 Bundeskanzler der BRD zu sein. Viele Mitglieder der nach 1945 gegründeten CDU hatten eine unrühmliche Vergangenheit. Bundespräsident Karl Carstens war Mitglied der NSDAP und der SA. Wir wissen auch hier, nicht alle. Aber leider doch eher mehr.
Und, haben wir die Entnazifizierung überlebt? Ja!
Ist davon die BRD untergegangen? Nein!
Und, werden wir die Ent-SED-fizierung überleben? Ja!
Wird die BRD an der Partei „Die Linken“ zugrunde gehen? Nein!
Es empfiehlt sich also locker zu bleiben und sich auch mal mit der Geschichte von Dr. Angela Dorothea Merkel, geb. Kasner, beschäftigen.
http://www.spatzseite.de/20070211.htm
Zitatanfang:
[...] Angela Kasner durfte im Unterschied zu anderen Pfarrerskindern in der DDR studieren und sogar promovieren. Sie engagiert sich bei der kommunistischen "Freien Deutschen Jugend (FDJ)", "steigt dort bis zur Sekretärin der Abteilung für Agitation und Propaganda auf und wird eine der wichtigsten Experten für politische Kommunikation in der sozialistischen Diktatur." [...]
[...] Ende 1989 wechselt Angela Merkel die Seite und schließt sich, "von einem Tag auf den anderen dem Demokratischen Aufbruch an, einer von den westdeutschen Christdemokraten inspirierten neuen Bewegung. Sie nimmt dort von Anfang an die gleiche Stellung ein wie vorher, nur dass ihr Posten den westdeutschen Begriffen angepasst wird: Sie ist nun ‚Pressesprecherin'". [...]
Zitatende:
PS: Dass Angela Kasner auch einige Semester in Graz, Österreich, studieren konnte, lässt ahnen, dass unsere heutige Bundeskanzlerin besonders linientreu gewesen sein muss.
Damit dürften sich die Berührungsängste aller Bürger und Parteien mit der Partei „Die Linken“ erledigt haben.
Nachtrag: Es ist bekannt, dass große Teile ehemaliger SED-Mitglieder eine neue Heimat bei den so genannten etablierten Parteien Westdeutschlands gefunden hat. Vor allem die „Elite“, jene also, die im Umgang mit Parteistrukturen bestens vertraut waren und/oder sonstige Führungspositionen innehatten. Diese SEDler haben sich nicht mit ihrer politischen Vergangenheit aufgehalten. Dem einfachen Mann auf der Straße blieb aber, mangels Kenntnis von der Handhabung von Organisationsstrukturen und/oder diesbezüglichem Mangel an Bildung oder einer verbliebenen Systemtreue/-trauer, die gleiche Rolle wie zu DDR-Zeiten. Wen wundert es dann, dass diese Menschen sich der Partei „Die Linken“ zuwendeten. Vielleicht können wir auch konstatieren, dass die Mitglieder der früheren WASG auch einer gewissen Systemtreue/-trauer anheim fielen. Denn eines ist unübersehbar geworden, die Zeit der so genannten „Sozialen Marktwirtschaft“ ist vorbei. Sie ist im Sturm der Globalisierung untergegangen. Es gibt nur noch den „Turbokapitalismus“. Und die negativen und zerstörerischen Folgen daraus werden immer deutlicher. Die tödliche Verbindung von Geld, Medien und Macht ist mittlerweile unübersehbar geworden. Der große Crash kommt bestimmt.