Es ist verständlich, dass die Herren von Monsanto sauer sind. Da haben sie so viel Geld für angeblich wissenschaftliche Untersuchen ausgegeben, um zu beweisen, dass ihr Genmais Mon 810 doch völlig ungefährlich ist und hatten schon gehofft die deutschen Landwirte wie
Percy Schmeiser in Kanada zu rechtlosen Sklaven machen zu können und da verbietet die Aigner das tolle Geschäft. Welch eine Niederlage.
Nun ist es wie bereits gestern
gemeldet zu einem vorläufigen Verbot gekommen und die Art und Weise in der Frau Aigner ihr Verbot verkündete, ist auch mehr als fragwürdig. Natürlich würde die Aigner die Menschen in Deutschland und die gesamte Umwelt lieber durch Monsanto und die anderen Gendrecksbuden vergiften lassen, traut sich das aber wegen der Wahlen nicht.
Wir erinnern uns an ihren Vorgänger Seehofer, der diesen Gendreck lachend zuließ und dabei genauso lachend immer sagte, dass er ihn nicht wolle. Vermutlich sollte Frau Aigners schwacher Auftritt dazu dienen, der Firma Monsanto eine Möglichkeit für eine schnelle einstweilige Verfügung zu liefern, die dann zum sofortigen Anbau führt. Vermutlich ist das Gericht auch schon gekauft, dass dieser einstweiligen Verfügung gegen die Menschen in Deutschland und gegen die Umwelt recht geben wird.
Vielleicht ist es an der Zeit, den Herren von Monsanto einmal klar zu machen, wie beliebt sie bei der deutschen Bevölkerung sind. Freundschaft beweist man am besten durch freundschaftliche Besuche. Wer in der Nähe von Düsseldorf oder gar in Düsseldorf wohnt, der hat dazu jederzeit Gelegenheit. Am besten während der Geschäftszeit. Lass euch erklären warum Monsanto Deutschland zu einer Giftwüste machen will, wie sie es in Südamerika taten und warum die Deutschen für Monsantos Gewinne sterben sollen. Nachfragen kostet nichts und vielleicht haben sie ja gute Gründe für die geplanten Morde.
Unter der Adresse
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Vogelsanger Weg 91
D-40470 Düsseldorf
Telefon: + 49 (0) 211 - 36 75-0
Telefax: + 49 (0) 2 11 - 36 75-333
E-Mail monsanto@monsanto.de
steht diese freundliche Firma jedem, jederzeit zur Auskunft zur Verfügung. Manchmal sind die etwas scheu, aber dann sollte man ruhig persönlich hingehen und sich erkundigen. Mit freundlicher Hartnäckigkeit kommt man auch bei Monsanto weiter.
Man ändert also einfach den Namen und man darf weitermachen... das ist die gewöhnliche Taktik.
Ach was - das ist doch nur ein Kinderschreck.
Frau Aigner will nur ein einziges Gen manipulieren - das Wählen-GEN 2009. Danach wird die Erlaubnis über die EU ohne Umstände durchgewunken.
Oder will jemand dagegen halten ?
mfg zdago
Das eigentliche Problem ist die EU, die bisher fast alle begehren ohne viel aufsehen durch gewunken hat. Nachdem das EU-Recht über das Länderrecht steht, ist klar, wer letztlich über den Gen-Mais-Anbau entscheiden wird.
okay das war blödsin, ich muss das geträumt haben- sowas gibt es nicht mehr.
lg
Das mit den Autos mag stimmen. Bloß warum soll man einen zweiten Teufel freilassen, dessen Risiko man nicht abschätzen kann. Bloß weil alle von der Brücke springen muss das noch lange keine gute Lösung sein. Die kritische Nachfrage des Redakteurs: "..." Naja wie immer.